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Die Rückkehr

Roman meines Lebens. Ausgezeichnet mit dem ITB BuchAward 2011, Mongolei - Literarisches Reisebuch

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Der große autobiographische Roman des Schamanen und Bestsellerautors Galsan Tschinag: Nach vielen Jahren des Unterwegsseins kehrt er zu seinem Volk zurück, den Tuwa im Nordwesten der Mongolei, und läßt sein Leben Revue passieren –sein Leben als Häuptling, als deutschsprachiger Schriftsteller, als Vermittler zwischen den Welten der Tradition und der Moderne. Und er erinnert sich an die Erfüllung seines Lebenstraums: 1995 führte er sein Volk in einer großen Karawane in den Hohen Altai zurück, ihr einstiges Siedlungsgebiet, in dem sie ihre ursprüngliche nomadische Lebensweise wieder aufnahmen.
Portrait

Galsan Tschinag wurde 1943 als jüngster Sohn einer Nomadenfamilie in der Westmongolei geboren. Er ist Stammesoberhaupt der turksprachigen Tuwa, einer ethnischen Minderheit in der Mongolei. Sein Name in der Sprache der Tuwa lautet Irgit Schynykbai-oglu Dshurukuwaa. Nach Abschluss der Schule erhielt er 1962 ein Stipendium, das es ihm erlaubte, in die DDR zu reisen. Er lernte Deutsch und Germanistik in Leipzig. Seitdem schreibt er seine literarischen Texte vor allem in deutscher Sprache. Sechs Jahre später, 1968, kehrte er in seine Heimat zurück und lehrte an der Universität in Ulan Bator deutsche Sprache und Literatur, bis er 1976 wegen "politischer Unzuverlässigkeit" Berufsverbot erhielt. In den folgenden Jahren arbeitet er als Redakteur der Zeitschrift "Journalist" und als Cheflektor bei "Mongol Kino", wo er sich um die Verfilmung mongolischer Epen bemühte. Seit 1991 lebt er als freier Schriftsteller vor allem in Ulan Bator, ist aber auch viele Monate als Nomade mit seiner Sippe im Altaigebirge in der Nordwestmongolei unterwegs. Galsan Tschinag versteht sich als Mittler zwischen den Kulturen und ist im Ausland viel auf Lesereisen unterwegs. Seine Erzählungen wurden auch in zahlreiche andere Sprachen übersetzt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 254
Erscheinungsdatum 07.12.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46141-9
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 187/120/25 mm
Gewicht 266
Auflage 2
Verkaufsrang 62.284
Buch (Taschenbuch)
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Rückkehr als Neubeginn
von Hans Peter Weiß aus Ahrensburg am 27.05.2010

Galsan Tschinag hat in vielen seiner lesenswerten Bücher die Kulturkontraste zwischen globaler Konsumzivilisation und archaischen Lebens- und Wertvorstellungen zum Thema seiner Dichtung gemacht. „Die Rückkehr“ nennt er einen „autobiografischen Roman“. Das stimmt insofern als Tschinag in diesem Buch von sich selbst erzählt. Im Wesentlichen beschreibt er die Ereignisse, die... Galsan Tschinag hat in vielen seiner lesenswerten Bücher die Kulturkontraste zwischen globaler Konsumzivilisation und archaischen Lebens- und Wertvorstellungen zum Thema seiner Dichtung gemacht. „Die Rückkehr“ nennt er einen „autobiografischen Roman“. Das stimmt insofern als Tschinag in diesem Buch von sich selbst erzählt. Im Wesentlichen beschreibt er die Ereignisse, die mit seiner Rückkehr zu seinem Volk nach vielen Lebensjahren als „Globetrotter“ in Verbindung stehen und an die er verschiedene Reflexionen knüpft. Dabei ist sein Blick weniger in die Vergangenheit als in die Gegenwart und Zukunft gerichtet. Vor noch nicht 20 Jahren hat er – Stammeshaupt und Schamane – sein Volk aus der Zwangszerstreuung in die alten Stammesgebiete im Altai-Gebirge und zu seiner nomadischen Lebensform zurückgeführt (beschrieben in „Die Karawane“). Mit der „Rückkehr“ verlegt er seinen Lebensmittelpunkt ganz zu seinem Volk und teilt so die Lebensweise und die Sorgen dieses Volkes nicht mehr als nur beobachtend Handelnder, sondern als Mitlebender. Ist „Die Rückkehr“ zugleich eine Bilanz der Lebenserkenntnisse und gewonnener Weisheit? Bei Tschinag war im Grunde immer alles schon da, beobachtet, be- und verarbeitet, geordnet und literarisch verfasst. Vielleicht fand er in der literarischen Verarbeitung auch eine notwendige Distanz zu den Ereignissen selbst, die sein Leben geprägt haben. In „Die Rückkehr“ wird diese Distanz aufgehoben, es findet auch eine Demaskierung statt, die Lebensbrüche und Eitelkeiten hervortreten lässt. Man kann dieses Buch nicht schnell lesen, sondern nur bedächtig. Auch der zum Teil manieristische Stil dieses Bericht-Romans lässt ein schnelles Lesen nicht zu. Vieles ist in zu weitschweifig erzählt und Manches zu autozentrisch. Natürlich dreht sich eine Autobiografie immer um den Autor selbst, aber hier ist es streckenweise doch ermüdend und die Selbstbescheidung, von der gelegentlich die Rede ist, eher kokettes Spiel.

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von Hans Peter Weiß aus Ahrensburg am 19.09.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Galsan Tschinag hat in vielen seiner lesenswerten Bücher die Kulturkontraste zwischen globaler Konsumzivilisation und archaischen Lebens- und Wertvorstellungen zum Thema seiner Dichtung gemacht. „Die Rückkehr“ nennt er einen „autobiografischen Roman“. Das stimmt insofern als Tschinag in diesem Buch von sich selbst erzählt. Im Wesentlichen beschreibt er die Ereignisse, die... Galsan Tschinag hat in vielen seiner lesenswerten Bücher die Kulturkontraste zwischen globaler Konsumzivilisation und archaischen Lebens- und Wertvorstellungen zum Thema seiner Dichtung gemacht. „Die Rückkehr“ nennt er einen „autobiografischen Roman“. Das stimmt insofern als Tschinag in diesem Buch von sich selbst erzählt. Im Wesentlichen beschreibt er die Ereignisse, die mit seiner Rückkehr zu seinem Volk nach vielen Lebensjahren als „Globetrotter“ in Verbindung stehen und an die er verschiedene Reflexionen knüpft. Dabei ist sein Blick weniger in die Vergangenheit als in die Gegenwart und Zukunft gerichtet. Vor noch nicht 20 Jahren hat er – Stammeshaupt und Schamane – sein Volk aus der Zwangszerstreuung in die alten Stammesgebiete im Altai-Gebirge und zu seiner nomadischen Lebensform zurückgeführt (beschrieben in „Die Karawane“). Mit der „Rückkehr“ verlegt er seinen Lebensmittelpunkt ganz zu seinem Volk und teilt so die Lebensweise und die Sorgen dieses Volkes nicht mehr als nur beobachtend Handelnder, sondern als Mitlebender. Ist „Die Rückkehr“ zugleich eine Bilanz der Lebenserkenntnisse und gewonnener Weisheit? Bei Tschinag war im Grunde immer alles schon da, beobachtet, be- und verarbeitet, geordnet und literarisch verfasst. Vielleicht fand er in der literarischen Verarbeitung auch eine notwendige Distanz zu den Ereignissen selbst, die sein Leben geprägt haben. In „Die Rückkehr“ wird diese Distanz aufgehoben, es findet auch eine Demaskierung statt, die Lebensbrüche und Eitelkeiten hervortreten lässt. Man kann dieses Buch nicht schnell lesen, sondern nur bedächtig. Auch der zum Teil manieristische Stil dieses Bericht-Romans lässt ein schnelles Lesen nicht zu. Vieles ist in zu weitschweifig erzählt und Manches zu autozentrisch. Natürlich dreht sich eine Autobiografie immer um den Autor selbst, aber hier ist es streckenweise doch ermüdend und die Selbstbescheidung, von der gelegentlich die Rede ist, eher kokettes Spiel.

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