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Die Töchter von Rosengarten

Historischer Roman

(3)

Rosengarten bei Hall, 1634: Inmitten der Wirren des Dreißigjährigen Krieges pflegt die Bauerntochter Marie den schwer verletzten böhmischen Adeligen Janek von Schwanberg gesund. Sie verliebt sich in den beeindruckenden Regimentsführer, doch die zarte Romanze endet, als Janek weiterzieht.
Wenige Monate später kommt es bei Nördlingen zur Entscheidungsschlacht. Die mit Schweden verbündete württembergische Armee erleidet eine katastrophale Niederlage, der Herzog verlässt daraufhin überstürzt sein Land und gibt es den Feinden preis.
Bald sieht Marie keine Zukunft mehr in ihrer Heimat, denn im Schlepptau der fremden Söldnerheere kommen Gewalt und Not, die Pest und der Tod. Gemeinsam mit ihrer Schwester und einem Knecht macht sie sich auf den Weg ins sichere Straßburg, nicht ahnend, welche Folgen diese Entscheidung haben wird.

Portrait

Gudrun Maria Krickl, 1968 in Hechingen geboren, ist studierte Betriebswirtin und arbeitet in Teilzeit als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Mutter zweier Kinder befasst sich seit einigen Jahren intensiv mit Lebensbildern im historischen Kontext. Ihr erstes Buch ist 2007 erschienen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum März 2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8425-1465-2
Verlag Silberburg-Verlag
Maße (L/B/H) 188/121/30 mm
Gewicht 369
Auflage 1
Buch (Kunststoff-Einband)
14,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Beeindruckender historischer Roman
von mabuerele am 12.06.2016

"...Du ahnst nicht, mein Sohn, mit wie wenig Weisheit die Welt regiert wird..." Wir schreiben das Jahr 1634. In Deutschland herrscht der Dreißigjährige Krieg. Johann Georg von Schwanberg, genannt Janek, wird mit sein Regiment aus dem Hinterhalt von kroatischen Söldnern überfallen. Es gelingt ihm, die Söldner in die Flucht zu... "...Du ahnst nicht, mein Sohn, mit wie wenig Weisheit die Welt regiert wird..." Wir schreiben das Jahr 1634. In Deutschland herrscht der Dreißigjährige Krieg. Johann Georg von Schwanberg, genannt Janek, wird mit sein Regiment aus dem Hinterhalt von kroatischen Söldnern überfallen. Es gelingt ihm, die Söldner in die Flucht zu schlagen. Im Hofgut Rosengarten bei Hall hat Marie Susanne Schenk ihre Morgenarbeit begonnen. Seit dem Tod der Mutter hat sie deren Aufgaben übernommen. Noch läuft auf dem Gut alles im friedlichen Rahmen, trotz dass in der Nähe die schwedischen Regimenter lagern. In Frankfurt hat Alex Oxenstierna ein schweres Erbe angetreten. Nach dem Tode des schwedischen Königs obliegt es ihm als schwedischen Kanzler, die Interessen seines Landes mit diplomatischen Geschick zu vertreten. Die Autorin hat einen fesselnden und abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Das Buch zeichnet sich durch die ausgezeichnete Recherche der Autorin aus. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Janek hat sein Erbe verloren, denn das gut in Böhmen ist besetzt. . Doch er ist nicht nur Führer eines Regiments. Seine Familie besitzt außerdem ein Handelshaus im Norden. Seine weitverzweigten Beziehungen führen ihn aufs diplomatische Parkett an den Hof von Herzog Eberhard III. von Württemberg. Marie ist eine selbstbewusste junge Dame, die ihre Aufgaben ernst nimmt und sich um ihre jüngere Schwester kümmert. Janek lernt Marie kennen, als er sich auf dem Hofgut einquartiert. Erst in Straßburg wird er sie wiedersehen. Erwähnen möchte ich noch zwei Personen. Das ist zum einen der Mönch Bartholomäus, der Janek begleiten. Er ist ein Schlitzohr erster Güte. Zum anderen ist es Janeks Cousin Bavor, der sich bald zu einem typischen Söldner entwickelt. Er wechselt immer zu der Seite, die am bestens bezahlt und will nebenbei eine eigene Rechnung begleichen. Der Roman erzählt nicht nur die Geschichte von Marie und Janek, sondern bettet die Beziehung der beiden gekonnt in historischen Kontext. Während es Anfang um Krieg und Schlacht geht, spielen später die diplomatischen Feinheiten zwischen dem Hause Württemberg und dem Kaiser eine Rolle. In kurzen Abschnitte erfahre ich außerdem, was gerade an anderen Stellen des Krieges geschieht und wer wo mitmischt. Die Geschichte ist zu vielschichtige, um auf alle Schwerpunkte hier einzugehen. Der Schreibstil ist angenehm lesbar. Positiv hervorheben möchte ich, dass mich die Autorin mit grausamen Einzelheiten der Schlachten verschont. Es wird das Notwendige erzählt, nicht mehr und nicht weniger. Die Autorin versteht das Spiel mit Gegensätzen. Nur ein Beispiel dafür möge genügen. Janek ist kriegsmüde, lässt sich aber kurze Zeit später vom Schlachtgetümmel mitreißen. Sprachlich geschickt wird auf Parallelen hingewiesen, die für alle Kriege dieser Welt gelten, sei es Machtgier oder das Abwälzen der Lasten auf das Volk. Obiges Zitat stammt von dem schwedischen Kanzler und hat bis heute nichts von seiner Aussagekraft und Wahrheit verloren. Es gibt eine Reihe von Sätzen, die man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte. Andererseits wird die Annäherung von Marie und Janek sehr behutsam wiedergegeben. Schöne Metapher kennzeichnen die friedlichen Phasen im Rahmen des Geschehens. Ich denke dabei insbesondere an die ersten Szenen auf dem Hofgut. Jedes Kapitel beginnt nicht nur mit Ort und Datum, sondern auch mit einem Zitat oder Gedicht. Sie wurden sehr bewusst ausgewählt und weisen schon auf den Schwerpunkt im Text hin. Ein ausführliches Nachwort zu den historischen Fakten, ein Glossar, die Übersetzung lateinischer Ausdrücke, eine Personenübersicht und eine Zeitleiste ergänzen das Buch. Das Cover mit der jungen Frau vor der Burg im Hintergrund passt. Der Roman hat mir ausgezeichnet gefallen. Das liegt daran, dass die historischen Ereignisse den umfangreichen Rahmen bilden, in denen persönliche Schicksale eingebettet wurden. Die Spannung des Buches ist durchgehend hoch.

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Der Dreißigjährige Krieg
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 08.06.2016

Ein sehr gelungener und fesselnder historischer Roman um die Machtkämpfe im sogenannten Dreißigjährigen Krieg. Regimentsführer Janek von Schwanberg wird bei einem Gefecht schwer verletzt. Zur Behandlung und Genesung wird er auf den Bauernhof Rosengarten gebracht, wo sich die Bauerstochter Marie sehr gewissen-haft und liebevoll um ihn kümmert. Es beginnt eine... Ein sehr gelungener und fesselnder historischer Roman um die Machtkämpfe im sogenannten Dreißigjährigen Krieg. Regimentsführer Janek von Schwanberg wird bei einem Gefecht schwer verletzt. Zur Behandlung und Genesung wird er auf den Bauernhof Rosengarten gebracht, wo sich die Bauerstochter Marie sehr gewissen-haft und liebevoll um ihn kümmert. Es beginnt eine zarte Romanze zwischen den Beiden, die aber durch einen Aufbruchbefehl für den Regimentsführer beendet wird. In der Folgezeit begleitet der Leser die Protagonisten durch die Kämpfe, Intrigen und Grausamkeiten des Krieges, sowie im Kampf gegen die schweren Krankheiten der damaligen Zeit, wie die Pest. Wird das Schicksal die beiden Hauptprotagonisten wieder zusammenführen, oder sorgt der Krieg für eine dauerhafte Trennung? Das Schicksal nimmt seinen Lauf... Gudrun Maria Krickl ist es mit ihrer sehr bildreichen Sprache gelungen, mich sehr schnell in die damalige Zeit zu versetzen. Sie beschreibt dabei viel die Lebensumstände und die örtlichen Begebenheiten und schafft in ihrem Buch eine sehr ergreifende Atmosphäre. Zu Beginn wird der Leser zwar mit vielen Namen, Personen und Gebieten konfrontiert, die sich aber sehr schnell und einfach in der angehängten Personenübersicht bzw. dem Nachwort zu den historischen Geschehnissen entschlüsseln lassen. Sehr gefallen hat mir die Verwendung vieler historischer Personen in der Geschichte, die durch einige fiktive Personen angereichert wurden. Die historischen Hintergründe zu "Die Töchter von Rosengarten" wirken sehr gut recherchiert. Nach eigenen Angaben hat sich die Autorin drei Jahre mit der damaligen Zeit auseinandergesetzt, um die Geschehnisse dieses historische Ereignisses zu verarbeiten. Die Hauptprotagonisten werden sehr sympathisch beschrieben, so dass es Spaß macht, ihren Schicksalswegen in dieser Zeit zu folgen. Im Verlaufe der Geschichte fiel es mir immer schwerer, das Buch zur Seite zu legen. Insgesamt wurde ich durch "Die Töchter von Rosengarten" bestens unterhalten und habe viel aus der damaligen Zeit lernen können. Für Liebhaber historischer Romane ist dieses Buch somit aus meiner Sicht eine absolute Bereicherung, die ich sehr gerne weiterempfehle und mit 5 von 5 Sternen bewerte!!!

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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 05.06.2016

Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, die, wie sollte es anders sein, später ineinander übergehen. [Achtung Spoiler] Da wäre zum Einen: Johann Georg von Schwanberg. auch Janek genannt. Er gehört zu einer Gruppe von Söldner und bildet den Oberst der Gruppe. Als der Söldner verletzt wird, drängt der mitreisenden... Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, die, wie sollte es anders sein, später ineinander übergehen. [Achtung Spoiler] Da wäre zum Einen: Johann Georg von Schwanberg. auch Janek genannt. Er gehört zu einer Gruppe von Söldner und bildet den Oberst der Gruppe. Als der Söldner verletzt wird, drängt der mitreisenden Mönch und Heiler Bartholomäus, im nahegelegenen Hof eine Rast zu machen. Dort trifft Janek auch auf Marie Susanne Schenk, die älteste Tochter des Hofbauer auf Gut Rosengarten. Als sich Janeks Wunde entzündet und der Wundbrand fortschreitet, kümmert sich Marie um ihn. Klar, das nun auch etwas Gefühle wachsen. Hierzu habe ich einen wunderschönen Satz gefunden: "Irgendwo auf dieser Reise zwischen Tod und Leben war sie der Liebe begegnet" (Seite 82) Doch Janek und sein Gefolge muss schon bald wieder aufbrechen, da der Feind die Grenzen schon wieder durchbrochen hat. Der Abschied fällt beiden schwer. Während die Gefolgschaft weiter in den Krieg zieht. verlassen Marie und ihre Familie Gut Rosengarten. Aber am nächsten Ort wartet bzw. wütet schon die Pest, woran auch Maries Vater, Jakob, stirbt. Marie, ihre Schwester und der Knecht Conrad ziehen wieder weiter. Dieses Mal nach Straßburg. Ohne noch mehr von der Geschichte erzählen zu wollen, kann ich trotzdem verraten, dass es weiterhin spannend bleibt. Werden sich Janek und Marie wieder sehen? Klar, wird der eifrige Historienleser sagen. Aber wenn klar, unter welchen Umständen? Schließlich tobt im Land der Krieg. Die Autorin versteht es, mit sehr viel Geschick, den Leser auf fast 400 Seiten in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zu versetzen. Immer wieder trifft man auf geschichtliche Details, die anfangs zwar etwas häufig vorkommen und die Spannung so ein bisschen zum Erliegen bringen, aber mit der Zeit sich sehr angenehm in die Geschichte der beiden Hauptprotagonisten einfügen. So wird schnell deutlich, von welchen Kriegswirren die Länder bestimmt werden. Die zahlreichen - auch fiktiven - Persönlichkeiten, die im Übrigen im Personenverzeichnis im Anhang aufgelistet werden, spiegeln eine Zeit großer Unruhe wieder. Ein Herrscher, dem der Boden unter den Füßen zu heiß wird und dann lieber das Land verlässt, statt seinem Volk beizusteuern, ist auch heute leider nicht so ganz abwegig. Hier hat sich also von der Vorgehensweise der Regentschaften nicht allzu viel geändert. (Ausnahme bestimmen die Regel) Als Ortskundige, hatte es mir natürlich doppelt so viel Freude bereit, all die kleinen, feinen Details der Örtlichkeiten zu lesen. Sollte ich doch vielleicht wirklich mal wieder das alte Schloss in Stuttgart besuchen? Als mein Lieblingsprotagonist hat sich Bartholomäus gezeigt. Seine humorvolle und kluge Art, hat mich sofort fasziniert. Er zählt nun nicht als Hauptprotagonist, trotzdem ist mein Augenmerk auf ihn gefallen. Durch die Beschreibung seines Handels, konnte ich mir im Kopf ein Bild zaubern, das mich so ein bisschen an Bruder Tuck von Robin Hood erinnerte.? - Fazit - Abschließend kann ich sagen, dass ich das Lesen dieses Buches sehr genossen habe. All die kleinen, feinen Details die in die Geschichte geschickt verwoben wurden, lassen so manch fiktive Charaktere sehr lebendig wirken. In jeder Zeile ist zu erkennen, wie gut die Autorin recherchiert hat und mit wieviel Freude und Engagement die Gedanken umgesetzt wurden. Ich kann dieses Buch allen Lesern großartiger Historienromane nur empfehlen. Ob Ortskundige oder nicht, lehrreich ist dieses Buch auf jeden Fall. Nun heißt es gespannt warten, bis die Autorin ihren neuen Roman veröffentlicht hat.

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