Thalia.de

Die Sommer der Porters

Roman

(6)
Seit Generationen sucht die wohlhabende Familie Porter Zuflucht in ihrem Sommerhaus auf der felsigen Halbinsel Ashaunt vor Massachusetts, wo die Tage endlos und unbeschwert sind. Als dort im Sommer 1942 ein Militär­stützpunkt entsteht, hat die Idylle ein jähes Ende. Ein Sohn zieht in den Krieg, eine Tochter wird ihrer Unschuld beraubt, ein Kindermädchen muss sich zwischen ihrer Liebe zu einem Soldaten und ihren Schützlingen entscheiden. Erst in den kommenden Jahrzehnten, in denen die Kinder und Enkelkinder der Porters erwachsen werden und die Ausläufer von neuen Kriegen und Krisen Ashaunt erreichen, wird sich erweisen, dass der Sommer der Soldaten trotz allem nur einer von vielen war.
Mit großer Empathie und in brillanter Prosa erzählt Elizabeth Graver in ihrem Generationenroman von einer Familie und einem vom Meer umspülten Landstrich - und entwirft dabei ein berührendes und zugleich entwaffnend gelassenes Bild vom Leben.
Portrait
Elizabeth Graver, geboren 1964 in Los Angeles, aufgewachsen in Massachusetts, ist Autorin mehrerer prämierter Romane und Kurzgeschichten. Die Mutter zweier Töchter lehrt Englisch und Creative Writing am Boston College.

Juliane Zaubitzer, geboren 1971 in Lübeck, hat Amerikanistik studiert und lebt als freie Übersetzerin (u. a. von Roddy Doyle und Sue Townsend) mit Kind und Hund in Hamburg.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 05.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86648-223-4
Verlag Mareverlag
Maße (L/B/H) 208/128/43 mm
Gewicht 653
Originaltitel The End of the Point
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 33.896
Buch (gebundene Ausgabe)
22,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 45244481
    Die Spuren meiner Mutter
    von Jodi Picoult
    (9)
    Buch
    19,99
  • 45161431
    Alte Schule
    von Charles Hodges
    (3)
    Buch
    14,99
  • 45030458
    Die unsterbliche Familie Salz
    von Christopher Kloeble
    (44)
    Buch
    22,00
  • 11305592
    Der Schamane
    von Wolfgang Kudrnofsky
    Buch
    9,99
  • 44200647
    Das Hotel in den Highlands
    von Caroline Dunford
    (2)
    Buch
    9,99
  • 43969570
    Mein Name ist Leon
    von Kit de Waal
    (5)
    Buch
    14,99
  • 44187043
    Die Geschichte der Baltimores
    von Joël Dicker
    (20)
    Buch
    24,00
  • 45298979
    Du sagst es
    von Connie Palmen
    (2)
    Buch
    22,00
  • 43516344
    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
    von Joël Dicker
    Buch
    9,99
  • 38836891
    Ziemlich beste Freundinnen
    von Astrid Ruppert
    (2)
    Buch
    9,99
  • 45244044
    Die Unvollkommenheit der Liebe
    von Elizabeth Strout
    (4)
    Buch
    18,00
  • 45165451
    Seltene Affären
    von Thommie Bayer
    (1)
    Buch
    18,00
  • 40974130
    Das Geheimnis der Wellen
    von Nora Roberts
    Buch
    9,99
  • 32017483
    Ein Geschenk von Tiffany
    von Karen Swan
    (7)
    Buch
    8,99
  • 44137830
    Die Schönheitskönigin von Jerusalem
    von Sarit Yishai-Levi
    (9)
    Buch
    22,95
  • 44066619
    Nur wer fällt, lernt fliegen
    von Anna Gavalda
    Buch
    9,99
  • 17438051
    Alles hat seine Zeit
    von Ennio Flaiano
    (1)
    Buch
    22,95
  • 43961889
    Orient-Express
    von John Dos Passos
    (1)
    Buch
    9,90
  • 44147468
    Unter fernen Himmeln
    von Sarah Lark
    (2)
    Buch
    18,00
  • 40952852
    Die Rosenfrauen
    von Cristina Caboni
    (3)
    Buch
    9,99

Buchhändler-Empfehlungen

„das Paradies und die Wirren der Zeit...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Unbeschwerte Sommertage verbringt die Familie Porter jedes Jahr an der Küste Neuenglands , doch dann verändert ein letzter Sommer einfach alles ! Spannende Zeitgeschichte im Spiegel der Weltereignisse... Unbeschwerte Sommertage verbringt die Familie Porter jedes Jahr an der Küste Neuenglands , doch dann verändert ein letzter Sommer einfach alles ! Spannende Zeitgeschichte im Spiegel der Weltereignisse...

Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
2
2
2
0
0

Ich werde es wieder lesen - jedes Jahr einmal. Und immer im Sommer.
von einer Kundin/einem Kunden aus Wennigsen (Deister) am 09.07.2016

Cover / Artwork / Aufbau des Romans Das schlichte in Blautönen gehaltene Cover zeigt Menschen, die von Wasser und Himmel umrahmt sind. Schon der Titel hatte mich gereizt, das Cover mit seiner Ruhe verströmenden Atmosphäre weckte Sehnsucht nach Sommer in mir.Der Roman ist in fünf große Abschnitte unterteilt, wobei jeder... Cover / Artwork / Aufbau des Romans Das schlichte in Blautönen gehaltene Cover zeigt Menschen, die von Wasser und Himmel umrahmt sind. Schon der Titel hatte mich gereizt, das Cover mit seiner Ruhe verströmenden Atmosphäre weckte Sehnsucht nach Sommer in mir.Der Roman ist in fünf große Abschnitte unterteilt, wobei jeder Abschnitt einen anderen Protagonisten hat, nur der letzte scheint von allen Personen gleichermaßen zu sprechen. Inhalt und Wertung Es fällt mir schwer, den Inhalt von meiner Bewertung zu trennen, daher vermische ich, untypischerweise, diesmal beides und hoffe, keine allzu großen Spoiler preis zu geben."Die Sommer der Porters" erzählt über Generationen der gut situierten Familie Porters und deren Kindermädchen Agnes und Bea, die jeden Sommer nach Ashaunt reisen, einer fiktiven Halbinseln an der Küste Neuenglands. Als 1942 also zu Ende des zweiten Weltkriegs Truppenverbände in der Nähe der Wohnhäuser stationiert werden, erlebt die Familie das erste Mal so etwas wie eine Zäsur in der jährlichen, paradiesisch anmutenden Idylle. Im ersten Abschnitt steht Bea im Vordergrund, die Kindermädchen des jüngsten Portermädchens Janie ist. Sie kam als junges Mädchen mit Agnes aus Schottland nach Amerika, nachdem sie dort ihre Mutter bis zu dessen Tod gepflegt hatte. Schon dieses erste sehr große Kapitel wird durch die starke und facettenreiche Sprache der Autorin Elizabeth Graver getragen, die es versteht, gerade ruhige Momente, innere Zwiespalte und zwischenmenschliches Unvermögen auf eine fast erschreckende Art und Weise zu erzählen. So erzählt Graver von einer Frau, die innerlich zerrissen ist - eine Szene, die mir besonders im Kopf herumspuckt, seit ich sie gelesen habe - ist auf den den ersten dreißig Seiten zu finden: "Nie genug, nie genug, und warum sollte es das auch sein, Wasser statt Blut, Lohn statt Mutterleib. Und doch liebte Janie Bea, und zwar nicht zu knapp, und Bea wusste es - hatte es immer gewusst. Und doch war die Liebe, die Bea für dieses Kind empfand, die stärkste Liebe, die sie, außer für ihre Mutter, je empfunden hatte." Zerrissenheit - irgendwie erscheint mir gerade dieses Wort auch auf andere Charaktere zutreffend! Helen, die älteste Tochter der Porters, steht im Mittelpunkt des zweiten großen Abschnitts. Hochintelligent und vor allem zweifelnd an allem, an sich, an den Menschen und begeisterungsfähig für alles, was in ihren Blick verlässt Ashaunt und ihre Familie um in der Ferne in Frankreich das Glück zu finden. Auch dieses Kapitel hat mich aufs Neue gefangen und überrascht. Nicht nur, dass die Sprache eine andere, eine auf Helen passende ist, obwohl die Abschnitte nicht einmal in der Ich-Form geschrieben sind, auch die mutige Weise von Elizabeth Graver, uns die innere Zerrissenheit Helens näher zu bringen, hat mich wirklich umgehauen! Es war ein Lesegenuss, ein Schwelgen in Worten, das mir ein Gefühl von Dankbarkeit gegeben hat, das Buch lesen zu dürfen!Und wo wir gerade bei Zerrissenheit sind - das dritte Kapitel erzählt von Helens ältestem Sohn Charlie. Für mich erscheint er als männliches Ebenbild Helens - ebenso zerrissen, unzufrieden und skeptisch richtet er seinen Blick auf das, was ihn umgibt, stellt alles in Frage und vor allem seine Mutter und wir erleben ihn in einem Kampf mit sich selbst. Dieser Abschnitt war zunächst für mich schwer zu lesen, was im Nachhinein betrachtet aber daran lag, dass er mich zu sehr aufgewühlt hat. Wie in den beiden anderen Abschnitten zuvor wählt Graver erneut eine andere Sprache, um Charlies Geschichte zu erzählen, die Worte sind härter, moderner, unerbittlicher - und haben mich irgendwie kalt erwischt. Es ist mein Lieblingsabschnitt, jetzt wo das Buch ausgelesen auf meinem Schreibtisch liegt und ich wünschte, es noch nicht gelesen zu haben. Der letzte Abschnitt ist ein würdiger Abschluss eines fantastischen Buches und noch immer habe ich das Gefühl, das die frische, salzige Meeresluft durch mein Zimmer dringt und ich den Geschichten von Ashaunt lausche. Ich liebe dieses Buch und werde es immer behalten und es vielleicht immer im Sommer lesen und wahrscheinlich immer eine Passage finden, die mich aufs Neue ergreift und vielleicht Facetten entdecken, die ich zuvor überlesen habe.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ausgezeichneter Familienroman
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 12.07.2016

Ashaunt, der Ferienort an der Ostküste Amerikas, ist der Dreh-und Angelpunkt der Familie Porter und dieses Generationenromans. Das Sommerhaus ist für viele Wochen im Jahr Ort unbeschwerter Abenteuer, auch wenn es zu Beginn dieses Buches einen spürbaren Einschnitt gibt. Die Autorin erzählt diesen Familienroman nicht linear, sondern sie wirft... Ashaunt, der Ferienort an der Ostküste Amerikas, ist der Dreh-und Angelpunkt der Familie Porter und dieses Generationenromans. Das Sommerhaus ist für viele Wochen im Jahr Ort unbeschwerter Abenteuer, auch wenn es zu Beginn dieses Buches einen spürbaren Einschnitt gibt. Die Autorin erzählt diesen Familienroman nicht linear, sondern sie wirft Schlaglichter auf einzelne Personen und Dekaden. Wie durch ein Brennglas betrachten wir die jeweilige Hauptperson des Abschnitts und ihr Wirken auf die Familie. Es beginnt in den 40igern. Ashaunt ist im 2. Weltkrieg zum Stützpunkt geworden. Soldaten tummeln sich auf der Ferieninsel, die Kinder empfinden es als Abenteuer, auch wenn es mit Einschränkungen verbunden ist. In diesem Abschnitt wird Bea, das Kindermädchen aus Schottland zur Hauptfigur. Bea liebt die jüngste Portertochter wie ihr eigenes Kind, wurde es ihr doch als Baby in die Arme gelegt. Ihr eigenes Leben hat sie hintan gestellt. Aber war das wirklich ein so großer Verzicht für sie? 20 Jahre später begleiten wir Helen, die älteste Tochter der Porters auf ihrem Weg. Ihr Studium, ihre Familie und ihre Sorgen rücken in den Mittelpunkt. Helen ist für mich die wichtigste Person dieser Geschichte, in ihrer Widersprüchlichkeit, ihrer Persönlichkeit drückt sie dem Buch ihren Stempel auf. Dann in den 70iger ist es Charlie, Helens Sohn, dessen Leben in den Fokus gerät, das ohne Helens Persönlichkeit auch nicht die Dramatik hätte entwickeln können. Aber immer ist Ashaunt der Mittelpunkt, dort nimmt alles seinen Anfang und dort werden die großen Entscheidungen getroffen. Wie in einem Karussell tauchen die einzelnen Figuren auf, stehen einige Zeit im Focus und verschwinden dann wieder in den Kulissen. Eine sehr interessante Erzählweise, die den Leser durchaus fordert. Dazu kommen viele Nebenfiguren und Handlungsstränge, die angerissen aber nicht vertieft werden. Unkonzentriert oder nebenbei kann man das Buch nicht lesen. Die Autorin arbeitet mit Rückblenden und Vorschauen, so bleibt das Interesse am Lebensweg der anderen Hauptfiguren lebendig. Allerdings hätte ich manche Personen lieber länger begleitet, als andere. Einige kamen mir näher, viele blieben mir sehr fremd. Für jeden Abschnitt, jede Person findet E. Graver einen eigenen Ton, bei Helen zum Beispiel Tagebucheinträge und Briefe die einen Blick auf ihre Person werfen. Ein spröder Stil bei Bea und ein zweifelnd-suchender Stil bei Charlie. Ich empfand fast die ganze Lektüre hindurch eine gewisse Distanz zur Handlung und zu den Personen. Vielleicht lag es am - wie ich fand – kühlen, fast spröden Stil der Autorin, war aber dennoch gefesselt. „Die Sommer der Porters“ ist eine interessante Familiengeschichte, eine sprachlich anspruchsvolle, literarische Unterhaltung, die mich auf die Autorin und ihre weiteren Bücher sehr neugierig gemacht hat und als Lektüre noch lange nachwirkt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Facettenreiche Mehrgenerationengeschichte
von vielleser18 aus Hessen am 09.07.2016

Anfangs war es nur ein Haus am Meer. Ein Sommersitz der Familie Porter. Jedes Jahr im Sommer kehrte die Familie dahin zurück. Zu Beginn der Geschichte schreibt man das Jahr 1942, die Familie besteht aus Mrs und Mr Porter, ihren vier Kindern Charlie, Helen, Dossy (die schon fast erwachsen sind)... Anfangs war es nur ein Haus am Meer. Ein Sommersitz der Familie Porter. Jedes Jahr im Sommer kehrte die Familie dahin zurück. Zu Beginn der Geschichte schreibt man das Jahr 1942, die Familie besteht aus Mrs und Mr Porter, ihren vier Kindern Charlie, Helen, Dossy (die schon fast erwachsen sind) und Nesthäkchen Janie, sowie den Kindermädchen Bea und Agnes. Es ist die Zeit des 2. Weltkrieges und auch die Porters merken dies an ihrem (amerikanischen) Sommerort, denn unweit des Hauses ist ein Militärstützpunkt errichtet worden. Es geht um Bea, aber auch um Helen, der 16jährigen, die sich für einen der Soldaten interessiert. Wir tauchen ein in diese Sommer, die Autorin schafft es mit ihren Sätzen eine andere Welt, eine ganze Famiie und ihr Leben vor dem inneren Auge aufzuzeigen. Man taucht mit ein. Auch in das weitere Leben der Familie, die uns schließendlich - mit Sprüngen - bis ins Jahr 1999 führt. Und am Ende schließt sich der Kreis. Interessant dabei, dass die Elizabeth Graver es immer wieder geschickt schaftt, auch vergangenes und zukünftiges geschickt mit einzubauen und den Focus immer wieder zu verrücken, ohne dass es den Lesefluss stört. Im Laufe der Geschichte wechselt auch der Bezugpunkt, so werden wir Helen noch näher kennen lernen und auch ihren Sohn Charlie (der nach dem Onkel benannt worden ist). Es wird in dieser Familie nicht nur Höhen geben, sondern auch Tiefen. Vor allem psychische Probleme, Identitätsprobleme, es geht um Mutter-Sohn-Beziehungen, aber immer auch um den Familienzusammenhalt und insbesondere um die Kraft der Natur, um ein Stück Land, das Heimat ist, um einen Rückzugsort, bei dem man Kraft tanken kann. Zwischenzeitlich, nach den Zeitsprüngen, muss man ein wenig Geduld haben, um die neuen Personen, die nun plötzlich "aufgetaucht" sind, einsortieren zu können, aber nach und nach gelingt auch das. Gefallen hat mir aber, dass dieser Roman einen Zeitraum von 57 Jahren gekonnt abdecken kann und dabei immer facettenreich und tiefgründig bleibt. Fazit: Elizabeth Graver hat mit "Die Sommer der Porters" keinen Spanunngsroman geschrieben, sondern es ist eine leise, stille Generationenerzählung, die aber so gut gelungen ist, dass man meint, diese Personen hätten wirklich gelebt. Man blickt in andere Seelen, taucht in längst vergangene Zeiten ein.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die Sommer der Porters
von janaka aus Rendsburg am 11.07.2016

"Das Leben ist so aufregend, dass man kaum Zeit für irgendetwas anderes hat". *Inhalt* Die Sommer verbringt die Familie Porter, bestehend aus Mutter, Vater und ihren vier Kinder Charlie, Helen, Dossy und Jane und deren Kindermädchen Agnes und Bea, auf ihrem Sommersitz Ashaunt, welches idyllisch auf einer kleinen Halbinsel liegt.... "Das Leben ist so aufregend, dass man kaum Zeit für irgendetwas anderes hat". *Inhalt* Die Sommer verbringt die Familie Porter, bestehend aus Mutter, Vater und ihren vier Kinder Charlie, Helen, Dossy und Jane und deren Kindermädchen Agnes und Bea, auf ihrem Sommersitz Ashaunt, welches idyllisch auf einer kleinen Halbinsel liegt. In der Zeit von 1942 bis 1999 werden die Erlebnisse einzelner Familienmitglieder erzählt. Es geht um Unbeschwertheit, Liebe, Verbundenheit, Freundschaft, aber auch Unglück und Krisen begleiten diese Familie und immer im Mittelpunkt ist Ashaunt. *Meine Meinung* "Die Sommer der Porters" von Elizabeth Graver ist ein Familienroman der leiseren Töne. In vier Abschnitten wird das Leben verschiedener Personen erzählt und jeder hat einen anderen Schreibstil. Am besten hat mir der von Helen gefallen, er war leicht und spritzig. In Briefen und Tagebucheinträgen erzählt sie von ihrem Leben in Europa. Dieser Abschnitt ist so voller Lebensfreunde. In dem dritten Abschnitt steht Charlie, Helens Sohn im Fokus. Seine innere und äußere Zerrissenheit dank eines LSD-Trips war sehr gut dargestellt, aber auch ziemlich wirr. Manche Gedankengänge konnte ich einfach nicht nachvollziehen. Was mir aber sehr gut gefallen hat, waren die Landschaftbeschreibungen rund um Ashaunt. Dadurch konnte ich mir den Sommersitz sehr gut vorstellen. Es muss herrlich sein, solch ein Anwesen in der Nähe vom Wasser zu haben. Diese Liebe ist in allen Abschnitten präsent. Hier findet jeder einzelne der Familie Porter seine Ruhe und seinen Frieden. *Fazit* Verschiedene Erzählstränge und unterschiedliche Schreibstile haben meinen Lesegenuss etwas geschmälert. Und auch mit dem Wissen, dass die ganze Geschichte mit dem Fokus auf Ashaunt geschrieben ist, kann mich die Geschichte nicht in den Bann ziehen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein Buch über mehrere Generationen
von MamiAusLiebe am 07.07.2016

Worum es geht: Seit Generationen sucht die wohlhabende Familie Porter Zuflucht in ihrem Sommerhaus auf der felsigen Halbinsel Ashaunt vor Massachusetts, wo die Tage endlos und unbeschwert sind. Als dort im Sommer 1942 ein Militärstützpunkt entsteht, hat die Idylle ein jähes Ende. Ein Sohn zieht in den Krieg, eine Tochter... Worum es geht: Seit Generationen sucht die wohlhabende Familie Porter Zuflucht in ihrem Sommerhaus auf der felsigen Halbinsel Ashaunt vor Massachusetts, wo die Tage endlos und unbeschwert sind. Als dort im Sommer 1942 ein Militärstützpunkt entsteht, hat die Idylle ein jähes Ende. Ein Sohn zieht in den Krieg, eine Tochter wird ihrer Unschuld beraubt, ein Kindermädchen muss sich zwischen ihrer Liebe zu einem Soldaten und ihren Schützlingen entscheiden. Erst in den kommenden Jahrzehnten, in denen die Kinder und Enkelkinder der Porters erwachsen werden und die Ausläufer von neuen Kriegen und Krisen Ashaunt erreichen, wird sich erweisen, dass der Sommer der Soldaten trotz allem nur einer von vielen war. Cover: Das Cover ist eine Augenweide. Ein sommerliches Blau, vermischt im Himmel und Meer. Abgebildet ist die Familie Porter. Meine Meinung: Am Anfang dachte ich, es handelt sich um ein kurzweiliges Lesevergnügen. Doch das ist es definitiv nicht. Es handelt sich um eine geballte Familiengeschichte. Ich finde die Idee die Generationen und Ashaunt auf so langer Sicht darzustellen wirklich großartig. Genau das fand ich an dem Buch so anziehend. Orte und Menschen, die einen prägen. Genauso wird es auch erzählt. Die Bindung der Familie zu Ashaunt ist magisch. Der Ort mit dem sie sich Generation für Generation identifizieren. An sich also wirklich eine tolle Idee, doch leider mangelte es mir an Spannung in der Geschichte. Oder Sympathie den Charakteren gegenüber. Ich fand es an vielen Stellen recht langweilig und musste mich aufraffen es zu lesen. Geschrieben war es hingegen toll. Die Autorin kann stilistisch keinem was vormachen. Mir hat einfach die persönliche Bindung gefehlt. Dennoch hat mich das Buch zum Nachdenken angeregt. Ich bin selbst Mutter von zwei Kindern. Und so stellt man sich die Zukunft vor. Was wird einen erwarten und wie wird man handeln. Ich kann dieses Buch empfehlen, nur leider hat es meinen persönlichen Geschmack nicht ganz getroffen. Sehr gut geschrieben, nur leider fehlt die Spannung

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Die Sommer der Porters

Die Sommer der Porters

von Elizabeth Graver

(6)
Buch
22,00
+
=
Berlin 1936

Berlin 1936

von Oliver Hilmes

(6)
Buch
19,99
+
=

für

41,99

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen