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Die Liegenden

(1)
Eine neue Spezies wächst heran: die Liegenden. Verwundert beobachtet ein Vater seinen 18-jährigen Sohn. Er lebt auf dem Sofa, online verbunden mit aller Welt – außer mit seinem Erzeuger. Sein Vater schaut über den Abgrund zwischen den Generationen und fragt sich: Wer bin ich? Und wer ist der Alien dort drüben?
Portrait
Michele Serra, geboren 1954 in Rom, ist landesweit berühmt für seine Kolumnen in ›La Repubblica‹ und ›L’Espresso‹. Er schreibt für Theater und Fernsehen und hat Gedichte, Kurzgeschichten und Romane publiziert. Sein Buch ›Die Liegenden‹ über eine Vater-Sohn-Beziehung war in Italien mit 350 000 verkauften Exemplaren ein Riesenerfolg. Michele Serra lebt in Mailand und im Apennin in der Nähe von Bologna.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 160, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783257604467
Verlag Diogenes
Verkaufsrang 9.833
eBook (ePUB)
7,99
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„ohne Schonung....“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln





Sind wir ehrlich: die Welt unserer fast erwachsenden Kinder scheint uns oft sehr fremd und so geht es auch Michele Serra, der in messerscharfer Analyse und in treffsicheren Sätzen das Miteinander mit seinem durchaus liebenswerten Sohn beschreibt. Auf dem Sofa liegend, den Laptop auf dem Schoß, die Stöpsel im Ohr und das Handy




Sind wir ehrlich: die Welt unserer fast erwachsenden Kinder scheint uns oft sehr fremd und so geht es auch Michele Serra, der in messerscharfer Analyse und in treffsicheren Sätzen das Miteinander mit seinem durchaus liebenswerten Sohn beschreibt. Auf dem Sofa liegend, den Laptop auf dem Schoß, die Stöpsel im Ohr und das Handy fest im Blick, gestaltet sich die Kommunikation mit dem Vater schwierig und recht einseitig. Der Wunsch des Vaters nach Gemeinsamkeit , natürlich beruhend auf den eigenen verklärten Erinnerungen ist schon fast verzweifelt zu nennen... Zum Glück ist der detaillierte Blick auf die Konflikte von herzlichem Humor geprägt - wir Eltern sind ja allerdings schon Spezialisten darin, über uns selbst lachen zu können, anders geht es ja auch nicht ! Der Ausblick ,den uns die gemeinsame Bergtour von Vater und Sohn gewährt , scheint versöhnlich zu stimmen - vielleicht können wir, - die verschiedenen Generationen von den fernen und auseinanderstrebenden Galaxien doch noch voneinander lernen...

Olivia Wehling, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Ein Generationskonflikt zwischen Vater und Sohn, der immer weiter auseinander klafft. Sehr spannend und emotional geschrieben, regt zum Nachdenken an. Ein Generationskonflikt zwischen Vater und Sohn, der immer weiter auseinander klafft. Sehr spannend und emotional geschrieben, regt zum Nachdenken an.

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Der Autor, selbst Vater, schreibt über den Umgang mit Pubertierenden, die noch zu Hause wohnen, sich aber zu erwachsen fühlen, um sich etwas sagen zu lassen. Schonungslos offen!! Der Autor, selbst Vater, schreibt über den Umgang mit Pubertierenden, die noch zu Hause wohnen, sich aber zu erwachsen fühlen, um sich etwas sagen zu lassen. Schonungslos offen!!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Einfach herrlich und sooo wahr! Serra zeichnet ein Gesellschaftsbild in dem wir uns alle wiederfinden, egal ob mit oder ohne Kinder. Einfach herrlich und sooo wahr! Serra zeichnet ein Gesellschaftsbild in dem wir uns alle wiederfinden, egal ob mit oder ohne Kinder.

E. Schmalzer, Thalia-Buchhandlung Trier

Der teils humorvolle, teils wehmütige Blick eines Vaters auf die Generation seines Sohnes. Warmherzig und mit einer Komik, die sich oft von ganz alleine aus dem Erzählten ergibt. Der teils humorvolle, teils wehmütige Blick eines Vaters auf die Generation seines Sohnes. Warmherzig und mit einer Komik, die sich oft von ganz alleine aus dem Erzählten ergibt.

Friederike Gärtner, Thalia-Buchhandlung Wildau

Ein interessante Beschreibung der Generation Smartphone. Ein "Aufklärungsbuch" für Eltern. Ein interessante Beschreibung der Generation Smartphone. Ein "Aufklärungsbuch" für Eltern.

Dorothea Weiss, Thalia-Buchhandlung Jena

Ein philosophisches Büchlein über eine Vater-Sohn-Beziehung, das in ein Nachdenken über den Generationenkonflikt mündet. Anspruchsvolle Kost! Ein philosophisches Büchlein über eine Vater-Sohn-Beziehung, das in ein Nachdenken über den Generationenkonflikt mündet. Anspruchsvolle Kost!

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Kundenbewertungen


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Genau richtig, genau Serra!
von Stefania Rubino aus Ulm am 30.09.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

„Sentirmi chiamare papà, […] Un richiamo all’ordine. Io – non altri – sono quelle due sillabe“. Ein Vater und sein Sohn, die Generationenkonflikte, der Konsum der modernen Gesellschaft. Das Buch fließt wie der Monolog eines Vaters, dessen Sorgen sich vielleicht mehr um sich selbst drehen, als die Sorge um seinen... „Sentirmi chiamare papà, […] Un richiamo all’ordine. Io – non altri – sono quelle due sillabe“. Ein Vater und sein Sohn, die Generationenkonflikte, der Konsum der modernen Gesellschaft. Das Buch fließt wie der Monolog eines Vaters, dessen Sorgen sich vielleicht mehr um sich selbst drehen, als die Sorge um seinen Sohn. Der ewige Generationenkonflikt mischt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Aspekten, wie das "Nichtaltwerdenwollen". Alle Sorgen und aller Kummer finden in diesem Buch eine Stimme und... Ich mußte ständig lachen, auch weil Serras Humor auch „auf Deutsch“ wiedererkennbar ist. Diese dargestellte Kommunikationskonflikte und Sorgen werden innerhalb des Buches „Der letzte Große Krieg“ abgebildet und Benno Alzheimer, ist die Hauptfigur selber, und dazu sagt er: „Schließlich bestand der große Vorteil der Alten in diesem Krieg genau darin, dem Tod naturgemäß nahe zu sein“.

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Beim Lesen ertappe ich mich bei allen hässlichen Gedanken über "die Jugend von heute" !
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 27.10.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das ist schon ein sehr drastischer, ziemlich böser Text! Hier spricht ein linksliberaler Vater über seinen neunzehnjährigen Sohn, der die Familiencouch belegt, Pizzas bestellt, dreckige Socken verstreut, niemals die Klobürste benutzt und sich mit Grunzen verständigt. Also: ein ganz normaler Jugendlicher. Und genauso, wie der Vater an dem Sohn... Das ist schon ein sehr drastischer, ziemlich böser Text! Hier spricht ein linksliberaler Vater über seinen neunzehnjährigen Sohn, der die Familiencouch belegt, Pizzas bestellt, dreckige Socken verstreut, niemals die Klobürste benutzt und sich mit Grunzen verständigt. Also: ein ganz normaler Jugendlicher. Und genauso, wie der Vater an dem Sohn verzweifelt, verzweifele ich an dem Vater! Wieso putzt er hinter dem jungen Mann her?? Warum schenkt er ihm noch ein Handtelefon zum Geburtstag, wenn er das "Verkabeltsein" des Jungen hasst?? Wer finanziert das alles und warum??? Da der Autor eine Tochter und drei Söhne hat, vermute ich mal, dass dieses Buch völlig frei erfunden ist. Amüsant zu lesen. Leider ein ziemlich unrealistisches "Happyend". Eine "radikalere" Lösung hätte mir besser gefallen.

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Er ist nicht allein
von einer Kundin/einem Kunden am 03.10.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Er ist nicht allein, der Vater der versucht mit seinem 18jährigen Sohn zu kommunizieren. Welcher auf dem Sofa liegend mittels Kopfhörer und Notebook mit der ganzen Welt, und wem auch immer verbunden , nur nicht mit seinem Vater. Ja, es scheint so, dass da eine neue Generation, die "Liegenden"... Er ist nicht allein, der Vater der versucht mit seinem 18jährigen Sohn zu kommunizieren. Welcher auf dem Sofa liegend mittels Kopfhörer und Notebook mit der ganzen Welt, und wem auch immer verbunden , nur nicht mit seinem Vater. Ja, es scheint so, dass da eine neue Generation, die "Liegenden" genannt, heran wächst. Der Autor, einer der beliebtesten Kolumnenschreiber Italiens weiß wovon er schreibt, er ist ja schließlich mit drei Söhnen gesegnet. Lachtränen sind garantiert, bei dieser Klageschrift gegen die Jugend.

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Überdrehter Monolog eines genervten Vaters
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle (Saale) am 05.09.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Welcher genervte Vater kennt das nicht: da hängt der Sohnemann den lieben langen Tag herum. Meist auf dem Sofa, in der einen Hand das Handy, in der anderen die TV-Fernbedienung. Der Aschenbecher quillt über vor Kippen, im Bad liegen lauter nasse Handtücher auf dem Boden und mit dem heißgelaufenen... Welcher genervte Vater kennt das nicht: da hängt der Sohnemann den lieben langen Tag herum. Meist auf dem Sofa, in der einen Hand das Handy, in der anderen die TV-Fernbedienung. Der Aschenbecher quillt über vor Kippen, im Bad liegen lauter nasse Handtücher auf dem Boden und mit dem heißgelaufenen Computer wird irgendwelche Musik heruntergeladen. “Alles bleibt an, nichts wird ausgeschaltet. Alles wird angefangen, und nichts beendet“. So mancher Vater würde da verzweifeln, nicht ganz so der Vater in dem Roman „Die Liegenden“ von Michele Serra. Er versucht seinen Sohn zu einer gemeinsamen Bergtour zu überreden. Zunächst hat der Junge keinen Bock darauf, doch mit List und Ausdauer gelingt es dem Vater schließlich doch („Wandern ist eine Heilserfahrung“). Und es kommt wie es kommen muss, der Sohn ist „seinem Alten“ bei dieser körperlichen Herausforderung selbst in seinen ausgelatschten Turnschuhen haushoch überlegen. Dazwischen kümmert sich der Vater als Gastgeber auch um Pia, die Freundin des Soh-nes, und muss bei einem Elternsprechtag erfahren, dass scheinbar alle jungen Leute diesen „Liegenden“ („Generation der liegenden Lebenslage“) angehören. Daneben schreibt er noch an einem ziemlich wirren Science-Fiction-Roman „Großer Endkrieg“, ein Machwerk über den globalen Kampf der Alten gegen die Jungen. Die 150 Seiten sind ein überdrehter Monolog des Vaters, der gewissermaßen seinem Sohn eine Predigt hält. Dabei unternimmt er jedoch nicht den Versuch, seinen Sprössling zu verstehen - in Rage meckert er einfach nur drauflos. Eine humorvolle Lektüre über den Generationskonflikt, bei der man den Verdacht hat, der Autor hat aus eigener Erfahrung geschrieben.

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Leider unspektakulär
von einer Kundin/einem Kunden am 03.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

In "Die Liegenden" lässt Michele Serra einen Vater von der Generation der technologisch Abhängigen erzählen. Der Erzähler betrachtet seinen Sohn und ereifert sich über die Jugend, die gleichzeitig fernsieht, Musik hört und über Facebook sämtliche soziale Netzwerke checkt, während sie zusätzlich auch noch am telefonieren ist, die richtige Welt aber... In "Die Liegenden" lässt Michele Serra einen Vater von der Generation der technologisch Abhängigen erzählen. Der Erzähler betrachtet seinen Sohn und ereifert sich über die Jugend, die gleichzeitig fernsieht, Musik hört und über Facebook sämtliche soziale Netzwerke checkt, während sie zusätzlich auch noch am telefonieren ist, die richtige Welt aber eigentlich überhaupt nicht wahrnimmt. Diese Beobachtung weckt in ihm den Wunsch vor seinem Ableben im hohen Alter einen Roman zu schreiben, der einen großen Krieg zwischen den Alten und den Jungen behandeln soll. Was als eine Ansammlung überspitzter Formulierungen, die allerdings genau ins Schwarze treffen, beginnt und eine humoristische Darstellung des Generationenkonflikts erwarten lässt, wird schnell zum Gejammer eines überforderten Vaters. Das Buch schleppt sich von Seite zu Seite ohne richtig in die Gänge zu kommen oder Lösungsvorschläge zur Problematik anzubieten. Ich persönlich finde "Die Liegenden" trotz eines vielversprechenden Starts leider enttäuschend.

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