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Die Tiefe

Thriller. Deutsche Erstausgabe

(6)
Tod aus der Tiefe


Die Menschheit erzittert unter einer unheimlichen, tödlichen Krankheit, die sich rasend schnell ausbreitet. In dieser Krisensituation wird der Arzt Luke Nelson zu Hilfe gerufen. In den Tiefen des Meeres ist ein Organismus aufgetaucht, ein Parasit, mit dem sich die Krankheit vielleicht bekämpfen lässt. Lukes Bruder Clayton, ein genialer Biologe, ist mit seinem Team bereits im Tauchschiff Trieste. Doch der Kontakt zur Trieste bricht ab. Als die grausam entstellte Leiche eines der Forscher geborgen wird, begibt Luke sich hinab in den Marianengraben. In die dunkle Tiefe …



Portrait
Nick Cutter ist das Pseudonym eines preisgekrönten Autors, der bereits mehrere Kurzgeschichten und Romane schrieb. Cutter lebt nicht auf einer Insel, sondern in Toronto, Kanada. Er hat einen gesunden Appetit.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 09.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-41896-7
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 190/123/41 mm
Gewicht 435
Originaltitel The Deep
Verkaufsrang 14.675
Buch (Taschenbuch)
9,99
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André Pingel, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Cutter spielt gekonnt mit der Angst des Menschen in engen Räumen und der Angst vor dem Unbekannten. Ein Buch wie ein B-Movie: Lesen und unterhalten lassen! Cutter spielt gekonnt mit der Angst des Menschen in engen Räumen und der Angst vor dem Unbekannten. Ein Buch wie ein B-Movie: Lesen und unterhalten lassen!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Erinnert stellenweise an den jungen King...
von Thomas Jessen aus Frankfurt am Main am 10.12.2015

Die Story spricht die Urangst der Menschen vor Dunkelheit und der Tiefe an. Nick Cutter gelingt es gleich zu Beginn eine bedrückende Atmosphäre zu erzeugen, die über die gesamte Story hin anhält. So schaffte der Autor es gleich auf den ersten Seiten eine Gänsehaut zu erzeugen, die auch über das... Die Story spricht die Urangst der Menschen vor Dunkelheit und der Tiefe an. Nick Cutter gelingt es gleich zu Beginn eine bedrückende Atmosphäre zu erzeugen, die über die gesamte Story hin anhält. So schaffte der Autor es gleich auf den ersten Seiten eine Gänsehaut zu erzeugen, die auch über das gelesene hinaus angehalten hat. Sicherlich gab es den einen oder anderen Leser der während der Lektüre beim zu Bett gehen das Licht hat brennen lassen. Vorab ein großes Lob an Nick Cutter. Er schreibt stellenweise so, dass es an den jungen Stephen King erinnert. Er erzeugt Spannung wie der Großmeister des Horror und er schafft es diesen nicht abflauen zu lassen bis zur letzten Seite. Die Figuren sind alle sehr glaubhaft und sehr plastisch beschrieben, so dass man sie vor seinem inneren Auge hatte. Der Schauplatz ist ebenso Bildhaft beschrieben, so dass es mir leicht fiele, mich auf der Station zu Recht zu finden. Das Buch wäre ganz sicher ein Stoff für die große Kinoleinwand, denn mir lief während der gesamten Lektüre, ein Film vor meinem inneren Auge ab. Der Roman war so spannend, dass es mir nahezu unmöglich war das Buch beiseite zu legen. Und nicht nur wegen der Spannung hat mich das Buch einiges an Schlaf gekostet, nein auch sind mir immer wieder Szenen daraus durch den Kopf gegangen. Wüsste ich am nächsten Morgen noch was ich geträumt habe, ganz sicher wäre da der eine oder andere Albtraum dabei gewesen. Für mich sind das in der Summe 5 Sterne.

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Schrecksbilder und Gänsehaut!
von Jasmin am 03.12.2015

Als der Tierarzt Luke sich mit einem U-Boot in das Unterwasser-Labor, acht Meilen unter dem Pazifik, bringen lässt ahnt er noch nicht was ihn unten erwarten wird. Sein Bruder erforscht dort unten das seltsame Material 'Ambrosia', welches eventuell in der Lage ist die Menschheit vor der tödlichen Seuche 'Fleckiger... Als der Tierarzt Luke sich mit einem U-Boot in das Unterwasser-Labor, acht Meilen unter dem Pazifik, bringen lässt ahnt er noch nicht was ihn unten erwarten wird. Sein Bruder erforscht dort unten das seltsame Material 'Ambrosia', welches eventuell in der Lage ist die Menschheit vor der tödlichen Seuche 'Fleckiger Tod' zu retten. Doch statt geregelten Forschungsarbeiten passiert in Labor etwas ganz anderes. Den was in der Tiefe lauert ist nichts anderes als purer Wahnsinn. Der Klappentext des Buches hat mich sofort magisch angezogen. Ich finde Wasser und speziell die Unterwasserwelt sehr faszinierend und gerade die Tiefe sehr gruselig. Meine ersten Zweifel, dass das Buch vielleicht zu technisch bzw. wissenschaftlich wird, haben sich zum Glück nicht bestätigt. Zwar wird über die Forschungsergebnisse gesprochen, doch da man die Geschichte aus Lukes Sicht verfolgt ist dies sehr einfach dargestellt. Die Idee das es meilenweit unter dem Meeresspiegel ein Labor gibt, in dem sich Forscher aufhalten finde ich spannend! Ich könnte mir zwar selbst niemals vorstellen, so etwas mit eigenen Augen zu sehen doch beschrieben wurde es in dem Buch sehr gut. Zu gut, könnte man beinahe sagen. Manche Schreckensbilder zeichneten sich sehr realistisch vor meinem inneren Auge ab. Ich hatte durchaus das Gefühl dass der Autor ein gut durchdachtes Konzept hat, doch während des Lesens fragte ich mich immer wohin das alles führen soll. Gerade dieses Chaos, diese Unüberschaubarkeit der Situation haben mich dann schlussendlich aber fasziniert da man sich genauso wie die Protagonisten im Buch ein wenig ausgeliefert und ohne Orientierung fühlt. An Gänsehaut hat es mir beim Lesen bestimmt nicht gefehlt. Besonders dem Protagonisten Luke Nelson kommt man im Laufe der Geschichte sehr nahe. Man teilt seine Angst und erfährt sehr viel über die dunklen Momente seines Lebens. Seine Vergangenheit hat mich doch sehr erschrocken, besonders die Beziehung zu seiner verstorbenen Mutter. Richtig toll fand ich, dass sich die Fäden aus Lukes Vergangenheit immer mehr zusammen fügten und schließlich ein Bild ergaben. Das Ende des Buch hingegen war nicht so einfach gestrickt. Nick Cutter hat sich da wirklich etwas einfallen lassen und ich muss sagen, das ich auf einiges vorbereitet war aber nicht auf das. Wenn ich an den letzten Satz des Buches denke, stellt sich bei mir schon wieder die Gänsehaut auf. Einfach nur genial! ~ FAZIT ~ Definitiv eines der gruseligsten Bücher das ich dieses Jahr in der Hand hatte. Nick Cutter versteht es grauenvolle Schreckensbilder zu malen und diesen auch noch Leben einzuhauchen. Für mich ein absolutes 5-Sterne-Buch!

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grausame Tiefsee
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 15.01.2016

Der „Fleckige Tod“ ist ausgebrochen und verbreitet sich rasend. Die Erkrankten fangen an zu vergessen, bis sie sterben. Doch es scheint ein Heilmittel zu geben, das sich allerdings acht Kilometer unter dem Meeresspiegel befindet. Der Tierarzt Luke Nelson wird gebeten, sich zur Unterwasserstation Trieste zu begeben. Dort hält sich... Der „Fleckige Tod“ ist ausgebrochen und verbreitet sich rasend. Die Erkrankten fangen an zu vergessen, bis sie sterben. Doch es scheint ein Heilmittel zu geben, das sich allerdings acht Kilometer unter dem Meeresspiegel befindet. Der Tierarzt Luke Nelson wird gebeten, sich zur Unterwasserstation Trieste zu begeben. Dort hält sich auch sein Bruder Clayton auf. Irgendetwas stimmt dort unten nicht und Luke soll helfen, aufzuklären, was los ist. Zusammen mit Lieutenant Commander Alice Sykes macht er sich auf zur Trieste, ohne zu wissen, dass ihn dort unten das Grauen erwartet. Mit dem sehr eindringlichen Klappentext hatte mich der Autor schon für sich einnehmen können. Und so hoffte ich, dass auch das Innere eine spannende und unheimliche Geschichte verbirgt. Gleich zu Anfang war ich mitten in der Geschichte drin. Es wird einem der „Fleckige Tod“ vorgestellt. Eine Krankheit, die dazu führt, dass man einfach alles vergisst. Dies erst schleichend, dann immer schneller, bis auch das Herz einfach vergisst, weiterzuschlagen. Keiner weiß, wie sich diese Seuche überträgt, es scheint kein Heilmittel zu geben. Bis die Wissenschaftler der Unterwasserstation Trieste glauben, eines gefunden zu haben. Dieser unheimliche Einstieg in die Geschichte war für mich schon sehr fesselnd. Dies liegt aber auch an den sehr kurzen Kapiteln. Nicht mehr als ein paar Seiten andauernd, hören sie meist an einer sehr spannenden Stelle auf. Man wird regelrecht neugierig gemacht und möchte einfach weiterlesen, weil man unbedingt wissen will, was denn nun als nächstes passiert. Vorrangig geht es um Luke Nelson, der eigentlich „nur“ Tierarzt ist. Als er jedoch eine Art Hilferuf von seinem Bruder bekommt, den er schon über Jahre hinweg nicht mehr gesehen hat, folgt er diesem. Luke scheint sehr nett zu sein, seine Kindheit war nicht einfach. Was auch an seinem Bruder Clayton lag. Doch bekanntlich ist ja Blut dicker als Wasser und so macht sich Luke auf, seinem Bruder zu helfen. Clayton ist das genaue Gegenteil seines Bruders. Er ist ein Genie, wobei seine Intelligenz schon fast mit Wahnsinn gleichzusetzen ist. Er hat keine moralische Bedenken. Ihn interessiert einzig und allein die Wissenschaft und wie er diese beweisen und umsetzen kann. Er kennt keinerlei Skrupel. Das Buch ist eigentlich in zwei Stränge aufgebaut. Einmal die Gegenwart und zum anderen die Vergangenheit der beiden Brüder Luke und Clayton sowie die schwere Kindheit mit einer verrückten Mutter. Außerdem ist das Buch in Abschnitte unterteilt, die immer einem bestimmten Teil gewidmet sind. So ist es am Anfang der „Fleckige Tod“, dann der Abstieg zur Trieste, danach die Ankunft usw. Beim Lesen hatte ich teilweise eine Gänsehaut, weil der Autor mit seinen Worten so dermaßen tief in das Geschehen blicken läßt, dass ich Probleme hatte, das Buch kurz vor dem Schlafengehen zu lesen. Die sehr düstere Atmosphäre, die gerade in der Unterwasserstation herrschte, war beklemmend. Ich musste nebenbei ein fröhliches Buch lesen, damit mein Kopfkino wieder runterkam und mir die drückende Stimmung nicht zu sehr aufs Gemüt schlug. Der Autor hat es geschafft, mich zu fesseln. Er treibt mit der Psyche ein böses Spiel, schafft grausame Szenen und hält auch mit Gewaltszenen nicht hinterm Berg. Für die Unterhaltung ist bestens gesorgt und ich denke, dass Horror- und auch Psychothriller-Fans ganz sicher auf ihre Kosten kommen. Auch wenn ich immer wieder Parallelen zu manch anderen Geschichten ziehen konnte (so z. B. dem Film „Abyss - Abgrund des Todes“ von James Cameron oder dem Buch „Der Schwarm“ von Frank Schätzung). Trotzdem liegt eine eigenständige Geschichte vor und gerade durch die beklemmende Enge, dem Schauplatz kilometerweit unter Tonnen von Wasser und einem Protagonisten, der immer tiefer in seine eigenen Abgründe gezogen wird, ergibt sich ein abgrundtiefes Horrorszenario. In der Mitte des Buches gibt es eine längere Strecke, in der die Spannung etwas nachlässt. Und auch wenn das Ende dann doch etwas abgefahren war, fand ich es passend. Es gab dem ganzen einen stimmigen Abschluss. Eigentlich hatte ich ab Mitte des Buches auch nichts anderes mehr erwartet. Hinter dem Pseudonym Nick Cutter verbirgt sich der bekannte Autor Craig Davidson. Fazit: Horror gepaart mit Sci-Fi- und Fantasy-Elementen, die einem manchmal die Haare zu Berg stehen lassen und das Blut zum Gefrieren bringen.

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Psycho-Wahnsinn auf engstem Raum
von Silke Schröder aus Hannover am 17.12.2015

Schon mal eines vorweg: “Die Tiefe” von Nick Cutter ist nicht der Actionthriller, der sich hinter Titel und Aufmachung des Buches vermuten lässt. Denn der Roman besticht nicht durch rasante Action, sondern durch ein raffiniert ausgeklügeltes psychologisches Horrorspiel in klaustrophobischer Atmosphäre. Der Tierarzt Luke, der eher naiv in den... Schon mal eines vorweg: “Die Tiefe” von Nick Cutter ist nicht der Actionthriller, der sich hinter Titel und Aufmachung des Buches vermuten lässt. Denn der Roman besticht nicht durch rasante Action, sondern durch ein raffiniert ausgeklügeltes psychologisches Horrorspiel in klaustrophobischer Atmosphäre. Der Tierarzt Luke, der eher naiv in den Strudel dieses Abenteuers gerät, wird auf seiner Rettungsmission mit einem Labyrinth aus Wahnvorstellungen und realen Ereignissen konfrontiert, bei dem er schließlich selbst nicht mehr weiß, was ist Realität und was Fantasie ist. Dazu liefert der Autor neben einer faszinierenden Beschreibung bizarrer Lebensformen eine große Portion Horror und Ekel. Das ist manchmal harte Kost, aber wer auf Psycho-Wahnsinn auf engstem Raum mit einem ordentlichen Schuss Horror und Sci-Fi steht, ist hier genau richtig.

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Gruselig?
von einer Kundin/einem Kunden aus Obernzenn am 31.12.2015

Auf der Suche nach einem Heilmittel für eine tödlich ausgehende Krankheit entdecken Forscher in der Tiefe einen Organismus. Sie nennen es Ambrosia. Es soll Wunder wirken und die Wissenschaftler hoffen, auch diese eigenartige Krankheit des Vergessens zu besiegen. Auch der begabteste Forscher, nämlich Clayton, der Bruder von Luke Nelson... Auf der Suche nach einem Heilmittel für eine tödlich ausgehende Krankheit entdecken Forscher in der Tiefe einen Organismus. Sie nennen es Ambrosia. Es soll Wunder wirken und die Wissenschaftler hoffen, auch diese eigenartige Krankheit des Vergessens zu besiegen. Auch der begabteste Forscher, nämlich Clayton, der Bruder von Luke Nelson ist dabei die Tiefe zu erforschen. Es wurde eine Unterwasserstation gebaut, die 8 Meilen unten tief im Wasser sitzt und wegen dem Druck auch sehr instabil, aber so dabei so stabil gebaut wie es nur geht. Sie nennen diese Station Trieste. Als die Leiche eines Wissenschaftlers geborgen wird und Clayton nach Luke seinem Bruder ruft, wird dieser ausfinding gemacht und auch er begibt sich, zusammen mit Al, in die Tiefe, um herauszufinden, was dort geschieht. Meine Meinung: Ich möchte mich bein Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar herzlich bedanken. Das Cover sieht toll und der Klappentext war für mich auch sehr ansprechend, doch der Inhalt konnte dem leider nicht gerecht werden. Natürlich waren schon spannende Abschnitte dabei, aber ich habe nicht verstanden, warum manche Dinge erwähnt werden. Luke ist ein netter Mann, der leider schon mit einigen Schicksalsschlägen zurecht kommen musste. Sein Bruder Clayton dafür eiskalt, wenn man bedenkt, was er im Hinblick auf seine Forschung für Opfer bringt, die nicht von ihm selbst ausgehen. Es gibt tierische Opfer. Was die Forschung in der Trieste angeht, muss ich sagen, dass es ziemlich langwierig war und ich kämpfen musste weiterzulesen. Sehr gefallen hat mir der Umgang mit dem Hund und Luke. Luke ist Tierarzt und hat dementsprechendes Feingefühl mit Tieren, im Gegensatz zu seinem Bruder. Aber die ganze Geschichte, die sich in der Trieste abspielte, war für mich irgendwie eigenartig. Manchmal habe ich gar nicht mehr gewußt was jetzt und hier ist und was nicht. Wer es auch gelesen hat, wird wissen was ich meine. Das Ende war leider auch nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber wie gesagt, es gab schon ein paar spannende Abschnitte, wo ich dann dachte, es geht jetzt doch noch los aber leider waren es nur ein paar Abschnitte. Dieses Buch, war mein erstes Horror Buch und ich muss sagen, ich bin enttäuscht.

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Nervenzehrend, aber auch ein wenig flach
von Vanessas Bücherecke am 21.12.2015

Inhalt aus dem Klappentext: Die Menschheit erzittert unter einer unheimlichen, tödlichen Krankheit, die sich rasend schnell ausbreitet. In dieser Krisensituation wird der Arzt Luke Nelson zu Hilfe gerufen. In den Tiefen des Meeres ist ein Organismus aufgetaucht, ein Parasit, mit dem sich die Krankheit vielleicht bekämpfen lässt. Lukes Bruder Clayton,... Inhalt aus dem Klappentext: Die Menschheit erzittert unter einer unheimlichen, tödlichen Krankheit, die sich rasend schnell ausbreitet. In dieser Krisensituation wird der Arzt Luke Nelson zu Hilfe gerufen. In den Tiefen des Meeres ist ein Organismus aufgetaucht, ein Parasit, mit dem sich die Krankheit vielleicht bekämpfen lässt. Lukes Bruder Clayton, ein genialer Biologe, ist mit seinem Team bereits im Tauchschiff Trieste. Doch der Kontakt zur Trieste bricht ab. Als die grausam entstellte Leiche eines der Forscher geborgen wird, begibt Luke sich hinab in den Marianengraben. In die dunkle Tiefe … Meinung: Lange schon habe ich keinen Thriller mehr gelesen und Die Tiefe sprach mich vom Inhalt her direkt an. Dementsprechend neugierig ging ich auch an das Buch heran. Schnell führt uns der Autor auch ins Geschehen und wir begleiten die Hauptfigur Luke Nelson auf seinem Weg zum Schiffstützpunkt am Mariannengraben, denn dort vermuten Wissenschaftler die Lösung für die weltweite Epidemie, bei der die Menschen sich nach und nach selber vergessen. Luke ist eigentlich Tierarzt, doch sein Bruder Clayton hat ihn zu sich gerufen, um ihm auf der Bodenstation zu helfen. Doch dort angekommen, weiß Clayton von nichts und die bedrückende Tiefe wirkt sich auf die Menschen dort aus. Luke Nelson ist ein eher unsicherer Charakter. Er leidet unter dem Verlust seines Sohnes, und hadert mit der lieblosen, wenn nicht gar grausamen Erziehung seiner Mutter. Zu seinem Bruder hat er wenig Bezug, legt dieser doch keinen Wert darauf, denn sein wissenschaftliches Gehirn fühlt sich zu anderem Berufen. Erzählt wird der Roman in der dritten Person, der Blickwinkel bleibt dabei auf Luke gerichtet. Die Kapitel sind weitestgehend kurz, oft enden sie schon nach zwei bis drei Seiten. Das Buch selber ist in mehrere Teile gegliedert. Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden und der Autor schafft es mühelos, die Nerven seiner Leser blank zu legen. Irgendwie hatte ich bei diesem Buch etwas anderes erwartet und bin davon ausgegangen, dass die Erkrankung der Menschen im Vordergrund steht. Der Autor legt den Schwerpunkt aber auf die beklemmende Tiefsee und deren Auswirkungen auf die menschliche Psyche, sowie auf das "Heilmittel", dass die Wissenschaftler dort finden. Der Anfang des Buches beginnt wirklich spannend und vielversprechend, wenn der Leser mit der Krankheit konfrontiert wird. Schnell wird aber der Fokus auf Luke gelenkt und man erfährt nach und nach immer mehr über seine traumatische Kindheit und das Verhältnis zu seinem Bruder und seiner Mutter. Der flüssige Schreibstil lässt sich sehr gut lesen, ist aber auch ziemlich beklemmend und, zumindest für mich persönlich, echt angsteinflößend. Abends wollte ich das Buch nicht mehr in die Hand nehmen und habe nur im Hellen lesen können, zu sehr ging mir die Spannung und das beklemmende Setting an die Nieren. Aber trotz all der Spannung im Buch kann dieses seinem Titel nicht ganz gerecht werden, denn mir hat die inhaltliche Tiefe gefehlt und es blieb mir insgesamt zu oberflächlich und der Ansatzpunkt des Buchs, nämlich die Krankheit, wird leider nicht so stark ausgereizt wie ich gehofft habe. Fazit: Beklemmend, düster, blutig und stellenweise echt abstoßend. Die Tiefe ist von den Beschreibungen und der Spannung her nichts für schwache Nerven und hat dafür gesorgt, dass ich das Buch nur tagsüber in die Hand nehmen konnte. Aber bei all der Spannung kam leider die Tiefe in der Geschichte zu kurz und ein wenig schade fand ich auch, dass das Thema der Seuche nur oberflächlich behandelt wurde. Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.

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