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Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels

Roman

(3)
Ein Roman über Mutter und Sohn,
Einsamkeit und Sehnsucht,
Vertrauen und Verrat –
und über die Liebe zur Musik
Sie sind vor Monaten im Streit auseinandergegangen; nun ahnen sie nicht, dass
sie sich auf demselben Kreuzfahrtschiff befinden: Almut, Ende vierzig,
als Bordpsychologin, und ihr Sohn Sebastian, Anfang zwanzig, als Barpianist.
Während sich Sebastian in eine Kollegin aus der Crew verliebt und in das
Schicksal von vier blinden Passagieren verstrickt wird, bekommt Almut Einblicke
in die Ehe-Abgründe der Mitreisenden und muss sich ihrer Vergangenheit
stellen, die plötzlich allgegenwärtig ist: in Gestalt von Bernd Gaus, dem Personalmanager
des Luxusliners, der sich täglich zur Musikstunde am Flügel in
Almuts Beratungszimmer einfindet . . .
Portrait
Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt als Autor,
Übersetzer, Lektor und Herausgeber mit seiner Familie in
Espoo, Finnland. Er unterrichtete an den Universitäten
München und Helsinki; 1997 erhielt er das Münchner
Literaturstipendium für Übersetzung, 2001 den Staatlichen
finnischen Übersetzerpreis. Unter anderem übertrug er
Werke von Hannu Raittila, Ilkka Remes, Kari Hotakainen,
Markku Ropponen, Petri Tamminen und Daniel Katz ins
Deutsche. Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels
ist Stefan Mosters erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 445
Erscheinungsdatum 25.08.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86648-111-4
Verlag Mareverlag
Maße (L/B/H) 210/140/40 mm
Gewicht 603
Auflage 3
Verkaufsrang 97.236
Buch (gebundene Ausgabe)
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„Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels“

Birgit Wojtynowski, Thalia-Buchhandlung Gießen

Der Handlungsort von Stefan Mosters ersten Romans ist ein Luxusschiff.
Der 21jährige Sebastian verläßt seine Mutter Almut kurzentschlossen, ohne Erklärung. Die Mutter bleibt verwirrt zurück. Sie geht auf ein Angebot, als Bordpsychologin auf einem Kreuzfahrtsschiff zu arbeiten ein.
Der Sohn reist zu seinem Vater, der ihn durch einen
Der Handlungsort von Stefan Mosters ersten Romans ist ein Luxusschiff.
Der 21jährige Sebastian verläßt seine Mutter Almut kurzentschlossen, ohne Erklärung. Die Mutter bleibt verwirrt zurück. Sie geht auf ein Angebot, als Bordpsychologin auf einem Kreuzfahrtsschiff zu arbeiten ein.
Der Sohn reist zu seinem Vater, der ihn durch einen Bekannten als Barpianist auf das gleiche Schiff vermittelt.
Sebastian verliebt sich in eine Kollegin.
Seine Mutter wird täglich mit den Lebensängsten der Gäste konfrontiert.
Beide lieben Musik. Sebastian unterhält die Passagiere mit seinen verschiedenen Musikfantasien. Mutter Almut spielt zur Erholung Bach auf ihrem Flügel im Behandlungsraum.
Es bleibt eine Frage der Zeit, wann sich Mutter und Sohn auf dem Schiff begegnen.

Kundenbewertungen


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Unbedingt lesen!
von Thomas Löw aus Saarland am 09.02.2010

Ein schöner Roman, der ähnlich wie der Luxusliner, auf dem die Hauptdarsteller spielen, langsam in Fahrt kommt. Zu Beginn plätschert die Geschichte langsam vor sich hin - es gibt einen Konflikt "Mutter/Sohn", der im Fokus zu stehen scheint. Von Seite zu Seite nimmt das Kreuzfahrtschiff Tempo auf - der Konflikt ist... Ein schöner Roman, der ähnlich wie der Luxusliner, auf dem die Hauptdarsteller spielen, langsam in Fahrt kommt. Zu Beginn plätschert die Geschichte langsam vor sich hin - es gibt einen Konflikt "Mutter/Sohn", der im Fokus zu stehen scheint. Von Seite zu Seite nimmt das Kreuzfahrtschiff Tempo auf - der Konflikt ist nur schöne Verpackung für die Abrechnung mit dem DDR-Regime, mit den Stasi-Spitzeln. Spannung entsteht durch diverse Liebesabenteuer, durch aufgenommene, illegale Flüchtlinge und vor allem dadurch, daß Almut immer sicherer, immer stärker und immer mutiger wird. Die parallel laufenden Kapitel aus der Sicht von Almut und Sebastian werden kürzer, spannender und klarer. Sehr schön, Stefan Moster! Auf jeden Fall lesen!

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Choral am Ende der Reise
von Gabi Küsgen aus Köln, Rhein-Center am 11.10.2009

Nachdem Mutter und Sohn nach einem Streit den Kontakt zueinander abgebrochen hatten, treffen sie auf einem Kreuzfahrtschiff zufällig wieder aufeinander: sie als Bord-Psychologin und er als Bord-Pianist. Bis zum letzten Drittel des Romans wissen sie aber noch nichts von ihrer jeweiligen Anwesenheit und man liest in abwechselnden Kapiteln (und... Nachdem Mutter und Sohn nach einem Streit den Kontakt zueinander abgebrochen hatten, treffen sie auf einem Kreuzfahrtschiff zufällig wieder aufeinander: sie als Bord-Psychologin und er als Bord-Pianist. Bis zum letzten Drittel des Romans wissen sie aber noch nichts von ihrer jeweiligen Anwesenheit und man liest in abwechselnden Kapiteln (und Sprachstilen, denn es trennen sie ja 20 Jahre) über ihr Tun und ihre (DDR-)Vergangenheit. Die wichtigste Verbindung zwischen den beiden ist die Musik, wenngleich sie auch Anlass ihres Streites war, Mutters Traum ist das vierhändige Spiel der Schubert-Phantasie mit dem Sohn. - Der Roman ist eine wunderbare Reise durch Gefühle, Musik und noch einiges "Meer", was nicht in eine Kurz-Rezension passt!

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Ein sehr gelungenes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Göda am 08.04.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr schönes Buch, bei dem nicht die Kreuzfahrt selbst im Focus steht, sondern es wird unter die Fassade geschaut, und zwar in die Stockwerke, wo sich nicht das sorgenfrei üppige Leben abspielt. Da wo das Personal wirtschaftet, lebt und haust. Es dreht sich also nicht um Ausflugsziele, Aus... Ein sehr schönes Buch, bei dem nicht die Kreuzfahrt selbst im Focus steht, sondern es wird unter die Fassade geschaut, und zwar in die Stockwerke, wo sich nicht das sorgenfrei üppige Leben abspielt. Da wo das Personal wirtschaftet, lebt und haust. Es dreht sich also nicht um Ausflugsziele, Aus und Ein-Tendern, Kapitäns- Dinner oder Mitternachts- Buffet. Die Geschichte so wie sie im Leben nicht alle Tage vorkommt, Mutter und Sohn auf einen Kreuzfahrtschiff, nur das Beide unabhängig voneinander, dort ihren Job nachgehen und keiner von Beiden vom der Existenz des Anderen auf dem Schiff weiß. Eine gewisse Spannung umgarnt die Geschichte, nur das es nicht die Spannung ist, die ein Krimi aufzuweisen hat, bei dem hinter jeder umgeblätterter Seite, eine frische Leiche vermutet wird. Diese Spannung ist sensibel, leicht verletzbar, es ist die Hingebung der Mutter, die Abhängigkeits- Liebe des Sohnes, Gefühle, Erinnerungen und Empfindlichkeiten Beider. Und doch passiert da etwas, was man nicht glaubt, dass es so passiert. Mit seiner trockenen, feinspürigen Genialität und seiner ungewöhnlichen Ausdrucksweise, lässt uns der Autor ins tiefste Innere und in Abgründe schauen ohne dabei das Schiff aus den Augen, und ohne einen Hauch von langer Weile aufkommen zu lassen. Dieses Buch gehört in das Regal meiner absoluten Lieblingslektüre.

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