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Die Sünde

Peccantia

(3)

Ein abgetrennter Zeigefinger, mysteriöse Botschaften. Alles andere als ein klassischer Entführungsfall. Der kauzige, aus Stuttgart nach Heidelberg versetzte Kriminalhauptkommissar Nawrod, und die junge türkische Kommissaranwärterin Nesrin Yalcin tappen im Dunkeln. Der Fall nimmt ein ungeheures Ausmaß an, nachdem ein zweites Opfer entführt, verstümmelt und mit dessen Ermordung gedroht wird. Die Nachforschungen führen bis in die höchsten Kreise der katholischen Kirche. Tiefste Abgründe und eine Mauer des Schweigens stellen das Ermittlerteam vor eine kaum lösbare Aufgabe. Als Kommissar Nawrod selbst zur Zielscheibe des Täters wird, kommt es zu einem gnadenlosen Showdown.
Toni Feller, als ehemaliger Kriminalkommisar und Erfolgsautor sowohl in der Literatur, als auch in der Kriminalistik zu Hause, ist bekannt für seine packenden und authentischen Thriller, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesseln.

Portrait
Toni Feller, geb. 1951, erlernte zunächst den Beruf des Werkzeugmachers und studierte dann Maschinenbau. Nach dem erfolgreichen Abschluss als Maschinenbautechniker bewarb er sich 1977 bei der Polizei. 1985 wurde er in die Mordkommission des Polizeipräsidiums Karlsruhe berufen, wo er heute als Kriminalhauptkommissar tätig ist. Er ist Autor von Kurzgeschichten, Gedichten, Bühnenstücken, Drehbüchern, Abenteuerreiseberichten sowie von Beiträgen in Fachzeitschriften. 1999 und 2001 erhielt er den 'Mundartpreis' des Regierungspräsidiums Nordbaden. Toni Feller ist Mitglied 'Polizei-Poeten' und lebt in der Nähe von Karlsruhe.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 26.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95428-132-9
Verlag Wellhöfer Verlag
Maße (L/B/H) 195/123/38 mm
Gewicht 450
Verkaufsrang 96.325
Buch (Kunststoff-Einband)
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Dreh dich ja nicht um, sonst kommt der Satan zu dir!
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 16.08.2014

„Es wiederholt sich. Immer und immer wieder. Er will doch nicht, dass der Satan zu ihm kommt. Die Schmerzen sind manchmal so stark, dass er nicht mehr richtig gehen kann. … Benjamin, der dritte Bub, war nur zweimal dabei. Dann ist er vor den Zug gelaufen. Das würde er... „Es wiederholt sich. Immer und immer wieder. Er will doch nicht, dass der Satan zu ihm kommt. Die Schmerzen sind manchmal so stark, dass er nicht mehr richtig gehen kann. … Benjamin, der dritte Bub, war nur zweimal dabei. Dann ist er vor den Zug gelaufen. Das würde er nie machen, denn bestimmt wäre dann seine Mama sehr traurig. Mama darf das alles nicht wissen, sonst kommt zu ihr der Satan und nimmt sie mit in die Hölle. Er muss es für sich behalten, ganz allein für sich.“ Sie waren kleine Jungen, Ministranten, als sie von mehreren Pfarrern über Jahre hinweg missbraucht wurden. Ihr ganzes Leben wurde dadurch geprägt, hat sie traumatisiert, sie unfähig gemacht, ein normales Leben zu führen. Und mehr als einer von ihnen hat es nicht mehr ertragen, dieses Leben und hat es selbst beendet. Die Überlebenden beschließen, sich zu rächen. Und noch mehr… Davon ahnt Kriminalkommissar Nawrod nichts, als er das an ihn adressierte Päckchen aufmacht und darin einen abgetrennten Finger findet, begleitet von einer geheimnisvollen Nachricht. Wieso wurde der Finger ausgerechnet an ihn geschickt? Kann ein Zusammenhang bestehen zu dem eigenartigen Todesfall, den er kürzlich als Selbstmord enttarnte? Kaum dass er gemeinsam mit seiner jungen Partnerin Nesrin Yalcin die Ermittlungen aufgenommen hat, erreicht ihn schon das nächste Päckchen. Und auch das wird nicht das letzte bleiben… Ein tolles Buch, spannend bis zum Schluss. Mal verfolgen wir die Taten der „Rächer“, mal die Ermittlungen von Nawrod und Yalcin. Dazwischen gibt es einige Rückblenden zu den Missbrauchsfällen, eine kurze Passage daraus habe ich zu Beginn dieser Rezi zitiert. Die Ermittler waren mir beide ungeheuer sympathisch. Wie es sich für ein ordentliches Team gehört, sind sie herrlich verschieden und haben beide ihre Schrullen. Von Nawrod erfahren wir auch, dass er in seiner Dienstvergangenheit etwas Traumatisierendes erlebt hat, was ihn zeitweilig außer Gefecht gesetzt und ihn letztlich seine Ehe gekostet hat. Aber ganz Kerl wie er ist, bemüht er sich nach Kräften, seinen Job zu machen. Und dabei ist er richtig gut, bekommt aber regelmäßig Angst, wenn Yalcin fährt. Das wurde schon fast zum Running Gag, denn sie scheint die Straße als Formel 1 Strecke zu empfinden. Die Ermittlungen selbst kamen mir sehr authentisch vor. Nach meinem Empfinden merkt man, dass der Autor selbst ein ehemaliger Kriminalkommissar ist. Und trotz der wechselnden Handlungsstränge erfährt man erst sehr spät, wer nun tatsächlich die Täter sind. Zum Cover möchte ich auch noch ein Wort verlieren, denn der Schriftzug liegt schön dick auf, ebenso der Blutfleck darunter. Auf dem Kreuz ist noch ein Schriftzug, den man auf dem kleinen Bild natürlich nicht erkennen kann. Das war mein erstes Buch von Toni Feller. Ich werde sicher noch andere von ihm lesen. Und ganz gewiss würde ich mich freuen, wenn es einen weiteren Fall für Nawrod und Yalcin geben würde.

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Authentischer Thriller eines ehemaligen Kriminalkommissars
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 08.02.2014

Toni Feller hat lange Jahre als Kriminalkommissar gearbeitet - der Mann weiß also, wovon er spricht, wenn er einen Fall beschreibt! Und das merkt man: es wirkt alles sehr authentisch und realistisch, als könne es sich genau so tatsächlich zugetragen haben. Man erfährt hier viel darüber, was hinter den... Toni Feller hat lange Jahre als Kriminalkommissar gearbeitet - der Mann weiß also, wovon er spricht, wenn er einen Fall beschreibt! Und das merkt man: es wirkt alles sehr authentisch und realistisch, als könne es sich genau so tatsächlich zugetragen haben. Man erfährt hier viel darüber, was hinter den Kulissen bei der Polizei vor sich geht, wenn ein Mord passiert - und dabei stellt man fest, dass vieles ganz anders ist, als es einen besonders Fernsehkrimis glauben machen wollen. Da waren ganz viele Dinge, bei denen ich dachte: so läuft das also! Und das fand ich unglaublich faszinierend; alleine deswegen lohnt es sich meiner Meinung schon, das Buch zu lesen. Der Fall an sich ist erfunden, beschäftigt sich aber mit einem Thema, das traurigerweise in den letzten Jahren oft in der Presse war: sexueller Missbrauch von Kindern durch katholische Priester. Ein brisantes Thema und sicher auch kein schönes Thema, aber ein wichtiges Thema... Dabei geht der Autor sensibel damit um, wieviel er beschreibt und wieviel er der Fantasie des Lesers überlässt, was ich sehr gut fand - bei einem solchen Thema ist es nur zu einfach, ins Voyeuristische, Sensationsgeile abzudriften. Dabei kann man dem Autor nicht unterstellen, dass er in anderen, nicht-sexuellen Szenen zimperlich mit Gewalt umgeht - es gibt durchaus Blut, Schmerz und Elend, immerhin werden hier Menschen verstümmelt. Aber es überschreitet nie die Grenze zu dem, was man im Englischen "torture porn" (Folterporno) nennt: der Darstellung von Gewalt, um dem Leser einen Kick zu geben. Das Thema sexuelle Gewalt in Kirchenkreisen ist vielleicht nicht neu, aber ich fand es in "Die Sünde" originell und spannend umgesetzt. Man ist als Leser den Ermittlern immer einen kleinen Schritt voraus - man erfährt sehr schnell zumindest einen Teil der Motivation hinter den Tag, und damit kommt man in ein richtiges moralisches und ehtisches Dilemma. Haben die Opfer verdient, was ihnen angetan wird? Rechtfertigt Gewalt Gegengewalt? Die beiden Protagonisten sind Kriminalkommissar Jürgen Nawrod und Kommissaranwärterin Nesrin Yalcin, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Er ist schwierig, manchmal arrogant, oft aggressiv, ein echtes Alphatier. Die Dinge müssen stets nach seinem Kopf gehen, und er schreckt auch nicht davor zurück, die Vorschriften mal eben über Bord zu werfen. Der Autor macht es einem nicht leicht, Nawrod zu mögen, aber so nach und nach habe ich doch mit ihm mitgefiebert, denn im Endeffekt hat er ein gutes Ziel: er will Menschen retten, und es macht ihn wahnsinnig, dass die Bürokratie da oft im Weg steht. Nesrin ist dagegen klein, zierlich und noch ziemlich unerfahren, und man rechnet erstmal damit, dass sie sich von Nawrod gnadenlos unterbuttern lassen wird - aber weit gefehlt, sie gibt ihm von Anfang an Kontra und fährt die Ellenbogen aus. Auch sie ist alles andere als perfekt, so fährt sie zum Beispiel geradezu kriminell halsbrecherisch Auto... Die Charaktere haben Fehler, Ecken, Kanten, Macken, und das fand ich gerade gut.

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Heidelberger Krimi auf Niveau von H. Mankell
von einer Kundin/einem Kunden am 30.09.2013

Toni Feller hat sein Meisterstück geschrieben, hoffentlich nicht das letzte. Komplex recherchiert, fehlerfrei und gesellschaftspolitisch hochaktuell. Und das in einem Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite. Dieser Krimi hat Suchtpotential, auch aus dem Blickwinkel eines Mediziners. Prof. Dr. med. Ch. Konrad, Luzern

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