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Die Welt ist kein Ozean

(10)
Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat?
Rezension
"Alexa Hennig von Lange zeigt wieder einmal großes Einfühlungsvermögen und psychologisches Gespür für die berauschende Zeit des Erwachsenwerdens." Südthüringer Zeitung
Portrait
Alexa Hennig von Lange wurde 1973 geboren und begann bereits mit acht Jahren zu schreiben. 1997 erschien ihr Debütroman Relax, mit dem sie über Nacht zu einer der erfolgreichsten Autorinnen und zur Stimme ihrer Generation wurde. 2002 bekam sie den Deutschen Jugendliteraturpreis. Es folgten zahlreiche Romane für Erwachsene wie Jugendliche und Kinder, außerdem Erzählungen und Theaterstücke. Alexa Hennig von Lange lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 352
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 27.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-16296-5
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 215/155/35 mm
Gewicht 473
Verkaufsrang 55.288
Buch (Klappenbroschur)
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V. Harings, Thalia-Buchhandlung Bergisch-Gladbach

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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Gotha

Ein romantischer Schmöker für zwischendurch, wer aber auf Tiefgang und Realitätsnähe - gerade im Bezug auf den psychiatrischen Teil - hofft, wird enttäuscht. Ein romantischer Schmöker für zwischendurch, wer aber auf Tiefgang und Realitätsnähe - gerade im Bezug auf den psychiatrischen Teil - hofft, wird enttäuscht.

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Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
5
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1
1
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Eine Liebesgeschichte die berührt
von einer Kundin/einem Kunden am 04.12.2015

Inhalt: Franzi hat große Pläne: Sie möchte mit der Evolutionsetüde von Frédéric Chopin ihr Vorspiel auf dem Klavier vor einer großen Jury bestreiten. Sollte sie reüssieren, würde sie eine Zusage für ein Auslandsjahr in Australien erhalten. Ihr nächstes Praktikum möchte das Mädchen in einer psychiatrischen Klinik absolvieren. Ein Wunsch, der... Inhalt: Franzi hat große Pläne: Sie möchte mit der Evolutionsetüde von Frédéric Chopin ihr Vorspiel auf dem Klavier vor einer großen Jury bestreiten. Sollte sie reüssieren, würde sie eine Zusage für ein Auslandsjahr in Australien erhalten. Ihr nächstes Praktikum möchte das Mädchen in einer psychiatrischen Klinik absolvieren. Ein Wunsch, der mit einer positiven Grundeinstellung leicht gefasst ist. Doch als Franzi ihre ersten Tage an der Klinik absolviert, merkt sie bald, dass es mehr braucht, als Empathie und ein „dickes Fell“. Schon bald beginnt Franzi sich und die Welt zu hinterfragen. Ist ihr Vorsatz, die Menschen mit ihrer Lebensfreude zu inspirieren, vielleicht doch etwas zu naiv gewesen? Bereits am ersten Tag lernt Franzi viele interessante Menschen kennen, die an ihrem Leben zerbrochen sind. So auch den Jungen Tucker, der jeden Tag im Schwimmbad seine Bahnen zieht, der nicht spricht und an den keiner heranzukommen scheint. Doch irgendwas scheint die beiden Jugendlichen miteinander zu verbinden, denn plötzlich erscheint Tucker das erste Mal im Töpferkurs. Er steht plötzlich ganz still vor der Scheibe des Gymnastiksaals und beobachtet Franzi, wie sie dort auf ihrer Matte der Meditation beiwohnt. Ganz langsam nähern sich die beiden einander an. Doch während Tucker lernen muss, sich der Welt wieder zu öffnen, muss Franzi einsehen, dass das Leben voller Hürden ist. Wichtigste Charaktere: Franzi ist sehr behütet aufgewachsen. Ihre Mutter sorgt sich sehr um ihr Wohlergehen. Doch gerade das ist es, was Franzi dazu bringt, ausbrechen zu wollen. Sie möchte Abenteuer erleben, möchte sich ins Chaos stürzen anstatt davor zu flüchten. Franzi ist ein Mädchen voller Mitgefühl und Empathie. Nellis Vater ist vor einigen Jahren mit einer jüngeren Frau abgehauen. Dieses Ereignis hat dazu geführt, dass das Mädchen in schwierigen Situationen abblockt. Sie hat starke Verlustängste und möchte der Außenwelt ihre Zerbrechlichkeit nicht zeigen. Nelli ist die beste Freundin von Franzi. Tucker hat in seiner Kindheit ein schweres Trauma erlitten. Seitdem spricht er nicht mehr. Jeden Tag schwimmt er seine Bahnen im Schwimmbad der psychiatrischen Klinik. Erst als die neue Praktikantin dort auftaucht, beginnt er sich ein wenig zu öffnen. Schreibstil: Mit lockerleichten Worten bestreitet die Autorin eine schwere Thematik. Immer wieder weist sie darauf hin, wie zerbrechlich doch das Leben ist, wie eine Entscheidung dafür sorgen kann, dass sich plötzlich alles ändert. Mit Franzi hat Alexa Hennig von Lange eine Hauptcharakterin geschaffen, die durch ihre positive und stellenweise noch sehr naive Weltsicht einen Lichtblick in die düstere Welt wirft. Fast bekommt man als Leser das Gefühl, dass alles doch ganz einfach ist. Dass man mit Mitgefühl und einer positiven Grundeinstellung eine Lösung auf alle Probleme finden kann - wäre da nicht die regelmäßige kritische Selbstreflexion der Protagonistin. Somit schafft die Autorin letztlich einen perfekten Jugendroman, der nicht zu ernst, nicht zu pessimistisch ist, sondern ein hervorragender Text, der, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben, menschliche Beziehungen zerlegt. Neben der Zerbrechlichkeit der Seele werden hier auch Themen, die für jugendliche Leser wichtig sind, angesprochen. Nelli hat sich, wie viele Erwachsene, eine harte Schale zugelegt. Gefühle werden von ihr unterdrückt. Sie handelt stellenweise sehr oberflächlich. Hübsche Kleidung, Jungs eine gute Karriere sind für sie wichtig. Die Dringlichkeit des ersten sexuellen Erlebnisses wird angesprochen. Egal mit wem, egal wie, Hauptsache man passt sich den Anforderungen der Gesellschaft an; man wirkt erfahren. Franzi bildet hier einen willkommenen Gegenpol. Zwar erkennt sie, was von ihr verlangt wird, um dazuzugehören, dennoch weigert sie sich mit der Masse zu schwimmen. Die Charaktere in diesem Roman wirken durchweg positiv. Das liegt in erster Linie daran, dass es der Autorin gelingt, die Beweggründe jedes einzelnen zu hinterfragen und darzulegen. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Franzi und Tucker anbahnt, schafft es zu berühren. Das Rezept hierfür liegt vermutlich in der schweigsamen und distanzierten Art von Tucker und natürlich auch an Franzi, die sich darauf einlässt. Lediglich mit Blicken und Gesten wird hier eine zaghafte erste Bindung geknüpft. Fazit: Die Welt ist kein Ozean schafft es in einem locker leichten Ton die Zerbrechlichkeit des Lebens zu thematisieren. Der Roman baut eine Brücke zwischen den augenscheinlich „normalen“ Menschen dieser Welt und denen, die am Schicksal zerbrochen sind. Die Liebesgeschichte wirkt gerade dadurch so berührend, weil zwei Menschen einen Weg zueinander finden, indem sie eben nicht Worte, sondern Gesten nutzen, um zueinander zu finden. Dieser Roman motiviert dazu, einen Blick hinter die Fassade auf die Biografie seiner Mitmenschen zu werfen. Anderen eine Chance zu geben und zuzulassen, dass sich etwas ändert. Absolute Leseempfehlung! Buchzitate: Ich befinde mich wirklich im zerklüfteten Grand Canyon des Lebens. Überall schwindelerregende Abgründe. Meine Mutter will das Unglück verhindern, weil sie Angst davor hat. Ich will daran reifen. Aber manchmal haben wir einfach nicht das passende Mittel zur Verfügung, die Qual unserer Patienten zu durchdringen, um ihre darin versunkenen Herzen zu berühren. Egal, wie sehr wir uns bemühen. Lass die Dinge passieren, die passieren wollen. Du machst sonst nur einen unnötigen Umweg. Sie werden sowieso früher oder später passieren. Ich humpele den Gang hinunter, wie jemand, der nach langer Zeit heimkehrt und nicht mehr derselbe ist. Ich umklammere meine Lilifee-Rolle … Weil es im Leben Situationen gibt, in denen man dringend etwas Altes aus der Vergangenheit braucht, an dem man sich festhalten kann, wenn einem vor lauter Veränderung schwindelig wird.

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Ein wundervoller Roman
von My Books Paradise am 11.08.2015

Inhalt Franzi ist 16 Jahre alt und kommt aus einem behütetem Elternhaus. Als die Praktikumstage anstehen, entscheidet sie sich nicht, wie so viele andere, für einen Platz in den Filmstudios, sondern sie sucht sich eine Stelle in einer psychiatrischen Klinik aus. Kein Problem, denkt sie sich, schließlich hat sie Nerven... Inhalt Franzi ist 16 Jahre alt und kommt aus einem behütetem Elternhaus. Als die Praktikumstage anstehen, entscheidet sie sich nicht, wie so viele andere, für einen Platz in den Filmstudios, sondern sie sucht sich eine Stelle in einer psychiatrischen Klinik aus. Kein Problem, denkt sie sich, schließlich hat sie Nerven wie Drahtseile... Schon an ihrem ersten Tag stellt sich heraus, dass sie sich das alles ein bisschen anders vorgestellt hat. Die Ansage des Chefs, dass sie keine zu persönliche Bindung zu den Patienten aufnehmen soll, lässt sie auch gleich unbeachtet, denn schon als sie das erste Mal auf Tucker trifft weiß sie, dass die Beiden eine ganz besondere Verbindung zueinander haben. Das Problem, eigentlich sogar die Probleme: Tucker ist so traumatisiert, dass er nicht spricht. Niemals, mit niemanden. Und dann will Franzi auch eigentlich nach dem Praktikum nach Australien aufbrechen, insofern sie die Zusage bekommen wird. Was also tun? »"Wie wir an meiner Mutter sehen können, geht es total nach hinten los, wenn du dich in die Hände eines Mannes begibst, der dich angeblich so liebt. Er verspricht dir das blaue vom Himmel, haut ab [...] und du bleibst auf den Trümmern eures gemeinsamen Lebens sitzen."« Zitat aus: "Die Welt ist kein Ozean" Meine Meinung Als Leser findet man sehr schnell einen Bezug zu Franzi. Es ist ersichtlich, dass sie sehr naiv an ihr Praktikum in der psychiatrischen Klinik ran geht, allerdings machte dies die Protagonistin für mich authentisch und ließ sie ziemlich real erscheinen. Welches Mädchen in diesem Alter (16) kennt sich denn schon mit "bipolaren Störungen" aus? Franzi lernt viel während ihres Aufenthaltes und entwickelt sich auch ziemlich weiter. Es hat mir viel Freude bereitet, ihre Veränderungen mitzuerleben. Die Geschichte an sich, ist für mich etwas sehr Besonderes. Ich stelle es mir schwer vor, ein solches Thema gut verständlich und mit viel Tiefe dem Leser zu übermitteln. Dies ist Alexa Henning von Lange hingegen sehr gut gelungen. Egal um welchen Charakter es sich handelte. Sei es Franzi, Tucker, oder die Nebenfiguren: Ich konnte mich mit allen identifizieren und mit ihnen mitfühlen. Besonders gut daran ist, dass die Autorin es geschafft hat, den Nebenfiguren zwar genug Farbe zu geben, sie jedoch nicht greller als die Protagonisten erscheinen zu lassen. Man weiß genau, welches die Hauptpersonen sind und hat doch alle anderen "Statisten" vor Augen, kann sich in sie rein denken und wünscht ihnen auf dem Weg zu ihrer Genesung nur das Beste. Was mir ebenfalls gut gefallen hat ist, wie die Autorin die Freundschaft von Franzi und Nelli aufs Papier gebracht hat. Da gibt es Höhen und Tiefen, aber sie sind doch so sehr miteinander verbunden, dass sie immer wieder zueinander finden, wenn sie mal Streit haben. »Kein normaler Mensch kann seine Gefühle abtöten. Wenn das möglich wäre, gäbe es die Geschichte von Romeo und Julia nicht. Denn: Vernünftig war ihre Liebe nicht. [...] Die Liebe folgt keiner Logik. Höchstens der, dass sie logischerweise keiner Logik folgt. Sie lässt sich nicht verbieten. Sie ist stärker als alles andere.« Zitat aus: "Die Welt ist kein Ozean" Den Schreibstil kann ich mit einem Wort beschreiben: Großartig! Ich hatte jedes Setting vor Augen und habe mich in Franzis Zuhause ebenso daheim gefühlt, wie sie selbst. Ich wurde mit Spannung durch jede einzelne Seite gezogen und war so tief drin in der Geschichte, dass ich irgendwie sogar ein Teil vom Ganzen war. Wer in Die Welt ist kein Ozean mit Langeweile rechnet, der wird das gesamte Buch über nicht fündig werden. Die Geschichte hat für mich eine Tiefe, in deren Größe ich sie selten erlebt habe. Alexa Henning von Lange spielt mit ihren Wörtern, erweckt sie zum Leben und trifft beim Leser somit genau ins Schwarze. Es gibt so viele wundervolle, wahre, poetische Zitate, dass ich gar nicht wusste, welche ich für diese Rezension auswählen sollte. Komme ich zu meinem nächsten Punkt: Die Emotionen! Natürlich habe ich sie erwartet und ich habe sie auch bekommen. Mich hat einfach dieses ganze Szenario so sehr berührt, dass ich sogar an einer bestimmten Stelle in Tränen ausgebrochen bin und gar nicht mehr aufhören konnte. Es wächst einem wirklich jede Figur so sehr ans Herz, dass ihre Schicksale zutiefst berühren sind. Für alle, die auch schon Ach wie gut, dass niemand weiß gelesen haben sei gesagt, dass auch in diesem Roman die große Schwester von Franzi nebst ihrem Freund mehrere Auftritte bekommen. Es hat mir sehr gefallen so auch die Entwicklung der ehemaligen Protagonistin zu erfahren. Die Szenen wurden meiner Meinung nach sehr gut eingebaut. Mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet. Ich dachte wirklich, dass sich Franzi anders entscheidet, aber irgendwie passt es trotzdem. So wie sich die gesamte Geschichte wie ein Puzzle Stück für Stück zusammen setzt, und mich am Ende zutiefst berührt, sowie mit einem Lächeln im Gesicht und in Gedanken versunken zurück gelassen hat. Fazit: Die Welt ist kein Ozean hat mich von vorne bis hinten einfach nur begeistert. Ich war mitten drin in der Geschichte und habe mit Franzi und Tucker mitgefühlt. Außerdem habe ich auch hier und da ein kleines Tränchen vergießen müssen. Für mich ist dieser Roman wirklich etwas ganz Besonderes und deshalb kann ich auch gar nicht anders, als meine Höchstwertung auszupacken.

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sympatisch, emotional und witzig
von einer Kundin/einem Kunden aus Garmisch-Partenkirchen am 30.07.2015

Die 16. jährige Franzi will aus ihrem behütenden Leben ausbrechen. Deshalb macht sie ihr Praktikum in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche. Schnell stellt sich heraus hier ist nichts normal. Dort trifft sie Tucker – der nicht mehr spricht. Als sich beide immer näher kommen muss sich Franzi fragen ob... Die 16. jährige Franzi will aus ihrem behütenden Leben ausbrechen. Deshalb macht sie ihr Praktikum in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche. Schnell stellt sich heraus hier ist nichts normal. Dort trifft sie Tucker – der nicht mehr spricht. Als sich beide immer näher kommen muss sich Franzi fragen ob ihr Traum für ein Jahr nach Australien zu gehen immer noch aktuell ist. Der Titel und das Cover habe mich neugierig gemacht. Als ich dann noch den Klappentext gelesen, war ich richtig gespannt wie die Geschichte ist. Gleich auf der ersten Seite war gefesselt und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Franzi ist einem gleich sympathisch und man fühlt mit ihr. Immer wieder spürt man ihre Gefühle, sie sind fast greifbar. Wer hatte nicht schon mal die Entscheidung fürs Leben zu treffen bzw. wer trifft sie nicht immer noch!? Die Geschichte ist sehr emotional, witzig und fesselnd. Wie bei jedem guten Buch war das Ende viel zu schnell da, aber das mitfiebern ob es doch noch ein Happy End gibt, lässt einen die Zeit vergessen.

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Ein berührendes Buch
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 26.07.2015

Franzi ist 16 Jahre alt und will unbedingt 1 Auslandsjahr an einem Musikcollege in Australien machen. Seit vielen Jahren spielt sie Klavier, mit Hingabe und Liebe. Nun muss sie nur noch ein Vorspielen hinter sich bringen, um die Bewerbung für den Platz in Australien hoffentlich erfolgreich abschließen zu können. Vorerst... Franzi ist 16 Jahre alt und will unbedingt 1 Auslandsjahr an einem Musikcollege in Australien machen. Seit vielen Jahren spielt sie Klavier, mit Hingabe und Liebe. Nun muss sie nur noch ein Vorspielen hinter sich bringen, um die Bewerbung für den Platz in Australien hoffentlich erfolgreich abschließen zu können. Vorerst aber muss sie ein 2-wöchiges Schulpraktikum absolvieren. Sie wollte etwas ganz besonderes machen und hat sich dafür in einer psychiatrischen Klinik angemeldet. Am ersten Tag wird sie freundlich von Schwester Maggie in Empfang genommen und sogleich voll mit integriert. Sie wird auf der Station, auf der sie eingesetzt werden soll, herumgeführt und mit den Insassen bekannt gemacht. Nicht jedem sieht man gleich sein Problem an. Gleich zu Beginn wird ihr nahegelegt, dass sie sich nicht mit den Insassen anfreunden soll, denn die Nähe, die sie dabei aufbaut, könnte dem Patienten zum Nachteil gereichen, wenn sie nach 14 Tagen wieder verschwunden ist. Als sie in der Schwimmhalle ankommen, wird ihr der unnahbarste und schwerste Fall der Station vorgestellt - Tucker. Während ihr Maggie erzählt, dass der 18-jährige seit 1 Jahr bei ihnen ist und niemanden an sich heranlässt und nicht spricht, schwimmt dieser seine Bahnen im Becken völlig unbeteiligt. Als Maggie sie verlassen muss, bleibt Franzi vorerst allein in der Schwimmhalle. Sie weiß nicht wirklich, was sie dort soll und wie sie sich verhalten soll, also erzählt sie Tucker einfach irgendetwas, was ihr so gerade in den Sinn kommt. Von seiner Seite erfolgt keine Regung. Am kommenden Tag jedoch nimmt Tucker an einer Veranstaltung teil, bei der er noch nie war. Es scheint so, als hätte Franzi einen Nerv bei Tucker getroffen, denn sie schafft es tatsächlich, sich ihm zu nähern. Aber kann das gut gehen? ... Franzi fühlt sich gut in der psychiatrischen Klinik, merkt sie doch, dass sie gebraucht wird. Sicher sieht sie auch viel Elend, was sie sonst nie gesehen hätte. Selbstmordpatienten gibt es dort ebenso wie eben Menschen wie Tucker, die die Außenwelt außen vor lassen und sich auf sich selbst konzentrieren. Franzi merkt, dass sie Zugang zu Tucker findet und auch er lässt sich auf Franzi ein, wenn auch nach wie vor nicht mit Worten. Seine Handlungen sprechen für sich und machen diesen großen, traurigen Jungen für den Leser interessant. Als ich von den Unglück las, was die Ursache von Tuckers totalem Mutismus war, sind mir fast die Tränen gekommen. Wie kann man mit solch einer "Schuld", wie er glaubt sie begannen zu haben, leben? Es ist schwer, sich in ihn hineinzuversetzen, aber die Autorin Alexa Hennig von Lange hat es geschafft, dieses auch dem Leser zu vermitteln. Die Autorin hat sich sehr gut mit der Krankheit "totaler Mutismus" auseinandergesetzt und diese hervorragend recherchiert. Ebenso die Vorgänge in der Klinik und das Verhältnis Patient - Arzt. Es stellte sich zwischendurch die Frage, was wichtiger ist, der Erfolg am Patienten oder die Methode, wie man ihn erringt? Franzi, die immer mehr Zugang zu Tucker findet, steht bald eine schwere Entscheidung bevor. Sie sieht, wie Tucker immer mehr auf sie eingeht, aber was soll werden, wenn sie das Stipendium für den Australienaufenthalt gewinnt? Was soll sie machen? Auf das lang ersehnte Jahr zu Gunsten von Tucker verzichten oder sich selbst die nächste sein und ihr Ding durchziehen? Ein wunderbares Buch, das in einem Milieu spielt, mit dem ich persönlich so gar keinen Kontakt habe und auch nicht genug Wissen mitbringe. Ich habe mich auf die Geschichte eingelassen und sie genossen. Alexa Hennig von Lange hat mich mehr oder weniger an die Hand genommen und mich mitgenommen in die Klinik. Ich habe Franzi und Tucker beobachtet wie auch die anderen Patienten. Das Buch hat mich bewegt und noch eine ganze Weile nicht losgelassen. Der Schreibstil der Autorin hat es mir leicht gemacht, nur so durch die Seiten zu fliegen. Ich mochte es nicht aus der Hand legen, so hat es mich gefesselt, natürlich wollte ich auch wissen, wie es ausgeht, ob die Krankheit von Tucker heilbar ist. Mir hat die Autorin mit dem Buch wunderbare Stunden beschert und ich empfehle es sehr gern weiter und das nicht nur für Jugendliche.

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"Wichtig ist, dass man weiß, was am Ende dabei rauskommen soll" (S. 66)
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 26.07.2015

Die 16-jährige Franziska, Franzi genannt, ist behütet und sicher aufgewachsen, vielleicht sogar etwas über behütet, denn ihre Mutter Helene war seit jeher in ständiger Sorge um ihre Familie, ist ihr Mann Bernhard doch Oberstaatsanwalt und hat dementsprechend viele Feinde. In der Tat hatte es bereits eine Gang auf die... Die 16-jährige Franziska, Franzi genannt, ist behütet und sicher aufgewachsen, vielleicht sogar etwas über behütet, denn ihre Mutter Helene war seit jeher in ständiger Sorge um ihre Familie, ist ihr Mann Bernhard doch Oberstaatsanwalt und hat dementsprechend viele Feinde. In der Tat hatte es bereits eine Gang auf die Familie abgesehen, doch konnte Noah, der Freund von Franzis älterer Schwester Sina (Ach wie gut, dass niemand weiß ...) das Schlimmste verhindern. Nunmehr steht für Franzi ein zweiwöchiges Schulpraktikum an und da sie weiß, dass sie bisher ein wundervolles Leben hatte, möchte sie etwas davon zurück geben und Menschen helfen. Von daher hat sie sich für ein Praktikum in einer Klinik für psychiatrisch angeschlagene Jugendliche beworben und dieses auch erhalten - sehr zum Entsetzen ihrer Mutter und ihrer besten Freundin Nelli, welche ihr Praktikum bei Franzis Vater in der Staatsanwaltschaft, Abteilung für jugendliche Straftaten und Bandenkriminalität, machen wird, denn Nelli will unbedingt Juristin werden. Es ist nicht leicht, mit Nelli befreundet zu sein, dass weiß Franzi. Zwar kennen sich die beiden schon fast ihr ganzes Leben lang, doch Nellis Vater verließ vor über einem Jahr ohne Vorwarnung seine Familie und seitdem leidet Nelli unter Verlustängsten, was sie jedoch niemals zugeben würde - dafür ist sie viel zu hart im Nehmen. Für Franzi selbst ist dieses Praktikum wie ein kleiner Ausbruch aus ihrer perfekten kleinen Welt, in der sie an der Fürsorge ihrer Mutter fast erstickt. Nach dem Praktikum hat sie große Pläne. Sie wird sich in den nächsten Tagen an einem Vorspiel teilnehmen, wo sie sich um ein Auslandsjahr an einem australischen Musikcollege bewirbt, denn Franzi spielt seit ihrem 7. Lebensjahr Klavier und ihr Klavierlehrer Roman setzt große Stücke in sie. Doch vor einem eventuellen Auslandsjahr auf der anderen Seite der Erde steht erst einmal das Praktikum an. Etwas mulmig ist Franzi schon bei ihrem ersten Eintreffen in der Klinik, doch wird sie gleich herzlich von Schwester Maggie in Empfang genommen und auch die in der Klinik befindlichen Jugendlichen sind eigentlich ganz normal, mal abgesehen davon, dass sie ein paar Probleme haben, aber die sieht man ihnen nicht an. Während Schwester Maggie, ihre Ansprechpartnerin, sehr herzlich ist, ist der Chefarzt Doktor Weinberg doch eher reserviert und es gibt eine Regel, die sie unbedingt befolgen muss: Sie darf sich mit keinem Patienten anfreunden - dauert ihr Praktikum doch nur zwei Wochen und könnte anschließend, wenn sie nicht mehr da wäre, die Jugendlichen in ein Tief stürzen. Gleich am ersten Tag lernt Franzi alle kennen, die auf der ihr zugeteilten Station untergebracht sind und sie lernt auch den "unnahbarsten Fall" der Klinik kennen - Tucker. Tucker ist ein 18-jähriger Junge, der seine Tage im Schwimmbad verbringt und mit niemanden redet. Er leidet auf Grund eines traumatischen Ereignisses an totalem Mutismus. Ein Jahr schon ist Tucker in der Klinik und noch immer ist es niemandem gelungen, zu ihm durchzudringen. Doch Franzi gelingt das, was bisher undenkbar war - bereits am zweiten Praktikumstag nimmt Tucker an Aktivitäten teil, die er vorher immer ignoriert hat - scheinbar, weil Franzi dort ebenfalls ist. Auch in den folgenden Tagen geht Tucker immer mehr aus sicher heraus und auch wenn sie nicht verbal miteinander kommunizieren könnte, öffnet sich Tucker immer weiter - doch nur Franzi hat diesen Effekt auf ihn. Aber um ehrlich zu sein, nicht nur Franzi hat einen Effekt auf Tucker, auch Tucker berührt Franzi in einer Art, dass sie sich in den stummen jungen Mann verliebt - doch was wird aus ihrem Australientraum? Wird sie alles aufgeben, was sie sich in den letzten Jahren erarbeitet hat, um weiter bei Tucker bleiben zu können und was ist, wenn er trotz allem, niemals sprechen wird? "Wichtig ist, dass man weiß, was am Ende dabei rauskommen soll" (S. 66) Der Plot wurde sehr einfühlsam und realistisch erarbeitet. Im Besonderen hat mir gefallen, wie die Figur der Franzi vorurteilsfrei in die Welt der Jugendlichen eintritt, welche mit psychischen Erkrankungen zu kämpfen haben und wie sie es schafft, mit ihnen allen zu agieren, auf jeden einzugehen und für jeden, der ihre Hilfe möchte, da zu sein, ohne sich dabei auch nur im geringsten zu verstellen. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Besonders Franzi mit ihrer ausgesprochen positiven Art sticht sehr hervor, denn ehrlich, ein solches Mädchen habe ich im realen Leben noch nicht kennen gelernt. Auch die Figur des Tucker wurde sehr realistisch arbeitet, wobei diese Figur (auf Grund des Krankheitsbildes) nicht durch Worte überzeugt, sondern durch sein Handeln und seine Interaktion, gerade mit Franzi. Ich muss sagen, beide geben ein durchaus ungewöhnliches, jedoch sehr interessantes Protagoisten-Paar ab. Als Nebenfigur hat mich vor allem Nellie beeindruckt, denn obwohl sie so aufgeklärt zu sein scheint oder es zumindest vorgibt zu sein, so ist doch in ihr, das merkt der Leser sehr schnell, ein kleines verlassenes Mädchen, das mit ihrer Lebenssituation teils sehr überfordert ist und das Wenige, was noch in ihrem Leben beständig ist (wie die Freundschaft mit Franzi) um jeden Preis festhalten will. Den Schreibstil kann ich nur als sehr einfühlsam und realistisch beschreiben, sodass ich förmlich in das Buch eingesogen wurde und alle Hürden versucht habe, mit Franzi, Tucker und den anderen zu nehmen.

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Man nimmt seine Umgebung danach anders wahr
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 08.10.2015

Diese Geschichte ist sowieso für mich schon etwas Besonderes, weil ich Alexa Hennig von Lange selbst treffen durfte und sie mir verraten hat, was sie so inspiriert hat. „Die Welt ist kein Ozean“ ist wirklich besonders, vor allem weil ich mir so vorkam als ob ich immer als kleiner Geist... Diese Geschichte ist sowieso für mich schon etwas Besonderes, weil ich Alexa Hennig von Lange selbst treffen durfte und sie mir verraten hat, was sie so inspiriert hat. „Die Welt ist kein Ozean“ ist wirklich besonders, vor allem weil ich mir so vorkam als ob ich immer als kleiner Geist mit herumfliege. Es war so schön und leicht, aber auch so fern emotional. Ich konnte mir sehr gut vorstellen wie sich Franzi gegenüber Tucker fühlen muss, vor allem da ich es selbst wohl nicht so gut aushalten hätte können. Aber jetzt frage ich mich: Wie zur Hölle kann sich ein Mensch in einer derartig schnellen Zeit verlieben? Entweder es ist die Pubertät oder es ist etwas anderes. Hierbei geht es darum, dass Franzi bevor sie nach Australien geht ein Praktikum in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche machen möchte. Dabei kommt sie einem Patienten doch sehr nahe und das ist Tucker. Nicht nur, dass sich Franzi schnell verliebt, sondern die Geschichte selbst ist viel zu rasant und geht für mich nicht in meinen Kopf. Es waren wunderschöne Emotionen dabei und ich freute mich mit ihr oder trauerte. Manche Situationen waren mir aber einfach zu diffus und schnell. Ich konnte einfach nicht mitschwimmen in der Geschichte und das wiederrum machte mich etwas traurig. Die Protagonisten sind wundervoll ausgearbeitet und haben alle einen so eigenen Charakter, dass sich ein Regenbogen am Ende zusammensetzen kann, aber der Ablauf selbst ist wie ein Nudelauflauf. Alles durcheinander liegende Nudeln in einer leckeren Soße. Das Ende hat mich frustriert und eigentlich müsste jetzt noch eine weitere Geschichte über Tucker und Franzi geschrieben werden, denn hier ist eigentlich nicht mal Schluss mit lustig. Es gab Hoch und Tiefs und genau deswegen bekommt das Buch von mir eine Empfehlung an alle, denn vielleicht kommt es bei euch besser an, wer weiß! Der Schreibstil ist super und das Buch etwas für zwischendurch, also kann man damit nichts falsch machen. Außerdem nimmt man seine Umgebung nach dem Buch wohl noch etwas anders wahr als vorher. Also Augen auf, meine Lieben!

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Ein Roman der nachdenklich stimmt
von Nici´s Buchecke am 01.09.2015

Ein Cover, das echt die Augen magnetisch anzieht. Dazu ein Klappentext der mich angesprochen hat. Ich wollte nun wissen, was Franzi für eine Person ist und wie Tucker sie in seinen Bann zieht. Franzi ist ein behütetes Kind, dass sich für Dinge interessiert, die eine Herausforderung darstellen. Bloß nichts... Ein Cover, das echt die Augen magnetisch anzieht. Dazu ein Klappentext der mich angesprochen hat. Ich wollte nun wissen, was Franzi für eine Person ist und wie Tucker sie in seinen Bann zieht. Franzi ist ein behütetes Kind, dass sich für Dinge interessiert, die eine Herausforderung darstellen. Bloß nichts normales. Man merkt ihr ihre jugendliche Abenteuerlust an, aber trotzdem ist sie in ihren Denken doch schon sehr erwachsen. Ihre Gedankengänge und ihr Handeln fand ich für ihr Alter sehr reif und hab mir oft die Frage gestellt, ob ich so gehandelt und gedacht hätte. Sie ist eine sehr sympathische Persönlichkeit, die keine Vorurteile hat und hinter die Fassade der Menschen mit viel Einfühlungsvermögen schaut. Ich war wirklich von ihr angetan. Tucker, ja Tucker hat sich sofort in mein Herz geschlichen. Sein Schicksal und seine Art bewegten mich innerlich sehr. Auch wenn es manchmal ein bisschen zu viel Wunder war, wie er auf Franzi reagiert, war die Geschichte an sich doch sehr stimmig. Der Leser lernt hier sehr eindrucksvoll die Kinder- und Jugendpsychatrie kennen und das ein oder andere Mal musste sogar ich schlucken, weil es tief bewegt, welche Verhaltensmuster in diesem Buch geschildert werden. Es ist ein Jugendbuch, ganz klar, aber auch erwachsene Leser werden hier sicher bei der ein oder anderen Stelle ins Grübeln kommen. Ich musste bei einigen Sätzen in mich gehen und über die gelesenen Worte nachdenken. Es ist ein toller Roman, der bewegt, der zum Schmunzeln verleitet und sich auf romantische Art und Weise mit den Schattenseiten des Lebens auseinandersetzt. Wie Franzi sich letztlich entschieden hat finde ich mutig und bewunderswert.

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Tolles Buch über eine ungewöhnliche Liebe.
von Julia Lotz aus Aßlar am 14.08.2015

Inhalt: Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker –... Inhalt: Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat? (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Nicht nur das wunderschöne und fesselnde Cover des Buches hat mich angezogen. Nein, auch der Klappentext von Die Welt ist kein Ozean ist mehr als vielversprechend. Ich interessiere mich sehr für psychologischere Themen und der Klappentext verspricht da so einiges. Angefangen mit dem Buch, habe ich Franzi direkt schon tief in mein Herz geschlossen. Das ist vermutlich so, weil ich so viel von mir in ihr wiedererkenne. Sie ist zielstrebig und hat ein genaues Ziel vor Augen, auf das sie hinaus arbeitet. Nebenbei hat sie aber auch immer ein Auge auf andere, ist mitfühlend und möchte helfen, wo sie auch kann. Auch ich würde für meine Familie und meine Freunde alle noch so hoch gesteckten Ziele aufgeben, wenn es ihnen nicht gut geht, würde gleichzeitig aber nie vergessen, was ich noch alles erreichen will. So konnte ich mich direkt sehr gut in Franzi hineinversetzen und war sofort im Geschehen drin. Man merkt sofort, dass Alexa Henning von Lange schon viele Romane geschrieben hat. Sie hat einen sehr schönen Schreibstil herausgearbeitet, der sehr angenehm zu lesen ist und sehr viel Wiedererkennungswert hat. Wer außerdem Ach wie gut, dass niemand weiß gelesen hat, entdeckt außerdem viele bekannte Gesichter. Denn die Protagonistin dieses Buches ist die große Schwester von unserer Franzi. Diese macht ihr Praktikum in einer Psychiatrie und lernt dort Tucker kennen. Es ist so etwas, wie Liebe auf den ersten Blick. Tucker sieht nämlich verdammt gut aus, wenn man Franz Glauben schenken darf. Dumm nur, dass er 1. Nichts spricht und seine Vergangenheit ihm sehr zusetzt und 2. Franzi nach dem Praktikum unbedingt für ein Jahr nach Australien gehen will, wo sie, wenn sie die Aufnahmeprüfung besteht, ein Stipendium durch ihr Klavierspiel bekommt. Franzi ist hin und her gerissen zwischen dem Jungen, der plötzlich ausgerechnet zu ihr Vertrauen fasst und kleine Fortschritte macht, und ihrem großen Traum. Noch dazu kommt, dass alle aus ihrem Umfeld zusätzlich versuchen, sie in eine Richtung zu beeinflussen. So verläuft die Handlung nicht besonders spannend dafür aber mit vielen inneren und äußeren Konflikten, bei deren Lösung wir Franzi begleiten. Dadurch bekommt das Buch seinen ganz eigenen Reiz und wir sehen mal wieder, dass gut Bücher nicht unbedingt spannend sein müssen. Das Buch bietet viele interessante Konflikte rund um die Themen Liebe, Familie, Freundschaft und auch über die Arbeit in einer Psychiatrie. Leider nimmt letzteres im Verlauf des Buches immer mehr ab und die anderen Themen treten in den Vordergrund. Trotzdem konnte man zu Beginn sehr gute Einblicke erhalten. Leider waren mir neben Franzi nicht alle anderen Charaktere sympathisch. Sehr gefallen haben mir auf jeden Fall ihre Mutter und ihre große Schwester Sina. Mit Tucker bin ich leider nicht so wirklich warm geworden und auch Nellie, Franzis beste Freundin, hat mir überhaupt nicht gefallen. Vielmehr habe ich sie wirklich ein bisschen gehasst, da sie sich absolut egoistisch und nicht freundschaftlich verhalten hat. Mein wirkluch großer Kritikpunkt am Buch ist aber die Glaubwürdigkeit. Ich musste während des Lesens wirklich häufiger an Schau mir in die Augen, Audrey von Sophe Kinsella denken und bin der Meinung, dass da das Aus-der-Depression-holen ein bisschen besser und realistischer umgesetzt wurde. Denn dass Tucker zu Franzi Vertrauen fasst, liegt einzig daran, dass er sich ebenso zu ihr hingezogen fühlt, wie sie zu ihm. Ich kann nicht glauben, dass ein Love Interest eine teilweise mehrere Jahre andauernde Depression oder psychische Krankheit durch seine pure Anwesenheit heilen kann, indem er ohne Vorkenntnisse einfach anfängt mit dem Patienten zu reden. Aber wenn man es einfach als gegeben hinnimmt, kann man damit ganz gut leben und das Buch weiter genießen. Bewertung: Auch mich konnte Alexa Henning von Lange nun mit einem Buch begeistern. Ich bin sehr überzeugt von Franziska, dem Schreibstil, der Idee und ganz besonders vom Ende über das ich euch natürlich nichts verraten habe. Schade war nurm, dass ich mit Tucker nicht so warm wurde und ich die Geschichte unter dem Aspekt der Heilung von Tucker nicht wirklich glaubwürdig fand. Deshalb gibt es von mir 3,5 von 5 Füchschen, die ich auf 4 von 5 aufrunden werde. Vielen Dank an lovelybooks für die Zusendung des Buches für eine *Leserunde.

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Potenzial nicht zu 100% ausgeschöpft
von einer Kundin/einem Kunden aus Moosbach am 08.09.2015

Meine Meinung: Das ist seit langem wieder ein Jugendbuch, welches ich zur Hand genommen habe. Normalerweise finden sich diese eher selten auf meinem Stapel, jedoch haben mich Titel und Inhaltsangabe angesprochen. Man muss sagen, dass der Kern der Geschichte wirklich gut getroffen wurde, so wird ein Thema behandelt, welches nicht alltäglich... Meine Meinung: Das ist seit langem wieder ein Jugendbuch, welches ich zur Hand genommen habe. Normalerweise finden sich diese eher selten auf meinem Stapel, jedoch haben mich Titel und Inhaltsangabe angesprochen. Man muss sagen, dass der Kern der Geschichte wirklich gut getroffen wurde, so wird ein Thema behandelt, welches nicht alltäglich ist. Wie viele Jugendliche kennt man, die psychische Probleme haben, oder gar in einer Klinik verweilen müssen. Ich denke, da sind sich viele einig, dass diese doch eher der Minderheit angehören. Jedoch denke ich, dass dieses Problem immer mehr Verbreitung erfährt. Viele Jugendliche kommen mit ihrem "Freizeit-Stress" nicht mehr klar. Sie wissen nicht mehr was Freizeit wirklich ist, sondern hetzen von einem Termin zum anderen. Ob dies nun im Sportverein oder in der Musikschule ist. Die Eltern wollen selber Freizeit und versuchen so den Kindern so viel wie möglich zu ermöglich. Ob dies nun richtig oder falsch ist, sei dahingestellt. Dieses Buch behandelt aber weniger die Problematik der gestressten Kinder, sondern vielmehr die Problematik, dass sich Jugendliche in einer Stress-Situation befinden, der sie nicht entfliehen können. So wurde hier die psychische Krankheit durch einen schlimmen Unfall hervor gerufen. Ich finde den Schreibstil dieses Buches toll. Er ist angemessen für ein Jugendbuch, so dürfte jeder Jugendliche damit klar kommen. Vor allem die Ich-Form finde ich sehr passend, damit man sich mit Franzi identifizieren kann. Es fällt einem sehr leicht, da sie ein sehr nahbares Mädchen verkörpert. Der Beginn der Story ist auch wirklich viel versprechend, allerding flaut er ziemlich ab, wodurch man sich leicht langweilen kann. Das finde ich etwas schade. Könnte auch sein, dass viele das Buch dadurch zur Seite legen. Ich denke 3 Sterne sollten für dieses Buch auf jeden Fall gerechtfertigt sein. 4 Sterne sind mir schon fast ein bisschen zu viel, wobei ich kurz überlegt habe. Mal sehen, was wir von dieser Autorin noch hören. Fazit: Potenzial wäre vorhanden, die Umsetzung ist nicht zu 100% gelungen.

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Potenzial vorhanden
von Petra Donatz am 07.09.2015

2,5 Sterne Klappentext Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker –... 2,5 Sterne Klappentext Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat? Über die Autorin Alexa Hennig von Lange wurde 1973 geboren und begann bereits mit acht Jahren zu schreiben. 1997 erschien ihr Debütroman Relax, mit dem sie über Nacht zu einer der erfolgreichsten Autorinnen und zur Stimme ihrer Generation wurde. 2002 bekam sie den Deutschen Jugendliteraturpreis. Es folgten zahlreiche Romane für Erwachsene wie Jugendliche und Kinder, außerdem Erzählungen und Theaterstücke. Alexa Hennig von Lange lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Berlin. Meine Meinung Story Als ich mich für dieses Buch entschieden habe, hatte ich wirklich große Erwartungen, die leider nicht erfüllt worden sind. Die Geschichte ist einfach zu oberflächlich. Man erlebt als Leser die Geschichte von Franziska, die ein Praktikum in einer Klinik für psychisch kranke Jugendliche absolviert und sich Hals über Kopf in Tucker verliebt, der seit dem Tod seiner kleinen Schwester keinen Ton mehr von sich gegeben hat. Aber Franziska schafft es in wenigen Tagen ihn zu heilen, was die Ärzte zuvor in einem ganzen Jahr nicht geschafft haben. Dieses kam mir sehr überzogen und unglaubwürdig rüber. Zudem kamen mir viel zu wenig Emotionen rüber, was ich eigentlich bei der Thematik erwartet hatte. Das Buch war Stellenweise schon richtig langatmig und ich hatte Probleme wirklich am Ball zu bleiben. Wer hier eine große Liebesgeschichte erwartet, mit vielen Emotionen, der ist auf dem Holzweg, denn das Ganze ist ziemlich distanziert und eher unromantisch. Zudem wird nicht näher auf die psychischen Krankheiten, die Tucker und andere Kinder und Jugendliche haben, eingegangen, was ich sehr schade fand und letztendlich dazu geführt hat, das ich die Story zu oberflächlich fand. Schreibstil Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig zu lesen und ziemlich einfach gehalten, was mir gut gefallen hat. Leider kam bei ihren Erzählungen meine Fantasie und das Kopfkino nicht auf Touren, also blieb die Geschichte sehr blass und unscheinbar. Charaktere Franziska mochte ich eigentlich sehr, auch wenn ich mich nicht wirklich auf sie einlassen konnte. Ihr Handeln war nicht immer realistisch, was ich sehr schade gefunden habe. Auch Tucker kam mir Emotionsmäßig viel zu kurz. Seine Spontanheilung ist einfach sehr unrealistisch und grenzt wirklich eher an ein Wunder. Nellie, Franzis Freundin, mochte ich wirklich sehr gerne. Sie und ihre Taten, gaben dem Buch etwas Abwechslung und Spontanität. Mein Fazit Eine tolle Idee die hinter diesen Buchdeckeln steckt, die aber nicht wirklich zufriedenstellend umgesetzt wurde. Die Charaktere blieben mir zu blass und ihre Handlungen waren teilweise sehr unrealistisch und überzogen. Ich vergebe hier 2,5 von 5 Sternen. Autor: Alexa Hennig von Lange

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von Undine Herr aus Gotha am 12.08.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein romantischer Schmöker für zwischendurch, wer aber auf Tiefgang und Realitätsnähe - gerade im Bezug auf den psychiatrischen Teil - hofft, wird enttäuscht.

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