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Die Pathologie der Normalität

Zur Wissenschaft vom Menschen

(1)
"Die Kranken, das sind die Gesunden. Und die Gesunden, das sind in Wirklichkeit die Kranken."
Diese provozierende These formulierte Erich Fromm als Ergebnis seiner jahrzehntelangen Erforschung der sogenannten Normalität. Seine Erkenntnisse haben ihn dazu geführt, eine neue "Wissenschaft vom Menschen" zu fordern und unter humanistischen Wertsetzungen selbst auch zu realisieren. Der schon heute legendäre Philosoph und Psychoanalytiker verdeutlicht in scharfen, weitsichtigen Analysen, wo die Krankheiten der modernen Gesellschaft und des einzelnen Menschen liegen, und er weist Wege auf, sie zu heilen.
Portrait

Erich Fromm wurde am 23. März 1900 in Frankfurt am Main als Kind orthodox-jüdischer Eltern geboren. Nach Studien der Psychologie, Philosophie und Soziologie - seine Lehrer waren Alfred Weber, Karl Jaspers und Heinrich Rickert - und der Promotion über Das jüdische Gesetz (1922) unterzog er sich in München und Berlin einer Ausbildung als Psychoanalytiker. Von 1930 an gehörte er zu jenem Kreis um Max Horkheimer, der später als "Frankfurter Schule" bekannt wurde. 1934 emigrierte Fromm in die Vereinigten Staaten, 1949 siedelte er nach Mexiko über, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1956 eine Professur innehatte. Seinen Lebensabend verbrachte er in Locarno. Erich Fromm starb am 18. März 1980.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Rainer Funk
Seitenzahl 214
Erscheinungsdatum 12.04.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-36778-1
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 189/120/20 mm
Gewicht 213
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 44.645
Buch (Taschenbuch)
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Provozierend aber sachlich und prägnant !
von Leopold Schikora,Therapeut und Dozent aus Bremen am 18.09.2006

Der Autor wendet sich ua. gegen die Pathologisierung des Seltenen,des Raren.Das etwas selten vorkommt oder eine Minderheit bildet,neigen wir dazu als nichtnormal zu bezeichnen;unsere Vorstellung der Normalität gründet meistens in der Quantität und damit räumt Erich Fromm hier auf.Er spricht von einer Krankhiet der "Normalität",von einer durch Hass,Gier,Gewalt,Intoleranz und... Der Autor wendet sich ua. gegen die Pathologisierung des Seltenen,des Raren.Das etwas selten vorkommt oder eine Minderheit bildet,neigen wir dazu als nichtnormal zu bezeichnen;unsere Vorstellung der Normalität gründet meistens in der Quantität und damit räumt Erich Fromm hier auf.Er spricht von einer Krankhiet der "Normalität",von einer durch Hass,Gier,Gewalt,Intoleranz und Fanatismus erkrankten Gesellschaft,das kaum etwas duldet das nicht der Allgemeinnorm entspricht.Der Autor betreibt hier eine sehr philantrope Humanologie unter der Maxime des Humanismus.In seinen "Credeo eines Humanisten" vom 1965,sagt er :"Ich glaube,daß der Mensch grundsätzlich die Wahl hat zwischen Leben und Tod,zwischen Kreativität und Destruktion,zwischen Wirklichkeit und der Illusion,zwischen Objektivität und Intoleranz,zwischen brüderlichen Unabhängigkeit und einer Bezogenheit auf Grund von Über-und Unterwerfung".Diesem Credo,wird der Autor auch in diesem seinen Werk gerecht.

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