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Die Rote Burg

Metropolis Berlin

(22)
1926. Die Goldenen Zwanziger Jahre. In Berlin tobt das pralle Leben, Kunst und Kultur blühen auf, die Menschen amüsieren sich in den Filmpalästen und Tanzlokalen der Stadt.



Inmitten dieser glanzvollen Atmosphäre muss der junge Kriminalkommissar Martin Forster einen der spektakulärsten Mordfälle lösen, den die Hauptstadt je gesehen hat: Das Opfer wurde einem Löwen zum Fraß vorgeworfen. Wer ist der mysteriöse Tote? Wer hat ihn auf so bestialische Weise aus dem Weg geräumt? Und warum? Martin Forster wagt sich bei seinen Ermittlungen in die Tiefen der Berliner Unterwelt. Er dringt dabei bis zu den berüchtigten Ringvereinen vor, hinter deren bürgerlicher Fassade sich die größten Verbrecherbanden der Stadt verbergen.



WAS IST "METROPOLIS BERLIN"?



Berlin in den Goldenen Zwanziger Jahren ist die Welt von "Metropolis Berlin" - Schauplatz der drei Romane "Die Rote Burg", "Champagner, Charleston und Chiffon" und "Das Palais Reichenbach". Jeder Roman erzählt eine in sich abgeschlossene Handlung. Die Figuren begegnen sich jedoch über die Romangrenzen hinweg, ihre Wege kreuzen sich und ihre Geschichten sind eng miteinander verwoben.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Herausgeber Oliver Schütte
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 280, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.05.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783732501823
Verlag Bastei Entertainment
Verkaufsrang 40.576
eBook (ePUB)
7,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
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3
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Fortsetzung bitte!
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 17.09.2015

Ein sehr unterhaltsamer Roman, der die Leser ohne Umstände ins Berlin der 20er Jahre entführt. Zahlreiche kleine zeitgeschichtliche Anspielungen verknüpfen die Handlung mit realer Geschichte, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Berlin war damals schon eine tolle Stadt - mit durchaus aktuellen Problemen. Der Kriminalfall bleibt lange rätselhaft, auch dem... Ein sehr unterhaltsamer Roman, der die Leser ohne Umstände ins Berlin der 20er Jahre entführt. Zahlreiche kleine zeitgeschichtliche Anspielungen verknüpfen die Handlung mit realer Geschichte, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Berlin war damals schon eine tolle Stadt - mit durchaus aktuellen Problemen. Der Kriminalfall bleibt lange rätselhaft, auch dem Leser und die Ermittlungen sind harte Arbeit, trotz erster "CSI"-Technik. Die Hauptpersonen sind gut angelegt; ich hätte gern gewusst, wie sich ihr Privatleben weiterentwickelt. Die Leseproben der anderen Romane habe ich erst am Schluss gelesen, was in der Rückschau ein Fehler war. Eine Szene erklärt sich dadurch viel plausibler. Die Idee ist wirklich prima. Einen halben Punkt würde ich abziehen dafür, dass das Ende so plötzlich kommt und recht kurz ausfällt. Und gefreut hätte ich mich über einen Stadtplan, der sich vergrößern lässt. Bitte beim nächsten Mal!

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Metropolis Berlin: Die Rote Burg
von oztrail am 23.08.2015

Das Cover finde ich sehr gut gemacht. Berlin der 20 Jahre. Kriminalkommissar Martin Forster muss eine spektakulären Mordfall aufklären. Das Opfer wurde einem Löwen zum Fraß vorgeworfen, da ist auch nicht mehr viel übrig. Die Ermittlungen beginnen. Martin Forster und seine Kollegen aus der "roten Burg" laufen dem Täter... Das Cover finde ich sehr gut gemacht. Berlin der 20 Jahre. Kriminalkommissar Martin Forster muss eine spektakulären Mordfall aufklären. Das Opfer wurde einem Löwen zum Fraß vorgeworfen, da ist auch nicht mehr viel übrig. Die Ermittlungen beginnen. Martin Forster und seine Kollegen aus der "roten Burg" laufen dem Täter hinterher. Im der tiefsten Unterwelt von Berlin. Es werden viele Verdächtige präsentiert, aber alle wieder auf freien Fuß gesetzt, da man ihnen nichts nachweisen kann. Die Aufklärung zieht sich hin, bis sogar der Leiter der Inspektion A, Ernst Gennat, der eine Vorliebe für Torte hat, dem Kriminalkommissar Martin Forster den Fall entzieht und ruhend stellt. Forster und sein Assistent halten sich nicht daran und ermitteln im Untergrund weiter. Was gar nicht so einfach ist, aber sie machen weiter. Der Krimi ist flüssig und spannend geschrieben. Man riecht förmlich das Berlin der zwanziger Jahre. Ab und zu ein bisschen detailverliebt, aber im großen und ganzen ein gelungenes Erstlingswerk. Es hat Spaß gemacht den Krimi zu lesen. Auch die Idee zu Metropolis Berlin finde ich genial. Einige Figuren der anderen Romane gleich mit einzubeziehen. Im E-Book auch die Links auf die anderen zwei Bücher.

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Metropolis Berlin: Die Rote Burg
von nellsche am 01.06.2015

Martin Forster ist ein smarter Kommissar, der im Polizeipräsidium in Berlin - genannt Rote Burg - tätig ist. Sein nächster Fall ist der Mord eines Mannes, dessen zerstückelte Leiche eines Morgens im Löwenkäfig des ansässigen Zirkus gefunden wird. Das Opfer ist nicht zu identifizieren. Bei der Obduktion ergibt sich... Martin Forster ist ein smarter Kommissar, der im Polizeipräsidium in Berlin - genannt Rote Burg - tätig ist. Sein nächster Fall ist der Mord eines Mannes, dessen zerstückelte Leiche eines Morgens im Löwenkäfig des ansässigen Zirkus gefunden wird. Das Opfer ist nicht zu identifizieren. Bei der Obduktion ergibt sich lediglich, dass das Opfer noch lebendig war, als es von dem Löwen angegriffen wurde. Martin nimmt zusammen mit seinem Assistenten Gustav Roth die Ermittlungen auf und findet schon bald heraus, um wen es sich bei dem Toten handelt. Doch der Tote hatte jedoch keine weiße Weste, sondern er war in der Berliner Unterwelt aktiv. In dem Umfeld spielen das organisierte Verbrechen, der Drogenhandel und die Prostitution eine große Rolle. Und er hat seine Kunden mit Drogen versorgt, worüber er sich Vermerke in seinem Notizbuch gemacht hat. Dieses Notizbuch fällt Martin durch einen glücklichen Zufall in die Hände. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und der Kommissar Martin Forster wird sehr sympathisch dargestellt. Die Schauplätze und alle anderen Personen werden bildhaft dargestellt und haben mich überzeugt. Der Schreibstil ist leicht und schnell zu lesen. Sehr gut gefallen haben mir auch die kurzen Kapitel. Ich freue mich schon auf die beiden Folgeromane!

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Viel Flair und Lokalkolorit
von PMelittaM aus Köln am 29.05.2015

Berlin, 1926: Im Löwenkäfig eines Zirkus wird ein Toter gefunden, offenbar lebend dem Löwen zum Fraß vorgeworfen. Wer ist der Tote und wer könnte seinen Tod auf diese Weise gewollt haben? Martin Forster, der mit den Ermittlungen des Falls betraut wird, hat damit keine leichte Aufgabe, vor allem, als... Berlin, 1926: Im Löwenkäfig eines Zirkus wird ein Toter gefunden, offenbar lebend dem Löwen zum Fraß vorgeworfen. Wer ist der Tote und wer könnte seinen Tod auf diese Weise gewollt haben? Martin Forster, der mit den Ermittlungen des Falls betraut wird, hat damit keine leichte Aufgabe, vor allem, als sich herausstellt, dass die Ringvereine (Berliner Kriminellenvereinigungen jener Zeit) involviert sind. Der Fall an sich, sowie die Ermittlungsarbeiten, kann man nicht als besonders spannend bezeichnen, das ist es aber auch nicht, was den Roman besonders macht. Für mich atmet er den Flair jener Zeit aus jeder Zeile und strotzt darüber hinaus nur so vor Lokalkolorit, ich fühle mich mitten im Berlin der Zwanziger Jahre. Dazu bei trägt vor allem, dass der Autor einige historische Persönlichkeiten, z. B. Ernst Gennat mit seinen Torten und seinem Mordauto, sowie Geschehnisse jener Zeit, wie z. B. der Volksentscheid über die Fürstenenteignung, mit einflicht, auch die Ringvereine hat es wirklich gegeben, ebenso wie den übermäßigen Kokainkonsum und das Lokal Aschinger. Und auch sonst findet man eine Menge Anspielungen. Sehr schön auch, dass Wörter der damaligen Zeit verwendet werden, da wird z. B. von Halbseidenen, Kontrollmädchen oder Kanaille gesprochen. Auch wenn es dem Fall etwas an Spannung mangelt, ist er doch interessant, die Ermittlungsarbeit wird gut aufgezeigt und die Auflösung logisch hergeleitet. Die Charaktere lernt man gut kennen, vor allem Martin Forster, aus dessen Perspektive erzählt wird. Mir ist er sympathisch, auch wenn (oder vielleicht auch gerade weil) er manchmal etwas unkonventionell handelt. Der Roman ist Teil einer dreiteiligen Reihe „Metropolis Berlin“, über die Zwanziger Jahre in Berlin. Die drei (jeweils in sich abgeschlossenen) Romane sind miteinander verknüpft, bei einigen Textstellen hat man die Möglichkeit über ein eingefügtes Symbol zu einer Leseprobe eines der anderen Romane zu springen, in dem die Szene aus einer anderen Perspektive beschrieben wird. Mir gefällt das sehr gut, zumal man dadurch noch ein bisschen mehr erfährt, als man nur durch den einen Roman erfahren hätte. Die beiden anderen Romane ruhen bereits auf meinem Reader, ich freue mich schon darauf, sie zu lesen. Ein sehr empfehlenswerter Roman, der einen in das Berlin der Zwanziger Jahre versetzt und gleichzeitig einen interessanten Kriminalfall erzählt.

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Gelungener Serienauftakt!
von Jennifer aus Stadtroda am 19.05.2015

Ich bin ein großer Fan der Zwanziger Jahre, demzufolge hat mich das Cover auf den ersten Blick angesprochen. Hier hat sich der Illustrator/Designer richtig viel Mühe gegeben, um die Atmosphäre der Zeit abzubilden, vor allem haben mich die alte Berliner Stadtansicht und der an eine Mauer erinnernde, dunkle Hintergrund... Ich bin ein großer Fan der Zwanziger Jahre, demzufolge hat mich das Cover auf den ersten Blick angesprochen. Hier hat sich der Illustrator/Designer richtig viel Mühe gegeben, um die Atmosphäre der Zeit abzubilden, vor allem haben mich die alte Berliner Stadtansicht und der an eine Mauer erinnernde, dunkle Hintergrund fasziniert. Ich fühlte mich sofort in diese glorreiche Zeit zurückversetzt. Zudem hat mich der Titel an den Film Metropolis von Fritz Lang denken lassen. Auch die Cover der Folgebände wurden grandios designt und wirken sehr edel - für den Nostalgiker einfach ein Träumchen. Das Buch "Metropolis Berlin: Die Rote Burg" enthält eine kurze Einführung in die Buchreihe, was mir sehr gut gefallen hat. Man erfährt, dass die drei Bände drei in sich geschlossene Geschichten erzählen, wobei es personelle Überschneidungen geben wird - ich bin gespannt ;-) Darüber hinaus wurde der Handlung ein Stadtplan mit den wichtigsten Orten vorangestellt, dafür gibt's von mir einen fetten Pluspunkt. Worum geht es im ersten Roman? Berlin im Jahr 1926. Der smarte Kriminalkommissar Martin Forster muss einen aufsehenerregenden Mordfall klären. Drogenkurier August Henschke wurde einem Löwen aus dem bekannten Zirkus Busch zum Fraß vorgeworfen. Forster ermittelt zuerst im Raubtiergehege, leider ohne Erfolg. Da heißt es, knallhart weiter ermitteln, warum nicht auch im kriminellen Ringerverein? Dafür läuft's privat wieder besser. Der attraktive und smarte Junggeselle lernt die herzensgute Köchin Anita kennen und lieben. Doch seinen Hang zu zwanglosen Affären kann er nur schwer abstellen. Wird er sich für eine Herzensdame entscheiden können? Alles in allem macht Forster als Kommissar eine gute Figur. Sprache und Kapiteleinteilung sind sehr leserfreundlich. Ich habe mich vor allem über die zeitgemäßen Wörter und Sprüche gefreut. Zudem werden die kulturellen Errungenschaften, wie Kino, Kleidung usw., an treffender Stelle in den Text eingebaut, so dass man sich als Leser auf eine aufregende Zeitreise gefasst machen kann. Insgesamt hat der Autor Oliver Schütte einen spannenden Kriminalroman geschrieben, der den Leser nicht nur den umtriebigen Kommissar Forster näher bringt, sondern auch in die dunklen Ecke der Weltmetropole Berlin entführt. Letzteres fand ich äußerst reizvoll. Schnell findet man sich als Leser im Sumpf aus Prostitution, Kokainhandel und Verbrechen wieder - auch das waren die Zwanziger! Fazit Ein spannender, atmosphärisch mitreißender Roman aus den Goldenen Zwanzigern. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

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Vom Löwen verschlungen
von Katja E. aus Dresden am 16.06.2015

"Die rote Burg" ist ein sehr spannender und historisch gut umgesetzter Kriminalfall, der eben nicht so abgeschnitten vom Berliner Leben ist, sondern mitten im diesem spielt. Die Charaktere sind authentisch und passen gut in das Berlin der 20er Jahre. Allerdings ist die Spannung des Falls manchmal etwas zu wenig,... "Die rote Burg" ist ein sehr spannender und historisch gut umgesetzter Kriminalfall, der eben nicht so abgeschnitten vom Berliner Leben ist, sondern mitten im diesem spielt. Die Charaktere sind authentisch und passen gut in das Berlin der 20er Jahre. Allerdings ist die Spannung des Falls manchmal etwas zu wenig, was etwas schade ist, weil die Möglichkeiten des Haltens der Spannung waren gegeben. Trotzdem ist es interessant zu lesen, wie es im Berlin der 20er Jahre zu ging und auch, wie in dieser Zeit kriminalistisch ermittelt wurde.

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Klasse Idee
von Rebekka Tammen aus Hannover am 23.05.2015

Das E-Book "Die Rote Burg" gehört zu einem ganz neuen Konzept. Es handelt sich um drei abgeschlossene, von drei Autoren verfasste Werke, deren Personen einander in den einzelnen Geschichten begengnen. So lernt man einzelne Personen besser kennen. Jedes E-Book ist trotzdem in sich abgeschlossen und man muss nicht unbedingt... Das E-Book "Die Rote Burg" gehört zu einem ganz neuen Konzept. Es handelt sich um drei abgeschlossene, von drei Autoren verfasste Werke, deren Personen einander in den einzelnen Geschichten begengnen. So lernt man einzelne Personen besser kennen. Jedes E-Book ist trotzdem in sich abgeschlossen und man muss nicht unbedingt alle lesen - aber die Idee finde ich klasse! ;-) Martin Foster, Kriminalkommissar im Jahre 1926, ermittelt im Mordfall "Löwentoter": ein Mann wurde im Zirkus Busch dem Löwen zum Fraß vorgeworfen. Foster arbeitet sich langsam an den Täter heran, trotz mangelnder technischer Mittel, wie sie heutzutage "normal" sind; und genau das finde ich sehr interessant. Der private Martin Foster versucht zwar seine Arbeit in der Roten Burg zu lassen, das klappt aber nicht immer, auch waren die Dienstzeien echt lang. Nebenbei gibt es auch eine Liebesgeschichte und hier und da prickelt es dann mal, da Martin Foster lieber erstmal nichts allzu festes will. Martin wird von dem Löwenfall abgezogen um den Selbstmord/Mord an einem Adeligen Spross zu untersuchen, trotzdem arbetet er heimlich und auch mit Hilfe einer Wahrsagerin an dem Löwenfall. Cover: wenig dramatisch, aber dennoch schön, zeigt es die Rote Burg und wohl Martin. Schreibstil: locker, ab und an in Berlinerisch lernen wir Ermittlungsarbeit kennen, die an Sysiphus denken lässt, daher zieht sich der Fall halt in die Länge, was mich nicht stört. Toll fand ich die Ringvereine, das sind "Vereine", in denen sich ehemalige Häftlinge zusammenschließen, sich und ihre Famlien gegenseitig absichern und trotzdem weiter eher dem Verbrechen wie Prostitution, Einbruch, Drogen, zugewandt sind. Auch die Geschichte, die zunehmend offene Judenfeindlickeit, wurde sehr gut dargestellt. Ein schöner, "alter" Krimi, der erst lange braucht, um dann schnell zum Ende zu kommen.

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Die goldenen Zwanziger...
von Tina Bauer aus Essingen am 27.02.2016

Die goldenen Zwanziger bringen Martin Forster ganz schön in Bedrängnis. Während in Berlin der Champagner und das Kokain in Strömen fließt, wird ein Dealer in einem Löwenkäfig zerfetzt. Forster wird auf den Fall angesetzt aber die Ermittlungen verlaufen im Sand. Erst als sich die Wahrsagerin Rhea einschaltet, gelingt es... Die goldenen Zwanziger bringen Martin Forster ganz schön in Bedrängnis. Während in Berlin der Champagner und das Kokain in Strömen fließt, wird ein Dealer in einem Löwenkäfig zerfetzt. Forster wird auf den Fall angesetzt aber die Ermittlungen verlaufen im Sand. Erst als sich die Wahrsagerin Rhea einschaltet, gelingt es Forster einen Schritt vorwärts zu machen. Forster wird ein neuer Fall aufgebrummt und dennoch ermittelt er im Ringer- und Drogenmillieu weiter und kommt somit dem Mörder über einige Umwege auf die Spur. Ein gut gestrickter Krimi im Berlin der Zwanziger Jahre, mit einem klassischen Kommissar ohne Laster und mit einem kuchenverliebten Boss, der einem einen guten Einblick in das damalige Leben in der heutigen Hauptstadt gibt.

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Berlin mal anders
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 06.09.2015

Die Handlung spielt im Berlin der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Im Löwenkäfig des Zirkus Busch werden verschwindend geringe Reste eines Mannes gefunden. Martin Forster, Kommissar der Berliner Mordkommission, deren Sitz in der Roten Burg ist, muss nun die Identität des Toten klären und seinen Mörder finden. Er muss dazu... Die Handlung spielt im Berlin der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Im Löwenkäfig des Zirkus Busch werden verschwindend geringe Reste eines Mannes gefunden. Martin Forster, Kommissar der Berliner Mordkommission, deren Sitz in der Roten Burg ist, muss nun die Identität des Toten klären und seinen Mörder finden. Er muss dazu sich mit Mitgliedern der verschiedensten Bandengruppen sowie deren Machtspielchen auseinander setzen. Beim Lesen ist es mir zum Teil recht schwer gefallen die Namen plus Spitznamen der vielen Gauner sowie der Banden zu merken und auseinander zu halten. Beispiele: Schweden-Erwin, Hunde-Gustav, Schlächter-Richard ... Die Beschreibungen zu den Bandenaktivitäten "klingen" in meinen Ohren etwas unglaubwürdig - hört sich fast so an, als hätten die Berlin regiert und die Polizei nur Alibifunktionen erfüllt hat. Ebenso ist im Buch laufend die Rede davon, dass Forster in Staus gerät - kann ich mir zu der Zeit schwer vorstellen. Soll das wirklich stimmen? Insgesamt würde ich sagen, lesbar aber kein Bestseller.

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Die rote Burg - ungewöhnlich
von Sylvia Mangl aus Wien am 20.08.2015

Martin Forster wird zu einem Tatort gerufen, der im ersten Moment nicht wirklich nach Mord aussieht. Ein Mensch ist im Zirkus Krone von einen Löwen zerfleisch worden. Wie kam er in den Käfig und vor allem - wer war er? Es gibt nicht viele Anhaltspunkte, nur mehr ein paar... Martin Forster wird zu einem Tatort gerufen, der im ersten Moment nicht wirklich nach Mord aussieht. Ein Mensch ist im Zirkus Krone von einen Löwen zerfleisch worden. Wie kam er in den Käfig und vor allem - wer war er? Es gibt nicht viele Anhaltspunkte, nur mehr ein paar Reste von Kleidungsstücken und wenige Körperteile, darunter ein Finger. Martin Forster und sein Assistent Gustav Roth beginnen, in mühevoller Kleinstarbeit Fakten zusammenzutragen, um erst die Identität des Opfers und schließlich damit mehr über sein Umfeld in Erfahrung zu bringen. August Henschke, so der Name des Opfers, war Drogenhändler und Forster vermutet, dass sein Mörder im Milieu zu suchen ist. Er begibt sich auf die Suche in einschlägige Lokale, knüpft Kontakte zu Ganoven um an Informationen zu kommen, doch er kommt in seinen Ermittlungen nicht so recht vom Fleck. Es soll beinahe ein Jahr dauern, bis er den Fall lösen kann. Es war dieses Buch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Der Stil hebt sich logischerweise von einem aktuellen Krimi ab. Dass in den Zwanzigerjahren alles langsamer und mühsamer vonstatten ging, ist bekannt, aber ungewohnt und ganz junge Menschen werden vielleicht gar nicht mehr wissen, was ein Stenogramm ist ;-). Dass der Roman mit wenig Tempo geschrieben ist, ist meiner Meinung nach, eher Absicht, weil der Zeit entsprechend. Die BMW ist da schon "action" genug. Auch der Einblick ins Private war ganz nett und wahrscheinlich auch halbwegs authentisch. So gesehen, fand ich den Roman als Geschichte über die Zwanziger Jahre ganz nett, als Krimi jedoch eher schwach, weil es nicht einmal einen Hauch von Spannung gegeben hat. Möglich, dass das den Alltag der Polizei am besten beschreibt, aber das wäre jetzt nichts, was ich als Serie lesen möchte.

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Macho-Kommisar, aber guter Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Zellertal am 25.07.2015

Skrupellos, von sich überzeugt und ein Macho. Die Hauptfigur wird mir ein bisschen zu heroisch dargestellt. Während bei vielen anderen Figuren zunächst die negativen Eigenschaften genannt werden, werden bei Martin die positiven in den Vordergrund gestellt. Und am Ende ist er natürlich der verletzte Held. Das führt leider dazu,... Skrupellos, von sich überzeugt und ein Macho. Die Hauptfigur wird mir ein bisschen zu heroisch dargestellt. Während bei vielen anderen Figuren zunächst die negativen Eigenschaften genannt werden, werden bei Martin die positiven in den Vordergrund gestellt. Und am Ende ist er natürlich der verletzte Held. Das führt leider dazu, dass mir die Hauptperson auch im Laufe des Romas nicht sympathischer wird, was die ganze Geschichte leider etwas runterzieht. Den Fall jedoch finde ich gut entwickelt. Die Sache mit dem „jemanden den Löwen zum Fraß vorwerfen“ gefällt mir gut, es ist kein „normaler“ Mordfall. Und ich persönlich habe auch noch nie einen Krimi gelesen, wo dies der Fall war (allerdings lese ich auch lieber Romane und Fantasy). Das Berlinerisch, wenn gewisse Personen befrag werden ist ja am Anfang ganz lustig und passend, aber irgendwann wird mir der Dialekt zu viel, gerade wenn es längere Passage werden. Der Autor wollte sicher mehr Authentizität erreichen, aber bei wirkt es nicht. Die Sache mit der Wahrsagerin finde ich ein bisschen realitätsfern. Dass ausgerechnet sie nun entscheidende Hinweise gibt finde ich einem Kriminalroman, in dem Fälle aufgrund von Fakten und menschlichem Spürsinn gelöst werden, nicht zuträglich. Warum mitten in der Geschichte auf einmal ein zweiter bzw. dritter Teil beginnt, obwohl weder ein neuer Ort, eine neue Zeit oder irgendetwas anderes eingeführt wird, außer die Fortführung der Geschichte, ist irritierend und eher sinnlos. Dennoch gefällt mir die Kulisse wirklich sehr gut, auch die Beschreibung der verschiedenen Etablissements, die besucht werden. Die Auflösung des Falles ist nicht schlecht, es gibt einige Verdächtige und bleibt bis zum Ende spannend. Die Links die am Anfang der Leseprobe so schön angepriesen werden konnten nicht geöffnet werden, wie beschrieben, waren aber dann am Ende zum Teil angefügt.

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Berlin mal anders
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 08.07.2015

Die Handlung spielt im Berlin der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Im Löwenkäfig des Zirkus Busch werden verschwindend geringe Reste eines Mannes gefunden. Martin Forster, Kommissar der Berliner Mordkommission, deren Sitz in der Roten Burg ist, muss nun die Identität des Toten klären und seinen Mörder finden. Er muss dazu... Die Handlung spielt im Berlin der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Im Löwenkäfig des Zirkus Busch werden verschwindend geringe Reste eines Mannes gefunden. Martin Forster, Kommissar der Berliner Mordkommission, deren Sitz in der Roten Burg ist, muss nun die Identität des Toten klären und seinen Mörder finden. Er muss dazu sich mit Mitgliedern der verschiedensten Bandengruppen sowie deren Machtspielchen auseinander setzen. Beim Lesen ist es mir zum Teil recht schwer gefallen die Namen plus Spitznamen der vielen Gauner sowie der Banden zu merken und auseinander zu halten. Beispiele: Schweden-Erwin, Hunde-Gustav, Schlächter-Richard ... Die Beschreibungen zu den Bandenaktivitäten "klingen" in meinen Ohren etwas unglaubwürdig - hört sich fast so an, als hätten die Berlin regiert und die Polizei nur Alibifunktionen erfüllt hat. Ebenso ist im Buch laufend die Rede davon, dass Forster in Staus gerät - kann ich mir zu der Zeit schwer vorstellen. Soll das wirklich stimmen? Insgesamt würde ich sagen, lesbar aber kein Bestseller.

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tolle Idee, leider in der Umsetzung sehr schwerfällig
von mrs-lucky am 07.07.2015

Der Krimi „Metropolis Berlin: Die rote Burg“ spielt vor reizvoller Kulisse im Berlin des Jahres 1926. Zu dieser Zeit liefen die Ermittlungsarbeiten noch deutlich anders ab als heute, wo technische Methoden zur Unterstützung und Beschleunigung eingesetzt werden können. Leider überträgt sich die Langatmigkeit der Ermittlung auf den gesamten Krimi,... Der Krimi „Metropolis Berlin: Die rote Burg“ spielt vor reizvoller Kulisse im Berlin des Jahres 1926. Zu dieser Zeit liefen die Ermittlungsarbeiten noch deutlich anders ab als heute, wo technische Methoden zur Unterstützung und Beschleunigung eingesetzt werden können. Leider überträgt sich die Langatmigkeit der Ermittlung auf den gesamten Krimi, er zieht sich streckenweise sehr zäh dahin, es kommt nicht wirklich Spannung auf. Dabei beginnt die Geschichte mit einer ebenso spannenden wie gruseligen Szene. Als im Zirkus Busch der Wärter morgens seine Löwen füttern will, macht er eine furchtbare Entdeckung. Ein Mann wurde dem Löwen regelrecht zum Fraß vorgeworfen. Kommissar Martin Forster steht vor schwierigen Ermittlungen, schon die Identifizierung des Opfers ist unter damaligen Bedingungen eine Herausforderung. Es ist viel Intuition gefordert, oft hilft der Zufall nach oder es werden Informanten geködert. Viele der Ermittlungserfolge unterliegen jedoch eher dem Zufall als dem Geschick des Kommissars. Einschneidende Hinweise bekommt der Kommissar beispielsweise von einer selbsternannten Wahrsagerin. Sein Assistent Roth wirkt oft überlegter und intelligenter als Forster. Das Flair Berlins in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts ist gut eingefangen, die Charaktere wirken jedoch sehr farblos bis klischeehaft, die Dialoge habe ich oft als sehr steif und hölzern empfunden. Ebenso wie bei seinem zahlreichen Liebschaften geht Martin Forster auch mit den Verdächtigen eher unsensibel um. Darunter sowie unter der Langatmigkeit der Geschichte, leidet der Krimi, es kommt keine wirkliche Spannung auf. Interessant finde ich wiederum, dass die Handlung dieses Buches mit zwei weiteren Romanen verknüpft ist. Einige Personen und Szenen aus „Die rote Burg“ tauchen auch in „Das Palais Reichenbach“ von Josephine Winter sowie in „Champagner, Charleston und Chiffon“ von Ulrike Bliefert auf. Der Leser des ebooks bekommt die Möglichkeit, an diesen Stellen in die anderen beiden Bücher hinein zu schnuppern. Das ist eine geschickte Werbung aber auch eine tolle Idee, das Potential eines ebooks auszuschöpfen.

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unterhaltsamer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Donaustauf am 21.06.2015

Das Buch „Metropolis Berlin – Die Rote Burg“ ist das Erstlingswerk von Oliver Schütte. Die Geschichte spielt in der Hauptstadt Berlin in den goldenen 20er Jahren, genauer gesagt im Jahr 1926. In dieser Zeit findet dort ein brutales Verbrechen statt. Ein Mann wird einem Löwen lebendig zum Fraß vorgeworfen. Kommissar... Das Buch „Metropolis Berlin – Die Rote Burg“ ist das Erstlingswerk von Oliver Schütte. Die Geschichte spielt in der Hauptstadt Berlin in den goldenen 20er Jahren, genauer gesagt im Jahr 1926. In dieser Zeit findet dort ein brutales Verbrechen statt. Ein Mann wird einem Löwen lebendig zum Fraß vorgeworfen. Kommissar Martin Forster muss nun anhand der wenigen Überreste des Opfers (darunter ein Finger) herausfinden, um wem es sich bei dem „Löwentoten“ handelt. Keine leichte Aufgabe, aber nach ein paar hilfreichen Tipps von einem Kontrollmädchen (Prostituierte) findet er schließlich doch den Namen des Gefressenen raus. Fehlen also nur noch Motiv und Täter. Findet er Antworten eventuell in der Drogenszene von Berlin? Oder doch eher im Rotlichtmilieu? Was könnte ihm die Freundin des Opfers, genannt Mieze, alles erzählen? Und wo ist sie überhaupt? Kann ihm das eine oder andere Mitglied von bekannten Verbrecherorganisationen, die sogenannten Ringvereine, weiterhelfen? Auch bekommt man etwas Einblick in das Privatleben des Ermittlers und vom Nachtleben im damaligen Berlin. Im E-Book gibt es an einigen Stellen die Möglichkeit per Link zu Leseproben von „Champagner, Charleston und Chiffon“ bzw. „Das Palais Reichenbach“ zu gelangen. Diese gehören zur Reihe „Metropolis Berlin“ dazu und erzählen Geschichten, die mit Personen aus „Die Rote Burg“ zu tun haben. Sind aber nicht entscheidend für dieses Buch. Der Titel „Die Rote Burg“ ist der Name des Polizeigebäudes, das einer roten Burg sehr ähnelt. Beim Lesen stolpert man ab und an über Wörter, die heutzutage nicht mehr so gängig sind. An sich ist es auch gut geschrieben, aber mir persönlich fehlt ein bisschen Spannung.

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Mittelmäßiger Krimi
von kaha38 aus Wien am 04.06.2015

Bei diesem Buch bin ich etwas hin- und hergerissen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, war leicht und flüssig zu lesen. Toll fand ich auch die Verknüpfungen zu den vorigen Büchern, mal etwas anderes. Was mir eindeutig gefehlt hat war Berlin´s Flair der 20er Jahre. Irritierend für mich... Bei diesem Buch bin ich etwas hin- und hergerissen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, war leicht und flüssig zu lesen. Toll fand ich auch die Verknüpfungen zu den vorigen Büchern, mal etwas anderes. Was mir eindeutig gefehlt hat war Berlin´s Flair der 20er Jahre. Irritierend für mich waren auch diese vielen Charaktere, ich hatte manchmal Schwierigkeiten sie zuzuordnen. Auch das Ende fand ich nicht sehr überzeugend, es war mir einfach zu schnell vorbei! Ich habe es trotz der Kritikpunkte gerne gelesen!

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Die Rote Burg – Krimi im Berlin der 20er Jahre
von Katja Brune aus Marienfeld am 02.06.2015

Kommissar Martin Forster muss einen Mord klären: Das unbekannte Opfer wurde einem Löwen zum Fraß vorgeworfen. Die Ermittlungen führen ihn in die Tiefen der verbrecherischen Ringvereine. Nebenbei wird noch eine kleine Liebesgeschichte erzählt, die allerdings nur das Buch füllt. Das Buch ist wie ein Tagebuch aufgebaut, jeder Tag ein... Kommissar Martin Forster muss einen Mord klären: Das unbekannte Opfer wurde einem Löwen zum Fraß vorgeworfen. Die Ermittlungen führen ihn in die Tiefen der verbrecherischen Ringvereine. Nebenbei wird noch eine kleine Liebesgeschichte erzählt, die allerdings nur das Buch füllt. Das Buch ist wie ein Tagebuch aufgebaut, jeder Tag ein Kapitel. Leider passiert an vielen Tagen so gut wie gar nichts. Die Ermittlungen kommen nur schleppend voran, so hat auch das Buch erhebliche Längen. Die 20er Jahre wurden anhand der Kleidungsbeschreibungen und der gesellschaftlichen Umstände verdeutlicht, allerdings fand ich die Dialoge sehr modern. Ich glaube nicht, dass man früher so gesprochen hat. Die Aufmachung des Buches finde ich sehr gelungen. Das Cover ist ansprechend und die Idee mit den Links zu den Leseproben der anderen beiden Romane finde ich sehr gut. Auch die Karte finde ich sehr hilfreich, kommt auf dem eBook Reader aber nicht so gut zur Geltung. Fazit: Ein netter Krimi, leicht und flüssig zu lesen, mit gut beschriebenen Charakteren.

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Krimi in den 20ern
von einer Kundin/einem Kunden am 29.05.2015

Berlin 1926 : Raubtierpfleger Gustav Wolter findet im Löwenkäfig einen Toten , der den Löwen zum Fraß vorgeworfen wurde und von dem wenig übrig blieb . Kriminalkommissar Martin Forster und sein Assistent Gustav Roth ermitteln . Eine Identifikation des Toten ist auf Grund des Zustands der Leiche nicht einfach ,... Berlin 1926 : Raubtierpfleger Gustav Wolter findet im Löwenkäfig einen Toten , der den Löwen zum Fraß vorgeworfen wurde und von dem wenig übrig blieb . Kriminalkommissar Martin Forster und sein Assistent Gustav Roth ermitteln . Eine Identifikation des Toten ist auf Grund des Zustands der Leiche nicht einfach , erst eine Prostituierte bringt die 2 auf die richtige Spur . Der Tote ist August Hentschke , ein bekannter Verbrecher und Dealer , der Mitglied eines Ringvereins ist . In den Ringvereinen schlossen sich in den 20ern Diebe , Gauner und andere Kriminelle zusammen . Nach einem Hinweis versuchen sie die Freundin des Toten “Mieze” zu finden . Da beide mit ihren Ermittlungen nicht weiterkommen , entzieht ihnen Ernst Gennat den Fall und übergibt ihnen einen anderen Fall , doch beide arbeiten weiter daran . Ein solider und gut zu lesender Krimi , von dem ich mir eigentlich mehr erhofft hatte . Die eigentlich spannende Zeit , 20er Jahre , kommt nur teilweise rüber und wird gut beschrieben . Mir fehlte auch der ein oder andere Protagonist mit dem man mitfühlen oder an dem man sich reiben konnte und als ich dachte das es spannend wird , zog sich die Ermittlung wieder in die Länge .

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Die Polizei, dein Freund und Helfer
von melange aus Bonn am 25.05.2015

Zum Inhalt: Berlin im Jahre 1926. Ein Mann (bzw. dessen Überreste) wird im Löwenkäfig des Zirkus Busch gefunden. Martin Frost leitet die Ermittlungen und findet sich bald im Sumpf des organisierten Verbrechens der Ringvereine wieder. Da die Polizeiarbeit zu dieser Zeit noch nicht mit so vielen Hilfsmitteln wie heute unterstützt... Zum Inhalt: Berlin im Jahre 1926. Ein Mann (bzw. dessen Überreste) wird im Löwenkäfig des Zirkus Busch gefunden. Martin Frost leitet die Ermittlungen und findet sich bald im Sumpf des organisierten Verbrechens der Ringvereine wieder. Da die Polizeiarbeit zu dieser Zeit noch nicht mit so vielen Hilfsmitteln wie heute unterstützt wurde, dauern die Ermittlungen etwas länger und Martin muss sogar Angst haben, dass er den Fall nicht zu Ende bearbeiten kann. Mein Eindruck: Besonders gut gefällt mir das Konzept, das drei Autoren drei Geschichten schreiben, deren Protagonisten sich in den jeweils anderen Büchern wiederfinden. Im E-Book finden sich jeweils Verweise und bei einem Klick findet man sich am selben Platz wieder, genießt jedoch einen anderen Blickwinkel auf das gerade geschilderte Ereignis. Der Krimi an sich ist realitätsnah beschreiben und fügt sich gut in die Gegebenheiten der damaligen Zeit ein. Auch die geschichtlichen Einsprengsel wissen zu gefallen: Die Diskussion über das Vermögen der Aristokratie, der Beginn der Filmkunst, die Ansätze der Psychologie in der Polizeiarbeit und die ersten Anzeichen des Judenhasses. Seltsam mutet für mich jedoch die große Anzahl selbstbewusster Frauen an. Gleichgültig, ob Journalistin, Zirkusdirektorin, Köchin, Sekretärin oder Künstlerin, - sie werden als ebenbürtige Partnerinnen dargestellt und - vor allem - akzeptiert. Das ist leider unglaubhaft und nimmt dem Buch ein wenig von seinem Charme. Im Gegensatz dazu wirken die männlichen Ganoven und Beamten sehr lebensecht. Man sieht die Schiebermützen und den Muff in den Kaschemmen sehr gut vor sich. Hübsch der Einfall, den Werbespruch der Polizei "dein Freund und Helfer" eine süffisante Erfindung eines Gangsterbosses sein zu lassen. So hat der Roman Höhen und Tiefen wie die Zeit, in der er spielt und bietet insgesamt eine solide Unterhaltung. Fazit: Interessantes Konzept, über weite Strecken überzeugend als Spiegel der Zeit 3 Sterne

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Metropolis Berlin: Die Rote Burg
von miss.mesmerized am 24.05.2015

Berlin 1926. Im Zoo wird ein unbekannter Toter aufgefunden. Den Löwen zum Fraß vorgeworfen. Martin Forster soll ermitteln und diese spektakulären Mord möglichst rasch klären. Doch allein die Identität des Toten herauszufinden dauert Wochen. Schnell wird klar, dass er tief ins Milieu verstrickt war und dort ist wenig Kooperation... Berlin 1926. Im Zoo wird ein unbekannter Toter aufgefunden. Den Löwen zum Fraß vorgeworfen. Martin Forster soll ermitteln und diese spektakulären Mord möglichst rasch klären. Doch allein die Identität des Toten herauszufinden dauert Wochen. Schnell wird klar, dass er tief ins Milieu verstrickt war und dort ist wenig Kooperation mit der Polizei zu erwarten. Die Wochen fließen dahin, heiße Spuren sind nicht zu finden und die Presse zerreißt sich das Maul. Kann eine Hellseherin entscheidende Hinweise geben? Der Plot ist durchaus interessant und spannend, aber der Darstellung gelingt es so ungemein gut, die zähen Ermittlungen darzustellen, dass auch das Buch mehr und mehr quälend wird, je länger sich die Aufklärung des Falles hinzieht. Geht die erste Hälfte noch flott von der Hand wird dann aus dem Lesespaß eher Anstrengung. Der Protagonist kann mich auch nicht wirklich packen, erscheint er zunächst sympathisch, nervt mich seine Darstellung als Frauenheld bald. Auch seine zickige Freundin erschöpft sehr bald die Geduld des Lesers mit ihrem Gemecker. Fazit: insgesamt glaubwürdig die 20er Jahre dargestellt bleibt der Roman aber weit hinter seinen Möglichkeiten.

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Oliver Schütte – Die rote Burg
von einer Kundin/einem Kunden aus Moers am 26.06.2015

Oliver Schütte – Die rote Burg 1926, Berlin: Kriminalkommissar Martin Forster und sein Kollege Gustav Roth werden zu einem Tatort in einem Zirkus gerufen. Eine unbekannte Person wurde von dem Löwen Jambo in seinem Käfig gerissen und gefressen. Der Kuchenliebhaber und Chef von Forster und Roth will Ergebnisse sehen, und schon... Oliver Schütte – Die rote Burg 1926, Berlin: Kriminalkommissar Martin Forster und sein Kollege Gustav Roth werden zu einem Tatort in einem Zirkus gerufen. Eine unbekannte Person wurde von dem Löwen Jambo in seinem Käfig gerissen und gefressen. Der Kuchenliebhaber und Chef von Forster und Roth will Ergebnisse sehen, und schon bald steht fest wer der Tote ist: Henschke ist ein stattbekannter Verbrecher, der in einer „Ringorganisation“ arbeitet. Ausgerechnet eine Prostituierte bringt die Ermittlungen in Gang und es stellt sich heraus, dass Henschkes Freundin vermisst wird. Forster geht davon aus, dass sie sich entweder gut versteckt hat oder auch ermordet wurde. Doch wie hängen die verschiedenen kriminellen Organisationen zusammen, und was hat das alles mit einer Hellseherin zu tun? Der Roman ist locker und temporeich geschrieben. Ich hatte Anlaufschwierigkeiten mit der Geschichte, da sie für mich nicht ganz rund erscheint, eher wie Tagebucheinträge. Die Grundidee finde ich gut, aber ich hatte das Gefühl durch die Geschichte irgendwie zu hetzen. Ich konnte mich in die Gefühlswelt der Hauptperson rein versetzen, die mir sofort sympathisch, aber ein bischen undurchsichtig und distanziert erschien, man verspürt zwar eine gewisse Nähe zu ihm, aber trotzdem war sie mir nicht ganz greifbar. Auch die weiteren Charaktere waren mir nicht fassbar genug. Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich etwas besser in die Geschichte hinein finden lässt. Die Grundidee der Geschichte finde ich gut, das Cover ist ansprechend gestaltet, düster, aber in einer Buchhandlung hätte es mich angesprochen. Trotzdem stimmte die Chemie zwischen dem Buch und mir einfach nicht. Vielleicht lag es an dem Schreibstil des Autoren, vielleicht war es mir einfach nicht rund genug. Ich finde es wirklich schade, aber so ist das manchmal, dass ein Buch den Leser nicht packt. Trotzdem für alle Leser, die gerne Krimis in der Zeit um 1926 mögen, ist das Buch sicher ein Lesegenuss.

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