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Die Liebe meines Vaters

Roman

(5)
Als Loris Schorb 1930 in Budapest aus dem Zug steigt, verliert er sein Herz: Erst an die Stadt mit ihren Kuppeln und Brücken, ihrem pulsierenden Leben, den freundlichen Menschen, dem Duft von Mokka und warmem Mohnstrudel. Dann an die eigenwillige und kluge Éva, die zu allem eine Meinung hat, auch zur Politik. Drei Jahre lang reist Loris immer wieder nach Budapest - doch auch Éva liebt ihre Heimatstadt, und über das ferne Deutschland senkt sich bereits der Schatten des Nationalsozialismus. Kann es für sie und Loris eine gemeinsame Zukunft geben? Ende der 1950er Jahre verliebt sich in München die junge Maria in den Ungarn János. Als sie ihm eines Tages alte Familienfotos zeigt, deutet er auf eine junge Frau – und erkennt in ihr seine Tante, Éva. Der Mann an ihrer Seite ist Marias im Krieg verschollener Vater Loris ...
Rezension
"Vor den inneren Augen des Lesers läuft ein Film ab." NDR Kultur, 02.04.2016
Portrait

Sabine Eichhorst studierte Germanistik und Soziologie und arbeitete lange als Journalistin für verschiedene Radioprogramme der ARD. Für ihre Reportagen wurde sie 2002 mit dem CIVIS-Medienpreis und 2011 mit dem Herbert-Quandt-Medienpreis ausgezeichnet. Seit 1993 schreibt sie auch Bücher und hat bis heute über zwanzig Sachbücher und Memoirs veröffentlicht, darunter Ein Tagwerk Leben – Erinnerungen einer Magd, das zum Bestseller wurde. Die Liebe meines Vaters ist ihr Romandebüt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51665-2
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 191/140/27 mm
Gewicht 378
Verkaufsrang 98.682
Buch (Paperback)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Budapest....“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Eine große Liebe, eine komplizierte Vater-Tochterbeziehung ,die Wirren der Zeitgeschichte und die Kulisse einer großartigen Stadt werden auf eine besondere Weise zusammengefügt und ergeben eine authenische , spannend erzählte Geschichte ! Eine große Liebe, eine komplizierte Vater-Tochterbeziehung ,die Wirren der Zeitgeschichte und die Kulisse einer großartigen Stadt werden auf eine besondere Weise zusammengefügt und ergeben eine authenische , spannend erzählte Geschichte !

Kundenbewertungen


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Die LIebe meines Vaters
von Sabine aus Aachen am 14.02.2016

Das Cover hat mich sofort angezogen und auch der Klappentext hat mich angesprochen – doch wer denkt, einfach nur eine schöne Liebesgeschichte aus Vorkriegszeiten zu erhalten, wird enttäuscht sein. Denn dieses Buch bietet mehr, nämlich tiefe Einblicke in menschliche Seelen. Die Autorin versteht es, Atmosphäre zu schaffen und Stimmungen einzufangen.... Das Cover hat mich sofort angezogen und auch der Klappentext hat mich angesprochen – doch wer denkt, einfach nur eine schöne Liebesgeschichte aus Vorkriegszeiten zu erhalten, wird enttäuscht sein. Denn dieses Buch bietet mehr, nämlich tiefe Einblicke in menschliche Seelen. Die Autorin versteht es, Atmosphäre zu schaffen und Stimmungen einzufangen. Das Buch beginnt in Ungarn, als Loris Schorb die Stadt Budapest für sich entdeckt – ich war selber schon mal in der Stadt und kann diese magische Anziehung, die auch Loris verspürt, sehr gut nachvollziehen, aber die Autorin kann auch mit ihren Worten den Charme und die Magie dieser Metropole wunderbar einfangen. Ich habe mich mit einem Lächeln auf den Lippen ertappt, so sehr haben mich ihre Beschreibungen berührt. Als Lori dann auch noch die wunderschöne Éva kennen und lieben lernt, scheint das Glück perfekt. Doch es liegt eine merkwürdige Melancholie in der Luft, die auch vor ihrer Beziehung nicht haltmacht. Doch das Buch spielt nicht nur in Ungarn, denn Lori wird eingezogen und muss an vorderster Front für sein Land kämpfen. Hunderte von Feldpostbriefen hat er seiner Frau geschrieben, und diese Briefe sind nicht erdacht, sondern sie gibt es tatsächlich. Einige davon sind in diese Geschichte eingesponnen – und sie haben mich sehr berührt. Man bekommt Einblicke in Loris Wünsche und Hoffnungen, aber auch in seine Enttäuschungen und in seine Verzweiflung. Gerade diesen Teil des Buches fand ich sehr emotional und bedrückend, vor allem weil er so authentisch ist und man Loris Gefühle nahezu packen kann. Mich hat vor allem dieser Teil sehr berührt, weil er einfach sehr intensiv und reich an Gefühlen ist und man viel Einblicke in menschliche Beziehungen in dieser schwierigen Zeit bekommt. Lori hat eine Tochter, Marie, die er jedoch nur bei den seltenen Heimatlauben sieht. Sie hat ihn am Leben gehalten bei den unglaublichen Erlebnissen im Krieg an der Front. Marie dagegen hat kaum Erinnerungen an ihren Vater, Jahre später aber macht sie sich auf die Suche nach dem Mann, der ihr Vater war. Mich hat vor allem der Schreibstil Sabine Eichhorsts beeindruckt, den ich sehr eindringlich fand, so dass ich mich ihm kaum entziehen konnte. Sie hat so viele Emotionen und Stimmungen erzeugt, die mal freudig und wohlig, oft aber auch schmerzhaft und melancholisch waren. Dabei bleibt das Buch aber immer leicht zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin – wenn man nicht, so wie ich, das Buch immer wieder auf Seite legen muss wegen des unglaublichen Schreckens zur Zeit des Krieges. Sicher geht es in diesem Buch auch um eine Liebesgeschichte, für mich aber standen vielmehr die unterschiedlichen Beziehungen und was die Zeit mit ihnen machte im Vordergrund. Es geht um Liebe und Hass, um Freiheit und Gefangenschaft, um Freundschaft und Loyalität. Gerade der Mittelteil hat mich sehr gepackt und berührt, Anfang und Ende der Geschichte waren zwar passend, haben mich aber einfach nicht so packen können. Vor allem Loris als Charakter ist sehr gut gezeichnet, ich konnte ihn mir nicht nur gut vorstellen, sondern ihn in vielen Dingen einfach verstehen. Er war kein „Gutmensch“, sondern hatte Ecken und Kanten, die ihn nicht nur sympathisch, sondern vor allem glaubhaft gemacht haben. Aber auch andere Charaktere waren sehr gut gelungen, wie zum Beispiel Éva oder Elsa, beides sehr unterschiedliche Frauen, dafür aber dennoch typische Beispiele für Frauen ihrer Zeit. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn die Geschichte ganz anders war als erwartet. Da mich aber nicht alle Erzählstränge komplett fesseln konnten, ziehe ich einen Stern ab und gebe gute 4 von 5 Sternen. Mein Fazit Ein sehr eindringlicher Roman, in dem es nicht nur um die Liebe geht, sondern vor allem um menschliche Beziehungen in der schwierigen Zeit des 2. Weltkrieges. Mit ihrem eindringlichen Schreibstil schafft die Autorin eine Unmenge von Emotionen und kann verschiedenste Stimmungen einfangen und an den Leser weitergeben. Loris ist ein sehr sympathischer Protagonisten und mit ihm habe ich die ganze Zeit gefiebert und gelitten – und auch wenn das Ende eher offen bleibt, schließt sich dann doch der Kreis um die Geschichte zwischen Loris und Éva.

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Sprach- und Geschichtskurs inklusive
von Vorleser am 06.03.2016

Inhalt: Der junge, angehende Lehrer Loris Schorb reist 1930 nach Budapest, um Urlaub zu machen. Schnell verfällt er nicht nur der Stadt, sondern auch ihren Menschen. Besonders Éva hat es ihm angetan. Er kehrt in jeden Ferien zurück, in der Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft mit ihr. Am Vorabend des 2.... Inhalt: Der junge, angehende Lehrer Loris Schorb reist 1930 nach Budapest, um Urlaub zu machen. Schnell verfällt er nicht nur der Stadt, sondern auch ihren Menschen. Besonders Éva hat es ihm angetan. Er kehrt in jeden Ferien zurück, in der Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft mit ihr. Am Vorabend des 2. Weltkrieges treffen wir ihn wieder. Loris ist verheiratet und hat eine kleine Tochter. Doch die Ehe steht nicht unter einem guten Stern, Loris wird einberufen und bekommt selten Fronturlaub. Der Krieg verändert ihn. Er und seine Frau entfremden sich. Jahre später reist seine Tochter Maria in das sowjetisch besetzte Budapest und wandelt auf seinen Spuren. Meine Meinung: Das Buch überzeugt auf allen Ebenen. Den überwiegenden Teil sieht man durch Loris Augen. Er ist ein feinsinniger Mensch, ein Musiker, gebildet, und weitgereist. Mit ihm lernt man Budapest kennen, und die Sprache. Anfangs ist das ein bisschen viel, nicht alles wird übersetzt, und ich hatte (habe) keinerlei Vorstellung davon, wie die Worte ausgesprochen werden. Es passt aber zu der Geschichte, schließlich geht es Loris genauso. Die Stadt, die Menschen, das Viertel, in dem Éva wohnt, der Handel, die gängigen Lebensmittel und Gerichte werden so schön beschrieben, dass man meint, dort zu sein, in der Markthalle einzukaufen, Mokka zu trinken, eingelegten Blumenkohl und scharfes pörkölt sowie Esterházytorte zu essen. Überhaupt ist die Sprache des Buches wunderschön: streckenweise lyrisch, und durchweg sehr bildhaft. Man hat alles vor Augen, auch wenn man nie dort gewesen ist. Dadurch erlebt man auch den Krieg hautnah. Loris leidet, er ist sich früh dessen bewusst, dass er und seine Kameraden nur Kanonenfutter sind. Zudem leidet er unter der Entfremdung von seiner Ehefrau, welche mit der Situation überhaupt nicht zurechtkommt. Sie ist gefühlskalt, was besonders die Tochter zu spüren bekommt, aber auch Loris, der sich Verständnis und Unterstützung erhofft hätte. Anfangs kämpft Loris noch ums Überleben, aber er verliert mehr und mehr den Mut, zumal er nicht weiß, wie es seiner Familie geht, und ob seine Tochter, sein Ein und Alles, überhaupt noch lebt. In leisen Tönen wird geschildert, was der Krieg alles zerstört hat, und dass am Ende niemand so einfach zum normalen Leben zurückkehren konnte, denn die Seelen waren auch zerstört. Für Ungarn hatte dieser Krieg Konsequenzen, die sehr viel länger anhielten. Ungarn war russisch besetzt und konnte nicht zu einem normalen, friedlichen Leben zurückkehren, sondern waren Bespitzelung, Verhaftungen, Hinrichtungen, rationierten Lebensmitteln etc für viele weitere Jahre ausgesetzt, ganz wie die DDR. Bei Befreiungsversuchen schickte Russland Panzer, und erschoss wahllos alles, was sich bewegte. All dies und viel, viel mehr wird angesprochen in der Verflechtung deutsch-ungarischer Schicksale. Es ist kein Geschichtsbuch, dennoch lernt man eine Menge Geschichte, einfach durch die Beschreibung des Lebens der Protagonisten. Es ist sicher keine leichte Lektüre, denn die Gefühle, die Freuden und Leiden sind sehr eindringlich und intensiv. Die oben erwähnte Sprache verstärkt die Eindrücke. Dies ist ein wunderschönes Buch, nicht nur inhaltlich und sprachlich: der Umschlag ist sehr schön und aufwändig gestaltet (auch und besonders innen), was man bei dem Buchformat eher selten vorfindet. Der Klappentext verrät nicht viel, war aber genug, um mich für das Buch zu interessieren, und ich fühle mich bereichert.

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Liebe in Zeiten des Krieges
von leseratte1310 am 01.03.2016

Der schwäbische Student und angehende Lehrer Loris Schorb kommt 1930 in Budapest an und ist sofort begeistert von dieser Stadt und seiner Bewohner. Er lernt den Journalisten Béla kennen und freundet sich mit ihm und seinen Freunden an. Dann verliebt er sich in Evá, die in einem Hutladen arbeitet.... Der schwäbische Student und angehende Lehrer Loris Schorb kommt 1930 in Budapest an und ist sofort begeistert von dieser Stadt und seiner Bewohner. Er lernt den Journalisten Béla kennen und freundet sich mit ihm und seinen Freunden an. Dann verliebt er sich in Evá, die in einem Hutladen arbeitet. Mit ihr verbindet ihn die Liebe zur Musik. Auch die kommenden Sommer zieht es Loris wieder nach Budapest. Aber in Deutschland verbreitet sich der Nationalsozialismus und dann kommt der Krieg. Maria verliebt sich Ende der 1950er Jahre in den Ungarn János. Auf alten Familienfotos von Maria erkennt er seine Tante Éva. Auf dem Bild ist auch Loris zu sehen, der im Krieg verschollen ist. Das Cover und die Buchbeschreibung suggerieren, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt. Doch dieses Buch ist so viel mehr. Es beschreibt ein Stück unserer Geschichte und die Gefühle von Menschen in dunkler Zeit. Einfühlsam und eindringlich ist der Schreibstil, aber auch lebendig und packend. Budapest ist so toll beschrieben, dass für mich ein hoher Wiedererkennungseffekt da war. Loris ist jung, lebensfroh und neugierig auf die Welt. Die Atmosphäre im Budapest der 30er ist lebendig und sie fasziniert ihn. Aber wir lernen ihn auch von einer anderen Seite kennen. Die politischen Verhältnisse halten ihn in Deutschland. Obwohl Evá seine große Liebe ist, heiratet er Elsa und wird Vater. Es kommt die Einberufung und er kämpft zuerst in Frankreich und später in Russland. Er ist verzweifelt wegen der Grausamkeiten, die er erleben muss. Aus Verzweiflung wird Wut. Trost bieten ihm die Gedanken an seine Tochter Marie. Marie lernt ihren Vater eigentlich nicht richtig kennen. Hin und wieder taucht er in ihrem Leben auf und ist doch ein Fremder für sie. Viele Jahre später macht sie sich auf den Weg, um ihrem Vater nachzuspüren. Alle Charaktere waren sehr gut dargestellt, so dass ich mit ihnen fühlen konnte. Elsa fühlt sich einsam und überfordert mit Marie. Loris und Elsa werden sich immer fremder. Eine emotionale Geschichte, die noch lange nachhallt.

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Eine tief bewegende Geschichte über das Leben von Loris Schorb
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 06.03.2016

Bei diesem Roman habe ich mich auf eine sehr bewegende Geschichte eingestellt. Dazu muss man auch wissen, es beruht auf einer wahren Begebenheit. Und ich denke gerade dieses Wissen, hat mich umso mehr mitgenommen und leiden lassen. Zum Anfang kam ich jedoch etwas schwer rein. Ich musste mich erst an die vielen... Bei diesem Roman habe ich mich auf eine sehr bewegende Geschichte eingestellt. Dazu muss man auch wissen, es beruht auf einer wahren Begebenheit. Und ich denke gerade dieses Wissen, hat mich umso mehr mitgenommen und leiden lassen. Zum Anfang kam ich jedoch etwas schwer rein. Ich musste mich erst an die vielen Namen gewöhnen und die Zusammenhänge verinnerlichen. Doch nach und nach gewann ich Zugang. Zu den Menschen, ihren Geschichten und auch zu der Umgebung. Und diese wurde wirklich sehr intensiv und bildhaft beschrieben. Das hat das Ganze für mich lebendiger und authentischer gemacht. Man lernt Loris kennen und ich mochte ihn einfach. Einfach seine Einstellung und wie er die Dinge sah. Er war warmherzig, aber ich hatte auch das Gefühl, daß er eine Traurigkeit verströmt. Sein Leben war nicht einfach und so empfand ich vieles als drückend. Was vielleicht auch an den Umständen lag. Denn man befindet sich in der Kriegszeit. Und die Autorin versteht es wirklich diesen ganzen Umstand zu verdeutlichen. Loris´ Weg hat mich tief bewegt. Seine Liebe die verschiedenen Menschen galt. Aber auch was der Krieg aus ihm gemacht hat. Ich habe mich ihm nahe gefühlt und einfach Anteil genommen und mitgelitten. Eine weitere Person Eva lernt man auch recht gut kennen. Sie mochte ich ebenfalls. Sie ist eine sehr bewegende Persönlichkeit, aber es gab auch Momente , da wurde ich nicht schlau aus ihr. Im Gegensatz zu diesen beiden fand ich zu Elsa keinen Zugang. Sie war mir zu unnahbar, zu leidend. Die Umstände waren nicht leicht, dennoch. Ich konnte sie nicht immer verstehen. Es hat eine Weile gedauert bis ich Emotionen entwickeln konnte, aber danach hat es mich voll in Beschlag genommen. Es ist eine Geschichte voller Leid, Tragik,aber auch voll Liebe. Es ist eine Geschichte die doch etwas nachdenklich stimmt und ich denke, so leicht werde ich sie nicht vergessen. Hierbei erfährt man einige Perspektiven, z.b. die von Loris, Eva und Maria. Das schenkt ihnen mehr Raum und Tiefe. Aber auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Sie sind ausdrucksstark und nehmen für sich ein. Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt und spielt im Zeitraum von 1930-1963. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Der Schreibstil der Autorin ist stark einnehmend und fließend, dabei auch sehr mitreißend gehalten. Das Cover und der Titel passen sehr gut zum Buch. Fazit: Eine tief bewegende Geschichte über das Leben von Loris Schorb. Es ist eine Geschichte voller Liebe und Tragik. Eine Geschichte die mich leiden ließ und auch jetzt nich loslässt. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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