Thalia.de

Die Mittagsfrau

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2007

(10)

Platz 1 der Spiegel Bestsellerliste
Gewinnerin des Deutschen Buchpreises

1945. Flucht aus Stettin in Richtung Westen. Ein kleiner Bahnhof irgendwo in Vorpommern. Helene hat ihren siebenjährigen Sohn durch die schweren Kriegsjahre gebracht. Nun, wo alles überstanden, alles möglich scheint, lässt sie ihn allein am Bahnsteig zurück und kehrt nie wieder.
Julia Franck erzählt das Leben einer Frau in einer dramatischen Zeit - und schafft zugleich einen großen Familienroman und ein eindringliches Zeitepos.

»Es ist ein tolles, ein wunderbar berührendes, ein frösteln machendes Buch.«
Elmar Krekeler, Die Welt

Portrait

Julia Franck wurde 1970 in Berlin geboren. Sie studierte Altamerikanistik, Philosophie und Neuere Deutsche Literatur an der FU Berlin. 1997 erschien ihr Debüt ›Der neue Koch‹, danach ›Liebediener‹ (1999), ›Bauchlandung. Geschichten zum Anfassen‹ (2000) und ›Lagerfeuer‹ (2003). Sie verbrachte das Jahr 2005 in der Villa Massimo in Rom. Für ihren Roman ›Die Mittagsfrau‹ erhielt Julia Franck den Deutschen Buchpreis 2007. Der Roman wurde in 35 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien der Roman ›Rücken an Rücken‹ (2011).
Julia Francks Roman ›Lagerfeuer‹ wurde 2012/13 für das Kino unter der Regie von Christian Schwochow unter dem Titel ›Westen‹ verfilmt.

Literaturpreise:

1995 Siegerin beim Open Mike-Wettbewerb
1998 Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste
1999 Stipendium der Stiftung Niedersachsen
2000 3sat-Preis in Klagenfurt
2004 Marie Luise Kaschnitz Preis
2005 "Roswitha Preis" der Stadt Bad Gandersheim
2007 Deutscher Buchpreis
2010 war die englische Ausgabe der ›Mittagsfrau‹ auf der Shortlist des Independent Foreign Fiction Prize und auf der Shortlist des ›Jewish Quaterly‹ sowie für den internationalen IMPAC nominiert.

… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 429
Erscheinungsdatum 01.04.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-17552-9
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 191/127/33 mm
Gewicht 418
Auflage 8. Auflage
Buch (Taschenbuch)
9,95
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 17564383
    Die Mittagsfrau
    von Julia Franck
    (1)
    Buch
    12,00
  • 40893471
    Das Nibelungenlied
    Buch
    28,00
  • 28916696
    Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel
    von Moritz Rinke
    (2)
    Buch
    9,99
  • 2935338
    Das Gleichgewicht der Welt
    von Rohinton Mistry
    (6)
    Buch
    10,99
  • 44042057
    Löwen wecken
    von Ayelet Gundar-Goshen
    Buch
    13,00
  • 43805605
    Morgen kommt ein neuer Himmel
    von Lori Nelson Spielman
    (13)
    Buch
    9,99
  • 29048263
    Tschick
    von Wolfgang Herrndorf
    (47)
    Buch
    9,99
  • 4180945
    Der Schwimmer
    von Zsuzsa Bank
    (3)
    Buch
    9,99
  • 40952996
    Die Glücklichen
    von Kristine Bilkau
    (7)
    Buch
    19,99
  • 20737732
    Der Hals der Giraffe
    von Judith Schalansky
    Buch
    10,00
  • 30607849
    Die hellen Tage
    von Zsuzsa Bánk
    (20)
    Buch
    9,99
  • 32174032
    Moby Dick
    von Herman Melville
    Buch
    11,99
  • 15528719
    Der Junge im gestreiften Pyjama
    von John Boyne
    (72)
    Buch
    7,95
  • 16365326
    Hannas Töchter
    von Marianne Fredriksson
    (2)
    Buch
    9,00
  • 42492196
    Ein ganzes halbes Jahr
    von Jojo Moyes
    (35)
    Buch
    9,99
  • 37420974
    Der Mond flieht
    von Rax Rinnekangas
    (2)
    Buch
    16,99
  • 16334264
    Karlmann
    von Michael Kleeberg
    Buch
    10,00
  • 28852977
    Und dann diese Stille
    von Harriet Köhler
    (1)
    Buch
    9,99
  • 14020896
    Koriandergrün und Safranrot
    von Preethi Nair
    (10)
    Buch
    10,99
  • 44321960
    Alles kein Zufall
    von Elke Heidenreich
    (5)
    Buch
    19,90

Buchhändler-Empfehlungen

„Die Mittagsfrau“

Daniela Suchlich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Was bewegt eine Mutter 1945 dazu, ihren 7-jährigen Sohn an einem Bahnhof in der Nähe von Ostpommern auszusetzen?
Diese Frage stellt sich wohl jeder, der das erste Kapitel von Julia Francks Mittagsfrau gelesen hat.
Im Laufe des Romans wird die Lebensgeschichte von Helene Würsich erzählt – ihre schwere Kindheit nach dem 1. Weltkrieg,
Was bewegt eine Mutter 1945 dazu, ihren 7-jährigen Sohn an einem Bahnhof in der Nähe von Ostpommern auszusetzen?
Diese Frage stellt sich wohl jeder, der das erste Kapitel von Julia Francks Mittagsfrau gelesen hat.
Im Laufe des Romans wird die Lebensgeschichte von Helene Würsich erzählt – ihre schwere Kindheit nach dem 1. Weltkrieg, das Leben in Berlin mit ihrer Schwester und schließlich der Tod ihres Verlobten – und Julia Franck versucht, den Leser verstehen zu lassen, wie es zu dem Drama am Anfang des Buches gekommen ist.
Der Einstieg in den Roman gestaltet sich anfangs schwer, die Sprache und Erzählweise der Autorin fesselt den Leser nicht von Anfang an. Doch wenn man erst mal in die Geschichte eingetaucht ist und das Leben der Helene weiterverfolgt, möchte man das Buch kaum noch aus den Händen legen.
Meiner Meinung nach hat Julia Franck den Deutschen Buchpreis für diesen Roman zu Recht erhalten und ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der gerne Familiendramen oder geschichtliche Romane liest.

„Deutsche Geschichte“

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Wie kann eine Mutter ihr Kind absichtlich allein zurücklassen in einem Bahnhof voller Kriegsflüchtlinge? Fassungslos habe ich das Buch begonnen und konnte nicht anders als diese Frau direkt zu verurteilen. Doch Julia Franck gelingt etwas Beeindruckendes. Nach und nach breitet sie die fesselnde Geschichte einer lebenshungrigen und leidenschaftlichen Wie kann eine Mutter ihr Kind absichtlich allein zurücklassen in einem Bahnhof voller Kriegsflüchtlinge? Fassungslos habe ich das Buch begonnen und konnte nicht anders als diese Frau direkt zu verurteilen. Doch Julia Franck gelingt etwas Beeindruckendes. Nach und nach breitet sie die fesselnde Geschichte einer lebenshungrigen und leidenschaftlichen jungen Frau im 20. Jahrhundert vor meinen Augen aus, die durch Zeit und Umstände letztendlich zu dieser erschreckenden Tat getrieben wird. Ein großartiger Roman, der mich sehr bewegt hat.

„Die Mittagsfrau“

Verena Gwosdz, Thalia-Buchhandlung Offenbach

1945, das Ende des zweiten Weltkrieges. Eine Frau lässt auf der Flucht aus Stettin ihren kleinen Sohn einfach am Bahnhof zurück. So beginnt der Roman von Julia Franck.
In einer Rückblende wird nun das Leben dieser Frau, Helene, erzählt.
Helene wächst mit ihrer Schwester Martha im beschaulichen Bautzen in der Lausitz auf. Der Vater
1945, das Ende des zweiten Weltkrieges. Eine Frau lässt auf der Flucht aus Stettin ihren kleinen Sohn einfach am Bahnhof zurück. So beginnt der Roman von Julia Franck.
In einer Rückblende wird nun das Leben dieser Frau, Helene, erzählt.
Helene wächst mit ihrer Schwester Martha im beschaulichen Bautzen in der Lausitz auf. Der Vater betreibt eine Druckerei, die Mutter ist Jüdin. Die beiden Mädchen haben es nicht leicht, ihre Mutter ist verrückt und der Vater stirbt nach Ende des ersten Weltkrieges an den Folgen einer Verletzung. Nachdem es mit der Familie immer weiter bergab geht, fliehen Helene und Martha zu ihrer Tante nach Berlin, um dort als Krankenschwestern zu arbeiten. Sie genießen den ausschweifenden Lebensstil der sehr wohlhabenden Tante im Berlin der wilden 20er.
Helene findet ihre große Liebe Carl, möchte Medizin studieren – das Leben könnte schöner nicht sein. Doch ein tragischer Unfall macht alles zunichte und Helene scheint sich nicht mehr fangen zu können. Bis sie schließlich Jahre danach den Ingenieur Wilhelm kennenlernt. Doch das anfängliche Glück wird bald getrübt, denn Wilhelm ist überzeugter Nationalsozialist und Helene von „zweifelhafter“ Herkunft…
Julia Franck ist mit diesem Roman meiner Meinung nach verdiente Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2008. Sie besticht mit schnörkelloser Sprache und lässt dabei trotzdem alle Charaktere wunderbar lebendig werden. Zart und doch schonungslos realistisch – nichts für zarte Gemüter!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Schicksalsschläge einer Frau, die zwei Weltkriege erlebt hat und innerlich erkaltet ist. Traurig und schmerzhaft, aber unbedingt lesenswert. Schicksalsschläge einer Frau, die zwei Weltkriege erlebt hat und innerlich erkaltet ist. Traurig und schmerzhaft, aber unbedingt lesenswert.

Maren Wollersheim, Thalia-Buchhandlung Düren

Ein Buch, das seine Leser fordert, aber dann nie mehr aus dem Gedächtnis verschwindet! Deutscher Buchpreis 2007! Ein Buch, das seine Leser fordert, aber dann nie mehr aus dem Gedächtnis verschwindet! Deutscher Buchpreis 2007!

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Die Lebensgeschichte einer zerrissenen Frau und Mutter, Helene, im 20. Jahrhundert. Eindrucksvoll geht dieser Roman unter die Haut. Die Lebensgeschichte einer zerrissenen Frau und Mutter, Helene, im 20. Jahrhundert. Eindrucksvoll geht dieser Roman unter die Haut.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Bewegende Geschichte einer Frau, die große Träume und Gefühle hegt. Doch zwei Weltkriege desillusionieren sie. Bewegende Geschichte einer Frau, die große Träume und Gefühle hegt. Doch zwei Weltkriege desillusionieren sie.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Es passiert eine ganze Menge in einem halben Jahrhundert, da ist es nicht immer leicht den Überblick zu behalten. Mit etwas zu viel Opulenz erzählt. Es passiert eine ganze Menge in einem halben Jahrhundert, da ist es nicht immer leicht den Überblick zu behalten. Mit etwas zu viel Opulenz erzählt.

Unsere Buchhändler-Tipps

  • 40893495
    Vielleicht Esther
    von Katja Petrowskaja
    Buch
    10,00
  • 32305214
    In Zeiten des abnehmenden Lichts
    von Eugen Ruge
    (4)
    Buch
    9,99
  • 30607849
    Die hellen Tage
    von Zsuzsa Bánk
    (20)
    Buch
    9,99
  • 37822533
    Landgericht
    von Ursula Krechel
    (1)
    Buch
    12,99
  • 14235602
    Es geht uns gut
    von Arno Geiger
    (2)
    Buch
    9,90
  • 4180945
    Der Schwimmer
    von Zsuzsa Bank
    (3)
    Buch
    9,99
  • 15154990
    Die unglaubliche Reise der Lillian Leyb
    von Amy Bloom
    (2)
    Buch
    19,95
  • 20737732
    Der Hals der Giraffe
    von Judith Schalansky
    Buch
    10,00
  • 30212070
    Léon und Louise
    von Alex Capus
    (28)
    Buch
    9,90

Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
8
1
1
0
0

Ergreifende Lebensgeschichte
von J.G. aus Berlin am 04.04.2009

Im Prolog des Romans wird beschrieben, wie eine Mutter kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges ihren Sohn an einem Bahnhof alleine lässt und nicht wieder zurückkehrt. Der Hauptteil versucht die Frage „Warum?“ aufzulösen. Im Hauptteil wird die Kindheit und Jugend von Helene und ihr Verhältnis zu ihren Eltern, insbesondere zur... Im Prolog des Romans wird beschrieben, wie eine Mutter kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges ihren Sohn an einem Bahnhof alleine lässt und nicht wieder zurückkehrt. Der Hauptteil versucht die Frage „Warum?“ aufzulösen. Im Hauptteil wird die Kindheit und Jugend von Helene und ihr Verhältnis zu ihren Eltern, insbesondere zur jüdischen Mutter, erzählt. Helene wächst mit ihrer Schwester Martha in Bautzen auf, die ein sehr inniges Verhältnis zueinander haben. Der Vater hat eine Druckerei und ist in der Stadt ein angesehener Mann. Nachdem der Vater in den Krieg ziehen muss, werden die Eigenheiten der Mutter immer schlimmer und das Verhältnis zu den beiden Töchtern immer komplizierter. Helene übernimmt die Aufgaben in der Druckerei und hegt immer den Traum von einem Studium. Der schwerverletzte Vater kehrt zurück und wird von beiden Töchtern bis zu seinem Tod gepflegt. Beide Töchter träumen von einem Leben bei ihrer Tante in Berlin und verlassen ihre Mutter in Bautzen. Nach einiger Zeit in Berlin lernt Helene Carl, einen jüdischen Philosophiestudenten, kennen und beide verlieben sich ineinander. Sie planen ihre Zukunft und wollen heiraten. Aufgrund eines tragischen Unfalls kommt Carl ums Leben. Nach einiger Zeit der Trauer trifft Helene Wilhelm, der sich in sie verliebt, „obwohl“ sie jüdischer Abstammung ist. Er besorgt ihr eine „deutsche“ Identität und heiratet sie. Allerdings erkennt er in der Hochzeitsnacht, dass sie keine Jungfrau ist und behandelt sie schlecht bzw. ist kaum noch zu Hause. Als Peter geboren wird, fängt Helene an als Krankenschwester zu arbeiten um sich und ihren Sohn durch die Zeit des 2. Weltkrieges zu bringen. Meines Erachtens ist es Julia Franck hervorragend gelungen über die Lebensgeschichte einer Frau während und zwischen den 2 Weltkriegen sowie über ihre Beweggründe den Sohn alleine zurück zu lassen zu schreiben. Auch wenn viel Interpretationsspielraum gelassen wird und keine expiziten Gründe genannt werden. Die Lebensträume von Helene sind sehr nachvollziehbar und umso ergreifender war es, dass aufgrund äußerer Umstände die Träume nach und nach zerstört wurden. Oder dass der Fluch um das Geheimnis der Mittagsfrau sie vielleicht auch eingeholt hat? Das Buch macht traurig, das Schicksal ist sehr ergreifend. Vor allem mit dem Hintergrund, dass der Rahmen der Romans auf einer wahren Begebenheit basiert. Der Schreibstil ist sehr beeindruckend. Julia Franck schreibt sehr nüchtern und klar sowie äußerst sinnlich. Einige Gedanken oder auch Sätze sind einfach wunderbar. Während des Lesens habe ich richtig gefühlt, dass Julia Franck bestimmt an manchen Sätzen sehr lange gefeilt haben muss, um die Sätze so schön zu formulieren. Ein wahrer literarischer Lesegenuss…

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
3 0
Das Leben überleben
von Michelle Rößner aus Göttingen am 12.08.2009

Der Roman beginnt mit etwas kaum Vorstellbarem: eine Mutter lässt nach Kriegsende ihren siebenjährigen Sohn auf der Flucht einfach auf einem abgelegenen Bahnsteig zurück und setzt ihren Weg in den Westen alleine fort. Rückblickend wird die Lebensgeschichte dieser Frau erzählt und damit geschildert, wie es zu einer derartigen Handlung kommen... Der Roman beginnt mit etwas kaum Vorstellbarem: eine Mutter lässt nach Kriegsende ihren siebenjährigen Sohn auf der Flucht einfach auf einem abgelegenen Bahnsteig zurück und setzt ihren Weg in den Westen alleine fort. Rückblickend wird die Lebensgeschichte dieser Frau erzählt und damit geschildert, wie es zu einer derartigen Handlung kommen konnte: Helene, die zunächst sehr behütet aufwächst, erlebt zwei Weltkriege und auf diesem Hintergrund den wirtschaftlichen und psychischen Verfall ihrer Familie. Sie träumt davon, Medizin zu studieren und geht mit ihrer Schwester in den 20er Jahren zunächst nach Berlin. Als sie dort ihre große Liebe durch einen tragischen Unfall verliert und ihre spätere Ehe mit einem Ingenieur scheitert, verzweifelt sie immer mehr am Leben und ist mit ihrem aus dieser Ehe hervorgegangenen Sohn gänzlich überfordert. Zwar schafft sie es, in Stettin den zweiten Weltkrieg zu überstehen, aber der Wunsch, einfach aus ihrem bisherigen Leben zu entfliehen, nimmt immer mehr Gestalt an... „Die Mittagsfrau“ ist Zeitgeschichte, Familien- und Lebensgeschichte in einem. Der Roman schildert eindringlich, was es bedeutet, alles zu verlieren und wie viel Kraft das Leben kosten kann.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Erschütternd und packend
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 19.10.2009

Das Buch nimmt einen sprichwörtlich mit, diese Ohnmacht und Kraft, Carls feine Liebe zu Helene, dann der totale Absturz auf beiden Füssen landend, wirklich erstaunlich. War schon lange nicht mehr so gefesselt beim Lesen. Hat jemand Julia Francks Buch "The Blind Side of the Heart" gelesen? Würde mich interessieren.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die Mittagsfrau
von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2009

Ein wunderschönes, anrührendes Buch. Es zeigt anschaulich die Zeit vor dem ersten Weltkrieg, die "goldenen Zwanziger" in Berlin, die Zeit des aufkommenden Faschismus, den zweiten Weltkrieg bis zum Kriegsende. Mit wieviel Mut und Willenskraft Helene/Alice versucht, ihre Sehnsüchte und Hoffnungen zu verwirklichen. Die Mutter, die ihr keine Hilfe ist... Ein wunderschönes, anrührendes Buch. Es zeigt anschaulich die Zeit vor dem ersten Weltkrieg, die "goldenen Zwanziger" in Berlin, die Zeit des aufkommenden Faschismus, den zweiten Weltkrieg bis zum Kriegsende. Mit wieviel Mut und Willenskraft Helene/Alice versucht, ihre Sehnsüchte und Hoffnungen zu verwirklichen. Die Mutter, die ihr keine Hilfe ist und in ihrer eigenen Welt lebt. Der Vater, der schwer verletzt aus dem Krieg heimkehrt. Nur bei ihrer Schwester Martha und Mariechen, der treuen Haushälterin, findet sie Halt. Eine große Hoffnung haben die Schwestern: das Berlin der zwanziger Jahre. Den Weg dahin soll Tante Fanny, eine Verwandte, ebnen. Das Buch zeigt schöne Einblicke in das turbulente Leben der zwanziger Jahre in Berlin. Einfühlsam ist die große Liebe zu Carl Wertheimer beschrieben. Der Schluss macht betroffen, aber nicht wirklich traurig.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Packende Charakterstudie
von Annemarie Schiemann aus Siegburg am 13.08.2009

Eigentlich ist der 2. Weltkrieg schon fast vorbei, da lässt Helene ihren kleinen Sohn kurz vor der geplanten gemeinsamen Fahrt zu Verwandten und in eine bessere Zukunft, auf einer Bank im Bahnhof sitzen und verschwindet spurlos. Aber was ist geschehen? Warum lässt Helene ihr Kind zurück? Das wollte ich... Eigentlich ist der 2. Weltkrieg schon fast vorbei, da lässt Helene ihren kleinen Sohn kurz vor der geplanten gemeinsamen Fahrt zu Verwandten und in eine bessere Zukunft, auf einer Bank im Bahnhof sitzen und verschwindet spurlos. Aber was ist geschehen? Warum lässt Helene ihr Kind zurück? Das wollte ich unbedingt wissen und habe deshalb dieses Buch gelesen. Nach der Eingangsepisode wird Helenes Leben als Rückblick beschrieben. Nach ihrer Kindheit auf dem Land zu Beginn des ersten Weltkrieges reist sie als junge Erwachsene mutig und voller Zukunftspläne in das pulsierende Berlin der „goldenen 20er Jahre“, und erlebt dort sowohl Höhen voller Glück als auch Tiefen wie das Grauen des 2. Weltkrieges. Das Buch ist eine packende Charakterstudie, bei der der/die LeserIn zusätzlich einen intensiven Einblick in das Leben und Empfinden der Menschen über einen Zeitraum von fast 50 Jahren zu Beginn des 20. Jahrhunderts hinweg gewinnt. Ein faszinierendes, pralles Buch, geschrieben von der Autorin in unaufgeregter, fast nüchterner Sprache. Unbedingt empfehlenswert!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Äußerst beeindruckend...
von linovi aus Ellwangen am 14.04.2009

Das Buch "Die Mittagsfrau" von Julia Franck reißt von der ersten bis zur letzten Seite mit. Sowohl die Art und Weise, wie sie die Geschichte erzählt, als auch der Roman an sich, ist einfach fantastisch. Erzählt wird das Leben von Helene, einer jungen Frau, die zusammen mit ihrer 9... Das Buch "Die Mittagsfrau" von Julia Franck reißt von der ersten bis zur letzten Seite mit. Sowohl die Art und Weise, wie sie die Geschichte erzählt, als auch der Roman an sich, ist einfach fantastisch. Erzählt wird das Leben von Helene, einer jungen Frau, die zusammen mit ihrer 9 Jahre älteren Schwester und ihren Eltern in Bautzen lebt. Die Mutter ist Jüdin, der Vater kommt aus dem 1. Weltkrieg als "Krüppel" zurück und stirbt auch an seinen Verletzungen. Einzig Helenes innige Bezihung zu ihrer älteren Schwester hält sie aufrecht. Da die Mutter nicht in der Lage ist, sich um ihre Kinder zu kümmern, geht Helene mit ihrer Schwester nach Berlin zu einer Tante. Dort lernt sie an ihrem 19. Geburtstag auch Karl kennen. Zwischen den beiden entsteht eine innige Liebe, die doch kurz vor der Heirat endet, da Karl bei einem Fahrradunfall ums Leben kommt. Mit ihm sterben auch Helenes Lebensträume. Weder ihr Studium noch Freunde und Verwandt sind ihr noch wichtig. Sie ergibt sich ihrer Trauer und ihrem Schicksal und heiratet schließlich Wilhelm, einen Ingenieur. Die Ehe ist alles andere als glücklich, dennoch schenkt sie ihm einen Sohn, den sie Peter nennt. Doch auch Wilhelm lässt sie im Stich, und so muss sie sich und ihren Sohn alleine durchbringen.... Ein packendes Buch, dass ich jedem nur empfehlen kann. Interessant fand ich auch, dass das Buch mit dem eigentlichen Ende beginnt!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Buchpreis 2007??!!!
von Bani am 22.04.2014

Ich weiß immer noch nicht warum dieses Buch einen Preis gewonnen hatte, es ist kein schlechtes Buch aber so wahnsinnig interessant ist auch mal nicht. Die Frage warum eine Mutter ihr eigenes Kind verlässt und sich auf der Suche nach ihr Schwester macht kann ich nicht beantworten, es ist... Ich weiß immer noch nicht warum dieses Buch einen Preis gewonnen hatte, es ist kein schlechtes Buch aber so wahnsinnig interessant ist auch mal nicht. Die Frage warum eine Mutter ihr eigenes Kind verlässt und sich auf der Suche nach ihr Schwester macht kann ich nicht beantworten, es ist für mich keinen Grund sein Kind so zu behandeln weil man den Vater nicht leiden kann, das hat mich wütend gemacht, ich mochte Helene nicht weil sie sich immer stark und schweigsam gibt aber in Gründe ist sie keine so starke Persönlichkeit, sie kümmert sich um hunderte von Kranke und Verletzte anstatt ihr eigene Sohn zu lieben und helfen. Die Zeilen wo sie sich im Wald von Peter versteckt bis er weint und ihren Namen ruft hat mich echt entsetzt. Ein Buch zum Nachdenken.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Gefühlswelt in einer wirren Zeit nach dem 2. Weltkrieg
von Segler und Bücherfan am 14.10.2007
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der Roman "Die Mittagsfrau" von Julia Franck ist nach meiner Auffassung nah an einem großen literarischen Werk vorbeigeschrammt. Trotzdem hat sie den Buchpreis 2007 verdient. Der Roman beschreibt eine sensibel und mit viel Gefühl geschriebene Familiengeschichte, die auch mit den Wirren am Ende des 2. Weltkrieges zusammenhängt. Es werden... Der Roman "Die Mittagsfrau" von Julia Franck ist nach meiner Auffassung nah an einem großen literarischen Werk vorbeigeschrammt. Trotzdem hat sie den Buchpreis 2007 verdient. Der Roman beschreibt eine sensibel und mit viel Gefühl geschriebene Familiengeschichte, die auch mit den Wirren am Ende des 2. Weltkrieges zusammenhängt. Es werden u.a. die Gefühle und Wahrnehmungen eines Achtjährigen erzählt, der seine schöne Mutter liebt. Aber irgendwann sitzt der kleine Peter auf dem Bahnsteig und wartet vergeblich auf seine geliebte Mutter. In den unsicheren Zeiten nach dem Krieg, wo alle Menschen wieder nach Normalität streben, läßt eine Mutter ihr Kind allein. Julia Franck schreibt aber auch die Lebensgeschichte der Mutter, Helene, und u.a. die Beziehung zu Ihrer älteren Schwester, in der es um Liebe, Macht, Abhängigkeit und Demütigung geht. Ein sehr gefühlvoll geschriebener Roman mit einigen Passagen großer Literatur, die noch auf weitere gut recherschierte Bücher hoffen läßt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
14 0
Verwirrend, teils überfrachtet, irgendwie doch charmant und sprachlich imposant
von Whitefish aus Leipzig am 27.09.2007
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Zwei Monate nach Ende des 2. Weltkrieges wird der kleine Peter von seiner Mutter Alice auf einem Bahnhof verlassen. Im Verlauf des Romans wird das Leben dieser Mutter, deren wahrer Name Helene Würsich ist, beschrieben. Die erste große Frage, die sich mit dem Beginn des Romans stellt: Warum heißt... Zwei Monate nach Ende des 2. Weltkrieges wird der kleine Peter von seiner Mutter Alice auf einem Bahnhof verlassen. Im Verlauf des Romans wird das Leben dieser Mutter, deren wahrer Name Helene Würsich ist, beschrieben. Die erste große Frage, die sich mit dem Beginn des Romans stellt: Warum heißt Alice denn jetzt Helene? Die Antwort wird erst gegen Ende gegeben: Da sie halbjüdischer Abstammung ist, muss Helene eine neue Identität annehmen, die Papiere, die sie von Ihrem zukünftigen Mann Wilhelm erhält, sind auf Alice Schulze ausgestellt. Helene wächst in Bautzen auf, das Verhältnis zu ihrer neun Jahre älteren Schwester Martha ist sehr innig. Während der Vater im ersten Weltkrieg an der Front ist, muss die die hochintelligente Helene lernen, seine Druckerei über Wasser zu halten. Die Mutter, eine Jüdin, lebt zurückgezogen und in ihrem Zimmer in einer eigenen versponnenen Welt. Mit der Figur der Mutter verbunden ist der Titel des Romans: „Martha und Helene kannten die Geschichte von der Mittagsfrau, solange sie denken konnten, es lag etwas Tröstliches in ihr, weil sie nahe legte, dass es sich bei der mütterlichen Verwirrung um nichts anderes als einen leicht zu verscheuchenden Fluch handelte.“(S.142) Der Vater kehrt schwer verletzt aus dem Krieg zurück und wird bis zum Tod von den Schwestern gepflegt. Nach seinem Tod kommen die Schwestern in Kontakt mit ihrer wohlhabenden Berliner Tante Fanny. Aus einer Einladung wird ein dreijähriges Bleiberecht im aufregenden Berlin. Helene, inzwischen auffallend hübsch geworden, lernt zunächst Carl kennen, beide wollen heiraten, dann jedoch verunfallt Carl tödlich. Helene heiratet Wilhelm, die Ehe ist lieblos, der Ehemann hart und ungerecht. Peter wird geboren, Helene arbeitet für ihren und den Lebensunterhalt des Kindes, weil ihr Mann es so verlangt. Die Lebensabschnitte der Hauptfigur Helene sind sehr unterschiedlich beschrieben, fast hat man das Gefühl, man würde unterschiedliche einzelne Romane lesen, mir persönlich hat hier eine Ganzheit gefehlt. Andererseits wird das Leben von Helene durch sehr unterschiedliche Stationen geprägt, vielleicht wird dies von der Autorin bewusst so eingesetzt. Die Beschreibungen sind detailreich, verwirrend, teilweise sehr intim. Die Sprache der Autorin von einem wahrlich beeindruckendem Wortschatz. „Die Mittagfrau“ ist definitiv ein Buch für Frauen. Geheimnisvoll, charmant, dann wieder voller Härte und Schonungslosigkeit – eine interessante, aber auch sonderbare Komposition.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
14 0
Lebensgeschichte einer Mutter
von Tripwolf am 20.04.2008
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der Roman "Die Mittagsfrau" von Julia Franck ist nach meiner Auffassung nah an einem großen literarischen Werk vorbeigeschrammt. Trotzdem hat sie den Buchpreis 2007 verdient. Der Roman beschreibt eine sensibel und mit viel Gefühl geschriebene Familiengeschichte, die auch mit den Wirren am Ende des 2. Weltkrieges zusammenhängt. Es werden... Der Roman "Die Mittagsfrau" von Julia Franck ist nach meiner Auffassung nah an einem großen literarischen Werk vorbeigeschrammt. Trotzdem hat sie den Buchpreis 2007 verdient. Der Roman beschreibt eine sensibel und mit viel Gefühl geschriebene Familiengeschichte, die auch mit den Wirren am Ende des 2. Weltkrieges zusammenhängt. Es werden u.a. die Gefühle und Wahrnehmungen eines Achtjährigen erzählt, der seine schöne Mutter liebt. Aber irgendwann sitzt der kleine Peter auf dem Bahnsteig und wartet vergeblich auf seine geliebte Mutter. In den unsicheren Zeiten nach dem Krieg, wo alle Menschen wieder nach Normalität streben, läßt eine Mutter ihr Kind allein. Julia Franck schreibt aber auch die Lebensgeschichte der Mutter, Helene, und u.a. die Beziehung zu Ihrer älteren Schwester, in der es um Liebe, Macht, Abhängigkeit und Demütigung geht. Ein sehr gefühlvoll geschriebener Roman mit einigen Passagen großer Literatur, die noch auf weitere gut recherschierte Bücher hoffen läßt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
2 0
Bemerkenswert
von Sandra am 20.04.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Einfühlsam erzählt Julia Franck die Geschichte der Helene, die beide Weltkriege miterlebt, den ersten noch als Kind, den zweiten dann als Ehefrau und Mutter. Ein authentischer Roman in jeder Hinsicht, auch sprachlich bemerkenswert!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
sehr ergreifend.
von einer Kundin/einem Kunden aus schwedeneck am 12.04.2008
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

ich fand zwar es auch verwirrend,dass sie erst über alice schreibt und dann über helene.aber ansonsten fand ich einfach klasse !es ist eine tolle arbeit die sie geleistet hat !sie hat den buchpreis verdient!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Beeindruckend
von Markus S. aus Bonn am 24.12.2007
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Wer deises Buch liest wird verstehen, weshalb Franck für diesen Roman den Dt. Buchpreis erhielt. Sehr anschaulich und einfühlsam erzählt, literarisch kaum zu überbieten.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Sehr emotional und persönlich
von Silke Schröder aus Hannover am 13.11.2007
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Julia Franck ist ein sehr emotionales Buch über eine bewegte Ära gelungen. Dabei spannt sie die Klammer vom 1. Weltkrieg bis in die 1950er Jahre. Doch wie die Zeit, so ergeht es auch den Schwestern. Angefangen in der familiären Enge des ausgehenden wilhelminischen Zeitalters und dem Tod des Vaters,... Julia Franck ist ein sehr emotionales Buch über eine bewegte Ära gelungen. Dabei spannt sie die Klammer vom 1. Weltkrieg bis in die 1950er Jahre. Doch wie die Zeit, so ergeht es auch den Schwestern. Angefangen in der familiären Enge des ausgehenden wilhelminischen Zeitalters und dem Tod des Vaters, erfahren Helene und Martha die 1920er Jahre mit all ihrem bourgeoisen Pomp und der Ausgelassenheit des Bürgertums. Mit dem Tod von Carl wird die Zeit der NS-Herrschaft mit ihrem Rassismus und ihrer Ungerechtigkeit eingeläutet, anschaulich dargestellt am weiteren Schicksal Helenes. Und es ist nur konsequent, dass die Autorin ihre Heldin nach dem 2. Weltkrieg symbolisch einen Strich unter ihr bisheriges Leben ziehen lässt und alles, einschließlich ihres Sohnes, zurücklässt, um in der „Stunde Null“ ganz von vorne anzufangen. Ein wirklich gelungenes Buch, das die Schwingungen der jeweiligen Jahrzehnte sehr emotional und persönlich wiedergibt. Hut ab.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Ganz gut, aber auch nicht mehr
von BT Hagen am 30.09.2008
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Lebensgeschichte einer Frau, die ihren Träumen folgt und sich nach einer großen Liebe sehnt. Aber die Zeiten sind schwer und dramatisch und Helene muß mit den Schicksalschlägen und Verlusten allein fertig werden. Zum Schluß, wenn alles überstanden scheint, lässt sie ihren kleinen Sohn allein zurück und kehrt nie wieder. Wunderschöne... Lebensgeschichte einer Frau, die ihren Träumen folgt und sich nach einer großen Liebe sehnt. Aber die Zeiten sind schwer und dramatisch und Helene muß mit den Schicksalschlägen und Verlusten allein fertig werden. Zum Schluß, wenn alles überstanden scheint, lässt sie ihren kleinen Sohn allein zurück und kehrt nie wieder. Wunderschöne Geschichte, für mein Geschmack aber, zu sachlich, zu trocken erzählt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ganz gut, aber auch nicht mehr
von einer Kundin/einem Kunden am 22.02.2008
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Am Anfang dieses Buches lässt Alice ihren Sohn alleine am Bahnhof zurück. Man möchte diese Frau verstehen und ihre Geschichte kennenlernen. Man liest dann die Lebensgeschichte von Helene und ihrer Schwester. Leider erst nahe am Ende stellt sich heraus das Helene Alice ist. Das fand ich schade. Mir hat der... Am Anfang dieses Buches lässt Alice ihren Sohn alleine am Bahnhof zurück. Man möchte diese Frau verstehen und ihre Geschichte kennenlernen. Man liest dann die Lebensgeschichte von Helene und ihrer Schwester. Leider erst nahe am Ende stellt sich heraus das Helene Alice ist. Das fand ich schade. Mir hat der Aufbau des Buches leider nicht zugesagt und stellenweise kam es mir "in die Länge gezogen" vor. Ich kann den Deutschen Buchpreis 2007 für dieses Buch nicht ganz nachvollziehen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Die Mittagsfrau

Die Mittagsfrau

von Julia Franck

(10)
Buch
9,95
+
=
Gott schläft in Masuren

Gott schläft in Masuren

von Hans Hellmut Kirst

Buch
18,50
+
=

für

28,45

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändlerempfehlungen

Kundenbewertungen