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Die Marseille-Connection

Roman

(1)
Die neue Kriminalität in Nadelstreifen – ohne Grenzen, ohne Moral
Eine Gang aus vier brillanten Verbrechern macht Marseille unsicher. Sie sind die Vertreter einer neuen, modernen Kriminalität. Sie haben im Ausland studiert und operieren international. Sie führen ihre Geschäfte wie Unternehmer, sind dabei aber keineswegs weniger skrupellos als die Gangster der alten Schule, sondern jederzeit bereit, für Reichtum und Macht alles und jeden aus dem Weg zu räumen. In der Hafenmetropole zwischen Afrika und Europa finden sie ihren perfekten Lebensraum. Von hier aus wollen sie die Welt erobern.
Rezension
"Ein hellsichtiger Thriller über die neue, globalisierte Wirtschaftskriminalität." Focus spezial
Portrait
Massimo Carlotto, geboren 1956 in Padua, ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Italiens. Als Sympathisant der linken Bewegung wurde er in den 1970er Jahren zu Unrecht wegen Mordes verurteilt. Nach fünfjähriger Flucht und einer Gefängnisstrafe von sechs Jahren wurde er 1993 begnadigt. Er lebt heute in Sardinien.
Hinrich Schmidt-Henkel, geboren 1959, lebt in Berlin, übersetzt Prosa und Theaterstücke aus dem Französischen, Norwegischen und Italienischen, zuletzt vor allem Jean Echenoz, Yasmina Reza, Jon Fosse, Erlend Loe und Louis-Ferdinand Céline.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 09.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-67676-3
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 185/116/27 mm
Gewicht 221
Originaltitel Respiro Corto
Buch (Taschenbuch)
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Trocken -literarischer Leberhaken... (Spürbar auch über das Display Ihres E-Book Readers!)“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss


Massimo Carlottos Bücher sind allesamt wie gute Boxkämpfe: Brutal, offen, ehrlich und unterhaltsam wie aufrüttelnd zugleich. Facettenreich und immer gesellschaftsrelevant. Eigentlich perfekt für Sachbuchleser, die einen zusätzlichen Kick suchen. Hier fänden sie ihn. Also!! (Lege morgen einen kleinen Stapel auf den Tisch Zeitgeschehen.

Massimo Carlottos Bücher sind allesamt wie gute Boxkämpfe: Brutal, offen, ehrlich und unterhaltsam wie aufrüttelnd zugleich. Facettenreich und immer gesellschaftsrelevant. Eigentlich perfekt für Sachbuchleser, die einen zusätzlichen Kick suchen. Hier fänden sie ihn. Also!! (Lege morgen einen kleinen Stapel auf den Tisch Zeitgeschehen. Wird funktionieren.)

Carlotto hat eine eingeschworene Fangemeinde und ich werbe immer wieder gern Jünger an. Weil er das genaue Gegenteil von Sektierern ist. Schonungslos realistisch und das Ganze literarisch passend verpackt.

"Der Schwarzen tat es um den Jungen leid. Sie konnte ihn nicht aus dem Kopf bekommen und hatte sich ringsum etwas Heroin zusammengebettelt, das war ihr einziger Freund und sollte ihr helfen zu vergessen, wie hoffnungslos ihr Leben war. So war sie völlig zugedröhnt, als die drei jungen Männer in ihre Wohnung eindrangen und sie aus dem Fenster warfen."

Comme toujours: Brutal, nüchtern und direkt, bar jeder Romantik. Chapeau!

Danke, Tropen, für das Fest- und Durchhalten.

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Die Marseille Connection
von anyways am 24.10.2015

Marseille, die strahlende Stadt am Mittelmeer wird von Massimo Carlotto so ganz anders beschrieben. Sie entspricht bei ihm eher einem monströsen Rattennest. Aber es gibt Leute die dieses Nest lieben, Kommissarin Bourdet ist so Eine. Eine die verhindern will das noch mehr Illegale ihre schöne Stadt drogentechnisch unter sich... Marseille, die strahlende Stadt am Mittelmeer wird von Massimo Carlotto so ganz anders beschrieben. Sie entspricht bei ihm eher einem monströsen Rattennest. Aber es gibt Leute die dieses Nest lieben, Kommissarin Bourdet ist so Eine. Eine die verhindern will das noch mehr Illegale ihre schöne Stadt drogentechnisch unter sich aufteilen, lieber arbeitet sie mit den hiesigen Mafiosi, als zuzusehen das Marokkaner, Mexikaner und Paraguayer sich die Klinke in die Hand geben, mal ganz abgesehen von den Osteuropäern. Also versucht sie die frisch Eingereisten abzufangen und in ihre Dienste zu stellen. Ein Opfer ist schnell gefunden, der mit Koksbeutel vollgestopfte Juan Santucho wird von seinem hiesigen Chef nach Europa „weggelobt“, und fällt der ruppigen Kriminalistin glatt in die Hände. Aber nicht nur Kleinkriminelle tummeln sich im Rattennest, der FSB, verschiedene Terrorgruppen ehemaliger Sowjetstaaten bzw. deren frühere „Brüder“ und auch eine multinationale Krawattengang mischen mit, zusammen mit all den korrupten Beamten, Finanziers, Wirtschaftsexperten und Baulöwen. Massimo Carlottos Roman ist schmutzig, dreckig, ohne Licht und von einer melancholischen Hoffnungslosigkeit geprägt. Irgendwie beschlich mich beim Lesen mehrmals das Gefühl, duschen gehen zu müssen, um all den Dreck abzuwaschen, der förmlich zwischen den Seiten klebt. Es gibt keine Gewinner, nur große und kleine Verlierer. Wobei, bis auf die Kommissarin und teilweise die Agentinnen, die Frauen am schlechtesten wegkommen. Sie stehen in der Unterwelt ganz unten. Das beschreibt der Autor fast beiläufig und trotzdem prägt es sich ein. Die Geldmacherei die Carlotto beschreibt möchte ich mir gar nicht in der Realität ausmalen, ich fürchte aber es könnte mehr als ein Fünkchen Wahrheit dran sein, denn ich hatte immer das Gefühl der Autor weiß ganz genau worüber er schreibt. Die Geschichte ist derart komplex mit vielen unterschiedlichen Protagonisten und wechselnden Handlungsorten regelrecht vollgestopft und trotzdem kann man dem gesponnenen Faden des Autors folgen. Ein bitterböser Roman über das Haifischbecken Kriminalität. Wer mitschwimmt gewinnt nie.

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Fiktion an der Grenze zur Realität
von mellie aus Mühlheim am Main am 27.09.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch hat meine Erwartungen absolut erfüllt. Bereits auf den ersten Seiten wird der Leser direkt in das möderische Geschehen geworfen und während man noch überlegt, wie wahrscheinlich das Geschehen an Schauplatz eins (Details möchte ich nicht verraten) ist, werden in rascher Reihenfolge weitere Schauplätze des Verbrechens - genauer... Das Buch hat meine Erwartungen absolut erfüllt. Bereits auf den ersten Seiten wird der Leser direkt in das möderische Geschehen geworfen und während man noch überlegt, wie wahrscheinlich das Geschehen an Schauplatz eins (Details möchte ich nicht verraten) ist, werden in rascher Reihenfolge weitere Schauplätze des Verbrechens - genauer gesagt der organisierten Kriminalität - "vorgestellt". Es ist nun so, dass die einzelnen Organisationen ihre Machenschaften nicht mehr länger nur in einem Stadtviertel, ein Land oder gar Kontinent ausüben, sondern bekannten Heimatbasen verlassen, um ihr Geld noch schneller bzw. noch gewinnbringender einzusetzen. Im Fokus des Buches stehen zum einen vier ehemalige Studienfreunde, die sich geschworen haben, sich aus der Enge und den veralteten Strukturen ihrer Familien zu befreien und schneller, eleganter ein großes Vermögen zu machen, dass sie aus allen Abhängigkeiten befreit und unangreifbar macht. Ein weiterer Fixpunkt ist BB eine Polizistin, die auf Grund ihres Vorgehens gegen die "Elite" (Politiker, Anwälte, Geschäftsleute) der Stadt in Ungnade gefallen ist und nun trotz alle dem versucht der anwachsenden Kriminalität Einhalt zu bieten. Alle Figuren bestechen durch eine gewisse Vielschichtigkeit in der Gut und Böse zu finden sind. Durch die Tatsache, dass in diesem Fall nicht unbedingt der Bessere oder das Gute gewinnt, bleibt das Buch bis zum Ende glaubhaft. Unbedingt empfehlenswert.

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Cleverer Wirtschaftssthriller mit verblüffendem Ende
von miss.mesmerized am 15.09.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Im ukrainischen Wald Nähe des toten Reaktors von Tschernobyl gelingt es dem FSB dank eines Spitzels einen Mafiaclan zu eliminieren. Vor der somalischen Küste wird dezent Müll im Meer entsorgt. In Indien muss eine mutige Reporterin wegen ihrer Recherche zu illegalem Organhandel mit dem Leben bezahlen. Im Grenzgebiet zwischen... Im ukrainischen Wald Nähe des toten Reaktors von Tschernobyl gelingt es dem FSB dank eines Spitzels einen Mafiaclan zu eliminieren. Vor der somalischen Küste wird dezent Müll im Meer entsorgt. In Indien muss eine mutige Reporterin wegen ihrer Recherche zu illegalem Organhandel mit dem Leben bezahlen. Im Grenzgebiet zwischen Paraguay und Argentinien gerät ein übermütiger Drogenmittelsmann in die Schusslinie chinesischer Banden. Massimo Carlotto lässt all diese Ereignisse in Marseille in einem cleveren Gestrüpp von Geheimdiensten, Polizei, Mafiosi und Wirtschaftskriminellen zusammenlaufen. Es messen sich ein Team unorthodoxer Polizisten, die wegen ihrer korrupt-kriminellen Vergangenheit nichts zu verlieren haben und dank der cleveren Kommissarin Bernadette Bourdet – genannt B.B. - einige Erfolge verbuchen können. Eine Gruppe hochbegabter Wirtschaftsstudenten, die glauben, den ultimativen Plan internationaler Gaunerei entwickelt zu haben und zunächst Millionen von Euros auf ihren Konten verbuchen. Lokale Drogenbosse, die ihr Geschäft in Gefahr sehen und ihren Weg mit Leichen pflastern. Eine kleine, aber feine Gesellschaft aus angesehenen Mitgliedern der französischen Gesellschaft, die bestens vernetzt sind und ebenfalls ein Interesse daran hegen, dass ihre nicht ganz sauberen Geschäfte ungestört weiterlaufen. Ein anspruchsvoller Wirtschafts- und Drogenthriller, der hochkomplex die ganze Aufmerksamkeit des Lesers fordert. Viele Figuren interagieren parallel, unterschiedliche Schauplätze, Handlungsstränge und illegale Machenschaften wechseln sich in rasantem Tempo ab und die Zusammenhänge zeigen sich erst nach und nach. Jeder glaubt jedem einem Schritt voraus – doch Carlotto führt sie alle in die Falle und wartet am Ende mit einem verblüffenden Finale, das alles in diesem Genre in den Schatten stellt.

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Spannend, aber schwaches Ende
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Eine Gang aus vier skrupellosen Verbrechern, die gemeinsam studiert haben und jeweils die von ihren verhaßten Eltern vorgesehenen Rollen und "Familienbetrieb" nicht übernehmen wollen, bauen ihre Firma auf. Dier Vier kommen aus verschiedenen Herkunftsländer und versuchen global den maximalen Profit einzufahren, gierig und skrupellos, z.B. durch den Verkauf von... Eine Gang aus vier skrupellosen Verbrechern, die gemeinsam studiert haben und jeweils die von ihren verhaßten Eltern vorgesehenen Rollen und "Familienbetrieb" nicht übernehmen wollen, bauen ihre Firma auf. Dier Vier kommen aus verschiedenen Herkunftsländer und versuchen global den maximalen Profit einzufahren, gierig und skrupellos, z.B. durch den Verkauf von verstrahltem Holz aus Tschernobyl, Organexplantation bei unfreiwilligen Totalspendern, Gefahrenmüllentsorgung... Hauptspielort ist Marseille; dort geht es auch um Drogenkrieg, Prostitution, ... die einzelnen Banden, einzelne Akteure spielen ein Doppelspiel; Geheimagenten, Spezialeinheiten, Polizei, Spitzel, Politiker, höhergestellte Mitglieder der französischen Gesellschaft kreuzen ihre Wege, grenzen- und morallos, immer auf der Suche nach höherem Profit. Insgesamt fand ich den Krimi / Thriller sehr spannend und zu Beginn hatte ich schon fast den Eindruck, es handele sich um ein Fachbuch. Die Handlung des Thrillers war sehr fesselnd und ich habe es an zwei Nachmitagen durchgelesen. Allerdings haben auch mich die vielen Namen ( manche der Figuren haben drei verschiedene Namen) etwas irritiert und die Personenliste im Anhang mußte weiterhelfen. Bis zum Schluß war das Buch spannend und temporeich; wie es nun mit den "Vier Freunden" am Ende des Buches weitergeht, fand ich allerdings etwas zu schnell und platt gelöst.

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Beeindruckendes Panorama der Unterwelt Marseilles
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An alle interessierten Leserinnen und Leser!!! Kauft dieses Buch auf keinen Fall wegen des Klappentextes und/oder des Titels. Beides hat nur WENIG mit dem Inhalt zu tun! Gleich zu Beginn habe ich mich bereits gewundert, weshalb die Kritiken zu diesem Buch doch verhältnismäßig schlecht ausgefallen sind, denn Masssimo Carlotto hat... An alle interessierten Leserinnen und Leser!!! Kauft dieses Buch auf keinen Fall wegen des Klappentextes und/oder des Titels. Beides hat nur WENIG mit dem Inhalt zu tun! Gleich zu Beginn habe ich mich bereits gewundert, weshalb die Kritiken zu diesem Buch doch verhältnismäßig schlecht ausgefallen sind, denn Masssimo Carlotto hat einen klaren, schnörkellosen und packenden Stil, der mich schon in seinem vorhergehenden Buch 'Banditenliebe' (gibt es da keinen Nachfolger?) begeistert hat. Und an diesem Stil hat sich auch nichts verändert. Anhand diverser Verbrecherkreise und einer Kommissarin (die sich in ihren Methoden jedoch nur sehr unwesentlich von ihren 'Kunden' unterscheidet), deren Wege sich im Laufe des Buches kreuzen, wird ein Teil der Gesellschaft Marseilles beschrieben, den wohl nur die Wenigsten von uns kennen. Die äußerst ungewöhnliche Kommissarin versucht mit ihren eigenen und selten legalen Methoden eine Gruppe von korrupten Geschäftsmännern und Politikern zu überführen und gleichzeitig die Latinogruppen in ihrem Viertel aus dem Drogengeschäft zu drängen. Dabei benutzt sie ohne Skrupel einen kleinen mexikanischen Kokainschmuggler, der sich unter ihrer Aufsicht ins Geschäft drängt, dabei aber glaubt, auf eigene Rechnung handeln zu können. Zeitgleich sind vier junge, hoch intelligente erfolgreiche Ökonomieabsolventen dabei, ihr illegal erworbenes Vermögen schnellstmöglich zu vermehren - egal auf welchem Weg. Dass einer dabei dem russischen Geheimdienst FSB als Agent dienen muss, ist momentan irrelevant - irgendwie wird man sich des FSB zu gegebener Zeit entledigen. Doch dieser hat neben der Überwachung seines Agenten noch ganz andere Ziele... Wer nun (gerade anhand des Klappentextes) eine klare durchgehende Kriminalgeschichte erwartet, wird von dieser Lektüre vermutlich nicht so begeistert sein. Denn klar und durchgehend ist sie nur hin wieder. Auch der Originaltitel weist darauf hin: Respiro corti heisst mehr oder weniger 'Atemnlos', was sehr gut zu diesem Buch passt. Immer wieder wechselt die Erzählperspektive und man muss gerade zu Beginn etwas Konzentration aufbringen, um die Personen einigermaßen auseinanderhalten können. Dann bietet sich aber eine wirklich spannungsreiche und fesselnde Geschichte, die einen beim Lesen so richtig in die Unterwelt eintauchen lässt ;-) Aber wie schon beim letzten Buch ein kleiner Haken: Es ist einfach viel zu kurz!!! Der Stoff hätte locker auch für zwei- bis dreihundert Seiten mehr gereicht.

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Die Marseille-Connection
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Dieses Buch ist recht schwere Kost. Eine profane Einteilung in Gut und Böse gibt es nicht. Die Guten sind recht rar und meist umgehend tot. Die Bösen werden hin und wieder charaktisiert und man beginnt sie zumindest ansatzweise zu verstehen. Nichts desto trotz ist das Buch weitestgehend verstörend. Alte... Dieses Buch ist recht schwere Kost. Eine profane Einteilung in Gut und Böse gibt es nicht. Die Guten sind recht rar und meist umgehend tot. Die Bösen werden hin und wieder charaktisiert und man beginnt sie zumindest ansatzweise zu verstehen. Nichts desto trotz ist das Buch weitestgehend verstörend. Alte Gangster treffen auf neue Gangster und Leichen folgen Leichen. Es ist schon recht brutal und nervenzehrend. Die Bruatlität aus dem Buch schlägt dem Leser eben auch durch den Realitätsbezug entgegen. Es ist teilweise schwer, sich dem stellen zu können. Es ist nicht gerade ein Schmöker für zwischendurch. Ich kann es nicht jedem empfehlen.

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Kriminalhauptstadt Europas
von einer Kundin/einem Kunden am 26.09.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Man könnte irrtümlicherweise nach Lektüre des Buches zur Ansicht kommen, dass Marseille nicht die Kulturhauptstadt Europas 2013, sondern die Kriminalhauptstadt des Kontinents sei. Der Krimi zeichnet sich durch unglaubliche Rasanz, einer äußerst interessanten Protagonisten, einer, warum nicht?, lesbischen Hauptkommissarin, sowie dem unvermeidlichen mörderischen Bandenhickhack aus. Sogar Tschernobyl spielt mit... Man könnte irrtümlicherweise nach Lektüre des Buches zur Ansicht kommen, dass Marseille nicht die Kulturhauptstadt Europas 2013, sondern die Kriminalhauptstadt des Kontinents sei. Der Krimi zeichnet sich durch unglaubliche Rasanz, einer äußerst interessanten Protagonisten, einer, warum nicht?, lesbischen Hauptkommissarin, sowie dem unvermeidlichen mörderischen Bandenhickhack aus. Sogar Tschernobyl spielt mit rein.

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