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Die Prinzessin von Arborio

Roman

(13)
Portrait
Bettina Balàka, geboren 1966 in Salzburg, lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, Theaterstücke und Hörspiele. Vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor- Körner-Preis (2004) und dem Friedrich-Schiedel-Literaturpreis (2008).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 264
Erscheinungsdatum 14.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7099-7239-7
Verlag Haymon Verlag
Maße (L/B/H) 211/128/25 mm
Gewicht 394
Auflage 2. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
19,90
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Buchhändler-Empfehlungen

„Einfach herrlich“

Tanja Staiger, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

In jeder Beziehung gibt es hin und wieder den Punkt, an dem sich einer der Partner eingeengt fühlt und das Gefühl hat, sich mehr für ein (reibungsloses) funktionieren der Beziehung verändert zu haben.
So geht es auch Elisabetta Zorzi, von Freunden und Familie Zorzi genannt.
Während andere die Beziehung einfach beenden würden, hat
In jeder Beziehung gibt es hin und wieder den Punkt, an dem sich einer der Partner eingeengt fühlt und das Gefühl hat, sich mehr für ein (reibungsloses) funktionieren der Beziehung verändert zu haben.
So geht es auch Elisabetta Zorzi, von Freunden und Familie Zorzi genannt.
Während andere die Beziehung einfach beenden würden, hat Zorzi ihren eigenen Weg. Sie beseitigt ihre Männer "unauffällig", zumindest glaubt sie das, bis ihr die Behörden auf die Spur kommen.
Der Psychologe Arnold Köber nimmt sich ihrem Fall an und stellt bald fest, dass Zorzi ihre Taten nicht als Mord empfindet, wie es ihre Umgebung tut...

Eine lustige Geschichte, die sich hervorragend am Strand lesen lässt (ich habe es selbst getestet).

Kundenbewertungen


Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 04.09.2016

Elisabetta Zorzi ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Ihr Restaurant, die Cantinetta Zorzi ist ein äußerst angesagtes, gut besuchtes Lokal in Wien. Während es im beruflichen Leben Elisabettas wunschgemäß läuft, kann sie das über ihr privates Leben ganz und gar nicht sagen. Über einen Mangel an Verehrern kann sich Elisabetta nicht... Elisabetta Zorzi ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Ihr Restaurant, die Cantinetta Zorzi ist ein äußerst angesagtes, gut besuchtes Lokal in Wien. Während es im beruflichen Leben Elisabettas wunschgemäß läuft, kann sie das über ihr privates Leben ganz und gar nicht sagen. Über einen Mangel an Verehrern kann sich Elisabetta nicht gerade beklagen. Sie ist charmant, hübsch, beliebt und sie ist eine Perfektionistin. Komplizierte Trennungsauseinandersetzungen sind ihre Sache nicht. Drei ihrer bisherigen Lebensgefährten haben Elisabettas hohe Erwartungen leider nicht erfüllen können. Es ist der pure Zufall, dass Kriminalpsychologe Arnold Körber den tödlichen Sportunfall von Zorzis Lebensgefährten als Mordfall aufdecken kann... "Die Prinzessin von Arborio" von Bettina Balàka ist großes Lesevergnügen

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Die Prinzessin von Arborio
von Sylvia Mangl aus Wien am 24.05.2016

Elisabetta Zorzi ist jung und attraktiv und Inhaberin der „Cantinetta Zorzi“, eines äußerst beliebten Restaurants, das ihr ihr Lebensgefährte Bernhard eingerichtet und finanziert hat. Doch leider stürzt Bernhard bei einer Bergtour ab, Zorzi bleibt schockiert zurück. Als ihr nächster Liebhaber von einem gemeinsamen Segeltörn nicht mit ihr zurückkommt, ist... Elisabetta Zorzi ist jung und attraktiv und Inhaberin der „Cantinetta Zorzi“, eines äußerst beliebten Restaurants, das ihr ihr Lebensgefährte Bernhard eingerichtet und finanziert hat. Doch leider stürzt Bernhard bei einer Bergtour ab, Zorzi bleibt schockiert zurück. Als ihr nächster Liebhaber von einem gemeinsamen Segeltörn nicht mit ihr zurückkommt, ist niemand verwundert – die Beziehung war bereits in ihren letzten Zügen. Doch als ihr nächster Lover – Chuck – in einem Waldstück tot aufgefunden wird, wird ihr – eher zufällig – das Handwerk gelegt. Sie gesteht schließlich, die drei Männer ermordet zu haben, doch es geht ein eigenartiger Zauber von ihr aus, dem schließlich sogar der Kriminalpsychologe Arnold Körber erliegt. Als der Prozess längst zu Ende ist und das Urteil gesprochen, begibt er sich nochmal in Zorzis Dunstkreis, weil er meint, die Situation im Giff zu haben. Er hat sich geirrt, wie sich herausstellen soll. Ein Roman voller überraschender Wendungen und wirklich sehr amüsant geschrieben. Fast wird das Thema Mord ein wenig zu sehr verniedlicht, fast bekommt man Mitleid mit der Mörderin, fast erinnert es mich an einen realen Fall aus Wien vor einigen Jahren, wo eine Frau einige Männer umgebracht hat und die Öffentlichkeit realtiv wenig Anteil an deren Schicksal, jedoch bis heute regen Anteil an dem der Mörderin nimmt – eine Einstellung, die ich persönlich nicht teile. Sehr gut herausgearbeitet fand ich aber die Rolle des in die irre geführten Psychologen, den es öfter gibt, als viele zugeben wollen. Alles in allem sehr gelungen, sehr ansprechender Stil, hat Freude gemacht, es zu lesen.

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Die Schwarze Witwe
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 26.04.2016

Elisabetta Zorzi ist attraktiv, beruflich erfolgreich, begehrt – und sie ist eine schwarze Witwe, die drei Männer ermordet hat. Weil diese ihre Erwartungen nicht (mehr) erfüllt haben. Obwohl der Fall bereits abgeschlossen ist, übt diese Frau immer noch eine besondere Faszination auf den Kriminalpsychologen Arnold Köber aus, so dass... Elisabetta Zorzi ist attraktiv, beruflich erfolgreich, begehrt – und sie ist eine schwarze Witwe, die drei Männer ermordet hat. Weil diese ihre Erwartungen nicht (mehr) erfüllt haben. Obwohl der Fall bereits abgeschlossen ist, übt diese Frau immer noch eine besondere Faszination auf den Kriminalpsychologen Arnold Köber aus, so dass er sich entschließt, ein Buch über sie zu schreiben. So erhält er Zugang zu ihr im Gefängnis. In einer sachlichen Tonlage, hinter der immer wieder ein verschmitztes Lächeln hervorblitzt, erzählt die Autorin Bettina Balàka die Geschichte der Elisabetta Zorzi und verknüpft dabei den Krimi um ihre Verflossenen mit ihren Liebesgeschichten. Zwangsläufig erliegt der Leser dabei der intrinsischen Überzeugungskraft, weshalb diese Männer sterben mussten. Denn Zorzis Motivation war ja immer ganz lauter: Eigentlich suchte sie den Vater für ihre noch zu entstehenden Kinder Emilia, Alexander und vielleicht auch Laura und Dominik. Da sie nun bereits die Dreißig überschritten hatte, merkte sie, wie ihre biologische Uhr zu ticken begann. Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt, einmal aus der der Protagonistin, zum anderen aus der des Kriminalpsychologen, der sich während seiner Recherchen in sie verliebt. Es ist äußerst vergnüglich zu lesen, wie es für beide nur eine mögliche Richtung gibt, die sie beständig verfolgen, wie sie diese Logik trotz eingebautem Denkfehler einfach weiterführen. Und auch das Ende ist das einzig mögliche, das es geben kann, es gehorcht ganz genau derselben Logik. Und ist trotzdem völlig überraschend. Ein interessanter Krimi, mit spitzer Feder geschrieben, der für manche Überraschung gut ist. 5 gelungene Sterne dafür!

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Eine schwarze Witwe der anderen Art
von SteffiKa am 15.04.2016

Inhalt (übernommen) Elisabetta Zorzi kann sich eigentlich nicht beklagen. Sie gilt als beliebt, charmant, gutaussehend, und mit ihrem Restaurant, der Cantinetta Zorzi, feiert sie große Erfolge. Nur mit den Männern läuft es nicht so, wie sie es sich vorstellt: Die Verehrer sind zwar zahlreich, doch irgendwann stellt sich jeder von... Inhalt (übernommen) Elisabetta Zorzi kann sich eigentlich nicht beklagen. Sie gilt als beliebt, charmant, gutaussehend, und mit ihrem Restaurant, der Cantinetta Zorzi, feiert sie große Erfolge. Nur mit den Männern läuft es nicht so, wie sie es sich vorstellt: Die Verehrer sind zwar zahlreich, doch irgendwann stellt sich jeder von ihnen als Enttäuschung heraus. Und weil Zorzi keine Lust auf Beziehungskrisen und komplizierte Trennungen hat, zieht sie es vor, ihren jeweiligen Partner radikal aus ihrem Leben zu entfernen: drei missglückte Beziehungen, drei tote Männer. Doch dann kommt der Kriminalpsychologe Arnold Körber Zorzi auf die Spur. Als Fachmann ist der fasziniert von Zorzis Verbrechen - und als Mann noch viel mehr von dieser außergewöhnlichen Frau. Nach vielen Vernehmungen muss er sich schließlich eingestehen: Er ist ihrem Reiz erlegen. Die Serienmörderin und der Profiler - ob diese Liaison ein gutes Ende nehmen kann? Charaktere Alles in allem kann man sagen, dass das Buch aus zwei Protagonisten besteht: Zorzi und Arnold Körber. Zorzi wiederum übernimmt den Löwenanteil der Geschichte. Sie wird ausführlich gezeichnet - selten eine solch höfliche, zierliche und intelligente Mörderin erlebt. Man kann sich sofort in sie hineinversetzen, versteht ihre "Argumentation", ihr Handeln. Ja man denkt schon fast, die Männer haben es nicht anders verdient. Auch Körber ist nicht so, wie man sich einen Profiler im eigentlichen Sinne vorstellt: Männlich, tätowiert, unkonventionell, mit lockeren Beziehungen. Schreibstil Bettina Balàka hat eine außergewöhnliche Sprache: mit viel Charme, Ironie und Witz schafft sie es, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen will. Der Schreibstil spiegelt herrlich Zorzi als Person wider: höflich, intelligent und lässt daneben auch genügend Raum, um selber nachzudenken, zu reflektieren: Ist Zorzi krank? Oder plant sie ihre Taten mit vollem Bewusstsein? Hat ihre Kindheit etwas damit zu tun? Und wieso findet sie ausgerechnet Körber attraktiv? Spielt sie mit ihm? Fragen über Fragen, die am Schluss teilweise beantwortet wurden, teilweise nicht - was aber nicht wirklich schlimm war. So bleibt noch mehr Raum zum Nachdenken! Fazit Ein Buch, das man gelesen haben muss!

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Achtung absolut tödlich!
von Mia Bruckmann am 11.04.2016

Meine Meinung: Für mich ist Elisabeth Zorzi eine „Bella Donna“. In der Homöopathie ist das die Bezeichnung für „Tollkirsche“. Elisabeth ist verführerisch. Körperlich höchst attraktiv und reizvoll. Sie hat ein einnehmendes Wesen. In Gesprächen ist sie charmant und interessant. Ihr Lächeln ist entwaffnend. Ihre charismatische Ausstrahlung ist betörend, aufregend, sexy.... Meine Meinung: Für mich ist Elisabeth Zorzi eine „Bella Donna“. In der Homöopathie ist das die Bezeichnung für „Tollkirsche“. Elisabeth ist verführerisch. Körperlich höchst attraktiv und reizvoll. Sie hat ein einnehmendes Wesen. In Gesprächen ist sie charmant und interessant. Ihr Lächeln ist entwaffnend. Ihre charismatische Ausstrahlung ist betörend, aufregend, sexy. Sinnbildlich verkörpert für mich all dieses eine „vollkommene Kirsche“. Auch Zorzi ist eine Augenweide. Anregend, zum Anbeißen. Doch leider ist ihr Genuss nicht für jeden Mann bekömmlich. Je nach Intensität der Beziehung, ist Zorzi leider auch totbringend. Ich war von Anfang an von dieser Frau fasziniert. Immer wenn ich dachte, ich hätte ihr Denkschema erfasst, veränderte sie sich in ihren Handlungen. Ist sie dumm oder intelligent? Ist sie ungeziert oder heimtückisch? Ist sie naiv oder raffiniert? Ist sie anspruchslos oder eitel? Ebenso ging es mir mit der Geschichte. Es gibt im ersten Abschnitt, der zwar als solcher nicht gekennzeichnet ist, viele Szenenwechsel zwischen Zorzis Vergangenheit und ihrer Gerichtsverhandlung. Obwohl ich als Leserin weiß, dass sie eine Mörderin ist, war ich gespannt, wie es weiter geht. Anschließend folgen der Gefängnisaufenthalt und der Schluss. Ich kam immer wieder zum Punkt „und jetzt?“ und war überrascht, was daraufhin in der Handlung passierte. Die Geschichte wird nie langweilig, zäh oder unglaubwürdig. So schillernd Zorzi ist, genauso brillant ist die Handlung. Besonders gefällt mir der Schluss. Ich spürte regelrecht das Gefühl von Zufriedenheit. Es kommt so, wie es eigentlich nicht zu erwarten ist. Das Buch liest sich leicht und flüssig. Meine Stimmung dabei schwang hin und her zwischen Mitgefühl und Unbarmherzigkeit. Fazit: Bettina Balàka hat ein tolles Buch geschrieben. Durch die Art der Schreibweise wird der Leser in die Handlung „eingewickelt“, verstrickt. „Zorzi“ hat es geschafft, auch mich in ihren Bann zu ziehen. Elisabeth ist eine dreifache Mörderin, dennoch fand ich sie bis zum Schluss äußerst sympathisch. Ach ja, nicht zu vergessen! Sie möchten wissen, was es mit dem Buchtitel auf sich hat? Dann gebe ich Ihnen gerne einen Tipp. Schlagen Sie in ihrem gekauften Buch Seite 90 auf. Dort gibt es die Antwort. Der Krimi erhält von mir 5 von 5 möglichen Sternen.

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Hybristophilie andersherum
von einer Kundin/einem Kunden aus syke am 17.03.2016

Der Roman erzählt von der Begegnung zwischen der mörderischen Restaurantchefin Elisabetta Zorzi (auch genannt die Prinzessin von Arborio nach einer Risottoreisart) und dem Kriminalpsychologen Arnold Körber. Dieser überführt sie der von ihr begangenen Morde an ihren drei Lebensgefährten, derer sie sich der Einfachheit halber entledigt hat, nachdem sie bei... Der Roman erzählt von der Begegnung zwischen der mörderischen Restaurantchefin Elisabetta Zorzi (auch genannt die Prinzessin von Arborio nach einer Risottoreisart) und dem Kriminalpsychologen Arnold Körber. Dieser überführt sie der von ihr begangenen Morde an ihren drei Lebensgefährten, derer sie sich der Einfachheit halber entledigt hat, nachdem sie bei ihr in Ungnade gefallen sind, weil sie sie ihren Vorstellungen gemäß geformt oder von ihr gehasste sportliche Betätigungen verlangt haben oder mit ihr keine Familie gründen wollten. Auch Körber erliegt den Reizen der charmanten und gutaussehenden Zorzi und beginnt mit ihr im Gefängnis eine Liaison. Wird diese ein gutes Ende nehmen? Dieser neueste Roman (nach „Kassiopeia“ 2012 und „Unter Menschen“ 2014) der Wiener Schriftstellerin Bettina Balàka ist eine gelungene Mischung zwischen Liebesgeschichte und Kriminalroman und wird nicht nur Krimileser begeistern. Er zieht den Leser vor allem mit seiner Protagonistin in den Bann, die von großem psychologischem Interesse ist. Rasch wird die Neugier geweckt zu erfahren, was das für eine Frau ist - einerseits eine skrupellose Serienmörderin bzw. Schwarze Witwe, andererseits durchaus sympathisch daherkommend, was sogar so weit führt, dass ihre Taten folgerichtig und nachvollziehbar erscheinen. Während in der ersten Buchhälfte Zorzis Taten, ihre polizeiliche Überführung und Szenen aus der Gerichtsverhandlung im Vordergrund stehen, spielt die zweite Hälfte vorwiegend im Gefängnis. Hier wird anhand von Körber und Zorzi das interessante Phänomen der Hybristophilie dargestellt (will heißen: Außenstehende, zumeist Frauen, verlieben sich in einen inhaftierten Schwerverbrecher). Welchen Ausgang diese Beziehung nimmt, soll hier nicht verraten werden. Der Geschichte ist ein einfacher, sachlicher, zuweilen humorvoller und sehr detaillierter Schreibstil zu eigen, geschmückt mit so mancher typisch österreichischen Vokabel. Ein sehr empfehlenswertes Buch.

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Wahre Liebe
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 18.07.2016

Kann man sich in eine Romanfigur verlieben? Das geht. Bettina Balàka schafft mit „Die Prinzessin von Arborio“ bei mir dieses Kunststück. Dabei ist Zorzi nicht unbedingt eine Traumfrau, obwohl sie von Ehemann Nr. 1 entsprechend Silikonverstärkt wurde, denn sie meuchelt ihre Lebensabschnittspartner mit der Hingabe einer von der Liebe... Kann man sich in eine Romanfigur verlieben? Das geht. Bettina Balàka schafft mit „Die Prinzessin von Arborio“ bei mir dieses Kunststück. Dabei ist Zorzi nicht unbedingt eine Traumfrau, obwohl sie von Ehemann Nr. 1 entsprechend Silikonverstärkt wurde, denn sie meuchelt ihre Lebensabschnittspartner mit der Hingabe einer von der Liebe und den Männern enttäuschten Italienerin. Die Herren der Schöpfung einfach nur verlassen, einen Schlussstrich ziehen kann sich Zorzi einfach nicht vorstellen oder ist einfach zu banal. Sie ist eine Frau der Tat. Eine Restaurantchefin mit Vorliebe für guten Reis und allerlei kulinarischer Schmankerl. Auch der Polizist Arnold Körber kann ihren Reizen nicht widerstehen, die eben nicht nur von Schönheitsoperationen herrühren. Nein, ihr wirklicher Reiz baut auf der Klarheit ihres glasharten Charakters auf, der immer wieder über die Wirrnis ihres destruktiven Liebeslebens obsiegt. Für die einen ist das Töten undenkbar, für die anderen ist es machbar. An diesem prägnanten Satz lässt Bettina Balàka ihre Protagonistin sich entlang hangeln. Gerade zu Beginn ist das Buch mit ungeheurer Fabulierlust und Wucht erzählt. Das alles ist witzig, hat Tempo und Tiefe, die Autorin kennt die Menschen und findet immer die richtigen Worte und Vergleiche. Es macht Spaß dieses Buch zu lesen, auch wenn das männliche Geschlecht nicht immer gut wegkommt, bin ich sehr angetan von dem Gelesenen. Der Roman kommt einfach pfiffig und unterhaltsam daher und will doch ernst genommen werden. Er bezieht sein Gewicht aus dem Zwischenmenschlichen. Die Autorin schickt Zorzi und die Minus-Männer, von hünenhafter Gestalt über das Minenfeld von Frau-Mann Beziehungsübungen und lässt die Liebe explodieren, um sie gleich anschließend wieder auferstehen zu lassen. Sprachlich ist der Roman imposant und über weite Strecke fesselnd erzählt. Eine funkelnde Perle unter den Büchern dieses Frühjahres. Einzig die Schlussphase zeigt dezente Mängel, zum einen weil mir zu viel bereits frühzeitig klar war, zum anderen läuft die Geschichte dramaturgisch nicht mehr hundertprozentig rund. Aber was ist das schon gegen eine Romanfigur zum Liebhaben? Eben.

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Die Prinzession von Arborio
von Herbert Mangl aus Wien am 19.05.2016

Die schöne Elizabetta Zorzi leitet ein erfolgreiches Restaurant, hat ihr Äußeres mit Hilfe einiger chirurigischer Eingriffe perfektioniert und kann sich auch sonst nicht wirklich beklagen. Nur mit den Männern klappt es nicht so richtig. Keiner nimmt sie so, wie sie ist und jeder will sie nach seiner Fasson gestalten.... Die schöne Elizabetta Zorzi leitet ein erfolgreiches Restaurant, hat ihr Äußeres mit Hilfe einiger chirurigischer Eingriffe perfektioniert und kann sich auch sonst nicht wirklich beklagen. Nur mit den Männern klappt es nicht so richtig. Keiner nimmt sie so, wie sie ist und jeder will sie nach seiner Fasson gestalten. Keiner fragt, was sie eigentlich will. Und dann sterben sie auch noch alle. Erst beim Dritten wird Verdacht geschöpft und natürlich kommen dann auch all die alten Schadtaten zutage, obwohl ihr das eigentlich keiner wirklich zutraut, dieser kleinen, feinen, kultivierten, zarten Person. Doch es nützt alles nichts, die Beweislast ist erdrückend und Elizabetta wird ihrer gerechten Strafe zugeführt. Bereits in Haft wird sie nochmals vom Gerichtspsychologen aufgesucht, der das Rätsel Zorzi entschlüsseln möchte – und er gerät in ihren Bann, läuft sehenden Auges in sein Unglück. Dieses Buch war sehr amüsant zu lesen, mitunter hatte es einige Längen, was schon ein wenig bedenklich ist, da das gesamte Werk ja nicht allzu üppig ausgefallen ist. Trotzdem unbedingt empfehlenswert, weil es einige sehr interessante Gedankengänge enthält, die man vielleicht einmal gelesen haben sollte. Ob Mörder wirklich so ticken? Wer weiß – jedenfalls könnte es so sein. Die Spannung war eher mäßig, das Ende überraschend, der

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Eine unaufgeregte Geschichte
von melange aus Bonn am 27.04.2016

Zum Inhalt: Zorzi verliebt sich gerne. Wenn die Liebe jedoch erkaltet und die Männer ihren Ansprüchen nicht mehr genügen, findet sie nur einen Weg sich aus der Beziehung zu befreien: Mord. Nach ihrer Verhaftung befasst sich der Psychologe Körber mit ihrer Überführung und verliebt sich bei den folgenden Gesprächen in... Zum Inhalt: Zorzi verliebt sich gerne. Wenn die Liebe jedoch erkaltet und die Männer ihren Ansprüchen nicht mehr genügen, findet sie nur einen Weg sich aus der Beziehung zu befreien: Mord. Nach ihrer Verhaftung befasst sich der Psychologe Körber mit ihrer Überführung und verliebt sich bei den folgenden Gesprächen in sie. Trotz der Gefahr, die von der "Schwarzen Witwe" ausgeht, erklärt er sich und seine Gefühle und stellt zu seinem Erstaunen und Freude fest, dass auch Zorzi nicht abgeneigt ist. Mein Eindruck: Die Autorin zeigt ein großes Einfühlungsvermögen in ihre Hauptfiguren. Egal, ob sie aus Zorzis oder aus Körbers Sicht schreibt, - dem Lesenden ist völlig klar, warum eine Handlung so und nicht anders erfolgt und wie sich die Person bei diesen ihren Handlungen fühlt. Kurioserweise wirkt das alles völlig beiläufig, die Morde sind so erzählt, wie andere Autoren ihre Kochrezepte präsentieren würden. Kühl und unnahbar, völlig effizient und leidenschaftslos. Normalerweise sollte man denken, dass dadurch eine gewisse Langeweile eintreten könnte, aber Frau Balàkas guter Stil und ihr feiner Sinn für Humor führen dazu, dass genau das nicht passiert. Ganz im Gegenteil möchte man wissen, wie sich die Liebesgeschichte zwischen Täterin und Psychologen entwickelt, ob sie eine Zukunft hat und - falls dem so ist - wie diese aussieht. Ein bisschen hat das von Nachbarschaftsvoyeurismus: Es erscheint logisch, dass nicht besonders viel passieren kann, aber dieses Bisschen interessiert ungemein. Wie die Autorin ihre Leser aus der gemütlichen Lethargie aufschreckt, sollte man selbst lesen. Denn der Weg zum Ziel ist ein Genuss und die Schlusspointe das Sahnehäubchen auf einem leckeren Kuchen.... oder der Tomatenklecks auf der Pasta.... Mein Fazit: Man sieht förmlich das Augenzwinkern der Autorin, - in jedem einzelnen Gang des Risottos Und von diesem Risotto ist man gerührt, nicht geschüttelt!

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Abgründe
von solveig am 25.03.2016

Attraktiv, kultiviert und überaus beliebt, so lernen wir Elisabetta Zorzi kennen, liebevoll „Die Prinzessin von Arborio“ genannt. Einerseits erfolgreiche Geschäftsfrau, gibt sie sich privat dennoch anlehnungsbedürftig und ganz als „Weibchen“. Über einen Mangel an Verehrern kann sie sich zwar nicht beklagen; aber sie ist auf der Suche nach... Attraktiv, kultiviert und überaus beliebt, so lernen wir Elisabetta Zorzi kennen, liebevoll „Die Prinzessin von Arborio“ genannt. Einerseits erfolgreiche Geschäftsfrau, gibt sie sich privat dennoch anlehnungsbedürftig und ganz als „Weibchen“. Über einen Mangel an Verehrern kann sie sich zwar nicht beklagen; aber sie ist auf der Suche nach ihrem Märchenprinzen: groß und stark soll er sein, ein Mann, der ihr Schutz bietet. Doch jedesmal, wenn sie glaubt, den Richtigen gefunden zu haben, wird sie wieder enttäuscht. Um sich von ihrem Partner endgültig zu befreien, greift sie zu drastischen Mitteln. Als ihre Morde schließlich entdeckt werden, versucht der Profiler Arnold Körber Zugang zu Zorzis Denken zu gewinnen, um ihr Verhalten und ihre Motive zu verstehen. Dabei gerät er immer mehr in ihren Bann… Mit (schwarzem) Humor und satirischen Seitenhieben entwickelt die Autorin den Plot eines ganz unkonventionellen Kriminalromans. In ruhigem, lockerem Ton, fast wie nebenbei, erzählt Bettina Balàka die Geschichte einer „schwarzen Witwe“, in deren Charakter auf merkwürdige Weise beide Elemente, Naivität und Verschlagenheit, miteinander verwoben sind. Die Art der Schilderung lässt den Leser mühelos die Motive der „Prinzessin“ nachvollziehen: beinahe folgerichtig und logisch erscheint ihm Zorzis Entschluss, ihre Partner zu töten, als habe sie gar keine andere Wahl. Dennoch hat man stets das Gefühl, dass sie ihren wahren Charakter verborgen hält, und so bleibt letztlich eine gewisse Distanz zu der Protagonistin bestehen. „Ich habe sie fest im Griff“, erklärt der Psychologe Körber, als er glaubt, den Schlüssel zu Zorzis wahrem Wesen gefunden zu haben, „sie frisst mir aus der Hand.“ Ist seine Analyse erfolgreich? Balàkas Roman ist klug und kurzweilig geschrieben, originell und überraschend - ein wunderbarer Lesestoff für Freunde des etwas anderen Krimis.

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Mach sie glücklich oder stirb
von einer Kundin/einem Kunden am 21.03.2016

Kennen Sie das, wenn ein Mann ihren Ansprüchen nicht gerecht wird? Elisabetta Zorzi, kennt das, also tötet sie. Männer. Jene Männer die sie nicht glücklich machen. Die Italienerin verführt, vernascht und verspeist was ihr über den Weg läuft. Auch Kriminalpsychologe Körber läuft ihr über den Weg. Und auch er... Kennen Sie das, wenn ein Mann ihren Ansprüchen nicht gerecht wird? Elisabetta Zorzi, kennt das, also tötet sie. Männer. Jene Männer die sie nicht glücklich machen. Die Italienerin verführt, vernascht und verspeist was ihr über den Weg läuft. Auch Kriminalpsychologe Körber läuft ihr über den Weg. Und auch er schafft es nicht sie glücklich zu machen. Ciao, ciao, ciao.

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Blasse Prinzessin
von Aennie am 23.06.2016

Elisabetta Zorzi ist klein, hübsch und erfolgreich. Sie ist sehr intelligent, wünscht sich drei Kinder, besser vier, einen großen starken Mann als Erzeuger eben dieser – und ist gestört. Sie ist nichts anderes als eine Soziopathin. Passen die jeweiligen Gefährten nicht mehr in die Verwirklichung ihrer Lebensplanung aufgrund welcher... Elisabetta Zorzi ist klein, hübsch und erfolgreich. Sie ist sehr intelligent, wünscht sich drei Kinder, besser vier, einen großen starken Mann als Erzeuger eben dieser – und ist gestört. Sie ist nichts anderes als eine Soziopathin. Passen die jeweiligen Gefährten nicht mehr in die Verwirklichung ihrer Lebensplanung aufgrund welcher Gründe auch immer (Charakter, Untreue, Anatomie, Zeugungskraft) ist die einzige Chance des jeweiligen Herren mit dem Leben davon zu kommen, die nicht mit ihr in ihrer Wohnung zusammen gewohnt zu haben. Ansonsten wird es zu einem Unglücksfall kommen, der in gewisser Weise oder bis zu einem gewissen Punkt auch gut durchdacht ist, aber eine gerissene Mörderin ist sie eben dann doch nicht. Nur nicht in der Lage, jemanden rauszuschmeißen, und eben auch sehr nachtragend. Fazit: Vielleicht erwartet man nach der Leseprobe etwas mehr (hintergründigen, schwarzen) Humor oder Spannung, beides ist jedoch nicht der Fall. Insgesamt ist der Roman in einem fast nüchternen Berichtsstil verfasst, was mir aber letztendlich noch am besten gefallen hat, das „wie“ war für mich in Ordnung, das „was“ hätte man deutlich ausbauen können. Wenn ich es in Bildern ausdrücke, ist für mich der Ausgangspunkt immer Elisabetta Zorzi in einem Vernehmungsraum der Polizei, im Gespräch mit Körber und Flimminger über ihr Leben und ihre Taten. So entstehen eine Art Rückblenden, die für mich aber sehr distanziert, beobachtend bleiben, geschildert vielleicht aus den Berichten und Erinnerungen Arnold Körbers – wie ein Film, in dem die Protagonisten nicht selbst sprechen, sondern nur agieren und ein Sprecher das Geschehe für den Zuschauer kommentiert. Insgesamt bleiben aber die Personen sehr sehr blass – auch die Zorzi. Körber habe ich mir ganz anders vorgestellt, ab der ersten Schilderung seiner äußeren Erscheinung, eher in der Mitte der Erzählung hatte ich dann nur noch „Doktor Made“ Mark Benecke vor Augen, was für mich dann gar nicht mehr übereinander kam. Die Prinzessin – tja, letztendlich fand ich die Leseprobe vielversprechender als es der gesamte Roman dann war. Rundum hat es mich nicht vom Hocker gehauen, aber es war auch nicht grundsätzlich langweilig oder schlecht.

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Für die große Liebe geht sie üebr Leichen
von sommerlese am 14.03.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Bettina Balàka ist wirklich eine begnadete Autorin. Ihr neuer Roman zeigt eine Frau auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück und führt den Leser in eine Welt der Liebe, Gefühle, Psychologie und letztendlich auch hinter Gitter. Dabei bedient sich die Autorin eines intelligenten Erzählstils, der scheinbar beiläufig beschreibt und... Bettina Balàka ist wirklich eine begnadete Autorin. Ihr neuer Roman zeigt eine Frau auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück und führt den Leser in eine Welt der Liebe, Gefühle, Psychologie und letztendlich auch hinter Gitter. Dabei bedient sich die Autorin eines intelligenten Erzählstils, der scheinbar beiläufig beschreibt und in einem eher sachlich wirkenden Tonfall die Handlung begleitet. Die Geschichte nimmt im Verlauf an Brisanz zu und gipfelt in einzelnen spannenden Höhepunkten, die entsetzen, erheitern und überraschen. Gefesselt liest man dem Ende entgegen. Doch noch einmal von vorn: Gemeinsam mit dem Polizeipsychologen Arnold Körber geht man auf eine Art Ermittlungsreise und lernt die charmante Zorzi kennen. Ihr Wunsch nach einer harmonischen Beziehung erfüllt ihr Denken und sie fällt immer auf einen besonderen Typ Mann herein, groß, stark und dominant. Zorzis Gefühl von Himmelhochjauchzen geht einige Zeit lang gut, dann ordnet sie sich der großen Liebe wegen unter, erträgt die Demütigungen scheinbar klaglos und irgendwann beendet sie die Liaison auf ihre eigene Art und Weise. Dabei ist kein männermordender Vamp, eher eine intelligente kleine, verletzlich wirkende Frau, hinter deren hübscher Fassade eine kalte Seele steckt. Ihr ist die Liebe heilig und die Mittel zum Zweck ebenfalls. Ihre Denkart ist so detailliert beschrieben, dass man Verständnis für Zorzi aufbringt. So ergeht es auch Körber. Langsam aber sicher verfällt er ihr zunehmend und wie wir im Roman erfahren, nennt man das "Hybristophilie". Normalerweise befällt die Liebe zu Schwerverbrechern eher Frauen. Aber das Interessante ist in Körbers Fall, dass er auch noch Psychologe ist. "Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein." - heißt es auf Seite 201 treffend. Es entwickelt sich eine Tragikomödie mit schwarzem Humor, die nebenbei eine Menge über Forensik von Meerleichen und Psychologie im Allgemeinen informiert und den Strafvollzug aus nächster Nähe betrachten lässt. Der Autorin ist ein außergewöhnlicher Roman gelungen, der ein gelungener Mix aus Krimi und Liebesgeschichte ist, Einblicke in die Denkstrukturen einer Serienmörderin gibt und für wunderbare Lesestunden sorgt.

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Das Buch macht deutlich, dass es immer zwei Seiten gibt, die es zu ergründen lohnt
von einer Kundin/einem Kunden am 12.03.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Die Autorin hat es mit ihrem Schreibstil geschafft, wie die Protagonistin Elisabetta Zorzi im Buch ihr Umfeld, mich in ihren Bann zu ziehen. Die Schilderung der Charaktere ist herzergreifend und nah und lässt die tiefen Emotionen, die sich in den vielfältigsten Situationen darstellen, voll und ganz miterleben. Die... Die Autorin hat es mit ihrem Schreibstil geschafft, wie die Protagonistin Elisabetta Zorzi im Buch ihr Umfeld, mich in ihren Bann zu ziehen. Die Schilderung der Charaktere ist herzergreifend und nah und lässt die tiefen Emotionen, die sich in den vielfältigsten Situationen darstellen, voll und ganz miterleben. Die Darstellungen der unterschiedlichen Verhaltensweisen und deren mögliche Entstehung wie auch die Wesenszüge und deren Entwicklung sind detailreich und äusserst nachvollziehbar. Partnerkonstellationen und oft typisches Verhalten sind wie aus dem Leben gegriffen und machen dem Leser somit einiges klar und logisch. Das Buch handelt von Elisabetta Zorzi und deren Lebenswandel, gerade in Bezug auf Ihr Seelenleben und ihrer geheimsten Wünsche, die sie sich gerade von ihren jeweiligen Partnern erhofft, erfüllt zu bekommen. Das dies nicht immer so der Fall ist und wie sie sich als Frau verbiegt, wird hier sehr deutlich. Dies alles heißt es für den Kriminalpsychologen Arnold Körber zu ergründen, der schon längst im Bann der Zorzi steht. Mein Fazit: Das Buch macht deutlich, dass es immer zwei Seiten gibt, die es zu ergründen lohnt

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Die Prinzessin von Arborio
von einer Kundin/einem Kunden aus Marburg am 13.03.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Die Prinzessin von Arborio ist ein gelungenes Buch. Es liest sich leicht und schnell, da weder der Schreibstil noch die Geschichte schwer zu verstehen ist. Das Cover des Buches ist sehr schön. Es sticht sofort ins Auge, wobei es im Gegensatz zur schwarzen Witwe steht, da es bunt und fröhlich... Die Prinzessin von Arborio ist ein gelungenes Buch. Es liest sich leicht und schnell, da weder der Schreibstil noch die Geschichte schwer zu verstehen ist. Das Cover des Buches ist sehr schön. Es sticht sofort ins Auge, wobei es im Gegensatz zur schwarzen Witwe steht, da es bunt und fröhlich wirkt. Trotzdem, dass mir das Buch gut gefallen hat und ich es nicht aus der Hand legen konnte, hat mir etwas gefehlt. Die ersten Kapitel des Buches sagten im Grunde schon alles Wichtige, sodass einen auf den nächsten Seiten keine großen Überraschungen erwarteten. Zorzi ist ein interessanter Charakter, welcher nicht all zu komplex erscheint, mir jedoch dennoch gefällt. Körber dagegen fand ich etwas dürftig. Ich habe seine Handlungen nicht immer nachvollziehen können, jedoch sollte man jemanden, der sich in eine schwarze Witwe verliebt, nicht allzu sehr nachvollziehen können. Nun zur Geschichte. Zorzi, eine Italienerin in Wien, bringt insgesamt drei Männer um, mit welchen sie zuvor in einer Partnerschaft zusammengelebt hatte. Die Gründe für die Morde sind verschieden, um die Spannung nicht rauszunehmen werde ich nicht näher auf diese eingehen. Zorzi wird erst nach dem dritten Mord in Verdacht genommen von einem Profiler namens Körber. Dieser findet Zorzi faszinierend und verliebt sich während seiner Besuche im Gefängnis in diese, so wie sie sich in ihn. Trotz der lebenslangen Haft, die Zorzi bevorsteht, geht er eine Beziehung mit ihr ein. Schenkt ihr sogar einen Ring. Achtet jedoch präzise darauf, dass sie nicht schwanger wird, obwohl dies Zorzis größter Lebenswunsch wäre Kinder zu bekommen. Den Abschluss der Geschichte bildet Zorzis Flucht, bei der sie einen Optiker schwer verwundet, aus der Haft und die Suche nach ihr. Wobei Zorzi nach der Flucht nicht nochmal festgenommen wird, wird ihre Spur für kurze Zeit wiedergefunden. Zu diesem Zeitpunkt merkt Körber, dass Zorzi verrückt sein muss, da diese ihrem neuen Freund erzählte, dass Körber sich schlecht um sie gekümmert habe und sie ihn deshalb verlassen musste. Alles in allem gefällt mir das Buch. Es ist absolut lesenswert, wenn man mal etwas Unkompliziertes lesen möchte .

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Irritierendes Ende nach humorvoller Unterhaltung
von einer Kundin/einem Kunden aus Remscheid am 12.03.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Bettina Balaka präsentiert uns mit " Die Prinzessin von Arborio" eine gelungene Mischung aus Krimi und Tragikomödie. Ihre Hauptfigur Zorzi ist eine Serienmörderin der besonderen Art. Ihr Charakter und ihre Denkstrukturen sind gut beschrieben und von einer bestechenden Logik, die selbst ihre brutalen Morde irgendwie nachvollziehbar machen. Der Schreibstil... Bettina Balaka präsentiert uns mit " Die Prinzessin von Arborio" eine gelungene Mischung aus Krimi und Tragikomödie. Ihre Hauptfigur Zorzi ist eine Serienmörderin der besonderen Art. Ihr Charakter und ihre Denkstrukturen sind gut beschrieben und von einer bestechenden Logik, die selbst ihre brutalen Morde irgendwie nachvollziehbar machen. Der Schreibstil ist humorvoll und unterhaltsam. Ein Buch, dass man gut " in einem Rutsch" durchlesen kann. Gespickt mit einer guten Portion schwarzen Humors trifft der Roman sehr meinen Geschmack. Durch die gute Recherche der Autorin lernt man nebenbei einiges über Kriminalpsychologie und Strafvollzug. Das Ende allerdings macht für mich nur Sinn, wenn es bewusst für eine Fortsetzung offen gehalten wurde. Ansonsten ist mir der Schluss zu abrupt und passt nicht zu den ansonsten genauen Beobachtungen der Autorin.

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Irritierendes Ende nach humorvoller Unterhaltung
von einer Kundin/einem Kunden aus Remscheid am 12.03.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Bettina Balaka präsentiert uns mit " Die Prinzessin von Arborio" eine gelungene Mischung aus Krimi und Tragikomödie. Ihre Hauptfigur Zorzi ist eine Serienmörderin der besonderen Art. Ihr Charakter und ihre Denkstrukturen sind gut beschrieben und von einer bestechenden Logik, die selbst ihre brutalen Morde irgendwie nachvollziehbar machen. Der Schreibstil... Bettina Balaka präsentiert uns mit " Die Prinzessin von Arborio" eine gelungene Mischung aus Krimi und Tragikomödie. Ihre Hauptfigur Zorzi ist eine Serienmörderin der besonderen Art. Ihr Charakter und ihre Denkstrukturen sind gut beschrieben und von einer bestechenden Logik, die selbst ihre brutalen Morde irgendwie nachvollziehbar machen. Der Schreibstil ist humorvoll und unterhaltsam. Ein Buch, dass man gut " in einem Rutsch" durchlesen kann. Gespickt mit einer guten Portion schwarzen Humors trifft der Roman sehr meinen Geschmack. Durch die gute Recherche der Autorin lernt man nebenbei einiges über Kriminalpsychologie und Strafvollzug. Das Ende allerdings macht für mich nur Sinn, wenn es bewusst für eine Fortsetzung offen gehalten wurde. Ansonsten ist mir der Schluss zu abrupt und passt nicht zu den ansonsten genauen Beobachtungen der Autorin

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Die Prinzessin von Arborio
von einer Kundin/einem Kunden aus Marburg am 11.03.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Die Prinzessin von Arborio ist ein gelungenes Buch. Es liest sich leicht und schnell, da weder der Schreibstil noch die Geschichte schwer zu verstehen ist. Das Cover des Buches ist sehr schön. Es sticht sofort ins Auge, wobei es im Gegensatz zur schwarzen Witwe steht, da es bunt und fröhlich... Die Prinzessin von Arborio ist ein gelungenes Buch. Es liest sich leicht und schnell, da weder der Schreibstil noch die Geschichte schwer zu verstehen ist. Das Cover des Buches ist sehr schön. Es sticht sofort ins Auge, wobei es im Gegensatz zur schwarzen Witwe steht, da es bunt und fröhlich wirkt. Trotzdem, dass mir das Buch gut gefallen hat und ich es nicht aus der Hand legen konnte, hat mir etwas gefehlt. Die ersten Kapitel des Buches sagten im Grunde schon alles Wichtige, sodass einen auf den nächsten Seiten keine großen Überraschungen erwarteten. Zorzi ist ein interessanter Charakter, welcher nicht all zu komplex erscheint, mir jedoch dennoch gefällt. Körber dagegen fand ich etwas dürftig. Ich habe seine Handlungen nicht immer nachvollziehen können, jedoch sollte man jemanden, der sich in eine schwarze Witwe verliebt, nicht allzu sehr nachvollziehen können. Nun zur Geschichte. Zorzi, eine Italienerin in Wien, bringt insgesamt drei Männer um, mit welchen sie zuvor in einer Partnerschaft zusammengelebt hatte. Die Gründe für die Morde sind verschieden, um die Spannung nicht rauszunehmen werde ich nicht näher auf diese eingehen. Zorzi wird erst nach dem dritten Mord in Verdacht genommen von einem Profiler namens Körber. Dieser findet Zorzi faszinierend und verliebt sich während seiner Besuche im Gefängnis in diese, so wie sie sich in ihn. Trotz der lebenslangen Haft, die Zorzi bevorsteht, geht er eine Beziehung mit ihr ein. Schenkt ihr sogar einen Ring. Achtet jedoch präzise darauf, dass sie nicht schwanger wird, obwohl dies Zorzis größter Lebenswunsch wäre Kinder zu bekommen. Den Abschluss der Geschichte bildet Zorzis Flucht, bei der sie einen Optiker schwer verwundet, aus der Haft und die Suche nach ihr. Wobei Zorzi nach der Flucht nicht nochmal festgenommen wird, wird ihre Spur für kurze Zeit wiedergefunden. Zu diesem Zeitpunkt merkt Körber, dass Zorzi verrückt sein muss, da diese ihrem neuen Freund erzählte, dass Körber sich schlecht um sie gekümmert habe und sie ihn deshalb verlassen musste. Alles in allem gefällt mir das Buch. Es ist absolut lesenswert, wenn man mal etwas Unkompliziertes lesen möchte.

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