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Die Salbenmacherin

Historischer Roman

(9)

Als die sechzehnjährige Olivera aus Konstantinopel ihren Vater mit einer List dazu bringt, sie mit einem seiner Handelspartner zu verheiraten, ahnt sie nicht, welche lebensverändernden Folgen dies haben wird. Schon bald nimmt sie Abschied von der Heimat und bricht mit ihrem Gemahl auf zu einer langen Reise ins ferne Tübingen. Dort angekommen stößt sie nicht nur auf das Misstrauen der Einheimischen, auch ihr Liebster scheint sich mehr und mehr zu verändern. Es dauert nicht lange, bis Olivera herausfindet, dass er ein furchtbares Geheimnis hütet. Ihre Entdeckung bringt nicht nur sie in höchste Lebensgefahr ...

Portrait
Dr. phil. Silvia Stolzenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie dort über zeitgenössische Bestseller. Kurz darauf machte sie sich an die Arbeit an ihrem ersten historischen Roman. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin arbeitet sie als freiberufliche Englischdozentin und Übersetzerin. Sie lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb, fährt leidenschaftlich Rennrad, gräbt in Museen und Archiven oder kraxelt auf steilen Burgfelsen herum - immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 505
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 05.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-1731-3
Reihe Historische Romane im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner Verlag
Maße (L/B/H) 205/131/40 mm
Gewicht 561
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 47.512
Buch (Taschenbuch)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Die Salbenmacherin
von dorli am 16.09.2015

Konstantinopel, 1408. Die 16-jährige Olivera darf Laurenz Nidhard, einen Handelspartner ihres Vaters, heiraten. Nach der Hochzeit reist die junge Frau voller Vorfreude mit Laurenz in dessen Heimat Tübingen. Doch schon die Reise ist anstrengender, als Olivera vermutet hat, außerdem verändert sich der zunächst äußerst charmante Laurenz mehr und mehr... Konstantinopel, 1408. Die 16-jährige Olivera darf Laurenz Nidhard, einen Handelspartner ihres Vaters, heiraten. Nach der Hochzeit reist die junge Frau voller Vorfreude mit Laurenz in dessen Heimat Tübingen. Doch schon die Reise ist anstrengender, als Olivera vermutet hat, außerdem verändert sich der zunächst äußerst charmante Laurenz mehr und mehr zum Negativen und in Tübingen wird sie von den Einheimischen nicht besonders herzlich empfangen… In ihrem historischen Roman „Die Salbenmacherin“ entführt Silvia Stolzenburg den Leser in das frühe 15. Jahrhundert nach Konstantinopel und Tübingen und erzählt die Geschichte der jungen Salbenmacherin Olivera. Durch die ausführlichen Beschreibungen der Schauplätze und die lebhaften Schilderungen der Ereignisse ist man ruckzuck mittendrin im Geschehen und bekommt nicht nur sehr interessante und aus heutiger Sicht zum Teil recht amüsante Fakten über die damalige Heilkunst vermittelt, sondern erhält auch spannende Einblicke in den im Mittelalter blühenden Handel mit gefälschten Reliquien. Silvia Stolzenburg hat einen angenehm flott zu lesenden Schreibstil. Schon auf den ersten Seiten zeigt sich, wie ausgezeichnet die Autorin in der Lage ist, dem Leser die jeweilig vorherrschende Stimmung zu vermitteln. Ob nun die farbenfrohe Atmosphäre auf dem Markt, das geschäftige Treiben im Hafen oder auch die ungeahnten Strapazen während der langen Reise von Konstantinopel nach Tübingen - man erlebt alle Ereignisse sehr intensiv mit den Akteuren mit. Silvia Stolzenburg lässt ihre Hauptfiguren abwechselnd zu Wort kommen, so dass man die jeweiligen Gedanken und Gefühlen bestens miterleben kann. So konnte ich sehr gut nachvollziehen, dass Olivera sowohl Laurenz’ Wandlung und sein abweisendes Verhalten, als auch die Feindseligkeit der Einheimischen nur schwer ertragen kann. Wenn sie sich nicht mit ihrer Arbeit im Spital an der Seite ihres Schwagers und der Herstellung von Salben und Tränken hätte ablenken können, hätten ihr Kummer und ihre Sehnsucht nach Konstantinopel sie schier aufgefressen. Die Darstellung von Laurenz hat mir besonders gut gefallen. Sein unbedingter Wille, zur Oberschicht dazuzugehören und in den Rat zu kommen, lassen ihn lange blind sein für die furchtbaren Machenschaften, die das fälschen der Reliquien mit sich bringt. Als er den ganzen Umfang der Grausamkeiten erkennt, gerät er immer mehr ins Schwanken, fürchtet um sein Seelenheil und droht in einen bodenlosen Abgrund zu stürzen, kann aber gleichzeitig dem verlockenden Angebot seines Auftraggebers nicht widerstehen – eine Zwickmühle, die die Autorin hervorragend schildert. „Die Salbenmacherin“ ist lebhaft erzählter historischer Roman, der mir nicht nur spannende, unterhaltsame Lesestunden beschert hat, sondern mir auch interessante Einblicke in Reliquienhandel und Heilmethoden des Mittelalters ermöglicht hat.

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Spannender Mittelalterroman
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 14.09.2015

Konstantinopel 1408: die sechzehnjährige Olivera hat sich Hals über Kopf in den adretten Laurenz Nidhard, einen Geschäftspartner ihres Vaters verliebt, der ebenfalls von der jungen Dame sehr angetan ist. Mit einer List gelingt es Olivera, Laurenz zu heiraten und zieht mit ihm nach Tübingen. Ihre romantische Vorstellung von... Konstantinopel 1408: die sechzehnjährige Olivera hat sich Hals über Kopf in den adretten Laurenz Nidhard, einen Geschäftspartner ihres Vaters verliebt, der ebenfalls von der jungen Dame sehr angetan ist. Mit einer List gelingt es Olivera, Laurenz zu heiraten und zieht mit ihm nach Tübingen. Ihre romantische Vorstellung von einem gemeinsamen Leben in Tübingen bekommen aber bald einen Dämpfer: nicht nur das kalte Wetter, auch die Feindseligkeit der Einheimischen macht ihr zu schaffen. Außerdem verändert sich Laurenz zunehmend, er wird unberechenbarer und zieht sich immer mehr von Olivera zurück. Was Olivera nicht weiß: ihr Gemahl hütet ein furchtbares Geheimnis. Dieses Buch ist nicht nur ein historischer Roman, er ist eher ein Krimi vor mittelalterlicher Kulisse. Das wird schon im Prolog klar, als der Leser Zeuge eines schaurigen Verbrechens in Tübingen wird, das direkt die ersten Fragen aufwirft, die im Laufe der Lektüre beantwortet werden. So ist die Handlung auch fesselnd und ohne Längen, das Ende des Buches konnte mich ebenfalls überzeugen. Die junge Olivera führt zusammen mit ihrem Vater und ihrer Großmutter ein relativ behütetes Leben in Konstantinopel. Ihre Großmutter ist in der Zubereitung von Heilsalben und -tränken sehr bewandert und gibt das Wissen gerne an ihre Enkelin weiter. Ein Wissen, das es ihr ermöglicht, in Tübingen dieser Berufung ebenfalls nachzugehen. Olivera ist zu Beginn des Buches ziemlich naiv-romantisch, ihre größte Sorge ist es, dass sie mit 16 Jahren immer noch nicht verheiratet ist, außerdem träumt sie von Reisen in ferne Länder. Zusammen mit Laurenz erhofft sie sich die Erfüllung ihrer Träume. Als sie die Wirklichkeit einholt, erkennt sie ihren Irrtum und durchläuft eine tolle Entwicklung. Olivera ist aber auch sehr klug und stellt oftmals die richtigen Fragen und erkennt mögliche Zusammenhänge. Neugierig wie sie ist, versucht sie, der Wahrheit auf den Grund zu kommen, was nicht ganz ungefährlich ist. Ein tolles Buch, das mir spannende Lesestunden bereitet hat.

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"...Gier vernebelt das Gehirn..."
von mabuerele am 01.09.2015

„...Warum war sie nur so dumm gewesen, mit Laurenz hierher zu reisen?...“ Wir schreiben das Jahr 1408. In Konstantinopel lebt die 16jährige Olivera mit ihrer Großmutter Yiayia, ihrem Vater und mehreren Geschwistern. Von ihrer Großmutter hat sie das Zubereiten von Salben gelernt. Aber Olivera kennt nur ein Ziel. Sie möchte... „...Warum war sie nur so dumm gewesen, mit Laurenz hierher zu reisen?...“ Wir schreiben das Jahr 1408. In Konstantinopel lebt die 16jährige Olivera mit ihrer Großmutter Yiayia, ihrem Vater und mehreren Geschwistern. Von ihrer Großmutter hat sie das Zubereiten von Salben gelernt. Aber Olivera kennt nur ein Ziel. Sie möchte endlich heiraten. Als Laurenz, ein Tübinger Kaufherr, bei ihrem Vater vorspricht, glaubt Olivera den Mann ihrer Träume gefunden zu haben. Ihr Vater erkennt, welchen Vorteil die Verheiratung der Tochter für ihn bringt, und stimmt der Ehe zu. Olivera macht sich mit Laurenz auf den Weg in den Norden. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen und fesselnden historischen Roman geschrieben, der sich zügig lesen lässt und sich durch einen hohen Spannungsbogen auszeichnet. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Olivera schlägt die Warnungen ihrer Großmutter in den Wind. Als selbstbewusste junge Frau aufgewachsen, ahnt sie nicht, dass sie in Tübingen nicht willkommen ist. Die Autorin hat Oliveras Entwicklung sehr gut nachgezeichnet. Nicht nur die kalten und nassen Temperaturen des Nordens, auch die negative Einstellungen der einheimischen Bevölkerung wirken bedrückend. Bald muss sie begreifen, dass Laurenz nicht der Mann ist, den sie zu heiraten glaubte. Laurenz ist von Oliveras Schönheit beeindruckt. Doch er hat sich in illegalen Reliquienhandel verstrickt und sein weg führt Schritt für Schritt abwärts. Sein Leben wird zunehmend durch die Entscheidungen anderer bestimmt. Zwei Themen geben dem Roman sein besonderes Gepräge. Das ist zum einen die medizinische Lehre der damaligen Zeit und der Umgang mit Heilkräutern, zum anderen der ausufernde Reliquienhandel. Bei letzterem sprengt die Gier der Verantwortlichen alle Grenzen. Der Schriftstil des Buches ist der heutigen Zeit angepasst.Trotzdem wird das flair der Vergangeheit anschaulich vermittelt. Dazu nutzt die Autorin geschickt in die Handlung integrierten Gegenüberstellungen. Die Beschreibung von Oliveras Elternhaus macht ihren Schrecken verständlich, als sie in die Enge Tübingens kommt. Auch das Innere der Häuser ist nicht miteinander zu vergleichen. Gewöhnt an Licht, Luft und Weite dominiert nun Begrenztheit und Düsternis. Mit Götz, Apotheker und Bruder von Laurenz, tauscht sich Olivera über medizinische Probleme aus .Dabei zeigt sich, dass die Kenntnisse in Konstantinopel weit tiefgehender waren als in Tübingen. Trotzdem bringen mich einige Aussagen, wenn ich sie mit heutigen Wissensstand vergleiche, zum Schmunzeln. Sehr ausführlich wird die Reise von Kostantinopel nach Tübingen beschrieben. Kälte, mangelnde Hygiene und die Gefahr von Schiffsunglücken sind mit den Händen greifbar. Das Marktleben in Tübingen, die Möglichkeiten der Manipulation der Waren, aber auch die Härte der Strafen werden an passender Stelle thematisiert. Viel Wert wird auf die Gefühle der Protagonisten gelegt. Sie werden durch Worte und Taten wiedergegeben. Laurenz` innere Zerrissenheit, die sich in Aggressivität entlädt, Oliveras Heimweh und Einsamkeit sind zwei Beispiele, die weite Teile der Geschichte durchziehen. Im Nachwort werden Fakten und Fiktion getrennt. Eine Bibliografie enthält weiterführende Literatur. Das Cover mit den Blick auf Tübingen und der jungen Frau im Vordergrund passt. Das Lesebändchen wertete das Buch auf. Der Roman hat mir sehr gut gefallen. In einer vielschichtigen Handlung wird die Vergangenheit lebendig. gleichzeitig wird deutlich, dass sich manche dinge über die Jahrhunderte nur wenig geändert haben.

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Lesen, es lohnt sich!
von Thomas Jessen aus Frankfurt am Main am 25.08.2015

Wieder einmal entführte mich Silvia Stolzenburg in ihre Welt, in die Welt des historischen Romans. Diesmal ging es nach Konstantinopel und Tübingen des Jahres 1408. Aber in diesem Buch geht es nicht in die heile Welt des historischen Romans, sondern fast schon wie gewohnt, erzählt sie uns von den dunklen... Wieder einmal entführte mich Silvia Stolzenburg in ihre Welt, in die Welt des historischen Romans. Diesmal ging es nach Konstantinopel und Tübingen des Jahres 1408. Aber in diesem Buch geht es nicht in die heile Welt des historischen Romans, sondern fast schon wie gewohnt, erzählt sie uns von den dunklen Seiten dieser Zeit. Dank ihrer wunderschönen Schreibweise, nahm sie mich gleich mit auf die Reise und fesselte mich bis zur letzten Seite. Sie schreibt so schön, dass das Kopfkino fast zwangsläufig anspringt und man so das Buch wie einen farbenfrohen Film vor dem inneren Auge ablaufen sieht. Wie man es von ihr gewohnt ist beschreibt sie ihre Figuren so bildhaft, dass es fast so ist als wenn man diese real kennen würde. Sie alle erscheinen durchweg glaubhaft und man könnte sich die Dialoge durchaus so vorstellen. Ein besonderes Highlight auch dieses Mal die Schauplätze, die so plastisch beschrieben sind, dass ich mir einbilde mich vor Ort zurechtfinden zu können. Ich hatte das Gefühl an den Schauplätzen vor Ort dabei zu sein und nicht nur lesender Weise in einem Buch. Zu Beginn rechnet man nicht damit welche Wendung das Buch nimmt, denn es beginnt recht sachte und wer die Autorin nicht kennt, könnte denken, dass es sich bei „Der Salbenmacherin“ um ein Buch handelt, welches vielleicht zu stark in Richtung Liebesgeschichte driften könnte. Aber Irrtum, wie man es gewohnt ist von der Autorin nimmt die Story recht schnell Fahrt auf, und die Spannung steigert sich von Kapitel zu Kapitel bis zu einem furiosen Finale. Mir kommt es so vor als würde Sylvia Stolzenburg mit jedem Buch immer besser werden. Und das beste dabei ist ihre Vielseitigkeit, denn im September erscheint ihr Krimidebüt, auf das ich wahnsinnig gespannt bin. Für die Salbenmacherin vergebe ich fast wie üblich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Es ist nicht alles Gold was glänzt
von Eliza am 25.08.2015

Es ist nicht immer alles Gold was glänzt. Auch dieses Sprichwort hätte der Titel zu diesem Roman sein können. Denn es geht um Sein und Nicht-Sein, es geht um das Täuschen und Vortäuschen, nichts ist manchmal so wie es auf den ersten Blick scheint. Olivera, die mit ihrer Familie in... Es ist nicht immer alles Gold was glänzt. Auch dieses Sprichwort hätte der Titel zu diesem Roman sein können. Denn es geht um Sein und Nicht-Sein, es geht um das Täuschen und Vortäuschen, nichts ist manchmal so wie es auf den ersten Blick scheint. Olivera, die mit ihrer Familie in Konstantinopel lebt und ihrer Großmutter bei der Salbenherstellung zur Hand geht, verliebt sich rettungslos in den Geschäftspartner ihres Vaters, Laurenz ist so ganz anders, als die Männer die sie bisher kennen gelernt hat. Sein Lächeln hat das junge Mädchen vom ersten Augenblick an verzaubert, sodass sie alles daran setzt Laurenz als Ehemann zu bekommen. Sie bekommt ihren Willen, innerhalb nur weniger Tage bricht sie mit ihrem Ehemann nach Tübingen auf. Doch schon auf der Reise merkt sie die ersten Veränderungen an ihrem Angetrauten. Laurenz wird zunehmend nervöser. Der Leser erfährt nun das Laurenz in einen Reliquienschmuggel involviert ist, auch Oliveras Vater gehört zu denen, die die Gläubigen täuschen und gefälschte Reliquien in den Umlauf bringen. Olivera ahnt zu diesem Zeitpunkt noch von nichts und ist noch voller Hoffnung für die neue Heimat. Schon bald kann sie wieder ihrer eigentlichen Bestimmung nachgehen und geht dem Bader und dem örtlichen Spitalapotheker, Laurenz Bruder Götz, zur Hand. Tag ein Tag aus hilft sie nun den Kranken und solchen die ihre ?Wehwechen? lindern wollen. Währenddessen entfernt sich Laurenz immer weiter von seiner Frau und gerät immer tiefer in den Strudel von Lügen und Geheimnissen. Olivera entgeht dies natürlich nicht und sucht Rat bei Götz. Götz wird ihr Vertrauter und Ratgeber in dieser schwierigen Zeit. Mir hat der Roman von Silvia Stolzenburg sehr gut gefallen, die Spannungsbögen sind fein ausgearbeitet und immer wieder neue Wendungen bringen Schwung in die Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flott zu lesen. Es macht Spaß mit Olivera die verschiedenen Salben zu mischen. Wer gerne einen spannenden historischen Roman lesen möchte, der kann hier getrost zugreifen. Silvia Stolzenburg bietet großes Kino, beste historische Recherche und spannende Unterhaltung. Ich empfehle diesen Roman nur zu gerne weiter, miträtseln und ungeahnte Wendungen inklusive.

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Wer sich ins 15. Jahrhundert begeben will, ist hier goldrichtig
von einer Kundin/einem Kunden am 22.08.2015

Die Schreibweise der Autorin schafft einen Spannungsbogen, der sich von Anfang bis Ende hervorragend durchzieht. Die Erzählweise, die oft aus der Sichtweise des jeweils Handelnden aufgezeigt ist, macht es total lebendig und lädt den Leser mitten ins Geschehen ein. Das Buch dreht sich um die Protagonistin Jugendliche Olivera, die mit... Die Schreibweise der Autorin schafft einen Spannungsbogen, der sich von Anfang bis Ende hervorragend durchzieht. Die Erzählweise, die oft aus der Sichtweise des jeweils Handelnden aufgezeigt ist, macht es total lebendig und lädt den Leser mitten ins Geschehen ein. Das Buch dreht sich um die Protagonistin Jugendliche Olivera, die mit ihrem Vater in Konstantinopel zuhause ist. In ihrem jugendlichen Eifer wünscht sie sich die baldige Heirat mit dem von ihr auserwählten Laurenz. Mit List und Tücke gelingt ihr dieser Schachzug und schon bald ist sie mit ihrem Mann auf dem Weg nach Tübingen, da dieser dort beheimatet ist. Dass Laurenz sich immer mehr verändert, weil ihm etwas auf der Seele liegt, kann sie zuerst nicht ahnen, dann nicht fassen. Das Leben in Tübingen ist für die junge Frau eine wahre Herausforderung. Silvia Stolzenburg hat die Verhaltensweisen und Einstellungen der damaligen Zeit zu den unterschiedlichsten Dingen gekonnt dargestellt. Die Heilmittel und Kräuter, die im Buch erwähnt werden, sind äusserst interessant geschildert. Auch der Umgang, gerade in Bezug auf Glaube und Religion wurden authentisch und lebendig erzählt. Mein Fazit: Wer sich ins 15. Jahrhundert begeben will, ist hier goldrichtig

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Spannend bis zum Schluss
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 19.08.2015

Olivera lebt in Konstantinopel und erlernt dort von ihrer Großmutter die Salbenherstellung. Es gelingt ihr ihren Vater zu überzeugen, dass sie seinen Handelspartner Laurez aus Tübingen heiraten kann. Mit ihm verlässt sie das Land. Laurenz Geschäfte, von denen Olivera nichts wissen darf, sind gefährlich und belasten ihn seelisch. In... Olivera lebt in Konstantinopel und erlernt dort von ihrer Großmutter die Salbenherstellung. Es gelingt ihr ihren Vater zu überzeugen, dass sie seinen Handelspartner Laurez aus Tübingen heiraten kann. Mit ihm verlässt sie das Land. Laurenz Geschäfte, von denen Olivera nichts wissen darf, sind gefährlich und belasten ihn seelisch. In Tübingen arbeitet Olivera als Salbenmacherin, Laurenz geht seinen geheimnisvollen Geschäften nach. Sein Verhalten verändert sich durch die seelische Belastung zusehens und Olivera leidet darunter und versucht ihm zu helfen, bis sie eines Tages ein grausames Geheimniss aufdeckt. Silvia Stolzenburg hat mit ihrem Buch "Die Salbenmacherin" einen spannenden historischen Krimi veröffentlicht. Sie entführt den Leser in die Zeit des Mittelalters und beschreibt diese Zeit sehr genau und ausführlich. Die Autorin greift in ihrer Story Themen auf, die zu dieser Zeit immer wieder auftauchen: Macht der Kirche und der "Reichen", Reliquienhandel, Ständegesellschaft. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich eine spannende Geschichte, die sehr lesenswert ist. Ich war von dem Buch von der ersten Seite an gefesselt. Der rote Faden zog sich ohne Knoten durch das Geschehen und der Spannungsbogen sackte nicht ab. Ein tolles Buch für Fans von historischen Romanen und Krimiliebhabern.

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Die Salbenmacherin - Mitten drin im Geschehen
von ShangriLadj am 03.10.2015

Klappentext Als die sechzehnjährige Olivera aus Konstantinopel ihren Vater mit einer List dazu bringt, sie mit einem seiner Handelspartner zu verheiraten, ahnt sie nicht, welche lebensverändernden Folgen dies haben wird. Schon bald nimmt sie Abschied von der Heimat und bricht mit ihrem Gemahl auf zu einer langen Reise ins ferne... Klappentext Als die sechzehnjährige Olivera aus Konstantinopel ihren Vater mit einer List dazu bringt, sie mit einem seiner Handelspartner zu verheiraten, ahnt sie nicht, welche lebensverändernden Folgen dies haben wird. Schon bald nimmt sie Abschied von der Heimat und bricht mit ihrem Gemahl auf zu einer langen Reise ins ferne Tübingen. Dort angekommen stößt sie nicht nur auf das Misstrauen der Einheimischen, auch ihr Liebster scheint sich mehr und mehr zu verändern. Es dauert nicht lange, bis Olivera herausfindet, dass er ein furchtbares Geheimnis hütet. Ihre Entdeckung bringt nicht nur sie in höchste Lebensgefahr … Fazit: In diesem Roman von Silvia Stolzenburg reisen wir also mit Olivera, die ihrem Ehemann folgt von Konstantinopel nach Tübigen. Was wie die Geschichte einer naiven wenn auch kecken Sechzehnjährigen beginnt mausert sich, je mehr wir genau wie Olivera von den Machenschaften ihres Gemahles erfahren zu einem spannungsgeladenen historischen Roman. Gleich mit den ersten paar Seiten ist der Ton der Geschichte angegeben...Wie immer bei Silvia Stolzenburg besticht auch dieses Buch mit solidem gut recherchierten Hintergrund. Sie schafft es ganz interessante historische Fakten aus jener Zeit in die Geschichte einzubringen ohne dass man das Gefühl bekommt ein Sachbuch zu lesen. Der Schreibstil ist einfach und flüssig und man ist ganz schnell drin in der Geschichte und fiebert mit. Fakten aus jener Zeit werden auch hier nicht beschönigt und wirken realitätsnahe. Szenen wie der Marktbesuch zum Beispiel sind sehr bildhaft dargestellt und sind nebst dem spannungsgeladenen Handlungsstrang ganz toll zu lesenGanz interessant fand ich besonders die Ganzen infos zur Verhütung und zu den Rezepten, die damals gang und gäbe waren. Einiges war schon recht seltsam!Die Figuren sind allesamt wieder gelungen und selbst die "Bösewichte" muss man irgendwie mögen. Keiner ist hier ganz sauber oder ganz schlecht. Das gefällt mir immer ganz gut. Warum dann "nur" vier Sterne? Für mich war das einer der eher schwächeren Romane der Autorin. Mir gefielen die Dilogie um den Teufelsfürsten und auch zBsp "Die Launen des Teufels" doch um Längen besser. Im Vergleich hatte ich hier trotz allem weniger das Gefühl voll dabei zu sein im Zeitalter. Ich mags gerne etwas düsterer als es hier der Fall war. Aber dennoch eine deutliche Leseempfehlung. Muss man sich nicht entgehen lassen wenn man historische Romane mag oder damit anfangen möchte historische Romane zu lesen!

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Ein farbenprächtiger, abwechslungsreicher historischer Krimi zwischen Orient und Okzident
von hasirasi2 aus Dresden am 19.08.2015

Zu allererst möchte ich hier mal etwas zur Aufmachung des Buches sagen. Der Gmeiner Verlag hat anscheinend das Design seiner Bücher geändert. Dies hier ist schon das zweite gebundene Buch mit Lesebändchen, welches ich besprechen darf. Ich finde die neue Aufmachung sehr schön, vor allem bei 500 Seiten hält... Zu allererst möchte ich hier mal etwas zur Aufmachung des Buches sagen. Der Gmeiner Verlag hat anscheinend das Design seiner Bücher geändert. Dies hier ist schon das zweite gebundene Buch mit Lesebändchen, welches ich besprechen darf. Ich finde die neue Aufmachung sehr schön, vor allem bei 500 Seiten hält und liest es sich deutlich besser als die Taschenbücher älterer Ausgaben. Auch die Cover wurden verändert. Sie sind jetzt nicht mehr einheitlich schwarz und wirken dadurch ansprechender – trotzdem sind sie eindeutig Gmeiner zuordenbar. 1408: Laurenz ist in Konstantinopel bei seinem Geschäftspartner Philppos zu Gast, als er dessen 16jährige Tochter Olivera „wiederentdeckt“. Er hat sie zwar vor einem Jahr schon einmal gesehen, doch nun ist aus dem Kind eine wunderschöne, verführerische, junge Frau geworden, die ihn körperlich extrem anzieht. Und auch Olivera hat sich schon bei seinem letzten Besuch in ihn verliebt. Sie setzt alles daran, seine Frau zu werden und hat Glück, ihr Plan geht auf. Oliveras Vater ist erfreut, bindet er mit diesem „Geschäft“ – also der Hochzeit – doch Laurenz fester an sich und spart sich eine teure Hochzeit und Mitgift, da alles sehr schnell gehen muss. Schon wenige Tage später heiraten die Beiden und begeben sich auf die lange gefahrvolle Reise nach Tübingen, Laurenz’ und damit nun auch Oliveras Heimat. Doch bereits auf der Reise verändert sich Laurenz, er ist nicht mehr so lebensfroh, wirkt depressiv und cholerisch, neigt zu Gewalt. In Tübingen hat Olivera es schwer, sich einzuleben. Die meisten Einheimischen beschimpfen sie als Heidin und meiden sie. Und auch Laurenz Probleme scheinen immer größer zu werden, er verbirgt etwas vor ihr und wird immer abweisender. Gleichzeitig greift die Angst um sich, denn ein Dämon bringt Unschuldige um und zerstückelt sie ... Die Geschichte beginnt wirklich sehr rasant. Leider verliert sich das Tempo bald und auch die Spannung lässt nach, dafür wird es immer gewalttätiger. Klar, bei einem historischen Krimi werden keine Gänseblümchen gepflückt, aber vielleicht hätte man die eine oder andere Stelle nicht ganz so genau beschreiben müssen. Die Schilderungen der Lebensumstände zur damaligen Zeit sind sehr gut getroffen und anschaulich. Man ist als Leser immer mittendrin und fühlt und leidet mit den Protagonisten - wie gesagt, mir manchmal zu sehr. Aber wer sich davon nicht abschrecken lässt, findet in der „Salbenmacherin“ einen farbenprächtigen, abwechslungsreichen historischen Krimi. Dementsprechend fällt auch meine Wertung aus: Für solche, denen Gewaltszenen nichts ausmachen 4 Sterne, für Zartbesaitete 3 ;-).

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PDF ist Mist
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 05.07.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (PDF)

Die PDF ist so schlecht gemacht, dass auf dem e-reader der Inhalt wegen Kleinstschrift kaum zu lesen ist. Bei Umwandlung in Text brechen alle Formatierungen zusammen, so dass das Lesen auch keinen Spaß macht!

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