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Die unheimliche Bibliothek

Erzählung

(3)
Erstmals auf Deutsch!

Eigentlich will der Junge nur zwei Bücher zurückgeben und noch ein wenig stöbern. Aber statt in den Lesesaal führt ihn der merkwürdig cholerische alte Bibliothekar in ein Labyrinth unter der Bücherei, wo er ihn einkerkert. Statt Wasser und Brot gibt es in diesem Verlies Tee und köstliche Donuts, serviert von einem mysteriösen Schafsmann und einem stummen Mädchen, das sprechen kann und wunderschön ist. Doch das ändert nichts daran, dass der Junge als Gefangener der Bibliothek um sein Leben fürchten muss, während die Grenzen zwischen Dingen, Menschen und Orten immer weiter verschwimmen.
›Die unheimliche Bibliothek‹ ist ein kafkaesker Alptraum und zugleich eine einfühlsame Geschichte von Verlust und Einsamkeit. Murakami schachtelt die Ebenen dieser kunstvollen Erzählung ineinander wie die Welten, die sich in der Bibliothek zu berühren scheinen, und Kat Menschiks schwindelerregend schöne Illustrationen ergänzen sie um weitere Abgründe. Ein Juwel.
Rezension
Die Kurzerzählung (…) - von Kat Menschik mit düsterer Heiterkeit illustriert – ist so rätselhaft und schön wie die großen Romane des Meisters des kalten Märchens.“
Iris Radisch, DIE ZEIT

"Das schöne, schmale Buch liest sich rasch und gut, Murakami verstört wie stets."
KURIER WIEN

"Kongeniale Bilder."
Walter Titz, KLEINE ZEITUNG

"In der Geschichte mit Illustrationen von Kat Menschik verknüpft Murakami subtil das Alltägliche mit surrealen Ebenen."
BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG

„Fantastisch illustriert.“

EMOTION

"Geschichten wie kostbare Gemälde […] (Alb)traumhaft schöne Bilder."
DONNA

"Ich bin ein großer Fan von Haruki Murakami. Ich habe gerade ein kleines Buch von ihm gelesen. Ein Horrormärchen, kaum mehr als 60 Seiten lang. Unheimlich gut."

Matthias Schweighöfer in kulturSPIEGEL

"So einfach und poetisch erzählt wie ein Märchen, so unlogisch, grausam und verstörend wie ein Märchen, aber auch so hoffnungsvoll wie ein Märchen […] fabelhaft illustriert."
Bernhard Hampp, SCHWÄBISCHE ZEITUNG

"Ein kafkaesker Alptraum und eine einfühlsame Geschichte von Verlust und Einsamkeit, mit ansprechenden, fast mystischen Zeichungen." SÜDWESTPRESSE

"Diese wundersame Geschichte von Verlust und Einsamkeit, von erster Liebe und Befreiung scheint wie die Quelle, aus der sich viele große Romane des japanischen Meisters Haruki Murakami speisen. [...]Sie wurde von Kat Menschik kongenial illustriert."
Jacqueline Kornmüller, SPECTRUM
Portrait
Haruki Murakami, 1949 in Kyoto geboren, lebte über längere Zeit in den USA und in Europa und ist der gefeierte und mit höchsten Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Werk erscheint in deutscher Übersetzung im DuMont Buchverlag.
Kat Menschik, 1968 geboren, lebt als freie Illustratorin in Berlin und im Oderbruch. Ihre Zeichnungen erscheinen regelmäßig in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Für DuMont illustrierte sie Haruki Murakamis ›Schlaf‹ (2009) sowie ›Die Bäckereiüberfälle‹ (2012) und Ernst H. Gombrichs ›Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser‹ (2011). Der immerwährende Kalender ›Das Variable Kalendarium‹ erschien 2012.
Ursula Gräfe, geboren 1956, hat in Frankfurt am Main Japanologie und Anglistik studiert. Aus dem Japanischen übersetzte sie u. a. den Nobelpreisträger Kenzaburō Ōe, außerdem Yoko Ogawa und Hiromi Kawakami. Für DuMont überträgt sie die Romane Haruki Murakamis ins Deutsche.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 64
Erscheinungsdatum 05.11.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-6293-1
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 193/128/11 mm
Gewicht 143
Abbildungen 20 farbige Abbildungen, Erstmals im Taschenbuch
Auflage 1. Auflage
Illustratoren Kat Menschik
Verkaufsrang 50.167
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Der Gang zur Bibliothek kann dein Letzter sein“

Ramona Helmrich, Thalia-Buchhandlung Worms

Die Erzählung „die unheimliche Bibliothek“ brilliert vor allem durch den für Murakami typischen Hang zur Minimalistik. Auf nur 64 Seiten (der illustrierten Ausgabe) kreiert er eine düstere Atmosphäre, die ihre Nahrung nicht nur aus dem Schrecken des Handlungsstranges bezieht, sondern auch aus den eingewebten irrationalen Elementen. Die Erzählung „die unheimliche Bibliothek“ brilliert vor allem durch den für Murakami typischen Hang zur Minimalistik. Auf nur 64 Seiten (der illustrierten Ausgabe) kreiert er eine düstere Atmosphäre, die ihre Nahrung nicht nur aus dem Schrecken des Handlungsstranges bezieht, sondern auch aus den eingewebten irrationalen Elementen. Die Geschichte versetzt den Leser in eine ungläubige Starre, da alles was alltäglich begann, schnell in eine grausame Unwirklichkeit abdriftet. Unterstützt wird diese Fassungslosigkeit durch die skurrilen Nebencharaktere und dem Hauptcharakter, dessen Ich-Erzählung überraschend nüchtern ist. Obschon Murakamis Erzählung schnell gelesen ist, bleibt sie noch lange im Gedächtnis sitzen, da viel Interpretationsfreiraum gelassen wird und sie zum Nachdenken animiert.
Ich empfehle diese Erzählung vor allem neugierigen Lesern, die Lust auf ein eher „unwestliches“ Buch haben und sich für skurrile Situationen begeistern können.

„Unheimlich schön -schön unheimlich“

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Um es vorweg zu sagen, dieses Buch ist ein Fest für Bibliophile.
Die wunderbaren Illustrationen von Kat Menschiks, das hervorragende Papier sowie der gelungene Schriftsatz lassen das Buch zu einem Augenschmaus werden und bilden somit den Rahmen für Murakamis wunderschöne Erzählung.
Murakami bleibt sich wieder einmal treu. Seine Geschichten
Um es vorweg zu sagen, dieses Buch ist ein Fest für Bibliophile.
Die wunderbaren Illustrationen von Kat Menschiks, das hervorragende Papier sowie der gelungene Schriftsatz lassen das Buch zu einem Augenschmaus werden und bilden somit den Rahmen für Murakamis wunderschöne Erzählung.
Murakami bleibt sich wieder einmal treu. Seine Geschichten sind abstrakt, verworren und sprachlich einfach wunderbar.

„Für Freunde des schönen Buchs“

Anke Gödel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Murakamis in gewollt einfachem Sprachstil verfasste Kurzgeschichte schickt den Leser auf eine Reise durch ein kafkaeskes, skurriles Rätsel.

Mit wunderschönen Illustrationen von Kat Menschik.
Ein Muss für Murakami-Fans und ein tolles Geschenk für Freunde des schönen Buchs.
Murakamis in gewollt einfachem Sprachstil verfasste Kurzgeschichte schickt den Leser auf eine Reise durch ein kafkaeskes, skurriles Rätsel.

Mit wunderschönen Illustrationen von Kat Menschik.
Ein Muss für Murakami-Fans und ein tolles Geschenk für Freunde des schönen Buchs.

Heike Blume, Thalia-Buchhandlung Dresden

Eine sehr düstere und atmosphärische kleine Geschichte, ein Märchen für Erwachsene. Eine sehr düstere und atmosphärische kleine Geschichte, ein Märchen für Erwachsene.

„Wow!“

Nina Mayr, Thalia-Buchhandlung Kissing

Als ich nach kurzer Zeit fertig war, starrte ich das Buch minutenlang an, dann war ich fähig, einen Gedanken zu formulieren, nämlich "Was war denn das?!". Unheimliche Stimmung, Murakami wirft beim Leser Fragen über Fragen auf, löst aber keine einzige auf, man überlegt, was will er damit sagen, und findet keine Antwort. Mich hat diese Als ich nach kurzer Zeit fertig war, starrte ich das Buch minutenlang an, dann war ich fähig, einen Gedanken zu formulieren, nämlich "Was war denn das?!". Unheimliche Stimmung, Murakami wirft beim Leser Fragen über Fragen auf, löst aber keine einzige auf, man überlegt, was will er damit sagen, und findet keine Antwort. Mich hat diese Art von Schreibstil etwas unvorbereitet getroffen, aber so vom Hocker gehauen, dass ich darauf brenne, mehr von diesem Autor zu lesen.

Karina Walgenbach, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Ich liebe Murakami! Diese Kurzgeschichte ist mystisch und lässt viel Spielraum für die eigene Fantasie. Ich liebe Murakami! Diese Kurzgeschichte ist mystisch und lässt viel Spielraum für die eigene Fantasie.

Tina Wels, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Ein verließ unter einer Bibliothek. Seltsame Wesen und Begegnungen. Absolut großartig geschrieben und ziemlich verwirrend aber sooo gut! Ein verließ unter einer Bibliothek. Seltsame Wesen und Begegnungen. Absolut großartig geschrieben und ziemlich verwirrend aber sooo gut!

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Kundenbewertungen


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Düster, unheimlich..
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2016

Mein erster Murakami, und ich bin gefesselt! Die Thematik: Eine Bibliothek, mit geheimen, unterirdischen Gängen. Düstere Gestalten und ein Junge, der eigentlich nur seine Bücher zurückbringen wollte, und fasst sein Leben geben musste. Dies war definitiv nicht mein letzter Murakami!

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Über die Gefährdungen des Lesens
von tinderness aus Wien am 14.12.2014

Eigentlich hatte ich mich für dieses schmale, aber doch relativ teure Buch wegen der sehr schönen Aufmachung entschieden. Der Text des bekannten Schriftstellers Haruki Murakami wird mit wunderschönen Illustrationen von Kat Menschik begleitet. Ein prächtig gestaltetes, unheimlich anmutendes Buch also, das es einem schwer macht, es aus der Hand... Eigentlich hatte ich mich für dieses schmale, aber doch relativ teure Buch wegen der sehr schönen Aufmachung entschieden. Der Text des bekannten Schriftstellers Haruki Murakami wird mit wunderschönen Illustrationen von Kat Menschik begleitet. Ein prächtig gestaltetes, unheimlich anmutendes Buch also, das es einem schwer macht, es aus der Hand zu legen und in der Buchhandlung zurück zu lassen. Die Handlung selbst ist rasch erzählt. Ein Jugendlicher wird mit Vorsatz von einem merkwürdigen Alten im Verlies einer Bibliothek eingeschlossen und begegnet dort neben der Geschichte eines osmanischen Steuereintreibers einem geheimnisvollen Mädchen und einem Schafmann. Gemeinsam beschließen sie die Flucht durch ein dunkles Labyrinth. Eine typische Murakami Geschichte also, die viele Elemente seiner Werke wieder aufnimmt und eigentlich keine Überraschung für all jene Leser darstellt, welche mit einem der früheren Werke des Autors vertraut sind. Was mich allerdings an diesem Buch besonders interessiert hat, ist der formale Aspekt der Buchgestaltung. Es klingt paradox, aber gerade aufgrund der beeindruckenden Gestaltung verliert das Buch an Substanz. Aus der Erzählung wurde ein (wunderschönes) Bilderbuch, wo sich Text und Illustration nicht ergänzen, indem sie unterschiedliche Seiten unserer Phantasie ansprachen, sondern sich leider ihrer Wirkung gegenseitig berauben. Sie kennen das doch: ein Buch lesen bedeutet auch, sich von seiner Atmosphäre fesseln lassen und Bilder im Kopf zu entwickeln, die ganz intim mit der eigenen Vorstellungskraft und der eigenen Befindlichkeit zu tun haben. Das macht das Geheimnis der Literatur aus und das gilt umso mehr für Literatur, die uns in ein geheimnisvolles und unheimliches Universum entführen will. Das aber kann bei diesem Buch nur sehr schwer gelingen, denn die begleitenden Illustrationen kappen und beschränken die Entfaltung der eigenen Phantasie. Sie sind exzellent gezeichnet, aber sie drängen sich der Phantasie auf; sie entfalten ihre eigene Atmosphäre und dominieren damit den Gesamteindruck. Anders als bei der Graphic Novel sind Text und Bild keine geschlossene Einheit, die einander ergänzen, sondern konkurrierende Elemente. Brutal gesagt: die Bilder erschlagen die Worte und berauben die Erzählung ihrer Kraft. Schade, denke ich, dass ich das bemängeln muss, denn eigentlich gefällt mir das Buch sehr gut. Vielleicht spricht die Gestaltung auch Jugendliche mehr an und kann sie so auf die Welten Murakamis neugierig machen. Wie heißt es so schön in dieser Erzählung über die unheimlichen Geheimnisse eines Verlieses tief unter einer Bibliothek, wo sich die verschiedenen Welten treffen: "Deine Welt, meine Welt und die vom Schafmann. Es gibt Orte, an denen sie sich überschneiden. So ist es doch, oder?" (S. 37) Und genau darum geht es vordergründig in diesem Buch: um das Ineinander und Nebeneinander der verschiedenen (Phantasie-) Welten eines jungen Menschen, der sich so gerne unterordnen möchte und letztendlich doch alleine bleibt. Schade, dass die Hintergründigkeit des Buches durch die Faktizität der Illustrationen auf der Strecke bleiben muss. Pracht muss nicht Qualität bedeuten, denke ich. Einfach zu viel des Guten, werter Dumont Verlag! Aber ie Verkaufsstrategie hat gewirkt, bei mir zumindest.

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Düstere Geschichte mit heiteren Momenten und herrlich passenden Illustrationen
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schnelle und sichere lieferung
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Welch furchterregende Vorstellung von einem unheimlichen und cholerischen alten Bibliothekar in einem Lesesaal unterhalb der Erde eingesgeperrt zu sein. Genau das erlebt ein Junge, der eigentlich nur zwei Bücher zurückbringen wollte. Kurioserweise werden in diesem Gefängnis allerdings Tee und Donuts von einem sympathischen Schafsmann und einem wunderschönen Mädchen serviert... Nur... Welch furchterregende Vorstellung von einem unheimlichen und cholerischen alten Bibliothekar in einem Lesesaal unterhalb der Erde eingesgeperrt zu sein. Genau das erlebt ein Junge, der eigentlich nur zwei Bücher zurückbringen wollte. Kurioserweise werden in diesem Gefängnis allerdings Tee und Donuts von einem sympathischen Schafsmann und einem wunderschönen Mädchen serviert... Nur ein kafkaesker Alptraum oder angsteinflössende Wirklichkeit? Völlig egal. Der Leser spürt die bedrohliche Atmosphäre und zittert mit dem Jungen - in der Hoffnung, dass alles gut ausgeht. Für Bilder, die sich einbrennen, sorgt Kat Menschik.

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~Erster Satz~ Wie immer war es sehr still in der Bibliothek. ~Meine Meinung~ Ohh ha! Alsooo, erstmal habe ich schon viel von Murakamis seltsamer Schreibweise gehört, weswegen ich sehr gespannt war, was mich hier erwartet. Ich habe das Buch also aufgeklappt, um vorm Schlafengehen noch einen kurzen Blick reinzuwerfen und musste mich... ~Erster Satz~ Wie immer war es sehr still in der Bibliothek. ~Meine Meinung~ Ohh ha! Alsooo, erstmal habe ich schon viel von Murakamis seltsamer Schreibweise gehört, weswegen ich sehr gespannt war, was mich hier erwartet. Ich habe das Buch also aufgeklappt, um vorm Schlafengehen noch einen kurzen Blick reinzuwerfen und musste mich zwingen es wieder zuzuklappen, um es am nächsten Tag erst weiterzulesen. Natürlich war ich am nächsten Tag ruck zuck damit durch, da von den 64 angegebenen Seiten jede zweite bis dritte Seite eine zu der Story passende Zeichnung zeigt. Die Illustrationen sind sehr schön, wenn auch ziemlich düster. Von der Story bin ich deswegen geflasht, weil sie ein riesiges Fragezeichen über meinem Kopf kreisen lässt. Ich hab die Hälfte nicht kapiert und es wird auch nichts aufgelöst. Aber das ist ok, mit sowas hatte ich irgendwie gerechnet. :D Ich probier auf jeden Fall bei der nächsten Gelegenheit einen weiteren Murakami aus.

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