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Die Tigerfrau

(6)
Natalia arbeitet in einem Waisenhaus irgendwo in Südosteuropa, als sie vom rätselhaften Tod ihres geliebten Großvaters erfährt. Nach Erklärungen suchend, erinnert sich die junge Ärztin an jene Geschichten aus seinem Leben, die sich um zwei seltsame, fatale Gestalten drehen – die Tigerfrau, eine schöne Taubstumme in seinem Heimatdorf, die einen geflüchteten Tiger pflegte; und einen charmanten, obskuren Mann, der nicht sterben kann. Während Natalia auf den Spuren des Großvaters durch idyllische und kriegsverwüstete Landschaften reist, werden ihr diese Figuren immer gegenwärtiger. Bald entspinnt sich ein ganzer Kosmos an Mythen und Gestalten, und Natalia begreift, welche Wahrheit über die Lebensrätsel ihrer Familie und ihre versehrte Heimat in ihnen steckt …
Sprachgewaltig, mit unvergesslichen Figuren und einer erzählerischen Virtuosität, die an Gabriel García Márquez erinnert, entwirft Téa Obreht das schmerzlich-schöne Bild einer zwischen gestern und heute gefangenen, mythengläubigen Welt. «Time» schrieb über «Die Tigerfrau»: «Liebe, Legende und Tod werden hier so wundervoll geschildert, dass jeder andere Roman in diesem Jahr Gefahr läuft, an der unheimlichen Schönheit dieses Buches gemessen zu werden. Seit Zadie Smith debütierte kein junger Autor mit solcher Kraft und Eleganz.»
Rezension
Téa Obreht ist ein Erzähltalent.
Portrait
Téa Obreht, geboren 1985 in Belgrad, lebt seit ihrem zwölften Lebensjahr in den USA. Dort veröffentlichte sie erste Erzählungen u.a. im "New Yorker", in "Harper‘s" und der "New York Times". Ihr Debütroman "Die Tigerfrau" (2011), der in den USA und England zu einem sensationellen Überraschungserfolg wurde, erscheint in mehr als dreißig Sprachen. Im Sommer 2011 erhielt Téa Obreht den Orange Prize for Fiction, im Herbst wurde "Die Tigerfrau" für den National Book Award nominiert.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 416, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783644110915
Verlag Rowohlt E-Book
eBook (ePUB)
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„Eine Geschichte , in der Geschichte, in der Geschichte (eBook)“

Violetta Hofmann, Thalia-Buchhandlung Dresden

Wer richtig gute Geschichten erzählen kann, ist in der Regel auch ein sehr guter Zuhörer.
Téa Obreht muss demnach eine sehr gute Zuhörerin sein. In „Die Tigerfrau“ erzählt sie gleich mehrere Legenden aus ihrer Heimat in Osteuropa und versteht es dabei wunderbar, jede kleine Sage, ähnlich einer russischen Matroschka, in einen größeren
Wer richtig gute Geschichten erzählen kann, ist in der Regel auch ein sehr guter Zuhörer.
Téa Obreht muss demnach eine sehr gute Zuhörerin sein. In „Die Tigerfrau“ erzählt sie gleich mehrere Legenden aus ihrer Heimat in Osteuropa und versteht es dabei wunderbar, jede kleine Sage, ähnlich einer russischen Matroschka, in einen größeren Rahmen zu kleiden:
Als der Großvater der Ich-Erzählerin stirbt, rollt sie sein ganzes Leben anhand von Geschichten und Erinnerungen noch einmal auf. Dabei wird schnell deutlich, dass sich seine Lebensgeschichte zwischen zwei immer wiederkehrenden Motiven bewegt: der Tigerfrau und dem Mann, der nicht sterben kann. Verwoben sind diese durch allerhand kleinere Erzählungen.
Heraufgekommen ist dabei ein so schönes Buch, dass man beim Lesen gar nicht merkt, wie schnell die Zeit vergeht und sich wundert, warum man so plötzlich auf der letzten Seite angelangt ist.

„Klasse Download!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Mit den Erinnerungen der Enkelin Natalia an ihren verstorbenen Großvater tauchen auch viele andere Personen aus dessen Lebenskreis wieder auf und nehmen uns mit auf eine märchen-und mythenhafte und doch sehr realistische Reise nach Süsosteuropa. Klasse geschrieben! Mit den Erinnerungen der Enkelin Natalia an ihren verstorbenen Großvater tauchen auch viele andere Personen aus dessen Lebenskreis wieder auf und nehmen uns mit auf eine märchen-und mythenhafte und doch sehr realistische Reise nach Süsosteuropa. Klasse geschrieben!

„Ein ausgesprochen bildreicher und fantasievoller Familienroman“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Welch ein Glück für Sie und für mich, dass der Rowohlt Verlag Buchhändler zu einer Lesung von Téa Obreht eingeladen hat. Denn ohne diese Lesung hätte ich dieses Buch nicht gelesen und ich hätte auf ein wunderbares Leseerlebnis verzichten und Sie auf eine Besprechung müssen. Auch hier zeigt sich mal wieder, wie wichtig ein guter Klappentext Welch ein Glück für Sie und für mich, dass der Rowohlt Verlag Buchhändler zu einer Lesung von Téa Obreht eingeladen hat. Denn ohne diese Lesung hätte ich dieses Buch nicht gelesen und ich hätte auf ein wunderbares Leseerlebnis verzichten und Sie auf eine Besprechung müssen. Auch hier zeigt sich mal wieder, wie wichtig ein guter Klappentext und ein gutes Cover sind. Bei diesem Buch hat mich nämlich beides nicht wirklich angesprochen. Aber die Autorin selber hat es dann geschafft, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste.

Teá Obreht ist eine junge Autorin, die 1985 in Belgrad geboren wurde und seit ihrem zwölften Lebensjahr in den USA lebt. „Die Tigerfrau“ ist ihr erster Roman, der 2011 sowohl in den USA als auch in Großbritannien ein Überraschungserfolg wurde. Sie erhielt dafür den renommierten Orange Prize for Fiction.

Sie erzählt in diesem Roman die Geschichte einer Familie aus Serbien. Natalia ist eine junge Ärztin, die mit ihren Großeltern und ihrer Mutter zusammen aufgewachsen ist. Auch ihr Großvater war Arzt. Als sie selber auf einem humanitären Einsatz in einem Waisenhaus auf der anderen Seite der Grenze ist, erreicht sie die Nachricht vom Tod ihres Großvaters. Anscheinend hatte sich ihr Großvater auf die Suche nach ihr begeben und ist währenddessen gestorben. Die Leiche wurde zurück zu seiner Familie gebracht, aber seine persönlichen Gegenstände fehlen. Natalia macht sich auf die Suche und findet hierbei nicht nur die vermissten Gegenstände, sondern auch einiges über die Geschichte ihrer Familie als auch die Geschichte ihres Landes heraus.

Téa Obreht ist eine hervorragende Erzählerin, die in der Tradition der großen Lateinamerikanischen Autoren schreibt. So flicht sie in ihre eigentliche Handlung immer wieder kleine Nebenhandlungen mit ein, wobei die eine Nebenhandlung dem Roman den Namen gab. Sie erzählt ausgesprochen farbig und bildgewaltig. Sie greift hierbei auf viele Mythen und Aberglauben aus ihrer alten Heimat zurück. So entsteht ein wunderschöner Roman, der sich ausgesprochen gut lesen lässt und doch auch ein Bild eines zerrissenen Landes vom Zerfall des osmanischen Reiches über den 2. Weltkrieg, den Jugoslawienkrieg bis in die Gegenwart zeichnet.

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Unbedingt lesen! Ein wunderbarer Roman voller Mythen, die Wirklichkeit werden und einer jungen Frau auf den Spuren ihres Großvaters. Unbedingt lesen! Ein wunderbarer Roman voller Mythen, die Wirklichkeit werden und einer jungen Frau auf den Spuren ihres Großvaters.

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Liebevolles und sprachgewaltiges Werk einer jungen Serbin, die sich mit der mythenumwobenen Geschichte ihres Großvaters und ihrer Heimat auseinandersetzt. Wunderschön! Liebevolles und sprachgewaltiges Werk einer jungen Serbin, die sich mit der mythenumwobenen Geschichte ihres Großvaters und ihrer Heimat auseinandersetzt. Wunderschön!

„Geschichtenerzählerin“

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Natalia, junge Ärztin in Südosteuropa, begibt sich auf Spurensuche, nachdem sie vom rätselhaften Tod ihres geliebten Großvaters erfährt. Eine moderne Frau taucht immer mehr ein in eine Welt voller Mythen und geheimnisvoller Geschichten – über eine stumme Tigerfrau; einen Mann, der nicht sterben kann; über die Reise der Seelen und … Natalia, junge Ärztin in Südosteuropa, begibt sich auf Spurensuche, nachdem sie vom rätselhaften Tod ihres geliebten Großvaters erfährt. Eine moderne Frau taucht immer mehr ein in eine Welt voller Mythen und geheimnisvoller Geschichten – über eine stumme Tigerfrau; einen Mann, der nicht sterben kann; über die Reise der Seelen und … über die Liebe zu einem besonderen Buch: dem Dschungelbuch um Mogli und Shir Khan. Eine ganz besondere Familiengeschichte; Téa Obreht verbindet Gegenwart und Mystisches aus der Vergangenheit auf ganz besondere Weise miteinander. Sie ist eine wundervolle Geschichtenerzählerin. Eintauchen und sich vom südosteuropäischen Lebensgefühl verzaubern lassen!!!

„Ein beeindruckender Debütroman“

Katrin Knauft, Thalia-Buchhandlung Bernburg (Saale)

Nachdem die junge Ärztin Natalia vom rätselhaften Tod ihres Großvaters erfährt, begibt sie sich auf dessen Spuren. In Erinnerungen durchlebt sie noch einmal die zentralen Ereignisse seines Lebens. Dazu gehören das mehrmalige Aufeinandertreffen mit dem Mann, der nicht sterben kann oder auch die Begegnung mit der titelgebenden Tigerfrau.
Der
Nachdem die junge Ärztin Natalia vom rätselhaften Tod ihres Großvaters erfährt, begibt sie sich auf dessen Spuren. In Erinnerungen durchlebt sie noch einmal die zentralen Ereignisse seines Lebens. Dazu gehören das mehrmalige Aufeinandertreffen mit dem Mann, der nicht sterben kann oder auch die Begegnung mit der titelgebenden Tigerfrau.
Der Roman erinnert an ein Puzzle, denn den Leser erwarten viele Zeitsprünge und Nebenhandlungen, die aber in irgendeinem Detail miteinander verbunden sind. Nach und nach entsteht dann ein vollständiges Bild. Dabei schreibt die Autorin so geschickt, dass man als Leser nicht den roten Faden verliert und der Handlung gut folgen kann. Auch die bildhafte Sprache überzeugt und beeindruckt zugleich. Zudem gelingt es Téa Obreht in ihrem Debütroman wunderbar, realistische Eindrücke mit mythenhaften Elementen zu verbinden.

„Balkan-Roman“

Gerd Gewinner, Thalia-Buchhandlung Hof

Gleich mal vornweg.Das Buch ist vom Feinsten.Diese ungemein sprachliche Brillianz der Debütantin Obreht hat zu Recht den britischen Orange-Prize for Fiction gewonnen.
Auf dem Weg zu einem humanitären Waisenhauseinsatz
über Grenzen, die es in ihrer Kindheit noch gar nicht gab, erfährt die "Hauptstädterin" Natalia vom Tod ihres geliebten
Gleich mal vornweg.Das Buch ist vom Feinsten.Diese ungemein sprachliche Brillianz der Debütantin Obreht hat zu Recht den britischen Orange-Prize for Fiction gewonnen.
Auf dem Weg zu einem humanitären Waisenhauseinsatz
über Grenzen, die es in ihrer Kindheit noch gar nicht gab, erfährt die "Hauptstädterin" Natalia vom Tod ihres geliebten Großvaters.Mit seinen mythen- und sagenhaften Geschichten ist sie aufgewachsen.
Da ist die geheimnisvolle taubstumme Osmanin, welche einen entflohenen Tiger pflegt.
Oder der ständig wiederkehrende Mann, der einfach nicht sterben konnte.
Leser von Barbara Kingsolver oder Zadie Smith finden hier weitere geistige Nahrung.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Wortgewaltig u. grandios. Wunderbare, qualitativ hochwertige Lesestunden. Wortgewaltig u. grandios. Wunderbare, qualitativ hochwertige Lesestunden.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Magischer Realismus
von Karin Baldermann aus Wagnersche/ Innsbruck am 03.12.2012

Tea Obreht (geboren als Tea Barjaktarevic, 30.09.1985 in Belgrad, damals Jugoslawien) wohnt heute in Amerika. Obreht lebte bis zum Ausbruch des Jugoslawienkonfliktes mit ihrer Mutter und deren Eltern in Belgrad und flüchteten über Zypern nach Kairo. Erst nach 5 Jahren Exil beschlossen ihre Großeltern zurückzukehren. Obreht zog mit ihrer... Tea Obreht (geboren als Tea Barjaktarevic, 30.09.1985 in Belgrad, damals Jugoslawien) wohnt heute in Amerika. Obreht lebte bis zum Ausbruch des Jugoslawienkonfliktes mit ihrer Mutter und deren Eltern in Belgrad und flüchteten über Zypern nach Kairo. Erst nach 5 Jahren Exil beschlossen ihre Großeltern zurückzukehren. Obreht zog mit ihrer Mutter nach Atlanta in Georgia und später nach Palo Alto in Kalifornien und New York. Sehr beeindruckend, ja fast überraschend, wie Thea Obreht über den nie endenden Konflikt in ihrer Heimat schreibt. Krieg, Tod und der Zerfall ihres Landes - reale Verhältnisse, die den Leser entführen, in ein Land voller Legenden, Aberglauben und Mythen. Ein ungewöhnliches Buch, eine berührende Familiengeschichte, voller Kindheitserinnerungen, mit einer "Würze" Magie.

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1 0
Eine mystische Reise auf den Spuren des Großvaters
von Ute Faserl aus Innsbruck, Wagnersche am 30.11.2012

Atemberaubend dieser Debütroman einer jungen Autorin! Sowohl die Geschichte selbst, als auch die Sprache fesseln und begeistern. Natalia arbeitet als Ärztin in einem Waisenhaus im ehemaligen Jugoslawien, als sie vom Tod ihres geliebten Großvaters erfährt. Geschichten aus seinem Leben erzählen von zwei seltsamen Gestalten. Zum einen von der Tigerfrau, einer... Atemberaubend dieser Debütroman einer jungen Autorin! Sowohl die Geschichte selbst, als auch die Sprache fesseln und begeistern. Natalia arbeitet als Ärztin in einem Waisenhaus im ehemaligen Jugoslawien, als sie vom Tod ihres geliebten Großvaters erfährt. Geschichten aus seinem Leben erzählen von zwei seltsamen Gestalten. Zum einen von der Tigerfrau, einer schönen Taubstummen aus seinem Heimatdorf, die einen geflüchteten Tiger pflegte und einem charmanten, obskuren Mann, der nicht sterben kann…… Während Natalia auf den Spuren des Großvaters durch kriegsverwüstete Landschaften reist, entspinnt sich ein mystischer Kosmos mit schmerzlich-schönen Bildern aus Vergangenheit und Gegenwart. Die Figuren aus den Geschichten des Großvaters werden immer realer für Natalia und bilden so ein Bindeglied zur vergangenen Welt ihrer Familie und ihrer versehrten Heimat. Der Leser wird zum treuen Begleiter auf dieser zauberhaften Reise!!

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1 0
Sprachliches Meisterwerk
von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2012

Das Erstlingswerk von Tea Obreht wird von der Kritik bereits hochgelobt, zu Recht. Natalia arbeitet als Ärztin in einem Waisenhaus im ehemaligen Jugoslawien, als sie die Nachricht vom Tod ihres geliebten Großvaters erhält. In wundervoller Weise erinnert sie sich an die Geschichten, die Ihr Großvater ihr erzählt hat. Wir... Das Erstlingswerk von Tea Obreht wird von der Kritik bereits hochgelobt, zu Recht. Natalia arbeitet als Ärztin in einem Waisenhaus im ehemaligen Jugoslawien, als sie die Nachricht vom Tod ihres geliebten Großvaters erhält. In wundervoller Weise erinnert sie sich an die Geschichten, die Ihr Großvater ihr erzählt hat. Wir tauchen ein in einen sprachliche komplexen und virtuos erzählten Kosmos aus Mythen und Gestalten aus einer anderen Welt. Die meisten der Gesschichten ranken um die Tigerfrau, eine taubstumme Frau aus dem Heimatdorf des Großvaters, die einen streunenden Tiger pflegte und um den Mann, der nicht sterben konnte. Wahrscheinlich das beste Buch des heurigen Frühjahrs!!

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"20 under 40"
von einer Kundin/einem Kunden am 25.09.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Natalia ist mit ihrer Freundin Zora unterwegs um Waisenkinder zu impfen. Die Geschichte spielt in einem fiktiven Land das sich bis vor kurzem im Krieg befand. Sie erfährt, dass ihr geliebter Großvater gestorben ist. Sie erinnert sich an diesen Mann und seinen fantasievollen Geschichten von der Tigerfrau und einem... Natalia ist mit ihrer Freundin Zora unterwegs um Waisenkinder zu impfen. Die Geschichte spielt in einem fiktiven Land das sich bis vor kurzem im Krieg befand. Sie erfährt, dass ihr geliebter Großvater gestorben ist. Sie erinnert sich an diesen Mann und seinen fantasievollen Geschichten von der Tigerfrau und einem Mann der nicht sterben konnte. Sprachgewaltig schafft sie es, die zerrissene Seele des Balkans einzufangen und sich geschichtlich auf höchstem Niveau zu artikulieren. Denn nicht nur die Hauptprotagonistin, sondern auch der geliebte Großvater muss sich mit Kriegswirren auseinandersetzen. Die Anspielungen an den 2. Weltkrieg und den Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien sind kaum von der Hand zu weisen. Dabei ist die Namenlosigkeit der Länder und Dörfer anfangs ein wenig gewöhnungsdürftig. Aber es steckt eine gewisse Absicht dahinter. Téa Obreht springt in „die Tigerfrau“ zwischen den Erzählungen und Schauplätzen ihrer Kindheit und der Gegenwart hin und her. Sie wechselt in schneller Weise auch die verschiedenen Zeitebenen. Dies hier ist eine wirklich anspruchsvolle und komplexe Literatur. Sie bedient sich einer intensiven, vielschichtigen und sehr komplexen Sprache, die mir eine Gänsehaut verschafft, selbst jetzt während ich die Rezension schreibe. Vielleicht könnte man ihr ein bisschen Langatmigkeit vorwerfen; gerade der Anfang hat sich ein bisschen in die Länge gezogen. Aber spätestens wenn man die verschlungenen gedanklichen Erinnerungen folgt und die einzelnen Elemente zu einem ganzen fügt, klärt sich ein Bild das ich kaum in Worte fassen kann. Da wäre der Tiger, der nicht nur im Lieblingsbuch (=das Dschungelbuch) des Großvaters eine Rolle spielt. Er taucht im Zoo auf und als mythenträchtiges Tier, dass im Wald vor einem Dorf sein Unwesen treibt. Im Klappentext steht etwas von Sprachgewaltigkeit, unvergesslichen Figuren und einer erzählerischen Virtuosität. Meiner Meinung nach sind diese Beschreibungen noch untertrieben! Ich würde 10 von 5 möglichen Sternen vergeben. Und ich will mehr! Mehr von dieser unglaublich talentierten Autorin lesen! Ganz zu Recht wurde Téa Obreht im Jahr 2012 vom New Yorker, in die „20 under 40“ Liste der Autoren die man lesen sollte, aufgenommen.

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Grandios!
von bookmark am 16.02.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

wie rezensiert man dieses Buch, wenn man nur ganz einfache Sätze produzieren kann? Ich nehme einfach folgenden Satz von der Homepage des Rowohlt Verlages für den Anfang. "Sprachgewaltig, mit unvergesslichen Figuren und einer erzählerischen Virtuosität, die an Gabriel García Márquez erinnert, entwirft Téa Obreht das schmerzlich-schöne Bild einer zwischen gestern und heute gefangenen, mythengläubigen Welt." Tea Obrehts... wie rezensiert man dieses Buch, wenn man nur ganz einfache Sätze produzieren kann? Ich nehme einfach folgenden Satz von der Homepage des Rowohlt Verlages für den Anfang. "Sprachgewaltig, mit unvergesslichen Figuren und einer erzählerischen Virtuosität, die an Gabriel García Márquez erinnert, entwirft Téa Obreht das schmerzlich-schöne Bild einer zwischen gestern und heute gefangenen, mythengläubigen Welt." Tea Obrehts "Tigerfrau" spielt in Jugoslawien, wo sie und ihre Familie bis zum Ausbruch des Jugoslawienkrieges 1992 lebten. Sie hatte offensichtlich ein enges Verhältnis zu ihrem Großvater, der 1997 nach Belgrad zurückkehrte und unter dessen Namen sie das Buch auch veröffentlicht hat. Zum Buch: Natalias Großvater ist gestorben, während sie (Ärztin) mit einer Freundin, die sie schon aus Jugendjahren kennt, auf dem Weg in ein Waisenhaus ist, um die Kinder dort zu untersuchen und zu impfen. Sie steht ständig in telefonischem Kontakt mit der Familie zu Hause und auf diesem Weg und dort vor Ort läßt sie das Leben mit ihrem Großvater Revue passieren und erinnert sich an die einzigartigen Geschichten, die der Großvater ihr (und zum Teil nur ihr) erzählt hat. Zwischenzeitlich erlebt sie selber ganz besondere Dinge und diese verschiedene Geschichten werden bis zum Schluß, manchmal ganz eng, miteinander verwoben. Tea Obreht schreibt wirklich grandios. Unglaublich wie viele Worte und Zeilen sie für ihre Beschreibungen benutzt, für die manche gerade einen Satz hätten, um das mal sehr simpel auszudrücken und was ich hier wunderbar demonstriere ;-) Ganz besonders hat mir die Geschichte von dem Mann, der nicht sterben konnte angetan. Die hat mich an Woddy Allens "Wie du dir, so ich mir" erinnert, es war köstlich zu lesen. An diesem Buch wird man in diesem Jahr wohl nicht vorbei kommen, es garantiert wunderbare, qualitativ hochwertige, Lesestunden.

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Märchenhaft
von Chariklia Agelidou aus Brühl am 25.03.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

In der jetzigen und modernen Welt scheint das Buch von Frau Obrecht zu beginnen, aber schnell entführt sie uns in eine fabelhafte Welt des Aberglaubens und der unglaublichen Geschichten ihres Großvaters. Mit dessen Tod fängt das Buch an und fortan wird durch die Enkelin sein Leben geschildert. Dieses läßt... In der jetzigen und modernen Welt scheint das Buch von Frau Obrecht zu beginnen, aber schnell entführt sie uns in eine fabelhafte Welt des Aberglaubens und der unglaublichen Geschichten ihres Großvaters. Mit dessen Tod fängt das Buch an und fortan wird durch die Enkelin sein Leben geschildert. Dieses läßt sich durch zwei Geschichten erzählen: der Geschichte der Tigerfrau und des Mannes, der nicht sterben konnte. Allein die Bennenung klingt schon unglaublich und so muss man die Geschichten auch lesen, als Geschichten, die von Generation zu Generation weitergetragen werden und den Aberglauben und Mythenglauben der Menschen spiegelt.

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hat mich enttäuscht
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 20.07.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Buchinhalt: Natalia, eine junge Ärztin, die in einem Waisenhaus irgendwo in Osteuropa arbeitet, erfährt eines Tages, dass ihr geliebter Großvater, ein Professor, unter mysteriösen Umständen verstorben ist. Da ihr keiner den genauen Grund dafür sagen kann und auch die persönliche Habe des Toten fehlt, macht sich Natalia auf eine Reise,... Buchinhalt: Natalia, eine junge Ärztin, die in einem Waisenhaus irgendwo in Osteuropa arbeitet, erfährt eines Tages, dass ihr geliebter Großvater, ein Professor, unter mysteriösen Umständen verstorben ist. Da ihr keiner den genauen Grund dafür sagen kann und auch die persönliche Habe des Toten fehlt, macht sich Natalia auf eine Reise, den Grund für des Großvaters Tod zu erfahren. Dieser Weg ist eine Reise zu den Orten der Kindheit ihres Großvaters, in die von ihm erzählten Geschichten und schließlich auch zum Teil in Natalias eigene Vergangenheit. Natalia reist zurück, in ein Osteuropa zerstört vom Krieg, ins Heimatdorf des Großvaters. Dabei erinnert sie sich an zahlreiche Geschichten, die er ihr als Kind immer wieder erzählt hat. Darin dreht es sich unter anderem um einen mysteriösen Mann, der nicht sterben konnte und der auf seiner eigenen Beerdigung lebendig im Sarg aufsteht, dann erschossen wird und schließlich nach drei Tagen wiederum lebendig dem Sarg entsteigt; sowie der geheimnisvollen „Tigerfrau“, einem taubstummen Mädchen, das sich um einen herrenlosen Tiger kümmert. Galina, dieses Mädchen, heiratet einen brutalen Mann, der einige Zeit später spurlos verschwindet. Schnell machen Gerüchte die Runde, die „Tigerfrau“ hätte ihn getötet. Dann schließlich ist das Mädchen schwanger und der Aberglaube treibt die Bevölkerung des Dorfes dazu, zu glauben, sie trägt das Kind des Tigers im Leib—die Hetze endet schließlich im Gifttod des Mädchens. Daneben beschreibt Natalia aus ihrer Sicht zahlreiche weitere Stationen aus dem Leben des Großvaters, doch auch am Ende des Romans wird nicht wirklich geklärt, was passiert ist. Persönlicher Eindruck: Nach zahlreichen durchweg positiven Kritiken („Roman größter Schönheit“, „Sprachgewaltig“, „unvergessliche Figuren“) und einer vielversprechenden Leseprobe wurde ich von dem Roman leider mehr als enttäuscht. Zwar ist der Schreibstil der Autorin nicht schlecht zu lesen, doch sie verliert sich sehr oft in Nichtigkeiten, die für den Verlauf der Geschichte keinerlei Bedeutung haben. Die zahlreichen, aneinandergereihten Episoden aus dem Leben des Großvaters bildeten für meinen Geschmack nicht wirklich ein stimmiges Gesamtbild. Ich hatte gehofft, dass die Tiere, besonders der Tiger, eine tragende Rolle im Roman spielen, mehr, als sie es wirklich tun. Die ständigen Sprünge durch die Erzählzeiten waren verwirrend und erzeugten für mich kein wirkliches Leseerlebnis. Mich konnte das Buch leider überhaupt nicht fesseln— ich wurde schlichtweg enttäuscht. Daher gibt’s auch leider nur einen Punkt.

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