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Die Olympischen Spiele der Antike

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Die Olympischen Sommerspiele in Athen (2004) lenken den Blick auf die Ursprünge der Veranstaltung im alten Griechenland. Neben einer detaillierten archäologischen Beschreibung des antiken Olympia-Geländes bietet das reich bebilderte Bändchen alles, was uns überliefert ist über das Wettbewerbsprogramm, Preise, Regeln, Training, medizinische Betreuung, Zuschauerverhalten, religiöse und profane Feierlichkeiten, politische Propaganda und sportliche Skandale. Die letzten beiden Kapitel handeln von der Wiederbelebung der Spiele und ihrer Entwicklung im 20. Jahrhundert.
Rezension
In den gelben Reclam-Bändchen lasen wir einst die Klassiker von Homer bis Goethe. Nun, da die Olympischen Spiele an ihre Geburtsstätte zurückkehren, ist etwas Nostalgie wohl angebracht. Das Stuttgarter Verlagshaus hat an uns gedacht und auf exakt 200 Seiten ein Mini-Geschichtsbuch herausgegeben. Zwischen zwei Halbkarton-Deckeln findet sich für einen Spottpreis alles über das alte Olympia: Religion, Doping, Skandale ... Hoch informativ. Passt außerdem in jeden Jeans-Gesäßtasche. Wie früher. NZZ (Neue Zürcher Zeitung) am Sonntag Am 13. August beginnen in Athen die Olympischen Spiele. Zurück zu den Ursprüngen dieses Festes führt ein faszinierendes Büchlein, das im Reclam Verlag als deutsche Erstausgabe vorliegt. Judith Swaddling lenkt in ihrer reich bebilderten Darstellung, die in der Reihe der berühmten gelben Hefte erscheint, einen umfassenden Blick auf die Spiele zu Ehren des Zeus, die 1000 Jahre lang, zwischen 776 v.Chr. und 395 n.Chr., alle vier Jahre die gesamte griechische Welt in Bann zogen. Ausführlich wird der Leser, der das klar strukturierte Bändchen nach Lust und Laune durchschmökern kann, zunächst über das antike Olympia-Gelände in seiner kultischen Bedeutung informiert. Die Autorin wendet sich in der Folge den überlieferten Berichten über Rahmenprogramme, religiöse und profane Feierlichkeiten, über Regelwerke, Training, medizinische Versorgung der Athleten, Wettkämpfe und Siegesfeierlichkeiten zu; mit viel Vergnügen, zugleich mit wenig Verwunderung liest man über den Missbrauch zu Propagandazwecken, über politische Skandale oder Manipulationen. Westdeutsche Allgemeine Zeitung Dieses Buch bietet einen sehr guten und zugleich präzisen Überblick über die Örtlichkeiten, das Programm und die einzelnen Wettkampfdisziplinen. Auch von den Skandalen, die es damals schon gegeben hat, ist die Rede. ... Zum Abschluss nimmt der Band die vielfältigen Versuche in der Neuzeit in den Blick, die olympische Idee wiederzubeleben - bis hin zum erfolgreichen Vorstoß des Baron de Coubertin, dem dies im Jahre 1896 gelang. Generalanzeiger, Bonn Die Britin Swaddling greift geradezu vorbildlich auf die angelsächsischen Erzähltugenden Humor und Anschaulichkeit zurück, (...). (...) Wer auf dem heimatlichen Sofa oder dem Hotelbett liegend, angenehm belehrt werden und über die Welt der Griechen staunen will, der lese Swaddling. Frankfurter Rundschau Für Olympiafans, die sich kurz und bündig informieren wollen. Abenteuer Archäologie In der Übersetzung flüssig geschrieben, punktgenau illustriert und im Preis-Leistungs-Verhältnis nicht zu toppen. ZDF.de "Kompakt und lesenswert" Darmstädter Echo Judith Swaddling hat für uns die Olympischen Spiele der Antike rekonstruiert und breitet eine reich bebilderte Geschichte aus, erweckt den Schauplatz Olympia zu Leben, beschreibt die Vorbereitungen der Athleten und erläutert das Regelwerk und die Wettkämpfe kompetent und lesenswert. Züritipp - Beilage des Tages-Anzeiger Ganz aus britischem sportmanship schreibt Judith Swaddling über die "Olympischen Spiele der Antike". Politische, geistes- und religionsgeschichtliche Fragen werden nur gestreift, viel erfährt man aber über die Wettkämpfe. Die Geschichte der Wiederbelebung der Spiele wird ausführlicher behandelt als bei anderen Autoren. Wer vorrangig sportgeschichtlich interessiert ist, ist mit Judith Swaddling am besten bedient; dass die Autorin erkennbar gut gelaunt sich über ihr Thema hermacht, ist ein anderer Vorzug. Berliner Zeitung Dieses Buch bietet einen sehr guten und zugleich präzisen Überblick über die Örtlichkeiten, das Programm und die einzelnen Wettkampfdisziplinen. Auch von den Skandalen, die es damals schon gegeben hat, ist die Rede. Dresdner Neueste Nachrichten Das gelbe Büchlein aus der Reclam-Reihe kommt äußerlich zwar eher bescheiden daher, hat es aber in sich. Trotz der kompakten Form gelingt es der Autorin, alle wichtigen Aspekte der antiken Olympischen Spiele anzusprechen. Neben einer kurzen Beschreibung der einzelnen Bauwerke Olympias, informiert das Bändchen über das Wettbewerbsprogramm, Preise, Regeln, Training, Feste und Skandale. Mit der Wiedergeburt der Olympischen Spiele und der Entwicklung im 20. Jahrhundert endet das Buch. Die vielen Fotos, Zeichnungen und Rekonstruktionen ergänzen sehr anschaulich die gut geschriebenen Texte. Archäologisches Vorwissen setzt die Autorin nicht voraus. Die übersichtliche Struktur und die kurzen Kapitel machen das Buch zu einem idealen Nachschlagewerk. Auch als Reisebegleiter nach Olympia ist das Reclam-Heft empfehlenswert: Schließlich passt es in jede Hosentasche. Neue Presse Hannover
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum April 2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018293-2
Reihe Reclam Universal-Bibliothek 18293
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 150/98/13 mm
Gewicht 104
Originaltitel Ancient Olmpic Games.
Abbildungen mit 97 Abbildungen 15 cm
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 43.502
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Informativ, anschaulich und amüsant
von einer Kundin/einem Kunden am 31.07.2012

Judith Swaddling erzählt in diesem Reclam-Bändchen klar strukturiert und angenehm lesbar die Geschichte der antiken olympischen Spiele und des antiken Olympia. Die immer wieder eingeflochtenen zeitgenössischen Berichte und Anekdoten, die Fotos, Zeichnungen und Rekonstruktionen machen die Darstellung locker und anschaulich, man bekommt bisweilen fast das Gefühl, selbst die Anlage... Judith Swaddling erzählt in diesem Reclam-Bändchen klar strukturiert und angenehm lesbar die Geschichte der antiken olympischen Spiele und des antiken Olympia. Die immer wieder eingeflochtenen zeitgenössischen Berichte und Anekdoten, die Fotos, Zeichnungen und Rekonstruktionen machen die Darstellung locker und anschaulich, man bekommt bisweilen fast das Gefühl, selbst die Anlage durchwandert und die Spiele besucht zu haben. Auch so manche romantische Vorstellung (dabei sein ist Alles) wird berichtigt: „Es gab nur einen Sieger; der zweite oder dritte Platz war wertlos.“ Der erste einführende Teil des Buches erläutert kurz die Ursprünge der Spiele, führt dann anhand eines tollen Lageplans durch die Kult-und Sportstätte und beschreibt Bau und Funktion der verschiedenen kultischen und Sport-Anlagen. Der Schwerpunkt des Buches liegt aber natürlich auf der Darstellung der antiken Wettkämpfe: Berichte und Regeln, Vorbereitung und Training, Wettbewerbsprogramm, die einzelnen Disziplinen im Detail, Preisverleihung und Feiern, Politik und Skandale. Den Abschluss macht ein kurzer Abriss der verschiedenen neuzeitlichen Versuche, die olympische Idee wiederzubeleben – von den Olympic Games upon Cotswold Hills im 17. Jh. bis hin zu Baron de Coubertin und den ersten modernen Spielen von 1896. Die übersichtliche Struktur, die Karten und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen dieses kleine gelbe Büchlein auch zum preiswerten Nachschlagewerk und Reisebegleiter nach Olympia.

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