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Die Spieluhr

Eine Novelle

(6)
Portrait
Ulrich Tukur, 1957 in Viernheim geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Preise, zuletzt wurde ihm 2013 der Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache verliehen. 2005 erschien sein Erzählungsband Die Seerose im Speisesaal. Ulrich Tukur lebt mit seiner Frau, der Fotografin Katharina John, in Venedig.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 11.10.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-550-08030-2
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 196/135/22 mm
Gewicht 268
Verkaufsrang 91.555
Buch (gebundene Ausgabe)
18,00
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„Die Spieluhr...“

Rebecca Steinert, Thalia-Buchhandlung Berlin

basiert auf einem 2008 entstandenen franz./belg. Film, indem U.Tukur die Rolle des Wilhelm Uhde- der 1912 durch Zufall entdeckt, dass seine Haushälterin Seraphine künstlerisch sehr begabt ist- spielt.
Offenbar war er so fasziniert von der Story, dass er sich entschloss mit ein bißchen zutun von Fantasie, eine wunderbar mysteriöse
basiert auf einem 2008 entstandenen franz./belg. Film, indem U.Tukur die Rolle des Wilhelm Uhde- der 1912 durch Zufall entdeckt, dass seine Haushälterin Seraphine künstlerisch sehr begabt ist- spielt.
Offenbar war er so fasziniert von der Story, dass er sich entschloss mit ein bißchen zutun von Fantasie, eine wunderbar mysteriöse Geschichte zu Papier zu bringen.

Zum Inhalt möchte ich garnichts sagen nur soviel, die Story ist sehr spannend und fesselnd. Ich hatte es in wenigen Stunden durch und war begeistert von dem bittersüßen Nachklang den das Buch hinterlässt.

Sehr empfehlenswert!

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Violetta Hofmann, Thalia-Buchhandlung Dresden

Noch lange nachdem ich dieses Buch zugeschlagen hatte,wusste ich nicht so recht, was ich davon halten sollte.
Tukur spinnt hier die Geschichte um den Filmdreh zu „Seraphine“ auf eine Weise fort, die vielversprechend beginnt, dann jedoch verwirrend surreale Züge annimmt. Man muss sehr konzentriert lesen, um sich nicht im Labyrinth diverser
Noch lange nachdem ich dieses Buch zugeschlagen hatte,wusste ich nicht so recht, was ich davon halten sollte.
Tukur spinnt hier die Geschichte um den Filmdreh zu „Seraphine“ auf eine Weise fort, die vielversprechend beginnt, dann jedoch verwirrend surreale Züge annimmt. Man muss sehr konzentriert lesen, um sich nicht im Labyrinth diverser Zeiten und Dimensionen zu verirren.
Teilweise erinnerte mich das Büchlein an einen Film des Regisseurs Lars von Trier – droht man sich in „Die Spieluhr“ doch ähnlich sogartig zu verlieren, wie zum Beispiel in dem Film „Melancholia“.
Fazit: Um diese Novelle genießen zu können, muss man sich beim Lesen durchaus auf etwas einlassen können. Das Buch ruft nicht durchweg positive Emotionen hervor, ist jedoch eine lohnende Erfahrung und in dieser Ausgabe zudem ein kleiner bibliophiler Schatz.

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Eine wunderschöne Novelle, in der die Zeit durch den Ort ihren Halt verliert. Wunderbar phantastisch und surreal. Eine wunderschöne Novelle, in der die Zeit durch den Ort ihren Halt verliert. Wunderbar phantastisch und surreal.

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Kundenbewertungen


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Hoffmanns Erbe
von einer Kundin/einem Kunden am 22.04.2015

Das Unheimliche ist eines der Merkmale für die Literatur, die in der Epoche der Romantik vom Ende des 18. bis in weite Teile des 19. Jahrhundert geschrieben wurde; ganz vorne weg in den Erzählungen von E.T.A. Hoffmann, wo unvermittelt das Übernatürliche in die Realität einbricht. Daraus entwickelten sich dann... Das Unheimliche ist eines der Merkmale für die Literatur, die in der Epoche der Romantik vom Ende des 18. bis in weite Teile des 19. Jahrhundert geschrieben wurde; ganz vorne weg in den Erzählungen von E.T.A. Hoffmann, wo unvermittelt das Übernatürliche in die Realität einbricht. Daraus entwickelten sich dann auch Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur wie „Alice im Wunderland“, die durch das Loch in der Hecke die Realität verlässt und in die Welt des Übernatürlichen eintritt. Auf diesen literarischen Fundamenten basiert der als Teilzeitautor tätige Schauspieler Ulrich Tukur seine Novelle, die ähnlich verschachtelt wie eine Matrjoschka-Puppe erst nach und nach ihre unterschiedlichen Ebenen preisgibt. Zuerst einmal ist da Kunstsammler Wilhelm Uhde, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts in einem kleinen Ort in Frankreich die Gemälde der von der Gesellschaft an den Rand gedrängten Séraphine entdeckt und die Kunstwerke wie auch ihre Erschafferin in Galerien der Öffentlichkeit bekannt machen will; der nahende Weltkrieg wird dies jedoch zunichte machen. All dies berichtet der Erzähler, der fast ein Jahrhundert später in einer Verfilmung der damaligen Geschehnisse die Rolle Uhdes einnehmen soll. Als eines Tages ein Mitarbeiter der Film-Crew auf der Rückfahrt nach Paris in einem abgelegenen Schloss Unterschlupf sucht und dort in der Nacht dem sirenenhaften Spiel eines Cembalos und der unvergleichlichen Schönheit der (schon seit Jahrhunderten verstorbenen) Musikerin verfällt, ist die Neugier des Schauspielers geweckt und er begibt sich selbst auf die Suche nach diesem Schloss, das scheinbar als Schnittstelle zwischen den Zeiten fungiert und Kunstwerke in sich birgt, die zum Leben zu erwachen scheinen und den Betrachter in ihre Welt ziehen wollen. Neben dem literarisch wertvollen Kern hat auch die Schale einiges zu bieten: Der äußerst bibliophil gestaltete Einband besteht aus türkisfarbenem Leinen, das mit schwarzer und goldener Prägung versehen wurde und ein Kunstwerk in sich selbst darstellt. Ulrich Tukur verfasst mit „Die Spieluhr“ eine Reminiszenz an die großen Novellen der Romantik und ihr doppelbödiges Spiel mit der Welt des Unheimlichen, die einen gleichsam wie das Gemälde der wortwörtlich bildhübschen Musikerin in seinen Bann zieht.

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Die Spieluhr
von Ulrike Seine aus Rheine am 07.12.2013

Tukur erzählt uns die Geschichte eines Kunstsammlers und seiner Gemälde malenden Putzfrau, die vor vielen Jahren in Frankreich spielt. Dieser beider Leben wird in der Jetzt-Zeit verfilmt. Und während die ersten Szenen gedreht sind, beginnen sich Fiktion, Traum und Gegenwart für einige Darsteller auf faszinierende Art miteinander zu verweben.... Tukur erzählt uns die Geschichte eines Kunstsammlers und seiner Gemälde malenden Putzfrau, die vor vielen Jahren in Frankreich spielt. Dieser beider Leben wird in der Jetzt-Zeit verfilmt. Und während die ersten Szenen gedreht sind, beginnen sich Fiktion, Traum und Gegenwart für einige Darsteller auf faszinierende Art miteinander zu verweben. Am Ende des Buches wußte ich nicht so recht auf welcher Zeitebene ich mich befand. Ein lesenswertes Buch mit einem wunderschönen Einband.

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traum-oder märchenhaft
von Daniela aus Berlin am 05.02.2014

Die Seerose im Speisesaal hat mir besser gefallen, vielleicht weil es einzelne Geschichten waren und mehr autobiographischen Bezug hatten...Diese Novelle hat auch einen hervorragenden Erzählstil,ist aber irgendwie versponnener und hat mich nicht so mitgenommen wie Tukurs erstes Buch.

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Universaltalent
von einer Kundin/einem Kunden am 14.11.2013

Ulrich Tukur ist ein Universaltalent. Man kennt ihn als großartigen Schauspieler, auch auf dem Gebiet der Musik erweist er sich als Könner, aber auch als Literat ist er vom Feinsten. Vielleicht liegt´s an seinen Lebensorten, Venedig und die Toskana - da fällt das Leben doch etwas leichter. Tukur erzählt... Ulrich Tukur ist ein Universaltalent. Man kennt ihn als großartigen Schauspieler, auch auf dem Gebiet der Musik erweist er sich als Könner, aber auch als Literat ist er vom Feinsten. Vielleicht liegt´s an seinen Lebensorten, Venedig und die Toskana - da fällt das Leben doch etwas leichter. Tukur erzählt uns die phantastische Geschichte eines Kunstsammlers und einer Putzfrau, zwischen Traum und Wirklichkeit. Ein Kaminbuch.

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Charmantes Werk zwischen Fantasie und Wahrheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Brake am 13.01.2017
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ich bin ein großer Fan von Ulrich Tukurs schauspielerischem Talent und war diesbezüglich auch gespannt, wie er sich als Autor so macht. Die Novelle "Die Spieluhr" hat sich wirklich gelohnt zu lesen. Man taucht in eine andere Welt ein, nicht nur was das Jahrzehnt anbelangt. Mit seiner sehr präzisen... Ich bin ein großer Fan von Ulrich Tukurs schauspielerischem Talent und war diesbezüglich auch gespannt, wie er sich als Autor so macht. Die Novelle "Die Spieluhr" hat sich wirklich gelohnt zu lesen. Man taucht in eine andere Welt ein, nicht nur was das Jahrzehnt anbelangt. Mit seiner sehr präzisen und bis ins kleinste Detail beschriebene Ausdrucksweise nimmt Ulrich Tukur den Leser mit auf eine surreale Reise, auf der man selber am Schluss überlegen muss, wo man sich befindet und ob man wirklich der ist, der man glaubt zu sein.

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