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Die tausend Herbste des Jacob de Zoet

Roman

(4)
Ein junger holländischer Kaufmann kommt 1799 nach Dejima, dem einzigen europäischen Handelsposten im hermetisch abgeriegelten Japan. Auf der von Geschäftemachern und zwielichtigen Gestalten bevölkerten künstlichen Insel hofft er, sein Glück zu machen. Durch die Liebe zu einer Japanerin eröffnet sich Jacob de Zoet unversehens eine geheimnisvolle Welt und zeigt ihre Schönheiten. Doch das fremde Land hält auch Schrecken bereit, Verrat, Intrige und Mord ...
Rezension
Macht David Mitchell den Schädel auf, und eine ganze Symphonie von Einfällen und Ideen fliegt raus.
Portrait
David Mitchell, geboren 1969 in Southport, Lancaster, studierte Literatur an der University of Kent, lebte danach in Sizilien und Japan. Er gehört zu jenen polyglotten britischen Autoren, deren Thema nichts weniger als die ganze Welt ist. Für sein Werk wurde er u.a. mit dem John-Llewellyn-Rhys-Preis ausgezeichnet, zweimal stand er auf der Booker-Shortlist. Sein Weltbestseller Wolkenatlas wurde von Tom Tykwer und den Wachowski-Geschwistern verfilmt. David Mitchell lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Clonakilty, Irland.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 720
Erscheinungsdatum 01.03.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25533-5
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 192/127/43 mm
Gewicht 440
Originaltitel The Thousand Autumns of Jacob de Zoet
Abbildungen mit 7 schwarzweissen Illustrationen
Auflage 1
Verkaufsrang 20.819
Buch (Taschenbuch)
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Ein prächtiges Werk“

Axel Korinth, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Japan im Jahre 1799: Das Land schottet sich von der Außenwelt ab. Einzig die Insel Dejima bietet Händlern aus Übersee die Möglichkeit Geschäfte mit dem Kaiserreich zu machen. Der niederländische Buchhalter Jacob de Zoet versucht dort den Betrügereien seiner Landsleute entgegenzuwirken, doch seine Situation ist nicht einfach. Nicht nur, Japan im Jahre 1799: Das Land schottet sich von der Außenwelt ab. Einzig die Insel Dejima bietet Händlern aus Übersee die Möglichkeit Geschäfte mit dem Kaiserreich zu machen. Der niederländische Buchhalter Jacob de Zoet versucht dort den Betrügereien seiner Landsleute entgegenzuwirken, doch seine Situation ist nicht einfach. Nicht nur, dass seine Liebe zu Orito verboten ist, sondern wird diese auch nach dem Tod ihres Vaters von einer Sekte verschleppt. Jacobs Arbeit wird von den Niederländern indes mit Ablehnung quittiert. Als die Engländer vor Anker gehen, kommt es zu einem regelrechten Showdown.

Ein höchst lesenswerter und alles andere als kitschiger Historienroman, nein, mehr noch, ein farbenprächtiges und aromenträchtiges Gemälde der Kultur Japans!

„Faszinierende Geschichte“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Schauplatz in diesem Roman ist Dejima, eine kleine künstliche Insel vor der Küste Nagasakis, ca. 200 Jahre lang für Europäer das einzige Tor zu Japan. Jacob de Zoet kommt da Ende des 18. Jahrhunderts an. Er ist ein Beamter für die VOC, die niederländische Verenigde Oostindische Compagnie, die das Sagen auf Dejima haben. Jacob ist von Schauplatz in diesem Roman ist Dejima, eine kleine künstliche Insel vor der Küste Nagasakis, ca. 200 Jahre lang für Europäer das einzige Tor zu Japan. Jacob de Zoet kommt da Ende des 18. Jahrhunderts an. Er ist ein Beamter für die VOC, die niederländische Verenigde Oostindische Compagnie, die das Sagen auf Dejima haben. Jacob ist von der japanischen Kultur fasziniert und versucht, so viel wie möglich über sie herauszufinden. Freundschaften sind kompliziert, aber dennoch kommt er einigen Japanern näher. Auch verliebt er sich in eine Japanerin. Diese Liebe ist aber von Anfang an aussichtslos. Auf beiden Seiten werden politische Spiele gespielt, Korruption ist überall, und es fällt Jacob schwer, seine Integrität zu wahren.

David Mitchell ist ein außergewöhnlicher Erzähler und er hat ein wunderbares Buch geschrieben. Man merkt an alles, dass er das Thema ausführlich recherchiert hat. Dadurch wird die Geschichte Jacob de Zoets in die Weltgeschichte eingebettet. Ich finde solche Einblicke in die Geschichte faszinierend. Auf diese Weise macht Geschichtsunterricht doppelt Spaß!

„Eine ungewöhnliche Geschichtsstunde“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

David Mitchell ist ein aufstrebender britischer Autor, der mit seinem dritten Roman „Der Wolkenatlas“ endgültig auch in Deutschland seinen Durchbruch schaffte.

David Mitchell erzählt darin die Geschichte eines jungen Niederländers und einer jungen Japanerin. Er erzählt aber auch die Geschichte der Insel Dejima, die künstlich vor
David Mitchell ist ein aufstrebender britischer Autor, der mit seinem dritten Roman „Der Wolkenatlas“ endgültig auch in Deutschland seinen Durchbruch schaffte.

David Mitchell erzählt darin die Geschichte eines jungen Niederländers und einer jungen Japanerin. Er erzählt aber auch die Geschichte der Insel Dejima, die künstlich vor Nagasaki aufgeschüttet wurde. Diese kleine Insel war während der Edo-Zeit das einzige Verbindungsglied zwischen Japan und der restlichen Welt. Auf dieser Insel lebten und handelten die Niederländer, die bei der Niederländischen Ostindien Kompanie angestellt waren. Doch dieses Leben war wie in einem Gefängnis. Sie wurden von den Japanern überwacht und durften die Insel nicht verlassen. Nur durch die japanischen Dolmetscher konnten sich die Niederländer mit den Japanern verständigen.

Der Roman ist in fünf Teile eingeteilt, wobei die ersten drei Teile die eigentliche Haupthandlung ausmachen. Im ersten Teil landet der junge Jacob der Zoet zusammen mit dem neuen Leiter der Handelsniederlassung Vorstenbosch 1799 in Dejima. Sie sollen Ungereimtheiten aufklären, die dort vorgefallen sind. Jacob de Zoet erwartet eine schwierige Zeit, denn er wird von seinen korrupten Kollegen misstrauisch beobachtet. Bei dem ansässigen Arzt Marinus lernt er die junge Japanerin Aibagawa Orito kennen, die eine Sonderstellung bei den Japanern einnimmt. Sie ist Hebamme und die einzige Japanerin, die bei dem niederländischen Arzt lernen darf. Jacob de Zoet verliebt sich in sie, aber er kann sich ihr nicht direkt nähern. Dafür braucht er einen Mittelsmann. Dieser Mittelsmann ist der junge Dolmetscher Ogawa Uzaemon. Im zweiten Teil erfahren wir, dass Aibagawa Orito nach dem Tod ihres Vaters gegen ihren Willen in ein Kloster geschafft wurde. Ogawa Uzaemon bekommt ein brisantes Papier zugespielt, welches aufzeigt, was in diesem Kloster wirklich geschieht. Er übergibt dieses Papier seinem niederländischen Freund Jacob de Zoet und macht sich selbst auf, um Aibagawa Orito zu befreien. Im dritten Teil sind wir wieder bei Jacob de Zoet. Die Handelsniederlassung Dejima wird von einem englischen Kriegsschiff bedroht und Jacob de Zoet steht wieder einmal vor dem schwierigen Problem, wie er persönlich zu der Handelsniederlassung und seinen Kollegen steht.

David Mitchell hat ein unglaublich interessantes und spannendes Buch über Japan im 18. Jahrhundert geschrieben. Dadurch, dass er selbst mit einer Japanerin verheiratet ist und einige Jahre in Japan gelebt hat, versteht er es hervorragend die unterschiedlichen Mentalitäten der Japaner und der Europäer einander gegenüberzustellen. Er ist ein sehr sprachgewaltiger Autor, der wunderbar mit der Sprache Bilder schaffen kann. Herausgekommen ist ein literarisch hochwertiger historischer Roman, der beim Lesen viel Spaß macht, aber dem Leser auch einiges abverlangt. Denn er ist allein schon durch seine Sprache eine Herausforderung, die sich nicht mal eben so schnell weglesen lässt. Man muss sich schon etwas Zeit dafür nehmen. Zum Glück gibt es am Ende des Buches ein Personenverzeichnis, denn es dauert seine Zeit bis man endlich alle Hauptpersonen des Buches zuordnen kann.

Anette Dingeldein, Thalia-Buchhandlung Varel

Ein hervorragender historischer Schmöker vom Autoren des Romans "Der Wolkenatlas", auch für literarisch anspruchsvolle Leser. Ein hervorragender historischer Schmöker vom Autoren des Romans "Der Wolkenatlas", auch für literarisch anspruchsvolle Leser.

Anna Erhardt, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein Buch für jeden, der gerne in die asiatische Kultur eintauchen möchte ohne, dass es zu kitschig wird. Ein Buch für jeden, der gerne in die asiatische Kultur eintauchen möchte ohne, dass es zu kitschig wird.

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

Historischer Abenteuerroman, etwas langsamer Einstieg. Der Leser wird dann aber mit tollen Wendungen, schöner Sprache und großartigen Einblicken belohnt. Historischer Abenteuerroman, etwas langsamer Einstieg. Der Leser wird dann aber mit tollen Wendungen, schöner Sprache und großartigen Einblicken belohnt.

„Wundervolles historisches Panorama“

Damian Wischnewsky

Mit "Die tausend Herbste des Jacob de Zoet" ist es David Mitchell auf beeindruckende Weise gelungen, dem Leser die Begegnung zweier völlig unterschiedlicher Kulturen - der Seemacht Niederlande, deren Handelsniederlassungen sich im Übergang vom 18. ins 19. Jahrhundert bereits über große Teile des Globus erstrecken einerseits und dem Mit "Die tausend Herbste des Jacob de Zoet" ist es David Mitchell auf beeindruckende Weise gelungen, dem Leser die Begegnung zweier völlig unterschiedlicher Kulturen - der Seemacht Niederlande, deren Handelsniederlassungen sich im Übergang vom 18. ins 19. Jahrhundert bereits über große Teile des Globus erstrecken einerseits und dem protektionistisch regierten und nahezu vollständig von anderen Staaten isolierten Japan andererseits - zu skizzieren. Auf dem Handelsposten Dejima vor Nagasaki lässt der Autor die beiden Welten - vertreten durch detailreiche Charaktere und ausgebreitet in einer spannungsreichen, komplexen Handlung, die zuweilen an einen Abenteuerroman erinnert - aufeinandertreffen. Davon abgesehen, dass Mitchell für seinen historischen Roman eine Epoche und Region gewählt hat, die in diesem Genre bislang wenig Beachtung fand, ist der Roman insbesondere aufgrund der wundervollen Sprache - durchsetzt mit zahlreichen Bilder und Sinnbildern, welche die Atmosphäre des Buches außerordentlich bereichern und die Geschichte dadurch auf herausragende Weise erlebbar machen - eine dringende Empfehlung wert!

„Prädikat wertvoll!“

Melina Nußhag, Thalia-Buchhandlung Marburg

David Mitchells "Die tausend Herbste des Jacob de Zoet" ist sowohl sprachlich als auch inhaltlich ein literarischer Genuss!
Der Autor führt den Leser an japanische Geschichte fast beiläufig heran.
Mitchell gelingt es, die Liebe der beiden Protagonisten sanft in den historisch interessanten Roman einzubetten.
Sehr lesenswert!
David Mitchells "Die tausend Herbste des Jacob de Zoet" ist sowohl sprachlich als auch inhaltlich ein literarischer Genuss!
Der Autor führt den Leser an japanische Geschichte fast beiläufig heran.
Mitchell gelingt es, die Liebe der beiden Protagonisten sanft in den historisch interessanten Roman einzubetten.
Sehr lesenswert!

„Nun höre mir doch mal einer zu!“

Ingo Roza, Thalia-Buchhandlung Velbert

Da rede ich mir für David Mitchells Bücher, und im Besonderen für den Wolkenatlas seit Jahren den Mund fusselig - und kaum kommt eine Verfilmung in die Kinos ... Und mit eisernem Missionierungswillen empfehle ich Ihnen jetzt auch seinen neuesten Roman, einen zur Abwechslung mal sprach- und inhaltsvollen historischen Roman, ideal für Da rede ich mir für David Mitchells Bücher, und im Besonderen für den Wolkenatlas seit Jahren den Mund fusselig - und kaum kommt eine Verfilmung in die Kinos ... Und mit eisernem Missionierungswillen empfehle ich Ihnen jetzt auch seinen neuesten Roman, einen zur Abwechslung mal sprach- und inhaltsvollen historischen Roman, ideal für lange Herbst- und Winterabende.

„Spannendes Japan um 1800“

Ursula Kallipke, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Als Jacob de Zoet an Bord eines Handelsschiffes geht, um in Dejima, einem der Stadt Nagasaki vorgelagerten Handelshafen, in einem Kontor zu Arbeiten, ahnt er noch nicht, was ihm alles bevorsteht. Schon kurz nach seiner Ankunft muss er erkennen, das Intrigen, Korruption, Diebstahl und Gewalt das Leben und Überleben der Händler in der Als Jacob de Zoet an Bord eines Handelsschiffes geht, um in Dejima, einem der Stadt Nagasaki vorgelagerten Handelshafen, in einem Kontor zu Arbeiten, ahnt er noch nicht, was ihm alles bevorsteht. Schon kurz nach seiner Ankunft muss er erkennen, das Intrigen, Korruption, Diebstahl und Gewalt das Leben und Überleben der Händler in der hermetisch abgeriegelten Planstadt bestimmen...Die Tausend Herbste des Jacob de Zoet ist ein mitreissender hervorragender Historienroman durch den sich eine zarte Liebesgeschichte zieht. Mitchell, der selbst mit einer Japanerin verheiratet ist und ein gutes Jahrzehnt in Japan gelebt und unterrichtet hat, schafft es brillant, die historischen Begebenheiten im Japan um 1800 interessant zu schildern. Immer den richtigen Ton treffend, findet man sich in seinem Historienabenteuer unter rauhen See- und Handelsmännern wieder oder begleitet Jacob auf der Suche nach der jungen Arztschülerin und Hebamme Orito, die ihn seit ihrem ersten Zusammentreffen am Ankunftstag fasziniert. Obwohl ich sonst nicht so gerne historische Romane lese, habe ich diesen mit großer Begeisterung teils gelesen und komplett gehört. Beides, Buch wie auch Hörbuch (sehr angenehme Sprecher!) sind absolut empfehlenswert.

„Die perfekten Sätze des David Mitchell“

I. Iwanetzki, Thalia-Buchhandlung Mülheim an der Ruhr

Der Roman „Die Tausend Herbste des Jacob de Zoet“ von David Mitchell spielt im 18./19. Jahrhundert in Japan und erzählt die Geschichte der - zur damaligen Zeit - einzigen Handelsniederlassung der westlichen Welt in Japan.
Es drängt sich direkt der Vergleich zu „Shogun“ von James Clavell auf. Doch dieser Roman spielt
Der Roman „Die Tausend Herbste des Jacob de Zoet“ von David Mitchell spielt im 18./19. Jahrhundert in Japan und erzählt die Geschichte der - zur damaligen Zeit - einzigen Handelsniederlassung der westlichen Welt in Japan.
Es drängt sich direkt der Vergleich zu „Shogun“ von James Clavell auf. Doch dieser Roman spielt zwei Jahrhunderte später und ist, was die Sprache angeht, ein echtes literarisches Kleinod. Hervorragend!

„"Japan 18./ 19. Jahrhundert"“

Franz-Ludwig Martin, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Die tausend Herbste des Jacob de Zoet ist ein historischer Roman der Extraklasse.
Spannend, fintenreich, unglaubliche Handlungsstränge.
Mein Favorit für diesen Herbst.
Die tausend Herbste des Jacob de Zoet ist ein historischer Roman der Extraklasse.
Spannend, fintenreich, unglaubliche Handlungsstränge.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 21.02.2014

Es ist das Jahr 1799. Jacob de Zoet, ein junger Handelsangestellter, wird von seiner Firma nach Dejima gesandt. Dejima ist eine, dem vollkommen von der Außenwelt abgeschotteten Kaiserreich Japan vorgelagerte, Insel. Es ist der einzige Handelsposten, von dem aus, sporadisch, Handelsgeschäfte mit Japan möglich sind. Dejima ist eine Hochburg... Es ist das Jahr 1799. Jacob de Zoet, ein junger Handelsangestellter, wird von seiner Firma nach Dejima gesandt. Dejima ist eine, dem vollkommen von der Außenwelt abgeschotteten Kaiserreich Japan vorgelagerte, Insel. Es ist der einzige Handelsposten, von dem aus, sporadisch, Handelsgeschäfte mit Japan möglich sind. Dejima ist eine Hochburg der Korruption, der Intrigen, des Verrats. Jacob hofft für seine Arbeitgeber und auch für sich auf gute Geschäfte und Handelsbeziehungen. Der geschäftliche Erfolg ist für Jacob die einzige Mögichkeit, um schnell in seine Heimat zurückkehren zu können. Seine Pläne werden von Intrigen und Verrat vereitelt. Seine diplomatischen Fähigkeiten und seine schnelle Auffassungsgabe verschaffen ihm sehr schnell ein gewisses Ansehen. Als er sich in eine Japanerin verliebt, stürzt Jacob in ein Abenteuer von Liebe und Gewalt. Nach "Wolkenatlas" ist das neue Buch "Die Tausend Herbste des Jacob de Zoet" von David Mitchell ein weiteres großes Lesevergnügen

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Ein klasse Roman!
von P. Ritter aus Aschaffenburg am 27.12.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Eigentlich ist es unmöglich Die tausend Herbste des Jacob de Zoet in einer Kurzrezension zusammenzufassen. Doch ich will mein Bestes geben. Als Leser erhält man hier eigentlich drei Bücher in einem: eine Liebesgeschichte, einen Abenteuerroman und ein Buch über japanische Geschichte. Das Ganze klingt jetzt sehr langatmig und anstrengend... Eigentlich ist es unmöglich Die tausend Herbste des Jacob de Zoet in einer Kurzrezension zusammenzufassen. Doch ich will mein Bestes geben. Als Leser erhält man hier eigentlich drei Bücher in einem: eine Liebesgeschichte, einen Abenteuerroman und ein Buch über japanische Geschichte. Das Ganze klingt jetzt sehr langatmig und anstrengend zu lesen, aber das genaue Gegenteil ist der Fall. Durch die geschickte Verknüpfung der Liebes- und Abenteuerhandlung wird das Buch auf keiner Seite langweilig und auch die historischen Fakten lassen sich sehr gut verdauen. Daher gebe ich dem Buch fünf Sterne!

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Einfallslust und Sprachgewalt
von Helga Herzog aus Steyr am 31.10.2012
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Im Jahre 1799 kommt der niederländische Sekretär Jacob de Zoet in den Handelsposten Dejima.Er soll dabei helfen , das Krebsgeschwür der Korruption einzudämmen. Doch dieses Vorhaben erweist sich als nicht ganz leicht. Denn die Inselbewohner sind es gewohnt, sich auf eigene Rechnung die Taschen zu füllen. ER verliebst sich... Im Jahre 1799 kommt der niederländische Sekretär Jacob de Zoet in den Handelsposten Dejima.Er soll dabei helfen , das Krebsgeschwür der Korruption einzudämmen. Doch dieses Vorhaben erweist sich als nicht ganz leicht. Denn die Inselbewohner sind es gewohnt, sich auf eigene Rechnung die Taschen zu füllen. ER verliebst sich in Orioto, Taifune brechen über die Insel herein, Erdbeben lassen die Insel erzittern und eines Tages ist Orioto verschwunden.....Mitchell hat sehr genau recherchiert und man könnte meinen, er wäre damals selbst dabei gewesen....

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