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Die Legende von Sigurd und Gudrún

Tolkiens Original-Verse in Englisch und die deutsche Übersetzung. Mit Kommentar

(5)
The Legend of Sigurd an Gudrún', ein bis vor kurzem unbekanntes Werk von J.R.R. Tolkien, wird erstmals veröffentlicht. Es erzählt die epische Geschichte des nordischen Helden Sigurd, dem Drachentöter, der Rache seiner Frau Gudrún und dem Fall der Nibelungen. Tolkiens Version basiert auf seinem intensiven Studium der antiken norwegischen und isländischen Dichtung, die als die 'Dichtung der Edda' bekannt ist, sowie der späteren Prosa der 'Völsunga Saga'.

Lesen Sie, wie Sigurd den fürchterlichen Drachen Fáfnir tötet. Wie er die schlafende Brynhild erweckt aus einem Feuerwall. Und wie am Hof der Nibelungen große Liebe entbrannte und auch großer Hass. Tolkien schöpft hier ein Werk von unvergleichlicher Sprachkraft und einem Rhythmus, der alle Sinne erfasst.

Der reich kommentierte Band gibt Tolkiens Originalverse neben der deutschen Übersetzung wieder.
Rezension
Hintergrundinformationen zum Buch

"Die Legende von Sigurd und Gudrún" ist ein Geschenk für alle Tolkienfans, eine Herausforderung für Philologen und eine Sensation für die Nibelungendichtung.
Mit "Die Legende von Sigurd und Gudrun" schließt J.R.R. Tolkien nicht nur die Lücke in der Überlieferung der germanischen oder altnordischen Mythen. Gleichzeitig schafft er das Werk, das ihn in vielen Handlungsmotiven hin zu seiner großen Romantrilogie "Der Herr der Ringe" geführt hat.

Schon seit seiner Kindheit war Tolkien von der Saga fasziniert. "Nach vergrabenen Schätzen zu suchen oder mit Piraten zu kämpfen interessierte mich überhaupt nicht. Die Schatzinsel ließ mich kalt. Besser waren die Indianer... Aber das Land Merlins und Artus’ war noch besser... Aber am besten von allen war der namenlose Norden Sigurds des Wölsungen und des Königs aller Drachen."
Für ihn ist der Stoff der Edda und der Wölsungensaga für unsere Zeit und das nördliche Europa so wichtig wie die Odyssee und die Ilias für die Antike. Kenner der Edda, der Wölsungensaga und des Nibelungenliedes beschäftigen sich mit vielen Textvarianten und immanenten Widersprüchen der Handlung. Tolkien hat daraus eine in sich schlüssige Version gestaltet, ohne sich in den philologischen Details zu verlieren, die er gleichwohl kennt.

Er erzählt den Stoff nun neu, einfach und ohne Widersprüche. Zwei Langgedichte, die uns die Geschichte in einem modernen Wortschatz näher bringen, in all ihrer Tragik und Grausamkeit.
Es geht um den Kampf gegen den Drachen Fafnir, der Verlobung mit Brynhild, der Hochzeit mit Gudrun, der Ermordung des Helden Sigurd und schließlich der Rache für seinen Tod. Tolkien kam es dabei entscheidend darauf an, die Wucht und Eindrücklichkeit des Altnordischen in unsere Sprache zu übertragen.

Der Übersetzung von H.-U. Möhring ist es hervorragend gelungen, den Rhythmus die Form der Stabreime und die inhaltliche Prägnanz im Deutschen zu gestalten.

Im Licht dieses Werks wird deutlich, wie verwandt die Schauplätze "Midgardr" und "Middle-earth" einander sind. Die Entstehung, Kontinuität und Wandlung von Tolkiens wichtigsten Handlungsmotiven ist verblüffend. Auch im Hobbit und in den Kinder Húrins wird ein Drache getötet oder überlistet. In jeder der drei Erzählungen steht er in Verbindung mit Gold, Reichtum und Gier sowie einem über den Tod des Drachen hinaus fortdauernden Verhängnis.

Die beiden Versepen von J.R.R. Tolkien, die in diesem Buch enthalten sind, wurden von Tolkiens Sohn Christopher 2009 im englischen Original herausgegeben. Eine enorme editorische Leistung. Christopher Tolkien hat sehr frühe Dokumente, Vorträge und Vorlesungen seines Vaters zur altnorwegischen und altisländischen Literatur einbezogen, um einordnen zu können, was sein Vater mit den beiden Versepen eigentlich bezweckte. Und er hat den Band mit einem umfangreichen Kommentar versehen.
Die bei Klett-Cotta erscheinende Ausgabe gibt Tolkiens Originalverse neben der deutschen Übersetzung wieder.

Eine weitgespannte Leserschaft erwartet das Erscheinen des Buchs ungeduldig. Tolkienleser, die das Buch unbedingt brauchen, auch um die Bezüge zu Mittelerde, dem Herrn der Ringe und den Kindern Húrins zu entdecken und Leser, die vom Interesse an dem Sagenstoff her kommen. Für alle jedoch ist es vor allem eine spannende Geschichte voller Abenteuer.
Portrait
John Ronald Reuel Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein (Südafrika) geboren und wuchs in England auf. Von 1925 an war er Professor für englische Philologie in Oxford und erwarb sich schon bald großes Ansehen als einer der angesehensten Philologen weit über die Grenzen Englands hinaus. Seine besondere Vorliebe galt den alten nordischen Sprachen.
Seine weltbekannten Bücher »Der Hobbit«, »Der Herr der Ringe«, »Das Silmarillion« haben die Fantasyliteratur entscheidend geprägt und wurden in über 40 Sprachen übersetzt. Millionen von Lesern werden seither von den Ereignissen in Mittelerde in Atem gehalten. J. R. R. Tolkien starb 1973 in Bournemouth.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Christopher Tolkien
Seitenzahl 559
Erscheinungsdatum 20.08.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-93795-4
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 213/140/40 mm
Gewicht 648
Originaltitel The Legend of Sigurd and Gudrún
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 72.499
Buch (gebundene Ausgabe)
24,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Da liegt er nun vor uns in höchster dichterischer Qualität: Der zentrale Mythos
Nordeuropas, die Edda-Sammlung, die Taten der Wölsungen und der Nibelungen. Die Sagen um den Drachen Fafnir, seinen Bezwinger Sigurd, den sagenumwobene Schatz und die tragischen Schicksale von Gúdrun, Brynhild und weiteren germanischen Heldenfiguren hat
Da liegt er nun vor uns in höchster dichterischer Qualität: Der zentrale Mythos
Nordeuropas, die Edda-Sammlung, die Taten der Wölsungen und der Nibelungen. Die Sagen um den Drachen Fafnir, seinen Bezwinger Sigurd, den sagenumwobene Schatz und die tragischen Schicksale von Gúdrun, Brynhild und weiteren germanischen Heldenfiguren hat Tolkien zusammengefügt und in Stabreimen neu erzählt. Viele Themen, die in seinem Hauptwerk verarbeitet werden, klingen in diesem Epos an: Auch hier bringt ein Ring allen Unheil.- Dieses Buch gehört in jede Tolkien-Bibliothek!

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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Die Edda durch Tolkiens Augen
von Michael Lehmann-Pape am 22.10.2010

Der Professor für Sprachen (Altenglisch und Altnorwegisch) hatte schon früh ein Faible für alte Sagen, Überlieferungen, Texte. Überlieferungen, in denen sich grundmenschliche Erfahrungen von Gut und Böse, vom Kampf des Lebens gegen Feinde und unwirtliche Umstände, niederschlugen. Eine besondere Affinität hatte Tolkien zur Edda, der altnordischen Sage, die als... Der Professor für Sprachen (Altenglisch und Altnorwegisch) hatte schon früh ein Faible für alte Sagen, Überlieferungen, Texte. Überlieferungen, in denen sich grundmenschliche Erfahrungen von Gut und Böse, vom Kampf des Lebens gegen Feinde und unwirtliche Umstände, niederschlugen. Eine besondere Affinität hatte Tolkien zur Edda, der altnordischen Sage, die als Grundmuster und Blaupause in Kernelementen auch in das deutsche Nibelungenlied mit eingeflossen ist. Nun wäre es eine Täuschung (und später Enttäuschung), in diesem nun, aus dem Nachlass Tolkiens durch seinen Sohn bearbeiteten, Buch eine in sich abgeschlossene Abenteuergeschichte wie den kleinen Hobbit oder den Herrn der Ringe vorzufinden. Die Welterfolge Tolkiens waren nicht Druckerzeugnisse seiner wissenschaftlichen Arbeit und persönlichen Faszination, sondern beruhten auf diesen als ausformulierte Geschichten mit ihrem fundierten und mit tief wissendem Hintergrund in der alten Sagen- und Mythenwelt verankert. Aus dem Nachlass des großen Meisters entnimmt sein Sohn eine Neu-Übersetzung der altnordischen Saga, die Tolkien durchmischt mit anderen Völkermythen wie dem Nibelungenlied. Wobei, und das ist das spannende an diesen Notizen und machen sie zu einem echten Tolkien, es sich um interpretierende, teils freie Übersetzungen und Zusammenstellungen durch den Professor handelt. Diese gießt er wiederum in Verse, so dass der Kern des Buches aus eben jenem Versepos aus der Hand Tolkiens besteht, ergänzt und erläutert durch Kommentare und Hilfen zum Verständnis durch seinen Sohn. Inhaltlich versucht Tolkien vor allem, Lücken der alten Überlieferungen zu schließen. So begleitet Tolkien Siegfried (Sigurd) in der Zeit nach der Tötung des Drachen bis hin zum Racheschwur Brunhildes. Ebenso widmet er sich Kriemhild (Gudrun) nach dem Tode Siegfrieds. Beides Momente, die in den verschiedenen Kulturen in späteren Zeiten ebenfalls ergänzt und hinzugedichtet wurden, die allerdings in den zugrunde liegenden Mythen keine Erwähnung finden. Und anders als die bekannten Geschichten setzt Tolkien seine Akzente. Die Mutter Kriemhilds speilt eine wesentlich entscheidendere Rolle, der später Mann Krimhields, Atilla (Atli) erfährt ein anderes Schicksal. Gerade die Form macht eine Bewertung des Buches schwer. Sprachlich versiert und mit fundiertem Wissen bietet Tolkien in wunderbaren Versen seine Version der altbekannten Geschichten dar. Letztlich aber stellt die Legende von Sigurd und Gudrun kein Buch im gewohnten Tolkien Sinne dar. Eher finden sich hier in Stil und Ausdruck zwei Versepen, die im kleinen Hobbit und im Herrn der Ringe ihren Platz als Lieder gefunden hatten. Wer sich darauf einzulassen vermag, wird von Tolkien tatsächlich dann aber, prachlich meisterhaft und inhaltlich mit neuen Schwerpunkten, in den Bann gezogen und auf eine Lesereise der ganz anderen Art geschickt werden. Zudem werden auf dieser Lesereise Elemente in den Raum treten, die später von Tolkien aufgenommen wurden. Nicht nur altnordische Sagen also, sondern auch Wurzeln und Anregungen für Tolkiens Welterfolge liegen in seiner Arbeit an der Edda und dem Nibelungenlied vor Augen.

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Leider doch kein Tolkien
von Johannes Höring am 14.12.2010

Als ich dieses Buch anfing war ich begeistert der Meister der modernen Fantasy und Professor der Englischen Sprache befasst sich höchst persönlich mit der Nordischen Mythologie was er ja auch schon in allen seinen werken tat... so weit so gut. Wer mal einen Tolkien gelesen hat weiß das man... Als ich dieses Buch anfing war ich begeistert der Meister der modernen Fantasy und Professor der Englischen Sprache befasst sich höchst persönlich mit der Nordischen Mythologie was er ja auch schon in allen seinen werken tat... so weit so gut. Wer mal einen Tolkien gelesen hat weiß das man es mit einem Philologen erster güte zutun hat formulierungen werden mit bedacht gewählt und sprache bis ins Detail analysiert. So ist es nicht verwunderlich das er dies gerade bei einem so bedeutenden Werk wie hier vorliegt Tolkien mit großer umsicht bei "seiner" Version vorgegangen ist. (Übersetzung aus dem Isländischen ins Englische) dies merkt man augenblicklich da die Übersetzung wie sein Sohn Christopher treffend formuliert einen schlichtweg um haut. Leider kann man das von der Deutschen Übersetzung nicht behaupten diese ist stellenweise möchte es mal vorsichtig ausdrücken, aus dem zusammenhang gerissen. Und auf grund ungeeigneter Wortwahl schwerer zu verstehen als der englische text, was auch dazu führt das plötzlich aus Asche eine Esche wird (beides im englischen "ash") aber eigentlich hätte jedem "Übersetzer" sofort klar werden müssen um was es sich handelt. Spätestens als er etwas von dem Armen eben dieser Esche schreibt hätte er stutzen müssen. Tolkien hätte diese Formulierung sicher nicht genommen. (das war der Punkt wo er hätte merken müssen das es sich immer noch um die knisternden Arme einer brennenden Brücke handelt von welcher einen vers zuvor die rede ist.) Auch finde ich die im Deutschen gewählten Verse z.t. unnötig sperrig so haben die Verse oft der format ganzer Sätze welche eben nur auf mehrere zeilen verteilt sind. Besondes die benutzung von "ist" und "und" trägt seinen teil dazu bei das das ganze sich beim lesen mit unter sehr unrund anfühlt. Dazu kommt das diese "Sätze" gegen jede logig von der reihenfolgen im original abweichen.( also im original vers 1: 2: 3: in der übersetzung plötzlich 1: 3: 2: oder 3: 1: 2: usw.) was auch nicht zum Verständnis des Gesamttextes beiträgt. Insgesammt macht das ganze den Eindruck als hätte jemand die Arbeit Tolkiens durch die übersetzungsfunkion einer namhaften Suchmaschiene geschickt, sie ist einem solchen Werk in keiner weise würdig. Als Fazit könnte man sagen lieber die englische Version des Buches kaufen.

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Ein Klassiker in neuem Kleid
von Cornelia Paternoga aus Zeitz am 21.03.2012

Das Tolkien sich mit der germanischen und altisländischen Mythologie auseinandergesetzt hat, weiß heute fast jeder. Wie tief jedoch diese Verbundenheit geht merkt man an diesem Buch. Tolkien greift die zentralen Themen auf und schreibt sie in seinem unverkennbaren Stil neu. Aufgrund der Schreibform in Versen ist dieses Werk sicher... Das Tolkien sich mit der germanischen und altisländischen Mythologie auseinandergesetzt hat, weiß heute fast jeder. Wie tief jedoch diese Verbundenheit geht merkt man an diesem Buch. Tolkien greift die zentralen Themen auf und schreibt sie in seinem unverkennbaren Stil neu. Aufgrund der Schreibform in Versen ist dieses Werk sicher nichts für Jedermann, aber für Kenner der Edda eine interessante Interpretation.

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Die Edda neu interpretiert
von Carolin am 26.11.2011

Hach, mal wieder ein Tolkien :) Abgesehen davon, dass ich seine Bücher eigentlich immer mag, war dieses Buch sehr interessant (soweit jedenfalls, wie ich das objektiv betrachten kann) :) Tolkien hat sich während seiner Tätigkeit als Professor mit nordischer Literatur auseinandergesetzt und auch selbst Heldenlieder verfasst. Man könnte also... Hach, mal wieder ein Tolkien :) Abgesehen davon, dass ich seine Bücher eigentlich immer mag, war dieses Buch sehr interessant (soweit jedenfalls, wie ich das objektiv betrachten kann) :) Tolkien hat sich während seiner Tätigkeit als Professor mit nordischer Literatur auseinandergesetzt und auch selbst Heldenlieder verfasst. Man könnte also sagen, dass er Teile der Edda interpretiert und in englische Verse gepackt hat (auch wenn sich im Buch gegen die Bezeichnung Edda gewehrt wird, weiß ich nicht, wie ich es jetzt am besten sonst nennen sollte). Dies gelingt ihm meiner Ansicht nach sehr gut, auch die deutsche Übersetzung hat einen gewissen Zauber inne. Schön an dieser Ausgabe finde ich, dass das englische Original von Tolkien den deutschen Strophen gegenübergestellt wird und die Leserin/der Leser so die Möglichkeit hat, beides zu vergleichen. Die erklärenden Hinweise Christopher Tolkiens empfand ich als notwendig, da ich nicht so firm in nordischer Mythologie bin, und mir ohne sie einige Wendungen wohl entgangen wären.

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