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Die zehn Kinder, die Frau Ming nie hatte

Roman

(1)

Der Erzähler dieser phantastischen Geschichte ist ein Handelsvertreter für Spielwaren, der regelmäßig nach China reist und immer im selben Hotel absteigt. Hier herrscht im Souterrain Frau Ming wie eine Königin über ihr kleines Reich. Er plaudert mit ihr, um sein Kantonesisch zu üben. Als sie ihm eröffnet, zehn Kinder zu haben, hält er sie für eine ausgemachte Lügnerin. Und doch hört er ihren Geschichten zu: über die unerschrockenen Zwillinge Kun und Kong, die beim Nationalzirkus Artisten werden, oder die verrückte Da-Xia, die als Kind von der Idee beherrscht war, Madame Mao zu töten. Am Ende kennt er die Lebensgeschichten aller inzwischen erwachsenen Kinder und weiß auch nicht mehr, was Phantasie, was wirklich ist, so sehr hat Frau Ming ihn mit ihren Geschichten betört. Doch dann erleidet Frau Ming einen Unfall und kommt ins Krankenhaus. Und sie hat nur einen Wunsch, ihre zehn Kinder zu sehen …

Ein geheimnisvolles Lebensmärchen, in dem aus Mangel Fülle wird.
Eric-Emmanuel Schmitt hat die Weisheit des Konfuzius und eine alltägliche Geschichte aus dem heutigen China auf faszinierende Weise zusammengeführt.

Rezension
Er ist meisterhaft darin, tiefe menschliche Wahrheiten wie nebenbei auszusprechen. Hans-Dieter Fronz Mannheimer Morgen 20141120
Portrait

Eric-Emmanuel Schmitt, geboren 1960 in Sainte-Foy-lès-Lyons, studierte Klavier in Lyon und Philosophie in
Paris. Anfang der 90er Jahre begann er als Autor für Theater, Film und Fernsehen zu arbeiten. Er lebt heute in Brüssel. Mit seinen kleinen Erzählungen über die großen Religionen der Welt wurde er international berühmt und gehört zu den erfolgreichsten Gegenwartsautoren in Frankreich. Seine Werke wurden in 40 Sprachen übersetzt und haben sich mehr als zehn Millionen Mal verkauft.
Mit einem eigenen Theater in Paris, das er 2012 erwarb, erfüllte sich Eric-Emmanuel Schmitt einen langersehnten Traum. Zuletzt erschien in deutscher Übersetzung: ›Die zehn Kinder, die Frau Ming nie hatte‹, Frankfurt am Main 2014

Literaturpreise:

Deutscher Bücherpreis 2004

Marlene Frucht, geboren 1980, übersetzt seit 2008 aus dem Französischen und Englischen. 2009 erhielt sie das Bode-­Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds. Zu ihren Autoren gehören Assia Djebar, Leila Marouane, Baptiste Beaulieu und Eric-­Emmanuel Schmitt.

Zitat
»lebendig und fesselnd erzählt, glänzend geschrieben und vorzüglich in Aufbau und Durchführung.«
Hans-Dieter Fronz, Stuttgarter Zeitung, 9.1.2015
»Er ist meisterhaft darin, tiefe menschliche Wahrheiten wie nebenbei auszusprechen.«
Hans-Dieter Fronz, Mannheimer Morgen, 20.11.2014
»Je länger er zuhört, desto mehr versinkt der Erzähler in Frau Mings wunderbar schillernden Familienanekdoten – und der Leser mit ihm.«
Stefan Volk, Berner Zeitung, 12.11.2014
»zeigt ›Frau Ming‹ auf 112 Seiten, wozu der literarische ›shortread‹ in der Lage ist: Zu einer feinsinnige Lektüre, die dazu anregt, innezuhalten und zu grübeln.«
Christopher Weckwerth, dpa, Westfälischer Anzeiger, 15.10.2014
»Ihm gelingt dabei ein Hohelied auf die Vielfalt der Ideen, eine poetische Absage an Oberflächlichkeit und Pragmatismus.«
Aachener Zeitung, 18.10. 2
»zeigt […] auf 112 Seiten, wozu der literarische ›short read‹ in der Lage ist: zu einer feinsinnigen Lektüre, die dazu anregt, innezuhalten und zu grübeln.«
Christopher Weckwerth, Eßlinger Zeitung, 18./19.10.2014
Von anderen erfolgreichen Kollegen seiner Generation unterscheidet ihn die Fähigkeit, unspektakuläre Geschehnisse spektakulär zu verpacken. Auch das ist letztlich Kunst.«
Ulf Heise, Freie Presse, 10.9.2014
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 112
Erscheinungsdatum 21.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-073589-8
Verlag S. Fischer
Maße (L/B/H) 215/125/17 mm
Gewicht 218
Originaltitel Les dix enfants que Mme Ming n'a jamais eu
Auflage 2
Buch (gebundene Ausgabe)
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Erscheint demnächst (Nachdruck)
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Frau Ming und die Weisheit des Konfuzius
von Ulrike Seine aus Rheine am 14.12.2014

Ein kleines entzückendes Buch voller Weisheit, welches uns nach China in die Heimat von Frau Ming und Konfuzius entführt. Hier erfährt ein französischer Handelsvertreter, daß die Wahrheit nicht immer die Wahrheit ist, und zwar von Frau Ming. Lesen und geniessen, lautet mein Tipp!

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Die Lehre des Konfuzius
von einer Kundin/einem Kunden aus Norderstedt am 18.02.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Nur eine einfache Toilettenfrau? Oh nein! Mme. Ming zeigt dem französischen Geschäftsmann mit jedem Besuch bei ihr was es mit der Lehre des Konfuzius auf sich hat. Sie lässt den Franzosen über sein eigenes Leben nachdenken und zeigt ihm die wichtigen Dinge im Leben. Jedes ihrer zehn erfundenen, oder... Nur eine einfache Toilettenfrau? Oh nein! Mme. Ming zeigt dem französischen Geschäftsmann mit jedem Besuch bei ihr was es mit der Lehre des Konfuzius auf sich hat. Sie lässt den Franzosen über sein eigenes Leben nachdenken und zeigt ihm die wichtigen Dinge im Leben. Jedes ihrer zehn erfundenen, oder auch nicht?, Kinder hatte eine besondere Gabe, wie auch wir alle eine besondere Gabe haben. Sie muss nur gefunden werden. Ein bezauberdes Buch wie alle von Eric-Emmanuel Schmitt

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