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Die Verantwortlichkeit der Intellektuellen

Zentrale Schriften zur Politik

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»Die Intellektuellen haben die Verantwortung, die Wahrheit zu sagen und Lügen aufzudecken.« Diesem Leitsatz ist Noam Chomsky bis heute treu geblieben. Von den frühen Essays zum Vietnam?krieg bis zu seinen jüngsten Veröffentlichungen hat der »wohl bedeutendste lebende Intellektuelle« (New York Times) einen einzigartigen Kanon politischer Kritik vorgelegt. In Zeiten neuer Kriege und politischer und sozialer Umwälzungen ist sein scharfer Blick auf Machtmissbrauch, die Gefährdung der Demokratie und die Gleichschaltung der Medien relevanter denn je. Zu Chomskys 80. Geburtstag am 7. Dezember 2008 vereint dieser Band die wichtigsten politischen Schriften aus vier Jahrzehnten. In zahlreichen unveröffentlichten Texten macht er die Radikalität seines Denkens und den brillanten Witz seiner Analysen sichtbar und führt zu den Wurzeln der Konflikte und Probleme, die uns bis heute beschäftigen: der »special relationship« der USA zu Israel, ihrem hegemonialen Machtstreben in Asien und Lateinamerika, dem Umschreiben der Geschichte in Medien und Politik und der Notwendigkeit zivilen Widerstands. In seiner geistigen Unabhängigkeit und seinem kompromisslosen Engagement ist Chomsky zum Vorbild für Menschen auf der ganzen Welt geworden. Die unglaubliche Kraft, die seine Worte in sich tragen, rührt aus der Überzeugung, dass der Mensch die Macht hat, die Welt zu begreifen, um besser zu verstehen, wie er sie ändern kann.
Chomsky ist ein globales Phänomen … vielleicht die meistgelesene Stimme des Planeten. New York Times Book Review • Chomsky gehört zu einer kleinen Schar von Individualisten, die gegen eine ganze Industrie kämpfen. Und das macht ihn nicht nur brillant, es macht ihn zum Helden. Arundhati Roy • Chomsky fordert uns noch immer heraus, wenn andere Kritiker schon längst ins Bett gegangen sind. New York Times Aus dem Inhalt: Die Verantwortlichkeit der Intellektuellen • Über den Widerstand • Sprache und Freiheit• Bemerkungen zum Anarchismus • Die Rolle der Macht in internationalen Beziehungen • Watergate aus der Sicht eines Skeptikers • Wie man die Geschichte umschreibt • Die Vereinigten Staaten – Israel – Palästina • Pläne für eine globale Hegemonie • Medienkontrolle: Über die Eindämmung des Feindes • Gedanken zu 9/11 • Imperium USA: die »Grand Strategy«.
Portrait
Noam Chomsky, geb. am 7. Dezember 1928, ist seit 1961 als Professor am Massachusetts Institute of Technology, MIT, tätig; seine Bücher über Linguistik, Philosophie und Politik erschienen in allen wichtigen Sprachen der Erde. Noam Chomsky hat seit den sechziger Jahren unsere Vorstellungen über Sprache und Denken revolutioniert. Zugleich ist er einer der schärfsten Kritiker der gegenwärtigen Weltordnung und des US-Imperialismus. Im Jahr 2010 wurde Noam Chomsky mit dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet, 2014 mit dem Myschkin-Preis.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoff-Einband
Herausgeber Anthony Arnove
Seitenzahl 462
Erscheinungsdatum 03.09.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-88897-527-1
Verlag Antje Kunstmann
Maße (L/B/H) 217/146/43 mm
Gewicht 707
Originaltitel The Essential Chomsky
Auflage 1
Buch (Kunststoff-Einband)
24,90
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The Essential Chomsky - Essays aus 40 Jahren
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 03.09.2008

Das Privileg, die Meinungsfreiheit auch zu nutzen, steht jedermann offen und damit auch öffentliche Meinungen, sowie den Kurs der Regierung kritisch zu hinterfragen. Die Verantwortlichkeit der Intellektuellen ist es, Freiheiten zu nutzen und nach der Wahrheit zu suchen, welche von offiziellen Stellen oft bewusst verschleiert wird. Noam Chomsky hat... Das Privileg, die Meinungsfreiheit auch zu nutzen, steht jedermann offen und damit auch öffentliche Meinungen, sowie den Kurs der Regierung kritisch zu hinterfragen. Die Verantwortlichkeit der Intellektuellen ist es, Freiheiten zu nutzen und nach der Wahrheit zu suchen, welche von offiziellen Stellen oft bewusst verschleiert wird. Noam Chomsky hat das seit Vietnam getan und ist zum bekanntesten Kritiker des US-Imperialismus geworden, der Überzeugung von US-Politikern, im Namen von nationaler Sicherheit und Weltfrieden Kriege zu entfachen und Regierungen austauschen zu können. Wobei dieses Gebaren der Weltmacht nur dazu dient, Einflusssphären aufrecht zu erhalten und ihre globale Hegemonialstellung zu stützen. Durch die Truman-Doktrin, nach der die USA "allen Völkern, deren Freiheit von militanten Minderheiten oder durch einen äußeren Druck bedroht ist“ Beistand zu gewähren bereit sind, lassen sich hehre Ideale leicht instrumentalisieren, um die noch auf die Nach-Bürgerkriegs-Ära zurückgehende Adams-Doktrin "Expansion ist der Weg zur Sicherheit" zu verwirklichen. Der Kampf darum, den außenpolitischen Einfluss zu erhalten und einen gefürchteten Dominoeffekt, der das Gespenst der kommunistischen Weltrevolution umgehen ließ, zu vermeiden stand jedoch auch auf der Agenda, der romantisierten Kennedy-Ära. So war der Kampf gegen den Kommunismus auch in Lateinamerika eines der Hauptanliegen der USA. Und so zitiert etwa der ehemalige Sonderberater Kennedys und Johnsons, Arthur M. Schlesinger im Zusammenhang mit der Ermordung des Diktators der Dominikanischen Republik Dr. Rafael Leónidas Trujillo Molina (S. 21) Kennedys persönliche Einschätzung der Lage: "Es gibt drei Möglichkeiten in absteigender Rangordnung: ein leidlich demokratisches Regime, eine Fortführung des Trujillo-Regimes oder ein Castro-Regime. Wir sollten die erste anstreben, aber wir können tatsächlich nicht auf die zweite verzichten, bis wir sicher sind, dass wir die dritte vermeiden können." Prinzipiell tritt in diesem Zusammenhang immer wieder die Bestrebung der USA nach einer globalen Hegemonialstellung zu Tage, die sie auf ihre Stellung als wirtschaftliche und militärische Weltmacht zurückführt. Die Exklusivität der Vereinigten Staaten als stärkste Nation und idealtypische Verkörperung der freien Welt, ist ein zwielichtiges Argument, sieht man sich die Schattenseiten dieser auf Hochglanz polierten US-Romantik an. Es gibt für Noam Chomsky keinen Grund warum sich die USA moralisch als Instanz in Sachen Demokratie und Menschenrechte positionieren dürfen, denn ihre Politik ist klar von Hegemonialbestrebungen geprägt, welche die "humanitäre Mission" der "Neuen Welt" wie den Kolonialismus ad absurdum führt. Man kann Chomsky aufgrund seiner liberalen Weltsicht durchaus kritisch gegenüberstehen, doch selbst dann sieht man sich genötigt, seinen scharfsinnigen Analysen Tribut zu zollen. Selten verlässt er die sachliche Kritik am US-Imperialismus und wenn, dann meist nur um Ironie spielen zu lassen. Man könnte annehmen, dass ein Werk mit unterschiedlichen politischen Essays aus der nun 40jährigen Tätigkeit Chomskys zu Wiederholungen neigt und doch ist es überraschend, wie es dem Autor gelingt, gerade das zu vermeiden, auch wenn seine Kritik an Vietnam besonders in den ersten Kapiteln die Rolle eines roten Fadens einnimmt. Das ist möglich weil Chomsky anhand des populären Beispiels auch viele andere Schauplätze des US-Imperialismus erläutert und somit einen analytischen Schlüssel zur Verfügung stellt. Fazit: Die Essenz von Noam Chomskys politischen Schriften.

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