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Die vierzig Tage des Musa Dagh

Hörspiel

(1)
Erstmals als Hörspiel


Gabriel Bagradian kehrt nach 23 Jahren mit Frau und Kind in seine armenische Heimat am Fuße des Musa Dagh zurück. Der Besuch soll nur kurze Zeit dauern, doch dann bricht der Erste Weltkrieg aus und die Familie sitzt fest. Gabriel gerät in die vom Osmanischen Reich verhängte Verschickung der armenischen Minderheit. Doch statt sich in das Schicksal der Deportation zu fügen, setzt Gabriel alles auf eine Karte: Auf dem Musa Dagh sucht er mit ca. 5.000 Armeniern Zuflucht vor Verfolgung, Verschleppung und Ausrottung durch die Türken. Sein verzweifelter Triumph heißt erbitterter Widerstand, koste es, was es wolle.


(3 CDs, Laufzeit: 2h 54)



Portrait
Ernst-August Schepmann studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und spielte danach fünfzig Jahre lang an diversen Theatern in Wiesbaden, Frankfurt, Stuttgart, Hannover, München, Berlin, Wien und zuletzt in Köln. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler war und ist er ein begeisterter (Rundfunk-)Sprecher, der schon in vielen Hörspielen und Lesungen mit seiner Sprechkunst überzeugen konnte.


Sebastian Blomberg, geboren 1972 in Bergisch Gladbach, absolvierte 1995 das renommierte Max-Reinhardt-Seminar in Wien, ehe er über Engagements in Wien, Basel, Zürich, Hamburg 2003 ans Deutsche Theater Berlin kam, zu dessen Ensemble er heute gehört. Seit 2011 ist er Ensemblemitglied am Residenztheater in München. Parallel zu seiner Theatertätigkeit arbeitete Blomberg in Film- und Fernsehproduktionen, anfangs noch in Kurzfilmen und in Nebenrollen, ehe er 1999 mit dem Film Anatomie Bekanntheit erlangte. Seitdem ist er ein gefragter Darsteller für Fernseh- und Kinofilme. Zum Beispiel in „Alles auf Zucker“ (2004), „Guten Morgen, Herr Grothe“ (2006), für den er 2008 den Adolf-Grimme-Preis erhielt, sowie in „Der Baader Meinhof Komplex“ (2008).


Andreas Schmidt, geboren 1963 im Sauerland, spielte schon mit 11 Jahren seine erste TV-Titelrolle ("Alwin auf der Landstraße"). Nach dem Schulabschluss studierte er zunächst Geisteswissenschaften, besuchte dann aber diverse Regie- und Schauspielseminare. In der Krimikomödie "Peng! Du bist tot!" gab Schmidt 1987 sein Kinodebüt. 2003 wurde er für seine Leistung in Pigs will fly für den Deutschen Filmpreis nominiert. Weitere markante Rollen hatte Schmidt unter anderem in "Rennschwein Rudi Rüssel 2" (2007), "Fleisch ist mein Gemüse" (2008), "Ein guter Sommer" (2010/2011) und "Huck Finn" (2011).


Edgar M. Böhlke, geboren 1940, absolvierte nach Studienjahren der Theologie, Germanistik und Theaterwissenschaften eine Schauspielausbildung in München. Während seiner über 30-jährigen Theaterlaufbahn stand er in Frankfurt am Main, Köln, Düsseldorf, Hamburg, Basel, München und Berlin auf der Bühne. Außerdem spielte er in zahlreichen Fernsehproduktionen. Von 1987 bis 2005 war er Professor für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Seit 2006 tritt er wieder als Ensemblemitglied des Nationaltheaters Mannheim auf die Bühne.


Alexander Fehling ist 1981 in Berlin geboren. Er studierte an der renommierten Schauspielschule Ernst Busch. Im Theater und ersten Filmrollen machte er auf sich aufmerksam. Für seine Darbietung in "Am Ende kommen Touristen" erhielt er 2007 den Förderpreis Deutscher Film in der Kategorie Schauspiel. 2008 war er als SS-Soldat Wilhelm in Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" zu sehen, 2009 in der Titelrolle von Philip Stölzls Goethe! und 2010 als Andreas Baader in Andres Veiels "Wer wenn nicht wir". Auf der Berlinale 2011 wurde Alexander Fehling als Deutscher Shooting Star 2011 gekürt und im selben Jahr mit dem Jupiter Award und dem Metropolis-Filmpreis des als Bester Schauspieler ausgezeichnet.


Valery Tscheplanowa (Weronika Walerjewna Tscheplanowa), geboren 1980 in Kasan (Sowjetunion), kam als Kind nach Deutschland und wuchs in Kiel und Lübeck auf. Nachdem sie zunächst Tanz an der Palucca Schule Dresden studierte und drei Semester Puppenspiel an der Hochschule Ernst Busch in Berlin, absolvierte sie dort eine Schauspielausbildung. Von 2006 bis 2009 war sie festes Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin, ab der Spielzeit 2009/10 bis 2013 auch am Schauspiel Frankfurt. Im Mai 2013 gab sie in München ihr Debüt am Residenztheater ("Zement", inszeniert von Dimiter Gotscheff). Fernsehzuschauer kennen Valery Tscheplanowa vor allem durch ihre Rolle als Gina Lombard in der Fernsehserie "Doktor Martin". Sie spielte in "Whisky mit Wodka" und "Im Angesicht des Verbrechens" (beide 2009), in "Über uns das All" (2011) und "Der Turm" (2012). Außerdem tritt sie als Sängerin auf und wirkt in Hörspielproduktionen mit.


Torben Kessler, Jahrgang 1975, ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher. Kessler hat an der Folkwang-Hochschule in Hessen Schauspiel, Gesang und Tanz studiert. Für den Hörverlag hat er die Rolle des Odysseus in Karlheinz Koineggs Die Abenteuer und Irrfahrten des Odysseus übernommen.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Alexander Fehling, Sebastian Blomberg, Vincent Leittersdorf, Josef Ostendorf, Valery Tscheplanowa
Anzahl 3
Erscheinungsdatum 17.04.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783844518290
Genre Belletristik
Verlag DHV Der Hoerverlag
Spieldauer 174 Minuten
Hörbuch (CD)
19,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Warum Klassiker?“

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Klassiker werden leider meist nur noch als Pflichtübung in der Schule gelesen...warum Franz Werfels Buch auch im Januar 2012 nichts an Aktualität eingebüsst hat, zeigt ein Blick in die Tagespresse: der türkische Premier Erdogan ist erzürnt über die Verabschiedung eines Gesetzes in Frankreich, dass das Leugnen von Völkermord unter Strafe Klassiker werden leider meist nur noch als Pflichtübung in der Schule gelesen...warum Franz Werfels Buch auch im Januar 2012 nichts an Aktualität eingebüsst hat, zeigt ein Blick in die Tagespresse: der türkische Premier Erdogan ist erzürnt über die Verabschiedung eines Gesetzes in Frankreich, dass das Leugnen von Völkermord unter Strafe stellt...und in der Türkei selbst protestieren Hunderte auf den Strassen gegen die Freisprechung der Hintermänner Dink-Prozeß . Der armenische Journalist war vor fünf Jahren auf offener Strasse erschossen worden. Die Hintergründe des ersten Völkermords des 20. Jahrhunderts hat Werfel nach einer Reise im Jahr 1929 in einem spannenden Buch beschrieben...gönnen Sie sich einen Klassiker!

Martin Knebel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Sehr lesenswerter Roman !! Sehr lesenswerter Roman !!

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Wie schicksalhaft das armenische und türkische Volk miteinander verbunden ist, zeigt dieser Klassiker. Aktuell lesenswert und sprachlich brillant. Wie schicksalhaft das armenische und türkische Volk miteinander verbunden ist, zeigt dieser Klassiker. Aktuell lesenswert und sprachlich brillant.

Klaus Neumann, Thalia-Buchhandlung Solingen

Starker Roman über WIDERSTAND! Nach den wahren Begebenheiten von 1915 und den Gräueln gegen die Armenier in der Türkei. Starker Roman über WIDERSTAND! Nach den wahren Begebenheiten von 1915 und den Gräueln gegen die Armenier in der Türkei.

Kundenbewertungen


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Leider zu stark gekürzt, aber macht Lust aufs Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Windsheim am 10.01.2016

Gabriel Bagradian ist ein Armenier, der den Großteil seines Lebens in Frankreich verbracht hat. Zusammen mit seiner Frau Juliette und seinem Sohn Stephan kehrt nach 23 Jahren in sein Heimatdorf am Fuße des Musa Dagh zurück um seinem verstorbenen Großvater die letzte Ehre zu erweisen. Dann jedoch bricht der... Gabriel Bagradian ist ein Armenier, der den Großteil seines Lebens in Frankreich verbracht hat. Zusammen mit seiner Frau Juliette und seinem Sohn Stephan kehrt nach 23 Jahren in sein Heimatdorf am Fuße des Musa Dagh zurück um seinem verstorbenen Großvater die letzte Ehre zu erweisen. Dann jedoch bricht der erste Weltkrieg aus und aufgrund einer Entscheidung der Regierung sitzen Gabriel und seine gesamte Familie fest. Nach einigen Nachforschungen wird klar, dass die Türken beschlossen haben die gesamte armenische Bevölkerung auszurotten. Die Menschen der sieben Dörfer am Fuße des Musa Dagh beschließen jedoch, nicht auf das Ende zu warten, sondern sich, so gut es geht, zu wehren und ihr drohendes Schicksal abzuwenden. So verschanzen sich 5.000 Armenier auf dem Berg und versuchen den anrückenden türkischen Truppen etwas entgegenzusetzen und irgendwie zu überleben. Das Cover ist ziemlich unruhig und mit den Farben schwarz, weiß und rot schon recht düster gehalten. Erkennen kann man darauf leider nichts und der Fokus ist klar auf den Titel gerichtet. Dieser beschreibt die Zeit, wie lange die Menschen auf dem Musa Dagh ausharren mussten, bevor sie vom Berg befreit wurden. Der Protagonist Gabriel Bagradian ist ein stolzer Mann, der sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Es war seine Idee sich auf dem Berg zu verschanzen und er ist auch die treibende Kraft, wenn es darum geht, diesen Plan umzusetzen. Da er Reserveoffizier der türkischen Armee ist, hat er eine militärische Ausbildung und weiß worauf man achten muss, wie man Verteidigungslinien aufbaut, eine provisorische Zeltstadt aufbaut und am Laufen hält. Während der Handlung muss er einige Rückschläge einstecken und Verluste ertragen, er muss unpopuläre Entscheidungen treffen und mit der Zeit hadert er immer öfter mit sich selbst. Aber bis zum Ende gibt er die Hoffnung nicht auf, sondern kämpft, so lange jemand auf ihn angewiesen ist und ihm bereitwillig folgt. Das Buch selbst ist ein Klassiker und da sich der Völkermord, welcher 1915 in der Türkei begangen wurde, 2015 zum 100.ten Mal gejährt hat, wurde dieses Hörbuch verlegt. Das Buch hat über 990 Seiten, das Hörbuch hingegen dauert nicht einmal 3 Stunden. Wahrscheinlich kam mir die Handlung deshalb recht dünn vor und es fehlte meiner Ansicht nach auch an Tiefe und Emotionen. Man muss sich zumindest am Anfang enorm konzentrieren um der Handlung folgen zu können, da es viele Namen gibt die man sich merken muss und obwohl die Thematik anfangs recht interessant war, verblasst die Umsetzung im weiteren Verlauf und am Ende fragte ich mich was an diesem Buch so besonders sein soll. Mir fehlte einfach etwas und das könnte einfach damit zusammen hängen, dass der Roman so komprimiert wiedergegeben wurde. Das für fast jeden Charakter ein eigener Synchronsprecher engagiert wurde, bringt eine Menge Abwechslung und jedem Charakter eine besondere Note. Das hat mir gut gefallen ebenso die musikalische Untermalung, die nach wichtigen Szenen eingespielt wurde. Wenn man sich für die Geschichte interessiert und näheres zur Thematik erfahren möchte, sollte man sicher besser zum Buch greifen. Das Hörbuch selbst ist recht interessant und gibt einen guten Überblick über die Geschehnisse, aber wie gesagt fehlt es da an einigem. Deshalb kann ich auch nicht mehr als 3 von 5 Punkten geben, jedoch wurde mein Interesse für das gedruckte Werk geweckt.

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die vierzig Tage des Musa Dagh
von Ömer Levent Sayin aus Berlin am 17.03.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr spannendes und interessantes Buch. Ein Buch, was mich überzeugt hat und sehr empfehlenswert ist. Um ehrlich zu sein hätte ich nicht gerechnet, dass ich das Buch weiter empfehle.

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Ein wunderbares Buch
von linuxexpert aus Darmstadt am 10.08.2007
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ein wunderbares Buch, das um den Völkermord an den Armeniern handelt. Es zeigt auf wie sich alles entwickelt, wie aus Gerüchten die traurige Gewissheit wird und wie sich Menschen in solchen Situationen verhalten. Dabei verkommt das Buch an keiner Stelle zu einer bloßen Klage, es bleibt fesselnd bis zum... Ein wunderbares Buch, das um den Völkermord an den Armeniern handelt. Es zeigt auf wie sich alles entwickelt, wie aus Gerüchten die traurige Gewissheit wird und wie sich Menschen in solchen Situationen verhalten. Dabei verkommt das Buch an keiner Stelle zu einer bloßen Klage, es bleibt fesselnd bis zum Schluss.

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