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Die Reise der Amy Snow

Roman

(10)
Als Baby wurde Amy Snow ausgesetzt. Mittellos und von allen gehasst wird sie auf dem noblen Hatville Court aufgezogen. Die schöne Tochter des Hauses, Aurelia Vennaway, ist Amys einzige Freundin und der wichtigste Mensch in ihrem Leben. Als Aurelia jung stirbt, bricht Amys Welt zusammen. Aber Aurelia macht ihr ein letztes Geschenk: ein Bündel Briefe, das Amy auf Schatzsuche schickt. Einen Code, den nur Amy entschlüsseln kann. Am Ende erwartet Amy ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird. Amy Snow begibt sich auf eine Reise quer durch England.
Portrait
Tracy Rees studierte in Cambridge und hat acht Jahre in einem Sachbuchverlag gearbeitet. Ihr Roman "Die Reise der Amy Snow" wurde aus über tausend Einsendungen in einem Schreibwettbewerb als Gewinner ausgewählt. Sie lebt in South Wales, England.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 480, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783843712637
Verlag Ullstein eBooks
Verkaufsrang 3.436
eBook (ePUB)
12,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Richtig toller Schmöker“

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Tracy Rees hat das Buch „Die Reise der Amy Snow“ bei einem Schreibwettbewerb eingereicht und hat sich gegen über 1000 Einsendungen durchgesetzt und gewonnen -und dies zu Recht! Die Autorin hat ein literarisches Meisterwerk geschaffen, was sich lohnt zu lesen. Mit diesem Buch sind einem viele schöne Lesestunden gesichert. Der Schreibstil Tracy Rees hat das Buch „Die Reise der Amy Snow“ bei einem Schreibwettbewerb eingereicht und hat sich gegen über 1000 Einsendungen durchgesetzt und gewonnen -und dies zu Recht! Die Autorin hat ein literarisches Meisterwerk geschaffen, was sich lohnt zu lesen. Mit diesem Buch sind einem viele schöne Lesestunden gesichert. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, die Geschichte spannend und traurig zugleich.

Das Victorianische England: Amy Snow wurde als Baby im Schnee aussetzt und von Aurelia gefunden. Diese nimmt sie mit ins Herrenhaus und kümmert sich um Amy, die von allen gemieden, ja sogar verachtet wird. 1848 stirbt Aurelia viel zu jung und für die 17 jährige Amy bricht die Welt zusammen. Nicht nur das sie ihre beste Freundin, ja Schwester verloren hat, nein sie ist zudem mittellos und verliert auch ihr zuhaue. Denn die reichen Eltern von Aurelia jagen sie fort. Aber Aurelia hat vorgesorgt. Sie hat für Amy eine Schatzsuche vorbereitet die Amy nicht nur zu Geld bringt sondern sie auch durch ganz England führt. Amy lernt auf ihrer Reise viele nette aber auch skurrile Menschen kennen. Lernt sich besser kennen, aber auch mit dem Verlust von Aurelia zu Recht zukommen. So wird aus diesem Mädchen ohne Selbstvertrauen eine selbstbewusste junge Frau. Es ist eine Reise quer durch England, eine Reise bei der Amy zu sich selbst findet, aber auch eine Reise zu einem gut gehüteten Geheimnis.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Pirmasens

Ergreifende, bezaubernde, fesselnde Geschichte über eine Frauenfreundschaft im viktorianischen Zeitalter. Anspruchsvolle Charaktere, überraschende Wendungen, exzellente Wortwahl. Ergreifende, bezaubernde, fesselnde Geschichte über eine Frauenfreundschaft im viktorianischen Zeitalter. Anspruchsvolle Charaktere, überraschende Wendungen, exzellente Wortwahl.

Sarah Engels, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Großartig geschrieben! Eine Mischung aus "P.S. Ich liebe dich" und "Stolz und Vorurteil"! Einfach nur klasse und super fesselnd geschrieben! Großartig geschrieben! Eine Mischung aus "P.S. Ich liebe dich" und "Stolz und Vorurteil"! Einfach nur klasse und super fesselnd geschrieben!

Petra Worm, Thalia-Buchhandlung Kleve

Das Findelkind Amy Snow bekommt nach dem Tod ihrer Freundin ein Testament, welches sie auf eine Reise schickt. Sehr lesenswert, und der Leser lernt: Geld ist nicht alles! Das Findelkind Amy Snow bekommt nach dem Tod ihrer Freundin ein Testament, welches sie auf eine Reise schickt. Sehr lesenswert, und der Leser lernt: Geld ist nicht alles!

Kathleen Weiland, Thalia-Buchhandlung Bremen

Ihre verstorbene Freundin schickt Amy auf eine Reise in die Vergangenheit, in die Zukunft und zu sich selbst. Starke Frauengeschichte. Ihre verstorbene Freundin schickt Amy auf eine Reise in die Vergangenheit, in die Zukunft und zu sich selbst. Starke Frauengeschichte.

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Amy Snow macht sich auf den Weg und nimmt uns mit auf die Suche nach ihrem Leben. Am Besten vor dem Lesen schon mal prophylaktisch von der Außenwelt abmelden ... Amy Snow macht sich auf den Weg und nimmt uns mit auf die Suche nach ihrem Leben. Am Besten vor dem Lesen schon mal prophylaktisch von der Außenwelt abmelden ...

B. Igler, Thalia-Buchhandlung Halle (Saale)

Nach dem frühen Tod ihrer Freundin Aurelia lernt Amy die Vorzüge der aristokratischen Gesellschaft in London kennen. Für alle Leser von Jane Austen und Emily Brontë. Nach dem frühen Tod ihrer Freundin Aurelia lernt Amy die Vorzüge der aristokratischen Gesellschaft in London kennen. Für alle Leser von Jane Austen und Emily Brontë.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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1
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Einfach mal was anderes.
von einer Kundin/einem Kunden aus Ruhstorf am 23.05.2016

Ich finde den Aufbau in diesem Buch sehr interessant und angenehm zu lesen. Wie sich Amy sich in Laufe ihrer Reise immer weiter entwickelt und immer mehr aufblüht, mit Hilfe von den Briefen ihrer verstorbenen Freundin, ist schlichtweg einfach schön zu lesen. Sie lässt sich trotz einigen Rückschlägen nicht unterkriegen... Ich finde den Aufbau in diesem Buch sehr interessant und angenehm zu lesen. Wie sich Amy sich in Laufe ihrer Reise immer weiter entwickelt und immer mehr aufblüht, mit Hilfe von den Briefen ihrer verstorbenen Freundin, ist schlichtweg einfach schön zu lesen. Sie lässt sich trotz einigen Rückschlägen nicht unterkriegen und folgt der geschickt eingefädelten "Schnitzeljagd" tapfer weiter bis zum Ende. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter. Eine tolle Sommer- und Urlaubslektüre. Zwei Daumen nach oben.

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Ein toller historischer Roman aus dem viktorianischen England
von Dora am 17.05.2016

Über die Autorin: Tracy Rees studierte in Cambridge und hat acht Jahre in einem Sachbuchverlag gearbeitet. Ihr Roman "Amy Snow" wurde aus über tausend Einsendungen in einem Schreibwettbewerb als Gewinner ausgewählt. Sie lebt in South Wales, England. Darum geht es: Amy Snow hat nie erfahren, was Liebe ist, sie hat nie eine... Über die Autorin: Tracy Rees studierte in Cambridge und hat acht Jahre in einem Sachbuchverlag gearbeitet. Ihr Roman "Amy Snow" wurde aus über tausend Einsendungen in einem Schreibwettbewerb als Gewinner ausgewählt. Sie lebt in South Wales, England. Darum geht es: Amy Snow hat nie erfahren, was Liebe ist, sie hat nie eine Familie gehabt. Als Baby wurde sie in einer Schneewehe ausgesetzt. Die 10-jährige Aurelia findet sie und nimmt sie auf im Herrenhaus Hatville Court. Doch Amy wird von Aurelias Eltern und den Bediensteten gemieden. Ihre einzige Verbündete bleibt über Jahre hinweg Aurelia. Diese vergöttert Amy, sie ist für sie die Schwester, die sie nie hatte. Als Aurelia viel zu jung stirbt, ist Amy völlig auf sich allein gestellt. Aurelias Eltern verstoßen sie und verlangen, dass sie das Herrenhaus sofort verlässt. Am Tag der Beerdigung macht sich Amy mit nur zehn Pfund in der Tasche auf eine folgenschwere Reise. Doch Aurelia hat alles für sie vorbereitet: In vielen Briefen erzählt sie ihrer Freundin von den wichtigsten Menschen ihres Lebens und dem großen Geheimnis, von dem nie jemand erfahren durfte. Meine Meinung: Rees beschreibt auf gefühlvolle Art und Weise, wie Amy sich auf ihre Reise begibt, wie sie vom kleinen grauen Mäuschen zu einer bewundernswerten Frau wird, wie sie das Geheimnis um Aurelia lüftet und mit welchen Schwierigkeiten im England Mitte des 19. Jahrhunderts zurechtkommen musste. Aurelias Briefe führen Amy wie eine Art Schnitzeljagd durch ganz England, sie lernt verschiedene Menschen kennen – die einen liebenswert, die anderen etwas schrullig und natürlich dürfen auch Neider nicht fehlen. Der Roman hat mich gefesselt, ich habe mit Amy gelacht und geweint und konnte einfach in jeder Sekunde mit ihr mitfühlen. Rees hat einen angenehmen Schreibstil, der einem das Lesen diesen historischen Romans wirklich einfach macht. Es ist eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, Loyalität, Liebe, über eine Reise und über ein großes Geheimnis, die ich jedem ans Herz legen kann, der gern historische Romane und Familiengeschichten liest.

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Auf dem Weg zur eigenen Identität
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 26.04.2016

Das Motto des Romans könnte lauten: „Nimm dein Leben in die eigene Hand und mache das Beste daraus!“ Ich habe das Buch von Kapitel zu Kapitel sehr gern und flott gelesen. Tracy Rees verfügt über einen flüssigen Schreibstil. Sie hat für einen „Erstling“ einen beachtlichen Roman vorgelegt. Die Autorin zeichnet... Das Motto des Romans könnte lauten: „Nimm dein Leben in die eigene Hand und mache das Beste daraus!“ Ich habe das Buch von Kapitel zu Kapitel sehr gern und flott gelesen. Tracy Rees verfügt über einen flüssigen Schreibstil. Sie hat für einen „Erstling“ einen beachtlichen Roman vorgelegt. Die Autorin zeichnet eine schön zu lesende Geschichte über den menschlichen Charakter, über seine Schwächen und Stärken, über Frauenschicksale im viktorianischen England. Also, zu einer Zeit, in der die industrielle Revolution ihren Aufschwung nahm und das Eisenbahnnetz im Land ausgebaut wurde. Zum Inhalt: Amy Snow ist ein junges Mädchen ohne Wurzeln, ohne Wissen um ihre Herkunft. Nackt und blaugefroren, dem Tode nahe findet die achtjährige Aurelia Vennaway das Mädchen als Baby im Schnee nahe ihres wohlhabenden Elternhauses. Sie setzt sich gegen den heftigen Widerstand der Eltern durch und behält die Kleine, selbst noch ein Kind, und sorgt für sie. Die kleine Amy wird von der Tochter sehr reicher Eltern im wahrsten Sinne des Wortes geprägt. Da das Mädchen nicht erfährt, woher sie stammt und die Lordschaft Vennaway sie verachtet, demütigt und schlecht behandelt, wird Aurelia für sie der Dreh- und Angelpunkt ihrer kleinen Welt, die Hatville Court heißt. Sie wird ihre Schwester, Gefährtin, Vertraute, liebste Freundin. Nach dem sehr frühen Tod Aurelias muss Amy das Haus überstürzt verlassen. Doch postum lenkt und leitet die Freundin Amys Schicksal. Ihr Weg führt durch die von Aurelia gelegten Spuren durch England direkt ins Happy End. In den verschiedenen Aufenthaltsorten lernt sie die wichtigsten Personen ihrer Freundin kennen und zuletzt deren größtes Geheimnis!!!! Auf dieser Reise findet sie zu sich selbst und dank ihrer geliebten Aurelia endlich zu einer eigenen Identität. Wie die Autorin die Geschichte entwickelt, den Faden nicht verliert und immer wieder aufnimmt, ist bewundernswert und eine bemerkenswerte Leistung. Allerdings hätten einige Längen vermieden werden können, z. B. die wiederholten Selbstzweifel Amy´s wegen ihrer Herkunft, vor allem zu einem Zeitpunkt, wo sie sich schon ziemlich unabhängig wähnte. Auch das kaltherzige, maßlos überzogene Verhalten der Eltern von Aurelia ist mir unbegreiflich geblieben, irgendwie unmotiviert. Woher kam nur dieser grenzenlose Hass und die Verachtung gegen Amy? Die Erklärung der Mutter reicht mir nicht aus.

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Zwei starke Frauen
von einer Kundin/einem Kunden aus Landshut am 12.04.2016

Zum Inhalt Ich bin jetzt noch ganz gefangen in der Geschichte. Amy und Aurelia sind Frauen, die man so schnell nicht vergisst. Ich verstehe ja, dass im Jahr1831 die Moralvorstellungen anders waren als heute. Ein kleines, nacktes Baby im Schnee lässt aber doch normalerweise jedes Frauenherz weich werden. Egal aus... Zum Inhalt Ich bin jetzt noch ganz gefangen in der Geschichte. Amy und Aurelia sind Frauen, die man so schnell nicht vergisst. Ich verstehe ja, dass im Jahr1831 die Moralvorstellungen anders waren als heute. Ein kleines, nacktes Baby im Schnee lässt aber doch normalerweise jedes Frauenherz weich werden. Egal aus welchen Verhältnissen dieses auch stammen mag! Das ist leider in dieser Geschichte nicht der Fall. Die 10 jährige, herzliche Aurelia Vennaway verlässt das Herrenhaus Hatville Court, um dem muffigen Salon zu entkommen und draußen im Schnee spazieren zu gehen. Ihre Mutter und Tanten langweilen sie. In einer Schneewehe entdeckt sie ein nacktes Baby. Eiskalt und dem Tod näher als dem Leben, wickelt sie das kleine Mädchen in ihren Umhang und bringt es zum Herrenhaus. Ihre Eltern wollen sich der Kleinen nicht annehmen; doch Aurelia setzt sich durch. Die Vennaways genießen ein hohes Ansehen. Es ist ihnen unmöglich, ihre Hartherzigkeit zur Schau zu stellen. Die Kleine darf bleiben, aber Aurelias Mutter stellt die Bedingung, dass ihr dieses ungewollte Wesen nicht unter die Augen kommt. Aurelia gibt dem Baby den Namen Amy Snow. Amy bekommt in der Küche eine alte Kiste, in der sie schlafen darf. Die Köchin und andere Bedienstete kümmern sich um Amy und retten ihr das Leben. Zwischen Amy und Aurelia entsteht eine große Freundschaft. Als Aurelia stirbt, bricht für Amy die Welt zusammen. Aurelia vermacht Amy ein Bündel Briefe und schickt sie auf Schatzsuche. Mit zehn Pfund in der Tasche macht sich Amy auf eine Reise, quer durch England. Meine Meinung Beim Lesen habe ich mich des öfteren gefragt, wie viel ein Mensch aushalten kann. Amy war von Anfang an gezwungen, in ihrem Leben zu kämpfen. Bis zum Tod von Aurelia musste sie auf Hatville Court ein Leben führen, in dem sie von der Hausherrin nur geduldet wurde, wenn sie unsichtbar blieb. Die warmherzige, lebenslustige, blondgelockte Aurelia, hatte schon als kleines Kind eine sehr soziale Ader. Sie konnte mit Klassenunterschieden nichts anfangen. Sie brachte ihrer kleinen Schwester Amy lesen, tanzen und reiten bei. Selbst nach ihrem Tod, hatte sie sich noch um Amy gekümmert. Amy tat mir unendlich leid, als sie sich einsam und verlassen auf die Reise machen musste. Die Briefe ihrer verstorbenen Freundin, waren erstmal ihre einzige Hilfe. Amy verzweifelte fast an ihrer ersten, verschlüsselten Aufgabe. Ein Stein fiel der kleinen, dunkelhaarigen Amy vom Herzen, als sie diese dann doch noch gelöst hatte. Ich fand es genial, wie gut ausgeklügelt Aurelias Pläne waren. Jedes Mal, wenn Amy weiterziehen musste, war ich gespannt, wohin die Reise führt; von welchen Menschen sie erwartet wurde. Zur damaligen Zeit war es für die 17 jährige Amy nicht leicht, allein zu reisen. Alles musste geheim bleiben. Ich fragte mich oft, warum. Fazit Ich habe einen großen Respekt, vor allen Aurelias dieser Welt. Obwohl Aurelia mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde, hatte sie ein Herz, für sozial schwächere Menschen. Manchmal zweifelte Amy an Aurelias Aufrichtigkeit. Sie war oft verstört von den Aufgaben, die ihr gestellt wurden. Sie merkte, dass manche Briefe nicht der Wahrheit entsprachen. Das Geheimnis, das Aurelia mit in den Tod nahm, sollte sie erst ganz zum Schluss lüften. Ich durfte Amy auf eine geheimnisvolle Reise begleiten. Ich durfte miterleben, wie aus dem hässlichen Entlein ein schöner Schwan wurde. Der wundervolle Schreibstil, der sehr gut in die damalige Zeit passt, hat mich gut in Amy hineinversetzen lassen. Oft habe ich ihre Ängste gespürt und die Zweifel, die sie gegen ihre beste Freundin gehegt hatte. Ich war bis zum Schluss gespannt, ob diese begründet waren. Amy hatte große Abenteuer erlebt. Man spürte mit jeder Seite, wie Amys Selbstvertrauen wuchs. Ja, und die Liebe begegnete ihr auch, auf ihrer langen Reise. Ob mir das Ende gefallen hat? Ja! Noch besser hätte es mir gefallen, wenn Aurelia mit dabei gewesen wäre. Der Epilog hat mir sehr gut gefallen; zeigt er doch, warum das Herz von manchen Menschen erhärtet. Übrigends, die Bekanntschaft mit der 80 jährigen Mrs Riverthorpe, sollte man sich nicht engehen lassen! Das Geheimnis von Aurelia erfordert ein paar Taschentücher. Ich habe einen soliden, historischen Roman erwartet, und so viel mehr bekommen. Ich gratuliere der Autorin zu ihrem Debüt. Danke Tracy Rees UNBEDINGT LESEN!

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Empfehlenswert!
von MsChili am 26.03.2016

Als erstes sticht das Cover sofort ins Blickfeld. Das rote Kleid passt perfekt ins Bild und harmonisiert mit der hervorgehobenen Schrift (auch am Buchrücken). Der Schreibstil der Autorin ist einfach zu lesen, passt aber sehr gut in die Zeit, in der der Roman spielt, und ist sehr wortgewandt. "Sie war nunmehr... Als erstes sticht das Cover sofort ins Blickfeld. Das rote Kleid passt perfekt ins Bild und harmonisiert mit der hervorgehobenen Schrift (auch am Buchrücken). Der Schreibstil der Autorin ist einfach zu lesen, passt aber sehr gut in die Zeit, in der der Roman spielt, und ist sehr wortgewandt. "Sie war nunmehr weniger Funke als Glanz, weniger Feuer als tiefes, stilles, schimmerndes Wasser." Dieses Buch ist das Debüt der Autorin, als Gewinnerin eines Schreibwettbewerbs, ein Bestseller in England und das wirklich verdient! Zur Geschichte: Amy Snow, die Hauptfigur, ist ein Findelkind, welches bei den Vennaways aufwächst und dass nur dank deren Tochter Aurelia, ein 8-jähriges Mädchen, Aurelia findet eines Tages ein Baby, ganz blau gefroren, im Schnee und nimmt es mit nach Hause. Trotz der Abneigung von Aurelia's Eltern wächst Amy dort auf und bleibt dort bis Aurelia mit jungen Jahren stirbt. Aurelia schickt Amy auf eine Schatzsuche und hat ihr nur einen Brief mit einem Rätsel hinterlassen. Anfangs bekommt man gute Einblicke in die Vergangenheit mit Erinnerungen an Amy's Kindheit & Jugend und begleitet sie immer weiter auf der Suche, auch nach sich selbst. Man merkt, dass Aurelia ihr zeigen will, dass sie auch jemand ganz Besonderes ist. Ich kann es nur empfehlen!

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Schatzsuche
von einer Kundin/einem Kunden am 15.06.2016

Amy Snow ist ein Findelkind; sie wurde kurz nach ihrer Geburt von der 8jährigen Aurelia gefunden und von ihr quasi adoptiert, gegen den Willen der Eltern, vor allem der Mutter. Aurelia setzt sich aber durch und Amy wird so etwas wie ihre Schwester. Mittlerweile ist Amy 17 Jahre alt... Amy Snow ist ein Findelkind; sie wurde kurz nach ihrer Geburt von der 8jährigen Aurelia gefunden und von ihr quasi adoptiert, gegen den Willen der Eltern, vor allem der Mutter. Aurelia setzt sich aber durch und Amy wird so etwas wie ihre Schwester. Mittlerweile ist Amy 17 Jahre alt und Aurelia ist gestorben und Amy ist ganz allein auf sich gestellt. Sie verlässt Hatville mit einem Brief von Aurelia, der einen ersten verschlüsselten Hinweis enthält und begibt sich auf eine Schatzsuche, die sie zuerst nach London führt. Amy fährt zum ersten Mal mit der Eisenbahn und verlässt auch Hatville zum ersten Mal. Dieses Buch ist der erste Roman der Autorin, die vorher schon Sachbücher verfasst hat. Die Geschichte ist interessant geschrieben und gibt ein Bild der Gesellschaft in der Mitte des 19. Jahrhunderts wieder, vorrangig der Mittelschicht, manchmal auch Oberschicht und Einblicke in untere Schichten. Gestört haben mich lediglich die Zuneigungsbekundungen, die auf keinen Fall damals so öffentlich gezeigt wurden und Händchen halten war damals nicht „en vogue“. Aber darüber kann ich hinwegsehen, da die Liebesgeschichte zum Glück nicht im Mittelpunkt steht. Besonders gefallen hat mir der Charakter der schrulligen, exzentrischen und provozierenden Mrs. Riverthorpe. Ein Buch, in dem man versinken kann und das einige kurzweilige Lesestunden verspricht.

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Buch über zwei starke Frauen
von einer Kundin/einem Kunden aus syke am 03.06.2016

England 1831: Die einzige Tochter wohlhabender Gutsherren findet im Schnee ein nacktes, ausgesetztes Baby. Sie nennt es Amy Snow und setzt beharrlich gegen den Widerstand ihrer Eltern durch, Amy auf dem Gut aufwachsen zu lassen. Für Aurelia wird Amy zu einer Freundin und Schwester. Nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen... England 1831: Die einzige Tochter wohlhabender Gutsherren findet im Schnee ein nacktes, ausgesetztes Baby. Sie nennt es Amy Snow und setzt beharrlich gegen den Widerstand ihrer Eltern durch, Amy auf dem Gut aufwachsen zu lassen. Für Aurelia wird Amy zu einer Freundin und Schwester. Nach der Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung begibt sich Aurelia auf Reisen. Amy fühlt sich zum ersten Mal von ihr im Stich gelassen. Mit Mitte zwanzig stirbt Aurelia und ihre Eltern jagen Amy fort. Aurelia hat allerdings finanziell für sie vorgesorgt und außerdem in Anlehnung an ein früheres Kinderspiel eine Schatzsuche für sie organisiert. Anhand aufzuspürender Briefe, die viel Neues über Aurelia preisgeben, begibt sich Amy an verschiedene Orte zu wohlgesonnenen Freunden, wo sie ein gut gehütetes Geheimnis Aurelias aufdeckt und obendrein ihr eignes, selbstbestimmtes Leben zu führen lernt. Die Geschichte ist schon historisch interessant, spielt sie doch im viktorianischen England, benannt nach Queen Victoria, die als emanzipiert und selbstbewusst galt. Über das gesellschaftliche Leben in dieser Zeit ist so manches Detail zu erfahren. Die beiden Protagonistinnen passen vorzüglich zu diesem Hintergrund. Aurelia mit ihrem Drang zu Unabhängigkeit verkörpert ein neues Frauenbild; Amy entwickelt sich von einer grauen Maus zu einer selbstbewussten Frau, der der gesellschaftliche Aufstieg gelingt. Darüber hinaus ist die Geschichte spannend und lässt den Leser miträtseln, was für eine Botschaft Aurelia wohl an Amy weiterleiten wollte. Zwar hegt Amy selbst ab dem Mittelteil eine Vermutung, die aber trotzdem noch auf Bestätigung wartet. Das Buch liest sich recht flüssig. Die gute Strukturierung der Geschichte anhand der Vorgeschichte und der verschiedenen Reisestationen Amys erlauben auch schon einmal eine Lesepause, ohne dass der Faden verloren geht. Anmerken muss ich allerdings, die Passage über Amys Station in Bath im Mittelteil als die schwächste und als ein wenig ermüdend empfunden zu haben. Hier gibt es schlichtweg zu viele in meinen Ohren sehr gekünstelt klingende Dialoge zwischen Amy und ihrem Verehrer Henry. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und kann es Leserinnen historischer Romane empfehlen.

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Historischer Frauenroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 12.05.2016

1848 findet die 8-jährige Aurelia, Einzelkind von hohem Stand, ein Baby im Schnee. Nur geduldet wächst sie als Amy Snow im Dienstbotentrakt der Vennaways auf. Amy ist 17 Jahre alt als Aurelia stirbt und muss Hatville Court verlassen. Doch die beiden Frauen verbindet eine tiefe Freundschaft, die auch über... 1848 findet die 8-jährige Aurelia, Einzelkind von hohem Stand, ein Baby im Schnee. Nur geduldet wächst sie als Amy Snow im Dienstbotentrakt der Vennaways auf. Amy ist 17 Jahre alt als Aurelia stirbt und muss Hatville Court verlassen. Doch die beiden Frauen verbindet eine tiefe Freundschaft, die auch über den Tod hinausgeht. Aurelia schickt Amy auf eine Schnitzeljagd durch England, zu sich selbst und einem neuen Leben. In Rückblenden, Erinnerungen und aus Aurelias Briefen nimmt der Leser am Leben der beiden jungen Frauen teil. Nett erzählter historischer Frauen- Roman, der die Stimmung die Stimmung Mitte des 19. Jhd. in England aus England gut wiederspiegelt. Kurzweilige Lektüre.

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Historischer Frauenroman
von einer Kundin/einem Kunden am 12.05.2016

1848 findet die 8-jährige Aurelia, Einzelkind von hohem Stand, ein Baby im Schnee. Nur geduldet wächst sie als Amy Snow im Dienstbotentrakt der Vennaways auf. Amy ist 17 Jahre alt als Aurelia stirbt und muss Hatville Court verlassen. Doch die beiden Frauen verbindet eine tiefe Freundschaft, die auch über... 1848 findet die 8-jährige Aurelia, Einzelkind von hohem Stand, ein Baby im Schnee. Nur geduldet wächst sie als Amy Snow im Dienstbotentrakt der Vennaways auf. Amy ist 17 Jahre alt als Aurelia stirbt und muss Hatville Court verlassen. Doch die beiden Frauen verbindet eine tiefe Freundschaft, die auch über den Tod hinausgeht. Aurelia schickt Amy auf eine Schnitzeljagd durch England, zu sich selbst und einem neuen Leben. In Rückblenden, Erinnerungen und aus Aurelias Briefen nimmt der Leser am Leben der beiden jungen Frauen teil. Nett erzählter historischer Frauen- Roman, der die Stimmung die Stimmung Mitte des 19. Jhd. in England aus England gut wiederspiegelt. Kurzweilige Lektüre.

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Schöne Story mit einigen Längen
von Petra Donatz am 22.04.2016

Klappentext Ein Buch über zwei ungleiche Frauen, deren Freundschaft bis weit über den Tod hinaus andauert Als Baby wurde Amy Snow ausgesetzt. Mittellos und von allen gehasst wird sie auf dem noblen Hatville Court aufgezogen. Die schöne Tochter des Hauses, Aurelia Vennaway, ist Amys einzige Freundin und der wichtigste Mensch in... Klappentext Ein Buch über zwei ungleiche Frauen, deren Freundschaft bis weit über den Tod hinaus andauert Als Baby wurde Amy Snow ausgesetzt. Mittellos und von allen gehasst wird sie auf dem noblen Hatville Court aufgezogen. Die schöne Tochter des Hauses, Aurelia Vennaway, ist Amys einzige Freundin und der wichtigste Mensch in ihrem Leben. Als Aurelia jung stirbt, bricht Amys Welt zusammen. Aber Aurelia macht ihr ein letztes Geschenk: Ein Bündel Briefe, das Amy auf Schatzsuche schickt. Einen Code, den nur Amy entschlüsseln kann. Am Ende erwartet Amy ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird. Amy Snow begibt sich auf eine Reise quer durch England. "Eine eigenwillige Heldin, eine meisterhaft geschriebene Story und ein großes Rätsel. Was kann sich ein Leser mehr wünschen?" Lucinda Riley Die Autorin Tracy Rees studierte in Cambridge und hat acht Jahre in einem Sachbuchverlag gearbeitet. Ihr Roman "Die Reise der Amy Snow" wurde aus über tausend Einsendungen in einem Schreibwettbewerb als Gewinner ausgewählt. Sie lebt in South Wales, England. Ich hatte mich anhand des Klappentextes und des tollen Covers auf das Buch gefreut. Dem Leser wird angepriesen, dass er die Protagonistin Amy Snow auf der spannenden Suche nach einem Geheimnis quer durch England begleitet. Geheimnis ja, Spannung nur bedingt Meine Meinung Story Amy, die als Baby ausgesetzt wurde und von der achtjährigen Aurelia Vennaway gefunden wurde, verbrachte ihre Kindheit und Jugendjahre an Aurelias Seite. Als Aurelia an einer Herzschwäche stirbt, verlässt Amy Hatville Court. Aurelia hat Amy Briefe hinterlassen, die sie Quer durch England führen, auf der Suche nach Aurelias großem Geheimnis. Dabei begibt sich Amy auf die Suche nach sich selbst und sie begegnet liebevollen Menschen, die sie schnell in ihr Herz schließt. All das verspricht eine schöne, spannende Story und der Suche nach einem Geheimnis. Leider waren einige Längen im Buch, was mir manchmal die Freude am Lesen genommen hat. Ich hab mich selber von Kapitel zu Kapitel voran getrieben, weil ich endlich wissen wollte welches Geheimnis am Schluss wohl gelüftet wird. Schreibstil Eigentlich ist das Buch in einem leicht und flüssig zu lesenden Schreibstil geschrieben. Durch diverse Längen im Buch wurde aber der Lesefluss leider unterbrochen. Die Autorin beschreibt Orte und Gegebenheiten sehr ausführlich, was manchmal schon etwas zu viel des Guten war. Ich hätte mir mehr Spontanität gewünscht, 100, Seiten weniger hätten der Geschichte gut getan. Charaktere Amy mochte ich ganz gerne. Leider waren ihre Handlungen für mich nicht immer nachvollziehbar. Sie wächst quasi bei den Bediensteten von Hatville Court auf, hat aber als Erwachsene, nach dem sie Hatville Court verlässt, keine Probleme sich in der Oberschicht zu bewegen ohne groß aufzufallen. Alle anderen Charaktere blieben mir einfach fremd. Ich konnte nicht wirklich eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Mein Fazit Ein schöner Roman der leider mit einigen Längen daherkommt. Die Orte und Personen sind schön, manchmal aber zu detailliert beschrieben. 100. Seiten weniger wären wohl besser gewesen. Ich vergebe drei von fünf Sterne und nur eine bedingte Leseempfehlung Autor: Tracy Rees

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Wunderbar
von einer Kundin/einem Kunden aus Ludmannsdorf am 22.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Hier ist der Autorin ein kleines Meisterwerk gelungen. Zu Recht ein Bestseller der alleine durch das Sprachgefühl der Autorin die Herzen des Leser berühren kann und dem Buch eine Art Melodie verleiht. Eine spannende, warmherzige Geschichte die in einer beeindruckendenen Weise unter die Haut geht und die Zweiklassengesellschaft beneidenswert... Hier ist der Autorin ein kleines Meisterwerk gelungen. Zu Recht ein Bestseller der alleine durch das Sprachgefühl der Autorin die Herzen des Leser berühren kann und dem Buch eine Art Melodie verleiht. Eine spannende, warmherzige Geschichte die in einer beeindruckendenen Weise unter die Haut geht und die Zweiklassengesellschaft beneidenswert realistisch, fast ein wenig dramaturgisch darlegt. Wirklich sehr gelungen wie die Spanne Arm und Reich und deren Auswirkungen hier zur Sprache gebracht werden. Einfach nur lesens und mit ganzem Herzen empfehlenswert.

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Ewige Freundschaft
von milabrita am 27.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ein wirklich schöner Roman, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts seine Geschichte von zwei jungen Frauen und deren unerbittliche Freundschaft erzählt. Und das, obwohl sie in zwei unterschiedlichen Schichten "zu Hause" sind. Leider findet die Freundschaft ein jähes Ende und Amy steht plötzlich alleine, ohne Freundin und Anstellung... Ein wirklich schöner Roman, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts seine Geschichte von zwei jungen Frauen und deren unerbittliche Freundschaft erzählt. Und das, obwohl sie in zwei unterschiedlichen Schichten "zu Hause" sind. Leider findet die Freundschaft ein jähes Ende und Amy steht plötzlich alleine, ohne Freundin und Anstellung da. Allerdings hat sich ihre beste Freundin über den Tod hinaus eine Schatzsuche - wie in Kindertagen - für die ausgedacht, die Amy komplett verändern wird. Ein faszinierender Roman, der weniger durch seine historische Stichhaltigkeit, als durch den warmherzigen Erzählstil der Schriftstellerin und deren Hauptfiguren überzeugt. Ich habe bis zum Schluss jede Seite genossen und die Wandlung der Amy Snow mit Spannung mitverfolgt.

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Die Reise der Amy Snow | Rezension
von Lulu Wab am 05.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Selten nehme ich ein Buch in die Hand und weiß schon nach wenigen Kapitel, dass es ein Lieblingsbuch wird. „Die Reise der Amy Snow“ hat es geschafft und mich von Beginn an verzaubert! "Wir können nichts festhalten. Die Zeit ist wie ein Fluss. Er trägt uns fort und meistens viel... Selten nehme ich ein Buch in die Hand und weiß schon nach wenigen Kapitel, dass es ein Lieblingsbuch wird. „Die Reise der Amy Snow“ hat es geschafft und mich von Beginn an verzaubert! "Wir können nichts festhalten. Die Zeit ist wie ein Fluss. Er trägt uns fort und meistens viel schneller, als uns liebt ist." (S. 232) Das Lieblingsbuchpotenzial beginnt in diesem Fall beim Cover. Eigentlich ist es nicht besonders ungewöhnlich, derartige Gestaltungen finden sich bei historischen Romanen häufiger. Ich kann nicht genau sagen, woran es letztlich liegt, vielleicht an der Farbkombination, aber mir gefällt das Cover unheimlich gut und ich kann es mir gar nicht oft genug anschauen. Da mir auch der Klappentext zusagte, war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Tracy Rees packte mich sofort mit ihrem zauberhaften Schreibstil. Sprachlich ist der Roman an die Zeit um 1850 angepasst, was ihn sehr authentisch wirken lässt. Dennoch schreibt die Autorin leicht verständlich und dadurch liest sich die Geschichte sehr flüssig. Wie sollte es auch anders sein, die Hauptperson des Buches ist Amy Snow. Als Baby im Schnee ausgesetzt, wird sie von der jungen Aurelia gefunden und trotz allen Widerstandes ihrer Eltern setzt sie sich durch und nimmt die kleine Amy bei sich auf. Nach Aurelias frühem Tod schickt man Amy jedoch sofort weg und sie muss sich von nun an allein durchschlagen. „Die Geschichte von den beiden Mädchen, die untrennbar und unbezähmbar sind, findet ihr Ende. Nur eine Geschichte wird weitergehen – und das ist meine.“ (S. 405) Aurelia hat ihr eine Spur aus Briefen gelegt, die zu einem großen Geheimnis führen soll und der Amy fortan folgt. Auf ihrer Reise durch England lernt sie nicht nur viele liebevolle und gutherzige Menschen kennen, die sie gern bei sich aufnehmen, sondern findet vor allem auch zu sich selbst. Sie ist eine ausgesprochen ungewöhnliche Protagonistin mit einem starken Charakter, die gelernt hat, sich durchzukämpfen. Ich glaube, man kann gar nicht anders, als sie gern zu haben. Die Suche nach Aurelias Geheimnis ist der Aufhänger der Geschichte und der rote Faden hinter der Handlung. Die Schnitzeljagd um die Briefe ist ein unheimlicher Spannungsfaktor, schließlich weiß man vorher nie, wohin Amy als nächstes reisen soll, wen sie dort trifft und was sie erlebt. Durch die ausführliche Beschreibung von Orten und Geschehnissen sowie Amys reflektierende Gedanken bringt die Autorin aber auch Ruhe in die Geschichte. Das große Geheimnis ist nach einer gewissen Zeit schon zu erahnen, dennoch bereitete es mir viel Freude, die Auflösung zu lesen und insbesondere, zu erfahren, wie es mit den Figuren, die einem so ans Herz gewachsen sind, weitergeht. Am Ende schlug ich das Buch nur ungern zu. Viel lieber hätte ich noch mehr Zeit mit dieser wundervollen Geschichte verbracht, keine Seite war überflüssig. Da bin ich wieder beim Thema Lieblingsbuch ;) Fazit Wer dieses Buch nicht liest, ist selbst schuld. Hinter dem wundervollen Cover verbirgt sich eine ganz besondere und ungewöhnliche Geschichte von zwei starken jungen Frauen, die sich mit ihrer Freundschaft den Umständen der Zeit widersetzen. Dazu ein toller Schreibstil und eine spannende Reise durch das England des 19. Jahrhunderts. Ganz klare Empfehlung!

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angenehmer Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Freising am 26.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

„Die Reise der Amy Snow“ ist das erste ins Deutsche übersetzte Buch der Autorin Tracy Rees. Schon das Cover ist verheißungsvoll und hat mir gefallen. Die Geschichte birgt einige Rätsel, die der Leser mit der Hauptdarstellerin lösen darf. Amy Snow wird von ihrer Mutter als Baby ausgesetzt und die achtjährige... „Die Reise der Amy Snow“ ist das erste ins Deutsche übersetzte Buch der Autorin Tracy Rees. Schon das Cover ist verheißungsvoll und hat mir gefallen. Die Geschichte birgt einige Rätsel, die der Leser mit der Hauptdarstellerin lösen darf. Amy Snow wird von ihrer Mutter als Baby ausgesetzt und die achtjährige Aurelia findet 1831 das Kleinkind nackt im Garten, der ans das Haus der reichen Eltern grenzt. Gegen den Willen der Erwachsenen setzt Aurelia durch, dass Amy im Haus bleiben darf und mehr oder weniger unter ihrer Aufsicht und Fürsorge und Freundschaft heranwächst. Leider stirbt Aurelia früh nach langer Krankheit und hinterlässt Amy heimlich Geld und einen Brief, der Amy auf eine Suche quer durch England führt. Der etwas geschraubte Schreibstil ist der viktorianischen Zeit geschuldet, in der die Geschichte spielt. Das war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und nimmt dem Ganzen vielleicht auch etwas am von anderen Histo-Romanen gewohnten Tempo. Nicht immer kommt die Erzählerin gleich auf den Punkt und man fragt sich, ob sie wirklich so naiv und unbedarft ist oder nur ihre wahren Gefühle verbirgt vor den Menschen, denen sie nicht traut. Durch ihre Reise wird sie aber selbstsicherer und erfährt viel über sich selbst und über Aurelia. Die hat diese Reise so klug geplant, dass Amy wie unter ihrem Schutz und mit ihren Wegweisern aus Briefen von Ort zu Ort und von Erfahrung zu Erfahrung kommt. Es passiert nichts wirklich überraschendes, sondern man kann mitverfolgen, wie Amy erwachsen wird und sich aus den Fesseln ihres Schicksals löst, die sie durch ihre unbekannte Herkunft und ihre anfängliche Mittellosigkeit gespürt hat. Ein angenehmer Roman, allerdings sollte man etwas Geduld mitbringen und sich nicht am Erzähltempo und der Sprache stören.

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Die große Schatzsuche - eine wunderschöne Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 04.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

An einem schönen Wintertag findet die 10-jährige Aurelia ein nacktes Baby im Schnee, es liegt dort, schon ganz blau gefroren und schreit. Weit und breit ist niemand zu sehen. Aurelia nimmt das Baby mit nach Hause und es erhält den Namen Amy Snow. Dort wächst es bei den Dienstboten... An einem schönen Wintertag findet die 10-jährige Aurelia ein nacktes Baby im Schnee, es liegt dort, schon ganz blau gefroren und schreit. Weit und breit ist niemand zu sehen. Aurelia nimmt das Baby mit nach Hause und es erhält den Namen Amy Snow. Dort wächst es bei den Dienstboten vom Herrenhaus Hatville Court auf. Das Leben von Amy ist traurig und trostlos. Von Aurelias Eltern wird sie gehasst und erfährt eine sehr deutliche Ablehnung. Für Aurelia ist Amy zunächst eine Spielgefährtin, im Laufe der Jahre wird es eine besondere Freundschaft. Als Aurelia 18 Jahre alt ist und die Eltern sie gegen ihren Willen verheiraten wollen, wird bei Aurelia ein Herzfehler diagnostiziert. Zu der Zeit war schon klar, dass ihr nur noch ein begrenzte Anzahl von Lebensjahren bevorsteht. Aurelia selber, wusste damit am besten umzugehen. Die Situation brachte es mit sich, dass Aurelia und Amy noch mehr Zeit miteinander verbrachten, bis zu dem Zeitpunkt, als Aurelia zu einer Reise aufbricht, eigentlich war diese Reise für drei Monate vorgesehen. Amy ist auf Hatville Court zurückgeblieben, in dieser Zeit war es für Amy dort sehr schwer. Nach der Reise, die dann doch länger als geplant gedauert hat, kam Aurelia als erwachsene und ein wenig veränderte Frau wieder zurück. Aber nach dieser langen Trennung ist die Freundschaft zwischen Amy und Aurelia nur noch fester geworden. Nach der Rückkehr hatten die beiden noch drei wunderschöne Jahre. Nach ihrem Tod hinterlässt Aurelia für Amy einen Brief. Dieser Brief ist der Beginn einer Reise bzw. einer Schatzsuche. Doch bereits das erste Rätsel ist für Amy fast unlösbar. Sie befürchtet, dass sie schon aufgeben muss. Zunächst kann Amy auf der Reise vieles nicht verstehen, doch zum Schluss fügen sich die einzelnen Puzzleteilchen zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Die Autorin hat eine besondere Schreibweise gewählt, sie passt sehr gut zu dieser historischen Geschichte! Der Leser fühlt sich in das neunzehnte Jahrhundert zurück versetzt. Dieses ist eine so wunderschöne Geschichte, die muss man einfach lesen und lieben!

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Schatzsuche im viktorianischen England
von spozal89 am 02.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

"Die Zeit ist wie ein Fluss. Er trägt uns fort und meistens viel schneller, als uns lieb ist." England 1831: Als die achtjährige Aurelia Vennaway beim spielen im Schnee ein nacktes Baby entdeckt, fühlt sie sich sofort darum bemüht, sich um dieses kleine Wesen zu kümmern. Sie nimmt es mit... "Die Zeit ist wie ein Fluss. Er trägt uns fort und meistens viel schneller, als uns lieb ist." England 1831: Als die achtjährige Aurelia Vennaway beim spielen im Schnee ein nacktes Baby entdeckt, fühlt sie sich sofort darum bemüht, sich um dieses kleine Wesen zu kümmern. Sie nimmt es mit auf ihr Familienanwesen Hatville Court, wo das Baby von nun an aufwachsen soll. Doch die Vennaways sind von diesem selbstlosen Wesen ihrer Tochter alles andere als begeistert. Ohne Namen und ohne Herkunft, kann dieses Baby Aurelia nur schaden. Doch allem Ärger zu Trotz, bleibt das Baby doch auf dem Anwesen. Amy Snow soll von nun an ihr Name sein und eine turbulente Kindheit, in der sie nur Abstoßung und Missgunst kennenlernt beginnt für sie. Doch Aurelia ist immer an ihrer Seite und ihr Fels in der Brandung. Siebzehnjahre später stirbt Aurelia und Amy steht plötzlich ohne Heim, ohne Freunde und Familie und vorallem ohne Geld da. Doch Aurelia hat Amy Briefe hinterlassen, die sie auf eine Reise durch England schicken. Denn Aurelia hat ein Geheimnis, dass alles verändern wird. Der Debütroman der Autorin Tracy Rees hat mich ab der ersten Seite in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist so mitreißend, dass ich das Buch schlecht zur Seite legen konnte. Schon alleine das Cover ist Bombe und passt perfekt zum Inhalt. Da die Geschichte im 19. Jahrundert spielt, war auch die Erzählweise, der Vergangenheit angepasst und somit habe ich mich mitten drin gefühlt. Amys Reise und Aurelias Briefe haben mich gefesselt und Amys Lebens und vorallem Persönlichkeitswandel habe ich mit Spannung verfolgt. Die Charaktere wurden super in Szene gesetzt und ich habe richtig mit Amy mitgelitten. Klar wurde die Geschichte zum Ende hin ein wenig vorhersehbar, aber das hat meinem Leseerlebnis keinen Abbruch getan. Für mich ist "Die Reise der Amy Snow" eines meiner bisherigen Lesehighlights, weswegen ich nur jedem raten kann, es zu lesen. Taucht ein in ein viktorianisches England und lasst euch von Amy und Aurelia mit auf eine geheimnisvolle Schatzsuche nehmen und verzaubern. Denn wahre Freundschaft besteht auch über den Tod hinaus.

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Bitte mehr solcher Romane!
von Julia Lotz aus Aßlar am 26.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Inhalt: Ein Buch über zwei ungleiche Frauen, deren Freundschaft bis weit über den Tod hinaus andauert Als Baby wurde Amy Snow ausgesetzt. Mittellos und von allen gehasst wird sie auf dem noblen Hatville Court aufgezogen. Die schöne Tochter des Hauses, Aurelia Vennaway, ist Amys einzige Freundin und der wichtigste... Inhalt: Ein Buch über zwei ungleiche Frauen, deren Freundschaft bis weit über den Tod hinaus andauert Als Baby wurde Amy Snow ausgesetzt. Mittellos und von allen gehasst wird sie auf dem noblen Hatville Court aufgezogen. Die schöne Tochter des Hauses, Aurelia Vennaway, ist Amys einzige Freundin und der wichtigste Mensch in ihrem Leben. Als Aurelia jung stirbt, bricht Amys Welt zusammen. Aber Aurelia macht ihr ein letztes Geschenk: Ein Bündel Briefe, das Amy auf Schatzsuche schickt. Einen Code, den nur Amy entschlüsseln kann. Am Ende erwartet Amy ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird. Amy Snow begibt sich auf eine Reise quer durch England. (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Viel zu selten lese ich Bücher aus dem Genre der historischen Romane und gerade, als ich Amy Snow gelesen habe, fiel mir auf, dass es wirklich viel, viel zu selten ist. Ich war absolut begeistert von dem Buch, das kann ich vorweg schon sagen, und so habe ich eine große Lust bekommen, mehr in dieses Genre herein zu lesen. Auf das Buch aufmerksam geworden, bin ich eigentlich gar nicht durch das Genre. Erst einmal hat mich das Cover wie magisch angezogen, außerdem war es dann der Klappentext, der mich sofort für das Buch hat interessieren lassen. Die Reise der Amy Snow schien nicht nur ein historischer Roman zu sein sondern auch ein Buch, welches ein Geheimnis bewahrt, das es zu lösen gilt. Und so war es auch. Als Aurelia im Winter ein kleines Baby im Schnee findet, halb erfroren und dem Tod nah, nimmt sie es mit nach Hause und dort wird die kleine Amy Snow auf Drängen Aurelias hin in den Haushalt aufgenommen. Das jedoch ohne Wohlwollen ihrer Eltern und obwohl Amy Snow von diesen in die Küche verbannt wurde, formt sich zwischen Aurelia und Amy eine tiefe Freundschaft, die über Stände, Anordnungen und Entfernungen hinweg geht und Amy auch über den Tod ihrer Freundin hinaus begleiten soll. Denn Aurelia wird krank und als die schreckliche Diagnose steht, dass sie früher oder später an dieser Krankheit sterben wird, reist sie für eine Jahr durch England und kehrt zwei Jahre vor ihrem Tod mit Geheimnissen nach Hause, von denen sie nicht einmal ihrer besten Freundin Amy berichten kann. Mit Aurelias Tod wird die nun siebzehn Jahre alte Amy aus dem Hause Vennaway verband und muss ihre bisherige Heimat Hatville Court verlassen. Doch Aurelia hat für sie vorgesorgt und schickt sie auf eine Reise, in deren Verlauf Aurelias Geheimnis gelüftet werden und Amy zu sich finden soll. Aurelia und Amy haben mir unglaublich gut gefallen. Sie sind zwei starke Frauenfiguren und wie ich finde recht ungewöhnlich für ihre Zeit. Stark, selbstbewusst und vor allen Dingen selbstbestimmt setzen sie ein Zeichen und machen für mich einen große Reiz des Buches aus. Sie sind ein wenig anders, als eine Lizzie Bennett es ist und obwohl ich Lizzie sehr liebe, war das erfrischend und wunderbar. Gerade Amy macht darüber hinaus im Buch eine große Entwicklung durch, mit der ich am Ende sehr zufrieden war. Diese Entwicklung ist neben Aurelias Geheimnis, das man doch ein wenig erahnen kann, elementar für das Buch und darüber hinaus einer meiner Lieblingsaspekte. Denn aus dem kleinen unscheinbaren Findelkind in der Küche von Hatville Court wird eine starke Frau, die im Begriff ist eine Familie zu gründen und mit dieser so zu leben, wie sie es sich immer erträumt hat. Auf ihrer Reise, der Schnitzeljagd, die Aurelia für sie organisiert hat, lernt Amy eine Menge wundervoller Menschen kennen, die sie positiv beeinflussen und sie sehen lassen, was Amy vom Leben wirklich will und was nicht. Darüber hinaus stürzt sie sich auch noch in ein Liebesdreieck, was eine Menge romantischer Momente mir reinbringt und ich muss zugeben, für Henry habe ich genauso sehr geschwärmt, wie für Mr. Darcy. Ich hatte erwartet, dass dieses Buch mit seinen fast 500 Seiten an vielen Stellen langweilig werden würde aber das war nicht der Fall. Auch, wenn die Schnitzeljagd nicht immer weitergeht, schenken die Charaktere dem Buch so viel Leben und es bekommt dadurch seine ganz eigene Spannung, die ich jetzt, wo ich das Buch beendet habe, sehr vermissen werde. Bewertung: Ich bin froh, mich mit Die Reise der Amy Snow an dieses Buch gewagt zu haben. Neben einer tollen Geschichte, einem großen Geheimnis und der Entwicklung Amys haben mir besonders die beiden Frauenbilder gefallen, die mit Aurelia und Amy erschaffen wurden und von starken, fortschrittlichen Frauen berichten. Mehr historische Romane sollten wie dieser sein. Dann würde ich mit Sicherheit öfter zu ihnen greifen. Vielen herzlichen Dank an Ullstein für das zauberhafte*Rezensionsexemplar.

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Ergreifende Geschichte über Freundschaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 13.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ab der ersten Seite von "Die Reise der Amy Snow" zog mich Tracy Rees einnehmender Schreibstil in den Bann der Geschichte um Amy Snow, der in ihrem jungen Leben, mit Ausnahme von ihrer Freundin Aurelia, die zugleich die Tochter des Hauses ist, in dem Amy wider Willen aufgezogen wird,... Ab der ersten Seite von "Die Reise der Amy Snow" zog mich Tracy Rees einnehmender Schreibstil in den Bann der Geschichte um Amy Snow, der in ihrem jungen Leben, mit Ausnahme von ihrer Freundin Aurelia, die zugleich die Tochter des Hauses ist, in dem Amy wider Willen aufgezogen wird, nur Hass entgegen gebracht wird. Zu diesen schlimmen Erfahrungen gesellt sich dann auch leider noch Aurelias Tod, so dass Amys Welt in Scherben liegt. Aurelia hat aber über ihren Tod hinaus an ihre Freundin gedacht und schickt diese, mit Hilfe eines Stapels Briefe, auf eine Schatzsuche quer durch England, an deren Ende ein großes Geheimnis auf Amy wartet. Diese wunderbare, herzerwärmende und ergreifende Geschichte über Freundschaft beeindruckte mich vor allem durch die Entwicklung der Protagonistin Amy, die zunächst unsicher, verzweifelt und eingeschüchtert auftritt, sich aber durch die Reise, auf die Aurelia sie schickt, zunehmend verändert. Auch die anderen Charaktere überzeugten mich durch ihre Authentizität und Tiefe. Die Geschichte spielt im späten 19. Jahrhundert und ist sprachlich dementsprechend gestaltet. Tracy Rees erzählt sie aus Amys Perspektive. Darüber hinaus schaffte es die Autorin mich vor allem emotional anzusprechen. Amys Verzweiflung, ihre Verunsicherung schwappten auf mich über. Ich war wütend, wie sie behandelt wurde und spürte die Liebe, die Amy und Aurelia füreinander empfanden.

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Wunderbar!
von einer Kundin/einem Kunden am 09.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Dieses Buch hat mir sehr gefallen, es war wunderbar zu lesen durch den angenehmen Schreib- und Erzählstil der Autorin. Leseempfehlung von mir für Sie - begleiten Sie Amy auf Ihrer Reise!!

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Auf dem Weg zur eigenen Identität
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 26.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Das Motto des Romans könnte lauten: „Nimm dein Leben in die eigene Hand und mache das Beste daraus!“ Ich habe das Buch von Kapitel zu Kapitel sehr gern und flott gelesen. Tracy Rees verfügt über einen flüssigen Schreibstil. Sie hat für einen „Erstling“ einen beachtlichen Roman vorgelegt. Die Autorin zeichnet... Das Motto des Romans könnte lauten: „Nimm dein Leben in die eigene Hand und mache das Beste daraus!“ Ich habe das Buch von Kapitel zu Kapitel sehr gern und flott gelesen. Tracy Rees verfügt über einen flüssigen Schreibstil. Sie hat für einen „Erstling“ einen beachtlichen Roman vorgelegt. Die Autorin zeichnet eine schön zu lesende Geschichte über den menschlichen Charakter, über seine Schwächen und Stärken, über Frauenschicksale im viktorianischen England. Also, zu einer Zeit, in der die industrielle Revolution ihren Aufschwung nahm und das Eisenbahnnetz im Land ausgebaut wurde. Zum Inhalt: Amy Snow ist ein junges Mädchen ohne Wurzeln, ohne Wissen um ihre Herkunft. Nackt und blaugefroren, dem Tode nahe findet die achtjährige Aurelia Vennaway das Mädchen als Baby im Schnee nahe ihres wohlhabenden Elternhauses. Sie setzt sich gegen den heftigen Widerstand der Eltern durch und behält die Kleine, selbst noch ein Kind, und sorgt für sie. Die kleine Amy wird von der Tochter sehr reicher Eltern im wahrsten Sinne des Wortes geprägt. Da das Mädchen nicht erfährt, woher sie stammt und die Lordschaft Vennaway sie verachtet, demütigt und schlecht behandelt, wird Aurelia für sie der Dreh- und Angelpunkt ihrer kleinen Welt, die Hatville Court heißt. Sie wird ihre Schwester, Gefährtin, Vertraute, liebste Freundin. Nach dem sehr frühen Tod Aurelias muss Amy das Haus überstürzt verlassen. Doch postum lenkt und leitet die Freundin Amys Schicksal. Ihr Weg führt durch die von Aurelia gelegten Spuren durch England direkt ins Happy End. In den verschiedenen Aufenthaltsorten lernt sie die wichtigsten Personen ihrer Freundin kennen und zuletzt deren größtes Geheimnis!!!! Auf dieser Reise findet sie zu sich selbst und dank ihrer geliebten Aurelia endlich zu einer eigenen Identität. Wie die Autorin die Geschichte entwickelt, den Faden nicht verliert und immer wieder aufnimmt, ist bewundernswert und eine bemerkenswerte Leistung. Allerdings hätten einige Längen vermieden werden können, z. B. die wiederholten Selbstzweifel Amy´s wegen ihrer Herkunft, vor allem zu einem Zeitpunkt, wo sie sich schon ziemlich unabhängig wähnte. Auch das kaltherzige, maßlos überzogene Verhalten der Eltern von Aurelia ist mir unbegreiflich geblieben, irgendwie unmotiviert. Woher kam nur dieser grenzenlose Hass und die Verachtung gegen Amy? Die Erklärung der Mutter reicht mir nicht aus.

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