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Die Pilotenkonferenz

Warum Sie entscheiden wie Sie entscheiden - Ein Roman mit Lerneffekt

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Der Roman 'Die Pilotenkonferenz' führt Sie ein in eine Welt zwischen Verstand, Intuition und Gefühl. Lernen Sie, warum Sie Entscheidungen treffen wie Sie sie treffen. Der Roman vermittelt konzentriertes Wissen zum Thema Entscheidungsfindung und lässt Sie viel über Ihre eigene Persönlichkeit und Psychologie erfahren.
Wie treffen wir unsere Entscheidungen? Durch logisches Nachdenken? Oder intuitiv, geprägt von Gefühlen und evolutionärem Erbe? Wann übernimmt welcher Teil des Gehirns das Kommando? Wann sollten wir wem die Führung überlassen? Haben wir überhaupt die Wahl? Was beeinflusst uns, ohne dass wir uns dessen bewusst sind? Wie kann es sein, dass wir in bestimmten Situationen fast systematisch Fehlentscheidungen treffen? Und können uns analytische Verfahren wirklich weiterhelfen?
Sie möchten mehr darüber erfahren – und das, ohne sich in Fachbüchern zu verlieren? Dann begleiten Sie Tom durch zwei aufregende Tage und lernen Sie dabei Interessantes – auch über sich selber.

Tom, Absolvent mehrerer Eliteuniversitäten, ist einer anonymen Einladung zu einem Kongress über Entscheidungsfindung gefolgt. Einerseits ist er neugierig, was es auf diesem Gebiet für ihn noch zu lernen gibt, andererseits ist ihm die Veranstaltung suspekt: warum wird so ein Geheimnis um diese Tagung gemacht, und wer und welche Interessen stecken wirklich dahinter? Während er neue Erkenntnisse gewinnt, hecken dunkle Mächte einen perfiden Plan aus. Dass es interessant werden würde, hatte er gehofft. Dass es so enden würde, hätte er nicht ahnen können.
Sie lesen einen Roman und werden dabei nebenbei viel über das Thema Entscheidungsfindung erfahren. Keine Sorge, Sie benötigen dazu keinerlei Vorkenntnisse. Wer an weiterer Vertiefung im Roman angesprochener Themen interessiert ist, findet zu allen relevanten Kapiteln des Romans Anmerkungen am Ende des Buches. Dort werden weitere Beispiele und Erläuterungen sowie Quellenangaben und weiterführende Literatur aufgeführt.
Portrait
Harald Mayer:
Dr. Harald Mayer, geboren 1968 in Tübingen, Deutschland, studierte Betriebswirtschaftslehre im In- und Ausland. Nach einigen Jahren in der Beratungsbranche wechselte er zu einem großen Industriekonzern, um dort Führungsaufgaben im IT-Bereich wahrzunehmen. Darüber hinaus ist er Mediator für Wirtschaft und Arbeitswelt. Vielfältige berufliche Erfahrungen und Erlebnisse haben schon vor Jahren sein Interesse für das Zustandekommen von Entscheidungen geweckt, womit er sich seitdem intensiv auseinandergesetzt hat. Die Idee, Wissen in Form eines Romans weiterzugeben, entstand, um Zugang zu einem hochinteressanten Thema auch ohne Durcharbeiten schwer verdaulicher Fachbücher zu ermöglichen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 284
Erscheinungsdatum 12.12.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7347-3355-0
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 190/118/22 mm
Gewicht 304
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
14,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Eine Reihe nützlicher Informationen für Ihre zukünftigen Entscheidungen und gute Unterhaltung
von Wedma am 20.04.2015

Wie entscheiden wir? Mit dem Kopf oder mit dem Bauch? Welche Entscheidungen erweisen sich später als „die Richtigen“: Diejenigen, die man plakativ wie unkompliziert den Gesprächspartnern präsentieren und gut begründen kann oder diejenigen, die man kaum in Worte fassen mag? Oder ist es vielleicht eine Mischung aus Kopf- und... Wie entscheiden wir? Mit dem Kopf oder mit dem Bauch? Welche Entscheidungen erweisen sich später als „die Richtigen“: Diejenigen, die man plakativ wie unkompliziert den Gesprächspartnern präsentieren und gut begründen kann oder diejenigen, die man kaum in Worte fassen mag? Oder ist es vielleicht eine Mischung aus Kopf- und Baucheinflüssen, die die besten Entscheidungen ermöglicht? Tom, ein junger Mann, Absolvent bester Bildungseinrichtungen, nimmt an einem Kongress teil, einer Jahrestagung von VPHV (Verein der Piloten mit Herz und Verstand). Dort treten renommierte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung auf und referieren zum Thema Entscheidungsfindung. Diese Veranstaltung ist halbwegs geheim, zumindest findet sie regelmäßig unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Teilnehmer sind Vertreter diverser Berufsfelder, ein bunter Mix aus Wissenschaftlern, langgedienten wie frisch gebackenen Praktikern aus der Wirtschaft, jungen, noch werdenden Führungskräften, etc. So hat Tom einen Mentor Chris, der ihm zur besseren Orientierung zur Seite gestellt wurde. Chris hat eine erfolgreiche Karriere in der Wissenschaft und Wirtschaft hinter sich und verfolgt nun eigene, für den Leser zunächst mysteriös anmutende Projekte. Es gibt aber auch Annegret, die Frau, die ihre Entscheidungen lieber aus dem Bauch heraus trifft und dabei nicht unbedingt falsch liegt. Es gibt noch einige andere spannende Figuren, die in den Diskussionen zwischen den Vorträgen teilnehmen und für die Vielfalt der Meinungen, sowie auch zum Schluss für einige überraschende Wendungen sorgen. Die Reihenfolge der Vorträge ist schon an sich spannend. Am Anfang steht die Klassik der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi): ein emeritierter Professor referiert über Homo Oeconomicus, dem „strengen Prinizipienreiter“ und seinem äußerst rationalen Entscheidungsverhalten. Dieser wird als Basis genommen, um die Grenzen der klassischen Werkzeuge der Wiwi-Lehre aufzuzeigen und die Wichtigkeit wie Notwendigkeit der verhaltensorientierten Ökonomie dem Leser nahezulegen. „Wir sind nicht ausschließlich am monetären Nutzen orientiert, sondern berücksichtigen auch subjektive Motive und Bedürfnisse sowie unseren spezifischen Informationsstand. Da hier individuelle Faktoren eine Rolle spielen, sprechen wir hier von subjektiver Rationalität.“ Das Diktator-Spiel, das zwischen den Teilnehmern gespielt und anschließend erläutert wird, ist dabei eine gute wie anschauliche Hilfe. Keine Sorge: Im wissenschaftlich angehauchten Stil sind lediglich einige wenige Beiträge verfasst. Die Sprache dieses Werkes ist leicht und verständlich. Der Autor hat den Spruch von Albert Einstein beherzigt: „Wenn du es einem Sechsjährigen nicht erklären kannst, dann verstehst du es selbst nicht.“ und vermittelt spielerisch wie unterhaltsam die Kerninhalte der gängigen Wiwi Konzepte, insbesondere die der Verhaltenstheorie. Die Infovermittlung geschieht auch in zahlreichen Dialogen der Teilnehmer. Sie sind teils lebhafte Diskussionen zu den gerade gehörten Themen, teils Dinge, die die Handlung des Romans vorantreiben. Alles in allem ist es eine gute wie anspruchsvolle Unterhaltung. Besonders gut hat mir gefallen, dass die oft unterschätzte Bedeutung der psychologischen Prozesse bei der Entscheidungsfindung hervorgehoben wurde. Aus dem Munde einer recht imposanten Erscheinung, Dr. Mara Mo, einer hochintelligenten, erfolgreichen Wissenschaftlerin, wie umwerfend attraktiver Frau kommen diese Inhalte besonders überzeugend. Auch der Einfluss oft unbewusst wahrgenommener äußerer Ereignisse, die nicht viel mit der Sache zu tun haben, aber bei der Entscheidungsfindung ihre Rolle mitspielen, wird ans Licht gerückt, damit Tom und mit ihm auch die Leser, solcher Faktoren bewusst werden und damit entsprechen umgehen können. Die Richtung weg vom streng Rationalen bis zu der Frage, ob unsere Entscheidungen, ja unser Wille in der Tat frei wären, wird in diesem Roman anhand von vielen einleuchtenden Beispielen und der Handlung illustriert. Erfreulich fand ich auch, dass solche Phänomene wie Priming und Framing, die alltäglich in den Medien, Wirtschaft und Politik erfolgreich genutzt, dem Publikum aber weitestgehend unbekannt, bei der Pilotenkonferenz behandelt und den Lesern gut erklärt werden. Das sind gute Werkzeuge, um die Hoheit über Freiheit der eigenen Entscheidungen bei sich zu behalten und nicht Opfer der geschickten Informationsdarbietung mancher Wirtschafts- wie Politikakteure zu werden. Ich habe mir hier, offen gestanden, etwas mehr Beispiele gewünscht. Der umfangreiche Anhang, der die weiterführende Literatur wie einige nicht im Haupttext aufgeführten Passagen beinhaltet, konnte mir da nicht wirklich weiterhelfen. Aber für diejenigen, die sich nach dieser Lektüre mehr über die angesprochenen Themen wissen wollen, ist der Anhang ein guter Wegweiser. Der Roman kann sowohl für diejenigen interessant und nützlich sein, die die gängigen Wiwi-Theorien und Konzepte fürs Studium brauchen: Statt die Körnchen der Wahrheit mühsam aus den dicken BWL-Folianten und deren staubigen Sprache entlocken zu wollen, lieber gleich „Die Pilotenkonferenz“ lesen. So hat man einen guten wie effizienten Einstieg in die Materie, so wie einen guten Überblick der Problematik. Aber auch die Leser, die sich schlicht Gedanken darüber machen, ob ebendiese Gedanken heutzutage immer noch frei sind und ob es auch dabei bleibt, wie es im alten Volkslied heißt („Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten…“), würden auf ihre Kosten kommen. Und auch einfach diejenigen, die nichts gegen eine intelligente Unterhaltung haben und nach einem Buch suchen, das sowohl zum Nachdenken anregt, als auch einige spannende wie vergnügliche Momente bietet, können gerne zu Pilotenkonferenz greifen. Das letzte Drittel ließ mich schon an einige Krimis oder auch ferner an Dystopien denken. Eine gelungene Liebesszene ist auch dabei. Ich könnte noch weitere Punkte besprechen, möchte aber den Rahmen nicht endgültig sprengen und sage: Ich habe den Roman gerne gelesen und einige Dinge dazu gelernt, trotz dem, dass ich in der Hinsicht doch etwas vorbelastet bin. Fazit: Sowohl die Idee, als auch deren Ausführung fand ich ausgesprochen gut. Dafür vergebe ich besonders hell leuchtende vier Sterne und eine Leseempfehlung. Lesen Sie es. Dadurch gewinnen Sie nicht nur für Ihre zukünftigen Entscheidungen eine Reihe nützlicher Informationen: Es besteht auch die Möglichkeit, dass Sie danach auf manche Dinge im Leben ganz anders schauen können und zu grundliegend anderen Entscheidungen fähig sind. Und das ist einer der Vorzüge der guten Bildung, nicht wahr?

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Der kluge Kopf läuft praktisch nur hinterher?
von Zmei am 24.04.2015

Den Roman „Die Pilotenkonferenz“ habe ich schnell durchgelesen und fand ihn sehr informativ, unterhaltsam und kurzweilig. Es gibt eine Reihe von aktuellen Themen. Im Wesentlichen geht es um Entscheidungen und wie sie getroffen werden. Auch Tom, die Hauptfigur, muss sein Problem lösen und sich zwischen zwei Frauen entscheiden: einer flüchtigen,... Den Roman „Die Pilotenkonferenz“ habe ich schnell durchgelesen und fand ihn sehr informativ, unterhaltsam und kurzweilig. Es gibt eine Reihe von aktuellen Themen. Im Wesentlichen geht es um Entscheidungen und wie sie getroffen werden. Auch Tom, die Hauptfigur, muss sein Problem lösen und sich zwischen zwei Frauen entscheiden: einer flüchtigen, aber recht eindrucksvollen Bekanntschaft und seiner langjährigen Freundin. Nach der Pilotenkonferenz weiß er die Antwort und macht seinen Antrag. Von all den im Buch erwähnten Wissenschaften habe ich keine besonders große Ahnung, aber das muss man auch nicht, um zu begreifen, worum es geht, warum es so ist, wie es ist und wie man das gewonnene Wissen im Alltag anwenden kann: Alles ist klar und einfach erklärt. Besonders amüsant fand ich den Abschnitt, wo es um den Umgang mit Daten und Statistiken geht. So leicht geht es also, sie in rechtes Licht zu rücken, damit sie demjenigen am besten passen, der sie verwendet, um z.B. seine Kundschaft von eigenen Produkten zu überzeugen. Es gibt auch ein Kapitel, das den Hackern und ihren Aktivitäten gewidmet ist. Auch die Nano-Bots, die winzigen Stoffe, die zu Menschenmanipulation verwendet werden können, spielen im Roman eine Rolle. Wie sie funktionieren und welche Folgen deren Einsatz haben kann, das ist schon der Stoff für einen Sci-Fi angehauchten Thriller, diesen Teil des Romans habe ich mit besonders großem Interesse gelesen. Die Vorträge sind schon recht aufschlussreich. Die Diskussion um das Stapelexperiment und emotionales Gedächtnis waren mir neu wie lehrreich. Auch ein weitverbreitetes Phänomen der Besitztumfalle ist leicht und bildhaft erklärt. Das wird bestimmt im Alltag beim Ausmisten helfen. Besonders aufregend fand ich im Kapitel 24 „Freier Wille?“ folgende Zeilen: „…das bedeutet ja, wir können gar nicht sicher sein, ob wir aufgrund bewusster Überlegungen handeln, wie wir handeln, oder eben wie bei diesem Experiment von unbewussten Prozessen gelenkt werden. Und wir ahnen nichts davon.“ und „… Das hieße also, dass die Entscheidungsinstanz gar nicht das Bewusstsein, sondern das Unterbewusstsein ist. Der kluge Kopf läuft praktisch nur hinterher.“ Der Inhalt ist also schon recht reichhaltig und regt zum Nachdenken an. Die Figuren sind prima ausgearbeitet, vielfältig und man ist gerne in deren Gesellschaft. Man schaut und lauscht gespannt zu, was sie nun einem berichten, was sie tun werden. Die Handlung hat mich überzeugt, sie wartet hier und dort mit manchen Überraschungen auf. Der Roman hat einige Züge von einem Krimi, stellenweise von einem Sci-Fi, auch einige Verschwörungstheorien schwingen mit. Fazit: Ich habe „Die Pilotenkonferenz“ gerne gelesen und kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen. Ich vergebe die wohl verdienten 5 Sterne.

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Spannende Wissensvermittlung
von mabuerele am 15.03.2015

„...Sich selbst zu kennen, ist sicher ein entscheidender Schlüssel, um gute Entscheidungen zu treffen...“ Tom ist Absolvent einer Eliteuniversität. Dann erhält er die Einladung zu einem Kongress. Er weiß weder, warum die Wahl auf ihn gefallen ist, noch, wem er die Einladung zu verdanken hat. Auch der Sponsor des Kongresses... „...Sich selbst zu kennen, ist sicher ein entscheidender Schlüssel, um gute Entscheidungen zu treffen...“ Tom ist Absolvent einer Eliteuniversität. Dann erhält er die Einladung zu einem Kongress. Er weiß weder, warum die Wahl auf ihn gefallen ist, noch, wem er die Einladung zu verdanken hat. Auch der Sponsor des Kongresses bleibt im Dunkeln. Tom zur Seite wird Chris als Mentor gestellt. Der Autor hat wissenschaftlich Erkenntnisse in eine spannende Handlung verpackt. Es geht um die Frage, warum wir entscheiden, wie wir entscheiden. Das Buch lässt sich angenehm lesen. Wissenschaftliche Fakten werden ausreichend erklärt und an praktischen Beispielen verdeutlicht. Trotzdem verlangt das Thema die volle Konzentration des Lesers. Als stilistische Mitte hat der Autor zwei Formen der Wissensvermittlung verwendet. Einerseits besucht Tom verschiedene Vorträge, andererseits finden ausführliche Gespräche am Rande der Tagungen statt. Besonders inhaltsreich sind die Diskussionen mit Chris. Die Spannung nimmt die Geschichte unter anderem aus Toms Fragen nach dem Sponsor der Veranstaltung und seinen Unbehagen über die Hintergründe der Einladung. Das Buch zeugt davon, dass es sich der Autor ausführlich mit der Materie auseinandergesetzt hat. Eine Vielzahl von Fakten, zum Beispiel über unser Gehirn, wechselt mit konkreten Experimenten und praktischen Beispielen. Was beeinflusst unsere Entscheidungen? Hat der Mensch einen freien Willen? Welche Bedeutung haben Emotionen im Entscheidungsprozess? Was manipuliert unser Entscheidungsvermögen? Das sind nur einige der Fragen, dem sich der Roman widmet. Dabei liest sich das Ganze keinesfalls trocken. Der lockere Schriftstil und geschickte Aufbau der Wissensvermittlung wecken stets erneut das Interesse. Selbst Äußerlichkeiten wie das Aussehen der Referenten dient der Veranschaulichung von des eigentlichen Themas. Das Buch verfügt über einen umfangreichen Anhang. Dort werden nicht nur weitere Fakten zu einzelnen Kapitel angeführt, sondern auch Literaturhinweise für Interessenten gegeben. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern mir eine Menge neuer Erkenntnisse vermittelt. Gleichzeitig weist es punktuell auf die Gefahren der menschlichen Beeinflussung durch neue Technik hin.

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Deine Entscheidung?! - Denkste!
von suggar am 09.03.2015

"Tom, Absolvent mehrerer Eliteuniversitäten, ist einer anonymen Einladung zu einem Kongress gefolgt. Einerseits ist er neugierig, andererseits ist ihm die Veranstaltung suspekt: Warum wird so ein Geheimnis um diese Tagung gemacht, und wer und welche Interessen stecken wirklich dahinter? Während er neue Erkenntnisse gewinnt, hecken dunkle Mächte einen perfiden... "Tom, Absolvent mehrerer Eliteuniversitäten, ist einer anonymen Einladung zu einem Kongress gefolgt. Einerseits ist er neugierig, andererseits ist ihm die Veranstaltung suspekt: Warum wird so ein Geheimnis um diese Tagung gemacht, und wer und welche Interessen stecken wirklich dahinter? Während er neue Erkenntnisse gewinnt, hecken dunkle Mächte einen perfiden Plan aus." Der Autor Harald Mayer schafft es in seinem Roman ein Thema aufzugreifen, welches im Normalfall nicht zum Lesen einlädt bzw. meist trocken und wenig attraktiv verpackt in Büchern vorzufinden ist. Mit seinem Protagonisten Tom wird man auf eine Tagung geschickt und lernt dabei verschiedene Faktoren der Entscheidungsfindung und deren Störfaktoren kennen. Durch praktische und leicht verständliche Beispiele erlebt man so manche Überraschung, die die eigene Denkweisen und Ansichten verändern. Sehr gut haben mir die Anmerkungen am Ende des Buches zu den einzelnen Kapiteln gefallen, die das viele theoretische noch besser verständlich rüber bringen und für den Interessierten auch vertiefende Literatur empfiehlt. Leider hat es für 5* nicht ganz gereicht, da ich mir von dem Buch ausser Theorie auch etwas mehr Praxis/Anleitungen gewünscht hätte, um das viele neu hinzugewonnene Wissen besser in den Alltag einbringen zu können.

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