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Die schöne Philippine Welserin

Historischer Kriminalroman

(1)
Die Bürgerstochter und der Kaisersohn - eine verbotene Liebe, die im 16. Jahrhundert alle Standesgrenzen sprengt und am Hof der Habsburger Skandal über Skandal heraufbeschwört. Philippine Welser und Ferdinand II. verlieben sich, heiraten heimlich und bekommen vier Kinder. Doch je stärker ihre Verbindung wird, desto größer werden auch die Widerstände. Schließlich erkrankt Philippine an einem unheilbaren Leiden. Man munkelt, sie sei vergiftet worden …
Portrait
Brigitte Riebe, geboren 1953 in München, ist promovierte Historikerin. Nach ihrer Tätigkeit als Verlagslektorin arbeitet sie seit 1991 als freie Schriftstellerin. Unter anderem veröffentlichte sie die Bestseller "Die Braut von Assisi" und "Die Sünderin von Siena". Bekannt ist sie für ihre akribische historische Recherche, die Liebe zum Suspense und den Mut, Geschichte literarisch gegen den Strich zu bürsten. Sie lebt mit ihrem Mann in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 336, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.03.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783839240274
Verlag Gmeiner Verlag
eBook (PDF)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Packende Romanbiografie“

David Frey, Thalia-Buchhandlung Worms

Brigitte Riebe beschreibt in diesem historischen Roman das bewegte Leben der Philippine Welserin, die viele Jahre die verheimlichte Ehefrau von Ferdinand II. war. Besonders gut hat mir die überzeugende Darstellung der Schwierigkeit einer solchen Ehe und die damit einhergehenden Standesdünkel der damaligen Zeit gefallen. Eine berührende Brigitte Riebe beschreibt in diesem historischen Roman das bewegte Leben der Philippine Welserin, die viele Jahre die verheimlichte Ehefrau von Ferdinand II. war. Besonders gut hat mir die überzeugende Darstellung der Schwierigkeit einer solchen Ehe und die damit einhergehenden Standesdünkel der damaligen Zeit gefallen. Eine berührende Geschichte über eine starke Frauenpersönlichkeit und definitiv kein Krimi, was immer auch auf dem Klappentext steht!

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Kundenbewertungen


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Leseempfehlung!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 25.01.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Es ist immer wieder eine Freude einen Roman von Brigitte Riebe zu lesen, so auch dieses Mal. Gewohnt schön die Schreibweise auch in diesem Roman, diesmal ein historischer Roman aus dem Jahr 2013. Es ist immer wieder beeindruckend, wie plastisch die Autorin die Figuren und Schauplätze beschreibt. Si gelingt... Es ist immer wieder eine Freude einen Roman von Brigitte Riebe zu lesen, so auch dieses Mal. Gewohnt schön die Schreibweise auch in diesem Roman, diesmal ein historischer Roman aus dem Jahr 2013. Es ist immer wieder beeindruckend, wie plastisch die Autorin die Figuren und Schauplätze beschreibt. Si gelingt es ihr immer wieder aufs Neue, ihre Bücher vor meinem inneren Auge wie einen Film ablaufen zu lassen. Farbenfrohe Bilder aus längst vergangenen Zeiten materialisieren sich bei mir, wie bei nur wenigen anderen Autoren. Aber nicht nur die Bilder sind es die immer wieder beeindrucken, nein auch emotional schafft es Brigitte Riebe immer wieder ihre Leser abzuholen. Ohne großes Geplänkel vorher steht man immer schnell mittendrin und wird bis zum Ende gefesselt und nicht wieder losgelassen. Irgendwie habe ich das Gefühl bei ihr, dass sie ihre Bücher nicht schreibt, sondern es ist eher eine Art die Bücher zu komponieren. Sie scheint ihre Geschichten dabei zu leben und nicht nur zu erdenken. Ihre Figuren sind lebendig und glaubhaft. Die Schauplätze farbenfroh und wie eine Fotografie die aus der damaligen Zeit herübergerettet wurde. Kurzum, es ist ein Genuss dieses Buch zu lesen, es ist wieder einmal großartig es zu lesen. Ich kann nicht umhin hierfür 5 von 5 Sternen zu vergeben.

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Eine sehr ergreifende Geschichte
von Karin Sch. am 06.06.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: In ihrem neuen Roman läßt uns Brigitte Riebe an dem bewegten und tragischen Leben der Philippine Welser teilhaben. Die bürgerliche "Pippa" heiratet den Erzherzog Ferdinand II. Doch diese Ehe muß geheim bleiben und auch deren Kinder, sogenannte "Schwellenkinder" werden niemals anerkannt werden. Doch die Liebe der beiden ist durch nichts zu... Inhalt: In ihrem neuen Roman läßt uns Brigitte Riebe an dem bewegten und tragischen Leben der Philippine Welser teilhaben. Die bürgerliche "Pippa" heiratet den Erzherzog Ferdinand II. Doch diese Ehe muß geheim bleiben und auch deren Kinder, sogenannte "Schwellenkinder" werden niemals anerkannt werden. Doch die Liebe der beiden ist durch nichts zu erschüttern, wodurch sich Philippine viele Feinde schafft und ihr sogar jemand nach dem Leben trachtet..... Meine Meinung: Diese Geschichte hat mich sehr bewegt. Durch den schönen, flüssigen und fesselnden Schreibstil konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Ich habe Philippine bewundert, mit welcher Stärke sie ihr Schicksal, dass ihr wirklich nur wenig glückliche Zeit ließ, ertragen hat und ihre Liebe zu Ferdinand durch nichts zu erschüttern war. Auch dieser Roman wurde von der Autorin wieder hervorragend recherchiert und dem Leser lebendig nahegebracht. Sehr gut haben mir die Beschreibungen der Heilkräuter gefallen, welche jedem Kapitel vorangestellt wurden und anschließend geschickt in die Geschichte mit eingeflossen sind. Auch das Cover mit dem Bild von Philippine und die Innenausstattung des Buches wirken sehr edel. Am Ende erfahren wir in einem interessanten Nachwort, was an der Geschichte stimmt und was Fiktion war. Fazit: Ein rundum stimmiges Buch, welches ich unbedingt weiterempfehlen möchte und vergebe daher 5 von 5 Punkten.

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1 0
mäßig spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Bamberg am 12.11.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Über die Handlung wurde hier ja schon ausreichend gepostet. Prinzipiell war es sehr interessant über den Klüngel zwischen den Adelshäusern zu lesen und ich war nicht überrascht, dass hier auch mit unfairen und mörderischen Mitteln versucht wurde, auf die Menschen und das Weltgeschehen gleichermaßen Einfluss zu nehmen. Ferdinand der... Über die Handlung wurde hier ja schon ausreichend gepostet. Prinzipiell war es sehr interessant über den Klüngel zwischen den Adelshäusern zu lesen und ich war nicht überrascht, dass hier auch mit unfairen und mörderischen Mitteln versucht wurde, auf die Menschen und das Weltgeschehen gleichermaßen Einfluss zu nehmen. Ferdinand der Zweite, Sohn aus dem Hause Habsburg, ist zwar schwer verliebt in seine Philippine, aber doch nicht genug, um sie offiziell zur ehrbaren Frau zu machen. Wohl meint er, dass das ihr und vor allem ihm schaden könnte - aber er kann nicht verhindern, dass mehrmals tödlich gemeinte Anschläge auf sie verübt werden. Ich hatte das Gefühl, dass er ein typischer Mann seiner Zeit ist, der es als gegeben ansieht, dass die Frau die Leidende sein darf, wenn es um das Wohl des Mannes geht. Und Philippine ist zwar klug aber durch die Liebe weich und nachgiebig. Schön wären die geschichtlichen Hintergründe und die Pflanzenheilkunde im besonderen. Einen wirklichen Kriminalfall konnte ich weit und breit nicht finden. Dass sie schon eingangs erwähnt im STerben liegt und ihr Leben und die Anschläge rekapituliert ist nicht genug für eine Krimihandlung. Also ein guter historischer Roman über eine komplizierte Liebes- und Ehebeziehung, die vorzeitig endet. Maßig spannend, unterhaltsam und sehr gut im Schreibstil.

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1 0
Berührende Lebensgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 17.01.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Philippine Welser wächst im 16. Jahrhundert als Kaufmannstochter in Augsburg auf. Der Vater hat sich „aus dem Staub“ gemacht und lebt in Ravensburg. Ihre Mutter, Anna Welser, muss die Familie ernähren. Sie schickt Philippine regelmäßig zum Kräutersammeln, um Arzneien anrühren zu können. Im August 1556 fährt Philippine zu ihrer... Philippine Welser wächst im 16. Jahrhundert als Kaufmannstochter in Augsburg auf. Der Vater hat sich „aus dem Staub“ gemacht und lebt in Ravensburg. Ihre Mutter, Anna Welser, muss die Familie ernähren. Sie schickt Philippine regelmäßig zum Kräutersammeln, um Arzneien anrühren zu können. Im August 1556 fährt Philippine zu ihrer Tante Katharina nach Böhmen. Dort trifft sie auf den Habsburger Ferdinand II. Beide verlieben sich ineinander und heiraten heimlich, da der Sohn des künftigen Kaisers keine Bürgerliche ehelichen darf. Damit beginnt für beide eine sehr schwierige Ehe, die immer wieder durch Giftanschläge auf Philippine oder die gemeinsamen Kinder gefährdet ist. Wir begleiten Philippine von ihrer Jugend bis zu ihrem Tod. Dieser Roman ist eine Mischung aus Realität und Fantasie. Brigitte Riebe hat aus historisch bekannten Fakten eine fiktive Lebensgeschichte aus Sicht von Philippine Welser niedergeschrieben. Philippine Welser hat tatsächlich Friedrich II geheiratet und die Ehe musste aus politischen Gründen geheim gehalten werden. Dadurch hatte Philippine den Ruf einer Geliebten und die gemeinsamen Kinder waren eine Schande. Das Kräuterbuch von Anna Welser ist überliefert und wurde von Philippine genutzt. Sie hat sich mit dem Thema Kräuterkunde intensiv beschäftigt und der Bevölkerung bei Krankheiten geholfen. Mich hat die Geschichte der Philippine Welser sehr berührt. Sie hat zwar ihre große Liebe geheiratet, aber sie saß mit ihren Kindern im goldenen Käfig und durfte dennoch nicht das Leben führen, das ihr und ihren Kindern eigentlich zustand. Dazu kamen die Schrecken der Zeit, wie z. B. die Pest. Ein bemerkenswertes Schicksal, das uns dieses Buch auf sehr beeindruckende Weise nahelegt. Die einzelnen Kapitel beginnen mit Kräuterzeichnungen von Heil- und Giftpflanzen aus alten Kräuterbüchern und enden mit fiktiven Tagebuchauszügen von Philippine. Im Nachwort erläutert die Autorin die historischen Fakten. Das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen, es lässt sich flüssig lesen und hat eine sehr angenehme Sprache. Allerdings würde ich dieses Buch beim besten Willen nicht als Kriminalroman bezeichnen. Dennoch bekommt es von mir ein „Empfehlenswert“.

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Ein bewegtes Leben
von Martina Meyen aus Sankt Augustin am 04.04.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Bei diesem Buch muss ich wirklich die wunderschöne Aufmachung loben. Das geschmackvolle Cover ziert ein Foto von der Titelheldin und jedes einzelne Kapitel ist einem andern „Kraut“ gewidmet mit Zeichnung und Erklärung. Das fand ich sehr schön! Das Zitat von Paracelsus: „Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift;... Bei diesem Buch muss ich wirklich die wunderschöne Aufmachung loben. Das geschmackvolle Cover ziert ein Foto von der Titelheldin und jedes einzelne Kapitel ist einem andern „Kraut“ gewidmet mit Zeichnung und Erklärung. Das fand ich sehr schön! Das Zitat von Paracelsus: „Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht's, dass ein Ding kein Gift sei“ stimmt sehr gut auf das Buch ein. Denn genau um die Dosierung von diversen Kräutern geht es in diesem Buch. Sie haben Philippines Leben bestimmt. Und über ihr Leben erzählt auch dieser prachtvolle Roman. Es gibt immer wieder Kapitel, die als Tagebucheinträge von Philippine verfasst sind, so komme ich ihr als Leser sehr sehr nah. Ich kann ihre Trauer spüren und auch zwischendurch ihre Freude. Philippine hat ein sehr bewegtes und nicht immer leichtes Leben und ich fand es sehr interessant, sie bis zu ihrem Tod zu begleiten. Auch wenn es keine wirkliche Biografie ist, erfahre ich doch sehr viele Einzelheiten über „die heimliche Fürstin“. Für Nebenschauplätze ist allerdings kein Platz in diesem Buch, es geht wirklich nur um Philippine. Das muss man mögen, mir hat es sehr gut gefallen. Ich verstehe allerdings die Kennzeichnung als historischen Kriminalroman nicht. Sicher hatte das Buch auch spannende Momente so wie jeder historische Roman. Aber ein Kriminalroman ist es in meinen Augen nicht. Mich hat das Buch sehr fasziniert. Brigitte Riebe hat einen wunderschönen Schreibstil, sie schwelgt in der Sprache. Sie ist opulent, die Dialoge sind sehr zeitgemäß. Brigitte Riebe hat mich in eine andere Zeit entführt, es war für mich ein absoluter Genuss, dieses Buch zu lesen. Fazit: Ein liebevoll gestalteter historischer Roman, der durch seine prachtvolle Sprache besticht und das Lesen zu einem Genuss werden lässt.

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Nicht nur ein Krimi
von Martina Wirthwein am 01.03.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

In diesem Buch vereint sich Geschichtsunterricht, Heilkunde, Krimi und eine wunderschöne Liebesgeschichte. Pippa – die schöne Philippine Welserin – hat ihr Herz verloren an den jungen Kaisersohn Ferdinand II. Heimlich heiraten sie, so viel sei verraten. Denn gerade dieser Umstand macht diese Geschichte so traurig, denn der sympathischen Titelfigur... In diesem Buch vereint sich Geschichtsunterricht, Heilkunde, Krimi und eine wunderschöne Liebesgeschichte. Pippa – die schöne Philippine Welserin – hat ihr Herz verloren an den jungen Kaisersohn Ferdinand II. Heimlich heiraten sie, so viel sei verraten. Denn gerade dieser Umstand macht diese Geschichte so traurig, denn der sympathischen Titelfigur ist es auf Dauer nicht vergönnt, eine offene Ehe mit ihrem Angetrauten zu führen. Deprimierend ist es zudem für die mehrfache Mutter, die gemeinsamen Kinder als Findelkinder an der Türschwelle des eigenen Zuhauses „auffinden“ zu müssen und eher als Mätresse des Adligen zu gelten, als dessen Ehegattin. Die Liebe aber auch solcherlei Demütigungen und schmerzlicher Verrat ziehen sich durch Pippas Leben, wenngleich sich der Gatte nicht lumpen lässt an schönen Dingen die er seiner Frau zukommen lässt und schönen Schlössern, in denen er seine Familie unterbringt. Wunderbar – so finde ich – hat Brigitte Riebe diese Einsamkeit; diese Demütigung aber auch absolut treue Liebe herausgearbeitet und diese Geschichte zu einer gemacht, die man auf einen Rutsch durchlesen möchte. Für die historisch Interessierten: Das Buch beginnt im Jahr 1556 und endet 1580 Ganz toll fand ich auch die jedem Kapitel vorstehenden Beschreibungen diverser Heilkräuter, vor allem deshalb, weil sich in jüngster Zeit wieder viele Menschen auf die Naturheilkunst zurückbesinnen. Fazit: empfehlenswert!

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Unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Bamberg am 11.11.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Über die Handlung wurde hier ja schon ausreichend gepostet. Prinzipiell war es sehr interessant über den Klüngel zwischen den Adelshäusern zu lesen und ich war nicht überrascht, dass hier auch mit unfairen und mörderischen Mitteln versucht wurde, auf die Menschen und das Weltgeschehen gleichermaßen Einfluss zu nehmen. Ferdinand der... Über die Handlung wurde hier ja schon ausreichend gepostet. Prinzipiell war es sehr interessant über den Klüngel zwischen den Adelshäusern zu lesen und ich war nicht überrascht, dass hier auch mit unfairen und mörderischen Mitteln versucht wurde, auf die Menschen und das Weltgeschehen gleichermaßen Einfluss zu nehmen. Ferdinand der Zweite, Sohn aus dem Hause Habsburg, ist zwar schwer verliebt in seine Philippine, aber doch nicht genug, um sie offiziell zur ehrbaren Frau zu machen. Wohl meint er, dass das ihr und vor allem ihm schaden könnte - aber er kann nicht verhindern, dass mehrmals tödlich gemeinte Anschläge auf sie verübt werden. Ich hatte das Gefühl, dass er ein typischer Mann seiner Zeit ist, der es als gegeben ansieht, dass die Frau die Leidende sein darf, wenn es um das Wohl des Mannes geht. Und Philippine ist zwar klug aber durch die Liebe weich und nachgiebig. Schön wären die geschichtlichen Hintergründe und die Pflanzenheilkunde im besonderen. Einen wirklichen Kriminalfall konnte ich weit und breit nicht finden. Dass sie schon eingangs erwähnt im STerben liegt und ihr Leben und die Anschläge rekapituliert ist nicht genug für eine Krimihandlung. Also ein guter historischer Roman über eine komplizierte Liebes- und Ehebeziehung, die vorzeitig endet. Maßig spannend, unterhaltsam und sehr gut im Schreibstil.

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Ein Leben jenseits der Standesdünkel
von Curculio aus Deutschland am 14.03.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Es ist das Jahr 1580, die Gesundheit von Philippine Welser verschlechtert sich rapide und ihr Tod naht. In diesen Tagen blickt sie auf ihr Leben an der Seite des Erzherzogs Ferdinand II. von Habsburg zurück, von dem dieser Roman erzählt. Entgegen aller Widerstände heiratet der Adlige die Bürgerliche, Missgunst... Es ist das Jahr 1580, die Gesundheit von Philippine Welser verschlechtert sich rapide und ihr Tod naht. In diesen Tagen blickt sie auf ihr Leben an der Seite des Erzherzogs Ferdinand II. von Habsburg zurück, von dem dieser Roman erzählt. Entgegen aller Widerstände heiratet der Adlige die Bürgerliche, Missgunst und Hass schlagen ihnen von allen Seiten entgegen und ihre Ehe muss lange Zeit geheim bleiben. Philippines Tante, Katherina von Loxan, ist ihr dabei stets eine wichtige Stütze in diesen schweren Zeiten. Aber auch die Heilkunst und Kräuterkunde, in die sie von ihrer Mutter Anna Welser eingeweiht wird und mit denen sie vielen Menschen helfen kann. Doch von einigen wird ihre Kunst auch gegen sie verwendet. Wurde ihr das letztlich zum Verhängnis? Besonders gut hat mir die Gestaltung und der Aufbau des Buches gefallen: Jedes Kapitel ist einer anderen Heilpflanze gewidmet, und wird mit deren Name, Bild und Wirkung eingeleitet. Im jeweiligen Kapitel selbst spielt dieses Kraut dann (unter anderem) eine mehr oder minder wichtige Rolle. Im Laufe der Geschichte gerät allerdings immer mehr die negative Wirkung der Pflanzen in den Vordergrund, sprich es gibt recht viele (teils vermeintliche?) Giftanschläge. Der Roman umfasst den Handlungszeitraum von 1556 bis 1580. Als Grundlage für diesen Roman dienten der Autorin wichtige Stationen im Leben Philippines, auf welche sie im Nachwort eingeht. Vor allem die Probleme in Bezug auf ihre Herkunft, die Geheimhaltung der Ehe und die damit verbundenen Nachteile für die Söhne, die Auswirkungen auf ihre Familie, die sie bis nach Tirol begleitet. Die meisten anderen Personen sind ebenfalls historisch belegt. Ausgehend von diesen Fakten hat die Autorin eine sehr interessante Geschichte geschrieben, die mir das Leben Philippine Welsers nahe gebracht hat. Hauptaugenmerk liegt auf ihren Sorgen und Nöten, aber auch auf ihrer innigen Liebe zu Ferdinand und ihrer Familie. Die Probleme und Intrigen, die ihre Verbindung mit sich brachte, werden mehr als deutlich. Der neutrale Erzählstil wird immer wieder unterbrochen von fiktiven Tagebucheinträgen Philippines. Dieser Wechsel hat mir gut gefallen, da mir der Roman dadurch lebendiger und aufgelockerter erschien, vor allem im Hinblick auf die rasch fortschreitende Erzählung: Vieles wird nur angedeutet, mehrere Jahre Lücken werden höchstens kurz im Rückblick betrachtet. Genauso prägnant und treffend ist der Schreibstil, es gibt keine Ausschweifungen, dennoch finden sich viele Details aus dem Leben im 16. Jahrhundert. Als Kriminalroman würde ich es allerdings nicht bezeichnen. Es gibt zwar immer wieder Anschläge auf Philippines Leben oder das ihrer Familie, diese werden aber oft nicht aufgeklärt und teilweise wird dabei nicht immer klar, was Vorsatz und was Einbildung ist. Fazit: Alles in allem ein fesselnder historischer Roman, in dem Tatsachen und Fiktion geschickt verbunden wurden, der jedoch die Bezeichnung „Kriminalroman“ meines Erachtens nicht verdient. Der wechselnde Erzählstil hat mir sehr gefallen, ebenso wie die Gestaltung des Buches und die vielen Pflanzenbezüge.

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Gefangen im goldenen Käfig
von allegra am 13.03.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ich konnte mit diesem Buch sehr schön Abtauchen in das recht traurige Leben der Philippine Welserin. Heilpflanzen spielen sowohl in der Handlung als auch in der Gestaltung des Buches eine große Rolle. Den einzelnen Kapiteln sind jeweils die Zeichnungen einer Heilpflanze und deren Wirkung vorgestellt, die im Laufe des... Ich konnte mit diesem Buch sehr schön Abtauchen in das recht traurige Leben der Philippine Welserin. Heilpflanzen spielen sowohl in der Handlung als auch in der Gestaltung des Buches eine große Rolle. Den einzelnen Kapiteln sind jeweils die Zeichnungen einer Heilpflanze und deren Wirkung vorgestellt, die im Laufe des Kapitels eine Rolle spielt. In Überschriften ist der Schauplatz und das Jahr genannt, sodass man sich sehr gut orientieren kann. Die Schreibweise von Brigitte Riebe gefällt mir sehr gut. Sie verliert sich nicht in ausschweifenden Beschreibungen, sondern wählt ihre Worte so treffend, dass sie bei mir irgendwie innere Saiten anregen, sodass mir die jeweiligen Personen und Orte vorstellen und ihre Sorgen und Nöte nachfühlen kann. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal von einem allwissenden Erzähler und zum anderen in einem Tagebuch, das Philippine führt. Dadurch kann man sehr schön miterleben, wie sich das Geschehen in ihrer Gefühlswelt reflektiert. Dem Motiv der Vergiftung begegnet man immer wieder und das ist auch durchaus spannend. Aber mir war es fast etwas zuviel. Ich fragte mich, weshalb sich denn Philippine überhaupt mit soviel Pflanzen umgibt, wenn sie sich doch ständig von Giftmördern verfolgt fühlt. Für das wunderschön gestaltete Cover, das ein Portrait von Philippine Welser trägt und im Inneren der Klappen die Heilpflanzen zeigt, die im Buch vorkommen hat der Gmeiner Verlag ein Extralob verdient. Etwas Mühe habe ich mit der Einordnung. Das Buch wird als Historischer Kriminalroman bezeichnet. Es kommen natürlich kriminelle Elemente drin vor, aber die werden größtenteils nicht aufgeklärt sondern dienen eher, dem Aufbau einer etwas unheimlichen Stimmung. Mein Fazit Dieses Buch erzählt eine wahre Liebesgeschichte aus der Renaissance. Die Figuren sind größtenteils historisch verbürgt und tragen die Charakterzüge, wie sie zu der Zeit passen. Ich kann den Roman Liebhabern von historischen Romanen empfehlen. Aber wer einen Kriminalroman erwartet, wird womöglich etwas enttäuscht.

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die schöne Philippine Welserin
von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald) am 10.03.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Philippine verliebt sich bei einem Treffen in den Erzherzog Ferdinand. Auch Jahre später geht ihr dieses Zusammentreffen nicht aus dem Kopf. Als sie ihn endlich bei ihrer Tante Katharina wieder trifft, gibt es für beide kein Halten mehr und sie entbrennen vor Liebe für einander. Doch die Liebe ist... Philippine verliebt sich bei einem Treffen in den Erzherzog Ferdinand. Auch Jahre später geht ihr dieses Zusammentreffen nicht aus dem Kopf. Als sie ihn endlich bei ihrer Tante Katharina wieder trifft, gibt es für beide kein Halten mehr und sie entbrennen vor Liebe für einander. Doch die Liebe ist unmöglich, denn Philippine ist eine Bürgerliche, während Ferdinand adelig ist. Trotz aller Wiederstände heiraten die beiden heimlich und schaffen es auch, ihre Ehe über Jahre geheim zu halten. Während für Ferdinand alles locker und leicht scheint, leidet Philippine darunter sehr, wird sie doch als Buhlerin angesehen und ihre Kinder gelten als Bastarde. Das Cover zeigt ein Portraitbild einer Frau aus dem 16. Jahrundert. Es passt zu dem Buch, aber trotzdem hätte ich mir ein kraftvolleres, ausdrucksstärkeres Bild gewünscht. Der Schreibstil von Brigitte Riebe ist sehr locker und einfach zu lesen. Die Seiten verflogen wie nichts und ich war gefesselt von dem Buch und seinem Inhalt. Die Autorin schafft es mit wenigen Worten, eine wunderbar Atmosphäre zu schaffen, so dass ich mich ohne Probleme in das 16. Jahrhundert hineinversetzen konnte. Kriege und der Kampf um die Macht, aber auch die alltäglichen Sorgen um das Essen oder lebensnotwendige Medizin wurden ebenso schillernd geschildert, wie das harte Leben in einer zugigen Steinburg. Vetternwirtschaft, geheime Absprachen und das Leid der Armen stand im krassen Gegensatz zu den Gelagen der Reichen. Die Liebesgeschichte von Philippine und Ferdinand wurde wunderbar geschildert, ohne ins Kitschige abzurutschen. Die beiden gehen völlig ineinander auf und sind für sich genug. Zu Beginn jedenfalls. Denn während Ferdinand sein gewohntes, höfisches Leben führen kann, leidet Philippine unter der Abgeschiedenheit, die ihr die heimliche Ehe aufticktiert. Von allen Seiten schlägt ihr Misstrauen, ja sogar Hass entgegen und sie muss mehr als einmal um ihr Leben fürchten. Die beiden Protagonisten sind Brigitte Riebe authentisch und lebensnah gelungen. Ich konnte mich ohne Probleme in sie und ihr Leben hineinversetzen; mit ihnen lachen, leiden und ihre Sorgen teilen. Schon bald wird deutlich, dass Philippine nach dem ersten Mordversuch unter einer ständigen Angst leidet, die ihr das Leben zur Hölle macht. Überall sieht sie Meuchelmörder und Gefahren für sich und ihre Kinder. Dies wirkt beklemmend und ich fand es sehr traurig zu beobachten, wie diese starke Frau immer weiter in den Sog des Misstrauens gerät und ihre überschäumende Lebensfreude einbüßt. Die Geister der Verstorbenen begleiten sie, selbst als sie ihr erstes Domizil verlässt und nach Innsbruck auswandert. Verwundert hat mich, dass Ferdinand dies entweder nicht zur Kenntnis nimmt, oder einfach ignoriert. Ich hätte eher damit gerechnet, dass er als feuriger Liebhaber, seine Frau schützen möchte und eine Hetzjagd auf die Täter eröffnet. Er macht sich zwar Sorgen um sie, aber eher, weil Philippine ihr Selbst verliert, ihre lockere Lebenslust und nicht, weil ein Mörder frei herumläuft. Mein Fazit Eine wunderschöne Liebesgeschichte vor einer eindrucksvollen Kulisse!

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Wunderbarer Roman
von sarlan am 05.03.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

In diesem historischen Kriminalroman wird das Leben der jungen Philippine Welserin von ihrem 29. Lebensjahr bis zu ihrem Tod geschildert. Im Mittelpunkt steht dabei ihre nicht standesgemäße Liebe zum Erzherzog Ferdinand II. Nach einigen Jahren unglücklicher Liebe kommt es zur heimlichen Hochzeit, die auch noch für viele weitere Jahre... In diesem historischen Kriminalroman wird das Leben der jungen Philippine Welserin von ihrem 29. Lebensjahr bis zu ihrem Tod geschildert. Im Mittelpunkt steht dabei ihre nicht standesgemäße Liebe zum Erzherzog Ferdinand II. Nach einigen Jahren unglücklicher Liebe kommt es zur heimlichen Hochzeit, die auch noch für viele weitere Jahre geheim bleiben muss. In dieser Ehe werden mehrere Kinder geboren von denen nur wenige über das Kleinkindalter hinauskommen. Dies und die ständige Angst Philippines vor Intrigen und versuchten Giftmorden zeichnen die einstmals schöne Frau und lassen ihr Herz schwer werden. Wer jedoch hinter diesen Anschlägen steckt, entdeckt die Kräuterkundige erst zum Ende ihres Lebens. Dieser historische Roman ist äußerlich so liebevoll gestaltet, wie er geschrieben ist. Der Einband ist mit Hochglanzelementen und schönen Ornamenten verziert und den einzelnen Kapiteln ist eine Zeichnung verschiedener Heilkräuter vorangestellt, die sehr gut zur Thematik passen. Auch die Geschichte selbst ist sehr angenehm zu lesen. Die Perspektiven wechseln zwischen den Tagebucheinträgen der Protagonistin und einer von außen betrachtenden Position. Alle Personen werden in ihrem Charakter detailliert dargestellt und tragen jede für sich zur Atmosphäre des Buches bei. Einziger Wermutstropfen ist die fehlende Spannung. Im Vordergrund steht für mich das Lieben und Leiden der Philippine, während Vorkommnisse wie vergiftete Gebräue nur am Rande wahrgenommen werden. Auch blieb für mich oft im Unklaren, ob einige Geschehnisse wirklich passiert sind oder nur Philippines inneren Ängsten entsprungen sind. Schlussendlich aber ein sehr schöner historischer Roman, der sich im Gegensatz zu anderen Vertretern dieser Gattung, sehr angenehm lesen lässt. Für fünf Sterne fehlt mir allerdings noch das gewisse etwas.

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kein Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Freising am 04.09.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Wie schon von anderen vor mir in deren Rezensionen bemerkt handelt es sich leider leider um keinen Krimi. Das hat mich doch etwas enttäuscht, da ich mit ganz anderen Erwartungen an das Buch rangegangen bin. In weiten Teilen ist es einfach die Liebesgeschichte zwischen der Welserin Philippine und dem... Wie schon von anderen vor mir in deren Rezensionen bemerkt handelt es sich leider leider um keinen Krimi. Das hat mich doch etwas enttäuscht, da ich mit ganz anderen Erwartungen an das Buch rangegangen bin. In weiten Teilen ist es einfach die Liebesgeschichte zwischen der Welserin Philippine und dem Habsburger Ferdinand II., die in Liebe entbrennen, obwohl ihre Familien diese Verbindung von vorneherein ablehnen. Ein bisschen ist es wie Romeo und Julia, die sich kriegen. Heimlich heiraten sie und machen jede Menge Kinder, von denen aber nicht alle überleben. Philippine lebt als Geliebte ein nicht besonders glückliches Leben, von der Gesellschaft verachtet und mit ständigen Krankheiten, die durchaus Giftanschläge sein können - aber so 100 prozentig weiß man das meist nicht. Gefallen hat mir der historische Hintergrund, dem man sehr gute Recherche anmerkt. Die Infos über das damalige Leben und die tatsächlich gelebten Leben waren sehr erhellend und interessant. Hier möchte ich auch das ausführliche Nachwort loben, welches in guten historischen Romanen nicht fehlen darf. Der Schreibstil war leicht zu lesen, eingängig und dem Text und dem Zeitalter angepasst. Wie gesagt, eigentlich kein schlechtes Buch aber nicht mein Geschmack, da ich Crime erwartet hatte und ziemlich viel Herzeleid bekommen habe.

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Leider kein Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Freising am 07.11.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Wie schon von anderen vor mir in deren Rezensionen bemerkt handelt es sich leider leider um keinen Krimi. Das hat mich doch etwas enttäuscht, da ich mit ganz anderen Erwartungen an das Buch rangegangen bin. In weiten Teilen ist es einfach die Liebesgeschichte zwischen der Welserin Philippine und dem... Wie schon von anderen vor mir in deren Rezensionen bemerkt handelt es sich leider leider um keinen Krimi. Das hat mich doch etwas enttäuscht, da ich mit ganz anderen Erwartungen an das Buch rangegangen bin. In weiten Teilen ist es einfach die Liebesgeschichte zwischen der Welserin Philippine und dem Habsburger Ferdinand II., die in Liebe entbrennen, obwohl ihre Familien diese Verbindung von vorneherein ablehnen. Ein bisschen ist es wie Romeo und Julia, die sich kriegen. Heimlich heiraten sie und machen jede Menge Kinder, von denen aber nicht alle überleben. Philippine lebt als Geliebte ein nicht besonders glückliches Leben, von der Gesellschaft verachtet und mit ständigen Krankheiten, die durchaus Giftanschläge sein können - aber so 100 prozentig weiß man das meist nicht. Gefallen hat mir der historische Hintergrund, dem man sehr gute Recherche anmerkt. Die Infos über das damalige Leben und die tatsächlich gelebten Leben waren sehr erhellend und interessant. Hier möchte ich auch das ausführliche Nachwort loben, welches in guten historischen Romanen nicht fehlen darf. Der Schreibstil war leicht zu lesen, eingängig und dem Text und dem Zeitalter angepasst. Wie gesagt, eigentlich kein schlechtes Buch aber nicht mein Geschmack, da ich Crime erwartet hatte und ziemlich viel Herzeleid bekommen habe.

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Die schöne Welserin
von Nati am 08.07.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Augsburger Patriziertochter Philippine Welser ist dem Tode nahe. Ihr letzter Wunsch ist es, ein Bad zu nehmen. Während sie in der Wanne sitzt, schweifen ihre Gedanken in die Vergangenheit und sie lässt ihr Leben an sich vorbeigleiten. Obwohl sie bereits in den Erzherzog Ferdinand verliebt ist, weiß sie,... Die Augsburger Patriziertochter Philippine Welser ist dem Tode nahe. Ihr letzter Wunsch ist es, ein Bad zu nehmen. Während sie in der Wanne sitzt, schweifen ihre Gedanken in die Vergangenheit und sie lässt ihr Leben an sich vorbeigleiten. Obwohl sie bereits in den Erzherzog Ferdinand verliebt ist, weiß sie, dass eine solche Verbindung nicht standesgemäß ist und lässt sich auf eine Liebschaft mit dem Zimmermann Caspar Reinhard ein, doch diese Verbindung hält nicht lange. Um sich zu erholen, reist Philippine Welser zu ihrer Tante Katharina nach Schloss Bresnitz. Hier begegnet sie dem Erzherzog Ferdinand von Habsburg wieder und beide verspüren eine gegenseitige Anziehungskraft. Durch die regelmäßigen Besuche von Ferdinand kommen sich die Liebenden näher. Gegen alle gesellschaftlichen Widerstände will Ferdinand Philippine heiraten, sie muss sich aber verpflichten über ihre Ehe Stillschweigen zu bewahren. Heimlich heiraten die beiden und bekommen Kinder. Das Volk sieht sie als Buhlin, die der Zukunft des Erzherzogs im Wege steht, deshalb misstraut Philippine vielen Menschen und hat ständig Angst vergiftet zu werden. Das Buch hat ein wunderschönes Cover mit einem Bildnis der Philippine Welser. Im Innendeckel befinden sich historische Abbildungen von Heilpflanzen und jedes Kapitel beginnt mit dem Namen sowie der Zeichnung einer Heilpflanze, darunter steht jeweils die positive und negative Wirkung die dieses Heilkraut hat. Dieses zeigt deutlich, dass Philippine ein besonderes Verhältnis zu Heilkräutern hatte. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Kapitel sind in unterschiedlichen Erzählformen geschrieben, einmal in der dritten Person und in Tagebuchform aus Sicht von Philippine. Die historischen Fakten sind gut von Brigitte Riebe recherchiert. Obwohl ich den Roman ganz unterhaltsam und interessant fand, sprang der berühmte Funken nicht über und ich hatte Probleme mit den Personen mitzufühlen, sie wirkten auf mich ohne Tiefe. Gleichwohl hatte ich auch andere Erwartungen an einen historischen Kriminalroman, die sich nicht erfüllten. Ich hätte gern mehr gewusst über die Hintergründe der Taten, ob die Personen aus eigenem Antrieb gehandelt haben oder ob es Hintermänner gegeben hat.

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Kein Kriminalroman
von einer Kundin/einem Kunden am 24.02.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dieser historische Roman, angelegt zwischen den Epochen Spätmittelalter und beginnender Renaissance, erzählt das bewegende Leben der Kaufmannstochter Philippine Welser, späterer Freifrau von Zinnenberg. Im Mittelpunkt dieser tragischen Geschichte steht die tiefe Liebe zwischen ihr und Erzherzog Ferdinand von Habsburg, welche trotz kirchlicher Eheschließung vor der Welt verheimlicht werden muss. ... Dieser historische Roman, angelegt zwischen den Epochen Spätmittelalter und beginnender Renaissance, erzählt das bewegende Leben der Kaufmannstochter Philippine Welser, späterer Freifrau von Zinnenberg. Im Mittelpunkt dieser tragischen Geschichte steht die tiefe Liebe zwischen ihr und Erzherzog Ferdinand von Habsburg, welche trotz kirchlicher Eheschließung vor der Welt verheimlicht werden muss. Beide bringen große Opfer für diese verbotene, weil unstandesgemäße Verbindung. „Ich konnte ihm keinen legitimen Erben schenken und unsere Ehe muss er noch immer verheimlichen, als sei sie ein Verbrechen, und vor der Welt dastehen, als lebe er in Sünde mit mir.“ S. 271 „Was hat er meinetwegen nicht alles in den Wind geschlagen – Prinzessinnen, Königreiche, sogar Erben, die seinen Namen weiterführen könnten!“ S. 291 Gefangen in gesellschaftlichen und standeshierarchischen Zwängen ist es fraglich, ob die Liebenden jemals öffentlich als legitimes Ehepaar auftreten dürfen und anerkannt werden aber dennoch nicht unmöglich. In ihrem Nachwort beschreibt die Autorin, wie sie den vorliegenden Roman verstanden wissen möchte. „...Ich spiele mit bestimmten Daten und Ereignissen ihres Lebens, die ich fiktional kombiniert und mit einem gehörigen Schuss Spannung aufgebaut habe...“ S. 330 Dieses Anliegen konnte sie in ihrem Roman aber nicht umsetzen. Ein Krimi-Leser wäre enttäuscht von dem Buch. Wer allerdings herkömmliche historische Erzählungen, mit Beschreibungen von Intrigen, Standesdünkel, Gepflogenheiten der damaligen Zeit und großen Gefühlen mag, wird von diesem Buch sehr angetan sein.

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Kein Kriminalroman
von einer Kundin/einem Kunden am 24.02.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dieser historische Roman, angelegt zwischen den Epochen Spätmittelalter und beginnender Renaissance, erzählt das bewegende Leben der Kaufmannstochter Philippine Welser, späterer Freifrau von Zinnenberg. Im Mittelpunkt dieser tragischen Geschichte steht die tiefe Liebe zwischen ihr und Erzherzog Ferdinand von Habsburg, welche trotz kirchlicher Eheschließung vor der Welt verheimlicht werden muss. ... Dieser historische Roman, angelegt zwischen den Epochen Spätmittelalter und beginnender Renaissance, erzählt das bewegende Leben der Kaufmannstochter Philippine Welser, späterer Freifrau von Zinnenberg. Im Mittelpunkt dieser tragischen Geschichte steht die tiefe Liebe zwischen ihr und Erzherzog Ferdinand von Habsburg, welche trotz kirchlicher Eheschließung vor der Welt verheimlicht werden muss. Beide bringen große Opfer für diese verbotene, weil unstandesgemäße Verbindung. „Ich konnte ihm keinen legitimen Erben schenken und unsere Ehe muss er noch immer verheimlichen, als sei sie ein Verbrechen, und vor der Welt dastehen, als lebe er in Sünde mit mir.“ S. 271 „Was hat er meinetwegen nicht alles in den Wind geschlagen – Prinzessinnen, Königreiche, sogar Erben, die seinen Namen weiterführen könnten!“ S. 291 Gefangen in gesellschaftlichen und standeshierarchischen Zwängen ist es fraglich, ob die Liebenden jemals öffentlich als legitimes Ehepaar auftreten dürfen und anerkannt werden aber dennoch nicht unmöglich. In ihrem Nachwort beschreibt die Autorin, wie sie den vorliegenden Roman verstanden wissen möchte. „...Ich spiele mit bestimmten Daten und Ereignissen ihres Lebens, die ich fiktional kombiniert und mit einem gehörigen Schuss Spannung aufgebaut habe...“ S. 330 Dieses Anliegen konnte sie in ihrem Roman aber nicht umsetzen. Ein Krimi-Leser wäre enttäuscht von dem Buch. Wer allerdings herkömmliche historische Erzählungen, mit Beschreibungen von Intrigen, Standesdünkel, Gepflogenheiten der damaligen Zeit und großen Gefühlen mag, wird von diesem Buch sehr angetan sein.

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Kein Kriminalroman
von einer Kundin/einem Kunden am 24.02.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dieser historische Roman, angelegt zwischen den Epochen Spätmittelalter und beginnender Renaissance, erzählt das bewegende Leben der Kaufmannstochter Philippine Welser, späterer Freifrau von Zinnenberg. Im Mittelpunkt dieser tragischen Geschichte steht die tiefe Liebe zwischen ihr und Erzherzog Ferdinand von Habsburg, welche trotz kirchlicher Eheschließung vor der Welt verheimlicht werden muss. ... Dieser historische Roman, angelegt zwischen den Epochen Spätmittelalter und beginnender Renaissance, erzählt das bewegende Leben der Kaufmannstochter Philippine Welser, späterer Freifrau von Zinnenberg. Im Mittelpunkt dieser tragischen Geschichte steht die tiefe Liebe zwischen ihr und Erzherzog Ferdinand von Habsburg, welche trotz kirchlicher Eheschließung vor der Welt verheimlicht werden muss. Beide bringen große Opfer für diese verbotene, weil unstandesgemäße Verbindung. „Ich konnte ihm keinen legitimen Erben schenken und unsere Ehe muss er noch immer verheimlichen, als sei sie ein Verbrechen, und vor der Welt dastehen, als lebe er in Sünde mit mir.“ S. 271 „Was hat er meinetwegen nicht alles in den Wind geschlagen – Prinzessinnen, Königreiche, sogar Erben, die seinen Namen weiterführen könnten!“ S. 291 Gefangen in gesellschaftlichen und standeshierarchischen Zwängen ist es fraglich, ob die Liebenden jemals öffentlich als legitimes Ehepaar auftreten dürfen und anerkannt werden aber dennoch nicht unmöglich. In ihrem Nachwort beschreibt die Autorin, wie sie den vorliegenden Roman verstanden wissen möchte. „...Ich spiele mit bestimmten Daten und Ereignissen ihres Lebens, die ich fiktional kombiniert und mit einem gehörigen Schuss Spannung aufgebaut habe...“ S. 330 Dieses Anliegen konnte sie in ihrem Roman aber nicht umsetzen. Ein Krimi-Leser wäre enttäuscht von dem Buch. Wer allerdings herkömmliche historische Erzählungen, mit Beschreibungen von Intrigen, Standesdünkeln, Gepflogenheiten der damaligen Zeit und großen Gefühlen mag, wird sich über dieses Buch freuen.

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