Thalia.de

Die Salbenmacherin und der Bettelknabe

Historischer Roman

(11)

Der elfjährige Waisenjunge Jona ist ein Bettler. Ein Bettler und ein Dieb. Als er im Februar 1409 in Nürnberg ankommt, ist sein Leben kaum mehr einen Pfifferling wert. Es ist eiskalt, und er ist nur noch Haut und Knochen. Jona kann sein Glück kaum fassen, als ihm ein reicher Städter etwas zu essen und ein Lager für die Nacht anbietet. Allerdings fordert dieser dafür eine, wie er sagt, harmlose Gegenleistung. Jona willigt ein. Und gerät damit in einen Strudel aus Täuschung und Gewalt, in den schon bald auch die Salbenmacherin Olivera hineingezogen wird, die den Bettelknaben halb totgeschlagen in ihrem Hinterhof findet ...

Portrait
Silvia Stolzenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie dort über zeitgenössische Bestseller. Kurz darauf machte sie sich an die Arbeit an ihrem ersten historischen Roman. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin arbeitet sie als freiberufliche Englischdozentin und Übersetzerin. Sie lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb, fährt leidenschaftlich Rennrad, gräbt in Museen und Archiven oder kraxelt auf steilen Burgfelsen herum - immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 406
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 03.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-1910-2
Reihe Historische Romane im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner Verlag
Maße (L/B/H) 205/128/35 mm
Gewicht 491
Verkaufsrang 68.999
Buch (gebundene Ausgabe)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 42432767
    Die Hexe von Hamburg
    von Antje Windgassen
    (1)
    Buch
    13,99
  • 30465901
    Im Reich der Löwin
    von Silvia Stolzenburg
    (3)
    Buch
    16,95
  • 44153126
    Das Geheimnis der Mittsommernacht
    von Christine Kabus
    (18)
    Buch
    9,99
  • 44138024
    Die Walfängerin
    von Ines Thorn
    (9)
    Buch
    14,99
  • 45217271
    Die Rückkehr der Pilgerin
    von Maren Bohm
    Buch
    12,99
  • 21232696
    Die Kuppel des Himmels
    von Sebastian Fleming
    Buch
    9,99
  • 42381304
    Kinder der Freiheit / Jahrhundert-Saga Bd. 3
    von Ken Follett
    (3)
    Buch
    12,99
  • 16418826
    Die Eifelgräfin
    von Petra Schier
    (9)
    Buch
    9,99
  • 45278690
    Das Ende des Teufelsfürsten
    von Silvia Stolzenburg
    Buch
    16,95
  • 44290510
    Die Gunst der Königin
    von Rita Maria Fust
    (1)
    Buch
    11,99
  • 45255203
    Cox
    von Christoph Ransmayr
    (6)
    Buch
    22,00
  • 41002740
    Outlander 1 - Feuer und Stein
    von Diana Gabaldon
    (8)
    Buch
    14,99
  • 44514335
    Outlander 3 - Ferne Ufer
    von Diana Gabaldon
    (2)
    Buch
    14,99
  • 42462679
    Outlander 2 - Die geliehene Zeit
    von Diana Gabaldon
    (4)
    Buch
    14,99
  • 45030409
    Augustus
    von John Williams
    (2)
    Buch
    24,00
  • 44455741
    Im Schatten unserer Wünsche
    von Jeffrey Archer
    (3)
    Buch
    9,99
  • 40977309
    Das Vermächtnis des Vaters
    von Jeffrey Archer
    (11)
    Buch
    9,99
  • 4595782
    Der Ruf der Trommel / Highland-Saga Bd.4
    von Diana Gabaldon
    (7)
    Buch
    13,00
  • 40977267
    Erbe und Schicksal
    von Jeffrey Archer
    (10)
    Buch
    9,99
  • 45255480
    Unsere wunderbaren Jahre
    von Peter Prange
    (3)
    Buch
    22,99

Kundenbewertungen


Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
10
1
0
0
0

Die Abenteuer der Salbenmacherin gehen weiter...
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 20.09.2016

Ein fesselnder und spannender Roman mit dem historischen Hintergrund des Mittelalters. Die Salbenmacherin Olivera lebt mit ihrem Götz glücklich zusammen und die beiden warten auf die Ernennung zum Apotheker, um die Zukunft sorgenfreier gestalten zu können. Zur gleichen Zeit flieht der Betteljunge Jona mit seinem Freund Casper aus den Fängen... Ein fesselnder und spannender Roman mit dem historischen Hintergrund des Mittelalters. Die Salbenmacherin Olivera lebt mit ihrem Götz glücklich zusammen und die beiden warten auf die Ernennung zum Apotheker, um die Zukunft sorgenfreier gestalten zu können. Zur gleichen Zeit flieht der Betteljunge Jona mit seinem Freund Casper aus den Fängen des Bettelmeisters, der ihnen schwerste körperliche Arbeit auferlegt hatte. Auf ihrer Flucht begegnen sie einem Unbekannten, der Ihnen Unterkunft und Verpflegung für leichte Botengänge verspricht. Sie folgen ihm und landen in einer ungewissen Gefangenschaft. Jona gelingt aber die Flucht und wird dabei schwer verletzt, kann sich aber zu dem Haus von Olivera und Götz retten, was die Schicksale miteinander verbindet und alle Beteiligten in eine gefährliche Zukunft führt... Silvia Stolzenburg konnte mich bisher schon mit ihren tollen Kriminalromanen um die Ermittlerin Anna Benz begeistern. Sehr gespannt war ich nun, wie sie einen historischen Roman umsetzen wird und wurde zu keiner Zeit enttäuscht. Ihr lebendiger und bildreicher Schreibstil hat mich schnell ins Mittelalter versetzt und mich an die Geschichte um die Salbenmacherin gefesselt. Der Charakter der Hauptprotagonistin Olivera ist sehr gut beschrieben und sie konnte bei mir direkt Sympathiepunkte gewinnen. Die unterschiedlichen Erzähl-stränge sind jeweils spannend und temporeich geschrieben und Silvia Stolzenburg gelingt es direkt von Beginn an einen Spannungsbogen aufzubauen, den sie über das gesamte Buch aufrechthält. Auch das Leben in der damaligen Zeit wird sehr gut beschrieben und wirkt sehr gut recherchiert. Auch die Vermischung von wahren Begebenheiten und Fiktion durch die Verwendung von realen Personen geben dem Buch eine hohe Authentizität. Insgesamt handelt es sich bei "Die Salbenmacherin und der Betteljunge" um einen spannenden Ausflug in das Mittelalter, der mich bestens unterhalten hat, so dass ich das Buch sehr gerne weiterempfehle und mit 5 von 5 Sternen bewerte.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Es geht spannend weiter
von Doreen Frick am 12.09.2016

Silvia Stolzenburg gehört für mich mittlerweile ganz klar zu einer der besten Autorinnen im regionalen historischen Genre. "Die Salbenmacherin und er Bettelknabe" ist mittlerweile mein 5. Buch welches ich von ihr gelesen habe. Immer wieder schafft sie es mich schon von der ersten Seite an gefangen zu nehmen und in... Silvia Stolzenburg gehört für mich mittlerweile ganz klar zu einer der besten Autorinnen im regionalen historischen Genre. "Die Salbenmacherin und er Bettelknabe" ist mittlerweile mein 5. Buch welches ich von ihr gelesen habe. Immer wieder schafft sie es mich schon von der ersten Seite an gefangen zu nehmen und in die mittelalterliche Welt zu entführen, dabei haben ihre Bücher auch etwas von einem Krimi. Ich habe mich wahnsinnig auf ein Wiedersehen mit Olivia und Götz gefreut. Diesmal taucht man in das Mittelalterliche Nürnberg ein und merkt auch hier wieder die gute Recherchearbeit der Autorin. Durch enge Gassen, über geschäftige Märkte, in zwielichtige Badehäuser, in dunkle Keller und in die Häuser der reichen Patrizier begleitet man die Hauptcharakter während einer actionreichen und packenden Handlung. Dabei lernt man nebenher mehr über das Leben der Menschen im Mittelalter und den Beruf der Salbenmacherin. So etwas interessiert mich immer ganz besonders. Die Autorin schafft es solche Informationen sehr anschaulich und lehrhaft einfließen zu lassen ohne, dass es dabei trocken wirkt. Voller Spannung und sehr bildgewaltig kämpft Olivia auch in diesem Teil um ihr Glück und gegen die Schatten der Vergangenheit. Mit einem überraschenden Ende stellt die Autorin trotzdem die Weichen für ein erneutes Wiedersehen mit der Salbenmacherin. Mein Fazit "Die Salbenmacherin und der Bettelknabe" ist eine bildgewaltige und spannende Fortsetzung der Reihe um Olivia. Man trifft auf alte Bekannte und neue Charaktere welche den Leser sehr anschaulich in die Welt des Mittelalters entführen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Toller Mittelalter Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Weimar am 07.09.2016

Es war bei mir der erste Roman von Silvia Stolzenburg,und warscheinlich auch nicht der letzte. Das ich das vorgänger Buch nicht gelesen habe-machte gar nichts.Gleich zu Beginn des Buches war es spannend, die Autorin fesselt mit ihrem historischen Wissen.Es ist alles sehr anschaulich beschrieben. Die Salbenmacherin Olivera ist mit ihrem Liebsten... Es war bei mir der erste Roman von Silvia Stolzenburg,und warscheinlich auch nicht der letzte. Das ich das vorgänger Buch nicht gelesen habe-machte gar nichts.Gleich zu Beginn des Buches war es spannend, die Autorin fesselt mit ihrem historischen Wissen.Es ist alles sehr anschaulich beschrieben. Die Salbenmacherin Olivera ist mit ihrem Liebsten und seinen Kindern nach Nürnberg gezogen-um sich da ein neues Leben aufzu bauen.Sie besitzt schon einen guten Ruf als Salbenmacherin,ihr Liebster wartet auf die Ernennung zum Apotheker.Jona der Betteljunge ist auch nach Nürnberg gekommen,um sich als Bettelknabe durchzu schlagen.Oliveras Mann Lorenz vor dem sie geflüchtet ist mit seinem Bruder Götz-der ist auch in Nürnberg.Sein Hass auf seinen Bruder Götz und Olivera ist grenzenlos.Er folgt Olivera,Jona der aus Hunger bei einer fragwürdigen Gemeinschaft untergekommen ist,wird von Lorenz schwer verletzt,als er versucht zu fliehen.Er kann sich gerade noch bis zu Oliveras Haus schleppen.Sie nimmt ihn auf und pflegt ihn gesund.Dann überschlagen sich die Ereignisse..... Der Roman ist super und ich kann ihn nur jedem empfehlen,der gerne Mittelalterromane ließt.Er bekommt von mir volle 5 Sterne

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Angst um Olivera
von einer Kundin/einem Kunden aus Lichtenstein am 05.09.2016

Auch dieses Buch ist wieder ein sehr gelungenes Werk von Silvia Stolzenburg. Ich war gespannt auf die Fortsetzung des ersten Teils und wurde nicht enttäuscht. Spannung, Empathie für die Protagonisten, interessante historische Fakten, Einblicke in das Leben der damaligen Zeit- all das vereint diese packende Geschichte in sich. Jetzt... Auch dieses Buch ist wieder ein sehr gelungenes Werk von Silvia Stolzenburg. Ich war gespannt auf die Fortsetzung des ersten Teils und wurde nicht enttäuscht. Spannung, Empathie für die Protagonisten, interessante historische Fakten, Einblicke in das Leben der damaligen Zeit- all das vereint diese packende Geschichte in sich. Jetzt bin ich neugierig, ob noch so eine Fortsetzung folgt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Olivera in Gefahr - spannend
von mabuerele am 02.09.2016

„...Die Augen des fliehenden Knaben zuckten von links nach rechts wie die eines gehetzten Tieres – geweitet vor Furcht. Stolpernd brach er durch das immer dichter werdende Unterholz, glitt auf dem eisigen Waldboden aus, rappelte sich wieder auf und rannte weiter...“ Das Buch beginnt spannend. Ein Junge ist auf der... „...Die Augen des fliehenden Knaben zuckten von links nach rechts wie die eines gehetzten Tieres – geweitet vor Furcht. Stolpernd brach er durch das immer dichter werdende Unterholz, glitt auf dem eisigen Waldboden aus, rappelte sich wieder auf und rannte weiter...“ Das Buch beginnt spannend. Ein Junge ist auf der Flucht. Obiges Zitat berichtet davon. Dann wechselt das Geschehen nach Nürnberg. Es ist das Jahr 1409. Dem Jungen Jona gelingt es, sich durch das Tor in die Stadt zu schmuggeln. Dort versucht er zu betteln. Aber die Regeln sind hart. Da er keine Bettlermarke hat, wird er zum Arbeiten auf eine Baustelle geschickt. Götz und Olivera haben sich in Nürnberg eine neues Leben aufgebaut. Während Olivera weiter Salben, Säfte und Tee verkauft, wartet Götz auf seine Berufung zum Apotheker. Olivera hat einen guten Ruf. Das aber hat nicht nur Vorteile. Dann kreuzen sich die Wege von Olivera und Jona. Damit kommen die Schatten der Vergangenheit zurück. Die Autorin hat einen fesselnden und ausgezeichnet recherchierten historischen Roman geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in ihren Bann gezogen. An entsprechenden Stellen gibt es Hinweise auf den ersten Teil. Sie genügen, um die Zusammenhänge zu begreifen. Trotzdem würde ich empfehlen, erst das Buch „Die Salbenmacherin“ zu lesen. Der Schriftstil des Buches ist angenehm lesbar. Die Verhältnisse im mittelalterlichen Nürnberg werden gut beschrieben. So darf ich als Leser Olivera auf den Markt begleiten, wo sie ihre Produkte anbietet, oder ihr bei der Herstellung von Salben und Heilmitteln über die Schulter schauen. Der Produktionsprozess dieser Dinge wird an wenigen Beispielen detailliert dargestellt. Im Haushalt leben die beiden Kinder von Götz. Besonders Cristin interessiert sich für Oliveras Arbeit. Die Wissbegierde des Mädchen erinnert Olivera an ihre eigene Kindheit, wo sie ihrer Yiayia (Großmutter) zur Hand gehen durfte. Olivera stammt aus Konstantinopel. Schön wiedergegeben werden ihre kurzen Phasen von Heimweh und ihre Sehnsucht nach der Großmutter. Auch hat sie Probleme mit dem deutschen Winter. Diese Kälte ist sie nicht gewohnt. Dass Sucht kein Laster unserer Zeit ist, wird im Roman deutlich. Damals war es Mohnsaft, dem die Damen der besseren Schichten zuneigten. Spannend fand ich das Abtreibungsrecht der damaligen Zeit. Mit Jona hat die Autorin einen besonderen Protagonisten geschaffen. Der Junge ist schwer einzuschätzen. Ursache ist unter anderem, dass es ihm schwerfällt, Menschen zu vertrauen, selbst denen, die es gut mit ihm meinen. Einerseits fällt er dadurch Fehlentscheidungen, andererseits steht er Freunden bedingungslos zur Seite. Die Autorin legt viel Wert auf die Emotionen ihrer Protagonisten. Diese werden nicht nur durch Worte, sondern ebenso im Handeln deutlich. Auf der einen Seite regieren Hass und Rachegedanken, auf der anderen Zuneigung und der unbedingte Wille zu helfen. Erstaunlich fand ich, dass der Henker bei der Befragung im Kerker keinen Unterschied machte, von welchem Stand der Delinquent war. Eine Bibliografie und ein Nachwort, dass Fakten und Fiktion benennt, ergänzen das Buch. Das Cover in Rottönen mit der jungen Frau vor der Kulisse von Nürnberg passt, weil es auf Oliveras Wurzeln hinweist. Der Roman hat mir ausgezeichnet gefallen. Er besitzt nicht nur eine spannende Handlung und sympathische Protagonisten, sondern die Autorin malt mit Worten ein facettenreiches Bild der damaligen Zeit.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Gelungene Fortsetzung um die Salbenmacherin Olivera
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 01.09.2016

Nürnberg, Februar 1409: Der elfjährige Waisenjunge Jona schlägt sich nach Nürnberg durch, doch auch in der Stadt ist das Leben für einen Bettelknaben nicht weniger hart. Als ein gut gekleideter Städter ihm Essen und Unterkunft sowie Arbeit anbietet, überlegt Jona nicht lange. Jedoch wird ihm schnell klar, dass hier... Nürnberg, Februar 1409: Der elfjährige Waisenjunge Jona schlägt sich nach Nürnberg durch, doch auch in der Stadt ist das Leben für einen Bettelknaben nicht weniger hart. Als ein gut gekleideter Städter ihm Essen und Unterkunft sowie Arbeit anbietet, überlegt Jona nicht lange. Jedoch wird ihm schnell klar, dass hier irgendwas faul ist. Es gelingt ihm zwar die Flucht, aber seine Verfolger geben nicht auf und er endet schlussendlich halb totgeschlagen im Hinterhof der Salbenmacherin Olivera. Auf das Wiedersehen mit Olivera und Götz und ihrer Familie habe ich mich nach dem ersten Buch „Die Salbenmacherin“ schon sehr gefreut, schließlich war ich neugierig, wie es ihnen seit ihrem Weggang aus Tübingen ergangen ist. Wie auch schon der erste Band ist auch dieses Buch eher ein historischer Krimi mit viel Spannung und Dramatik. Ich denke, man kann dieses Buch auch ohne Kenntnisse des ersten Bandes lesen, denn die Autorin hilft an den richtigen Stellen mit den nötigen Erklärungen aus. Seit sechs Wochen befindet sich die Familie in Nürnberg und wartet sehnlichst auf die Berufung von Götz zum Apothecarius. Dabei sind Götz und Olivera darauf bedacht, dass niemand herausfindet, dass sie nicht verheiratet sind. Schnell sprechen sich Oliveras Kenntnisse in Nürnberg rum, was ihr zwar lukrative Aufträge einbringt, aber auch Gefahren mit sich bringen. Und ständig sitzt den beiden die Angst im Nacken, die den Namen Laurenz Nidhard trägt, Götz' Bruder und Oliveras rechtmäßiger Ehemann, von dem sie nicht wissen, wo er abgeblieben ist. Bereits der Prolog ist sehr spannend und unheimlich und erinnert den Leser an die schaurigen Ereignisse aus dem ersten Buch. Geschickt verknüpft die Autorin Historie und Fiktion mit der Kulisse Nürnbergs zu einer gelungenen Romanhandlung. Besonders freut es mich, dass die Autorin angekündigt hat, dass es mit Olivera und Götz weitergehen wird.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Spannend von der ersten Zeile an
von hasirasi2 aus Dresden am 28.08.2016

Nürnberg 1409: Jona hat es nicht leicht: keine Familie, nichts zu Essen, es ist bitterster Winter und für harte ehrliche Arbeit ist er zu schwach. Deshalb ergreifen er und sein Freund Caspar die Chance, als Botenjungen zu arbeiten, als es ihnen angeboten wird. Doch was ihn im Haus seines... Nürnberg 1409: Jona hat es nicht leicht: keine Familie, nichts zu Essen, es ist bitterster Winter und für harte ehrliche Arbeit ist er zu schwach. Deshalb ergreifen er und sein Freund Caspar die Chance, als Botenjungen zu arbeiten, als es ihnen angeboten wird. Doch was ihn im Haus seines Auftraggebers erwartet, schlägt ihn in die Flucht und so landet er kurz darauf halbtot in Oliveras Hof. Olivera ist Salbenmacherin und stammt ursprünglich aus Konstantinopel, aber ihr Vater hatte sie an seinen Geschäftsfreund Laurenz in Tübingen verheiratet. Laurenz war in einen Reliquienschwindel verwickelt („Die Salbenmacherin“) und Olivera hat diesen nur knapp überlebt. Jetzt erhofft sie sich mit Laurenz’ Bruder Götz eine glückliche Zukunft in Nürnberg. Götz arbeitet darauf hin, als Apotheker zugelassen zu werden und Olivera kann vom Verkauf ihrer Heil- und Schönheitsmittel gut leben. Außerdem ist sie schwanger – alles könnte perfekt sein, wenn ihre Angst vor Laurenz nicht wäre. Und als sie sich um Jona kümmert, nimmt das Unheil seinen Lauf. Mir hat besonders die Vielschichtigkeit der Protagonisten gefallen. Jona tat mir einerseits leid, so allein und halbverhungert mitten im Winter in Nürnberg. Allerdings versucht er sich mehr oder weniger durchs Leben zu gaunern – sein großes Vorbild ist Till Eulenspiegel, nur leider funktionieren dessen Streiche und Tricks in der Wirklichkeit nicht. Aber er macht im Laufe der Handlung eine enorme Wandlung durch und entwickelt sich vom jugendlichen gedankenlosen selbstsüchtigen Träumer und Stadtstreicher zu einem mutigen, mitfühlenden und gewitzten Zeitgenossen. Olivera ist eine selbstbewusste, gebildete und warmherzige Frau. Salbenmacherin ist für sie eine Berufung, hat ihre Großmutter sie doch von frühester Kindheit an unterwiesen. Aber sie kennt auch die dunkle Seite ihrer Zunft, wird bei Abtreibungen gerufen oder wenn eine Frau nicht schwanger wird. Es ist ein Balance-Akt, diese ganzen Dinge innerhalb der damaligen Gesetze und Regelungen auszuführen, den sie aber gut beherrscht. Und über alle dem schwebt für sie das Damoklesschwert in Form von Laurenz. Denn falls er noch lebt, könnte er jederzeit auftauchen und seine Rechte als ihr Ehemann einfordern. Götz ist zu Beginn recht unbeschwert und einfach nur glücklich über den Neubeginn. Aber er ist auch neugierig und hartnäckig, will wissen, wer hinter Jonas Verletzungen steht. Als dann auch noch Olivera in Gefahr gerät, begreift er die Zusammenhänge schneller als die Stadtwachen. Er ermittelt auf eigene Faust und nimmt auf nicht und niemanden Rücksicht. Silvia Stolzenburg schreibt sehr anschaulich, mit viel Liebe zum Detail und Lokalkolorit. Ich war schon ein paar Mal in Nürnberg und man erkennt die Handlungsorte (soweit heute noch vorhanden) sofort wieder. Aber auch ohne Ortskenntnis ist das Buch sehr unterhaltsam und kurzweilig. Die Handlung ist von der ersten Seite an extrem spannend, es geht Schlag auf Schlag und am Ende habe ich sogar meinen Nachtschlaf vernachlässigt, weil ich unbedingt wissen wollte / musste, wie es ausgeht. Jetzt fiebere ich schon dem nächsten Fall entgegen ;-).

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Geschichtsunterricht mit hohem Unterhaltungsfaktor
von Gudrun aus München am 25.08.2016

Hier möchte ich gleich zu Beginn anmerken, dass dies der 2. Band nach "Die Salbenmacherin" ist. Dieser kann jedoch meiner Meinung nach auch ohne Vorkenntnisse des 1. Bandes, hervorragend gelesen werden. Aber, Achtung, man wird sicherlich den 1. Band auch lesen wollen. ; D Ausserdem ist das Cover wieder... Hier möchte ich gleich zu Beginn anmerken, dass dies der 2. Band nach "Die Salbenmacherin" ist. Dieser kann jedoch meiner Meinung nach auch ohne Vorkenntnisse des 1. Bandes, hervorragend gelesen werden. Aber, Achtung, man wird sicherlich den 1. Band auch lesen wollen. ; D Ausserdem ist das Cover wieder mal vortrefflich gewählt......macht sich wirklich wunderschön im Bücherregal. Die Autorin zeigt mit ihrem flüssigen und eingängigen Schreibstil auch hier wieder, wie Bücherschreiben funktioniert, damit der Leser am Ball bleibt. Die Spannung wird von Anfang bis Ende hoch gehalten und man will unbedingt wissen, wie das denn weitergeht. Die Charaktere, ob es die "Guten" oder die "Bösen" sind, werden alle hervorragend dargestellt, sodass sich der Leser in jeden hineinversetzen kann. Am Liebsten würde man den Bösen "den Kragen umdrehen", so involviert wird man hier. Die Geschichte zeigt deutlich, wie tief der Mensch sinken kann. Sei´ es aus Geldgier, Machtgehabe, Hass, Rache oder oder oder... Aber auch, wieviel Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt dem entgegenzusetzen weiß. Die Begebenheiten zu den jeweiligen Orten und deren Beschaffenheit sowie auch die Sprache, die die Autorin den Mitwirkenden in den Mund legt, versetzen den Leser an die Orte und die damalige Zeit. Die Bilder und Szenen werden authentisch geschildert. Man ist gleich mittendrin, da man durch diese Beschreibungen ein realistisches und lebhaftes Bild vor Augen hat. Das Buch handelt von der Salbenmacherin Olivera, die Anfang des 15. Jahrhunderts in Nürnberg ansässig ist. Sie muss sich erst einleben, da sie mit ihren Lieben dort noch nicht so lange lebt. Gleich zu Beginn wird sie mit unwägbaren Leiden der dortigen Anwohner konfrontiert und ist oft hin- und hergerissen, ob denn das alles so rechtens ist. Ausserdem dreht sich das Buch um Jona, einen 11-jährigen armen Jungen, der von einem Übel ins nächste strauchelt. Wie werden sich diese beiden begegnen und welche Schwierigkeiten werden diesen noch alles in die Wege gelegt?? Undurchsichtige Vorkommnisse häufen sich und ziehen die Stricke immer enger. Mein Fazit: Geschichtsunterricht mit hohem Unterhaltungsfaktor

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
toll recherchiert und liebevoll in spannender Geschichte umgesetzt
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 25.08.2016

Dies war mein erster historischer Roman von dieser Autorin und ich bin echt begeistert von ihrem Schreibstil. Die Figuren sind sehr glaubhaft umschrieben. Der Leser wird durch die mittelalterlichen Begriffe in die damalige Zeit zurückversetzt. Beispiele hierzu wären: Nachrichter, Lochhüter, Lochwirt. Ich konnte von Anfang an, ohne den... Dies war mein erster historischer Roman von dieser Autorin und ich bin echt begeistert von ihrem Schreibstil. Die Figuren sind sehr glaubhaft umschrieben. Der Leser wird durch die mittelalterlichen Begriffe in die damalige Zeit zurückversetzt. Beispiele hierzu wären: Nachrichter, Lochhüter, Lochwirt. Ich konnte von Anfang an, ohne den vorherigen Teil gelesen zu haben, in die Handlung einsteigen. Die Bösewichte und deren Intrigen haben mich beim Lesen regelrecht kribbelig gemacht. Silvia Stolzenburg hat also beim Schreiben alles richtiggemacht. Zumal es ihr auch sehr gut gelungen ist die Spannung in der Geschichte zu halten. Beeindruckt war ich von den Beschreibungen der medizinischen Tinkturen, deren Wirkungsweise sowie von der Beschreibung der Körpersäfte-Theorie bezogen auf die Fruchtbarkeit. Derartige Informationen hatte ich bisher noch nirgends gelesen. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt. Für alle, die gern mittelalterliche Romane lesen, ist dieses Buch in meinen Augen erste Wahl. Von mir gibt es eine 100%ige uneingeschränkte Leseempfehlung.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Klasse!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 09.08.2016

Lange darauf gewartet und endlich ist es da und was soll ich sagen, das Warten hat sich gelohnt. Liebe, Dramatik, Hass und Intrigen treffen es glaube ich recht genau wenn man das Buch mit nur wenigen Worten beschreiben möchte. Olivera und Götz haben es geschafft und leben vermeintlich endlich zufrieden und... Lange darauf gewartet und endlich ist es da und was soll ich sagen, das Warten hat sich gelohnt. Liebe, Dramatik, Hass und Intrigen treffen es glaube ich recht genau wenn man das Buch mit nur wenigen Worten beschreiben möchte. Olivera und Götz haben es geschafft und leben vermeintlich endlich zufrieden und friedlich in Nürnberg zusammen. Wenn da nicht die Schatten der Vergangenheit wären. Und diese insbesondere in Person von Laurenz der natürlich auf Rache sinnt und dafür wirklich alles versucht um das Glück von Olivera zu zerstören. Mehr müsst ihr Euch selbst erlesen, denn natürlich wird es für das Buch auch wieder eine Leseempfehlung geben. Dank Silvia Stolzenburgs wirklich tollem Schreibstil, der es dem Leser leicht macht in die Story hineinzukommen, hat man von Anfang an das Gefühl das Buch nicht nur zu lesen, sondern es zu erleben. Die Schauplätze sind so schön beschrieben, dass es dem Leser so vorkommt, er steht vor den Gebäuden, auf dem Markt oder aber im Kerker. Schaurig schön sind auch die Figuren beschrieben, denen man besonders was die Henkersknechte oder aber die bösen Buben angeht nicht wirklich begegnen möchte. Zu real erscheinen die Figuren wieder einmal und man merkt wie sehr die Autorin in der Geschichte lebt. Silvia Stolzenburg scheint über Nürnberg zu stehen und von oben ihre lebendigen Figuren zu beobachten was die so treiben und schreibt das alles mit. Es erscheint nicht im Geringsten eine ersonnene Geschichte, sondern vielmehr das wahre Leben. Es scheint eine Beschreibung des realen Lebens der Zeit zu sein, ohne aber den Charakter eines Sachbuchs zu bekommen, eher ist es ein Buch zum Träumen und erleben. Ein Buch welches den Leser auf den ersten Seiten schon abholt und nicht mehr loslässt bis zur letzten Seite. Spannend geht es gleich im Prolog los und diese Spannung wird auch gehalten und zum Finale hin nochmals gesteigert. Das Buch hätte es meiner Meinung nach verdient für die große Kinoleinwand verfilmt zu werden. Für mich ist das natürlich wieder einmal die Höchstpunktzahl und eine Leseempfehlung wert. 5 von 5 Sternen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die Salbenmacherin und der Bettelknabe
von Sabine aus Aachen am 29.08.2016

Es war mein erstes Buch von Silvia Stolzenburg, aber sicherlich nicht mein letztes - denn sie hat mich mit diesem zweiten Band um die Salbenmacherin Olivera sehr begeistern können. Schon der Einstieg in die Geschichte ist spannend, denn man wird im Prolog Zeuge, wie ein kleiner Junge auf der Flucht... Es war mein erstes Buch von Silvia Stolzenburg, aber sicherlich nicht mein letztes - denn sie hat mich mit diesem zweiten Band um die Salbenmacherin Olivera sehr begeistern können. Schon der Einstieg in die Geschichte ist spannend, denn man wird im Prolog Zeuge, wie ein kleiner Junge auf der Flucht geschnappt und hingerichtet wird. Doch auch danach bleibt es spannend, denn die Autorin schafft es, den Leser ins historische Nürnberg zu entführen und die Geschichte um Olivera und den Bettelknaben Jona sehr lebendig zu erzählen. Zunächst gibt es zwei Erzählstränge, die dann aber im Lauf des Buches ineinandergreifen. In dem einen geht es um die Salbenmacherin Olivera, die mit ihrem Liebsten in Nürnberg ein neues Leben beginnt. Olivera hat sich bereits einen guten Ruf als Salbenmacherin gemacht, ihr Liebster Götz wartet jedoch noch auf seine Ernennung zum Apotheker. In dem anderen Erzählstrang steht der Bettlerjunge Jona im Mittelpunkt, der sich als Dieb mehr recht als schlecht durchschlägt. In Nürnberg bekommt er ein verlockendes Angebot - doch dieses erweist sich bald als böse Falle. Es ist vor allem der Schreibstil, der mich so begeistert hat. Er hat bei mir nicht nur ein historisches Gefühl beim Lesen geschaffen, sondern mich richtig in die Geschichte hineingezogen. Er ist sehr lebendig und gut lesbar, passt dennoch aber zum 15. Jahrhundert, in dem die Geschichte spielt. Er ist bildreich, so dass ich alle Szenerien genau vor Augen hatte, und trotz der Beschreibungen wird es nie langweilig oder langatmig. Ganz im Gegenteil - ist der Prolog schon spannend, schafft es die Autorin, diese Spannung das ganze hindurch zu halten, bis es am Schluss ein großes Finale gibt, das alle Fäden zusammenführt und alle noch offenen Fragen klärt. Auch der Plot selber hat mir gut gefallen - er war gut durchdacht, bot einige Wendungen und Überraschungen, und am Ende wird doch alles logisch und plausibel aufgelöst. Die Charaktere sind alle sehr liebevoll gestaltet - nicht nur die Protagonistin Olivera, die ich aber sofort in mein Herz geschlossen habe. Sie ist für die damalige Zeit eine sehr selbstbewusste Frau, die zuzupacken weiß, aber auch Gefahren einschätzen kann - und die gab es seinerzeit ja nun reichlich. Dabei trägt sie ihr Herz am rechten Fleck und lässt sich so schnell nicht aus der Fassung bringen. Bei Jona hat es etwas gebraucht, bis ich auch ihn mochte, wirkt er doch zunächst hinterlistig und undankbar - aber im Laufe der Geschichte lernt man auch ihn besser kennen, und es zeigt sich sein wahrer Charakter. Auch die Nebenfiguren sind gut gezeichnet, und genau wie die Hauptfiguren machen auch sie zum Teil sehr interessante Entwicklungen durch. Gerade für Einsteiger ins historische Genre finde ich diesen Roman bestens geeignet, da er von Anfang an zu fesseln weiß, gut lesbar ist und eine spannende Geschichte bietet. Es gibt Intrigen und Neid, Liebe und Freundschaft und vor allem ein tolles Mittelalter-Feeling. Auch wenn dieser Band der zweite Teil einer Reihe ist, kann man ihn gut ohne Kenntnis des ersten lesen. Silvia Stolzenburg erklärt notwendige Details aus dem ersten Band, die locker in die Geschichte eingestreut sind. Ich habe mich von dieser Buch wirklich sehr gut unterhalten gefühlt und gebe gerne 4 von 5 Sternen. Einen Stern ziehe ich ab, weil ich mir auch mal ein paar ruhigere Passagen gewünscht hätte, in denen nochmal mehr in die Tiefe gegangen wird und man mehr in den damaligen Alltag abtauchen kann. Mein Fazit Gerade für Einsteiger in das historische Genre finde ich diesen Roman sehr gut geeignet - er hat einen angenehmen und zur Zeit passenden Schreibstil, fesselt von der ersten Seite an, bietet einen interessanten Plot mit Überraschungen und Wendungen und Charaktere, mit denen man fiebert. Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Sternen und freue mich auf weitere Bücher aus der Feder von Silvia Stolzenburg.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Die Salbenmacherin und der Bettelknabe

Die Salbenmacherin und der Bettelknabe

von Silvia Stolzenburg

(11)
Buch
14,99
+
=
Die Postmeisterin

Die Postmeisterin

von Helga Glaesener

(8)
Buch
19,99
+
=

für

34,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen