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Die Wand

Roman. Nachw. v. Klaus Antes

(34)
Eine Frau will mit ihrer Kusine und deren Mann ein paar Tage in einem Jagdhaus in den Bergen verbringen. Nach der Ankunft unternimmt das Paar noch einen Gang ins nächste Dorf und kehrt nicht mehr zurück. Am nächsten Morgen stößt die Frau auf eine unüberwindbare Wand, hinter der Totenstarre herrscht. Abgeschlossen von der übrigen Welt, richtet sie sich inmittten ihres engumgrenzten Stücks Natur und umgeben von einigen zugelaufenen Tieren aufs Überleben ein.
Entdecken Sie auch das Hörbuch zu diesem Titel!
Portrait
Marlen Haushofer wurde 1920 im oberösterreichischen Frauenstein geboren. Sie studierte Germanistik in Wien und Graz und lebte später in Steyr. 1946 veröffentlichte sie ihren ersten Text. 1963 erschien "Die Wand", 1969, als ihr letzter Roman, "Die Mansarde". Marlen Haushofer zählt heute mit Ingeborg Bachmann zu den Vorläuferinnen der modernen Frauenliteratur. Marlen Haushofer wurde mit zahlreichen Literaturpreisen geehrt: 1953 Förderungspreis des österreichischen Staatspreises, 1956 Preis des Theodor-Körner-Stiftungsfonds, 1963 Arthur-Schnitzler-Preis, 1965 und 1967 Kinderbuchpreis der Stadt Wien und 1968 Österreichischer Staatspreis für Literatur.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 01.11.2004
Serie List bei Ullstein
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-60571-5
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 188/121/27 mm
Gewicht 270
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 36.177
Buch (Taschenbuch)
8,95
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„Mutterseelenallein“

Gabi Küsgen, Thalia-Buchhandlung Köln

Eine Frau unternimmt mit Cousine und deren Mann einen
Wochenendausflug zu deren Berghütte. Das Paar kommt von einem Spaziergang nicht zurück, die namenlose Frau kommt ins leere Haus zurück und muss obendrein feststellen, dass eine gläserne Wand gewachsen ist, die sie vom Rest der Welt trennt. Einer toten Welt, wie sich herausstellt.
Eine Frau unternimmt mit Cousine und deren Mann einen
Wochenendausflug zu deren Berghütte. Das Paar kommt von einem Spaziergang nicht zurück, die namenlose Frau kommt ins leere Haus zurück und muss obendrein feststellen, dass eine gläserne Wand gewachsen ist, die sie vom Rest der Welt trennt. Einer toten Welt, wie sich herausstellt. Um ihr Weiterleben erträglich zumachen, vielleicht aber auch in der Hoffnung auf eine Nachwelt schreibt sie die Dinge ihres Alltags auf, solange sie noch Papier in der Hütte findet. Dieser Roman ist großartig geschrieben!!!!Eigentlich müsste es langweilig sein, zu lesen, wie jemand verzweifelt Kräuter und Beeren sammelt und Heu erntet für die zwei noch überlebenden Kühe. Aber alles wird mit einer solch unglaublichen Intensität berichtet, dass es mich total gefesselt hat! Faszinierend zu lesen, wie nach und nach alle Bedürfnisse und Wünsche abfallen von der Frau und nur noch der Kern übrigbleibt. Großartig!

„Beeindruckend“

Beate Mildenberger, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Ich selbst habe dieses Buch in den 80er Jahren gelesen und es hat mich so beeindruckt, daß ich immer noch den Inhalt fast komplett wiedergeben könnte.
Spannend, beklemmend, nachdenklich.
Dieses Buch sollte man unbedingt lesen !
Ich selbst habe dieses Buch in den 80er Jahren gelesen und es hat mich so beeindruckt, daß ich immer noch den Inhalt fast komplett wiedergeben könnte.
Spannend, beklemmend, nachdenklich.
Dieses Buch sollte man unbedingt lesen !

Vera Theus, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Eindringlicher kann man einen Roman nicht erzählen. Großartig. Eindringlicher kann man einen Roman nicht erzählen. Großartig.

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Beklemmende Geschichte - denn plötzlich steht da eine unsichtbare Wand und man ist gefangen. Wie weiter leben, ohne verrückt zu werden. Eine gewaltige Geschichte. Beklemmende Geschichte - denn plötzlich steht da eine unsichtbare Wand und man ist gefangen. Wie weiter leben, ohne verrückt zu werden. Eine gewaltige Geschichte.

Florian Haas, Thalia-Buchhandlung Nürnberg (Buchhaus Campe)

Eine Robinsonade der ganz besonderen Art! Eindringlich, sehr aufwühlend und von tiefer Menschlichkeit durchzogen. Für mich eines der besten, deutschsprachigen Bücher überhaupt! Eine Robinsonade der ganz besonderen Art! Eindringlich, sehr aufwühlend und von tiefer Menschlichkeit durchzogen. Für mich eines der besten, deutschsprachigen Bücher überhaupt!

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Fantastischer Roman über Grenzen. Alle Grenzen. Gruselig in seiner Konsequenz. Fantastischer Roman über Grenzen. Alle Grenzen. Gruselig in seiner Konsequenz.

„Bewegend“

S. Knöpper, Thalia-Buchhandlung Leipzig

"Die Wand" ist ein Juwel. Detailreich und interessant beschreibt Marlen Haushofer vom Überleben in einer unbewohnten Welt. Ein wunderbarer Roman über Einsamkeit und Liebe. Ein sehr bewegendes und kluges Buch, dass zum Nachdenken anregt. "Die Wand" ist ein Juwel. Detailreich und interessant beschreibt Marlen Haushofer vom Überleben in einer unbewohnten Welt. Ein wunderbarer Roman über Einsamkeit und Liebe. Ein sehr bewegendes und kluges Buch, dass zum Nachdenken anregt.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
21
9
1
3
0

Die Einsamkeit einer menschenleeren Welt
von Frank Ziegler am 07.08.2011

Nach Aussage der Literaturkritikerin Eva Demski ist es eines der Bücher, "für dessen Existenz man ein Leben lang dankbar ist": Die Wand, das Hauptwerk der österreichischen Autorin Marlen Haushofer (1920 - 1970). "Verdutzt streckte ich die Hand aus und berührte etwas Glattes und Kühles: einen glatten kühlen Widerstand an einer... Nach Aussage der Literaturkritikerin Eva Demski ist es eines der Bücher, "für dessen Existenz man ein Leben lang dankbar ist": Die Wand, das Hauptwerk der österreichischen Autorin Marlen Haushofer (1920 - 1970). "Verdutzt streckte ich die Hand aus und berührte etwas Glattes und Kühles: einen glatten kühlen Widerstand an einer Stelle, an der doch gar nichts anderes sein konnte als Luft." Eine Frau will mit ihrer Kusine und deren Mann ein paar Tage in einem Jagdhaus in den Bergen verbringen. Abends unternimmt das Ehepaar noch einen Spaziergang ins nahe gelegene Dorf. Die beiden kehren nicht zurück. Zusammen mit dem Hund macht die Frau sich auf den Weg, um sie zu suchen. Sie stößt auf ein unsichtbares Hindernis ... Die Frau, offenbar letzte Überlebende einer Zivilisationskatastrophe, will und kann aber weiterleben - so schwierig das auch sein mag. Ein Stück Urgeschichte der Menschheit wird hier von Marlen Haushofer mitten ins 20. Jahrhundert versetzt. Die Wand - ein Roman für lange Herbst- und Winterabende. Denn hat man einmal zu lesen begonnen, möchte man nicht aufhören - um zu wissen, wie die Frau ihr Leben in der absoluten Einsamkeit einer menschenleeren Welt meistert.

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2 0
"die Wand"
von Kathrin Wegmüller am 27.05.2011

Die Protagonistin will mit ihrer Cousine und deren Mann einen Ausflug in ein Jagdhaus in den Bergen unternehmen. Nach der Ankunft spazieren ihre Cousine und deren Mann ins Nebendorf, um dort in einem Restaurant etwas zu trinken. Am nächsten Morgen stellt die Protagonistin fest, dass die beiden nicht zurückgekehrt... Die Protagonistin will mit ihrer Cousine und deren Mann einen Ausflug in ein Jagdhaus in den Bergen unternehmen. Nach der Ankunft spazieren ihre Cousine und deren Mann ins Nebendorf, um dort in einem Restaurant etwas zu trinken. Am nächsten Morgen stellt die Protagonistin fest, dass die beiden nicht zurückgekehrt sind. Mit ihr ist der Jagdhund zurückgeblieben. Zusammen mit ihm macht sich die Protagonistin auf die Suche und bemerkt bald, dass sich im Wald eine unüberwindbare Wand befindet. Abgeschlossen vom Rest der Welt richtet sie sich ein und richtet den Fokus auf's Überleben. Sachlich und nüchtern erzählt Marlene Haushofer diese verstörende Geschichte. Sie lässt sehr viel Raum für Interpretationen, so kann sich jeder selber Gedanken zum Buch machen und das herauspicken, was für jeden Einzelnen als Wesentliches erscheint. Ein Schicksalsroman, welcher zum Nachdenken über Mauern im eigenen Leben anregt...

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1 0
Ein Endzeitroman der vollkommen anderen Art
von Kerstin Huber aus Kaiserslautern am 12.05.2011

Auf den ersten Blick passiert im erfolgreichsten Roman der österreichischen Schriftstellerin Marlen Haushofer nicht viel und doch geschieht eigentlich alles. Es werden die großen Fragen gestellt – nach dem Tod, nach dem Leben, Fragen danach, was der Mensch ist und kann, wenn die Natur einziger Verbündeter und Gegner zugleich... Auf den ersten Blick passiert im erfolgreichsten Roman der österreichischen Schriftstellerin Marlen Haushofer nicht viel und doch geschieht eigentlich alles. Es werden die großen Fragen gestellt – nach dem Tod, nach dem Leben, Fragen danach, was der Mensch ist und kann, wenn die Natur einziger Verbündeter und Gegner zugleich ist. Der Inhalt ist schnell skizziert: Die Ich-Erzählerin reist mit Verwandten in die Berge, um dort einige Tage auf einer Jagdhütte zu verbringen. Sie erwacht am ersten Morgen allein in der Hütte – und sie wird allein bleiben. Über Nacht ist die Welt für die Protagonistin auf ein kleines Areal zusammengeschrumpft, begrenzt durch eine unsichtbare Wand, hinter der sich anscheinend eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes ereignet hat. Vereinzelt haben einige Tiere überlebt, die nun zu den einzigen Gefährten werden. Ab diesem Zeitpunkt geht es schließlich nur noch um das Überleben, um das Wesentliche einer jeden Existenz. Erzählt wird das Alles in einer sehr leisen und einfachen Ausdrucksweise, die eine eigene Melodie und einen ruhigen Rhythmus entwickelt. Der reduzierten und klaren Sprache der Autorin ist es zu verdanken, dass das Buch einen unglaublichen Sog entwickelt. Grauen und Faszination gegenüber dieser Extremsituation liegen ganz nah beieinander. Und immer schwingt die Frage mit, wie ein Mensch, grundsätzlich ja ein soziales und kommunikatives Wesen, mit dieser Vereinzelung und Einsamkeit zurechtkommen kann. Ich habe ‚Die Wand‘ im letzten Jahr zum ersten Mal gelesen und war kurz überrascht, dass das Buch bereits Anfang der 1960er Jahre zum ersten Mal erschienen ist, so aktuell mutet es an. Der Roman ist in seiner Thematik zeitlos und für mich eines der Bücher, die mich lange begleiten werden.

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1 0
Antidepressivum
von engel-land am 14.08.2007

Seit 1994 lese ich dieses Buch einmal im Jahr. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, immer am 5. November mit dem Lesen zu beginnen, da die "Namenlose" ihre Aufzeichnungen an diesem Tag beginnt. Aber das Leben folgt nicht immer einem gleichbleibenden Rhythmus und so kommt es vor, daß ich... Seit 1994 lese ich dieses Buch einmal im Jahr. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, immer am 5. November mit dem Lesen zu beginnen, da die "Namenlose" ihre Aufzeichnungen an diesem Tag beginnt. Aber das Leben folgt nicht immer einem gleichbleibenden Rhythmus und so kommt es vor, daß ich es in manchen Jahren früher oder später zu Hand nehme. Obwohl die Protagonistin sich in einer scheinbar ausweglosen Situation befindet und sich ihre Angst davor, aufzuhören Mensch zu sein, wie ein roter Faden durch das Buch zieht (Zitat: "Nicht daß ich fürchtete, ein Tier zu werden, das wäre nicht sehr schlimm, aber ein Mensch kann niemals ein Tier werden, er stürzt am Tier vorüber in einen Abgrund.") liegt Hoffnung in den Zeilen, gewachsen aus dem Gefühl der Verantwortung für die Tiere, die sich ihr anvertraut haben. Als junges Mädchen habe ich "Der kleine Prinz" mit einer ähnlichen Faszination gelesen und bereits damals hat mich die darin beschriebene Philosophie sehr berührt (Zitat: "Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast."). Ebenso ergeht es der Frau in Marlen Haushofers Buch. Sie fühlt diese Verantwortung, manchmal als Last, die sie niederzudrücken scheint, aber aus eben dieser Verantwortung schöpft sie ihre Kraft weiterzuleben. Für mich ist dieses Buch, welches im Grunde genommen den Zustand einer immer wiederkehrenden tiefen Depression beschreibt, alles andere als deprimierend. Es hilft mir dabei, mich wieder aufzurichten, wenn ich zu fallen drohe.

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1 0
Beklemmende Schönheit
von Drachenfeuer am 04.07.2016

Marlen Haushofers Robinson Crusoe ist weiblich. In „Die Wand“ beschreibt sie die beeindruckende Geschichte einer namenlosen Frau, die auf einem Jagdausflug plötzlich von der Außenwelt abgeschnitten wird. Über Nacht taucht eine unsichtbare Wand auf, die ihr Tal von der Außenwelt trennt. Alles Leben jenseits der Wand ist tot. Nur... Marlen Haushofers Robinson Crusoe ist weiblich. In „Die Wand“ beschreibt sie die beeindruckende Geschichte einer namenlosen Frau, die auf einem Jagdausflug plötzlich von der Außenwelt abgeschnitten wird. Über Nacht taucht eine unsichtbare Wand auf, die ihr Tal von der Außenwelt trennt. Alles Leben jenseits der Wand ist tot. Nur ihr Hund Luchs, eine Katze und eine Kuh überdauern mit ihr die unfreiwillige Isolation. Der Wille, für ihre Tiere da zu sein, hält die Frau am Leben und lässt sie in der Einsamkeit große Mühen auf sich nehmen. „Die Wand“ ist ein Roman von bedrückender Schlichtheit, Stille und Schönheit. Um nicht völlig zu verrohen, beginnt die Frau, ihren Bericht zu schreiben und erzählt darin von ihrem Leben in der Isolation sowie von ihren tiefsten Ängsten und Sorgen. Sie schreibt um des Schreibens willen und um sich das Menschsein noch ein wenig länger zu bewahren. Die Wand ist dabei ein unauffälliger aber steter und auch ein wenig furchteinflößender Begleiter. Sie taucht eines Nachts auf und ist fortan der status quo. Es wird keine Erklärung geliefert, was die Wand eigentlich ist, woher sie kommt oder ob sie eines Tages wieder verschwinden wird und ob das Leben auf der anderen Seite wirklich restlos tot ist. Es ist aber auch gut, dass diese Fragen offen bleiben, denn für das Überleben der Frau spielen sie, solange sie ihre Tiere hat, keine Rolle und sie als Gefangene der Wand ist auch gar nicht in der Lage, eine Antwort zu finden. Der Stil ist hin und wieder durchsetzt von etwas aus der Mode gekommenen Wörtern, was aber ganz gut passt. Gleichzeitig berichtet die Frau sehr nüchtern von ihren Erlebnissen und Gedanken, was neben der reinen Vorstellung ihrer ungeheuerlichen Situation zusätzlich dafür sorgt, dass die Erzählung den Leser aufwühlt und in seinem Inneresten berührt. Immer wieder ist ihre Geschichte vom Tod ihrer geliebten Tiere begleitet. Nach und nach sterben die Jungen ihrer Katze, auch Luchs, ihr treuester Begleiter in der Einsamkeit, wird eines Tages nicht mehr sein, und wenn Bella, die Kuh, keine Milch mehr geben kann, wird es auch mit ihr aus sein. Auf der anderen Seite zeigt sich die Frau stark. In der Sorge um ihre Tiere lässt sie sich nicht von ihrer Verzweiflung übermannen, auch wenn sie schreibt, dass der Drang danach immer wieder stark ist. Man hofft für sie, dass es ein gutes Ende nehmen wird, und weiß doch, dass dem nicht sein kann. Das Szenario wirkt auf einen von der Zivilisation verwöhnten Menschen mitunter befremdlich und angsteinflößend. Die namenlose Frau sagt selbst, wenn sie auf ihr altes Leben zurückblickt, dass sie sich nicht mehr mit jener Frau identifizieren kann, die sie einst gewesen war. Sie ist jetzt frei von jeglichen gesellschaftlichen Zwängen und ganz für sich selbst verantwortlich. In gewisser Weise macht sie das freier, als es jeder von uns jemals sein kann. Man mag dies durchaus als harsche Gesellschaftskritik der Autorin lesen. Auf alle Fälle aber lässt der Roman einen innehalten und über das nachdenken, was man hat. Sind die Vorzüge der Zivilisation wirklich Vorzüge oder entfremden sie uns zu sehr von unseren Wurzeln in der Natur? „Die Wand“ ist keine leichte Kost, sondern arbeitet im Leser. Und das ist gut so.

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0 0
abgrenzung
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 11.06.2014

inmitten einer waldreichen landschaft und eines jagdhauses wird das leben über nacht extrem eingegrenzt,, da eine wand das leben vom tod trennt. um diese nicht überschreiten zu müssen, wird die person mit einigen tieren gezwungen, ein etwas anderes leben zu führen, innerhalb der wand. um nicht verrückt zu werden,... inmitten einer waldreichen landschaft und eines jagdhauses wird das leben über nacht extrem eingegrenzt,, da eine wand das leben vom tod trennt. um diese nicht überschreiten zu müssen, wird die person mit einigen tieren gezwungen, ein etwas anderes leben zu führen, innerhalb der wand. um nicht verrückt zu werden, hat sie ihre tiere bei sich.. die an ihrem neuen leben eine grosse rolle spielen sollten. bis zu dem tag, an dem sie nicht mehr leben sollten.

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Die Wand - eine Illusion?
von Sylvia Eugenie Huber aus Steyr am 11.05.2014

Stellen Sie sich vor, dass Sie eines Tages erwachen und feststellen, dass Sie der einzige Mensch weit und breit sind und zusätzlich noch durch eine durchsichtige Wand begrenzt sind. Wie fühlt sich das an? Erschreckend? Macht es Ihnen Angst? Anfänglich ist es sehrwohl beängstigend, doch im Buch bekommt man eine... Stellen Sie sich vor, dass Sie eines Tages erwachen und feststellen, dass Sie der einzige Mensch weit und breit sind und zusätzlich noch durch eine durchsichtige Wand begrenzt sind. Wie fühlt sich das an? Erschreckend? Macht es Ihnen Angst? Anfänglich ist es sehrwohl beängstigend, doch im Buch bekommt man eine neue Sichtweise. So schreibt die Autorin: "Es fällt mir schwer, beim Schreiben mein früheres und mein neues Ich auseinanderzuhalten, mein neues Ich, von dem ich nicht sicher bin, daß es nicht langsam von einem größeren Wir aufgezogen wird." oder auch "Ich spüre nicht mehr, wie schön es war, ich weiß es nur noch. Das ist ein schrecklicher Unterschied." auch "Seit ich langsamer geworden bin, ist der Wald um mich erst lebendig geworden." Das Buch ist tiefgründiger als es anfänglich zu sein scheint und daher sehr empfehlenswert. Das Nachwort von Klaus Antes bestätigte mir mein Gefühl während des Lesens, dass Marlen Haushofer nicht nur einen Roman schrieb, sondern von der Wand um sich herum.

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Immer aktuell
von Daniela Ammann aus Wien am 05.02.2013

Zwar 2007 schon gelesen, aber wieder zur Hand genommen. Den Roman von Marlen Haushofer kann man, auch nach mehrmaligen Lesen, einfach nicht miesen. Die Geschichte ist so fesselnd und tiefgründig, dass man immer wieder darüber nachdenkt, was man selbst in dieser Situation tun würde. So bleibt es omnipräsent und... Zwar 2007 schon gelesen, aber wieder zur Hand genommen. Den Roman von Marlen Haushofer kann man, auch nach mehrmaligen Lesen, einfach nicht miesen. Die Geschichte ist so fesselnd und tiefgründig, dass man immer wieder darüber nachdenkt, was man selbst in dieser Situation tun würde. So bleibt es omnipräsent und wenn es einem mal schlecht geht, sollte man darüber nachdenken, was wäre wenn ... nämlich was wäre wenn, wenn ich von einer mysteriösen unsichtbaren Wand eingeschlossen wäre ... allein ... ohne Hilfe ... Man wird sehen, es geht einem gleich besser. Auch das Ende sehr charakteristisch für den Roman, da es keines gibt. Der Protagonisten war das Papier ausgegangen.

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Ein Meistewerk!
von Helga Herzog aus Steyr am 06.11.2012

Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe! Eine Frau wacht eines Morgens in einer Jagdhütte in den Bergen auf und findet sich eingeschlossen von einer unsichtbaren Wand, hinter der kein Leben mehr existiert.....Marlen Haushofer wurde zwar 1968 mit dem österreichischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet, Ihre Bücher hatten... Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe! Eine Frau wacht eines Morgens in einer Jagdhütte in den Bergen auf und findet sich eingeschlossen von einer unsichtbaren Wand, hinter der kein Leben mehr existiert.....Marlen Haushofer wurde zwar 1968 mit dem österreichischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet, Ihre Bücher hatten aber erst nach Ihrem Tod großen Erfolg, nachdem sie von der Frauenbewegung wiederentdeckt wurden! Jetzt endlich verfilmt mit Martina Gedeck in der Hauptrolle.....

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Nachhaltig
von einer Kundin/einem Kunden am 01.11.2012

Anlässlich des Filmstarts habe ich den Literaturklassiker wieder gelesen. Dieser Roman über ein „Gefängnis in den Bergen“ hat auch heute nichts von seiner Faszination verloren. Die Angst ist spürbar, die Verzweiflung beklemmend. Nachdem ich den Trailer gesehen habe, freue ich mich schon auf die faszinierenden Bilder. Immerhin wurden Teile davon... Anlässlich des Filmstarts habe ich den Literaturklassiker wieder gelesen. Dieser Roman über ein „Gefängnis in den Bergen“ hat auch heute nichts von seiner Faszination verloren. Die Angst ist spürbar, die Verzweiflung beklemmend. Nachdem ich den Trailer gesehen habe, freue ich mich schon auf die faszinierenden Bilder. Immerhin wurden Teile davon in unserer Gegend aufgenommen.

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Persönlicher Albtraum
von Michaela Santer am 19.10.2012

Hochwertige, österr. Literatur und österr. Filmproduktion. Lange als unverfilmbar gegolten, denke ich hat es selten ein Regisseur geschafft so nah am Buch zu bleiben. Tief beeindruckt nicht nur von der Geschichte dieser einsamen Frau sondern von den offensichtlichen Kräften der Natur die sie am Leben hielten. Herzzerreissend auch die... Hochwertige, österr. Literatur und österr. Filmproduktion. Lange als unverfilmbar gegolten, denke ich hat es selten ein Regisseur geschafft so nah am Buch zu bleiben. Tief beeindruckt nicht nur von der Geschichte dieser einsamen Frau sondern von den offensichtlichen Kräften der Natur die sie am Leben hielten. Herzzerreissend auch die Tiere (Hund, Katzen, Kühe, ihre einzigen treuen Begleiter). Unbedingt lesen und Film anschauen !!

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Eingesperrt
von Magdalena Berger aus Grieskirchen am 31.03.2011

Eine Frau will das Wochenende mit einem befreundeten Ehepaar auf deren Almhütte verbringen. Das Ehepaar geht am Ersten Abend aus. Doch sie kommen auch in der Nacht nicht mehr zurück. Die Erzählerin macht sich auf die Suche, doch plötzlich stößt sie auf eine unsichtbare Wand, hinter dieser ist alles... Eine Frau will das Wochenende mit einem befreundeten Ehepaar auf deren Almhütte verbringen. Das Ehepaar geht am Ersten Abend aus. Doch sie kommen auch in der Nacht nicht mehr zurück. Die Erzählerin macht sich auf die Suche, doch plötzlich stößt sie auf eine unsichtbare Wand, hinter dieser ist alles Leben ausgelöscht worden. Es scheint als wär Sie der letzte Mensch auf der Welt. Statt zu verzweifeln richtet sich die Frau einen kleinen Bauernhof ein. Gemeinsam mit dem Hund Luchs, eine zugelaufenen Katze und der Kuh Bella lebt sie nun auf der Alm. Sehr spannend und toll erzählt!

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Eine Frau, ein Haus, eine Wand
von Elvira Schulz aus Ahrensfelde am 19.05.2010

Eine Frau wacht eines morgens in einer Hütte im Wald auf und ist plötzlich durch eine unsichtbare Wand von der Außenwelt abgeschnitten. Hund, Katze und eine trächtige Kuh und ein paar Kartoffeln bleiben ihr zum Leben. Was macht man, wenn man ganz allein ist auf der Welt? Dieser Roman ist leicht... Eine Frau wacht eines morgens in einer Hütte im Wald auf und ist plötzlich durch eine unsichtbare Wand von der Außenwelt abgeschnitten. Hund, Katze und eine trächtige Kuh und ein paar Kartoffeln bleiben ihr zum Leben. Was macht man, wenn man ganz allein ist auf der Welt? Dieser Roman ist leicht utopisch angehaucht und lässt den Leser nachdenklich zurück. Man sollte diese Buch unbedingt lesen.

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Ein Buch das verändert
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 04.01.2010

Eine Frau erwacht nach einer nicht näher beschriebenen Katastrophe alleine hinter einer unsichtbaren Wand. Marlen Haushofers apokalyptischer Roman ist in einer ganz nüchternen leisen Sprache geschrieben. Dieser Gegensatz zwischen der großen Katastrophe und den leisen Tönen erzeugt ein schwer fassbares Grauen beim Lesen. Ich fühlte mich nach der Lektüre... Eine Frau erwacht nach einer nicht näher beschriebenen Katastrophe alleine hinter einer unsichtbaren Wand. Marlen Haushofers apokalyptischer Roman ist in einer ganz nüchternen leisen Sprache geschrieben. Dieser Gegensatz zwischen der großen Katastrophe und den leisen Tönen erzeugt ein schwer fassbares Grauen beim Lesen. Ich fühlte mich nach der Lektüre verändert, Großartig!

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Endzeitfiktion
von Dorothee Jaschke aus Reutlingen am 05.11.2009

Eine Frau in einer festgeschriebenen Region gefangen, getrennt von der Welt durch eine transparente und scheinbar undurchdringbare Wand. In einer mehr oder weniger feindseligen Umgebung alleine überleben zu müssen, diese Vorstellung ist seit jeher bewegend und ängstigend zugleich. Die Wand" lässt sich als emanzipatorischen Frauenroman lesen, aber auch als... Eine Frau in einer festgeschriebenen Region gefangen, getrennt von der Welt durch eine transparente und scheinbar undurchdringbare Wand. In einer mehr oder weniger feindseligen Umgebung alleine überleben zu müssen, diese Vorstellung ist seit jeher bewegend und ängstigend zugleich. Die Wand" lässt sich als emanzipatorischen Frauenroman lesen, aber auch als Zivilisationskritik verstehen. Marlen Haushofer ist ein geniales Buch gelungen, welches ich schon dreimal gelesen habe und immer wieder bin ich fasziniert!

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EIn einsames, leises Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Marl am 31.08.2008

Ich kann eigentlich gar nicht so recht beschreiben, was ich momentan empfinde, nachdem ich das Buch vor ein paar Minuten beendet habe. Ich fühle mich ein Stückchen einsam, aber dennoch erfreue ich mich daran, dieses Leben ohne großartige Grenzen erleben zu dürfen. In ihrem Buch beschreibt Marlen Haushofer die... Ich kann eigentlich gar nicht so recht beschreiben, was ich momentan empfinde, nachdem ich das Buch vor ein paar Minuten beendet habe. Ich fühle mich ein Stückchen einsam, aber dennoch erfreue ich mich daran, dieses Leben ohne großartige Grenzen erleben zu dürfen. In ihrem Buch beschreibt Marlen Haushofer die Geschichte einer Frau im mittleren Alter, die eines Tages eine Wand entdeckt, die ihr Leben komplett verändert und vor allem eines tut: Sie macht sie einsam. Doch sie klagt nicht, sondern findet ihren eigenen Weg in dieser Einsamkeit. Vielleicht sollte man Tiere mögen, insbesondere Katzen und Hunde, wenn man dieses Buch liest. Ich selber habe eine Katze und konnte mir dieshalb viele Sequenzen dieses Buches lebhaft vorstellen und nachvollziehen. Ein Buch, welches traurig macht. Nachdenklich. Besinnlich. Still und leise. Die Tatsache, dass die Autorin bereits 1970 im Alter von 50 Jahren starb, macht dieses Buch für mich umso melancholischer. Es macht mich nachdenklich und läßt mih an Zeiten denken, in denen auch ich mich einsam fühlte. Wer kennt solche Zeiten nicht? Und was würden wir tun, wenn wir morgen aufwachen und um uns herum eine riesige Wand existieren würde? Würden wir weiterleben, ÜBERleben oder aber resignieren? Ich glaube, um dieses Buch zu lesen, muss man ein wenig Einsamkeit zulassen. Wenn man das geschafft hat, kann man die Weite dieses Lebens besser schätzen. Und man muss Sehnsucht spüren können. Sehnsucht nach dem, was uns Menschen glücklich macht. Ich habe gesehen, dass viele Rezensenten hier beschreiben, dass sie das Buch als langweilig angesehen haben. Ich denke, nur wenn man selber eine gewisse Art der Einsamkeit beim Lesen dieses Buches zuläßt, wird man es mit anderen Augen betrachten können. Das Buch ist nicht spannend, nervenaufreibend oder gar lustig. Es führt uns lediglich dorthin, wo eigentlich niemand gerne ist..... an Grenzen....geschaffen von anderen Menschen oder aber auch von uns selber....

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Di Wand
von einer Kundin/einem Kunden aus Utzenstorf am 26.01.2007

Das Buch hat mich sehr beeindrukt. "Zwischen den Zeilen" ist sehr viel zu spüren und ich denke, dass die Autorn ein sehr schweres Leben hatte.

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dieses Buch hat mich tief beeindruckt
von Karin aus Balve am 19.12.2006

ich kann es kaum in Worte fassen was dieses Buch in mir hinterlassen hat. Sicherlich hat sich meine Sicht der Dinge, die um einen herum geschehen völlig geändert seitdem ich dieses Buch gelesen habe. Ein Buch mit Langzeitwirkung.

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Mein absolutes Lieblingsbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Rastatt am 08.11.2005

Eine Frau, die in eine völlig absurde Situation gerät und darin überleben muss - super beschrieben in eher nüchterner Sprache und eben deswegen ganz besonders eindringlich. Es werden, wie ich finde, tief sitzende Ängste der menschlichen Existenz zum Thema gemacht, viele Fragen bleiben offen, manche werden beantwortet. Ein... Eine Frau, die in eine völlig absurde Situation gerät und darin überleben muss - super beschrieben in eher nüchterner Sprache und eben deswegen ganz besonders eindringlich. Es werden, wie ich finde, tief sitzende Ängste der menschlichen Existenz zum Thema gemacht, viele Fragen bleiben offen, manche werden beantwortet. Ein absolutes Klassebuch, das mittlerweile zu meinem Lieblingsbuch geworden ist. Einziger winziger Wertmutstropfen ist der für mein Gefühl etwas plump geratene Schluss. Aber das tut meiner Begeisterung nicht wirklich einen Abbruch.

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Fesselnd!!
von Walter M. aus Linz am 30.05.2014

Schon vor ca. 2 Jahren hab ich die Verfilmung des Romans mit Martina Gedeck als Darstellerin der namenlosen Hauptfigur im Kino gesehen, welche mir sehr gefiel. Nun aber, mit zeitlichem Abstand, dieses Werk der Fr. Haushofer zu lesen, verursachte noch einmal ein anderes Erleben dieser faszinierenden Geschichte! Dieses unerwartete Zurückgeworfen... Schon vor ca. 2 Jahren hab ich die Verfilmung des Romans mit Martina Gedeck als Darstellerin der namenlosen Hauptfigur im Kino gesehen, welche mir sehr gefiel. Nun aber, mit zeitlichem Abstand, dieses Werk der Fr. Haushofer zu lesen, verursachte noch einmal ein anderes Erleben dieser faszinierenden Geschichte! Dieses unerwartete Zurückgeworfen Sein auf die eigene Existenz in einem ''geschlossenem Lebensraum'' und das Zusammenleben mit Tieren in einem aussichtslosem Dasein zeigt die Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten, wie sie eben vorgefunden werden. Obwohl sich in dem 2 1/2 Jahre dauernden Zeitraum die Ereignisse gleich den Jahreszeiten wiederholen, ist es dem Leser niemals langweilig. Hochwertige Literatur!!!

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