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Die Zelle

Thriller

(26)

Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie im Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater.

Rezension
"Jonas Winner erzählt aus der Perspektive eines elfjährigen Jungen und erzeugt über weite Passagen auch ohne Blutvergießen eine beklemmende, beängstigende Atmosphäre." Börsenblatt, 28.01.2016
Portrait
Jonas Winner, geboren 1966 in Berlin, promovierter Philosoph, arbeitete nach dem Studium in Berlin und Paris als Journalist, Redakteur für das Fernsehen und als Drehbuchautor (ARD, ZDF, Sat.1). Sein Selfpublishing-Bestseller "Berlin Gothic" sorgte im Netz für Furore. 2012 feierte er mit dem Thriller "Der Architekt" einen großen Erfolg. Der Autor lebt mit seiner Familie in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 11.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51276-0
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 190/125/27 mm
Gewicht 290
Verkaufsrang 26.758
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Spannung pur
von einer Kundin/einem Kunden aus Lichtenstein am 18.02.2016

Diese Buch ist eines der spannendsden, das ich in einem längeren Zeitraum gelesen habe. Es fesselt einen von Anfang an, denn die Erlebnisse des kleinen Sammy sind einfach unglaublich, gruselig, spannend und mehr oder weniger einmalig. Man kann nicht fassen, was dem Protagonisten und seiner Familie sowie... Diese Buch ist eines der spannendsden, das ich in einem längeren Zeitraum gelesen habe. Es fesselt einen von Anfang an, denn die Erlebnisse des kleinen Sammy sind einfach unglaublich, gruselig, spannend und mehr oder weniger einmalig. Man kann nicht fassen, was dem Protagonisten und seiner Familie sowie seinem Umfeld widerfährt. Es tun sich wirkliche menschliche Abgründe auf. Es zeigt sich auch wieder einmal, dass Genie und Wahnsinn oft dicht beieinander liegen. Die Geschichte packt den Leser und zieht ihn in ihren Bann. Ich bin begeistert und kann die Lektüre nur empfehlen.

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Ein unglaublicher Thriller, der nichts für zarte Gemüter ist!
von Tina Bauer aus Essingen am 14.02.2016

Als Sam nach Berlin in die schöne Villa zieht, hofft er, dass er spannende Ferien mit neuen Freunden erlebt. Doch anstatt Freunde zu finden, findet er sich nur schwer alleine in diesem großen Haus zurecht. Das Au-Pair Hannah verhält sich seit dem familiären Umzug von London nach Berlin seltsam... Als Sam nach Berlin in die schöne Villa zieht, hofft er, dass er spannende Ferien mit neuen Freunden erlebt. Doch anstatt Freunde zu finden, findet er sich nur schwer alleine in diesem großen Haus zurecht. Das Au-Pair Hannah verhält sich seit dem familiären Umzug von London nach Berlin seltsam und sein Bruder Linus hängt nur noch mit seinen Freunden ab. Als Sam versucht, da die Mutter ihrer Karriere nacheifert, mehr mit seinem Vater, dem Filmmusikkomponisten zu unternehmen, gerät alles aus den Fugen. Was Sam herausfindet, kann und will er niemandem erzählen bis er selbst fast daran zugrunde geht. Ein dunkles Geheimnis verbirgt sein Vater in den alten Luftschutzkellern unter dem Haus und ausgerechnet Sam kommt ihm auf die Spur. Sams Kindheit ist mit einem Schlag beendet und die blutige Wahrheit über das eingesperrte Mädchen kommt ans Licht. Doch selbst nach über 200 Seiten Spannung und dem glasklaren Verdacht der Identität des Täters wird daraus ein Spießrutenlauf, der seines gleichen sucht! Ein unglaublicher Thriller, der nichts für zarte Gemüter ist! Packend, mitreißend und mit einer brutalen Wendung der Wahrheit.

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Packend, spannend, verstörend!
von Sabine Mach aus München am 13.02.2016

"Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie in Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet... "Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie in Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater." Jonas Winner schafft es mit seinem Buch den Leser zu fesseln. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen, denn ich wollte unbedingt wissen was passiert. Der Schriftsteller führt den Leser oft in die Irre, man weiß nicht mehr was Realität ist und was Fiktion, alles verschwimmt und es entsteht eine Unsicherheit, die den Atem raubt. Die Schauplätze sind teilweise sehr unheimlich, aber leider so gut beschrieben, dass man meint man ist mittendrin. Die Charaktere sind auch sehr gut dargestellt, vor allem der elfjährige Sammy. Man kann sich gut in seine schreckliche Situation hineinversetzen und spürt seine Angst und Neugier. Immer wenn ich dachte, der Auflösung ein Stück näher zu sein, reißt der Autor noch einmal das Ruder herum und die Geschichte nimmt eine andere Wendung. Dies erhöht natürlich die Spannung, was durch die detaillierte Schilderung der einzelnen Abschnitte auch noch verstärkt wird. Das Ende hat mich sprachlos zurück gelassen und auch wenn doch noch einige Fragen offen bleiben kann ich das Buch nur weiter empfehlen. Es ist verstörend und spannend, und wer Psychothriller liebt, wird begeistert sein.

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Unheimlicher Psychothriller
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberbiberg am 12.02.2016

Anders als auf den ersten Blick zu erwarten, dreht sich Jonas Winners "die Zelle" nicht ausschließlich um einen kleinen, bedrohlichen Bunker, sondern vor allem um zwischenmenschliche Beziehungen sowie dem scheinbaren Realitätsverlust. Inhalt: Im Mittelpunkt steht der Neubeginn in Berlin, wohin die Familie des 11-jährigen Sammy mitsamt Kindermädchen zieht. Aus einer Mischung... Anders als auf den ersten Blick zu erwarten, dreht sich Jonas Winners "die Zelle" nicht ausschließlich um einen kleinen, bedrohlichen Bunker, sondern vor allem um zwischenmenschliche Beziehungen sowie dem scheinbaren Realitätsverlust. Inhalt: Im Mittelpunkt steht der Neubeginn in Berlin, wohin die Familie des 11-jährigen Sammy mitsamt Kindermädchen zieht. Aus einer Mischung aus purer Langeweile und gleichzeitig Neugier folgt Sammy seinen als Filmkomponisten tätigen Vater in einen Luftschutzbunker, wo er eine grausige Entdeckung macht: Ein höchstens 15-jähriges Mädchen ist dort in einer kleinen Zelle gefangen. Als er sich am Folgetag vergewissern möchte, ob das Mädchen noch da ist, stellt er fest, dass die Zelle leer ist. Mit der Weile zweifeln nicht nur Polizei und Familie an der Geschichte, sondern auch er selbst. Der Roman ist aus der Sicht des mittlerweile etwa 30-jährigen Sammy geschrieben, der nach einer kurzen Vorstellung seines Selbst die Ereignisse in jenem Sommer als 11-Jähriger chronologisch berichtet. Erst am Ende des Buchs wird dem Leser mittels ärztlichen Protokolls ein Teil der Auflösung präsentiert. Stilistisch erinnerte mich das Buch an diverse Schauermärchen. Aus einer Nacherzählung scheinbar normaler Umstände entwickelt sich durch kaum erklärbare Ereignisse eine äußerst umheimliche Atmosphäre. Anders als in den übersinnlichen Schauermärchen sind die Schilderungen im Großen und Ganzen durchaus realistisch, wenn man von einigen Ausnahmen absieht. Der von Erinnerungen verfälschte Rückblick und der zunehmende Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit des Protagonisten sorgen für immer größeren Zweifel, welche mögliche Erklärung nun die Richtige für das Mädchen in der Zelle sein könnte. Die Spannung um die Auflösung steigert sich von einer Wende zur nächsten, am Ende bleibt immer noch Raum für eigene Interpretation, auch wenn zumindest ein großes Rätsel zu 100% gelöst wird. Die Charaktere bleiben, wie aus der Sicht eines 11-Jährigen nicht anders zu erwarten, nicht vollständig greifbar. In diesem Fall ist das jedoch nicht negativ zu werten, da ein Teil der Spannung auf genau dieser Art von Unsicherheit basiert. Sammy stellt bis zum Schluss den interessantesten Charakter da, allein schon deshalb, weil er es auch im Erwachsenenalter kaum schafft, über die vergangenen Ereignisse altersangemessen zu reflektieren. Dies lässt entsprechende Mutmaßungen über den geistigen Zustand von Sammy zu, auch wenn sich der Leser darüber niemals vollkommen sicher sein kann. Als Psychothriller überzeugt "Die Zelle" mehr als eindeutig. Wer einen normalen Thriller mit actionlastigen Szenen erwartet, wird eher enttäuscht sein.

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Sammy`s Alptraum
von claudi-1963 aus Schwaben am 07.02.2016

Der 11 jährige Sammy zieht mit seinen Eltern,Bruder Linus und dem AuPair Hannah von London nach Berlin, weil seine Mutter dort eine Anstellung an der Oper bekommen hat. Sein Vater arbeitet zu Hause an Kompositionen für Filmmusik, sehr düsterer Filme. Eines Tages bemerkt Sammy wie sein Vater in einer Hütte im... Der 11 jährige Sammy zieht mit seinen Eltern,Bruder Linus und dem AuPair Hannah von London nach Berlin, weil seine Mutter dort eine Anstellung an der Oper bekommen hat. Sein Vater arbeitet zu Hause an Kompositionen für Filmmusik, sehr düsterer Filme. Eines Tages bemerkt Sammy wie sein Vater in einer Hütte im Garten verschwindet und als er ihm nachfolgt ist die Hütte leer, nur eine Falltür in den Keller sieht er. Neugierig wie er ist steigt er hinab und entdeckt ein Tunnelsystem (u.a. auch mit einer Bowlingbahn), sehr wahrscheinlich aus dem 2 Weltkrieg. Als er wieder nach oben klettert entdeckt er eine gummiausgekleidete Zelle in dem ein junges Mädchen steckt, das er sprachlich nicht versteht, aber das dort gefangen gehalten wird. Dieses Ereignis lässt ihn nicht mehr los und so geht er am nächsten Tag wieder zur selben Stelle, allerdings ist die Zelle leer. Aber diese Erlebnis beschäftigt ihn weiter, da er seinen Vater verdächtigt dem Mädchen etwas getan zu haben, will er sich seinem Bruder anvertrauen. Linus glaubt jedoch Sammy kein Wort, als dann der Nachbar die Geschichte der Vorbesitzer erzählt, werden die Ängste Sammy´s immer größer bis hin zu Tagträumen. Einige Zeit später lernt er dann Marina das Nachbarkind kennen, ihr kann er sich das erste Mal so richtig anvertrauen. Doch dann ist auch sie verschwunden und wer wird verdächtigt Sammy´s Vater und die Ereignisse spitzen sich immer mehr zu. Meine Meinung: Schon lange habe ich kein so ein emotional spannendes Buch gelesen. Der Autor fesselt den Leser ein bißchen in Steven King Manier, so das man von dem Roman so fasziniert ist das man ihn nicht mehr aus der Hand legen kann. Es erwartet einen in diesem nicht nur actionreiche Spannung, sonder vor allem emotionale Spannung die einen nicht mehr los lässt. Dieser Autor weiß nur zu gut wie man die Leser überraschen und täuschen kann. Mehrmals werden in diesem Buch falsche Fährten gelegt, so das man dadurch immer noch neugieriger wird.Das Ende hat mich dann etwas verstört zurück gelassen. Ich muss sagen das diese Buch eher in die Psychothriller Genre gehört. Das Cover ist sehr einfach gehalten, jedoch durch die düsteren Farben spricht es einen an. Auch der Titel und die Kurzinfo hatten zu mindestens mich sehr neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Manche Seiten und Szenen sind sicher für etwas zartbesaitete Leser nichts, aber die sollten dann auch besser keine Thriller lesen. Für mich ist Jonas Winner eine absolute Überraschung und ich kann diese Buch nur jedem weiterempfehlen. Darum auch die Höchstnote für dieses Meisterwerk.

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Warte, warte noch ein Weilchen...
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 06.02.2016

Klappentext: Warte, warte nur ein Weilchen... Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie in Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die... Klappentext: Warte, warte nur ein Weilchen... Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie in Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater. Leseerfahrung: In diesem Thriller "Die Zelle" von Jonas Winner lernen wir zu Beginn der Handlung gleich Sammy kennen. Fast biografierartig berichtet Sammy in der Ego-Perspektive wie sie nach Berlin zogen, seine neue Heimat mit der er zunächst gar nicht glücklich ist. Aus Langeweile stöbert er damals elfjährig in den Sommerferien - was soll er sonst auch anderes machen - in seinem neuen Heim, einer alte Jungenstilvilla, herum. Dann entdeckt er eine Falltür unter einer Gartenhütte, unter dieser es Schachte und Gänge gibt. Seinen Vater suchend steigt er dort hinab und entdeckt ein komplettes Tunnelsystem bis er ein metallisches Klopfen wahrnimmt und eine Zelle entdeckt, in der er ein püppchenhaftes Mädchen entdeckt. Ein Mädchen mit weißem Daddy, das ängstlich >>DADDY NOOOO...!" brüllt. Doch am nächsten Tag ist das Mädchen nicht mehr dort und Sammy zeichnet dafür nur einen verantwortlich...seinen Vater... Meine Güte, war das ein Thriller. Nein, kein Thriller: Ein wahrer Psychothriller. Die ersten Kapitel, wie Sammy durch das Tunnelsystem stöbert sind schon mehr als spannend, aber ab da, als er die Zelle findet, kann man mit dem Lesen kaum mehr aufhören. Der Autor legt soviele Blindspuren, dass man bald nicht mehr weiß, wem man noch trauen kann, wer gut und wer böse ist und was real und was Fantasie ist. So viele Szenen, die einem wirklich das Blut in den Adern gefrieren lassen und einem Angst machen. Der gesamte Thriller lief während des Lesens wie ein Film vor meinen Augen ab. Dadurch dass Sammy uns seine Sicht der Dinge berichtet, bleibt diese eher subjektiv. Erst später gegen Ende des Thrillers, beim Lesen des Protokolls und der Tonbandaufzeichnung schleicht sich dann die Objektivität hinzu. Ein super-fesselnder Thriller, der an geballter Spannung auf 330 Seiten kaum zu überbieten ist und der sich flüssig lesen ließ. Sehr gerne von mir 5 Sterne!

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Wahrheit oder Schizophrenie? – Dieser Thriller ist ein Meisterwerk der Irreführung
von jutscha am 05.02.2016

Der elfjährige Sammy ist mit seinen Eltern, dem älteren Bruder und einem Aupairmädchen von London nach Berlin in eine alte Jugendstilvilla gezogen. Da Ferien sind und er noch niemanden kennt, erkundigt er das Haus und die Umgebung. Durch Zufall findet er, als er heimlich seinem Vater folgt, einen alten... Der elfjährige Sammy ist mit seinen Eltern, dem älteren Bruder und einem Aupairmädchen von London nach Berlin in eine alte Jugendstilvilla gezogen. Da Ferien sind und er noch niemanden kennt, erkundigt er das Haus und die Umgebung. Durch Zufall findet er, als er heimlich seinem Vater folgt, einen alten Stollen unter dem Haus, der wohl irgendwann mal als eine Art Luftschutzbunker gegraben wurde. Sogar eine alte Kegelbahn gibt es hier. Sammy begibt sich, neugierig wie er ist, auf Entdeckungsreise und findet zufällig eine abgeschlossene Zelle, in der ein asiatisches Mädchen gefangen gehalten wird. Sie versteht ihn nicht, sagt immer nur „DADDYYYY NOOOOOO“. Hat sein Vater sie hier eingesperrt? Er verspricht ihr, Hilfe zu holen, doch kann er damit tatsächlich zu seinem Vater gehen? Am nächsten Tag ist die Zelle leer, und Sammy weiß nicht, wem er vertrauen kann. Die Menschen um ihn herum beginnen sich zu verändern. Verbergen sie etwas? Es geschehen Dinge, die rational kaum zu erklären sind. Was geht hier vor sich? Soll er seinen Vater verraten? Was wird dann aus ihm? Oder hat er mit dem Verschwinden des Mädchens gar nichts zu tun? Jonas Winner ist ein Meister der Irreführung. Zu keinem Zeitpunkt war ich mir sicher, was mit dem Mädchen passiert ist und wer dafür verantwortlich ist. Ständig musste ich meine Meinung revidieren, die Überlegungen den Geschehnissen anpassen. Irgendwann wusste ich nicht mehr, was tatsächlich passiert und was Einbildung des Protagonisten ist. Ist der Junge krank? Ist der Vater krank? Ist ein Dritter involviert? Im Roman tun sich irgendwann Abgründe auf, die mich als Leserin sprachlos gemacht haben, entsetzt darüber, was einem kleinen Jungen alles passieren kann, ohne dass es jemand mitbekommt. Das Buch hat mir extrem gut gefallen, es ist spannend und fesselnd von Anfang bis zum Schluss. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar, dennoch anspruchsvoll. Bis zum Epilog war mir nicht klar, was tatsächlich passiert ist. Das Ende dann vollkommen überraschend, dennoch logisch und durchdacht. Es ist ein erstklassiger Thriller, in dem Fiktion und Wahrheit kaum zu unterscheiden sind, und das macht ihn ungemein interessant. Diesen Thriller kann ich ganz klar nur mit vollen 5 von 5 Sternen bewerten und gebe eine unbedingte Leseempfehlung.

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Intensiv, schockierend, Spannung pur
von einer Kundin/einem Kunden am 05.02.2016

Ein Wechselbad der Gefühle Immer wieder treten unerwartete Wendungen ein, mit denen man wirklich nicht rechnet. Ich habe die Gefühle, die Verzweiflung, die Hoffnung und die Angst des elfjährigen Sammy so nah erlebt, dass ich das Gefühl hatte in seiner Haut zu stecken. Es war ergreifend. Das ist eine Kunst, die... Ein Wechselbad der Gefühle Immer wieder treten unerwartete Wendungen ein, mit denen man wirklich nicht rechnet. Ich habe die Gefühle, die Verzweiflung, die Hoffnung und die Angst des elfjährigen Sammy so nah erlebt, dass ich das Gefühl hatte in seiner Haut zu stecken. Es war ergreifend. Das ist eine Kunst, die Jonas Winner sehr gut versteht. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. So erschütternd und intensiv empfinde ich die Geschichte. An Spannung kaum zu übertreffen, die bis zum Schluss nicht abnimmt. Von mir bekommt dieser nerven verzehrende Thriller 5 Sterne, da er alle meine Erwartungen mehr als erfüllt hat. Nun muss ich mir neue Fingernägel wachsen lassen, da sie doch unter der extremen Spannung des Buches gelitten haben. :)

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Spannung von der ersten bis zur letzten Seite
von Anne2801 aus Kassel am 31.01.2016

Inhalt: Der elfjährige Sammy erzählt zwanzig Jahre nach den Geschehnissen davon, wie er mit elf Jahren gemeinsam mit seinen Eltern, seinem Bruder und dem Au Pair Mädchen Hannah von London nach Berlin Grunewald gezogen ist. Aufgrund von Langeweile beginnt er, das Grundstück um die alte Villa herum zu erkunden und macht... Inhalt: Der elfjährige Sammy erzählt zwanzig Jahre nach den Geschehnissen davon, wie er mit elf Jahren gemeinsam mit seinen Eltern, seinem Bruder und dem Au Pair Mädchen Hannah von London nach Berlin Grunewald gezogen ist. Aufgrund von Langeweile beginnt er, das Grundstück um die alte Villa herum zu erkunden und macht dabei eine erschreckende und alles verändernde Entdeckung: Im Tunnelsystem unter dem Familiengarten stößt er auf ein Mädchen - nur unwesentlich älter als er selbst - das in einer Zelle gefangen gehalten wird. Als Sammy am folgenden Tag erneut nach dem Mädchen sehen möchte ist nicht nur das Mädchen selbst verschwunden, sondern auch alle Spuren, die einen Hinweis auf ihre Existenz in der Zelle gegeben hätten. Aufgrund des seltsamen Verhaltens seines Vaters zieht Sammy einen folgenschweren Schluss: Sein Vater hat etwas mit dieser Sache zu tun.... persönliche Meinung zum Buch: "Die Zelle" von Jonas Winner ist von der ersten bis zur letzten Seite so spannend geschrieben, dass es mir schwer gefallen ist, das Buch überhaupt aus der Hand zu legen. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht des elfjährigen Sammy - also aus der ich-Perspektive. Dies führt dazu, dass die anderen Charaktere im Buch nur sehr einseitig beleuchtet werden und man als Leser nur das erfährt, was für Sammy selbst erwähnenswert scheint. Sammys Gedanken jedoch werden genau geschildert und immer wieder in Form von kursiven Einschüben in die eigentliche Erzählung integriert. Dies stört den Lesefluss wider Erwarten nicht im Geringsten, vielmehr ist es eine Bereicherung für den Inhalt und sorgt dafür, dass man sich als Leser besser mit Sammy identifizieren bzw in seine Lage hineinversetzen kann. Insgesamt lässt sich "Die Zelle" sehr gut und flüssig lesen. Der Schreibstil ist anschaulich, verzichtet dabei aber auf allzu ausschweifende Erläuterungen. Die Handlung im Buch beginnt sehr schnell an Fahrt aufzunehmen, sodass ich als Leserin mich sofort ans Buch gefesselt gefühlt habe und schon schnell gar nicht mehr aufhören konnte mit dem Lesen, weil ich unbedingt erfahren wollte, ob Sammy mit seiner Vermutung Recht behält und wie sich die Erzählung entwickelt. Oft gab es Stellen, an denen man sich sicher war, man wisse wer für all das negative Geschehen verantwortlich ist, nur um ein paar Seiten später zu erfahren, dass man diese Theorie doch wieder über den Haufen werfen kann. Die Figuren im Buch entwickeln eine ganz eigene Dynamik, was - gepaart mit der andauernden Spannung - dazu führt, dass dieses Buch ein echtes Highlight ist. Fazit: "Die Zelle" von Jonas Winner ist etwas für alle, die gern einen guten Thriller mit unvorhersehbaren Wendungen lesen und wird von mir mit fünf Sternen bewertet und uneingeschränkt weiterempfohlen.

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"Die Zelle" von Jonas Winner
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwarzenbek am 21.04.2016

Inhalt: Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendvilla in Grunewald macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen... Inhalt: Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendvilla in Grunewald macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater. Eindruck: "Die Zelle" ist ein Psychothriller der ganz feinen Art. Zwar auch mit blutigen Szenen, überwiegend aber Nerven aufreibend. Dem Leser bleibt bis zum Schluss verborgen, was sich hinter der ganzen Geschichte verbirgt. Der sympathische kleine Sammy bleibt das ganze Buch über der zu schützenden arme kleine Junge, dem scheinbar der Umzug von London nach Berlin psychisch so zu schaffen macht, das er in Depressionen mit manischen Zügen verfällt. Die Eltern beide Musiker, haben keine Zeit für die Kinder und drehen sich ausschließlich jeder um sich selbst. Der Bruder - Linus - bleibt bis zum Ende eine blasse Randgestalt - nicht weiter der Rede wert. Sammy's Vater mutiert schnell zum Unsympathen. Was ist hier Realität ? Was Wahnvorstellung ? Im ersten Teil - nachdem Sammy die kleine Yoki in der Zelle entdeckt - hat das Buch kleine Längen, die jedoch durch den flüssigen und fesselnden Schreibstil von Jonas Winner, nicht weiter ins Gewicht fallen. Man ist so gefesselt und von Neugier getrieben, dass es einfach weiter gehen muss. Der zweite Teil nimmt dann rasant Fahrt auf und der Spannungsbogen dehnt sich und dehnt sich. Für mich teilweise ein echte Herausforderung der Nerven, vor allem die Frage, was ist mit Yoki ? Fiktion oder grausame Realität ?! Fazit:Ein toller Thriller mit einem intelligent ausgearbeiteten Ende. An vielen Stellen hatte ich Herzklopfen und Gänsehaut, an anderen wiederum war ich fassungslos - so wie es bei einem Thriller eben sein soll. "Die Zelle" kann ich jedem Fan dieses Genres empfehlen !

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Typisch 'winnerscher' Thriller
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 15.03.2016

Rezension: Da mir alle bisher gelesenen Bücher von Jonas Winner richtig gut gefallen haben, war ich sehr gespannt auf seinen neuesten Thriller „Die Zelle“. Zwar ist der Plott dieser Story nicht ganz so ‚anspruchsvoll-verwirrend‘, wie z. B. bei „Der Architekt“, doch eine spannende Geschichte steckt dennoch dahinter. Bis auf die letzten... Rezension: Da mir alle bisher gelesenen Bücher von Jonas Winner richtig gut gefallen haben, war ich sehr gespannt auf seinen neuesten Thriller „Die Zelle“. Zwar ist der Plott dieser Story nicht ganz so ‚anspruchsvoll-verwirrend‘, wie z. B. bei „Der Architekt“, doch eine spannende Geschichte steckt dennoch dahinter. Bis auf die letzten wenigen Seiten und gelegentliche Zwischensequenzen ist alles aus der Egoperspektive des damals 11-jährigen Sammy erzählt, der sich in der Gegenwart an die Geschehnisse seiner Kindheit zurückerinnert. Zeitsprünge gibt es aber kaum, so dass sich der Hauptplott in der Kindheit des Protagonisten Sammy abspielt – perfekt , um direkt in die Vergangenheit einzutauchen. Richtig gut gemacht fand ich vor allem, dass immer wieder in kursiver Schrift Sammys Gedanken aufgeführt werden. So kann sich der Leser noch besser in das Kind hineinversetzen, wenn es z. B. mit seinem Vater redet, ihn aber aus Angst anlügt, da die wirkliche Meinung direkt hinter der wörtlichen Rede steht – nur eben in kursiver Schrift. Außerdem in kursiver Schrift findet man hin und wieder Auszüge aus Sicht des Täters während seiner Taten. Spannend an dieser Stelle ist, dass man bis auf ein, zwei Hinweise nicht erfährt, wer sich genau dahinter verbirgt. Man sollte dieses Buch auf jeden Fall sehr aufmerksam lesen, damit einem nichts entgeht. Zur Story selbst – Sammys Familie, inkl. dem Au-pair-Mädchen, zieht von London nach Berlin. Die Mutter ist Theaterschauspielerin, der Vater komponiert düstere Filmmusik. Da die Ferien gerade erst beginnen und er noch niemanden in Berlin kennt, langweilt sich der 11-Jährige natürlich und stromert über das große Grundstück. Dabei stößt er auf einen Luftschutzbunker und in ihm auf ein völlig verstörtes, eingesperrtes Mädchen, das er durch ein Gucklock beobachten kann. Für Sammy steht fest – eigentlich kann nur sein Vater dahinterstecken, der mit Sammys Bruder schon ein paar Wochen eher nach Berlin fuhr. Diesen darauf ansprechen traut er sich aber nicht. In dem Jungen baut sich dadurch ein unglaublicher Druck auf, der sich schließlich auf eine für die ganze Familie sehr unangenehme Art und Weise in der Öffentlichkeit entlädt und die Geschichte richtig ins Rollen bringt. Zudem findet Sammy noch eine Gefährtin, das Nachbarsmädchen, die er einweiht und die ihm versucht zu helfen, sich dabei aber selbst in höchste Gefahr bringt. Mir hat dieser Thriller richtig gut gefallen, vor allem, weil der Autor immer wieder mit den möglichen Wahrheiten spielt. Nimmt der Leser an, er ist dem Geheimnis auf die Spur gekommen, lässt Winner den Wind drehen und plötzlich scheint wieder alles ganz anders zu sein. Und so viel kann ich verraten: Wie die Sache letzten Endes tatsächlich ausgeht, hatte ich als Lösung überhaupt nicht in Betracht gezogen. Wer also auf Psychothriller steht, die nicht so leicht zu durchschauen sind: Der neue Thriller von Jonas Winner ist euer Ding. Fazit: Spannend und fesselnd bis zur letzten Seite.

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Einbildung oder nicht
von einer Kundin/einem Kunden aus Aetingen am 12.03.2016

Um was geht es => Ein Luftschutzbunker, ein junges asiatisches Mädchen welches eingesperrt ist, ein Vater der durchdreht und sich komisch verhält und Sammy der versucht alles aufzuklären. Sammy zog mit seiner Familie nach Berlin. Es sind gerade Sommerferien uns Sammy verbringt die Zeit alleine draussen und macht mysteriöse... Um was geht es => Ein Luftschutzbunker, ein junges asiatisches Mädchen welches eingesperrt ist, ein Vater der durchdreht und sich komisch verhält und Sammy der versucht alles aufzuklären. Sammy zog mit seiner Familie nach Berlin. Es sind gerade Sommerferien uns Sammy verbringt die Zeit alleine draussen und macht mysteriöse Entdeckungen.... Meine Meinung: Spannung pur, von der ersten Seite an. Der Autor zieht die Geschichte nicht künstlich in die Länge, die Spannung bleibt konstant auf hohem Level. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und wollte wissen was ist da nun passiert in diesem Luftschutzbunker.. was ist wahr, wer lügt, was ist mit den Nachbaren, was hat es mit dem Haus zu tun .... Mehr will und kann ich nicht verrraten aber zum Schluss wird es nochmals sehr spannend ... Ich kann das Buch nur empfehlen.

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Unerträglich grausam!
von goat am 03.03.2016

In den Sommerferien zieht der elfjährige Sammy mit seinen Eltern nach Berlin in eine Jugendstilvilla mit einem großen Grundstück, auf dem sich noch ein Luftschutzbunker befindet. Im Gegensatz zu seinem großen Bruder Linus, der bereits einige Wochen zuvor mit dem Vater und den Möbelpackern vorausgefahren ist, konnte Sammy noch... In den Sommerferien zieht der elfjährige Sammy mit seinen Eltern nach Berlin in eine Jugendstilvilla mit einem großen Grundstück, auf dem sich noch ein Luftschutzbunker befindet. Im Gegensatz zu seinem großen Bruder Linus, der bereits einige Wochen zuvor mit dem Vater und den Möbelpackern vorausgefahren ist, konnte Sammy noch keine neuen Freundschaften schließen. Um die Langeweile zu vertreiben, erkundet er sein neues Zuhause und sieht zufällig, wie sein Vater die Gartenhütte betritt, die er immer schön sorgfältig wieder verschließt. Sammy schleicht ihm nach und findet so den Zugang zu dem Bunker, in dem er eine erschreckende Entdeckung macht. Durch eine schmale Öffnung in einer Wand schaut ihm ein verängstigtes Mädchen entgegen, eingesperrt in eine Zelle, die mit Gummifolie ausgekleidet worden ist. Sammy verspricht dem Mädchen, Hilfe zu holen und obwohl das Mädchen Sammys Sprache weder versteht noch spricht, schafft sie es, ihm begreiflich zu machen, dass er auf keinen Fall seinen Vater holen darf. Als Sammy am nächsten Tag wieder vor der Zelle steht, ist diese leer und das Mädchen spurlos verschwunden. Sammy wird klar, dass nur sein Vater dahinterstecken kann … Welch grauenhafte Vorstellung, dass der eigene Vater ein Mädchen gefangen halten könnte. Von einem Tag auf den anderen bricht Sammys Welt zusammen. Jonas Winner hat ein Horrorszenario geschaffen und lässt von diesem aus der Sicht des elfjährigen Sammy berichten. Verstörend und unbegreiflich kam mir das Ganze vor und ich hatte eine Gänsehaut beim Lesen. Ich bekam unweigerlich sofort Mitleid mit dem armen Sammy. Es ist schon schwer, wenn beide Elternteile beruflich so eingespannt sind, dass für die Kinder keine Zeit bleibt. Diese Aufgaben übernimmt in diesem Fall das Au-Pair-Mädchen, welches sich auch bereits in London um die beiden Jungen gekümmert hat. Sammys Vater ist Komponist für Filmmusik und seine Mutter arbeitet an der Oper, was bedeutet, dass die beiden Eheleute sich eher selten sehen. Der Umzug nach Berlin trifft Sammy ganz besonders hart, weil er all seine Freunde aufgeben musste und somit niemanden um sich hat, mit dem er sich die Zeit in den Ferien vertreiben kann. Sein Bruder Linus ist ein paar Jahre älter und möchte sich mit seinem kleinen Bruder nicht abgeben. Folglich hat Sammy auch niemanden, dem er sich anvertrauen kann, als er dieses Mädchen in der Zelle entdeckt. Dieser Thriller ist einer der etwas ruhigeren Sorte, dessen Hauptaugenmerk auf dem Familienleben liegt. Hier tun sich Abgründe auf und man möchte die ganze Zeit rufen: „Halt, hier läuft was falsch. Kann nicht mal jemand eingreifen?“ Und dann wiederum gibt es Szenen, da standen mir die Haare zu Berge ob der unerträglichen Grausamkeit. „Die Zelle“ lässt sich schon eher als Psychothriller betiteln. Über ein paar Seiten gibt es einige Längen, die auch für mich der Grund sind, warum ich einen Stern abgezogen habe. Ansonsten verspricht der Roman viel Spannung und wartet zum Schluss noch mit einer großen Überraschung auf. Vier Sterne gibt es von mir.

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Toll!
von einer Kundin/einem Kunden aus Leer am 22.02.2016

Inhalt: Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie in Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet... Inhalt: Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie in Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater. Meine Meinung: Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bei dem Autor für dieses Leseexemplar bedanken :) In diesem Thriller begleitet man den 11-jährigen Sammy. Ich finde das immer ganz besonders, wenn ein Kind die Geschichte 'erzählt'. Ich konnte mich sehr gut in ihn hineinversetzen und seine Gefühle gegenüber seinem Vater gut nachvollziehen. Einerseits liebt er ihn aber andererseits war da dieses Mädchen in dem Tunnel... Der Schreibstil war auch klasse und flüssig zu lesen :) Er konnte mich echt packen. Leider wurde der Spannungsbogen für mich nicht konstant oben gehalten. Ab ca. der wurde es endlich spannend, obwohl die Atmosphäre davor ja auch schon angespannt war. Aber dann waren es auch echt gruselige Stellen *brr* Ich musste dann erstmal ein Kapitel weiterlesen, obwohl ich eigentlich schlafen wollte, aber sonst hätte ich die ganzen gruseligen Bilder im Kopf gehabt :D Ich hatte jedoch das Gefühl das im ganzen Buch nicht viel passiert ist, gerade zu Beginn. Das Ende war aber echt cool ^^ Die Idee, wie es aufgeklärt wurde, hat mir gefallen! Jedoch blieb für mich manches ungeklärt. Mein Fazit: Ein klasse Thriller, der mich gut unterhalten und fesseln konnte mit einem sympathischen und interessanten Protagonist, der sehr authentisch war. Der Schreibstil und das Ende haben mir gut gefallen. Allerdings hätte etwas mehr Action dem Buch nicht geschadet. Ich vergebe 4/5 Thrillersternchen

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Rezension zu "Die Zelle"
von Zsadista am 22.02.2016

20 Jahre ist es her … und nun schreibt Sammy seine Geschichte, er muss sie aufschreiben, sonst glaubt ihm ja keiner. Als Sammy elf ist zieht er mit seiner Familie und Au-Pair Mädchen von London zurück nach Deutschland. Genauer gesagt, nach Berlin. In eine schöne alte Villa mit viel... 20 Jahre ist es her … und nun schreibt Sammy seine Geschichte, er muss sie aufschreiben, sonst glaubt ihm ja keiner. Als Sammy elf ist zieht er mit seiner Familie und Au-Pair Mädchen von London zurück nach Deutschland. Genauer gesagt, nach Berlin. In eine schöne alte Villa mit viel Garten. Es sind gerade Sommerferien und Sammy hat viel Zeit auf dem Gelände herum zu stromern. Eines Tages sieht er, wie sein Vater in einem alten Schuppen verschwindet und nicht wieder heraus kommt. Sammy geht der Sache nach und landet in einem alten Luftschutzbunker unter der Villa. Und da fängt alles an. In einer abgelegenen Zelle findet er ein eingesperrtes Mädchen. Aber mit wem soll er darüber reden? Seine Mutter ist nie zu Hause, sein Bruder hört ihm nicht zu und Hanna ist auch nicht die Richtige … und sein Vater? Der scheint das Mädchen ja in die Zelle gesperrt zu haben, mit ihm kann er bestimmt nicht reden. Und dann ist das Mädchen kurz drauf verschwunden. Als hätte es sie nie gegeben. Sein Vater Nathan wird immer seltsamer. Kann Sammy vielleicht das Mädchen vom Nachbargrundstück helfen? Wird sie ihm glauben? „Die Zelle“ ist als Thriller bezeichnet. Ich würde schon fast sagen, dass es ein Psycho-Thriller ist. Der Autor Jonas Winner versteht es sehr gut mit den Ängsten und den dunklen Geheimnissen zu spielen. Immer wieder wird man verunsichert, ob die Person jetzt ehrlich zu einem ist oder nicht. Obwohl im Buch auch die ein oder andere Länge ist, fand ich die Story durchgängig spannend und steigernd. Gerade ein paar Punkte am Anfang ließen mich auf eine Vermutung kommen. Am Ende hatte ich mit meiner Vermutung zwar Recht, trotzdem war ich doch noch überrascht. Wobei ich mit dem direkten Ende des Buches nicht so ganz rund kam. Es blieb ein großer Punkt für mich offen. Ich möchte hier aber nicht weiter drauf eingehen, sonst würde ich spoilern und das große Ende verraten, was ich natürlich nicht möchte. Auf jeden Fall ist „Die Zelle“ ein Thriller mit Hibbel-Faktor, auch wenn man vielleicht am Ende etwas verwirrt zurück bleibt, so wie ich. Man wird auf jeden Fall etwas länger damit zu schaffen haben und lange darüber nachdenken können. So geht es mir auf jeden Fall und deswegen gibt es auch 4 Sterne.

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Verwirrender und abgründiger Psychothriller
von KrimiElse am 20.02.2016

"Sie wollen mich nicht so, wie ich bin, deshalb geben sie mir die Tabletten. Damit ich mehr so werde, wie sie mich haben wollen." Dieses verstörende Zitat des 11jährigen Sammy aus dem Psychothriller "Die Zelle" von Jonas Winner ist Ausdruck der Verwirrung, unter der der Junge leidet und die... "Sie wollen mich nicht so, wie ich bin, deshalb geben sie mir die Tabletten. Damit ich mehr so werde, wie sie mich haben wollen." Dieses verstörende Zitat des 11jährigen Sammy aus dem Psychothriller "Die Zelle" von Jonas Winner ist Ausdruck der Verwirrung, unter der der Junge leidet und die der Autor beim Leser zu stiften versteht. Klappentext: Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie in Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater. Das Buch ist aus der Sicht des elfjährigen Protagonisten Sammy geschrieben. Als Leser begleitet man ihn auf der albtraumhaften Suche nach dem verschwundenen Mädchen, spioniert dem Vater nach und macht dabei beängstigende Entdeckungen und fragt sich die ganze Zeit genau wie Sammy, was Wirklichkeit und was aus Albträumen und Fehlinterpretation von Ereignissen hervorgerufene Fiktion ist. Der Autor versteht es dabei hervorragend, die Unklarheiten und das Nichtwissen bis zum Ende aufrecht zu erhalten, was eine sehr spannende und abgründige Geschichte erzeugt. Sammy's Vater ist gekonnt dargestellt als melancholische Persönlichkeit, die den Sohn Sammy liebt, jedoch große Zweifel beim Leser hervorruft in Bezug auf den Umgang mit seiner Familie. Er schreibt düstere Musik für schaurige und grausame Filme, wozu er sich in entsprechende Stimmungen versetzen muss. Sammy und der Leser hegt berechtigte Zweifel darüber, wie weit er für seine Arbeit gehen würde. Zitat von Sammy's Vater: "Deine Tränen, Sammy, es waren deine Tränen, wenn ich dich weinen gehört habe, war das die Musik, die ich suchte." Die Handlung spielt sich an einem düsteren Ort ab, die alte Villa in Berlin-Grunewald und auch der Bunker im Garten der Villa sind detailreich und sehr bildhaft beschrieben, so dass beim Lesen die gruselige Stimmung und Sammy's Angst greifbar wird. Jonas Winner versteht es sehr geschickt, scheinbar normalen Situationen an Sommertagen im hellen Sonnenschein im Garten oder gemütlichen alltäglichen familiären Zusammensein einen Anstrich des Zweifels beizufügen, so dass man sich als Leser ständig fragt, was als nächstes passieren wird. Dabei kommt die Geschichte trotz der hohen Spannung ohne viel Blut aus, was die Bezeichnung Psychothriller rechtfertigt. Zitat von Sammy über seinen Vater: "Und was in seinem Kopf wütet, was in seinem Bauch schwelt, ist hundert-, tausend-mal stärker als das, was um ihn herum geschieht." Fazit: Das Buch ist ein gelungener, spannender Psychothriller über albtraumhaften Erlebnisse eines kleinen Jungen, bei dem man sich bis zum Schluss fragt, was Wahrheit ist und was der Fantasie des Protagonisten entspringt. Ich vergebe vier Sterne.

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Abgründe einer kindlichen Psyche
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 17.02.2016

Jonas Winner lehrt hier einen ungewöhnlichen Hauptdarsteller das Fürchten: Sammy ist elf Jahre alt und was er in seinen Sommerferien im neuen Haus der Familie, die gerade nach der Berlin umzieht, erlebt, wünscht man nicht einmal einem Erwachsenen. Sammy (Sam) erzählt die Geschichte selbst, als eine Art Rückblick. Man lernt... Jonas Winner lehrt hier einen ungewöhnlichen Hauptdarsteller das Fürchten: Sammy ist elf Jahre alt und was er in seinen Sommerferien im neuen Haus der Familie, die gerade nach der Berlin umzieht, erlebt, wünscht man nicht einmal einem Erwachsenen. Sammy (Sam) erzählt die Geschichte selbst, als eine Art Rückblick. Man lernt ihn als über-30-Jährigen kennen, der schon beängstigende Andeutungen macht über die Ereignisse in seiner Kindheit. Er schreibt sie nieder, um sie besser verarbeiten zu können. In das neue Haus ziehen Sammys Eltern, sein älterer Bruder Linus und das Kindermädchen Hannah. Schon bald stellt sich heraus, dass etwas an der familiären Idylle nicht stimmen kann. Unter dem Garten gibt es ein Bunkersystem, das auch teilweise die Gärten der angrenzenden Grundstücke unterzieht. In Berlin nichts Ungewöhnliches. Allerdings sind in den anderen solchen Anlagen keine Mädchen eingesperrt… Mit dieser Entdeckung wird Sammys Leben auf den Kopf gestellt und er beginnt, alles zu hinterfragen, was er bisher über seine Familie zu wissen glaubt. Seine Mutter arbeitet ganztags, als Komponist arbeitet sein Vater von zuhause aus. Er wäre kräftig genug. Gekonnt treibt der Autor den armen Jungen immer tiefer in Zweifel und Albträume. Er will sichergehen, niemanden umsonst anzuklagen, doch bald quält ihn sein schlechtes Gewissen zu sehr. Seiner Anklage folgen Besuche der Polizei, des Jugendamtes. Nichts wird gefunden und der Junge für psychisch labil erklärt. Sammy ist sich nicht mehr sicher. All die Dinge, die geschehen, die er sieht – passieren sie wirklich? Warum kann er mit niemandem reden. Immer weiter zieht er sich zurück und natürlich bleibt es nicht bei einem Verbrechen… Am Ende kehrt die Erzählung wieder zum erwachsenen Sammy zurück, womit sich vieles klärt, aber auch neue Fragen auftauchen. Jonas Winner spinnt eine tief verstrickte Geschichte um einen verzweifelten Jungen, der innerlich zu zerspringen droht. Er schafft eine spezielle, eigene Spannung, die auch das Gehirn des Lesers rastlos zurücklässt. Man meint, Sammys Unruhe beinahe selbst spüren zu können. Kritisieren kann man hier am ehesten das, was diesen Thriller gleichzeitig von anderen abhebt: Aufgrund der Verschmelzung von Fiktion und Wirklichkeit, von Realität und Einbildung, bleiben am Ende Teile der Handlung offen und der Leser kann für sich selbst entscheiden, ob dies oder jenes passiert ist und wer es denn getan hat. Wem das nichts ausmacht und wer gerne seine Fantasie spielen lässt, dem kann man diesen Thriller getrost ans Herz legen.

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Abgründe einer kindlichen Psyche
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 17.02.2016

Jonas Winner lehrt hier einen ungewöhnlichen Hauptdarsteller das Fürchten: Sammy ist elf Jahre alt und was er in seinen Sommerferien im neuen Haus der Familie, die gerade nach der Berlin umzieht, erlebt, wünscht man nicht einmal einem Erwachsenen. Sammy (Sam) erzählt die Geschichte selbst, als eine Art Rückblick. Man lernt... Jonas Winner lehrt hier einen ungewöhnlichen Hauptdarsteller das Fürchten: Sammy ist elf Jahre alt und was er in seinen Sommerferien im neuen Haus der Familie, die gerade nach der Berlin umzieht, erlebt, wünscht man nicht einmal einem Erwachsenen. Sammy (Sam) erzählt die Geschichte selbst, als eine Art Rückblick. Man lernt ihn als über-30-Jährigen kennen, der schon beängstigende Andeutungen macht über die Ereignisse in seiner Kindheit. Er schreibt sie nieder, um sie besser verarbeiten zu können. In das neue Haus ziehen Sammys Eltern, sein älterer Bruder Linus und das Kindermädchen Hannah. Schon bald stellt sich heraus, dass etwas an der familiären Idylle nicht stimmen kann. Unter dem Garten gibt es ein Bunkersystem, das auch teilweise die Gärten der angrenzenden Grundstücke unterzieht. In Berlin nichts Ungewöhnliches. Allerdings sind in den anderen solchen Anlagen keine Mädchen eingesperrt… Mit dieser Entdeckung wird Sammys Leben auf den Kopf gestellt und er beginnt, alles zu hinterfragen, was er bisher über seine Familie zu wissen glaubt. Seine Mutter arbeitet ganztags, als Komponist arbeitet sein Vater von zuhause aus. Er wäre kräftig genug. Gekonnt treibt der Autor den armen Jungen immer tiefer in Zweifel und Albträume. Er will sichergehen, niemanden umsonst anzuklagen, doch bald quält ihn sein schlechtes Gewissen zu sehr. Seiner Anklage folgen Besuche der Polizei, des Jugendamtes. Nichts wird gefunden und der Junge für psychisch labil erklärt. Sammy ist sich nicht mehr sicher. All die Dinge, die geschehen, die er sieht – passieren sie wirklich? Warum kann er mit niemandem reden. Immer weiter zieht er sich zurück und natürlich bleibt es nicht bei einem Verbrechen… Am Ende kehrt die Erzählung wieder zum erwachsenen Sammy zurück, womit sich vieles klärt, aber auch neue Fragen auftauchen. Jonas Winner spinnt eine tief verstrickte Geschichte um einen verzweifelten Jungen, der innerlich zu zerspringen droht. Er schafft eine spezielle, eigene Spannung, die auch das Gehirn des Lesers rastlos zurücklässt. Man meint, Sammys Unruhe beinahe selbst spüren zu können. Kritisieren kann man hier am ehesten das, was diesen Thriller gleichzeitig von anderen abhebt: Aufgrund der Verschmelzung von Fiktion und Wirklichkeit, von Realität und Einbildung, bleiben am Ende Teile der Handlung offen und der Leser kann für sich selbst entscheiden, ob dies oder jenes passiert ist und wer es denn getan hat. Wem das nichts ausmacht und wer gerne seine Fantasie spielen lässt, dem kann man diesen Thriller getrost ans Herz legen.

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Toller Genremix
von einer Kundin/einem Kunden aus Hirschaid am 13.02.2016

Das Buch habe ich fast an einem Stück gelesen, wenn es die Zeit zugelassen hätte. Nachdem ich die letzten Seiten hinter mich gebracht habe, musste ich alles erstmal sacken lassen und mir es nochmal durch den Kopf gehen lassen, damit ich hier die richtigen Worte für eine angemessene Rezension... Das Buch habe ich fast an einem Stück gelesen, wenn es die Zeit zugelassen hätte. Nachdem ich die letzten Seiten hinter mich gebracht habe, musste ich alles erstmal sacken lassen und mir es nochmal durch den Kopf gehen lassen, damit ich hier die richtigen Worte für eine angemessene Rezension finde. Beginnen wir mal mit dem Cover: Das Cover zeigt einem schon mal den Schauplatz, auf dem man im Buch öfter treffen wird, und wie es auch schon der Titel verrät, ist es eine Zelle. Das Cover fällt nicht nur auf weil es ganz in schwarz gehalten ist und man unscheinbar den Boden der Zeller erkennen kann, sondern auch die Farbgebung des Titels sowie der Name des Autors hüpfen wohl jedem Betrachter sofort ins Auge. So wie bei mir damals, als ich das Cover bei der Buchverlosung entdeckt habe. Zur Geschichte: In der Geschichte blickt man ganz tief in die Abgründe einer kaputten Menschenseele und man erfährt viele Sachen die schrecklich, traurig, erschreckend oder ekelhaft sind. Hier hat es der Autor durch seinen flüssigen und tollen Schreibstil geschafft sich wie im Geschehen zu fühlen und an manchen Stellen steht einem die Gänsehaut zu Berge, denn es ist kein harmloser Thriller, sondern für mich eher ein Genremix aus Thriller und Psycho, der es in sich hat. Alles in einem fande ich die Geschichte sehr spannend, gerade aus den zwei unterschiedlichen Perspektiven war es jederzeit interessant. Der einzige Sternabzug für mich ist die Tatsache, das im Buch der kleine Sammy nicht hundertprozentig stimmig ist. An manchen Stellen kommt das typisch kindliche Verhalten vor, z.B. er bellt seinen Vater an, denn die beiden haben das früher immer gemacht und haben sich so auch verstanden, aber an anderen Stellen wirkt er wahnsinnig erwachsen, redet auch so und er bekommt Sachen von seinen Eltern erzählt die wohl kein Kind in dem Alter verstehen oder geschweige denn nachvollziehen könnte. Das fande ich an manchen Stellen leider auffällig. Ansonsten fande ich die Geschichte sehr toll geschrieben, bis zum Ende hin hab ich mich öfters aufs Glatteis führen lassen und war dann ganz überrascht, wie sich die Puzzleteile zu einem Ganzen ergeben haben. Vision, oder Wahrheit? Gute Frage, manches werden wir wohl nie erfahren, trotzdem hat es unglaublich Spaß gemacht das Buch zu lesen, und ich kann es jedem empfehlen, der gerne in den Genren Thriller oder Psycho unterwegs ist, und ein bisschen mehr verträgt :-)

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Die Zelle lässt mich verwirrt zurück
von einer Kundin/einem Kunden am 10.02.2016

Der 11jährige Sam zieht mit seinen Eltern, seinem Bruder und der Nanny von London in eine Villa nach Berlin. Bei seinen Erkundigungen auf dem Grundstück folgt er heimlich seinem Vater und entdeckt den Eingang zu einem ehmaligen Luftschutzbunker. In seiner Neugier erkundet er die unterirdischen Wege und entdeckt eingesperrt... Der 11jährige Sam zieht mit seinen Eltern, seinem Bruder und der Nanny von London in eine Villa nach Berlin. Bei seinen Erkundigungen auf dem Grundstück folgt er heimlich seinem Vater und entdeckt den Eingang zu einem ehmaligen Luftschutzbunker. In seiner Neugier erkundet er die unterirdischen Wege und entdeckt eingesperrt ein Mädchen in seinem Alter. In seiner Panik, dass sein Vater der Täter ist, weiß er nicht, wem er sich anvertrauen soll und ein Tag später ist das Mädchen bereits verschwunden. Kann er seinen Erinnerungen wirklich trauen? Die Leseprobe zu "Die Zelle" hat mich sehr begeistert und somit habe ich mich auf das Buch sehr gefreut. Nachdem ich es gestern nun fertig gelesen habe bin ich immer noch etwas ratlos und verstört. Sam findet das Mädchen bereits sehr rasch zu Beginn des Buches. Danach beschäftigt sich das Buch hauptsächlich mit seinen Gedanken und der Verarbeitung seiner Eindrücke. Ich habe die ganze Zeit gewartet, dass noch etwas passiert, aber die Geschichte handelt hauptsächlich um Sams Gedankenwelt. Aktionsreiche Kapitel sucht man hier vergeblich. Zum Ende gab es noch einige klärende Informationen für mich, aber das Gefühl, dass ich etwas verpasst oder nicht ganz verstanden habe bleibt auch noch 24Stunden nachdem ich das Buch ausgelesen habe zurück. Der Start ins Buch viel mir sehr leicht, da ich mit dem Schreibstil sehr gut klar kam und zu Beginn direkt auch einiges passiert. Die Spannung war für mich am Anfang am größten, danach hätte es für mich noch etwas packender sein dürfen. Die Charaktere waren für mich nicht richtig greifbar, da immer die Frage über mir schwebte, was ist nun real und was entstammt Sams Fantasiewelt. Die Verbindungen der Personen und die Verstrickungen finde ich jedoch gut eingebaut und gegen Ende des Buches klären sich auch so manche Fragezeichen. Mein Fazit: Ein lesenswerter Thriller. Wer jedoch auf aktionsreiche Kapitel wartet liegt mit diesem Buch falsch. Es beschränkt sich mehr auf die Spannung der Beziehungen zwischen den Familienmitgliedern.

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