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Die Stille der Lärchen

Ein Fall für Commissario Grauner. Ein Krimi aus Südtirol

(40)
Südtiroler Charme und ein hochspannender Fall aus einem Tal, das einst berühmte Schriftsteller beherbergte
Am Rande eines 200-Seelen-Dorfes wird an einem Frühlingsmorgen die Leiche eines Mädchens entdeckt. Blutüberströmt liegt sie bei den Urlärchen von St. Gertraud, die jedes Kind in Südtirol kennt. Generationen lang haben die Bäume allem getrotzt, Wind, Wetter und den Menschen; unter ihren Wurzeln soll sich der Eingang zur Hölle befinden. In ihrem neuen Fall ermitteln Grauner und Saltapepe im Ultental, dessen Bewohner schweigsam, stolz und gottesfürchtig sind. Erstaunlich schnell ist ein Geständiger gefunden: Haller, ein zugezogener Architekt. Die Dorfgemeinschaft aber sagt: Haller deckt nur seinen Sohn Michl, der seltsam ist und niemandem geheuer. Und auch Grauner ahnt, dass alles komplizierter ist. Zumal unweit des Tatorts altertümlich anmutende Schriftstücke gefunden werden. Sie könnten aus den verschollenen Tagebüchern eines berühmten Gastes der Ultentaler Heilbäder stammen. Und sie berichten von einem kaltblütigen Mord, der vor über hundert Jahren geschah. Einem Mord, der das Dorf bis heute umtreibt.
Portrait
Lenz Koppelstätter, Jahrgang 1982, ist in Bozen geboren und in Südtirol aufgewachsen. Nach dem Studium der Politik in Bologna und der Sozialwissenschaften in Berlin absolvierte er in München die Deutsche Journalistenschule. Als Autor und Medienentwickler arbeitet er für zahlreiche renommierte Verlage, Magazine und Zeitungen. »Der Tote am Gletscher – Ein Fall für Commissario Grauner« war sein erstes Buch und ein großer Erfolg bei Lesern und Presse.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 13.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04734-9
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 190/126/22 mm
Gewicht 241
Verkaufsrang 6.553
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
40 Bewertungen
Übersicht
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Ein totes Mädchen in einem Idyll
von einer Kundin/einem Kunden aus Leinfelden-Echterdingen am 16.11.2016

Das Ultental ist ein abgelegenes Stückchen Land, wo die alte Geschichten und die Einheimischen noch immer die Welt beherrschen. Alles, was von draußen kommt, ist erst mal sehr fremd und braucht auch keiner. In diesem Idyll wird ein totes Mädchen gefunden, sie ist erschossen worden! Es ist die Marie vom... Das Ultental ist ein abgelegenes Stückchen Land, wo die alte Geschichten und die Einheimischen noch immer die Welt beherrschen. Alles, was von draußen kommt, ist erst mal sehr fremd und braucht auch keiner. In diesem Idyll wird ein totes Mädchen gefunden, sie ist erschossen worden! Es ist die Marie vom Bachlechner Hof, einer der alteingesessenen Familien! Ganz rasch scheint der Fall geklärt, ein Fremder, der sich im Tal angesiedelt hat, gesteht die Tat sofort. Ist Benedikt Haller der Täter? Bis sich das herausgestellt müssen viele alte Geschichte aufgedeckt werden. Früher war das Ultental bekannt für seine heilenden Quellen, viele berühmte Persönlichkeiten haben sich damals auskuriert hier im Tal. Was hat das Mitterbad damit zu tun? Das ehemals berühmte Bad ist zerfallen, es ist heruntergekommen und längst verlassen - aber offenbar wird es doch noch immer genutzt - von Wilderern aber auch von jungen Leuten, die ihre Sprüche auf den Wänden hinterlassen haben! Das Buch zieht den Leser in seinen Bann, die Mischung aus Mordfall, den Menschen mit ihren eigenen Dramen und den eigenen Geschichten, die Ereignisse der Vergangenheit, die Spannung zwischen Norditalien und Neapel, Grauners Familiengeschichten macht es kurzweilig und lesenswert!

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Ein sehr atmosphärischer Kriminalroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 14.11.2016

Ein atmosphärischer und spannender Kriminalroman aus Südtirol. Commissario Grauner und sein Kollege Saltapepe werden zu dem Fundort einer jungen weiblichen Leiche gerufen. Die Tote wird bei den Urlärchen aufgefunden, ein Ort, der von den religiösen Dorfbewohnern als Eingang zur Hölle angesehen wird. Die Recherchen haben noch nicht wirklich begonnen, da haben die... Ein atmosphärischer und spannender Kriminalroman aus Südtirol. Commissario Grauner und sein Kollege Saltapepe werden zu dem Fundort einer jungen weiblichen Leiche gerufen. Die Tote wird bei den Urlärchen aufgefunden, ein Ort, der von den religiösen Dorfbewohnern als Eingang zur Hölle angesehen wird. Die Recherchen haben noch nicht wirklich begonnen, da haben die beiden Ermittler bereits den vermeintlichen Täter gefasst, welcher ein umfassendes Geständnis ablegt. Gegen den Willen seines Vorgesetzten recherchiert Gauner dennoch weiter, da er den rätselhaften Tod des Mädchens noch nicht für aufgeklärt hält. Dabei stößt er auf sehr alte Geheimnisse, die das Dorf umgeben. Lenz Koppelstätter erzeugt in seinem zweiten Band um Commissario Gauner erneut eine sehr düstere und unheimliche Atmosphäre in den Bergen. Sein sehr bildreicher und lebendiger Schreibstil führt dem Leser diese besondere Umgebung hervorragend vor Augen. Dbeiden Charaktere der Hauptprotagonisten Gauner und Saltapepe sind sehr gut beschrieben und gerade deren Zusammenspiel macht die Ermittlungsarbeiten zu etwas Besonderem. Die Spannung baut der Autor direkt zu Beginn des Buches mit dem Tod des Mädchens auf und hält diese ständig mit immer wieder neuen Wendungen und einer unheimlichen Stimmung auf sehr hohem Niveau. Das gut konzipierte Finale konnte mich trotz aller Überlegungen überraschen und war glaubwürdig und nachvollziehbar. Insgesamt konnte mich "Die Stille der Lärchen" total überzeugen, so dass ich das Buch mit fünf von fünf Sternen bewerte und hoffe, dass noch einige Fälle für die beiden charismatischen Ermittler in atemberaubender Umgebung folgen werden.

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Ein sehr atmosphärischer Kriminalroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 14.11.2016

Ein atmosphärischer und spannender Kriminalroman aus Südtirol. Commissario Grauner und sein Kollege Saltapepe werden zu dem Fundort einer jungen weiblichen Leiche gerufen. Die Tote wird bei den Urlärchen aufgefunden, ein Ort, der von den religiösen Dorfbewohnern als Eingang zur Hölle angesehen wird. Die Recherchen haben noch nicht wirklich begonnen, da haben die... Ein atmosphärischer und spannender Kriminalroman aus Südtirol. Commissario Grauner und sein Kollege Saltapepe werden zu dem Fundort einer jungen weiblichen Leiche gerufen. Die Tote wird bei den Urlärchen aufgefunden, ein Ort, der von den religiösen Dorfbewohnern als Eingang zur Hölle angesehen wird. Die Recherchen haben noch nicht wirklich begonnen, da haben die beiden Ermittler bereits den vermeintlichen Täter gefasst, welcher ein umfassendes Geständnis ablegt. Gegen den Willen seines Vorgesetzten recherchiert Gauner dennoch weiter, da er den rätselhaften Tod des Mädchens noch nicht für aufgeklärt hält. Dabei stößt er auf sehr alte Geheimnisse, die das Dorf umgeben. Lenz Koppelstätter erzeugt in seinem zweiten Band um Commissario Gauner erneut eine sehr düstere und unheimliche Atmosphäre in den Bergen. Sein sehr bildreicher und lebendiger Schreibstil führt dem Leser diese besondere Umgebung hervorragend vor Augen. Dbeiden Charaktere der Hauptprotagonisten Gauner und Saltapepe sind sehr gut beschrieben und gerade deren Zusammenspiel macht die Ermittlungsarbeiten zu etwas Besonderem. Die Spannung baut der Autor direkt zu Beginn des Buches mit dem Tod des Mädchens auf und hält diese ständig mit immer wieder neuen Wendungen und einer unheimlichen Stimmung auf sehr hohem Niveau. Das gut konzipierte Finale konnte mich trotz aller Überlegungen überraschen und war glaubwürdig und nachvollziehbar. Insgesamt konnte mich "Die Stille der Lärchen" total überzeugen, so dass ich das Buch mit fünf von fünf Sternen bewerte und hoffe, dass noch einige Fälle für die beiden charismatischen Ermittler in atemberaubender Umgebung folgen werden.

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Regionalkrimi mit italienischem Schuss
von Jonas1704 aus Düsseldorf am 30.10.2016

Der zweite Fall des sympatischen Duos Grauner-Saltapepe war wiedermal ein voller Erfolg und die beiden Kommissare entwickeln sich almählich zu Kult-Cops.  Wer den ersten Fall, den Lens Koppelstätter ebenso spannend geschrieben hat, nicht gelesen hat, wird sich in dem Buch nicht verloren fühlen, es jedoch sicherlich nach dem Lesen von... Der zweite Fall des sympatischen Duos Grauner-Saltapepe war wiedermal ein voller Erfolg und die beiden Kommissare entwickeln sich almählich zu Kult-Cops.  Wer den ersten Fall, den Lens Koppelstätter ebenso spannend geschrieben hat, nicht gelesen hat, wird sich in dem Buch nicht verloren fühlen, es jedoch sicherlich nach dem Lesen von die Stille der Lärchen nachholen.  Ein eigenartiger Mord geschied in einem ruhigen, etwas abgelegenem Dorf Südtirols. Die Leiche eines jungen Mädchens wird in den Urlärchen von St. Gertraud gefunden, wo sich angeblich der Eingang zur Hölle befinden soll. Ebenso schnell gesteht der angebliche Mörder seine Tat. Jedoch sind die Commissarios nicht überzeugt und das zu guter Recht. Es stellt sich heraus, dass in dem Dorf andere Regeln gelten und der begehene Mord im Endeffekt mit einem anderen, bereits seit über hundert Jahren alten Mordfall in Zusammenhang steht.  Ich persönlich war von der landlichen Atmosphäre des Buches sehr angetan und mir hat der flüssige und zugleich fesselnde Schreibstil des Autors wieder sehr zugesagt. Eins steht für mich fest: ich werde definitiv keinen der erwünschten weiteren Fällen von Grauner und Saltapepe missen!

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Dunkle Facetten des Ultentals
von Christina am 29.10.2016

Zum Inhalt In einem kleinen, sehr isolierten Dorf wird ein junges Mädchen ermordet aufgefunden. Kaum wird das bekannt, gibt es auch schon ein Geständnis. Die Ermittler Commissario Grauner und sein Kollege Saltepe hegen jedoch ihre Zweifel, genauso wie die Dorfbewohner. Laut ihnen war es nicht der Geständige, sondern dessen Sohn.... Zum Inhalt In einem kleinen, sehr isolierten Dorf wird ein junges Mädchen ermordet aufgefunden. Kaum wird das bekannt, gibt es auch schon ein Geständnis. Die Ermittler Commissario Grauner und sein Kollege Saltepe hegen jedoch ihre Zweifel, genauso wie die Dorfbewohner. Laut ihnen war es nicht der Geständige, sondern dessen Sohn. Im Laufe der Handlung wird schnell klar, dass in diesem Dorf nicht der Bürgermeister das Sagen hat, sondern vielmehr der Pfarrer, der Selbstjustiz gutheißt. Ganz so einfach ist die Situation allerdings doch nicht, denn schnell führen Spuren in die Vergangenheit des Ortes, die so manches in ganz anderem Licht erscheinen lassen. Zum Autor Lenz Koppelstätter, Jahrgang 1982, ist in Bozen geboren und in Südtirol aufgewachsen. Nach dem Studium der Politik in Bologna und der Sozialwissenschaften in Berlin absolvierte er in München die Deutsche Journalistenschule. Als Autor und Medienentwickler arbeitet er für zahlreiche renommierte Verlage, Magazine und Zeitungen. »Der Tote am Gletscher ? Ein Fall für Commissario Grauner« war sein erstes Buch und ein großer Erfolg bei Lesern und Presse. (Quelle: vorablesen) Zur Leseerfahrung Das Buch hat mich schnell neugierig gemacht und die handelnden Personen sind sehr authentisch gezeichnet. Besonders interessant fand ich den Einbezug der Vergangenheit des Ortes. Ich habe den ersten Band nicht gekannt, aber das Buch auch so einwandfrei verstanden. Jetzt bin ich aber neugierig und werde den ersten Band auch lesen. Zum Fazit Interessante Charaktere und ein gut konstruierter Kriminalfall ? sehr empfehlenswert, wie alle Krimis des KiWi-Verlags!

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Unaufgeregt, aber spannend
von eine Kundin aus Frankfurt aus Frankfurt am Main am 20.10.2016

Allein das Cover hat mich schon eingenommen für dieses Buch. So wunderschön ist Südtirol. Und beim Lesen sind auch die Karten auf den Innenseiten hilfreich. Eine tolle Idee. Ich habe mehrmals zurückgeblättert, um mich über die beschriebenen Orte zu informieren. Und da ich die Gegend kenne, konnte ich mich... Allein das Cover hat mich schon eingenommen für dieses Buch. So wunderschön ist Südtirol. Und beim Lesen sind auch die Karten auf den Innenseiten hilfreich. Eine tolle Idee. Ich habe mehrmals zurückgeblättert, um mich über die beschriebenen Orte zu informieren. Und da ich die Gegend kenne, konnte ich mich direkt in die Örtlichkeiten hineinversetzen. Kommissar Grauner, der hier im Ultental seinen zweiten Fall löst, muß sich in die Menschen hineinversetzen, was gar nicht so einfach ist. Die Einwohner von St. Gertraud sind eine verschwiegene Dorfgemeinschaft. Man bespricht sich im Wirtshaus, aber nicht mit der Polizei. Außerdem hat hier der Pfarrer das Sagen und alle richten sich nach ihm. Nun aber ist im Ultental ein Mord geschehen. Die 17jährige Marie wird tot an den Urlärchen sitzend aufgefunden. Sofort gibt es einen Geständigen, aber der Kommissar glaubt nicht an dessen Schuld. Seine Recherchen reichen weit zurück bis zu einem Mord, der hier vor 100 Jahren geschah. Hängen die beiden Fällen zusammen? Der Kommissar ist ein ruhiger und sympathischer Mann, der zielstrebig und wohlüberlegt seine Ermittlungen aufnimmt. Der Autor beschreibt wunderbar die herrliche Landschaft des Südtiroler Ultentals mit seinen kleinen Ortschaften und die Schwierigkeiten im Umgang mit den Menschen, um ihnen ihre Geheimnisse zu entlocken. So legt der Autor auch mehr Wert auf die Ermittlung als auf die Tat selbst, was mich auch immer am meisten interessiert. Auf welchem Weg kommt der Ermittler zu einem Ergebnis? Aus welchem Grund hat der Täter seine Tat begangen? Daß der Kommissar in seinem Privatleben auch noch "Viechbauer" ist, und das mit ganzem Herzen, tut seinen kriminalistischen Fähigkeiten keinen Abbruch. Er löst den Fall mit seiner eigenen Methode und Gründlichkeit, und das Ende ist ganz anders als erwartet. Das macht einen guten Kimi aus. Ich hoffe, die Leser dürfen sich auf weitere Fälle für den Kommissar freuen und auch auf seinen Ispettore Saltapepe, der sich so ganz langsam an die Südtiroler zu gewöhnen scheint.

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Unaufgeregt, aber spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 20.10.2016

Allein das Cover hat mich schon eingenommen für dieses Buch. So wunderschön ist Südtirol. Und beim Lesen sind auch die Karten auf den Innenseiten hilfreich. Eine tolle Idee. Ich habe mehrmals zurückgeblättert, um mich über die beschriebenen Orte zu informieren. Und da ich die Gegend kenne, konnte ich mich... Allein das Cover hat mich schon eingenommen für dieses Buch. So wunderschön ist Südtirol. Und beim Lesen sind auch die Karten auf den Innenseiten hilfreich. Eine tolle Idee. Ich habe mehrmals zurückgeblättert, um mich über die beschriebenen Orte zu informieren. Und da ich die Gegend kenne, konnte ich mich direkt in die Örtlichkeiten hineinversetzen. Kommissar Grauner, der hier im Ultental seinen zweiten Fall löst, muß sich in die Menschen hineinversetzen, was gar nicht so einfach ist. Die Einwohner von St. Gertraud sind eine verschwiegene Dorfgemeinschaft. Man bespricht sich im Wirtshaus, aber nicht mit der Polizei. Außerdem hat hier der Pfarrer das Sagen und alle richten sich nach ihm. Nun aber ist im Ultental ein Mord geschehen. Die 17jährige Marie wird tot an den Urlärchen sitzend aufgefunden. Sofort gibt es einen Geständigen, aber der Kommissar glaubt nicht an dessen Schuld. Seine Recherchen reichen weit zurück bis zu einem Mord, der hier vor 100 Jahren geschah. Hängen die beiden Fällen zusammen? Der Kommissar ist ein ruhiger und sympathischer Mann, der zielstrebig und wohlüberlegt seine Ermittlungen aufnimmt. Der Autor beschreibt wunderbar die herrliche Landschaft des Südtiroler Ultentals mit seinen kleinen Ortschaften und die Schwierigkeiten im Umgang mit den Menschen, um ihnen ihre Geheimnisse zu entlocken. So legt der Autor auch mehr Wert auf die Ermittlung als auf die Tat selbst, was mich auch immer am meisten interessiert. Auf welchem Weg kommt der Ermittler zu einem Ergebnis? Aus welchem Grund hat der Täter seine Tat begangen? Daß der Kommissar in seinem Privatleben auch noch "Viechbauer" ist, und das mit ganzem Herzen, tut seinen kriminalistischen Fähigkeiten keinen Abbruch. Er löst den Fall mit seiner eigenen Methode und Gründlichkeit, und das Ende ist ganz anders als erwartet. Das macht einen guten Kimi aus. Ich hoffe, die Leser dürfen sich auf weitere Fälle für den Kommissar freuen und auch auf seinen Ispettore Saltapepe, der sich so ganz langsam an die Südtiroler zu gewöhnen scheint.

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Mauer des Schweigens
von einer Kundin/einem Kunden aus Seligenstadt am 20.10.2016

Inhalt: In einem 300-Seelen-Dorf im Südtiroler Ultental wird eines Morgens die Leiche der 15jährigen Marie entdeckt. Ihre Leiche wird bei den Urlärchen von St. Gertraud gefunden, die dort jedes Kind kennt. Unter ihren Wurzeln soll sich der Eingang zur Hölle befinden. Die beiden Ermittler Grauner und Saltapepe versuchen gemeinsam dem... Inhalt: In einem 300-Seelen-Dorf im Südtiroler Ultental wird eines Morgens die Leiche der 15jährigen Marie entdeckt. Ihre Leiche wird bei den Urlärchen von St. Gertraud gefunden, die dort jedes Kind kennt. Unter ihren Wurzeln soll sich der Eingang zur Hölle befinden. Die beiden Ermittler Grauner und Saltapepe versuchen gemeinsam dem Mörder auf die Schliche zu kommen. Doch die Ermittlungen gestalten sich schwieriger als erwartet. Sie stoßen bei ihren Recherchen auf eine Mauer des Schweigens, denn die Bewohner im Tal sind nicht gerade für ihre Redseligkeit bekannt. Zwar ist mit dem zugezogenen Architekten Haller schnell ein Verdächtiger gefunden, der auch geständig ist. Dennoch glauben die Ermittler nicht an diese Theorie, zumal die Dorfgemeinschaft dessen psychisch kranken Sohn Michael verdächtigt. Als dann noch in Tatortnähe Schmuck und altertümliche Schriftstücke gefunden werden, beginnt sich die Suche nach dem Mörder zu verändern. Meine Meinung: Der Heimatkrimi hat richtig gut gefallen. Die Handlung ist detailliert und bildhaft beschrieben, ich konnte mich schnell in die Geschichte einfinden und konnte mir die Ereignisse auch gut vorstellen. Die beiden Ermittler verleihen dem Roman seinen unvergleichlichen Charme. Sie sind sehr gegensätzlich, Menschen mit Ecken und Kanten, Stärken aber auch Schwächen. Auch die Beschreibung der Menschen im Tal und ihrer Eigenheiten und Verschrobenheit sind so erzählt, als wäre man als Leser mit in die Ermittlungen eingeschlossen und immer als stiller Beobachter dabei. Man tappt als Leser lange Zeit im Dunkeln, denn der Roman wirft immer wieder neue Fragen auf. Die Handlung wird immer wieder geschickt in andere Richtungen gelenkt, so dass man bis zur vollständigen Auflösung bis zum Ende mitfiebern kann. Auch die Gestaltung des Buchumschlages und der Titel passen sich wunderbar in mein positives Gesamtbild ein.

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Langatmig
von Kunde am 19.10.2016

Die Commissario Grauner und Saltapepe müßen den Mord an Marie aufklären. Ihre Leiche wurde an den Urlärchen von St. Gertraud aufgefunden. Schnell ist auch ein Mörder zur Hand: der Architekt Haller gesteht die Tat. Doch alle, Polizei und Dorfgemeinschaft sind sich einig, daß er nur seinen Sohn decken... Die Commissario Grauner und Saltapepe müßen den Mord an Marie aufklären. Ihre Leiche wurde an den Urlärchen von St. Gertraud aufgefunden. Schnell ist auch ein Mörder zur Hand: der Architekt Haller gesteht die Tat. Doch alle, Polizei und Dorfgemeinschaft sind sich einig, daß er nur seinen Sohn decken will. Denn der ist psychologisch auffällig, beißt seine Mitmenschen. Grauner und Saltapepe stoßen bei ihren Ermittlungen auf ein Dorfgeheimnis, daß tief in der Vergangenheit verwurzelt ist. Dieser Krimi ist ein Krimi der gemächlichen Art. Hier jagt nicht ein Mord den anderen, es stehen die Ermittlungen im Vordergrund und werden sehr ausgiebig beschrieben. Ebenso wie hier der Schwerpunkt auf den Beschreibungen des südtiroler Gemüts liegt. Gepflogenheiten werden sehr akribisch beschrieben, leider geht dies doch sehr auf Kosten der Spannung. Ebenfalls eher hinderlich sind die vielen südtiroler Begriffe, die sich leider auch nicht immer aus dem Zusammenhang erschließen. Schade, denn die Handlung selbst ist durchaus gut durchdacht und hätte einen spannenden Krimi ergeben können.

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Ein sehr gelungener und stimmiger Südtirol-Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberberg am 18.10.2016

In einem 200-Seelendorf in einem Südtiroler Tal wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Die 17-jährige Marie Bachlechner wurde erschossen und ihre Leiche seltsamerweise im Wald vor alten Lärchen drapiert. Der Fundort ist definitiv nicht der Tatort. Rund um den Fundort werden noch wertvoller Schmuck sowie rätselhafte alte Schriften... In einem 200-Seelendorf in einem Südtiroler Tal wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Die 17-jährige Marie Bachlechner wurde erschossen und ihre Leiche seltsamerweise im Wald vor alten Lärchen drapiert. Der Fundort ist definitiv nicht der Tatort. Rund um den Fundort werden noch wertvoller Schmuck sowie rätselhafte alte Schriften entdeckt. Commissario Grauner, ein bodenständiger Südtiroler und sein Kollege Saltapepe, der aus Neapel nach Bozen versetzt wurde, ermitteln. Schon schnell gesteht der in der Nähe des Fundortes lebende Architekt Haller die schreckliche Tat. Er will Marie ermordet haben. Einzelheiten zu Motiv und zum Tathergang macht er nicht. Haller ist ein Außenseiter in der eingeschworenen Dorfgemeinschaft. Vor einiger Zeit hat er sich ein sehr modernes Haus hier im Tal gebaut und lebt dort allein mit seinem Sohn. Die Dorfbewohner, allen voran der örtliche Pfarrer sind fest überzeugt, daß Haller nur seinen Sohn Michael schützen will. Sie sind der Meinung, daß Michael, der etwas seltsam ist, Marie getötet hat und fordern von der Polizei die Herausgabe des Jungen. Grauner jedoch zweifelt am Geständnis Hallers und auch an der Theorie der Dorfbewohner und lässt sich nicht beirren. Tatsächlich finden sich Anhaltspunkte dafür, daß Maries Tod mit einem vor über 100 Jahren geschehenen Mordfall in Zusammenhang steht. Doch das ganze Rätsel aufzulösen bedarf einiger Ermittlungsarbeit. Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen. Es war mein 2. Fall mit Grauner und Saltapepe und er ist wieder sehr gelungen. Der knifflige Fall mit interessanten Verwicklungen hat mich sehr gut unterhalten. Die verschiedenen Charaktere der Ermittler und ihres Umfeldes wurden wieder wunderbar herausgestellt. Wenn dieser Krimi sich zwar nicht so sehr durch atemlose Spannung hervorhebt, dafür aber umso mehr durch einen gelungen Kriminalfall und eine stimmige Atmosphäre mit etwas Lokalkolorit.

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Toller Regionalkrimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Otterbach am 18.10.2016

An einem Frühlingsmorgen wird die Leiche der jungen Marie gefunden. Sie liegt bei den Urlärchen von St. Gertraud, die jedes Kind in Südtirol kennt; unter den Wurzeln jener Bäume soll sich der Eingang zur Hölle befinden. Commissario Grauner und Saltpepe werden ins Ultental gerufen, um den Fall aufzuklären. Doch... An einem Frühlingsmorgen wird die Leiche der jungen Marie gefunden. Sie liegt bei den Urlärchen von St. Gertraud, die jedes Kind in Südtirol kennt; unter den Wurzeln jener Bäume soll sich der Eingang zur Hölle befinden. Commissario Grauner und Saltpepe werden ins Ultental gerufen, um den Fall aufzuklären. Doch was verschweigen die Dorfbewohner, die angeblich so gottesfürchtig sind? Auch dieser Fall von Commissario Grauner hat mich wieder sehr gut unterhalten. Sehr spannend werden nach und nach immer mehr Fakten offen gelegt und am Ende setzt sich das Puzzle zu einer runden Geschichte zusammen. Dadurch, dass ich die Ermittler schon kenne, ist es mir leicht gefallen in die Geschichte hinein zu kommen. Aber all zuviel Privates erfährt man über die Protagonisten eh nicht. Von daher kann man die Bände auch gut getrennt lesen. Der Autor hat hier wieder eine tolle Atmosphäre geschaffen und auch durch die Landkarten auf den Innenseiten kann man sich gut orientieren und die Wege mitverfolgen. Der Regionalkrimi punktet nicht mit besonders spektakulären Mordbeschreibungen, sondern er vermittelt eine solide Ermittlungsarbeit, bei der es die eine oder andere Wendung im Fall gibt. Bis zum Schluss kann die Spannung gehalten werden, wer der Mörder ist. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und fand diesen Band sogar noch etwas besser als das Vorgängerbuch.

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Mord in Südtirol
von raschke64 aus Dresden am 15.10.2016

Commissario Grauners 2. Fall führt in ein enges Tal in Südtirol. Die 17-jährige Marie wird erschossen unter uralten Lärchen gefunden. Der Architekt Haller stellt sich schnell der Polizei. Doch so richtig überzeugen kann er nicht. Zumal die Dorfbewohner - allen voran der Pfarrer - die Herausgabe von Hallers Sohn... Commissario Grauners 2. Fall führt in ein enges Tal in Südtirol. Die 17-jährige Marie wird erschossen unter uralten Lärchen gefunden. Der Architekt Haller stellt sich schnell der Polizei. Doch so richtig überzeugen kann er nicht. Zumal die Dorfbewohner - allen voran der Pfarrer - die Herausgabe von Hallers Sohn Michael fordern, er wäre der wahre Mörser. Und so stehen Grauner und Saltapepe vor einer Mauer des Schweigens und die Ermittlungen werden schwierig. Die Stille der Lärchen ist ein solider Regionalkrimi. Die Beschreibungen Südtirols sind gut gelungen, die Karten im Einband hilfreich zur Orientierung. Ebenfalls gut gelungen ist die weitere Zusammenarbeit zwischen Grauner und Saltapepe. Im ersten Teil waren sie noch sehr ungleich, jetzt ermitteln sie auf Augenhöhe und jeder bringt seine Fähigkeiten gleichberechtigt ein. Der Fall selbst ist ein wenig verworren und mir erschien die Beschreibung einiger Bewohner des einsamen Tals doch ein wenig übertrieben und zu hinterwäldnerisch. Immerhin leben sie im 21. Jahrhundert, die Methoden waren oft eher mittelalterlich und ich glaube nicht, dass es heute noch so funktioniert. Mir fehlte durchweg auch etwas die Spannung, zu viele Nebensächlichkeiten lenkten ab. Alles in allem war es eine nette Unterhaltung mit viel Lokalkolorit. Spannungsmäßig ist noch viel Luft nach oben.

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Südtiroler Charme und ein hochspannender Fall aus einem Tal, das einst berühmte Schriftsteller beherbergte.
von Inge Weis aus Pirmasens am 14.10.2016

In den Bergen liegt das Versprechen von Frieden, tolles Gebirgspanorama auf dem Buchcover und die Lärchen gibt es wirklich. Hochspannung aus Südtirol, denn wenn die beiden sehr gegensätzlichen Ermittler ermitteln, ist es wieder Zeit für aufregenden Nervenkitzel! In ihrem... In den Bergen liegt das Versprechen von Frieden, tolles Gebirgspanorama auf dem Buchcover und die Lärchen gibt es wirklich. Hochspannung aus Südtirol, denn wenn die beiden sehr gegensätzlichen Ermittler ermitteln, ist es wieder Zeit für aufregenden Nervenkitzel! In ihrem neuen Fall ermitteln Commissario Grauner und Saltapepe im Ultental, in dessen Heilbädern sich einst berühmte Schriftsteller und sogar Kaiserin Sissi kurieren ließen. In mitten stolzer, gottesfürchtiger und zorniger Bewohner stoßen sie auf ein furchtbares Geheimnis, das über hundert Jahre lang bewahrt wurde. Ein Geheimnis das die Dorfbewohner noch immer umtreibt. Den südtiroler Commissario Grauner und sein Gehilfe Ispettore Saltapepe aus Neapel führen die Ermittlungen zu dem Mordfall Greta Bachleitner im Sommer 1901, zu der Zeit als auch die Gebrüder Mann im Heilbad in Mitterbad waren. Das Mädchen, das nun tot ist - sie stammt aus derselben Familie wie Greta. Es könnte sein, daß diese Tat in irgendeiner Weise mit dem vorhergehenden Mord in Zusammenhang steht. Die beiden sehr gegensätzlichen Ermittler, der eher eigenbrödlerische nebenberufliche Viehbauer und der durch und durch italienische Städter, sind bei den nicht immer ungefährlichen Untersuchungen ein effektives und sympathisches Gespann. Mit jeder Erkenntnis wird der Fall suspekter und die mürrischen und intriganten Dorfbewohner sind nicht immer hilfreich. Das Ermittlerduo finde ich reizvoll. Dazu kommt noch der Tatort und ein Fall der weit in die Vergangenheit reicht. Alpenkulisse, italienisches Flair, ein lesenswerter Ferienkrimi mit Lokalkolorit und ein raffinierter Fall – ein Muss für alle Südtirol-Fans. Total fesselnder Schreibstil und Spannung pur bis zur letzten Seite. Lenz Koppelstätter versteht es, komplex konstruierte Stories in eine schlüssige Struktur wie auch sprachlich anspruchsvolle Form zu bringen.

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Spannung in Südtirol
von Minnie aus Wien am 14.10.2016

Inhaltsangabe (Klappentext) Am Rande eines 300-Seelen-Dorfes wird an einem Frühlingsmorgen die Leiche eines Mädchens entdeckt. Blutüberströmt liegt sie bei den Urlärchen von St. Gertraud, die jedes Kind in Südtirol kennt. Generationen lang haben die Bäume allem getrotzt, Wind, Wetter und den Menschen; unter ihren Wurzeln soll sich der Eingang... Inhaltsangabe (Klappentext) Am Rande eines 300-Seelen-Dorfes wird an einem Frühlingsmorgen die Leiche eines Mädchens entdeckt. Blutüberströmt liegt sie bei den Urlärchen von St. Gertraud, die jedes Kind in Südtirol kennt. Generationen lang haben die Bäume allem getrotzt, Wind, Wetter und den Menschen; unter ihren Wurzeln soll sich der Eingang zur Hölle befinden. In ihrem neuen Fall ermitteln Grauner und Saltapepe im Ultental, dessen Bewohner schweigsam, stolz und gottesfürchtig sind. Erstaunlich schnell ist ein Geständiger gefunden: Haller, ein zugezogener Architekt. Die Dorfgemeinschaft aber sagt: Haller deckt nur seinen Sohn Michl, der seltsam ist und niemandem geheuer. Und auch Grauner ahnt, dass alles komplizierter ist. Zumal unweit des Tatorts altertümlich anmutende Schriftstücke gefunden werden. Sie könnten aus den verschollenen Tagebüchern eines berühmten Gastes der Ultentaler Heilbäder stammen. Und sie berichten von einem kaltblütigen Mord, der vor über hundert Jahren geschah. Einem Mord, der das Dorf bis heute umtreibt. Mein Fazit: Der Start in das Buch war ausgesprochen gut, man kommt sofort gut in die Geschichte hinein. Dem Autor ist es gelungen, ab der ersten Seite Spannung aufzubauen, die bis zum Schluss anhält. Ich konnte teilweise das Buch kaum aus der Hand legen. Obwohl die Dorfgemeinschaft sich anfangs feindselig gegenüber den Ermittlern verhalten hat, haben sie sich wacker geschlagen. Die Ermittler sind mir sehr sympathisch und ich kann mir durchaus vorstellen, weitere Bücher des Trios zu lesen. Der Autor hat jedem der Drei, einen starken Charakter verliehen - das verleiht dem Buch nochmals das gewisse Extra, und hebt es von anderen Krimis ab. Besonders gut hat mir die Karte auf der ersten Seite gefallen. Es handelt sich hier um einen Krimi, der in Südtirol spielt. Eine Karte der Gegend abzudrucken, ist eine super Idee und ein tolles Extra des Buches.

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Noch besser als der erste Band
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 14.10.2016

Ein kleines Dorf am Ende eines Tales, die Dorfgemeinschaft verschworen, die Familien seit Generationen auf ihren Höfen ansässig, da kommt eine fremde Familie, baut sich einen Glaskubus in die Berge und wird sofort zu Außenseitern stigmatisiert. Ein junges schönes Mädchen wird erschossen und bei den alten Lärchen in Sichtweise... Ein kleines Dorf am Ende eines Tales, die Dorfgemeinschaft verschworen, die Familien seit Generationen auf ihren Höfen ansässig, da kommt eine fremde Familie, baut sich einen Glaskubus in die Berge und wird sofort zu Außenseitern stigmatisiert. Ein junges schönes Mädchen wird erschossen und bei den alten Lärchen in Sichtweise des Hauses der „Eindringlinge“ abgelegt, für die Dorfgemeinschaft, aufgehetzt und geführt vom Pfarrer, ist der Fall klar. Der Sohn des Fremden war‘s, sie wollen Rache und Selbstjustiz. Hier werden die Probleme noch nach alter Art gelöst, diesen Eindruck gewinnt der Kommissar Johann Grauner. Grauner ist selbst Südtiroler, einer geerdeter Mann, der lieber seinen Hof und seine Kühe versorgen möchte, aber so ein kleiner Bauernhof allein versorgt keine Familie mehr. Ihm zur Seite steht sein Kollege Saltapepe, aus Neapel zur Bozener Polizei versetzt, fühlt er sich weder heimisch, noch glücklich in den Bergen. Ein großartiger Kriminalroman, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Suche nach dem Täter und vor allem nach den Motiven ist stark in Szene gesetzt. Die Atmosphäre hat mir ausgesprochen gut gefallen, gleich nach wenigen Seiten hatte ich die Menschen und Orte vor Augen. Besonders gelungen fand ich die Charakterisierung der einzelnen Personen. Die knorrigen Ultener Bauern genauso, wie den schneidigen Süditaliener Saltapepe, für jede Figur findet der Autor eine eigene Stimme. Am besten gefiel mir wieder Johann Grauner, ein nachdenklicher Mensch, der sich tief in Opfer, wie Täter einfühlen kann. Er ist kein Freund von schnellen Urteilen und schnell gefundenen Wahrheiten: „Zweifel, sprach der Commissario leise, nur der Zweifel führt zur Wahrheit“ Waren meine Erwartungen nach dem ersten Kriminalroman von Lenz Koppelstätter schon hoch, sie wurden noch übertroffen!

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Spannender Krimi vor einer tollen Kulisse
von einer Kundin/einem Kunden aus Geldern am 13.10.2016

Der zweite Fall für Commissario Grauner hat mir noch besser gefallen als der Erste. In Südtirol im Ultental wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Commissario Grauner und sein Partner Saltapepe ermitteln unter schwierigen Bedingungen. Die Einheimischen misstrauen ihnen und haben alle ihre Geheimnisse. Ein Mord von vor über hundert... Der zweite Fall für Commissario Grauner hat mir noch besser gefallen als der Erste. In Südtirol im Ultental wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Commissario Grauner und sein Partner Saltapepe ermitteln unter schwierigen Bedingungen. Die Einheimischen misstrauen ihnen und haben alle ihre Geheimnisse. Ein Mord von vor über hundert Jahren, scheint mit diesem neuen Fall im Zusammenhang zu stehen. Auch berühmte Persönlichkeiten, die sich in der Vergangenheit in den Heilbädern von Ultental kurieren liessen, geben dem Commissario Rätsel auf. Ein schwieriger Fall. "Die Stille der Lärchen" ist ein sehr gut gewählter Titel, man kann ihn gut mit der Story verbinden, mit den Geheimnissen und Sagen, die sich um die Urlärchen von St. Gertraud drehen. Dazu passt auch das Cover sehr gut, eine stille aber gewaltige Berglandschaft. Durch Karten am Anfang und Ende des Buches, kann man sich gut orientieren. Der Prolog ist sehr gut gelungen und erzeugt sofort Spannung und eine düstere Krimiatmosphäre. Die Spannung wird durch das ganze Buch aufrecht gehalten. Immer wieder gibt es neue Wendungen und neue Verdächtige. Hier auf den tatsächlichen Mörder zu kommen, unmöglich, sehr gut gemacht. Mir gefällt die Person Commissario Grauner absolut gut, so sympathisch, die Mischung aus Viehbauer und Polizist. Auch alle anderen Personen sind gut beschrieben und sehr gut vorstellbar. Der Autor Lenz Koppelstätter schafft es auch mit diesem Buch wieder, mich total neugierig auf diese Landschaft zu machen. Oder auch auf die Städte Meran und Bozen. Wie auch im ersten Fall gelingt es dem Autor gut, einen interessanten Mord aus der Vergangenheit mit dem neuen Fall zu verbinden. Ich habe das Buch tatsächlich in einem Rutsch durchgelesen, auch wenn die Nacht dadurch etwas kürzer wurde. Daher von mir eine absolute Leseempfehlung!!!

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absolut überzeugend
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschbach am 13.10.2016

Die Stille der Lärchen von Lenz Koppelstätter Die Einheimischen in Südtirol, sie sind verschlossen, stumm halten sie zusammen, gefangen im Glauben. Aber auch Verborgenes hinter den Gesichtern kommt irgendwann ans Licht. Nichts hat er zu suchen im abgeschiedenen Alpendorf der verschlossenen Bergbauernleute in Südtirol, der zugezogene Architekt Haller. Er passt nicht... Die Stille der Lärchen von Lenz Koppelstätter Die Einheimischen in Südtirol, sie sind verschlossen, stumm halten sie zusammen, gefangen im Glauben. Aber auch Verborgenes hinter den Gesichtern kommt irgendwann ans Licht. Nichts hat er zu suchen im abgeschiedenen Alpendorf der verschlossenen Bergbauernleute in Südtirol, der zugezogene Architekt Haller. Er passt nicht zu ihnen. Die Leiche der jungen Marie aus dem Dorf, sie wurde erschossen. Sie lehnt an den geheimnisumwitterten Urlärchen, dem Tor zur Unterwelt, die direkt am Waldrand vor seiner Haustür stehen. Er ist sofort geständig und das macht Commissario Grauner erst recht misstrauisch. Warum so schnell, will er seinen verhaltensgestörten Sohn Michael schützen, traut er ihm einen solchen Mord zu? Der Ortspfarrer hetzt gegen Michael sieht in ihm den Teufel, den er ihm am liebsten auf der Stelle austreiben würde. Die Stimmung der Anwohner im Ort ist jetzt düster und unheilvoll, sie sind aufgebracht wegen des Mordes. Sie wollen den Mörder krallen, am liebsten sofort lynchen. Ihre eigenen Geheimnisse bewahren sie, verbergen sie hinter ihren verschlossenen Gesichtern. Wird Commissario der Meute Herr werden und ihr Vertrauen gewinnen können um die Wahrheit ans Licht zu bringen? Commissario Grauner ist mir sofort ans Herz gewachsen. Seine Art an die Aufklärung des Falles heranzugehen finde ich grandios. Natürlich, menschlich und unbedingt kompetent ist sein Umgang mit den Verdächtigen und mit seinen Mitmenschen. Auch seine Mitarbeiter sind charakterlich gut beschrieben. Südtirol ist eine faszinierende Gegend für einen Krimi. Von der ersten Zeile an bin ich überrascht, wie plastisch mir die ganze Gegend vor Augen steht. Die verschneiten Berggipfel, die immer enger werdenden Täler, steile Almen an denen die vereinzelten uralten Gehöfte kleben, die Geräusche, wie ein Film. Ich habe mich noch in keinem Krimi so lebendig und direkt mitten im Geschehen gefühlt wie in diesem Regionalkrimi. Ein angenehmer Schreibstil, von Anfang an Neugier weckend, spannend, humorvoll und empfindsam. Der Autor Lenz Koppelstätter versteht es wirklich mit Worten umzugehen und mich an das Buch zu fesseln. Mit seinem ersten Regionalkrimi Der Tote am Gletscher hat er bereist großes Interesse bei den Lesern gewonnen, auch Die Stille der Lärchen wird begeistert aufgenommen werden. Ich bin restlos überzeugt von Lenz Koppelstätter. Ein unblutiger aber dafür umso interessanter Lesestoff.

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Trügerische Idylle
von einer Kundin/einem Kunden aus Wangen am 12.10.2016

Im abgelegenen und idyllischen Ultental wird an einem Frühlingsmorgen die blutüberströmte Leiche der 17-jährigen Marie Bachlechner entdeckt. Offenbar wurde das Mädchen erschossen. Der Fundort, die Urlärchen von St. Gertraud, die jeder in Südtirol kennt, da sich unter ihren Wurzeln der Eingang zur Hölle befinden soll, kann aber nicht der... Im abgelegenen und idyllischen Ultental wird an einem Frühlingsmorgen die blutüberströmte Leiche der 17-jährigen Marie Bachlechner entdeckt. Offenbar wurde das Mädchen erschossen. Der Fundort, die Urlärchen von St. Gertraud, die jeder in Südtirol kennt, da sich unter ihren Wurzeln der Eingang zur Hölle befinden soll, kann aber nicht der Tatort sein. Und von der Tatwaffe fehlt jede Spur. Dafür findet sich umso rascher ein Täter: Benedikt Haller, ein schnöseliger, zugezogener Architekt, gesteht die Tat überraschend schnell. Zu schnell, findet Commissario Johann Grauner. Wohingegen die Dorfbewohner sich einig sind, dass Haller nur seinen psychisch kranken Sohn Michael schützen will. Dieser sei ,,des Teufels“, weiß der Pfarrer, der die Dorfgemeinschaft gegen Haller und seinen Sohn aufwiegelt. Doch Grauner und sein neapolitanischer Kollege Saltapepe vertrauen auf ihren eigenen Spürsinn. Als plötzlich alte Schriftstücke auftauchen, die von einem Mord berichten, der vor über hundert Jahren geschehen sein soll, verfolgt Grauner Spuren, die in die Vergangenheit des Ultentals mit prominenten Kurgästen wie Sigmund Freud, der Kaiserin Sissi und sogar den Brüdern Heinrich und Thomas Mann führen. Ist diese Vergangenheit der Schlüssel zum Mord an Marie? Dies ist der 2. Band der Reihe um Commissario Grauner und seinen Kollegen Ispettore Saltapepe, den man allerdings gut auch ohne Kenntnis des Vorgängerbandes lesen kann. Während Grauner als Teilzeit-Bauer und mit einigermaßen intaktem Familienleben einen typischen, sympathischen Südtiroler verkörpert, tut sich sein Kollege Saltapepe als Neapolitaner schwer mit der weitläufigen Natur und den vielen Bergen. Selbst die Südtiroler Spezialitäten und Gepflogenheiten sind ihm suspekt, was dem Leser so manches Schmunzeln entlockt. Allerdings tritt das Privatleben der Ermittler nie zu sehr in den Vordergrund. Eindrückliche Landschaftsbeschreibungen, die z.B. die Geräusche und Gerüche des Waldes hautnah vermitteln, aber auch die authentische Schilderung der Dorfbewohner oder der Atmosphäre im Wirtshaus, verleihen diesem Krimi eine besondere Note. Für Freunde des Regionalkrimis unbedingt lesenswert.

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Alpenkrimi mit Spannung
von oztrail am 12.10.2016

Kurz zum Inhalt: Marie wurde ermordet. Commissario Grauner trifft in einem Dorf im hintersten Ultental ein und stößt gleich zu Beginn auf eine Mauer des Schweigens. Fast alle Bewohner haben sich um die Fundort der toten Marie... Kurz zum Inhalt: Marie wurde ermordet. Commissario Grauner trifft in einem Dorf im hintersten Ultental ein und stößt gleich zu Beginn auf eine Mauer des Schweigens. Fast alle Bewohner haben sich um die Fundort der toten Marie versammelt und machen es nahezu unmöglich Spuren zu sichern. Komisch ist, dass es ganz schnell einen gibt, den Architekten Haller, der sich als Täter ausgibt. Grauner will das nicht wahrhaben. Weihere, der Chef der Spurensicherung hat im Wald etwas gefunden, dass Grauner doch ein wenig stutzig macht. Schmuckgegenstände die nicht Marie gehören und Blutspuren. Was ist in den Bergen los? Dann kommt noch der Pfarrer, der den Sohn von Haller als Teufel bezeichnet. Grauner und Saltapepe stochern immer weiter in ein Wespennest. Dann ist auch noch von einem Mord die Rede, der vor hundert Jahren passiert ist. Haben die beiden Fälle miteinander zu tun? Und wenn, was ist das Motiv? Aber eines ist Grauner klar, es scheint nicht so wie es hier vorgespielt wird. Mein Fazit: Der Anfang des Krimis war ein, wie soll man sagen, langatmig. Mit zunehmender Seitenanzahl wurde der Krimi spannender. Mit jeder Seite tauchen neue Erkenntnisse und Tatverdächtige auf. Der Leser fängt an zu rätselten, wer ist der Täter. Nach der Hälfte des Buches, will man es nicht mehr aus der Hand legen und fertig lesen. Die Neugier auf das Ende wird immer größer. Dann „bumm“ die große Auflösung und das gleich in zwei Mordfällen, der an Marie und an dem, der vor hundert Jahren passiert ist. Für mich persönlich ein spannender Krimi, für den ich auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung aussprechen kann. Das Cover lenkt von Mord ab, eine trügerische Idylle spiegelt uns entgegen. Das sollte einen nicht ablenken, auch eine friedliche Stimmung kann das blutige nicht verbergen.

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Südtiroler Idylle kombiniert mir einem fesselden Mordfall
von büchernarr aus Düsseldorf am 12.10.2016

Wir haben es bei diesem Buch mit einem Regionalkrimi ersten Grades zu tun. Wie auch im ersten Roman ist der Schauplatz der beiden Kommissare Grauner und Saltapepe das südtiroler Ultental, immer wieder gerne beschrieben mit seinem landschaftlichen Charme und dieser speziellen, idylischen Atmosphäre, welche in Buch einen wichtigen Flair... Wir haben es bei diesem Buch mit einem Regionalkrimi ersten Grades zu tun. Wie auch im ersten Roman ist der Schauplatz der beiden Kommissare Grauner und Saltapepe das südtiroler Ultental, immer wieder gerne beschrieben mit seinem landschaftlichen Charme und dieser speziellen, idylischen Atmosphäre, welche in Buch einen wichtigen Flair verleiht, da der Leser sich in Gedanken ein wenig in Urlaubsstimmung versetzt.  Zum Inhalt: ein junges Mädchen wird ermordet aufgefunden in einem suspekten Fundort, der aber nicht dem Tatort entsprechen soll. Dort soll sich nämlich laut den Einheimischen der Eingang zur "Hölle" befinden, und jedem ist der Ort bekannt. Obwohl schnell der angebliche Täter seine Tat gesteht, bleiben die Ermittler skeptisch dem gegenüber, denn Architekt Haller, welcher den Mord gesteht und auch in unmittelbarer Nähe der gefundenen Leiche wohnt, scheint sich zu widersprechen. Einige Dorfbewohner meinen hinter alldem stecke nur sein psychisch kranker Sohn, doch ziemlich schnell verfolgen die Inspektoren eine eigene Theorie, die tief in der Vergangenheit steckt, und ebenso einen Mord beinhaltet.  Viel mehr sollte hier nicht verraten werden, das Buch liest sich in einem Zug, zwar nicht mit der atemberaubenden Spannung, aber sowohl die detaireiche Schilderung als auch die überzeugende Fallösung, bieten einen Regionalkrimi nicht nur für überzeugte Fans des Genre. Der Einstieg erfolgt auch ohne Vorwissen einwandfrei. Ein grosses Lob an Herrn Koppelstätter, der es zum zweiten Mal schafft, dass mit der südtirolischen Natur und seinem fesselnden Schreibstil die Herzen höher schlagen.

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