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Die Maurin

Roman

(1)
Andalusien im 15. Jahrhundert. Zwischen Mauren und Christen toben erbitterte Kämpfe – und mittendrin steht die junge Zahra. Als Hofdame und enge Vertraute -Aischas, der Hauptfrau des tyrannischen Emirs, gerät sie in ein grausames Spiel dunkler -Intrigen und rücksichtsloser Machtkämpfe. Dann verliebt sie sich ausgerechnet in den Spanier Gonsalvo – eine Liebe, die sie in tödliche Gefahr bringt ...
Die Maurin von Lea Korte: als eBook erhältlich!
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 672, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.02.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783426559888
Verlag Knaur eBook
eBook (ePUB)
9,99
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Kundenbewertungen


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Tolle Reise in die Welt der Mauren und Spanier
von Melanie Z. am 18.04.2010

Am Anfang ist es etwas langatmig. Wird aber immer besser und man kann nicht aufhören zu lesen! Der Krieg zwischen Spanien und Mauren wird beeindruckend anhand einer Familiengeschichte erzählt. Wenn man alle Figuren kennt, nimmt die Geschichte und Verknüpfung der Figuren ihren Lauf....

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Spanische Geschichte spannend erzählt
von Zabou1964 aus Krefeld am 18.07.2010
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die junge Maurin Zahra lebt mit ihrer Familie in Granada. Die Geschichte beginnt im Jahr 1478, Zahra ist siebzehn Jahre alt und Hofdame Aischas, der Hauptfrau des Emirs. Doch ihre ungetrübten Tage scheinen gezählt: Der Vater will sie mit einem Mann verheiraten, der doppelt so alt ist wie sie.... Die junge Maurin Zahra lebt mit ihrer Familie in Granada. Die Geschichte beginnt im Jahr 1478, Zahra ist siebzehn Jahre alt und Hofdame Aischas, der Hauptfrau des Emirs. Doch ihre ungetrübten Tage scheinen gezählt: Der Vater will sie mit einem Mann verheiraten, der doppelt so alt ist wie sie. Zudem verschlechtert sich das Verhältnis zwischen den Christen und Mauren erheblich, ein Krieg droht. Die Kastilier wollen die Gebiete der Mauren zurückerobern und deren Herrschaft in Andalusien beenden. Am Hof des Emirs begegnet Zahra einem Kastilier, von dem sie sich magisch angezogen fühlt. Aber die Aussicht auf eine Beziehung ist nahezu unmöglich. Auf ihren Reisen durch das Land, die sie im Auftrag Aischas unternimmt, hat die mutige und selbstbewusste junge Frau ungeahnte Gefahren und Abenteuer zu überstehen. Lea Korte ist mit diesem Roman eine spannende und bildgewaltige Reise ins Andalusien des 15. Jahrhundert gelungen. Sowohl die Landschaften als auch die Figuren und Gebäude sind so bildhaft beschrieben, dass ich alles vor meinem inneren Auge sehen konnte und meinte, mittendrin zu sein. Die Protagonistin Zahra ist mir sofort ans Herz gewachsen. Alle Charaktere sind gut beschrieben und ich konnte mich gut in deren Handeln und Gefühle hineinversetzen. In die Geschichte der fiktiven Figuren hat die Autorin geschickt reale Personen und Ereignisse eingeflochten. Man merkt, dass sie sehr aufwendig und genau recherchiert hat. Es war mir ein großes Vergnügen, auf so unterhaltsame und spannende Weise die spanische Geschichte näher gebracht zu bekommen. Nicht unerwähnt lassen möchte ich die großartige Ausstattung dieses Taschenbuches. Neben dem äußerst ansprechenden Cover, das einen Ausschnitt aus einem Gemälde und den Schriftzug „Die Maurin“ in edlem Gold ziert, bietet dieses Buch enorm viele Hintergrundinfos: ein Personenregister, eine Zeittafel, zwei Stammbäume und ein Glossar. In einem Nachwort erklärt die Autorin zudem, was in ihrem Roman Fiktion und was historisch belegte Ereignisse sind. Wer noch mehr Informationen haben möchte, kann sich auf der Homepage der Autorin umschauen, die sehr liebevoll und detailliert gestaltet ist. Fazit: „Die Maurin“ ist ein perfekt recherchierter historischer Roman, der dennoch äußerst unterhaltsam und spannend daherkommt. Absolut empfehlenswert!

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Eine Frau kämpft in einer Welt der
von einer Kundin/einem Kunden am 14.03.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Als ich das Buch aufschlug, war ich zugegebenermaßen etwas irritiert und fühlte mich unangenehm an Shakespeare erinnert, als ich das Personenverzeichnis sah. Nichts kann ich weniger leiden, als ständig nach vorne zu blättern zu müssen um sich nochmal zu vergewissern, dass XY jetzt die Ehefrau und nicht die Schwester... Als ich das Buch aufschlug, war ich zugegebenermaßen etwas irritiert und fühlte mich unangenehm an Shakespeare erinnert, als ich das Personenverzeichnis sah. Nichts kann ich weniger leiden, als ständig nach vorne zu blättern zu müssen um sich nochmal zu vergewissern, dass XY jetzt die Ehefrau und nicht die Schwester ist (jaa, das kann in einigen Situationen von ziemlicher Bedeutung sein!). Nach einigen gelesenen Seiten jedoch sah ich meine Bedenken als unbegründet, weil man in die Familien- und Verwandschaftsverhältnisse eigentlich recht schnell hineinfindet (mag allerdings sein, dass es mir - bedingt durch meine Herkunft - etwas leichter fiel, da die Namen ja nun nicht alltäglich sind). Jetzt aber zum Buch: Ich mag arabische Romane, bzw. Romane, die in der arabischen Welt spielen und in denen Frauen (die es bis heute leider immernoch nicht immer einfach haben), aufbegehren. Im Sommer hatte ich Ramsa- Tochter des Harem gelesen und Zahra, die Hauptprotagonistin, erinnert mich sehr an Ramsa. Rebellisch, eigenwillig und nicht bereit, sich mit den geltenden Konventionen abzufinden. Die daraus resultierenden Konsequenzen scheren sie da wenig; sie hört grundsätzlich auf ihr Herz und handelt entsprechend. Sie war mir auf Anhieb sympathisch - ebenso wie die alte Dienerin, die Zahra stets treu ergeben ist. Es war interessant zu sehen, welche Entwicklung das junge Mädchen durchlebt und wie viel Mut (den die Sultanin stets zu würdigen weiß) sie in den oft brenzligen Situationen aufbringt. Sehr gut gefallen hat mir Lea Kortes Vermischung von tatsächlichem geschichtlichem Geschehen und Fiktion. Eine Aneinanderreihung von historischen Fakten hätte mich ziemlich schnell gelangweilt, dazu kam es glücklicherweise gar nicht, da die Handlung immerwährend mit Gefahr, Spannung, Liebe, Hass, Neid, Intrige, Krieg, Frieden, Hoffnung, Sorgen, etc. gespickt wurde - die Liste ließe sich noch beliebig weiterführen. Ich habe schon lange keinen so spannenden Abenteuerroman mehr gelesen. Moralisch und ethisch beeindruckt war ich von der Haltung, die Lea den ein oder anderen Protagonisten einnehmen lässt, unter anderem auch Zahra selbst. Einerseits repräsentiert diese das Mädchen aus gläubigem muslimischen Hause, die regelmäßig betet, fastet und auch sonst gottesfürchtig lebt - andererseit erlaubt sie sich auch, dem ein oder anderen Ungläubigen" sprich: Christen zu helfen und noch so manches darüberhinaus. Hierbei liegt der Focus darauf, dass es nicht wichtig ist, an welchen Gott man glaubt, sondern dass man überhaupt glaubt und menschlich und barmherzig handelt. Dass dies zur damaligen Zeit, in der sich Muslime und Christen aufs Blut bekämpften, sowohl selten als auch gefährlich war, wird im Roman mehr als einmal überdeutlich. Das Ende hat mich, wenn ich ehrlich bin, etwas unzufrieden zurückgelassen. Aber da Lea ja schon von einer Fortsetzung gesprochen hat, will ich mich weiter in Geduld und Vorfreude üben. Ein Interview wird in Kürze hoffentlich folgen. Ich habe der Maurin einige schöne Lesestunden zu verdanken und freue mich auf ein Wiedersehen mit Zahra!

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tolles buch!
von Tikva aus Eislingen am 02.08.2010
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte um Zahra as-Sulami beginnt im Jahre 1478, als sie 13 Jahre alt ist. In diesem Roman wird ihre Geschichte und die ihres Landes und dem dazu gehörigen (zusammenschreiben) Glaubenskrieg geschildert. Während Zahra in dieser schwierigen Zeit heranwächst, durchlebt und übersteht sie viele Abenteuer. Ich erfuhr während der Geschichte viel... Die Geschichte um Zahra as-Sulami beginnt im Jahre 1478, als sie 13 Jahre alt ist. In diesem Roman wird ihre Geschichte und die ihres Landes und dem dazu gehörigen (zusammenschreiben) Glaubenskrieg geschildert. Während Zahra in dieser schwierigen Zeit heranwächst, durchlebt und übersteht sie viele Abenteuer. Ich erfuhr während der Geschichte viel über die Mauren und ihre Kultur sowie den schlimmen Kämpfen zwischen Mauren und den Kastilianern. Aber auch die schwere Zeit als Frau wird gezeigt, und es geht auch um eine Liebesgeschichte, die unter einem dunklen Stern steht. Auf den Inhalt direkt möchte ich nicht eingehen, da jede einzelne Situation ein Erlebnis ist und ich nicht vorab schon etwas verraten möchte. Nur soviel: Die Geschichte ist atemberaubend, abwechslungsreich und sehr spannend. Die Autorin bringt jede Situation perfekt zu Papier. Die Zeit war für Frauen damals überhaupt nicht einfach und Zahra muss das durch das ganze Buch hindurch am eigenen Leib erfahren. Die Diskriminierungen und das Verhalten in der damaligen Zeit hat Lea Korte sehr gut rübergebracht. Ich konnte mich von Anfang an in Zahra hineinversetzen und habe mit ihr gelacht und geweint. Zu jedem Augenblick fühlte ich mich mittendrin und ich konnte alles fast spürbar nachempfinden. Gerade auch die Zeit der Trauer und des Schmerzes war sehr gut dargestellt und ich musste immer wieder mit den Tränen kämpfen. Für dieses Jahrhundert und in dieser Gegend ist an Zahra ein wahrer Mann verloren gegangen. Sie ist eine Heldin und meistert die ihr gestellten Situationen immer mit Bravour. Meistens wurde aus Zahras Sicht erzählt. Aber auch Gonzalos' Sichtweise, einem Kastilianer, der ihr den Kopf verdreht hatte, durfte man ab und zu lesen. Auch konnte ich mich gut in die verschiedenen Figuren hineinversetzen und wusste sogleich, wer mir sympathisch und wer mir unsympathisch war. Durch die Kämpfe, und dem Geschick der Autorin auch Fanatiker richtig gut zu beschreiben, war ich mit meinen Emotionen immer richtig mit dabei. Ebenso waren die historischen Ereignisse geschickt in die Handlung eingeflochten und dazu brachte Lea Korte mir durch ihr Werk die Kultur der Mauren etwas näher, was mir sehr gefiel. Der Roman ist unterteilt in vier Teile. Die Kapitel zum jeweiligen Abschnitt beginnen wiederum immer von vorne mit Eins. Die Kapitel selbst sind teilweise sehr lang, aber mit Absätzen versehen. Durch die Aufteilung konnte ich mir gut vorstellen, wie Zahra heranwuchs. Mit jedem Abschnitt war sie wieder etwas älter und hatte neue und gefährlichere Abenteuer zu überstehen. Als Zusatzmaterial gibt es vorne im Buch ein Namensregister der wichtigsten Figuren, sowohl von Mauren als auch von Kastilianern. Nach der Geschichte kann man sich noch an den Stammbäumen, einem Glossar und den passenden historischen Ereignissen erfreuen. Fazit: Ein historischer Roman, den ich weiterempfehlen kann! Ich vergebe diesem Werk fünf Sterne und mache es zu meinem Monatshighlight im Juli.

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realistisch und fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden aus Hösbach am 07.07.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Nach gefühlten 200 Lesestunden hatte ich das Buch durch. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass ich nur sehr schleppend voran kam, obwohl dieses Buch ein Lesen allemal wert ist! Die Geschichte ist fesselnd, aber auch sehr anspruchsvoll. Schon alleine die ganzen „fremden“ Namen sind schwer. Hinzu kommen unzählige arabische bzw.... Nach gefühlten 200 Lesestunden hatte ich das Buch durch. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass ich nur sehr schleppend voran kam, obwohl dieses Buch ein Lesen allemal wert ist! Die Geschichte ist fesselnd, aber auch sehr anspruchsvoll. Schon alleine die ganzen „fremden“ Namen sind schwer. Hinzu kommen unzählige arabische bzw. islamische Begriffe. Dadurch muss man teilweise einige Passagen öfter lesen – insbesondere, wenn man eine längere Pause gemacht hatte (nach 2 Tagen Pause, habe ich den ganzen 2. Teil des Buches nochmal lesen müssen, um der Geschichte weiter folgen zu können). Die geschichtlichen Aspekte, die Lea Korte hier sehr ausführlich mit eingearbeitet hat, sind zwar äußerst interessant, aber schrauben den Anspruch des Buches auch extrem hoch. Für meinen Geschmack, hätte es da ruhig ein bißchen weniger sein dürfen. Allerdings kommt die gefährliche Liebe der Maurin Zahra´s zu einem Christen für mich zu kurz. Es ist mir einfach zu holprig und zu schnell umgesetzt wie die zwei Liebenden endlich zusammen fanden und auch die Umstände die herrschten sind mir ein bißchen zu dünn. So wendet sich der Bruder von Zahra´s Liebe viel zu schnell von Zahra ab, obwohl er doch Heiratsabsichten mit der jungen Maurin hatte. Da frage ich mich doch, wie ernst war es ihm wirklich? Auch hätte ich mir hier mehr Spannungen und „Kämpfe“ zwischen den Brüdern gewünscht. Vielleicht auch, dass Zahra unter diesen Umständen mehr leidet? Aber so ging es in dem Buch einfach an ihr vorbei. Aber andererseits hat Lea Korte so viele Aspekte in ihrem Buch fantastisch, sehr flüssig und sehr detailiert dargestellt, dass man beim Lesen teilweise wirklich den Eindruck hatte beim Geschehen direkt daneben zu stehen. So gleicht es sich demnach doch wieder ein wenig aus. :) Am Ende möchte man noch so viel wissen, weil man von den Charakteren regelrecht eingenommen ist, dass man unbedingt weiter an ihrem Schicksal teilhaben möchte. So hoffe ich, auf eine Fortsetzung dieses Romans. „Die Maurin“ ist ein fesselnder Roman, der das damalige Leben sehr realistisch darstellt – auch wenn die eigentliche Hauptgeschichte fiktiv ist.

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