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Die letzte Welt

Roman. Mit einem Ovidischen Repertoire

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Als Christoph Ransmayrs Roman ›Die letzte Welt‹ 1988 erschien, wurde er von der Kritik gefeiert wie kaum ein anderer - er wurde bisher in 29 Sprachen übersetzt. Der Roman, der an Schauplätzen in Rom und am Schwarzen Meer Antike, Gegenwart und Zukunft zusammenfließen läßt, folgt den Spuren des römischen Dichters Ovid, der im Jahr 8 n. Chr. nach Tomi am Schwarzen Meer verbannt wurde. ›Die letzte Welt‹ erzählt von der abenteuerlichen Reise eines römischen Freundes von Ovid, der auf der Suche nach dem verschwundenen Dichter und seinem verschollenen Werk der ›Metamorphosen‹ immer tiefer in eine rätselhafte Welt der Bilder, Figuren und wunderbaren Begebenheiten gerät - und sich in eine Romanfigur verwandelt.
Portrait

Christoph Ransmayr, wurde 1954 in Wels/Oberösterreich geboren und lebt nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder in Wien. Neben seinen Romanen ›Die Schrecken des Eises und der Finsternis‹, ›Die letzte Welt‹, ›Morbus Kitahara‹, ›Der fliegende Berg‹ und dem ›Atlas eines ängstlichen Mannes‹ erschienen bisher zehn Spielformen des Erzählens, darunter ›Damen & Herren unter Wasser‹, ›Geständnisse eines Touristen‹, ›Der Wolfsjäger‹ und ›Gerede‹. Zum Werk Christoph Ransmayrs erschien der Band ›Bericht am Feuer‹. Fu¨r seine Bu¨cher, die in mehr als dreißig Sprachen u¨bersetzt wurden, erhielt er zahlreiche literarische Auszeichnungen, unter anderem die nach Friedrich Hölderlin, Franz Kafka und Bert Brecht benannten Literaturpreise, den Premio Mondello und, gemeinsam mit Salman Rushdie, den Prix Aristeion der Europäischen Union, den Prix du meilleur livre étranger und den Prix Jean Monnet de Littérature Européenne. Zuletzt erschien der Roman ›Cox oder Der Lauf der Zeit‹

Literaturpreise:

Anton-Wildgans Preis der österreichischen Industrie (1989), Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1992), Franz-Kafka-Preis (1995), Franz-Nabl-Preis der Stadt Graz (1996), Aristeion-Preis der Europäischen Union (1996, gemeinsam mit Salman Rushdie), Solothurner Literaturpreis (1997), Premio Letterario Internazionale Mondello (1997), Landeskulturpreis für Literatur des Bundeslandes Oberösterreich (1997), Friedrich Hölderlin Preis der Stadt Bad Homburg (1998), Nestroy-Preis (Bestes Stück - Autorenpreis) für "Die Unsichtbare" (2001), Bertolt-Brecht-Literaturpreis der Stadt Augsburg (2004), Heinrich-Böll-Preis (2007), Premio Itas (2009), Premio La voce dei lettori (2009), Premio Gambrinus (2010), Ernst-Toller-Preis (2013), Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau (2013), Franz-Josef-Altenburg-Preis (2014), Donauland Sachbuchpreis (2014), Fontane-Preis für Literatur (2014), Prix Jean Monnet de Littératures Européennes (2015), Prix du Meilleur livre étranger (2015).

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 01.04.1991
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-29538-8
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 190/126/18 mm
Gewicht 213
Auflage 18. Auflage
Illustratoren Anita Albus
Verkaufsrang 19.527
Buch (Taschenbuch)
9,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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Ovid ist tot.
von Kerstin Tumer aus Wien am 18.07.2009

Ovid ist tot. Diese Nachricht war vor kurzem nach Rom gedrungen und hatte Cotta dazu bewogen, sich nach Tomi aufzumachen um Ovids letztes Werk, die Metamorphosen, zu suchen. Ein beeindruckendes Buch. Die Handlung der Geschichte ist völlig aus der Zeit herausgehoben, die beschriebene Diktatur beinhaltet Elemente aus vielen uns bekannten... Ovid ist tot. Diese Nachricht war vor kurzem nach Rom gedrungen und hatte Cotta dazu bewogen, sich nach Tomi aufzumachen um Ovids letztes Werk, die Metamorphosen, zu suchen. Ein beeindruckendes Buch. Die Handlung der Geschichte ist völlig aus der Zeit herausgehoben, die beschriebene Diktatur beinhaltet Elemente aus vielen uns bekannten der jüngeren Vergangenheit. Besonders beeindruckend an diesem Roman ist die bildhafte Sprache, in die man sich am liebsten verlieren will. Ein phantastisches Buch.

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Macht Spaß ...
von Martin Pott aus Bielefeld am 06.06.2005

auch wenn man Ovids Metamorphosen nicht kennt. Viele der Mythen sind mittlerweile so in den Alltagsgebrauch übergegangen, dass die Verarbeitung in der letzten Welt sehr kurzweilig ist. Wer aber mit den Metamorphosen vertraut ist, dem wird hier ein ganz besonderes Erlebnis geboten. Lust auf den antiken Stoff bekommt man... auch wenn man Ovids Metamorphosen nicht kennt. Viele der Mythen sind mittlerweile so in den Alltagsgebrauch übergegangen, dass die Verarbeitung in der letzten Welt sehr kurzweilig ist. Wer aber mit den Metamorphosen vertraut ist, dem wird hier ein ganz besonderes Erlebnis geboten. Lust auf den antiken Stoff bekommt man aber auf jeden Fall.

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1 0
Beeindruckend!
von einer Kundin/einem Kunden am 30.09.2014

Ich liebe Ransmayr!! Immer ein bisschen düster aber mit faszinierenden Grenzüberschreitungen. Die letzte Welt hat mich beeindruckt!! Ovid's Metamorphosen wurden nochmals umgewandelt und zu neuer Erzählkunst formuliert!!

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0 0
Metamorphosen
von einer Kundin/einem Kunden am 27.04.2012

"Die letzte Welt" ist gewiss keine leichte Lektüre, dafür aber umso inspirierender. Christoph Ransmayr schafft eine Verschmelzung der Antike und der Moderne, die manchmal etwas verwirrt. Dennoch ist der Roman sehr empfehlenswert.

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Verwandlungen
von Polar aus Aachen am 11.08.2007

Ein Roman, der ein Konvolut an Namen benötigt, die sich auf die Gestalten der letzten wie der alten Welt beziehen, erfordert eine Menge Vorwissen oder Geduld beim Nachschlagen, damit man ihn schätzen kann. Im besten Fall reizt er einen dazu, sich mehr mit der alten Welt zu beschäftigen, Ovid... Ein Roman, der ein Konvolut an Namen benötigt, die sich auf die Gestalten der letzten wie der alten Welt beziehen, erfordert eine Menge Vorwissen oder Geduld beim Nachschlagen, damit man ihn schätzen kann. Im besten Fall reizt er einen dazu, sich mehr mit der alten Welt zu beschäftigen, Ovid für sich zu entdecken. Ransmayrs Roman ist jedoch ein in sich geschlossenes System, das man erst richtig zu werten weiß, wenn man die Querverweise zu lesen versteht. Seine Sprache ist dabei ein Genuß, aber die Geschichte überfrachtet mit der Idee der Metamorphosen. An manchen Ecken holpert es gewaltig, um das Konzept durchzuhalten. Ein Roman für belesene Liebhaber antiker Welten. Das ist nicht jeder.

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