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Die Tage, die ich dir verspreche

Roman

(84)
Wie fühlt es sich an, das Herz eines Fremden in sich zu tragen? Dieser Frage widmet sich Lily Oliver in ihrem bewegenden Roman "Die Tage, die ich dir verspreche".
»Du hast Glück, Gwen, alles wird gut, Gwen.« Seit ihrer Herztransplantation hört Gwen nichts anderes mehr. Doch statt überschäumender Lebensfreude fühlt sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Und so fasst sie in einer besonders verzweifelten Nacht einen ungeheuerlichen Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und sterben. Ihr entsprechendes Angebot in einem Internetforum liest dessen Moderator Noah, ein junger Student, der keinen großen Sinn in seinem Leben sieht. Er hält ihr Angebot für einen üblen Scherz, geht aber zum Schein darauf ein. Erst als Gwen am nächsten Tag vor ihm steht, um ihn beim Wort zu nehmen, erkennt er, wie schrecklich ernst es ihr ist. Nur mit einem gewagten Handel und einer furchtbaren Lüge kann er ihr das Versprechen abringen, ein paar weitere Tage durchzuhalten. Tage, in denen Noah alles daran setzen muss, Gwen von etwas zu überzeugen, woran er selbst kaum noch glaubt: Dass das Leben lebenswert ist.
"Eines der Bücher, aus denen man anders herausgeht als man hineinging: Mitfühlender, innerlich weiter, empathischer. Überzeugender als Jojo Moyes’ ‚Ein ganzes halbes Jahr‘, intensiv wie John Greens ‚Das Schicksal ist ein mieser Verräter‘. Und man weiß, wie dieses Geocaching eigentlich funktioniert." Bestseller-Autorin Nina George über „Die Tage, die ich dir verspreche"
Rezension
"Ein ausgesprochen berührender Roman. Ein Roman, der deutlich aufzeigt, dass mit dem Finden eines Spenderorgans und einer erfolgreichen Transplantation noch lange nicht alle Hindernisse aus dem Weg geräumt sind." Lesendes Katzenpersonal (Blog), 31.08.2016
Portrait

Lily Oliver wurde 1980 geboren und ist in München aufgewachsen, wo sie mit ihrem Mann lebt. Sie hat eine besondere Leidenschaft für gefühlvolle und bewegende Geschichten, in denen sie gerne vielschichtige Themen wie Organtransplantation aufgreift, um sie anderen Menschen nahezubringen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51676-8
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 192/125/34 mm
Gewicht 328
Verkaufsrang 2.498
Buch (Paperback)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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„2. Herz = 2. Chance?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Vor fast genau zwei Wochen habe ich Ihnen Susanna Ernsts Buch „So wie die Hoffnung bleibt“ empfohlen. Es war ein Roman aus der aktuellen Werbekampagne des Knaur Verlags „Genau meins“ Und heute habe ich nun das zweite Buch aus dieser Kampagne für Sie. Ebenfalls wieder eine ganz ungewöhnliche Geschichte, die mich begeistert hat.

Lily
Vor fast genau zwei Wochen habe ich Ihnen Susanna Ernsts Buch „So wie die Hoffnung bleibt“ empfohlen. Es war ein Roman aus der aktuellen Werbekampagne des Knaur Verlags „Genau meins“ Und heute habe ich nun das zweite Buch aus dieser Kampagne für Sie. Ebenfalls wieder eine ganz ungewöhnliche Geschichte, die mich begeistert hat.

Lily Oliver ist eine Münchner Autorin, die unter anderen Pseudonymen schon ganz unterschiedliche Bücher herausgebracht hat. Unter Lily Oliver ist es ihr erster Roman.

Endlich mal ein Klappentext, dem eigentlich nichts mehr hinzuzufügen ist. Und dann noch das tolle Zitat von der großartigen Autorin Nina George, der ich nur zustimmen kann.

Lily Oliver erzählt die Geschichte von Gwen und Noah immer wieder abwechselnd aus den Perspektiven der beiden. Am Anfang eines jeden Kapitels steht ein Zitat aus dem Internetforum „jungundherzkrank, dem Forum, über das sich die beiden kennengelernt haben. So können wir die beiden jungen Protagonisten viel besser kennenlernen, denn so erfahren wir auch ihre Gedanken und Ängste. Die Autorin beschreibt diese Geschichte mit ganz viel Feingefühl, so dass man die Beweggründe von Gwen und Noah sehr gut nachvollziehen kann. Obwohl dieses Buch für Erwachsene geschrieben wurde, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das Buch schon etwas für Jugendliche ab 14 Jahren ist. Gerade dadurch, dass die Hauptpersonen so jung sind.

Mich hat sowohl die eigentliche Geschichte sehr fasziniert, als auch die Beziehung und die Kommunikation zwischen Gwen und Noah. Vor einiger Zeit habe ich das Buch von David Wagner „Leben“ gelesen. Das war seine ganz persönliche Geschichte über seine Lebertransplantation. Schon damals habe ich angefangen, nachzudenken, wie es mir persönlich wohl ginge, wenn ich auf eine Transplantation angewiesen wäre. Und Lily Oliver ist dieses Thema ganz anders angegangen. Niemand erkennt die Ängste und die Schuld, die das Mädchen Gwen durchlebt. Sie hat das Herz einer anderen Person. Das Herz einer Person, die nicht freiwillig gestorben ist. Sie hat eine große Verantwortung damit übernommen. Wie soll sie damit fertigwerden. Alle sagen ihr immer nur, wie toll es ist, dass es geklappt hat. Alle wollen, dass sie ihr Leben ganz normal weiterlebt. Aber niemand sieht, wie es ihr wirklich geht. Und diese Gefühle, die Gwen zu dieser gravierenden Entscheidung treiben, hat Lily Oliver großartig erfasst. Ich habe mir schon ziemlich früh während der Lektüre überlegt, ob 1. Patienten vor so einem Eingriff psychologisch betreut werden, damit sie sich der ganzen Thematik, die auf sie einströmt, bewusst werden? Und 2. ob Menschen, die zu Depressionen neigen, grundsätzlich mit so einem Thema umgehen können?

Aber nicht nur das Thema Organtransplantation hat mich zutiefst berührt, sondern auch das Thema Kommunikation. Gwen und Noah reden ganz viel miteinander. Aber sie behalten auch ganz viel für sich. Und dieses teilweise, weil sie den anderen nicht enttäuschen wollen, oder weil sie einfach annehmen, dass der andere den gleichen Gedanken hat. Und so entstehen Missverständnisse. Dadurch öffnet dieses Buch einem auch die Augen, dass man wirklich offen miteinander reden sollte. Denn wie soll der andere die eigenen Gedanken erkennen? Wenn Gwen und Noah viel offener miteinander gesprochen hätten, wäre das Buch viel kürzer gewesen. Zum Glück haben sie es aber nicht gemacht, denn somit haben wir ein wunderbares Buch geschenkt bekommen, dem ich ganz viele Leser und Leserinnen wünsche!

Mich hat dieses Buch total mitgerissen. Ich mochte gar nicht aufhören und war ganz traurig, dass ich es vorab lesen durfte, denn so konnte ich es noch nicht empfehlen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Landau

"Die Tage die ich dir verspreche" ist eine sehr bewegende, Hoffnung gebende Geschichte über das schwierige Thema der Organtransplantation und den Umgang mit diesem schweren Schicksal. Lily Oliver erzählt in ihrem Buch von Schuld, Verlust und Resignation, aber auch von Hoffnung, Unterstützung, Freundschaft und Liebe und erschafft eine "Die Tage die ich dir verspreche" ist eine sehr bewegende, Hoffnung gebende Geschichte über das schwierige Thema der Organtransplantation und den Umgang mit diesem schweren Schicksal. Lily Oliver erzählt in ihrem Buch von Schuld, Verlust und Resignation, aber auch von Hoffnung, Unterstützung, Freundschaft und Liebe und erschafft eine berührende Geschichte ohne klischeehaft oder kitschig zu sein. Einfach toll!

Wunderschön und herzzerreißend! Ein Buch das man einfach nur lieben kann. Wunderschön und herzzerreißend! Ein Buch das man einfach nur lieben kann.

Petra Kriegel, Thalia-Buchhandlung Görlitz

Ein bewegendes und intensives Buch voller Emotionen. Es zeigt, dass der schwierige Weg nach einer gelungenen Transplantation noch nicht vorbei ist. Toll geschrieben! Ein bewegendes und intensives Buch voller Emotionen. Es zeigt, dass der schwierige Weg nach einer gelungenen Transplantation noch nicht vorbei ist. Toll geschrieben!

C. Gäbke, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

Wunderschön und berührend zugleich. Wunderschön und berührend zugleich.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Leuna

Herzzerreißend! Gibt es ein Leben nach einer Herztransplantation? Und wenn ja, wie kommt man damit zurecht? Kann man mit einem neuen Herz lieben? Berührend, bewegend, authentisch. Herzzerreißend! Gibt es ein Leben nach einer Herztransplantation? Und wenn ja, wie kommt man damit zurecht? Kann man mit einem neuen Herz lieben? Berührend, bewegend, authentisch.

Dorothea Weiss, Thalia-Buchhandlung Jena

Gwen hat ein neues Herz bekommen. Eigentlich sollte sie glücklich sein! Doch die Schuldgefühle gegenüber dem Spender rauben ihr die Ruhe. Authentisch und berührend! Gwen hat ein neues Herz bekommen. Eigentlich sollte sie glücklich sein! Doch die Schuldgefühle gegenüber dem Spender rauben ihr die Ruhe. Authentisch und berührend!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein (Liebes-)Roman, der in leichtem Ton ein sehr schwieriges Thema aufgreift. Ein (Liebes-)Roman, der in leichtem Ton ein sehr schwieriges Thema aufgreift.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
84 Bewertungen
Übersicht
59
22
2
1
0

Gefühlvoll
von S.L. aus Panketal am 01.11.2016

Gwen sollte glücklich sein, ein passendes Spenderherz wurde gefunden, die Transplantation ist geglückt. Glücklich ist sie aber nicht: ein Mensch musste sterben, um ihr zu helfen. Dessen Angehörige werden leiden. Jeder weiß, was für sie am besten ist und die "Alles wird gut"-Sprüche kann sie nicht mehr hören. In einem... Gwen sollte glücklich sein, ein passendes Spenderherz wurde gefunden, die Transplantation ist geglückt. Glücklich ist sie aber nicht: ein Mensch musste sterben, um ihr zu helfen. Dessen Angehörige werden leiden. Jeder weiß, was für sie am besten ist und die "Alles wird gut"-Sprüche kann sie nicht mehr hören. In einem Internetforum findet sie gedanklichen Austausch und beschließt, das neue Herz, das sie nur belastet, zu verschenken. Dieser gut gemeinte, aber sehr naive Gedanke bringt den Forenmoderator dazu, Gwen für ein Fake zu halten. So antwortet er, dass er das Organ gern selber hätte und löscht ihr Profil. Gwen sieht darin allerdings einen Hilferuf und fährt überstürzt nach München. Noah fällt aus allen Wolken, als sie abgehetzt vor ihm steht und er bemerkt, dass es ihr völlig Ernst ist. Er kann Gwen hinhalten, indem er ihr vorspielt, dass er sich auf seine OP vorbereiten muss und sie keine Verzweiflungstat begehen kann, um das Herz zu schonen. Das Mädchen willigt ein, zwei Wochen durchzuhalten... Sehr glaubhaft werden Gwens Ängste und Depressionen geschildert. Dinge, die man so nicht erwartet, werden angesprochen. Warum, verflixt, ist Gwen nicht glücklich? Feinfühlig schildert Lily Oliver die Schuldgefühle, die Zerrissenheit und die winzigen Fortschritte, die Gwen in den Tagen mit Noah macht. Aber immer droht ein Rückfall. Gelungen, wie die Autorin zwischen Noahs und Gwens Gedanken wechselt. Ein bisschen zu sehr Gutmensch ist mir dieser Noah. Ansonsten ein tolles Buch, das neue Blickwinkel eröffnet und die Idee der Organspende von ungewöhnlichen Aspekten beleuchtet. Regt sehr zum Nachdenken an.

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Sehr bewegend
von einer Kundin/einem Kunden aus Fulda am 23.10.2016

Nach dem ich das Buch beendet habe musste ich erstmal eine Weile über das Buch nachdenken, bevor ich eine Rezension schreiben konnte. Es ist eine äußerst bewegende Geschichte. Und sie bringt einen auch häufiger zum Weinen. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und wirken auch sehr realistisch die Eltern... Nach dem ich das Buch beendet habe musste ich erstmal eine Weile über das Buch nachdenken, bevor ich eine Rezension schreiben konnte. Es ist eine äußerst bewegende Geschichte. Und sie bringt einen auch häufiger zum Weinen. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und wirken auch sehr realistisch die Eltern von Gwen bleiben etwas blass, aber sie spielen in der Handlung nur eine untergeordnete Rollen, auch wenn sie für die gesamte Geschichte trotzdem sehr von Bedeutung sind. Bei Noah fehlt mir noch die Erklärung, wie und warum genau er zu dem Forum gekommen ist, die Beschreibung ist mir etwas zu lasch. Ich finde die gesamte Geschichte sehr krass, kann mir aber vorstellen, dass die Gefühlen der Patienten und des Umfeldes alle dem Beschriebenen entsprechen. Ich hoffe sehr, dass es solche Foren, wie es beschrieben wird für alle Betroffenen gibt. Gegen Ende passieren viele Dinge in der Geschichte, die auch anders hätten laufen können. Dadurch kommt eine gewissen Spannung auf. Auch habe ich in den letzten Kapiteln sehr viel geweint. Es gibt in diesem Buch sehr viele sehr schöne und auch sehr traurige Szene. Im Gesamten ist es ein sehr gelungenes Buch mit einem schwierigen Thema. Ich werde es gerne weiter empfehlen.

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emotional und bewegend
von einer Kundin/einem Kunden am 19.10.2016

Das Cover mit den vereinzelten Mohnblumen ist sehr schlicht, aber wunderschön. Ich finde es gut gelungen und dazu noch zeitlos. Die Autorin Lily Oliver hat mit diesem Buch eine eher schwierige Thematik, die Organspende, sehr gefühlvoll umgesetzt. Das Thema Tod landet bei ihr nicht im Vordergrund, sondern das Leben.... Das Cover mit den vereinzelten Mohnblumen ist sehr schlicht, aber wunderschön. Ich finde es gut gelungen und dazu noch zeitlos. Die Autorin Lily Oliver hat mit diesem Buch eine eher schwierige Thematik, die Organspende, sehr gefühlvoll umgesetzt. Das Thema Tod landet bei ihr nicht im Vordergrund, sondern das Leben. Sie erzählt von den Zweifeln und der Angst junger Menschen, die mit diesem Schicksalsschlag zurecht kommen müssen. Die Protagonistin Gwen möchte sterben und ihr Herz verschenken. Ein Junge namens Noah meldet sich daraufhin und Gwen reist zu ihm. Gwen ist für Noah aber Fake, bis er sie wirklich vor sich hat. Wie die berührende Geschichte der beiden noch weiter geht ist wirklich toll, denn auch Noah hat sein Päckchen zu tragen und bald dreht sich alles in seinem Kopf nur um Gwen.

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sehr bewegend!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.10.2016

Als ich das Buch das erste Mal in den Händen gehalten habe war ich begeistert. Das Cover ist traumhaft schön. Es ist zwar recht Schlicht mit den Mohnblumen, aber es wirkt so stimmig. Auch in den innen Seiten des Covers finden sich die hübschen Mohnblumen. Der Titel ist eine... Als ich das Buch das erste Mal in den Händen gehalten habe war ich begeistert. Das Cover ist traumhaft schön. Es ist zwar recht Schlicht mit den Mohnblumen, aber es wirkt so stimmig. Auch in den innen Seiten des Covers finden sich die hübschen Mohnblumen. Der Titel ist eine grüne Reliefschrift und alleine deswegen sollte man es sich in das Regal stellen. Die Hauptprotagonisten, Gwen und Noah, sind gut beschrieben und ich konnte mich gut in beide hineinversetzen. Ich mag die beiden sehr gerne. Es wird abwechselnd aus beiden Perspektiven Erzählt. Das ist besonders hier sehr wichtig, da man gut die Gedanken aufgreift. Der Schreibstil gefiel mir richtig gut. Ich war nach nur wenigen Seiten im Buch versunken und wollte es eigentlich gar nicht mehr auf der Hand legen. Es ist ein heikles und emotionales Thema, welches Lily Oliver hier aufgreift und ich finde es hat sie sehr gut umgesetzt. Es ist wirklich sehr bewegend. Gwen erzählt von vielen Sachen, die mir vorher nicht so bewusst waren. Ich habe mich mit diesem Thema auch vorher noch nie sehr auseinander gesetzt. Sie fühlte eine innere Leere und keine Freude mehr. Ist stelle mir das so schrecklich vor. Aber hier sieht man wieder deutlich, dass Einstellung im Kopf beginnt. Wir sind, was wir denken. Auch das Nachwort der Autorin ist sehr berührend und gab einen runden Abschluss. Das Buch hat mich tief berührend und ich fand die Geschichte sehr bewegend und empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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sehr emotional und fesselnd
von Nina Häger am 12.10.2016

Die Tage, die ich dir verspreche hat mich tief in meinem Innern berührt und ich kann gut nachvollziehen, wie Gwen sich fühlt und was sie alles durchgemacht hat. Ich kann ihre Ängste und Zweifel voll und ganz verstehen, denn es kann ja nach einer langen Krankheitsgeschichte niemand sein Leben... Die Tage, die ich dir verspreche hat mich tief in meinem Innern berührt und ich kann gut nachvollziehen, wie Gwen sich fühlt und was sie alles durchgemacht hat. Ich kann ihre Ängste und Zweifel voll und ganz verstehen, denn es kann ja nach einer langen Krankheitsgeschichte niemand sein Leben so schnell wieder auf "normal" umstellen, wenn man vorher keine Zukunftsperspektiven hatte. Die Story ist vollkommen authentisch und realistisch geschrieben. Der Verlauf ist sehr gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Ich finde die Autorin hat sich sehr intensiv und ausführlich mit der Thematik beschäftigt und es liegt ihr am Herzen auch mal etwas aus dem anderen Blickwinkel zu sehen, als nur als Außenstehender. Es ist ein Pageturner, den man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann, obwohl man Richtung Ende echt Angst vor dem Ende hat. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Gwen und Noah erzählen abwechselnd von den Geschehnissen und so bekommt man einen sehr guten Einblick über ihre Gefühle, die alle Ebenen durchleben, denn sie sind verzweifeln, hilflos, traurig, ängstlich, erleichtert, froh, glücklich und auch ein bisschen verliebt. Die Protagonisten sind sehr individuell und liebevoll beschrieben. Gwen ist eine sehr freundliche Person, die es allen recht machen möchte und dabei vergisst einfach mal nur an sich zu denken. Sie ist sehr sympathisch und man empfindet einerseits Freude mit ihr, dass sie ein neues Herz bekommen hat und sie ihr neugewonnenes Leben genießen darf. Andererseits tut sie einem einfach nur Leid, weil sie so depressiv ist und offensichtlich Hilfe braucht, dazu aber noch nicht bereit ist. Noah ist einfach ein netter Mann, der seinen Weg auch noch nicht gefunden hat und ich habe ihn sofort in mein Herz geschlossen. Das Cover ist sehr Schlicht gehalten und gefällt mir sehr gut, da es nichts über den Inhalt verrät. Fazit: Die Tage, die ich dir verspreche, ist ein wundervolles Buch, mit einer sehr ernsten Thematik, die einen zum nachdenken anregt. Ich wurde von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar unterhalten und kann es euch wärmstens empfehlen.

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Ein Buch, dass unter die Haut geht!
von Line82 aus Oberelsbach am 09.10.2016

Zur Geschichte: Wie fühlt es sich an, wenn du ein neues Herz bekommst. Gwen, bekam das Herz einer anderen Person. Doch mit dieser Situation kommt sie nicht besonders gut klar. Sie findet es nicht richtig, mit dem Herz einer anderen Person zu Leben. Um Hilfe zu finden meldet Gwen sich... Zur Geschichte: Wie fühlt es sich an, wenn du ein neues Herz bekommst. Gwen, bekam das Herz einer anderen Person. Doch mit dieser Situation kommt sie nicht besonders gut klar. Sie findet es nicht richtig, mit dem Herz einer anderen Person zu Leben. Um Hilfe zu finden meldet Gwen sich in einem Forum an. Dort trifft sie auf den Moderator Noah, der dieses Forum mit Hingabe betreut. Eigentlich studiert Noah, doch er geht nicht zu den Vorlesungen und lebt so in den Tag hinein. Als Gwen keine Nachrichten mehr vom Forum erhält macht sie sich auf den Weg zu Noah. ... Lily Oliver greift in diesem Buch ein Thema auf, das nicht unbedingt als Gesprächststoff in Unterhaltungen zählt. Jedoch ist es ein sehr tiefgründiger Hintergrund. Ich selbst habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, wie es sein könnte, mit einem Organ eines anderen Menschen zu leben. Die Geschichte um Gwen hat mich tief getroffen und zum Nachdenken gebracht. Wie kann ein Mensch so sein? Das ist für mich schwer vorzustellen. L. Oliver hat dies jedoch so schön umschrieben und beschrieben, dass man sich gut in die Situation hineinversetzen kann. Trotz emotionaler, trauriger Geschichte blieben aufmunternte Stellen nicht auf der Strecke. Die Geschichte um Noah und seine Exfreundin hat mich immer zum schmunzeln gebracht. Nichts desdotrotz blieb die Situation um Gwen immer im Mittelpunkt. Eine Geschichte: gefühlvoll, traurig, nachdenklich und romantisch zugleich!

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perfekte Mischung
von Henny176 am 07.10.2016

Klappentext: „Du hast Glück, Gwen. Alles wird gut.“ Seit ihrer Herztransplantation hört die junge Frau nichts anderes mehr. Doch statt Lebensfreude empfindet sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. In ihr reift ein ungeheuerlicher Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und postet einen entsprechenden Aufruf... Klappentext: „Du hast Glück, Gwen. Alles wird gut.“ Seit ihrer Herztransplantation hört die junge Frau nichts anderes mehr. Doch statt Lebensfreude empfindet sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. In ihr reift ein ungeheuerlicher Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und postet einen entsprechenden Aufruf in einem Internetforum. Dessen Moderator Noah geht zum Schein darauf ein. Erst als Gwen vor ihm steht, merkt er, wie verzweifelt sie wirklich ist… Meinung: Das Buch ist immer abwechselnd aus der Sicht von Gwen und Noah geschrieben. Dadurch ist es sehr leicht sich in beide Charaktere einzufühlen, die mir beide direkt sympathisch waren. Besonders Gwens Sicht als Transplantationsempfängerin fand ich sehr interessant und die Autorin hat sehr schön deutlich gemacht warum manche Organempfänger nicht immer nur reine Freude über ihr neues Organ empfinden, auch wenn es ihnen das Leben rettet. Noah ist ein so empathischer Charakter, mann muss ihn einfach lieben! Der Schreibstil der Autorin ist so mitreissend, dass ich das Buch garnicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich finde ihr ist mit dieser Geschichte genau die richtige Mischung aus traumhafter Liebesgeschichte und wirklich ernstem Thema, das sehr zum Nachdenken anregt, gelungen. Ausserdem bekommt man nach Beendigung des Buches unheimliche Lust dazu sich ein Geocaching-App auf sein Handy zu laden und raus in die Natur auf die Suche nach einem Cache zu gehen.

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Gefühlvoll und ernst zugleich
von einer Kundin/einem Kunden aus Ilmenau am 06.10.2016

Meine Meinung: Das Buch beschäftigt sich unaufdringlich, aber zum Nachdenken anregend, mit dem Thema Organspende. Die traurigne und sogleich sehr gefühlvolle Geschichte wird immer abwechselnd von Noah und Gwen erzählt. Dabei ist der Schreibstil der Autorin sehr flüssig und so spannend, dass man das Buch kaum mehr aus der... Meine Meinung: Das Buch beschäftigt sich unaufdringlich, aber zum Nachdenken anregend, mit dem Thema Organspende. Die traurigne und sogleich sehr gefühlvolle Geschichte wird immer abwechselnd von Noah und Gwen erzählt. Dabei ist der Schreibstil der Autorin sehr flüssig und so spannend, dass man das Buch kaum mehr aus der Hand legen möchte. Man möchte wissen, ob Gwens versprochene Tage auch wirklich noch erlebt werden. Das Cover des Buches mit den Mohnblumen passt daher perfekt zum Buch. Die Mohnblume hat nämlich die symbolische Bedeutung als Betäubungsmittel, aber auch für Selbstverlorenheit. Mein Fazit: Eine sehr schöne und gefühlvolle Liebesgeschichte, die den Leser über das Thema Organspende nachdenken lässt.

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Die Tage, die ich dir verspreche
von CanYouSeeMe am 05.10.2016

‚Die Tage, die ich dir verspreche‘ von Lily Oliver hat mich auf den ersten Blick mit einem schlichten, verspielten Cover überzeugt. Inhaltlich repräsentiert die Covergestaltung das Buch jedoch nicht wirklich, was dem Leseerlebnis jedoch nicht schadet. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und verständlich, jedoch nicht anspruchslos und zieht... ‚Die Tage, die ich dir verspreche‘ von Lily Oliver hat mich auf den ersten Blick mit einem schlichten, verspielten Cover überzeugt. Inhaltlich repräsentiert die Covergestaltung das Buch jedoch nicht wirklich, was dem Leseerlebnis jedoch nicht schadet. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und verständlich, jedoch nicht anspruchslos und zieht den Leser somit tief in die Handlung hinein. Die verwendete Sprache ist authentisch und passt zu den jeweiligen Charakteren. Die Handlung wird aus zwei Perspektiven erzählt: der von Gwen und der von Noah. Beide Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die Darstellung der beiden ist detailliert und lebensnah, die Charaktere haben genügend Tiefe, so dass ich ein reges Kopfkino hatte und mich gut mit ihnen identifizieren konnte. Auch die Nebencharaktere sind nicht zu blass geraten, sie sind facettenreich und fügen sich gut und stimmig in das Gesamtbild ein. Die Handlung an sich hat mir gut gefallen, auch wenn ich das Ende schon erahnen konnte, bevor ich überhaupt mit dem Lesen angefangen hatte – das liegt auch ein bisschen am Genre und der Thematik und hat mich nicht gestört. Ein unerwartetes und weniger klischeehaftes Ende wäre aber auch eine willkommene Abwechslung gewesen. Ansonsten hat sich die Handlung mehr auf die Beziehung zwischen Noah und Gwen konzentriert, weniger auf die Tx, ihre Folgen, etc. Das Buch habe ich binnen weniger Stunden ausgelesen, was nur für das Buch sprechen kann, denn trotz vorhersehbarer, klischeehafter Passagen ist das Buch auf jeder Seite fesselnd und zieht den Leser in seinen Bann.

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Perfekt ab der ersten Seite
von einer Kundin/einem Kunden aus Konstanz am 05.10.2016

Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mich schon so ab der ersten Seite gefesselt hat. So war es auch kein Problem die knapp 400 Seiten an einem Tag zu lesen. Das Thema Organspende und Transplantation wird in diesem Buch sehr gut aufgegriffen. Dabei wird allerdings keine Werbung gemacht,... Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mich schon so ab der ersten Seite gefesselt hat. So war es auch kein Problem die knapp 400 Seiten an einem Tag zu lesen. Das Thema Organspende und Transplantation wird in diesem Buch sehr gut aufgegriffen. Dabei wird allerdings keine Werbung gemacht, sondern es werden auch die Schattenseiten aufgeführt, die ich zuvor noch nicht bedacht hatte. Die traurigschöne Liebesgeschichte von Gwen und Noah wird im Wechsel aus Gwens und Noahs Perspektive geschrieben. Wodurch man die Gefühle der Personen gut nachempfinden kann und beide Charaktere auch schnell lieb gewinnt. Die verwendte Sprache liest sich einfach. Teilweise hatte ich das Gefühl eher ein Jugendbuch zu lesen, was das Buch allerdings nicht weniger lesenswert macht. Allerdings würde ich das Buch auch Jugendlichen ab 15 Jahre empfehlen. Insgesamt ein wunderbares Buch!

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Sehr gefühlvolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Otterbach am 04.10.2016

Die 19-järige Gwen gehört zu den wenigen Glücklichen, die ein Spenderorgan erhalten haben. Doch so richtig freuen kann sie sich über ihr neues Herz nicht. Viel zu groß sind ihre Schuldgefühle gegenüber der Spenderfamilie. Total verzweifelt fasst sie den Entschluss, ihr Herz zu verschenken. Dies postet sie in einem... Die 19-järige Gwen gehört zu den wenigen Glücklichen, die ein Spenderorgan erhalten haben. Doch so richtig freuen kann sie sich über ihr neues Herz nicht. Viel zu groß sind ihre Schuldgefühle gegenüber der Spenderfamilie. Total verzweifelt fasst sie den Entschluss, ihr Herz zu verschenken. Dies postet sie in einem Herzforum, wo Noah Moderator ist. Er hält es für einen üblen Scherz und einen Fakeaccount und löscht Gwen komplett. Am nächsten Tag steht sie jedoch in München vor seiner Tür und er merkt, wie verzweifelt Gwen wirklich ist. Wie kann er sie, so schnell wie möglich, von ihrem Plan abbringen? Die Autorin hat eine so mitreißende Schreibweise, dass ich das Buch in kürzester Zeit durchgelesen hatte. Sehr gefühlvoll beschreibt sie abwechselnd aus Gwens und Noahs Sicht die Geschichte. So werden die Gedanken der beiden gut zum Leser transportiert. Obwohl das Buch eine Liebesgeschichte beinhaltet, fand ich diese nicht kitischig. Sie passt gut in das Buch hinein. Durch Gwen bekommt man einen kleinen Einblick in die Gedanken und Gefühle eines kranken Menschen, der lange auf ein Spenderorgan hofft und wenn er Glück hat eins zu bekommen, dann kommen die Schuldgefühle und auch die Ängste, dass das Organ abgestoßen wird. Die Idee der Autorin, das Leben nach einer Transplantation zu beleuchten, finde ich sehr gelungen, denn meist erfährt man über diese Zeit nichts. Durch die Nachworte der Autorin wurde ich doch sehr nachdenklich und ich muss mich noch einmal näher mit dem Thema Organspendeausweis auseinandersetzen. Ein sehr gelungenes und gefühlvolles Buch!

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wunderbar
von einer Kundin/einem Kunden am 02.10.2016

Inhalt: "»Du hast Glück, Gwen, alles wird gut, Gwen.« Seit ihrer Herztransplantation hört Gwen nichts anderes mehr. Doch statt überschäumender Lebensfreude fühlt sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Und so fasst sie in einer besonders verzweifelten Nacht einen ungeheuerlichen Plan: Sie will ihr neues... Inhalt: "»Du hast Glück, Gwen, alles wird gut, Gwen.« Seit ihrer Herztransplantation hört Gwen nichts anderes mehr. Doch statt überschäumender Lebensfreude fühlt sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Und so fasst sie in einer besonders verzweifelten Nacht einen ungeheuerlichen Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und sterben. Ihr entsprechendes Angebot in einem Internetforum liest dessen Moderator Noah, ein junger Student, der keinen großen Sinn in seinem Leben sieht. Er hält ihr Angebot für einen üblen Scherz, geht aber zum Schein darauf ein. Erst als Gwen am nächsten Tag vor ihm steht, um ihn beim Wort zu nehmen, erkennt er, wie schrecklich ernst es ihr ist. Nur mit einem gewagten Handel und einer furchtbaren Lüge kann er ihr das Versprechen abringen, ein paar weitere Tage durchzuhalten. Tage, in denen Noah alles daran setzen muss, Gwen von etwas zu überzeugen, woran er selbst kaum noch glaubt: Dass das Leben lebenswert ist. " Aufmerksam auf das Buch hat mich der Titel gemacht und nach einer Leseprobe war klar, dass ich das Buch lesen muss... hätte ich nur auf das Cover geachtet, muss ich gestehen, hätte ich es vermutlich nicht gelesen! Umso froher bin ich, dass ich dieses Mal auf den Titel und nicht auf das Cover geachtet habe! Ein ganz, ganz tolles Buch, das mich von der ersten Seite an fasziniert und begeistert hat! Selten habe ich so mitgefiebert und mitgelitten! Sehr emotional, hochromatisch, dramatisch und spannend zugleich! Sowohl Gwen als auch Noah waren mir von Anfang an sympathisch! Durch den Sichtwechsel zwischen Gwen und Noah werden dem Leser auch beide Charaktere besser vor Augen geführt, ihre Denkweisen und Handlungen! Der Schreibstil der Autorin ist sehr gefühlvoll und bildhaft, so dass das Lesen leicht fiel, umso schwerer war es, das Buch aus den Händen zu legen! Ein absolutes Lesehighlight für mich und ich kann das Buch nur empfehlen!!! Dieses Buch wird definitiv einen Ehrenplatz in meinem Regal behalten! Volle 5 Sterne!

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Berührendes Frauenbuch, ich konnte nicht aufhören
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 01.10.2016

Die Tage, die ich dir verspreche von Lili Oliver erschen als Taschenbuchausgabe am 1.9.2016 im Knaur Verlag. Die "Genau Meins" - Serie, zu der auch dieses Buch gehört, besteht aus gefühlvoller Frauenliteratur. Im letzten Jahr bin ich bereits auf... Die Tage, die ich dir verspreche von Lili Oliver erschen als Taschenbuchausgabe am 1.9.2016 im Knaur Verlag. Die "Genau Meins" - Serie, zu der auch dieses Buch gehört, besteht aus gefühlvoller Frauenliteratur. Im letzten Jahr bin ich bereits auf diese Serie aufmerksam geworden, habe aber dieses Buch als erstes dieser Serie auch gelesen. Das Cover mit den Mohnblumen passt zum Sommer / Frühherbst und damit zum Erscheinungstermin des Buches. Der Titel und der erste Abschnitt des Klappentextes sind erhaben geprägt, auch die Klappen vorne und hinten lassen das Taschenbuch sehr hochwertig aussehen. Nach einmaligem vorsichtigen Lesen hat es weder Knicke noch Leserillen, jedoch ist der Buchrücken trotz großer Vorsicht schief geworden und es eignet sich nicht mehr als Schmuckstück fürs Bücherregal (ist für mich kein wichtiges Kriterium). Sowohl Gwen als auch Noah haben keine großen Pläne im Leben. Gwen verkraftet die Herztransplantation schlecht und ist mit den Erwartungen ihres Umfeldes (sie müsste total glücklich sein und nur so vor Motivation strotzen) überfordert. Sie schafft es nicht, Menschen die ihr nahe sind, vor dem Kopf zu stoßen und möchte sich "wie erwartet" verhalten und "etwas für die in sie investierte Zeit und Energie" zurückgeben. Gwen beschließt also, ihr Herz einer anderen passenden Person zu vermachen, da sie so nicht mehr weiterleben will. Noah betreibt ein Forum für Herzkranke und Transplantierte - und hält Gwens Aufruf für einen Fake und löscht ihren Beitrag immer wieder. Als Gwen dann vor ihm steht, begreift er, dass es kein Scherz war und möchte ihr helfen. Die Geschichte fand ich sehr bewegend. Welcher Mensch hat das noch nie mitgemacht? Eigentlich sollte man überglücklich sein (Geburt des eigenen Kindes, überstandene schwere Krankheit, begehrten Arbeits- oder Ausbildungsplatz bekommen,...) und hat dabei NICHTS gefühlt und war mit der Erwartung des Umfeldes überfordert. Gut gemeinte Worte "Schön, dass es so gut für dich läuft", "Ich freue mich so für dich", und "Du musst übergücklich sein" treffen einen wie Faustschläge. Der Kopf sagt einem, dass man so empfinden sollte, man tut es aber nicht und es ist schwer, sich einer Person anzuvertrauen. Das Gefühl des Versagens ist spürbar, denn man schafft es nicht, diese an einem gestellte Erwartung zu erfüllen, obwohl man das gerne würde. Ich konnte mich also sehr gut in die Gefühlswelt der Protagonistin versetzen. Noah wartet sein Leben sehr passiv ab, was zu seinen fürsorglichen Charakter und seiner Gutmütigkeit nicht so ganz passt für mich. Bis durch Flecki und Gwen das Verantwortungsgefühl so groß wird und er endlich in die Gänge kommt. Ich habe mitgefiebert mit Gwen und Noah - und muss sagen, dass mir dieses Buch noch besser als das gehypte "Ein ganzes halbes Jahr" gefallen hat. Das Setting ist zwar ähnlich - und doch grundverschieden. Ich war mitten drin in der Geschichte und habe es nicht geschafft, das Buch aus der hand zu legen und die halbe Nacht gelesen.

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Ein Roman mit Herz
von einer Kundin/einem Kunden aus Marburg am 01.10.2016

Du hast Glück, Gwen. Alles wird gut.“ Seit ihrer Herztransplantation hört die junge Frau nichts anderes mehr. Doch statt Lebensfreude empfindet sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. In ihr reift ein ungeheuerlicher Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und postet einen entsprechenden Aufruf... Du hast Glück, Gwen. Alles wird gut.“ Seit ihrer Herztransplantation hört die junge Frau nichts anderes mehr. Doch statt Lebensfreude empfindet sie nur Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. In ihr reift ein ungeheuerlicher Plan: Sie will ihr neues Herz verschenken und postet einen entsprechenden Aufruf in einem Internetforum. Dessen Moderator Noah geht zum Schein darauf ein. Erst als Gwen vor ihm steht, merkt er, wie verzweifelt sie wirklich ist. Die Tage die ich dir verspreche ist ein sehr erfrischendes Buch. Die Thematik ist natürlich sehr ernst, aber die Herangehensweise ist interessant. Eigentlich hat mir alles an dem Buch gut gefallen: Das Thema, der Aufbau, die Protagonisten und der Schreibstil. Es ist ein Roman bei dem man in jeder Hinsicht mitfühlen kann und bei dem der ein oder andere sicher auch mal ein Tränchen verdrückt (mich eingeschlossen). Das Ganze wird von dem Aufbau des Buches noch begünstigt. Vor jedem Kapitel steht ein Ausschnitt aus einem Internetforum für herzkranke Menschen. Diese Beträge geben einen inhaltlichen Vorgeschmack auf das folgende Kapitel und sie verdeutlichen die Sorgen, Probleme, Ängste und Hoffnungen herzkranker Menschen während sie auf ein Spenderorgan warten. Es ist immer ein Beitrag von Gwen oder Noah, je nachdem aus wessen Sicht das nachfolgende Kapitel geschrieben ist. Der Perspektivwechsel im Buch hat mir auch sehr gut gefallen. Der Leser ist den beiden Protagonisten immer einen Schritt voraus. Das gibt der Geschichte an einigen Stellen dramatische Ironie, zum Beispiel, wenn Noah Gwen eine ironische Antwort schickt und im Anschluss das Handy ausschaltet. Der Leser weiß aber, dass Gwen die Ironie der Nachricht nicht verstanden hat und sich auf den Weg nach München macht. Außerdem bietet das Buch so zwei Möglichkeiten der Identifikation an. Gwen ist stark depressiv. Ihr Handeln ist nicht rational und für Außenstehende manchmal schwer nachzuvollziehen. Wer also seine Schwierigkeiten mit Gwen hat, der identifiziert sich vielleicht lieber mit Noah. Er ist Student und Moderator im Forum für Herzkranke, weil seine Mutter, eine angesehene Herzchirurgin, ihn darum gebeten hat es zu verwalten. Außer dem Forum hat er aber keinen Kontakt zu Betroffenen, bis Gwen bei ihm vor der Tür steht. Aufgrund seines starken Verantwortungsbewusstseins, beschließt er ihr zu helfen und verstrickt sich dabei immer weiter in der Lüge, selbst herzkrank zu sein. Beide Protagonisten waren mir super sympathisch und ich habe sie sehr ins Herz geschlossen. Im Laufe des Buches machen auch beide eine Entwicklung durch. Während Noah versucht, Gwen ein Stückchen Lebensfreude zu vermitteln, beginnt auch er sein Leben zu reflektieren und einige Dinge zu verändern. Der Roman spricht auch noch andere wichtige Aspekte an. Zum Beispiel thematisiert er die Vorurteile gegenüber Psychologen und wie wichtig es ist, sich professionelle Hilfe zu holen. Als Gwen nach der Transplantation aus der Reha entlassen wird, geht ihre Familie automatisch davon aus, dass sie jetzt gesund ist. Besonders Gwens Vater fühlt sich unwohl bei dem Gedanken, dass Gwen weiter zur Therapie geht, weil das bedeuten würde, dass sie noch nicht gesund sei. Noah hingegen holt er sich Hilfe von einem befreundeten Psychologen. Er möchte Gwen nicht einweisen, aber er bekommt Unterstützung, weil er sich der Situation alleine nicht gewachsen fühlt. Auch am Ende des Buches wird darauf nochmal Bezug genommen, aber das möchte ich hier nicht verraten. An dem Roman gefällt mir einfach gut, dass er so ehrlich ist. Er beschönigt nichts und stellt das Thema Depression in den Vordergrund, was leider heutzutage oft noch ein Tabuthema ist. Das Buch ist empfehlenswert für alle, die gerne Geschichten mit viel Herz, Liebe aber auch den ein oder anderen Problemen lesen und die das Thema Transplantation interessiert. Ich hatte während dem Lesen das Gefühl, dass die Geschichte sehr gut recherchiert ist und der Autorin Lily Oliver selbst sehr am Herzen liegt. Außerdem finde ich, dass das Buch ein guter Anstoß ist, um darüber nachzudenken, sich einen Organspendeausweis zuzulegen

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Bewunderswerte Umsetzung des Themas Organtransplantation
von einer Kundin/einem Kunden aus Arnstorf am 30.09.2016

Ich war sehr gespannt auf den Roman „Die Tage, die ich dir verspreche“ von Lily Oliver. Der Klappentext hatte mich schon sehr neugierig gemacht, auch die darüber stehende Aussage der Bestsellerautorin Nina George, „Eines der Bücher, aus denen man anders herausgeht, als man hineinging: mitfühlender, innerlicher weiter, empathischer“ fand... Ich war sehr gespannt auf den Roman „Die Tage, die ich dir verspreche“ von Lily Oliver. Der Klappentext hatte mich schon sehr neugierig gemacht, auch die darüber stehende Aussage der Bestsellerautorin Nina George, „Eines der Bücher, aus denen man anders herausgeht, als man hineinging: mitfühlender, innerlicher weiter, empathischer“ fand ich ansprechend und kann ich nun im Nachhinein nur ganz genauso zur Bewertung des Buches weitergeben. Das Cover des Buches gefiel mir von Anfang an, es wirkt so leicht und beflügelnd, dass sich mir die Frage stellte, ob es zu dem schwierigem Thema passt, aber am Ende wirkte die Geschichte für mich tatsächlich beflügelnd und ich finde es passend gewählt. Lily Oliver möchte mit ihrem Roman zeigen, wie es wirklich ist, wenn man eine Organtransplantation erhält. Auch aus diesem Grund hat mich der Roman sehr angesprochen, weil sie sich an ein Thema heran wagte, mit dem man sich selber womöglich noch viel zu wenig beschäftigt hat, und auch meist nur die eine Seite dieser Medaille kennt, nämlich die, wie es den Spendern geht bzw. welche Entscheidung man selbst bezüglich eines Organspendeausweises treffen möchte. Hier zeigt die Autorin die andere Seite der Medaille auf, wie die Empfänger des Spenderorgans damit umgehen. Angefangen bei dem ersten Schock nach der Diagnose einer schweren Krankheit, über die Wartezeit hinweg, ob und bis ein passendes Organ gefunden wird, und schließlich die Zeit nach der Transplantation, die Reha und die Rückkehr ins „normale“ Leben, die Folgen, die den Empfänger ein Leben lang begleiten, damit das Organ nicht abgestoßen wird. Nicht nur der Autorin, sondern auch mir hat es einige Tränen gekostet, tiefer in dieses Thema einzutauchen und im ersten Moment meint man tatsächlich, die Geschichte um die 19-jährige Gwen wäre zu dramatisch dargestellt, aber schon alleine des Alters der Protagonistin wegen ist die Darstellung sicherlich realitätsnah, vermutlich ist ein so junger Mensch, der sich selber noch nicht richtig kennt, noch mehr überfordert, schwer zu erkranken und mit den Folgen klar zu kommen und dadurch ähnliche Gefühle und Ängste wie Gwen zu entwickeln. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Gwen und Noah erzählt, dadurch lernt man beide Protagonisten sehr gut kennen, und auch lieben! Gwen, die eine Herztransplantation hinter sich hat und seitdem von schrecklichen Alpträumen und Stimmen gequält wird, so wie der Erwartungshaltung ihrer Familie und Umwelt, dass nun wieder alles gut werden würde und welches Glück sie hatte. Gwen empfindet Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist, und kann ihr neues Herz nicht akzeptieren. Sie meldet sich in ihrer Verzweiflung bei www.herzforum.de an und hat einen verrückten Plan. Sie will ihr neues Herz verschenken und dafür sterben, so qualvoll sind ihre Gefühle und Gedanken und damit für sie so sinnlos ihre Aussichten für ihre Zukunft. Noah, der Moderator des Forums, der selbst keinen Sinn in seinem Leben sieht, hält das alles für einen Fake, geht zum Schein darauf ein und wirft sie aus dem Forum. Dass es ihr ernst ist weiß er erst, als Gwen Hals über Kopf Berlin verlässt und zu ihm nach München fährt. Was sie ihm erzählt, schockiert ihn, und er sieht nur einen Ausweg: ihr das Versprechen nach ein paar Tagen Zeitaufschub abzunehmen und ihr irgendwie zu helfen. Er erfindet eine schreckliche Lüge, in die er sich immer mehr verstrickt und gewinnt dadurch aber nach und nach das Vertrauen von Gwen. Gwen geht es etwas besser, er lässt sich viel einfallen, um sie zu unterstützen und mit Michael, einem Psychotherapeuten im Rücken, schafft er es tatsächlich, dass Gwen wieder Hoffnung auf eine glücklichere Zukunft schöpfen kann und ihr neues Herz zu lieben lernt. Lieben lernt sie auch Noah, zwischen den beiden entwickelt sich eine zauberhafte Liebesgeschichte, die dem schwierigen Thema wieder mehr Leichtigkeit gibt. Obwohl es sich fast den ganzen Roman über nur darum dreht, Gwen wieder zu mehr Lebensfreude zu verhelfen, hat es sich für mich trotzdem nicht unnötig in die Länge gezogen und es baute sich definitiv Spannung auf, wie Noah es schafft Gwen zu überzeugen und wie er am Ende aus seiner Lüge wieder heraus kommen wird, so dass ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen konnte. Die Autorin hat zwei äußerst sympathische Protagonisten erschaffen, die Personen sehr gut ausgearbeitet, auch das persönliche Umfeld der beiden lernt man gut kennen und alles in sich ist einfach stimmig. Der Roman ist trotz seines schwierigen Themas leicht und einfach zu lesen, einzig die Einleitungen jedes Kapitels in Form von kurzen Auszügen aus dem Forum hätten es für mich absolut nicht gebraucht und haben den Lesefluss gehemmt. Die Schauplätze der Handlung sind sehr gut beschrieben und so hat man schnell Bilder vor Augen, die die Geschichte noch reeller machen. Ich bin absolut begeistert von diesem Roman, für mich es ein Buch das man unbedingt gelesen haben sollte, und dass die Autorin erreicht, sich mehr Gedanken über dieses Thema und einen Organspendeausweis zu machen, bejahe ich definitiv. In dem Roman findet man so viel Gefühl in jeglicher Hinsicht, man kann mit Gwen weinen und lachen, alle Details sind so wunderbar dargestellt und treffen den Leser selbst direkt ins Herz. Ich schätze es sehr, das Buch in meinem Bücherregal stehen zu haben und werde es sicher irgendwann gerne nochmal in die Hand nehmen und darin schmökern. Von mir gibt es ganz klare fünf Sterne dafür!

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Eine berührende Geschichte
von zauberblume am 27.09.2016

"Die Tage, die ich dir verspreche" von Lily Oliver ist eine bewegende, berührende Geschichte, die den Leser zum Nachdenken und Grübeln anregt. "Herz zu verschenken"! Was würde man sich denken, wenn man diesen Satz in einem Internetforum für Herzkranke liest. Unsere Protagonistin Gwen, war schwer herzkrank und hat ein Spenderherz... "Die Tage, die ich dir verspreche" von Lily Oliver ist eine bewegende, berührende Geschichte, die den Leser zum Nachdenken und Grübeln anregt. "Herz zu verschenken"! Was würde man sich denken, wenn man diesen Satz in einem Internetforum für Herzkranke liest. Unsere Protagonistin Gwen, war schwer herzkrank und hat ein Spenderherz bekommen. Und nun meint doch tatsächlich jeder Gwen müßte nur so sprühen vor Glück. Und den Spruch: "Du hast Glück, alles wird gut", kann sie nicht mehr hören. Gwen hat seit der Operation jede Lebensfreude verloren und empfindet nur Schuld gegenüber demjenigen, der für sie gestorben ist. Daher entschließt sie sich, ihr Herz zu verschenken. Noah, der Moderator dieses Forums ist, geht zum Schein darauf ein. Doch als Gwen dann vor ihm steht, merkt er , wie verzweifelt sie tatsächlich ist ... Wenn man dieses Buch aus der Hand legt, muss man erst mal tief durchatmen. Die Geschichte ist wirklich sehr berührend und Gwens Schicksal berührt einen wirklich sehr. Man kann ihre Verzweiflung direkt spüren und irgendwie kann ich sie auch verstehen. Ihr würde es ja nicht gut gehen, wenn nicht jemand gestorben wäre. Und das als Glück für sich selbst anzusehen, ist für den Betroffenen wahrscheinlich unheimlich schwer. Ich glaube, alleine ist das fast nicht zu schaffen. Hier braucht man einfach professionelle Hilfe. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir total super. Man kann sie in Gwen hineinversetzen und auch Noah ist ein sehr gefühlvoller ein einfühlsammer Mensch. Für sein Verhalten muss ich ihn wirklich bewundern. Er hat ja wirklich alles versucht, um Gwen aus der Reserve zu locken. Ob ihm dies gelingt? Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Eine wirklich sehr gute Geschichte für nachdenkliche und unterhaltsame Lesestunden. Man beschäftigt sich auch mit einem Thema, das nicht alltäglich ist und das finde ich etwas besonderes. Gerne vergebe ich 5 Sterne. Die Aufmachung des Buches bzw. das Cover gefällt mir auch sehr gut. Für mich strahlt es eine gewisse Hoffnung aus.

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Gwens Herz
von FlipFlopLady007 aus Hannover am 27.09.2016

Gwen ist 19 Jahre alt und hat gerade eine Herztransplantation hinter sich gebracht. Ihre Rehazeit ist nun auch vorbei und Gwen wird wieder nach Hause entlassen. Dort wird sie von ihrer Familie empfangen und ihr gesamtes Umfeld sagt ihr immer wieder, wie viel Glück sie gehabt hat und wie... Gwen ist 19 Jahre alt und hat gerade eine Herztransplantation hinter sich gebracht. Ihre Rehazeit ist nun auch vorbei und Gwen wird wieder nach Hause entlassen. Dort wird sie von ihrer Familie empfangen und ihr gesamtes Umfeld sagt ihr immer wieder, wie viel Glück sie gehabt hat und wie glücklich sie doch jetzt sein müsste. Doch Gwen fühlt sich alles andere als glücklich. Immer wieder wird sie von Albträumen geplagt und auch so will sich die Freude über das neue Herz einfach nicht einstellen. In ihrer Verzweifelung beschließt Gwen ihr Herz in einem Forum für Herzkranke anzubieten. Durch ihre Anzeige lernt sie Noah kennen, einen der Administratoren des Forums. Ob Noah es schaffen kann Gwens Lebensfreude zurückzuholen? Inhalt: Die Geschichte, die das Buch erzählt, hat mir sehr gut gefallen. Sie ist zum einen sehr emotional, zum anderen aber auch romantisch. Ich finde die Geschichte von Gwen sehr interessant, da ich mir gut vorstellen kann, das nach einem so schweren Eingriff eben nicht alles so ist wie immer. Ich finde, dass dieses Gefühl auf tolle Art und Weise vermittelt wird. Mir wird Gwens Geschichte noch lange beschäftigen, da bin ich mir sicher. Schreibstil und Aufbau: Das Buch ist in etwa 40 Kapitel unterteilt, die alle ähnlich lang sind. Ein Kapitel wird entweder aus der Sicht von Gwen oder von Noah geschildert. Die Schilderung geht dabei lückenlos von der Erzählung des einen in die Erzählung des anderen über. Ich finde diese Art der Erzählung sehr gelungen, da der Leser so noch mehr über die Gefühle der beiden erfährt. Besonders die Kapitel aus Gwens Sicht am Anfang fand ich sehr aufschlussreich. Sie erzählt dabei sehr emotional, sodass mir die Schilderung stellenweise sehr nah gegangen ist. Ich finde die Autorin hat eine tolle Art Gwens Gefühle auf den Leser zu übertragen. Charaktere: Die Protagonistin Gwen macht dieses Buch zu etwas besonderem. Sie verleiht dem Buch eine ganz eigene spezielle Note. Gwen und ihre Gefühle machen dieses Buch aus. Dabei finde ich, dass die Autorin die Geschichte von Gwen sehr realistisch erzählt. Ich kann mir sehr gut vorstellen Gwen auch im echten Leben zu kennen. Vielleicht könnte sie in meiner Straße wohnen und ich habe sie bisher einfach noch nicht kennengelernt. Auch Noah ist eine sehr realistische Figur. Er ist sehr gutmütig, hat aber auch starke Emotionen, die er in manchen Situationen nur schwierig im Zaum halten kann. Aber auch alle anderen Figuren, wie beispielsweise Gwens Eltern und ihr Bruder sind deutlich mehr als blasse Figuren. Auch wenn sie nur am Rande auftreten, so finde ich, hat es die Autorin gut geschafft ihnen Leben einzuhauchen. Cover und Klappentext: Bei diesem Buch finde ich besonders das Cover sehr ansprechend. Auch wenn es nur sehr schlicht gestaltete ist, so hat es mich auf den ersten Blick neugierig gemacht. Ich finde es passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Auch der Klappentext ist sehr gelungen. Er gibt den Inhalt kurz wieder, ohne natürlich die interessanten Stellen vorwegzunehmen. Er hat mich neugierig auf den Rest des Buches gemacht und keinen falschen Eindruck vermittelt. Fazit: Wie bereits einige andere Bücher aus der "Genau meins"-Reihe hat auch dieses Buch mir sehr gut gefallen. Es erzählt eine sehr emotionale Geschichte über Gwen, die eine Herztransplantation hinter sich hat, die mich noch einige Zeit beschäftigen wird.

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Gefühlvoll, berührend und über aus romantisch!
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 26.09.2016

In dem Buch ‚Die Tage, die ich dir verspreche’ von Lily Oliver geht es um eine junge Frau namens Gwen, die ihr frisch transplantiertes Herz nicht mehr haben möchte, da sie sich so schuldig und schlecht fühlt, eines anderen Menschen sein Leben nun zu leben und findet, sie habe... In dem Buch ‚Die Tage, die ich dir verspreche’ von Lily Oliver geht es um eine junge Frau namens Gwen, die ihr frisch transplantiertes Herz nicht mehr haben möchte, da sie sich so schuldig und schlecht fühlt, eines anderen Menschen sein Leben nun zu leben und findet, sie habe es nicht verdient – das neue Herz und das Leben selbst. Da sie nach der Operation in eine starke Depression verfällt und keiner ihrer Familienmitglieder, selbst nicht ihr Partner Alex oder ihre Leidensgenossin Leni, es vermag, sie aufzuheitern, damit sie wieder mehr Lebensfreude empfindet. Sie beschließt nach einem denkwürdigen Tag, dass sie ihr Herz weitergeben möchte – an jemanden, der es mehr braucht als sie, der es auch wirklich verdient. So trifft sie in einem Forum für Herzkranke auf Noah, einem der Moderatoren der Seite…der scheint’s selbst herzkrank ist und dringend ein Herz braucht. Sie entscheidet sich spontan - nachdem er sich nicht mehr auf ihre Mails meldet – den weiten weg von Berlin nach München auf sich zu nehmen, um gerade ihm das Herz zu schenken, da sie denkt, ihm sei etwas passiert. In München, mitten in der Nacht überschlagen sich die Ereignisse für Noah, und die Gefühle zweier Menschen nehmen plötzlich andere Dimensionen an…denn eine wahrhaftige Gefühlsachterbahn der Herzensangelegenheiten beginnt. Das Cover ist so dezent gestaltet, dass man hinter dem warmen beigefarbenen Untergrund, der herrlich geschwungenen sommer-grünen Schrift und den sanften roten Blumen nicht diese geballte Ladung an Gefühlen vermuten würde – aber genau das ist es, was mich so an Büchern reizt: hinter die Kulissen blicken und überrascht werden. Es ist mein erstes Buch von Lily Oliver, und sie hat es jetzt bereits geschafft, mich mit diesem in ihren Bann zu ziehen, da sie so ungemein feinfühlig oder gar lustig - und im nächsten Moment so heftig - schreibt, dass man vor Freude mit glucksen möchte - oder vor Betroffenheit tief durchatmen muss. Auch dass sie den Punkt ‚Erotik’ nicht unbeachtet lässt, da es sich schließlich um sehr junge Erwachsene handelt, finde ich sehr prickelnd. Die Aufmachung der Kapitel ist etwas ganz besonderes für mich: es wird zum einen immer abwechseln aus der Sicht von Gwen oder Noah erzählt, wodurch man gute und schöne (geheime) Einblicke in beide Personen erhält; zum anderen, ich nenne es jetzt einfach mal das ‚Schmankerl’, ist, dass zu beginn des Kapitels immer Auszüge einer Email-Kommunikation zu finden sind, welche sich auf wundersame Weise immer als Kern- bzw. Knackpunkt durch das jeweilige Kapitel zieht. Wundervolles Stilmittel… Ich bin wirklich mehr als begeistert von diesem Buch und würde es jedem ans HERZ legen! :-)

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Gwen & Noah
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 25.09.2016

Gwen ist eine junge Frau, die vor wenigen Wochen eine Herztransplantation bekommen hat. Körperlich geht es ihr wieder recht gut, aber seelisch kommt sie mit ihrem neuen Herzen gar nicht klar. Sie hat Schuldgefühle gegenüber dem Spender und möchte sich dabei am liebsten umbringen. Allerdings möchte sie vorher noch... Gwen ist eine junge Frau, die vor wenigen Wochen eine Herztransplantation bekommen hat. Körperlich geht es ihr wieder recht gut, aber seelisch kommt sie mit ihrem neuen Herzen gar nicht klar. Sie hat Schuldgefühle gegenüber dem Spender und möchte sich dabei am liebsten umbringen. Allerdings möchte sie vorher noch das Spenderherz an einen anderen Herzkranken verschenken, damit der Spender nicht ganz umsonst gestorben ist. Dabei lernt sie Noah kennen, der schon seit längeren ein Forum für Herzkranke betreibt. Durch ein Missverständnis denkt Gwen, dass Noah der geeignete Empfänger sein könnte und fährt ganz spontan von Berlin nach München zu ihm. Noah erkennt den Ernst der Lage und versucht Gwen zu helfen, indem er zum Schein auf Gwens Wunsch eingeht. Gleichzeitig versucht Noah alles um Gwen zu zeigen und zu überzeugen, wie lebenswert das neue Leben ohne Krankheit und Ängste sein kann. Nach und nach überdenkt Gwen ihr Vorhaben neu und auch Noah lernt so einiges von Gwen für sein eigenes Leben. Lily Oliver schreibt ihr Buch "Die Tage, die ich Dir schenke" abwechselnd aus Sicht von Gwen und Noah, so dass man sich in beide Hauptpersonen gut hineinversetzen kann. Auch der flüssige Schreibstil trägt dazu gut bei, dass man das Gefühlsleben von Gwen gut nachvollziehen und durchleben kann. Auch das Thema wie man nach einer Organspende damit umgehen lernt, finde ich in diesem Buch gut umgesetzt und dargestellt. Es ist ein sehr gelungenes Buch geworden, was einen wirklich bewegt beim Lesen. Eine absolute Weiterempfehlung von mir.

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Also perfekt beobachtet und erzählt! Dies ist ein Roman und doch so nah erzählt, so authentisch, dass es berührt.
von Stefan Wichmann am 25.09.2016

Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es ist doch alles in Ordnung, wenn man ein neues Herz hat. Oder? Cover Die erhabenen Lettern, auch auf dem Buchrücken, geben dem Buch schon vom Tastsinn her eine besondere Note. Das Cover selbst wirkt eher etwas langweilig, aber der Titel reißt... Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Es ist doch alles in Ordnung, wenn man ein neues Herz hat. Oder? Cover Die erhabenen Lettern, auch auf dem Buchrücken, geben dem Buch schon vom Tastsinn her eine besondere Note. Das Cover selbst wirkt eher etwas langweilig, aber der Titel reißt es wieder heraus. Inhalt und Aufteilung des Buches Schon der erste Satz führt den Leser ins Off, zieht ihn nicht hinein, sondern lässt ihn die angegebene Linkadresse in seinen Browser eintippen. Allerdings gibt es diese Seite nicht. So ist der erste Eindruck ... na lesen wir mal weiter ... Und wirklich. Von Anfang an (also fast, wenn wir den ersten Satz mal weglassen) gewinnt die Geschichte an Fahrt, ist schon auf Seite 2 interessant, die Finger spüren erneut die Erhabenheit der Schriftzeichen des Buchcovers, während die Gedanken fliegen. Ich lese den Klappentext über die Autorin, suche das Nachwort, frage mich: ?Ist dies ein Erfahrungsroman? Woher hat sie ihr Wissen, dass so klar und mitfühlsam dargelegt ist?? Ich bin erinnert an den Titel ?Unter Tränen gelacht?. Das war ein Erfahrungsbericht. Dies ist ein Roman und doch so nah erzählt, so authentisch, dass es berührt. Die Geschichte packt, obwohl es an einer Stelle unglaubwürdig ist einfach mal so zu einer fremden Person zu fahren und sein Herz anzubieten. Umso interessanter ist es seine Reaktion zu beobachten, zumal der Leser die Gefühlswelt und die Denkweise ebendieser Person im Vorfeld erfahren durfte. Diese Mischung, den Leser in die Person hineinzuversetzen und dann die Protagonisten aufeinanderprallen zu lassen, erzeugt den Reiz. Ebenso lesenswert sind die Reaktionen der Eltern, des Bruders und dazu die eigene Befindlichkeit. Sogar das Handeln der Freundesmutter, ist perfekt in Szene gesetzt. Wer im Krankenhaus arbeitet, alle möglichen Fakten und Hintergründe kennt, geht mit manch einem Thema des Lebens anders um. In diesem Fall ist die Reaktion der Mutter gut nachzuvollziehen, die Reaktion ihres Sohnes umso mehr. Beide übernehmen Verantwortung und prallen aufeinander. Und nicht nur das. Selbst ein Begriff wie Blogtroll wird erklärt und nimmt Leser mit, die diesen Bereich des Internet nicht kennen. Zielgruppe Die Geschichte bringt viel Hintergrundwissen zu Transplantationen ein, löst Fragen auf und stellt neue. Es hilft, zu verstehen, zeigt wie unbedachte Äußerungen wirken können und hilft zu verstehen. Von daher ist es ein Roman, der als ebendieser gelesen werden kann oder aber als Fingerzeig in einer besonderen Situation auch für indirekt Betroffene. Fazit Es ist alles in Ordnung, wenn man ein neues Herz hat, ist zu kurz gedacht und dies zeigt dieses Buch eindringlich, verknüpft mit einer Geschichte zweier junger Leute. Unterhaltung mit perfekt eingestreuten Aha-Effekten.

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