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Die Schattenschrift

Roman

(9)
Das Böhmen des 13. Jahrhunderts ist ein gefährlicher Ort für eine junge Frau, vor allem, wenn sie mit ungewöhnlichen Sinnen und einem verblüffenden Intellekt geboren wurde, so wie Maus. Manche bezeichnen sie als Hexe, andere als Engel. Dann rettet Maus eines Tages dem jungen böhmischen König Ottokar das Leben, woraufhin dieser sie mit an den Königshof nach Prag nimmt. Schnell werden die politischen Intrigen am Hof gefährlich für Maus. Wer ist dieses geheimnisvolle Mädchen? Wo kommt sie her, und kann sie den Höflingen möglicherweise gefährlich werden? Als Maus’ außergewöhnliche Gaben immer stärker werden, muss sie sich dem Rätsel ihrer Herkunft stellen. Doch wird sie bereit sein, ihr dunkles Schicksal zu tragen?



Portrait
Dana Chamblee Carpenter wurde für ihre in Arkansas Review, Jersey Devil Press, and Maypop veröffentlichten Kurzgeschichten als Autorin ausgezeichnet. Sie unterrichtet Kreatives Schreiben und Amerikanische Literatur an einer Privatuniversität in Nashville, Tennessee, wo sie mit ihrem Mann und ihren Kindern lebt. Bohemian Gospel ist ihr Debütroman, für den sie den Killer Nashville’s 2014 Claymore Award gewann.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 08.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31727-7
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 210/139/37 mm
Gewicht 544
Originaltitel Bohemian Gospel
Verkaufsrang 55.704
Buch (Paperback)
14,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Die Schattenschrift
von Mel aus Hiddenhausen am 06.11.2016

Wäre das Buch ein reiner Historienroman, ich hätte es vermutlich nicht gelesen. Da aber die Geschichte um die junge Maus auch einige Fantasy-Elemente enthält, hat sich das Lesen für mich sehr interessant gestaltet. Der Schreibstil von Dana Carpenter ist packend. Sie konnte mir das Böhmen des 13. Jahrhunderts sehr bildlich... Wäre das Buch ein reiner Historienroman, ich hätte es vermutlich nicht gelesen. Da aber die Geschichte um die junge Maus auch einige Fantasy-Elemente enthält, hat sich das Lesen für mich sehr interessant gestaltet. Der Schreibstil von Dana Carpenter ist packend. Sie konnte mir das Böhmen des 13. Jahrhunderts sehr bildlich und gut beschreiben. "Maus" war mir erst nach einiger Zeit sympathisch, zu Anfang wusste ich ihre Rolle noch nicht so recht einzuordnen. Dies hat sich nach einem Drittel ungefähr geändert, ab da habe ich dann mit ihr gefiebert. Den Charakter des Ottokar dagegen fand ich die meiste Zeit recht unsympathisch und konnte Maus Sympathie ihm gegenüber nicht wirklich teilen. Die Geschichte beginnt schon sehr spannend und bleibt dies auch, ohne für mich erkennbare Längen. Einzig und allein vom Ende hatte ich mir dann etwas mehr versprochen, vielleicht mehr Pfiff und ein Aha-Erlebnis. Mein Fazit Gelungener Genre-Mix, spannend bis zum Schluss. Mir hat die Schattenschrift gut gefallen.

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Weder Fisch noch Fleisch
von hasirasi2 aus Dresden am 20.09.2016

Böhmen im 13. Jahrhundert. Das Mädchen Maus ist im Kloster aufgewachsen. Schon früh wurde ihre besondere Begabung erkannt, weshalb sie als Heilerin ausgebildet wurde. Der Abt Luca hat die Stelle ihres unbekannten Vaters eingenommen und bringt ihr neben Lesen und Schreiben auch verschiedene Sprachen, Geschichte und Philosophie bei. Sie... Böhmen im 13. Jahrhundert. Das Mädchen Maus ist im Kloster aufgewachsen. Schon früh wurde ihre besondere Begabung erkannt, weshalb sie als Heilerin ausgebildet wurde. Der Abt Luca hat die Stelle ihres unbekannten Vaters eingenommen und bringt ihr neben Lesen und Schreiben auch verschiedene Sprachen, Geschichte und Philosophie bei. Sie ist erst 15 als König Ottokar von Böhmen halbtot in ihr Kloster gebracht wird, aber sie kann ihn als Einzige heilen. Ottokar ist nur 2 Jahre älter als sie, sehr charismatisch und an ihr interessiert. Also wird sie in von nun an begleiten, als Heilerin, Mündel, Vertraute – Geliebte?! Ihre Stellung an seinem Hof macht ihr nicht nur Freunde. Und sie hat dunkle Seiten, ungewöhnliche Begabungen: sie altert nicht, ist nie krank und Verletzungen heilen binnen kürzester Zeit. Ihre Wünsche werden wahr – also muss sie aufpassen, was sie sich wünscht! ... Gleich vorweg – ich hab mich bei diesem Buch vertan. Irgendwie hatte ich im Klappentext überlesen, dass es Fantasy ist und bin von einem historischen Roman ausgegangen. Und auf den ersten 100 Seiten wurden meine Erwartungen auch voll erfüllt, ich bin förmlich durch sie geflogen. Doch dann begann der fantastische Teil des Buches, verwob sich immer mehr mit der historischen Handlung und hat mich leider nicht überzeugen können. Bis auf wenige Ausnahmen habe ich mich durch den Rest des Buches gequält und auch erfolglos auf die Erklärung des Titels gewartet – oder habe ich ihn überlesen? Der englische Titel „Bohemian Gospel“ scheint mir hier passender. Mir ist ehrlich gesagt nicht ganz klar, warum die Autorin hier Fantasy und wahre Geschichte verwoben hat, denn dem Teil um Ottokar scheinen auf realen Tatsachen zu Grunde zu liegen. Er ist authentisch, das Gerangel am Hof scheint auf realen Vorbildern zu beruhen und auch die Heilmethoden bis hin zum Kaiserschnitt (natürlich nicht bei Ottokar ;-) ) waren zu der Zeit üblich. Warum also muss Maus gegen Dämonen etc. kämpfen? Sie ist eine taffe junge Frau, ihrer Zeit vielleicht etwas voraus, aber das würde ich ihr noch abkaufen. Auch dass sie erst als Mündel des Abtes und danach von Ottokar unter besonderem Schutz steht, kann ich mir durchaus vorstellen. Sie sucht eben ihren Platz, ihre Stellung im Leben. Und natürlich verfällt sie Ottokar, gibt sie ihm bei der kleinsten Geste nach, obwohl er sie lange nur ausnutzt. Ottokar ist ganz aufstrebender Herrscher, muss sich immer wieder gegen seien Vater behaupten, gegen ihn kämpfen. Dabei sind ihm alle Mittel Recht. Und so eben zwischendurch kämpft Maus mal wieder gegen ein paar Dämonen, innere und äußere. Für mich wäre die Geschichte ohne diese Zwischenspiele runder, logischer und zum Teil auch weniger langatmig gewesen. Ich fürchte, ich bin einfach die falsche Zielgruppe oder hätte den Klappentext besser lesen müssen (oder er ist zu schwammig formuliert), aber leider kann ich hier nur 2 von 5 Sternen vergeben. Für mich war das Buch weder Fisch noch Fleisch, weder ein reiner historischer Roman noch reine Fantasy.

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Tolles Debüt
von Petra Donatz am 20.09.2016

Klappentext Das Böhmen des 13. Jahrhunderts ist ein gefährlicher Ort für eine junge Frau, vor allem, wenn sie mit ungewöhnlichen Sinnen und einem verblüffenden Intellekt geboren wurde, so wie Maus. Manche bezeichnen sie als Hexe, andere als Engel. Dann rettet Maus eines Tages dem jungen böhmischen König Ottokar das Leben,... Klappentext Das Böhmen des 13. Jahrhunderts ist ein gefährlicher Ort für eine junge Frau, vor allem, wenn sie mit ungewöhnlichen Sinnen und einem verblüffenden Intellekt geboren wurde, so wie Maus. Manche bezeichnen sie als Hexe, andere als Engel. Dann rettet Maus eines Tages dem jungen böhmischen König Ottokar das Leben, woraufhin dieser sie mit an den Königshof nach Prag nimmt. Schnell werden die politischen Intrigen am Hof gefährlich für Maus. Wer ist dieses geheimnisvolle Mädchen? Wo kommt sie her, und kann sie den Höflingen möglicherweise gefährlich werden? Als Maus’ außergewöhnliche Gaben immer stärker werden, muss sie sich dem Rätsel ihrer Herkunft stellen. Doch wird sie bereit sein, ihr dunkles Schicksal zu tragen? Die Autorin Dana Chamblee Carpenter wurde für ihre in Arkansas Review, Jersey Devil Press, and Maypopveröffentlichten Kurzgeschichten als Autorin ausgezeichnet. Sie unterrichtet Kreatives Schreiben und Amerikanische Literatur an einer Privatuniversität in Nashville, Tennessee, wo sie mit ihrem Mann und ihren Kindern lebt. Bohemian Gospel ist ihr Debütroman, für den sie den Killer Nashville’s 2014 Claymore Award gewann. Meine Meinung Story Eine junge Frau, von allen nur Maus genannt, wächst in einem Kloster im 13. Jahrhundert auf. Doch Maus ist anders als die Mönche und Nonnen, die das Kloster bewohnen. Denn Maus hat Fähigkeiten die nicht zu erklären sind. Nicht nur die Mönche und Nonnen des Klosters begegnen ihr mit Argwohn. Auch die Bewohner des nahen Dorfes sind ihr gegenüber Skeptisch. Einzig in Pater Lukas findet Maus Verständnis und einen Freund. Maus erlernt den Beruf des Heilers, doch sie lebt in ständiger Angst vor der Inquisition. Als König Ottokar schwer verletzt ins Kloster gebracht wird schafft sie das fast unmögliche und heilt ihn. Ottokar nimmt sie mit auf seinen Königssitz und findet in Maus nicht nur die Lebensretterin, sondern auch eine Verbündete im Kampf um seinen Thron . Schreibstil Das Buch ist einfach zu lesen und wird aus der Sicht von Maus erzählt. So bekommt der Leser einen Einblick in die Seele und Gefühlswelt von Maus. Charaktere Die Hauptfigur ist Maus, man kann mit ihr sehr gut mitfühlen, aber auch die anderen Charaktere kommen sehr gut beim Leser an. Insgesamt 33 Figuren werden dem Leser bereits zu Anfang vorgestellt. Doch trotz der Vielzahl behält man gut den Überblick. Fazit Dana Carpenter hat mit dem Buch einen sehr lesenswerten Roman geschrieben. Neben vielen historischen Begebenheiten, fliesen auch Fantasy Elemente mit ein, dennoch beruht das Buch auf wahren Fakten. Es ist aber keine Geschichte wie man sie möglicherweise erwartet, insbesondere das Ende hat mich sehr überrascht. Die Autorin Schaft es sehr gut, trotz einfacher Erzählweise, die Gefühlswelt von Maus rüber zubringen. Ein herrlicher Historienschmöker den man nur schwer aus der Hand legen kann. Der Stoff hat durchaus das Potenzial zu weiteren Teilen. Als Leser würde ich es begrüßen, wenn die Autorin weitere Teile schreiben würde. Ich vergebe volle fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

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Ein Lesehighlight und gelungenes Debüt
von Lesemappe aus Schwarzwald am 01.09.2016

Meine Meinung, zu dem Debütroman von Autorin Dana Carpenter ist überwiegend positiv und schon jetzt für mich ein Highlight. Angefangen mit der Schreibweise der Autorin, Dana Carpenter schreibt mit einem einfach zu lesenden Schreibstil, der sehr flüssig zu lesen ist. Mit ihrer eindrucksvollen Art des Schreibens konnte mich die Autorin... Meine Meinung, zu dem Debütroman von Autorin Dana Carpenter ist überwiegend positiv und schon jetzt für mich ein Highlight. Angefangen mit der Schreibweise der Autorin, Dana Carpenter schreibt mit einem einfach zu lesenden Schreibstil, der sehr flüssig zu lesen ist. Mit ihrer eindrucksvollen Art des Schreibens konnte mich die Autorin schon direkt von der ersten Silbe an in den Bann der Geschichte ziehen und bis zum Schluss auch durchweg fesseln. Mit einer sehr gut ausgearbeiteten Geschichte und Figuren, die sie gekonnt in das Geschehen einfügt und lebendig werden lässt. Ich hatte einige Gefühls auf- und ab und jedesmal wenn man dann dachte, puh gerade nochmal gut gegangen, ging die Spannung direkt von vorne los. Sämtliche Figuren die in der Geschichte vorkommen, egal ob es Maus ist, die mir vom Charakter her richtig gut gefallen hat und für mich sehr sympathisch zu Papier gebracht wurde oder König Ottokar, der sich seinem Vater doch gefügt hat. Auch die restlichen Figuren wie Pater Lucas oder Vok, der mir ein Bild vermittelt hat, welches einfach nur grausam ist. Ich habe regelrecht mit Maus mitgelitten und hätte ihr auch am liebsten irgendwie geholfen. Auch bei Ottokar dachte ich manchmal echt.....lass doch dein Vater sagen was er will, aber es ist ja schließlich eine ganz andere Zeit und manchmal hätte ich echt gedacht, dass Ottokar sich nach Maus erkundigt oder sogar besucht. Auch hätte ich mir gewünscht das Ottokar nach dem Tod seiner "Zwangsfrau" und nachdem seines besten Freundes Vok Graf Rozemberk, welcher ebenfalls Zwangsverheiratet wurde mit Maus, dass die beiden eine Zukunft haben. Aber am höchsten ging mein Herzschlag, als Maus nach gut 20 jahren wieder nach Ottokar und ihrem Sohn Nikolaus gesehen hat und mit ihnen unerkannt in die Schlacht zieht damit sie den beiden helfen kann. Doch wie im ganzen Buch, hat auch hier die Autorin ganz andere Pläne mit den Protagonisten. Ich für mein Teil würde sehr gerne eine Fortsetzung über Maus lesen wollen, schon allein weil es mich brennend interessiert was passiert ist nachdem sie sich hat einmauern lassen. Oder wann und wie sie wieder raus kam, oder was sie die 700 Jahre gemacht hat, wo sie war. Die ganzen Fragen blieben für mich unbeantwortet. Fazit: Die Schattenschrift von Dana Carpenter ist ein rund um gelungener Debütroman, welcher von Anfang bis zum Schluss den Leser vollkommen fesselt und in seinen Bann zieht. Die Spannung lässt den Leser außerdem so manche Emotionen erleben und es gibt immer wieder Highlights oder Wendungen mit denen man überhaupt nicht rechnet. Auch ist die Kombination der Genre Fantasy und Historisch sehr gelungen und alles in allem wird dieses Buch sogar zu meinen Highlights in diesem Jahr zählen. Von mir bekommt nach langem hin- und her dieses fantastische Debüt 4,5 von 5 Buchpunkte und auf jeden Fall eine kaufen- und lesen Empfehlung mit beiden Damen hoch. Kauf- und Leseempfehlung: Ein Muss für jeden Buchliebhaber, Fantasy- und Historisch Fans, Daumen hoch

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Dunkle Gestalten und düstere Atmosphäre
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 28.08.2016

In Böhmen des 13. Jahrhunderts lebt in dem Kloster Tepla ein fünfzehnjähriges Mädchen, sie ist hier als Mündel von Mutter Kazi und Pater Lucas aufgewachsen, durfte aber nie die heilige Taufe empfangen und trägt deshalb den Namen Maus. Sie verfügt über eine besonders gute Auffassungsgabe und versteht sich in... In Böhmen des 13. Jahrhunderts lebt in dem Kloster Tepla ein fünfzehnjähriges Mädchen, sie ist hier als Mündel von Mutter Kazi und Pater Lucas aufgewachsen, durfte aber nie die heilige Taufe empfangen und trägt deshalb den Namen Maus. Sie verfügt über eine besonders gute Auffassungsgabe und versteht sich in der Heilkunst. Doch nicht nur das beherrscht sie, sie hat auch dunkle Gaben und deshalb haben viele Menschen in Tepla Angst vor ihr. Als eines Tages der jüngere König Böhmens, Ottokar, schwer verletzt von seinen Rittern ins Kloster gebracht wird, ist Maus die einzige, die ihm noch helfen kann. Graf Rozemberk, Ottokars erster Ritter und bester Freund, vertraut Maus zunächst nicht, doch sie haben keine Wahl. Maus gelint es, den König zu retten, aber als sich herausstellt, dass es ein Mordanschlag war, will er schnellstmöglich nach Prag aufbrechen und Maus soll ihn begleiten. Kurzerhand überträgt Mutter Kazi dem jungen Ottokar Maus' Vormundschaft und sie begleitet ihn und seine Männer nach Prag. Meine Meinung: Also eigentlich bin ich kein großer Freund von historischen Romanen, zumindest nicht von denen, die in dieser Zeit spielen, doch hier war bereits die Leseprobe so spannend, dass ich das Buch lesen musste. Ich erhielt einen wirklich spannenden Roman, der nicht nur im Mittelalter spielt, sondern auch einen Teil an Fantasy/Mystery Elementen enthielt. Das ganze brachte sehr viel Abwechslung in die Geschichte und ließ die Spannung immer wieder steigen. Dana Carpenter gelingt es ausgezeichnet, die doch sehr düstere und teilweise bedrückende Stimmung jener Zeit einzufangen und wiederzugeben. Dabei klingt ihre Sprache aber weder gestelzt noch aufgesetzt, sondern beinahe schon modern und trotzdem glaubwürdig. Der Schreibstil ist sehr locker und fesselnd und so "klebte" ich bereits von der ersten Seite an an dem Buch und verschlang es innerhalb zweier Tage Das gewählte Setting ist perfekt beschrieben, durch feine, aber nicht zu vielen Details, konnte ich mir ein sehr gutes Bild der Gegend machen. Sie versteht es, die Atmosphäre, die schon vom Grundton her sehr düster ist, immer wieder bis ins Beklemmende zu verdichten. So sind manche Szenen regelrecht unheimlich und es gab hier und da auch Gänsehauteffekte. Auch Maus, die Protagonistin, konnte mich völlig begeistern. Für eine noch so junge Frau in dieser Zeit tritt sie unglaublich mutig und selbstsicher auf. Sie weiß, was sie will und was sie erreichen kann und an manchen Stellen hat mich ihr Einfallsreichtum beeindruckt. Am Anfang des Buches erfährt man auch ein paar kleinere Details über ihre Herkunft, bzw. darüber, wie sie aufwuchs, doch das alles bleibt so vage, dass ich mich permanent fragte, wer sie ist, warum jemand sie abgeben wollte oder musste. Diese Frage begleitete mich auch durch den ganzen Roman und ich erhielt erst am Ende dazu eine Antwort, die mich auch völlig überrascht hat. Ich hing an Maus als Protagonistin und spürte ihre Gefühle regelrecht nach, ich litt, ich hoffte, ich hatte Angst und ich verzweifelte mit ihr gemeinsam. Neben Maus als Protagonistin gibt es auch viele weitere Charaktere, die mir zum Teil ans Herz gewachsen sind. Allen voran der junge König Ottokar, der mich mit seiner erfrischenden und sehr natürlichen Art begeistern konnte. Erwähnenswert ist für mich auch noch Pater Lucas, der in Maus' Leben eine große Rolle spielt und seine kleine Andilek (seinen kleinen Engel) wirklich von ganzem Herz liebt. Mein Fazit: Ein spannungsgeladener historischer Roman, der mit einer düsteren Atmosphäre und einigen fantastischen Elemente daher kommt. Viele Wendungen, die ich nicht vorausgesehen habe und auch nicht erahnen konnte, sorgen für viel Abwechslung und erhöhen noch einmal die Spannung. Eine sehr sympathische Protagonistin, aber auch glaubwürdige Nebencharatkere sorgen dafür, dass man immer mehr über sie erfahren möchte. Intrigen, Glauben, ein kleines bisschen Liebe und auch wirklich beängstigende Gestalten sorgen für Abwechslung. Alles in allem ein Pageturner und das ist auch noch ein Debüt. Ich hoffe sehr, noch viele weitere Bücher der Autorin lesen zu dürfen. Das Buch erhält von mir eine glasklare Leseempfehlung und auch Lesern anderer Genre würde ich vorschlagen, sich das Buch näher anzusehen, es lohnt sich wirklich.

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Ein Roman, der es in sich hat
von Nici´s Buchecke am 16.08.2016

Dieses Buch fand ich optisch schon richtig spannend, aber der Klappentext weckte meine Neugier. Dann nach dem Lesen der Leseprobe war ich vollkommen sicher, dass mich dieses Buch überzeugen könnte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Dieser Debütroman von Dana Carpenter ist einfach mitreißend. Ich konnte mich nicht von diesem... Dieses Buch fand ich optisch schon richtig spannend, aber der Klappentext weckte meine Neugier. Dann nach dem Lesen der Leseprobe war ich vollkommen sicher, dass mich dieses Buch überzeugen könnte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Dieser Debütroman von Dana Carpenter ist einfach mitreißend. Ich konnte mich nicht von diesem Buch abwenden und hatte es innerhalb von kurzer Zeit verschlungen. Maus ist daran nicht ganz unschuldig. Sie ist ein Charakter, der mir sofort sympathisch war. Sie ist ein Mädchen, dass verloren scheint und doch eine Heimat gefunden hat. Bis Ottokar in ihr Leben tritt und gehörig Staub aufwirbelt. Dieser König hatte sich sofort in mein Herz geschlichen. Er betrachtet die kleine Maus mit ganz eigenen Augen und gerade das fand ich einfach wunderbar. Es gibt allerdings Dinge an Maus, die man mit Vorsicht genießen sollte auch wenn sie es sich nicht ausgesucht hat. Oft war ich gespannt wie sie die Dinge handhaben würde und oft hatte ich für sie gehofft und mit ihr gelitten. Sie ist eine wirklich starke Persönlichkeit und das Schicksal, das ihr zuteil wird hätte nicht jeder so ertragen. Ich hätte sie an mancher Stelle am liebsten in den Arm genommen und war an anderer Stelle wieder voller Respekt und Ehrfurcht. Die Autorin stürzt den Leser von einem Ereignis in das nächste. Der Roman nimmt rasant Fahrt auf und man kann sich seinem Sog gar nicht entziehen. Die historischen Elemente wurden hier elegant eingeflochten und bildeten einen wunderbaren Handlungsrahmen. Aber auch die außergewöhnlichen und zu dieser Zeit gefährlichen Gaben von Maus steigern die Spannung ungemein. Bis zum Schluss habe ich gehofft und gebangt und hätte doch nicht mit so einem Ende gerechnet. Dana Carpenter konnte mich mit ihrem Debütroman komplett überzeugen. Ein historischer Roman mit mystischen Elementen ist ein wunderbarer Mix für jeden, der mal einen etwas anderen Historienroman lesen möchte. Ein bisschen Liebe, Gefühle und Intrigen sind natürlich auch ein Faktor in der Handlung, aber nicht auf kitschige Art und Weise sondern als Elemente, die einen roten Faden bilden oder die Spannung erhöhen. Ich hoffe auf weitere Romane der Autorin und bin gespannt was uns da erwartet.

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Ein wahnsinnig mitreißender Auftakt, aber…
von horrorbiene am 05.11.2016

Lange hat mich ein Buch nicht mehr so in seinen Bann gezogen wie dieses! Dabei kann man es nicht eindeutig einem Genre zuordnen: Aufgrund des historischen Settings in Tschechien des 13. Jahrhunderts liest es sich wie ein historischer Roman, doch durch Maus‘ Fähigkeiten hat es eindeutig fantastische Elemente. Diese... Lange hat mich ein Buch nicht mehr so in seinen Bann gezogen wie dieses! Dabei kann man es nicht eindeutig einem Genre zuordnen: Aufgrund des historischen Settings in Tschechien des 13. Jahrhunderts liest es sich wie ein historischer Roman, doch durch Maus‘ Fähigkeiten hat es eindeutig fantastische Elemente. Diese Mischung hat mir sehr gut gefallen! Maus hat mich von Beginn an fasziniert. Sie ist ein junges Mädchen, das kurz nach der Geburt von einer Amme in ein Kloster gebracht wurde und von da an mit ihr dort lebte. Sie kennt weder ihre Eltern noch hat sie einen Namen. Doch obwohl sie im Kloster aufwuchs und ein gläubiger Mensch ist, ist Maus nicht getauft. Sie hat eine Gabe und kann Dinge sehen und hören, die andere nicht können. Diese Macht lässt sie als Hexe gelten und daher im Kloster Schutz finden. Das Buch setzt mitten in der ersten entscheidenden Szene ein und der Leser bekommt die Hauptfigur nicht vorher behutsam vorgestellt, sondern erfährt nach und nach etwas über sie. Der junge König wurde angeschossen und auf der Suche nach Heilung wurde er ins Kloster gebracht. Da alle heilkundigen Mönche abwesend sind, versucht Maus mithilfe ihrer Ausbildung als Heilerin das Leben Ottokars zu retten. Da er nicht schnell genesen wird, aber sofort nach Prag muss, nimmt der König kurzerhand Maus mit zu sich nach Prag als ihr Mündel. Schnell wird klar, dass die beiden etwas verbindet und sie sich mehr als nur sympathisch sind. Die Handlung setzt sich genauso ransant und spannend fort, wie sie begonnen hat: Maus muss sich mit den Intrigen und der ganz anderen Welt des Königshofes rumschlagen und immer wieder kommt sie in brenzlige Situationen, in denen ihre Macht zu Tage tritt. Da das Buch ausschließlich aus ihrer Sicht geschrieben ist, kann man sich als Leser sehr leicht mit ihr identifizieren und mit ihr die Berg- und Talfahrt ihres Lebens miterleben. Das macht einen Großteil des Charmes aus, den dieses Buch versprüht. Mir hat auch vor allem der Aspekt ihrer Macht sehr gefallen, da das ein fantastisches Element in den historischen Kontext bringt. So wie ich das sehe, war es auch nicht die Absicht der Autorin ein historisch korrektes Buch zu schreiben, – denn so wie ich es recherchieren konnte, sind die Figuren alle fiktiv – sondern eher den Aspekt der Macht durch den historischen Aspekt besonders zur Geltung zu bringen. Sie hätte natürlich auch eine ganz eigene Welt kreieren können, doch gerade dadurch, dass es in unserer realen Welt spielt, hat die Geschichte einen besonderen Reiz. Allerdings muss ich sagen, dass das Buch ab der Hälfte an Qualität verliert. Zu Beginn dachte ich, dass es ein 10-Punkte-Kandidat ist, doch dann nach einer Highlight-Szene mit ihrer Macht, kippte die Stimmung zur Liebesschnulze und wurde am Ende gar ganz abstrus, als Maus das Weite suchte und allein für sich lebte. Bei dieser Episode von Maus‘ Leben sind Jahre vergangen, die der Leser nicht miterlebt. Ich habe kein Problem damit, wenn ein Buch nur die wichtigsten Episoden aus dem Leben der Figuren erzählt. Diese Konstruktionsweise kann maßgeblich dazu beitragen, die Spannung hochzuhalten ohne Abstriche bei der Atmosphäre machen zu müssen, doch hier hatte es eher die Wirkung dieser Art Bücher die das ganze Leben einer Frau darstellen müssen und dabei von Lebensabschnitt zu Lebensabschnitt hopsen. Und diese Sorte Bücher kann ich leider überhaupt nicht ausstehen. Maus‘ Verhalten wirkt opferhaft und unreflektiert und auch wenn dies vielleicht zur Zeit passen könnte, ist Maus ja kein „normaler“ Mensch und ich hätte mir ein anderes Verhalten von ihr erhofft. Zudem hätte ich nach dieser erwähnten Highlight-Szene etwas völlig anderes erwartet, als dass sie auf einmal nur ihren König anschmachtet, denn von dem Moment an, als es mit der Macht wirklich interessant zu werden schien, bricht dieser Handlungsstrang ab. Auch die Erklärung am Ende woher ihre Macht kam, finde ich extrem banal und weit hergeholt, allein deswegen, weil es im Buch genannt wurde, ohne es näher zu beleuchten oder es aus der Story heraus zu entwickeln. Maus bekommt es gesagt – fertig. Auch das Finale des Buches, bei dem der König in die Schlacht zieht, finde ich extrem überzogen und daher hat es mir überhaupt nicht gefallen. Gestört hat mich im diesem Zusammenhang auch der deutsche Titel des Buches Die Schattenschrift. Ich habe daraufhin erwartet, dass eine solche einen wichtigen Teil des Buches ausmacht. Es kommen zwar zwei Bücher vor, die mutmaßlich zur Beherrschung von Maus‘ Fähigkeiten und zur Erkenntnis woher diese kommt beitragen könnten, doch auch dieses Potential wurde vollkommen verschenkt, da das erste Buch nicht lesbar war und die Bücher letztlich keine Rolle mehr spielten. Da habe ich mir wirklich etwas anderes vorgestellt. Da ich dem ersten Teil 10 Punkte geben würde und dem zweiten nur 6 komme ich auf einen Mittelwert von 8 Punkten für dieses Buch. Ich finde es so schade, denn die Geschichte hätte noch so viel Potential gehabt. Aber vielleicht hat sich Carpenter mit der Entscheidung einen historischen Kontext einer fiktiven Welt vorzuziehen selbst die Handlungsmöglichkeiten genommen, daraus eine perfekte Geschichte zu machen. Fazit: Die Schattenschrift ist ein sehr zweigeteiltes Buch. Mir hat der erste Teil der Geschichte um Maus extrem gut gefallen, da sie nur aus ihrer Sicht geschildert wurde und aufgrund des historischen Kontextes mit fantastischen Elementen das Buch sehr mitreißend war. Allerdings hat genau dieser historische Kontext der Geschichte im zweiten Teil überhaupt nicht gut getan! Maus‘ Fähigkeiten wurden nicht weiter erforscht und verschwanden beinahe völlig aus der Geschichte, um im Finale auf vollkommen unpassende Weise noch einmal zu Tage zu treten. Statt einer interessanten fantastisch-religiösen Geschichte mutierte das Buch eher in Richtung Frauen-Lebensgeschichten-Schnulzenroman. Da das Buch so grandios anfing, tut es mir um das Ende umso mehr leid. Es hätte so schön sein können!

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Historie oder Mystik?
von einer Kundin/einem Kunden aus Wetter am 05.09.2016

Maus, ein Mädchen von 15 Jahren, kennt weder ihre Herkunft, noch ihren Namen. Sie wächst im Kloster von Tepla auf, unter der Obhut von Mutter Kazi und Pater Lucas. Während Pater Lucas sie vorbehaltlos liebt und fördert, steht zwar auch Mutter Kazi zu ihr, hat aber auf der anderen... Maus, ein Mädchen von 15 Jahren, kennt weder ihre Herkunft, noch ihren Namen. Sie wächst im Kloster von Tepla auf, unter der Obhut von Mutter Kazi und Pater Lucas. Während Pater Lucas sie vorbehaltlos liebt und fördert, steht zwar auch Mutter Kazi zu ihr, hat aber auf der anderen Seite auch Angst vor Maus "Gaben". Von diesen hat Maus einige. Sie hat ein ausgezeichnetes Gedächtnis, kann unglaublich schnell alles lernen, riecht und hört übernatürlich gut und kann in Menschen reinsehen und ihre Seelen sehen. Diese scheint Maus allerdings nicht zu besitzen, denn sie findet in sich selbst nur Schwärze. Durch einen Zufall lernt sie den jüngeren König, Ottokar, kennen, der gerade mal 17 Jahre alt, gegen seinen Vater rebelliert hat und nun versucht seine Herrschaft zu festigen. Maus rettet ihm mit ihren Heilkünsten und ihren Gaben da Leben und beide verlieben sich ineinander. Diese Liebe lassen sie sehr lange Zeit nur platonisch zu, sind aber aufs innigste verbunden. Die Zeit und das Leben nehmen ihren Lauf, Maus erlebt viele Schicksalsschläge und persönliche Katastrophen. Dabei verzweifelt sie besonders an ihren Gaben, die nicht nur mit einem Wort leben nehmen können, sondern genauso leicht Leben (wieder)geben können. Am Ende des Buches lernt Maus ihren "richtigen" Vater kennen und trifft eine drastische Entscheidung, um die Menschen vor ihren Gaben zu schützen. Denn jedes mal, wenn Maus ihre Gaben nutzt, zieht sie Geister und Dämonen an, de der Menschheit auf verschiedene Art und Weise schaden. Im Allgemeinen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt mitreißend und kurzweilig und so, dass man als Leser immer schnell weiterlesen möchte. Denn die ganze Zeit über stehen Fragen über Maus im Raum: Wer sind ihre Eltern, was hat es mit Pater Lucas "Forschungen" auf sich, wie klärt sich das Verhältnis zu Ottokar, was für Dämonen sind um Maus herum und warum. Was mich allerdings gestört hat, ist die Mischung aus Mystik und Historie. Das ist an sich nichts Schlechtes, aber hier scheint sich die Kombination gegenseitig den Raum zu nehmen. Für mich kommt sowohl das eine, als auch das andere nicht richtig zur Geltung. Es gibt Sequenzen der Mystik, die dann die Historie blockiert und andersherum. Auf mich macht es den Eindruck, als ob sich die Autorin nicht entscheiden konnte, welche Art Roman sie nun gerne schreiben wollte. Ansonsten ist "Die Schattenschrift" aber ein Buch, das sich bei Freude an mystischen Geschichten, sicherlich zu lesen lohnt.

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Mittelalter- oder besser Fantasieroman
von Andrea Karminrot aus Berlin am 23.09.2016

Dana Carpenter entführt uns in das 13. Jahrhundert. Maus, so heißt ihre Hauptfigur, ist ein Mädchen, dass in einem Kloster in Böhmen aufwächst und ihren wahren Namen nicht kennt. Maus weiß auch nicht wer ihre Eltern sind, sie ist mit einem Intellekt und einer Auffassungsgabe gesegnet, dass die... Dana Carpenter entführt uns in das 13. Jahrhundert. Maus, so heißt ihre Hauptfigur, ist ein Mädchen, dass in einem Kloster in Böhmen aufwächst und ihren wahren Namen nicht kennt. Maus weiß auch nicht wer ihre Eltern sind, sie ist mit einem Intellekt und einer Auffassungsgabe gesegnet, dass die Menschen um sie herum dazu verleitet, sie als Hexe zu bezeichnen. Die Nonnen bilden Maus aufgrund ihrer besonderen Begabung, zu einer Heilerin aus. Erst als die 14- Jährige den König rettet, der durch einen Pfeil in der Brust lebensgefährlich verletzt wurde, bekommt sie Anerkennung. Sie zieht mit dem König Richtung Prag, darf an dem Königshof als das Mündel des Königs leben. Aber den Makel als Hexe verliert sie die ganze Zeit über nicht. Keiner kennt ihre Abstammung, das macht sie für die Adligen unheimlich. Maus spürt eine Macht in sich, die sie sich selber nicht erklären kann. Hier habe ich eigentlich einen Historischen Roman erwartet. Die ersten Seiten waren auch ganz nach meinem Geschmack, doch als die Sequenzen mit Dämonen und Schattengeister auftauchten, war es mir eine Nummer zu viel. Manches mal blieb ich in der Geschichte stecken und fand, dass ich scheinbar eine Seite überblättert habe und den Anschluss verloren haben muss. Dana Carpenter schreibt trotzdem spannend, die Geschichte liest sich sehr schnell und unterhaltsam. Auch die Historischen Hintergründe scheinen mir an die Realität des 13 Jahrhunderts angepasst. Doch ab der Mitte des Buches hatte ich das Gefühl, dass die Autorin noch schnell, das restliche Leben ihrer Hauptfigur erzählen muss. Ehrlich gesagt, kann ich nicht sagen, ob mir dieser Roman gefallen hat. Erfreulich fand ich die Geschwindigkeit, mit der ich diese Fantasterei verschlungen habe. Denn das war unbestreitbar, ein schnelles Buch. Es hat mich gestört, dass die Geister so präsent waren und dass ich öfter den Faden verloren habe Erwartet hatte ich etwas Anderes, als ich den Klappentext gelesen habe. So las ich ein unterhaltsames Fantasiebuch, mit einigen Abstrichen. Für absolute Fantasiefans, bestimmt ein spannendes Buch. Für jemanden wie mich, der einen Mittelalterroman erwartet hat, der wird unterhalten aber nicht überzeugt.

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