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Die Stimme meines Herzens

(7)
Britische Kolonien, Massachusetts, 1763. Susanna ist die Tochter einer wohlhabenden Pfarrersfamilie, die in vornehmen Kreisen verkehrt. Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck und unterrichtet die Töchter armer Witwen. Doch ihr scharfer Verstand sehnt sich nach höherer Bildung, die ihr als Frau verwehrt blieb, und ihr Herz nach einem ebenbürtigen Gesprächspartner. Da wird ihr Benjamin vorgestellt, ein mittelloser Anwalt mit unkonventionellen Ansichten. Susanna gerät in höchste Gefahr, als sie seine heimlichen Aktivitäten gegen die britische Kolonialmacht unterstützt. Doch während die Vertrautheit zwischen ihnen wächst, scheint der Abgrund zwischen ihren Welten immer größer zu werden …
Portrait

Jody Hedlund lebt mit ihrem Mann, den sie als ihren größten Fan bezeichnet, in Michigan. Ihre 5 Kinder werden zu Hause unterrichtet. Die Zeit, die ihr neben dieser Tätigkeit noch bleibt, widmet sie dem Schreiben.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum Februar 2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86827-561-2
Verlag Francke-Buchhandlung
Maße (L/B/H) 205/136/30 mm
Gewicht 386
Originaltitel Rebellious heart
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 32.330
Buch (Taschenbuch)
14,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Die Stimme meines Herzens
von dorli am 30.06.2016

In ihrem historischen Roman „Die Stimme meines Herzens“ entführt Jody Hedlund den Leser in das Jahr 1763 nach Massachusetts und wartet nicht nur mit einer spannend erzählten Geschichte und einer großen Portion Romantik auf, sondern geht auch intensiv auf die Historie der ehemaligen britischen Kolonie ein. Susanna Smith wächst in... In ihrem historischen Roman „Die Stimme meines Herzens“ entführt Jody Hedlund den Leser in das Jahr 1763 nach Massachusetts und wartet nicht nur mit einer spannend erzählten Geschichte und einer großen Portion Romantik auf, sondern geht auch intensiv auf die Historie der ehemaligen britischen Kolonie ein. Susanna Smith wächst in einer Familie auf, in der Vermögen und gesellschaftliches Ansehen einen hohen Stellenwert haben. Sie sehnt sich nach höherer Bildung, doch ihre Mutter hält das für Zeitverschwendung und hat schon einen standesgemäßen Ehemann für Susanna im Blick. Der mittellose Anwalt Benjamin Ross möchte in die besseren Bostoner Kreise aufsteigen und beabsichtigt, seinen gesellschaftlichen Status durch Heirat mit der reichen Hannah Quincy anzuheben. Susanna macht im Verlauf der Handlung eine enorme Entwicklung durch. Sie wehrt sich gegen die ihr auferlegten Regeln und Erwartungen und verfolgt schließlich ihre eigenen Ziele. Und auch Ben erkennt nach und nach, dass das Herz und der Charakter eines Menschen wichtiger sind, als Geld und Ruhm. Jody Hedlund bringt eine Menge Spannung in ihre Geschichte, indem sie ihre Protagonisten gegen das damals geltende Recht verstoßen lässt. Während Ben in Schmuggelaktivitäten verwickelt ist, versteckt Susanna eine geflohene Schuldmagd. Beide haben denselben erbarmungslosen Gegenspieler: Lieutenant Wolfe. Der Offizier will mit brutaler Hand sowohl die Gesetzgebung der britischen Krone wie auch seine eigenen Interessen durchsetzen. Jody Hedlund ist eine vielschichtige und vor allen Dingen sehr glaubwürdige Darstellung des Lebens der Kolonisten im 18. Jahrhundert in Massachusetts gelungen. Sie greift nicht nur Themen wie die Sklaverei, die Schuldknechtschaft und die Willkür der britischen Soldaten auf, sondern hat auch reale Vorbilder für ihre Hauptdarsteller gewählt und aus den Biografien des amerikanischen Präsidenten John Adams und seiner Frau Abigail eine Vorgeschichte des Ehepaares kreiert. „Die Stimme meines Herzens“ ist ein angenehm zügig zu lesender, sehr spannender Roman, der mit interessanten Charakteren und einer tiefgründigen Handlung überzeugt.

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ein wirklich tolles Buch
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 03.05.2016

Buchinhalt: Massachusetts 1763: Susanna lernt den jungen Anwalt Ben kennen, doch beide stammen aus unterschiedlichen sozialen Schichten und so missbilligt Susannahs Mutter den näheren Kontakt. Susannah, die die Töchter armer Witwen unterrichtet, setzt sich alsbald für die misshandelte Dotty ein und gerät immer weiter zwischen die Fronten der britischen Kolonialmacht... Buchinhalt: Massachusetts 1763: Susanna lernt den jungen Anwalt Ben kennen, doch beide stammen aus unterschiedlichen sozialen Schichten und so missbilligt Susannahs Mutter den näheren Kontakt. Susannah, die die Töchter armer Witwen unterrichtet, setzt sich alsbald für die misshandelte Dotty ein und gerät immer weiter zwischen die Fronten der britischen Kolonialmacht und der Nächstenliebe ihres Herzens: denn auch Ben agiert heimlich gegen die Briten und die Strafe dafür ist hoch…. Persönlicher Eindruck: Dies ist nicht mein erster Roman der Autorin und auch dieses Mal war ich wieder hellauf begeistert. Die geschichtlichen Hintergründe zum 18. Jahrhundert sind prima recherchiert und beim Lesen kommt sofort absolutes Kopfkino auf. Das Setting ist bildhaft und plastisch und man fühlt sich schon nach wenigen Seiten an Ort und Stelle versetzt. Die Figuren haben Profil und Tiefe, Susannah als Hauptfigur hat das Herz auf dem rechten Fleck und vermittelt wahre Nächstenliebe, wie sie sich um ihre Schülerinnen und um die arme Dotty kümmert. Die Gepflogenheiten dieses fernen Jahrhunderts, die Art und Weise, wie man damals lebte und die Konventionen der damaligen Zeit kommen einwandfrei rüber – mir hat der Roman aus der Zeit der Kolonisierung Amerikas jedenfalls sehr gefallen. Kein leuchtender Held ohne den passenden Bösewicht: Lieutenant Wolfe als Gegenpart ist zwar ein Ekel par Excellence, aber dadurch wird die Gefahr, in der Susannah und auch Ben schwebt erst richtig deutlich. Der christliche Aspekt des Buches ist zwar nur rudimentär vorhanden, aber wird angenehm in das tägliche Leben der Menschen eingeflochten. Ein rundum befriedigender historischer Liebesroman mit Stoff zum Nachdenken, den ich absolut weiterempfehlen kann!

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Die Stimme meines Herzens
von Ulrike Werner aus Nettersheim am 10.04.2016

Zum Inhalt: Susanna Smith, Tochter einer wohlhabenden Pfarrersfamilie lebt in den Britischen Kolonien, des 18. Jahrhunderts. Eigentlich hat Susanna alles was man sich wünschen kann und verkehrt in den vornehmsten Kreisen. Doch das ist der jungen Frau nicht genug, sie sehnt sich danach ebenso wie ihr jüngerer Bruder von einem... Zum Inhalt: Susanna Smith, Tochter einer wohlhabenden Pfarrersfamilie lebt in den Britischen Kolonien, des 18. Jahrhunderts. Eigentlich hat Susanna alles was man sich wünschen kann und verkehrt in den vornehmsten Kreisen. Doch das ist der jungen Frau nicht genug, sie sehnt sich danach ebenso wie ihr jüngerer Bruder von einem Lehrer unterrichtet zu werden und sich weiter zu bilden. Während eines Gerichtsprozesses in ihrem Heimatort, trifft sie nach Jahren den aufstrebenden Anwalt Benjamin Ross wieder, den sie bereits seit ihrer Kindheit kennt. Die beiden vertreten ähnliche Ansichten und so gerät Susanna in große Gefahr als sie Ben bei seinen Aktivitäten gegen die britischen Kolonialherren unterstützt. Allerdings ist Bens einfache Abstammung Susannas Mutter ein Dorn im Auge. Strebt diese doch nach einer besseren Partie für ihre beiden Töchter. Meine Meinung: „Die Stimme meines Herzens“ von Jody Hedlund ist ein wunderschöner warmherziger Roman der Autorin, dessen Handlung im Amerika des 18. Jahrhunderts, zur Zeit der Kolonialherrschaft, spielt. Hedlund hat mit ihren beiden Hauptprotagonisten zwei grandiose Charaktere geschaffen, die sich wirklich wunderbar ergänzen, wenn sie sich dann erst einmal über sich selber und ihre Gefühle klar geworden sind. So richtig klar wurde das mir als Leser am Ende des Romans noch mal, als ich dann gelesen habe, dass die Geschichte auf zwei realen sehr berühmten Charakteren aufgebaut ist. Um wen es sich handelt werde ich an dieser Stelle allerdings nicht verraten. Besonders Susanna macht im Laufe der Geschichte eine unglaubliche Entwicklung durch. Die Handlung des Romans reicht was Spannung und Nervenkitzel angeht schon fast an einen Krimi heran. Zeitweise möchte man den Protagonisten regelrecht zurufen: „Passt auf!“ „Seit vorsichtig!“ Für mich persönlich wirklich erstklassige Romanliteratur.

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Ein absoluter Lesegenuss
von Petra Donatz am 02.04.2016

Klappentext Britische Kolonien, Massachusetts, 1763. Susanna ist die Tochter einer wohlhabenden Pfarrersfamilie, die in vornehmen Kreisen verkehrt. Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck und unterrichtet die Töchter armer Witwen. Doch ihr scharfer Verstand sehnt sich nach höherer Bildung, die ihr als Frau verwehrt blieb, und ihr Herz nach... Klappentext Britische Kolonien, Massachusetts, 1763. Susanna ist die Tochter einer wohlhabenden Pfarrersfamilie, die in vornehmen Kreisen verkehrt. Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck und unterrichtet die Töchter armer Witwen. Doch ihr scharfer Verstand sehnt sich nach höherer Bildung, die ihr als Frau verwehrt blieb, und ihr Herz nach einem ebenbürtigen Gesprächspartner. Da wird ihr Benjamin vorgestellt, ein mittelloser Anwalt mit unkonventionellen Ansichten. Susanna gerät in höchste Gefahr, als sie seine heimlichen Aktivitäten gegen die britische Kolonialmacht unterstützt. Doch während die Vertrautheit zwischen ihnen wächst, scheint der Abgrund zwischen ihren Welten immer größer zu werden … Die Autorin Jody Hedlund lebt mit ihrem Mann, den sie als ihren größten Fan bezeichnet, in Michigan. Ihre 5 Kinder werden zu Hause unterrichtet. Die Zeit, die ihr neben dieser Tätigkeit noch bleibt, widmet sie dem Schreiben. Meine Meinung Story Die Geschichte handelt zur Zeit der Kolonialisierung Amerikas und der Unterdrückung durch die englische Krone, was auch eine große Rolle in diesem Buch einnimmt. Durch die beiden Hauptcharaktere, Susanna und Benjamin erfährt man als Leser sehr gut wie die Zustände damals waren und wie die Kolonisten damals regelrecht von der englischen Krone unterdrückt und in ihren Handlungen beschnitten wurden. Hier hat Jody Hedlund wirklich gut recherchiert und dieses geschickt in die Handlung einfließen lassen, so das zum Schluss ein spannender, aber dennoch gefühlvoller Roman daraus geworden ist. Natürlich darf in so einem Roman auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen, die auch sehr spannend war, weil die Protagonisten Susanna und Ben einen schlechten Start hatten und sie nicht unterschiedlicher hätten sein können.. Dabei haben doch beide etwas gemeinsam, denn sie setzten sich für die armen ein, was nicht immer auf legalem Wege geschieht und somit handeln sie sich öfters mal große Probleme ein, die das ganze aber noch spannender gemacht hat. Schreibstil Jody Hedlund schreibt sehr bildgewaltig, so das man die Schauplätze förmlich vor Augen hat. Ihr Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen. Ist man erstmals in die Geschichte eingetaucht, kann man das Buch nur schweren Herzens aus der Hand legen. Sehr gut finde ich die gut recherchierten Hintergründe in ihren Romanen. Charaktere Ich liebe die Tiefe, die die Autorin ihren Charakteren verleiht. Sie wirken authentisch und passen perfekt in ihre Rollen. Zu Beginn hatte ich ein paar Probleme mit Susan warm zu werden, aber das hat sich nach einigen Seiten schnell geändert. Ben mochte ich wiederum von Anfang an sehr gerne. Bei ihm wusste man sofort woran man ist. Ich mochte die Entwicklung die Susan in diesem Buch durchgemacht hat. Vom gut behüteten, eingebildetem Töchterchen des Pfarrers, zu einer mutigen, taffen jungen Frau, die sich für die Armen einsetzt und die an ihrer Bildung arbeitet, was damals bei Frauen ein absolutes Tabu war. Mein Fazit Ein toller, spannender Roman den man nur schwerlich aus der Hand legen konnte. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und die Geschichte Amerikas, zu Zeiten der Kolonialherrschaft Englands, mit einfließen lassen. Die Charaktere haben Tiefe und waren sehr gut dargestellt, genauso wie die Schauplätze, ich sag nur Kopfkino pur. Ich vergebe hier fünf von fünf Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

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Überaus romantisch und spannend!
von S. Degenhardt alias Smilla aus Rheinland Pfalz am 29.03.2016

Massachusetts, 1763: Susanna Smith, Tochter eines Pfarrers und aus wohlhabendem Hause, trifft bei einer Gerichtsverhandlung auf Ben wieder. Dieser führt dort als Anwalt die augenscheinlich aussichtslose Verteidigung für einen des Mordes angeklagten Mannes. Während ihrer Kindheit begegnete Susanna Ben bereits schon einmal und schämt sich inzwischen für ihr Verhalten, das... Massachusetts, 1763: Susanna Smith, Tochter eines Pfarrers und aus wohlhabendem Hause, trifft bei einer Gerichtsverhandlung auf Ben wieder. Dieser führt dort als Anwalt die augenscheinlich aussichtslose Verteidigung für einen des Mordes angeklagten Mannes. Während ihrer Kindheit begegnete Susanna Ben bereits schon einmal und schämt sich inzwischen für ihr Verhalten, das sie ihm damals entgegenbrachte. Doch in Ben gärt noch die Erinnerung an das, was Susanna ihm sagte. Nun führt sie einerseits die Liebe zwischen Susannas Schwester Mary und Bens bestem Freund Cranch, andererseits ein paar heimliche Aktivitäten, immer wieder zusammen. Die Liebesgeschichte ist schon arg kitschig, das muss ich vorweg gleich sagen. Kitschig und doch so schön! Da fliegen bei deftigen Diskussionen ziemlich die Fetzen! Das macht die Story natürlich umso prickelnder. Aber auch an Spannung mangelt es dem Roman nicht und so fliegt man nur so durch die Seiten, bis man endlich das dramatische Ende gelesen hat und mit einem Seufzen das Buch zu klappt. So oberflächlich sich das Ganze nun anhören mag ist es aber dann doch nicht. Es geht um Gerechtigkeit und Mut, Charakterstärke oder gesellschaftliches Ansehen. Und natürlich auch um den Glauben an Gott, welcher zu Beginn sehr stark vertreten war, gegen Ende aber etwas im Sande verlief. Auch die historischen Hintergründe fand ich sehr interessant und atmosphärisch beschrieben. So taucht man ein in eine Zeit vor dem Unabhängigkeitskrieg, in der es unter den Kolonisten brodelte ob der Ungerechtigkeiten und Steuern, die ihnen der König auferlegt hatte. „ ‚Manchmal ist es gefährlich und sogar lebensbedrohlich, das Richtige zu tun.’ Wenn sie sich jetzt nicht gegen Unrecht und Tyrannei einsetzten, würden sie diese Probleme nur künftigen Generationen überlassen.“ (S. 190) Da es zum Ende hin ein wenig zu viel Hin und Her und Theatralik gab vergebe ich 4,5 Sterne für diesen dennoch wunderbaren romantischen Schmöker. Jody Hedlund ist ein Garant für (ent-)spannende Lesestunden!

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Ein sehr berührendes, wunderschönes Buch!
von LEXI am 06.03.2016

„Es gibt verschiedene Wege, die Anerkennung der Gesellschaft zu erlangen. Oft ist Charakterstärke der beste Weg. Vergiss nicht, wessen Zustimmung am meisten zählt, und frage dich, ob du die Anerkennung von Menschen oder von Gott suchen solltest.“ In Braintree, Massachusetts, stellt die neunzehnjährige Susanna Smith fest, dass ihre hübsche, blonde... „Es gibt verschiedene Wege, die Anerkennung der Gesellschaft zu erlangen. Oft ist Charakterstärke der beste Weg. Vergiss nicht, wessen Zustimmung am meisten zählt, und frage dich, ob du die Anerkennung von Menschen oder von Gott suchen solltest.“ In Braintree, Massachusetts, stellt die neunzehnjährige Susanna Smith fest, dass ihre hübsche, blonde Schwester Mary als fröhlicher Sonnenschein der Familie wieder einmal im Mittelpunkt steht, während sie sich mit ihren ebenholzfarbenen Haaren und dem dunklen Teint eher als „stiller Mond“ im Hintergrund sieht. Nichtsdestotrotz freut Susanna sich mit ihrer Schwester Mary, als diese den attraktiven Engländer Richard Cranch kennen- und lieben lernt. Richards Freund Benjamin Ross, ein intelligenter und redegewandter junger Anwalt, weckt hingegen gemischte Gefühle in Susanna. Sie kannte den mittellosen Sohn eines Schusters bereits vor dessen Harvard-Studium, und die Erinnerung an eine peinliche Szene aus der Kindheit lässt die junge Frau heute noch vor Scham erröten. Dennoch kann sie sich der Faszination für den ehrgeizigen und hilfsbereiten Mann nicht entziehen. Als sie Bens Auftritt im Gerichtssaal bei der Verteidigung eines alten Fischers miterlebt, offenbart sich ihr eine vollkommen neue Facette seiner Persönlichkeit. Ben setzt sich für die Armen und Hilflosen ein und sein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn erlaubt ihm aus diesem Grund auch nicht, Susanna abzuweisen, als diese ihn ebenfalls um Unterstützung bittet. Susanna begibt sich auf gefährliches Terrain, als sie sich entgegen ihrer Prinzipien für eine Frau auf der Flucht einsetzt und dabei nicht nur sich selbst, sondern auch ihr gesamtes Umfeld in allergrößte Gefahr bringt… Jody Hedlund hat in der einleitenden Szene mit dem Mordprozess um den alten „Einsiedlerkrebs-Joe“ einen gelungenen Einstieg gewählt. Sie gibt Einblick in das Leben in den Britischen Kolonien im Jahr 1763 und erzählt die Geschichte zweier junger Menschen, die sich stark zu einander hingezogen fühlen, die jedoch aufgrund ihrer unterschiedlichen gesellschaftlichen Stellung keine Möglichkeit für eine gemeinsame Zukunft sehen. Die emotionalen Verwicklungen bilden die romantische Rahmenhandlung, während der Einsatz für Hilflose und Unterdrückte, die Einstellung zur Sklaverei, der Glaube und der moralische Zwiespalt der Protagonisten gewichtige Themen darstellen. Die handelnden Personen werden liebevoll charakterisiert, wobei abgesehen von den Hauptpersonen auch einige Nebenfiguren, speziell Bens Vater, Susannas Großmutter Eve sowie der mutige junge Sergeant Frazel, meine Sympathie gewonnen haben. Lieutenant Wolfe, der als Soldat des Königs damit beauftragt ist, die Schmuggelaktivitäten der Kolonisten zu bekämpfen, bringt als Bösewicht dieses Buches einen nicht unerheblichen Spannungsfaktor ein. Jody Hedlunds Schreibstil hat mir ausnehmend gut gefallen, ihre Figuren wirkten glaubwürdig und sie brachte deren Handlungsmotive und Emotionen sehr gut zum Ausdruck. Das Buch punktet zudem mit einem wunderschönen Coverfoto, das die Protagonistin Susanna Smith darstellt, wobei ihr durch die harmonische Farbgestaltung und den versonnenen Gesichtsausdruck geheimnisvolle Intensität verliehen wird. Wie schade, dass ich erst im Nachwort der Autorin erfahren durfte, dass John Adams, der zweite amerikanischer Präsident der Vereinigten Staaten und seine Ehefrau Abigail die Vorbilder für die beiden Protagonisten dieses Romans waren. Die Autorin stellt ihre Geschichte als Versuch dar, die ersten Anfänge der Beziehung zwischen John und Abigail Adams nachzuempfinden. Ein Versuch, der ihr über alle Maßen gelungen ist und mir ein Lesevergnügen der ganz besonderen Art bereitet hat. „Die Stimme meines Herzens“ ist ein Roman, den ich uneingeschränkt und sehr gerne weiter empfehle!

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Rebellion in den Kolonien... Und im Herzen...
von Damarel am 19.04.2016

Susanna Smith wächst in einer Zeit auf, als Bildung für Frauen verpönt war und über einfaches Rechnen und Lesen nicht hianusging. Das Idealbild einer Frau beinhaltete vor allem Gehorsam. Doch nichtsdestotrotz verbringt Susanna ihre Zeit lieber mit einem guten Buch (heimlich natürlich) als auf Partys, wo man sich... Susanna Smith wächst in einer Zeit auf, als Bildung für Frauen verpönt war und über einfaches Rechnen und Lesen nicht hianusging. Das Idealbild einer Frau beinhaltete vor allem Gehorsam. Doch nichtsdestotrotz verbringt Susanna ihre Zeit lieber mit einem guten Buch (heimlich natürlich) als auf Partys, wo man sich einen Mann angeln kann. Und genau bei solch einer Gelegenheit, als sie sich vor ihren gesellschaftlichen Pflichten drückt, trifft sie auf einen alten Bekannten aus ihrer Kinderzeit. Benjamin Ross ist ein Sohn aus armen Hause, der sich mit Zielstrebigkeit und Intelligenz hochgearbeitet hat. Der Harvard-Absolvent und angehender Anwalt, verkörpert all das, was Susannas willensstarke Mutter verachtet. Und so nimmt eine Geschichte ihren Lauf, in der Susanna immer wieder in den Konflikt zwischen anerzogenen Werten und gesellschaftlichen Regeln und ihrer eigenen Charakterüberzeugung gerät. Die Geschichte um Susanna und Ben besticht vor allem durch einen dichten und atmosphärischen Schreibstil, der einen ins Geschehen saugt. Sei es nun ein Picknick am Strand oder konspirative Treffen in einer kleinen Taverne, man hat immer das Gefühl direkt zwischen den Protagonisten zu sitzen. Besonders bemerkens- und lohnenswert sind aber vor allem die historischen Informationen, die mir bspw. eine ganz neue Seite der US-Geschichte und die Hintergründe zum Unabhängigkeitskrieg geliefert haben. Auch die Charaktere und ihr Handeln sind der Zeit größtenteils angemessen und haben Ecken und Kanten, was sie zwar manchmal etwas unverständlich für heutige Maßstäbe macht, aber glaubhaft in ihrer Zeit agieren lässt. Lediglich die körperliche Annäherung am Anfang der Geschichte ging mir für die damalige, überkorrekte Zeit etwas zu schnell vonstatten. Auch wirken Susanna und Ben als Liebespaar authentisch und man kann sehr gut nachvollziehen, was die beiden aneinander fasziniert. Wie es sich für einen Liebesroman gehört, gibt es auch den ein oder anderen kitschigen Moment, den man durchaus genießen kann. Lediglich gegen Ende, als die Geschichte auf ihren Höhepunkt zuschreitet, wurde es mir dann etwas zu viel an an Hin und Her und rührseligen Bekenntnissen. Es ist noch zum Aushalten, aber etwas weniger wäre mehr gewesen. Was auch auf manche Wiederholungen zutrifft. Gewisse Aspekte werden während der Geschichte einfach einmal zu oft wiederholt und bremsen so etwas die Handlung aus. Gerade bei Susannas Komplexen in Bezug auf ihre Schwester oder die endlos wiederholte Tatsache, dass sie mit ihrem Verhalten ihre Lieben in Gefahr bringt, haben mich irgendwann immer wieder denken lassen: Ja doch! Ich hab's ja kapiert, können wir jetzt weitermachen und zum Punkt kommen? Dazu kann das Buch mit einem interessanten Krimiplot auwarten, auch wenn der in Sachen Spannung und Tiefgründigkeit der Bösewichte noch etwas Luft nach oben hätte. Da es in dem Buch aber nicht primär um den Krimi geht, tut es der Geschichte keinen Abbruch. Der christliche Aspekt wird in diesem Buch eher aus dem Handeln und den Einstellungen der Protagonisten ersichtlich, als aus der Darstellung ihres Glaubens an Gott, war für mich aber während der ganzen Lektüre stark spürbar. Alles in allem war "Die Stimme meines Herzens" eine interessante Lektüre, die ich vor allem für den geschichtlichen Hintergrund schätze und allein deswegen schon weiterempfehlen würde.

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