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Die Versuchung der Pestmagd

Roman

(1)

Ein ruchloser Kardinal, eine verschmähte Geliebte und eine Seuche, vor der alle gleich sind


Mainz 1542: Nach der Flucht aus dem pestverseuchten Köln finden der unkonventionelle Arzt Vincent de Vries und seine Pestmagd Johanna in Mainz eine neue Heimat. Doch Johanna hat dunkle Vorahnungen. Und tatsächlich: Eines Tages ist ihre kleine Tochter spurlos verschwunden. Halb wahnsinnig vor Angst irren sie und Vincent durch die Stadt, in der erste Fälle von Schwarzen Blattern aufgetreten sind - die Pockenform, die innerhalb von 48 Stunden den Tod bringt ...


Portrait
Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie hat zahlreiche erfolgreiche historische Romane geschrieben, in denen sie die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte wieder lebendig werden lässt. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 11.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-35901-7
Verlag Diana Verlag
Maße (L/B/H) 187/118/35 mm
Gewicht 364
Verkaufsrang 14.304
Buch (Taschenbuch)
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Schwarze Blattern
von Eliza am 05.10.2016

Auch dieser Roman aus der Feder von Brigitte Riebe konnte mich wieder überzeugen, die Autorin bietet ihren Lesern und Leserinnen beste Unterhaltung mit historisch fundiertem Hintergrund, sodass man ihre Bücher aus meiner Sicht einfach gern lesen muss. Das Cover passt sehr gut zum ersten Teil „Die Pestmagd“, es ist zwar... Auch dieser Roman aus der Feder von Brigitte Riebe konnte mich wieder überzeugen, die Autorin bietet ihren Lesern und Leserinnen beste Unterhaltung mit historisch fundiertem Hintergrund, sodass man ihre Bücher aus meiner Sicht einfach gern lesen muss. Das Cover passt sehr gut zum ersten Teil „Die Pestmagd“, es ist zwar leider ein „klassisches“ Cover für historische Romane, aber aufgrund des Wiedererkennungseffektes muss man es wohl verschmerzen. Eigentlich mag ich keine Cover, wo ein abgeschnittenes Frauengesicht zu sehen ist, diese Cover sind so klischeehaft und meiner Meinung nach abgegriffen. Aufgrund eines solchen Titelbildes würde ich nicht zum Buch greifen, einzig der Name der Autorin würde mich dazu veranlassen, dass Buch in die Hand zu nehmen. Man kann beide Bände sicherlich unabhängig voneinander lesen, dennoch macht es meiner Meinung nach immer mehr Spaß, wenn man sieht wie Figuren sich entwickeln. So ging es mir auch mit Vincent und Johanna, all das was wir Leser so sehr an den beiden Figuren geliebt haben, ist auch noch in diesem Buch vorhanden. Dennoch haben sich beide Figuren weiterentwickelt, vor allen Dingen Vincent zeigt eine ganz andere Zerrissenheit. Er steht nicht nur zwischen seinem Beruf und seiner Familie, sondern auch die Vergangenheit nimmt Einfluss auf sein Leben, womit er in diesem Maße wohl nicht gerechnet hat. Johanna ist eine starke Frau, sie ist eine typische Heldin in historischen Romanen und von ihr hätte ich gerne noch etwas mehr Unvorhergesehenes erhofft. Sehr gut finde ich die Beziehung zwischen Juden und Katholiken in Mainz geschildert, sowie die Vermischung von weltlicher und geistlicher Macht. Die Figur des Mainzer Kardinals Albrecht ist sicherlich eine Steilvorlage für jeden Autor, denn diese Figur ist sowohl so faszinierend und abstoßend zugleich, als auch einfach authentisch, da es sich um eine historische Persönlichkeit handelt, die man wohl so gar nicht erfinden könnte. Der Schreibstil von Brigitte Riebe ist wie immer wunderbar zu lesen, auch wenn die Kapitel relativ lang sind, kommt es einem beim Lesen nicht so vor. Auch die Ausgewogenheit zwischen Dialogen und erzählenden Passagen empfinde ich als sehr angenehm. Ein historisches Nachwort und Literaturangaben geben dem Leser die Gelegenheit sich bei Interesse intensiver mit dem Thema auseinander zu setzen. Eine schöne Geschichte, die mich überzeugt hat. Einen dritte Teil, sollte es diesen geben, würde ich mit Sicherheit lesen und die Familie de Vries bietet bestimmt noch genug Erzählstoff, erst recht wo jetzt die neue Generation in den Startlöschen steht. Brigitte Riebe zählt für mich zu den ganz großen Autoren, die in Deutschland historische Romane veröffentlichen, eine Autorin von der man als Fan des Genres etwas gelesen haben sollte. Beste historische Unterhaltung mit einer sehr guten Recherche, die die Vergangenheit lebendig werden lässt. Ich bedanke mich bei der Autorin und meiner Glücksfee, die mir dieses Buch im Rahmen eines Gewinnspiels auf der Facebook-Seite der Autorin haben zukommen lassen.

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Wieder ganz großes Kino
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 15.03.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Wie kann man ein Buch von Brigitte Riebe rezensieren ohne sich zu wiederholen? Ich denke dies ist schlicht unmöglich, denn wie immer ist ihr auch hier wieder ein toller Roman gelungen der alle Emotionen in einem hervorruft. Sie schafft es mit ihren Lebendigen Figuren, dass man mit ihnen lacht,... Wie kann man ein Buch von Brigitte Riebe rezensieren ohne sich zu wiederholen? Ich denke dies ist schlicht unmöglich, denn wie immer ist ihr auch hier wieder ein toller Roman gelungen der alle Emotionen in einem hervorruft. Sie schafft es mit ihren Lebendigen Figuren, dass man mit ihnen lacht, sich mit ihnen fürchtet, aber auch die Wut die in ihnen steckt. Sehr schön und glaubhaft gezeichnet sind die Figuren, denen sie Leben einhauchen konnte, so dass man das Gefühl hat neben ihnen zu stehen, wenn sie beim Kardinal vorsprechen oder in der Apotheke ihrer Arbeit nachgehen. Die Schauplätze sind gewohnt bildhaft beschrieben, so dass es sich recht schnell fast wie ein Kinofilm vor meinem inneren Auge gebildet hat, bunt und farbenfroh wie das wahre Leben, so erschien mir, das Buch. Der Schreibstil ist so schön flüssig, dass einen das Buch schnell in seinen Bann zieht und erst auf der letzten Seite wieder loslässt. Für mich ist Brigitte Riebe eine der ganz großen Erzählerinnen unserer Zeit und es würde mich nicht wundern die Geschichte der Pestmagd irgendwann einmal verfilmt zu sehen. Hochverdiente 5 Sterne.

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Gut recherchiert und spannend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Haan am 23.09.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die Geschichte der Pestmagd geht weiter (2. Band). Der Kardinal Albrecht möchte Vincent als Leibarzt um sich haben, da er von einem lästigen Geschwür heimgesucht wird. So zieht Johanna mit ihrer Familie von Basel nach Mainz. Bald jedoch brechen in Mainz die Pocken aus, der viele Menschen zum Opfer... Die Geschichte der Pestmagd geht weiter (2. Band). Der Kardinal Albrecht möchte Vincent als Leibarzt um sich haben, da er von einem lästigen Geschwür heimgesucht wird. So zieht Johanna mit ihrer Familie von Basel nach Mainz. Bald jedoch brechen in Mainz die Pocken aus, der viele Menschen zum Opfer fallen. Hinzu kommt, dass in Vincents alter Heimat weitere Gefahren lauern: Es gibt Menschen, die eine offene Rechnung mit ihm haben. Ein Streit zwischen Johanna und Vincent droht die Familie auseinanderzubrechen. Außerdem muss sich Johanna gegen die Annäherungsversuche des Kardinals behaupten. Und ihr Sohn Jakob muss sich zwischen der Liebe zu Nele und einer anderen Frau entscheiden. Das Buch hat mich wieder von den ersten Seiten an gefesselt, es ist spannend und ereignisreich geschrieben. Die alte Frau Sabeth brabbelt öfter Unverständliches und warnt vor Gefahren. Der Leser ahnt im Vorfeld von den bevorstehenden Gefahren, die auf die Familie lauert. Die Franzosenkrankheit als auch die Pocken werden anschaulich beschrieben. Vincent kämpft fast hoffnungslos dagegen an. Hier merkt man, dass die Autorin ausgiebig recherchiert hat. Am Ende zieht die Geschichte noch mal an, die Ereignisse überschlagen sich und es wird richtig spannend!

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Fliehen oder sterben .. ?
von Carmen Vicari aus Dossenheim am 25.07.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

1542, Vincent de Vries ist mit seiner Frau Johanna nach Basel geflohen. Hier glauben sie sich in Sicherheit. Doch keiner von ihnen fühlt sich wirklich wohl in Basel. Die Menschen akzeptieren sie nicht wirklich und als Vincent einem Jungen erst das Leben rettet, ihn dann aber doch an den... 1542, Vincent de Vries ist mit seiner Frau Johanna nach Basel geflohen. Hier glauben sie sich in Sicherheit. Doch keiner von ihnen fühlt sich wirklich wohl in Basel. Die Menschen akzeptieren sie nicht wirklich und als Vincent einem Jungen erst das Leben rettet, ihn dann aber doch an den Tod verliert, werden die Anfeindungen schlimmer. Vincent entschließt sich, dem Ruf des Kardinal Albrecht Folge zu leisten und zieht mit seiner ganzen Familie nach Mainz um. Während sie sich dort ein neues Leben aufbauen, tauchen in der Stadt die ersten Fälle von schwarzen Blattern auf. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt… Doch damit nicht genug. Auch die Vergangenheit holt Vincent ein … Das Buch ist die Fortsetzung von „Die Pestmagd“. Hat man den ersten Band gelesen, freut man sich über das Wiedersehen mit Vincent und seiner Familie. Aber auch ohne den ersten Teil zu kennen, kommt man gut mit der Geschichte zurecht. Sollten Details aus dem ersten Band benötigt werden, werden diese kurz angerissen und soweit erwähnt, dass man dem Verlauf der Geschichte ohne Probleme folgen kann. Dass Brigitte Riebe gründlich zur Thematik recherchiert hat, merkt man deutlich an den Beschreibungen der Krankheiten bzw. am Behandlungsbild von Vincent, der in diesem Buch nicht nur die schwarzen Blattern behandeln muss. Dennoch handelt es sich um keine medizinische Abhandlung, sondern um eine spannende und interessante Beschreibung, die zwar detailliert die Krankheiten und deren Behandlungen beschreibt, dabei aber lediglich die Vorstellungskraft anregt, ohne den eigenen Magen damit zu belästigen. Kennt man den ersten Teil der Geschichte, so trifft man in diesem Buch auf alte Bekannte und Freunde. Alle anderen Leser müssen die Protagonisten zwar zunächst erst kennenlernen, jedoch werden sie alle dem Leser bald ans Herz wachsen. Die Geschichte ist sehr spannend und abwechslungsreich geschrieben. Am Ende überschlagen sich zwar die Ereignisse, aber es bleiben keine offenen Fragen zurück. Stattdessen gibt es durchaus noch Potenzial für eine weitere Fortsetzung, auf die ich mich jetzt schon freuen würde. Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die den Leser dieses Mal nach Mainz entführt und mit den Schrecken der schwarzen Blattern konfrontiert.

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Atmosphärisch und spannend
von Monika Schulte aus Hagen am 12.07.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Wir schreiben das Jahr 1542. Der Arzt Vincent und die ehemalige Pestmagd Johanna haben endlich zueinander gefunden. Nachdem sie aus Köln geflohen sind, erhoffen sie sich ein ruhigeres Leben in Mainz, denn Vincent folgt dem Ruf des Kurfürsten von Mainz, Kardinal Albrecht von Brandenburg. Der Kirchenmann, der eher ein... Wir schreiben das Jahr 1542. Der Arzt Vincent und die ehemalige Pestmagd Johanna haben endlich zueinander gefunden. Nachdem sie aus Köln geflohen sind, erhoffen sie sich ein ruhigeres Leben in Mainz, denn Vincent folgt dem Ruf des Kurfürsten von Mainz, Kardinal Albrecht von Brandenburg. Der Kirchenmann, der eher ein Lebemann ist und sich mit großem Prunk umgibt, stellt Vincent als seinen Leibarzt an. Von einem ruhigen Leben kann jedoch keine Rede sein. Der Kardinal hat ein Auge auf Johanna geworfen und er lässt nichts unversucht, sie sich gefügig zu machen, doch da ist auch noch seine langjährige Geliebte Agnes, die den Kardinal mit einem Kind an sich binden will. Die Schwarzen Blattern brechen in Mainz aus. Jeden Tag sterben unzählige Menschen. Und dann verschwindet auch noch die kleine Barbara, Johannes Augenstern. Werden Johanna und Vincent die Kleine finden und werden sie die Krankheit besiegen können wie einst die Pest in Mainz? "Die Versuchung der Pestmagd" - eine hoch dramatische Geschichte, ein Buch, das fesselt und begeistert! Brigitte Riebe entführt den Leser wieder einmal in eine längst vergangene Zeit. Sie lässt diese Zeit lebendig werden. Der Leser ist mitttendrin. Mitreißend und atmosphärisch lässt sie einen teilhaben an den Geschehnissen in Mainz. Die Autorin fesselt mit ihrer präzisen Sprache und entwickelt dabei einen solchen Sog, der einen die Stunden nur so vergessen lässt. "Die Versuchung der Pestmagd" - eine wunderbare und packende Lektüre, die man sich nicht entgehen lassen sollte!

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Der Kardinal und seine blaue Königin
von Goldtime aus München am 13.04.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Basel, 1542: Im Getümmel der Schweizer Fasnacht ist Jakob in seinem Element - als Sohn der schönen "Pestmagd" Johanna wuchs er aufgrund einer Intrige etliche Jahre lang bei einem bösartigen Strauchdieb auf, der ihn quälte - und zum Überlebenskämpfer werden ließ. Johanna und ihr Lebensgefährte, der Medicus Vincent de Vries... Basel, 1542: Im Getümmel der Schweizer Fasnacht ist Jakob in seinem Element - als Sohn der schönen "Pestmagd" Johanna wuchs er aufgrund einer Intrige etliche Jahre lang bei einem bösartigen Strauchdieb auf, der ihn quälte - und zum Überlebenskämpfer werden ließ. Johanna und ihr Lebensgefährte, der Medicus Vincent de Vries leben ohne Trauschein zusammen und haben eine kleine Tochter. Die beiden treffen nicht gerade auf Toleranz in der streng reformatorischen Stadt, in der zudem auch der Aberglaube noch hohe Wellen schlägt. Eine dringende Einladung nach Mainz kommt da beiden sehr gelegen - und dann noch vom Kardinal und Kurfürsten Albrecht höchstpersönlich! Auch Jakob schließt sich der Familie an, denn er läuft in Basel Gefahr, auf kriminelle Abwege zu geraten. Der Kardinal entpuppt sich als ein äußerst weltlicher Lebemann, der keiner Vergnügung abgeneigt scheint - doch leidet er an einer seltsamen Krankheit, die Vincents gesamte Aufmerksamkeit erfordert. Und das, als in Mainz gerade eine höchst gefährliche Krankheit ausbricht: die Schwarzen Blattern... doch das ist nicht die einzige Gefahr, die das junge Familienglück auf eine harte Zerreissprobe stellt... Brigitte Riebe ist die Autorin zahlreicher Bestseller im Bereich der Historischen Romane, aber auc in anderen Genres. Hier schreibt sie den Fortsetzungsroman zu "Die Pestmagd" - ihr gelingt dabei mühelos das Kunststück, diesen Roman als vollkommen eigenständige Geschichte aufzubauen. In geschickt über das Buch verteilten Rückblenden wird die Vorgeschichte erzählt, so dass man problemlos in diese spannende und fantasievolle Geschichte aus der beginnenden Neuzeit hineinkommt. Mir hat dieses Buch wieder mal sehr sehr gut gefallen - wie alle Riebe-Romane - da sie mit Fantasie, Sachverstand und mit einer Extraportion Herz verfasst sind. Die einzelnen Figuren sind immer sehr vielschichtig, wie z.B. der widersprüchliche Jakob, die tatkräftige Johanna, die liebenswerte alte Magd Sabeth oder der schillernde Kardinal und Kurfürst Albrecht. Die Handlung nimmt oftmals ganz überraschende Wendungen, und auch die historischen Figuren zeigen sich von ihrer unbekannten Seite... Ein ausgiebiges historisches Nachwort rundet diesen fulminanten Roman ab. Fazit: ein wunderschönes Lesevergnügen für alle, die lebendige, unterhaltsame und historisch fundierte Romane lieben! 5 von 5 Sternen, leider gibt es hier nicht mehr zu vergeben...

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