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Die Perlmutterfarbe

(1)
Bayern in den 30er Jahren. Durch einen dummen Zufall gerät der 13-jährige Alexander (Markus Krojer) in den Besitz eines Fläschchens mit geheimnisvoll schillernder Perlmutterfarbe, die sein bester Freund Maulwurf (Dominik Nowak) erfunden hat. Sofort sucht die ganze Klasse fieberhaft nach dem vermeintlichen Dieb. Doch statt mit der Wahrheit herauszurücken, greift Alexander zu einer Notlüge, die der unliebsame Klassenkamerad Gruber (Benedikt Hösl) auch noch deckt, indem er den Verdacht des Diebstahls geschickt auf die Nachbarklasse lenkt. Immer mehr distanziert sich Alexander somit von seinen Freunden und scheint gefangen in einem Netz aus Lügen. Schlimm genug, wäre da nicht auch noch Lotte (Zoë Mannhardt), auf die Alexander und Maulwurf dummerweise beide Anspruch erheben ...
RezensionBild
Schärfe und Kontrast machen eine gute Figur. Die Farbwiedergabe ist kräftig. Es gibt aber ein leichtes Hintergrundrauschen. Die Kompression bleibt dagegen weitgehend unauffällig.
RezensionTon
Die DD 5.1-Tonspur wird nicht immer so ausgelastet wie man sich das vielleicht gewünscht hätte. Zu oft bleibt die Abmischung ein wenig zu dominant an den vorderen Lautsprechern. Nur wenige Szenen fordern auch die hinteren Boxen und kreieren dann auch ein ganz gutes räumliches Klangbild. Der Ton ist sonst aber sauber, jederzeit klar und verständlich und frei von Fehlern oder sonstigen Störungen. Es gibt optionale deutsche Untertitel.
RezensionBonus
Die Extras bestehen aus einem Audiokommentar mit den Darstellern Markus Krojer, Thomas Wittmann und dem Produzenten Robert Marcianiak, einem Making of (ca. 20 min), einer zusätzlichen Set-Tour (ca. 5 min), Deleted Scenes und Outtakes (ges. ca. 12 min), Spaß am Set (ca. 2 min), Mit den Kids beim Dreh (ca. 13 min), einem VFX-Making of (ca. 7 min) sowie Darstellerinfos in Form von kurzen Texttafeln.
Portrait
Anna Maria Jokl, 1911 in Wien geboren, lebte von 1965 bis zu ihrem Tod 2001 in Jerusalem. Die Perlmutterfarbe schrieb sie in den dreißiger Jahren im Prager Exil. Ihr Gesamtwerk wurde 1995 mit dem Hans-Erich-Nossack-Preis ausgezeichnet.
Marcus H. Rosenmüller, Jahrgang 1973, studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Seinen Diplomfilm »Hotel Deepa« drehte er dank eines Stipendiums des DAAD in Indien. Schon während seines Studiums erhielt er Preise und Auszeichnungen für seine Kurzfilme »Nur Schreiner machen Frauen glücklich«, »Kümmel und Korn« und »C est la vie«. Neben Fernsehdokumentationen für den Bayrischen Rundfunk hatte er das Glück, mehrere Kinofilme drehen zu können, und machte mit »Wer früher stirbt ist länger tot«, »Räuber Kneißl«, »Schwere Jungs«, »Beste Zeit« und »Beste Gegend« den Heimatfilm wieder zu einem bei Filmkritikern und Publikum gleichermaßen beliebten Genre. Sein erster großer Kinoerfolg »Wer früher stirbt ist länger tot« wurde mit dem Deutschen Filmpreis 2007, dem Bayrischen Filmpreis 2007, dem New Face Award 2007 sowie dem Förderpreis Deutscher Film 2006 ausgezeichnet. Zuletzt war von ihm 2009 »Die Perlmutterfarbe« im Kino zu sehen.
Zitat
DIE PERLMUTTERFARBE (D, 2009) ist der aktuelle Film von Regisseur Marcus H. Rosenmüller (WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT; BESTE ZEIT; BESTE GEGEND) und basiert auf dem gleichnamigen Kinderroman von Anna Maria Jokl, einer Jüdin aus Österreich, die ins Exil ging. Ihr Weg führte sie über Prag nach London, wo sie den Roman letztendlich schrieb. Ihr Werk handelt symbolhaft vom aufsteigenden Nationalsozialismus, seinen Mechanismen und wie er langsam Fuß fasste. Dies ist zwar ein Kinderfilm, doch er ist eben nicht ohne ernsten Hintergrund. Zum Glück wurde der Film aber von Rosenmüller mit leichter Hand inszeniert, so dass man ohne großen moralischen Zeigefinger auskommt. Es geht um allgemeingültige Werte wie Wahrheit, Freundschaft und Vertrauen vor dem Hintergrund eines regelrechten Klassenkampfes (!). Die Filmemacher beweisen so mit ihrer gelungenen Umsetzung der literarischen Vorlage erneut, dass ambitioniertes Kinderkino nicht langweilig sein muss. Hier verbinden sich Unterhaltung und Anspruch zu einem angenehm entspannten Filmvergnügen.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 6 Jahren
Erscheinungsdatum 23.07.2009
Regisseur Marcus H. Rosenmüller
Sprache Deutsch
EAN 4011976856986
Genre Unterhaltung
Studio Universal Pictures Customer Service Deutschland/Österreich
Originaltitel (2008)
Spieldauer 99 Minuten
Bildformat 16:9 anamorph
Tonformat Dolby Digital 5.1 (Deutsch)
Film (DVD)
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Ein Film über Freundschaft, Lüge und Wahrheit
von Daniel Erni aus Basel am 04.10.2009

Vor dem Hintergrund des aufziehenden Nationalsozialismus erlebt der 13-jährige Alexander spannende Abenteuer mit seinen Klassenkameraden, darunter eine Schneeballschlacht gegen die Parallelklasse. Beim Versuch, Mitschülerin Lotte zu beein-drucken, greift er zu einer Notlüge. Aber Alexander verstrickt sich je länger je mehr in ein dichtes Netz von Lügen. "Die Perlmutterfarbe" ist... Vor dem Hintergrund des aufziehenden Nationalsozialismus erlebt der 13-jährige Alexander spannende Abenteuer mit seinen Klassenkameraden, darunter eine Schneeballschlacht gegen die Parallelklasse. Beim Versuch, Mitschülerin Lotte zu beein-drucken, greift er zu einer Notlüge. Aber Alexander verstrickt sich je länger je mehr in ein dichtes Netz von Lügen. "Die Perlmutterfarbe" ist ein netter Jugendfilm, der aber doch nicht an "Das fliegende Klassenzimmer" oder "Der Krieg der Knöpfe" heranzureichen vermag. Immerhin: Ein schöner Film für die ganze Familie.

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