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DNA

Thriller

(114)
Die neue große isländische Krimiserie


Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.


Rezension
»Vielschichtig. Abgründig und richtig gut geschrieben.«
Portrait
Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den "besten Kriminalautoren der Welt" (Times Literary Supplement). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit "Das letzte Ritual", einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 480, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641172350
Verlag btb
Verkaufsrang 811
eBook
14,99
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Katrin Grünwald, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Bin total begeistert! Eine spannende Story, tolle Charaktere und ein echt toller Schluss. Wieder einmal hat die isländische Thrillerqueen es geschafft zu überzeugen. Super! Bin total begeistert! Eine spannende Story, tolle Charaktere und ein echt toller Schluss. Wieder einmal hat die isländische Thrillerqueen es geschafft zu überzeugen. Super!

„Toller Einstieg!“

Gerda Schlecker, Thalia-Buchhandlung Ulm

Ich bin ja schon lange ein Fan von Yrsa Sigurdardóttir und ihrer Reihe um die junge Anwältin Dóra Gudmundsdóttir. Mit DNA lernen wir nun ein neues Ermittlerpaar kennen und ich kann nur sagen, grandios spannend. Ich bin ja schon lange ein Fan von Yrsa Sigurdardóttir und ihrer Reihe um die junge Anwältin Dóra Gudmundsdóttir. Mit DNA lernen wir nun ein neues Ermittlerpaar kennen und ich kann nur sagen, grandios spannend.

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Einfallsreicher Krimi von einer versierten Autorin. Diese Reihe darf gerne fortgesetzt werden.
Kommissar Huldar ist ein sympathischer Ermittler. Typisch isländische Atmosphäre.
Einfallsreicher Krimi von einer versierten Autorin. Diese Reihe darf gerne fortgesetzt werden.
Kommissar Huldar ist ein sympathischer Ermittler. Typisch isländische Atmosphäre.

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Spannend, brutal und mit ungewöhnlichen Mordmethoden - der neue Krimi der Isländerin schlägt einen ungewohnten Ton an. Spannend, brutal und mit ungewöhnlichen Mordmethoden - der neue Krimi der Isländerin schlägt einen ungewohnten Ton an.

Oliver Rosenland, Thalia-Buchhandlung Bremen

Spannende Story, richtig gut geschrieben, aber nichts für schwache Nerven und sehr brutal! Ich mag so was eigentlich nicht, aber Fans von harten Thrillern werden perfekt bedient! Spannende Story, richtig gut geschrieben, aber nichts für schwache Nerven und sehr brutal! Ich mag so was eigentlich nicht, aber Fans von harten Thrillern werden perfekt bedient!

A. Deutschmann-Canjé, Thalia-Buchhandlung Langenfeld

Spannend, aber kein Thriller. Nicht grausam oder brutal, obwohl ich die Sterbensarten in der Perfidität noch nicht gelesen hab. Isländischer Charme und ruhige Charaktere. Spannend, aber kein Thriller. Nicht grausam oder brutal, obwohl ich die Sterbensarten in der Perfidität noch nicht gelesen hab. Isländischer Charme und ruhige Charaktere.

Anka Ziegler, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Center

Ich dachte, ich kenne alle Mordmethoden. Hier ein paar neue, aber gruselig. Und auch eine raffiniert gebaute Story, in der ein kleines Mädchen die wichtigste Zeugin ist. Spannend. Ich dachte, ich kenne alle Mordmethoden. Hier ein paar neue, aber gruselig. Und auch eine raffiniert gebaute Story, in der ein kleines Mädchen die wichtigste Zeugin ist. Spannend.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
114 Bewertungen
Übersicht
72
33
4
2
3

Isländische Krimi-Spannung
von einer Kundin/einem Kunden am 17.10.2016

Margrét,die kleine Tochter von Elisa, bekommt unter dem Bett der Mutter versteckt mit, wie diese Nachts mit silbrigen Klebeband umwickelten Kopf das Leben aus der Lunge besaugt bekommt. Das Mädchen ist stark traumatisiert und behauptet das es der schwarze Mann war. Kommissar Huldar soll den grausamen Mord aufklären und... Margrét,die kleine Tochter von Elisa, bekommt unter dem Bett der Mutter versteckt mit, wie diese Nachts mit silbrigen Klebeband umwickelten Kopf das Leben aus der Lunge besaugt bekommt. Das Mädchen ist stark traumatisiert und behauptet das es der schwarze Mann war. Kommissar Huldar soll den grausamen Mord aufklären und mit Hilfe der für das Kinderhaus arbeitenden Psychologin Freya Licht ins Dunkel dieses scheinbar grundlosen Mordes bringen, doch deren beider kurze aber vertrackte Vorgeschichte macht eine Zusammenarbeit nicht gerade einfach und komplikationslos. Dieser isländische Krimi hat mich lange spannend hinters Licht geführt, bis es dann zu einem dramatischen Ende kommt und alles anders als gedacht, schlussendlich aufgeklärt wird. Kapitel von angenehmer Länge und ständig wechselnde Handlungen aus der Sicht verschiedener und wiederkehrenden Personen steigerten bei mir die Spannung sowie die Leselust. Auch das Cover dazu ist bestens gelungen und passt perfekt zum Buch. Das silbrige Klebeband ist regelrecht tastbar und ich bin mir nicht sicher, ob ich jemals wieder eines besitzen möchte bzw. werde beim zukünftigen kleben wahrscheinlich immer an dieses Buch denken müssen. Ich bin gespannt wie es weitergeht, denn da eine Serie angekündigt ist, erwartet mich sicherlich weitere Hochspannung aus Island und ich werde gerne wieder auf eine komplett falsche Fährte gesetzt.

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Gebutstagsüberraschung
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 10.02.2017

Ich habe das E-Book als Überraschung zum Geburtstag bekommen. Mein erstes online-Geschenk. Das hat prima geklappt. Ich hebe mir das Lesen des Buches für den Urlaub auf, um es richtig genießen zu können. Natürlich habe ich schon mal etwas "reingelesen" und kann es kaum erwarten weiter zu lesen.... Ich habe das E-Book als Überraschung zum Geburtstag bekommen. Mein erstes online-Geschenk. Das hat prima geklappt. Ich hebe mir das Lesen des Buches für den Urlaub auf, um es richtig genießen zu können. Natürlich habe ich schon mal etwas "reingelesen" und kann es kaum erwarten weiter zu lesen. Spannend!!!!

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0 0
Spannend und erschreckend
von jiskett am 01.12.2016

"DNA" war mein erstes Buch der Autorin und es hat mir gut gefallen. Der Fall war erschreckend, spannend und gut aufgebaut, die Protagonisten sind sympathisch (aber mit Schwächen) und dazu kam noch eine Auflösung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte, obwohl ich sehr viele verschiedene Theorien aufgestellt hatte. Ich... "DNA" war mein erstes Buch der Autorin und es hat mir gut gefallen. Der Fall war erschreckend, spannend und gut aufgebaut, die Protagonisten sind sympathisch (aber mit Schwächen) und dazu kam noch eine Auflösung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte, obwohl ich sehr viele verschiedene Theorien aufgestellt hatte. Ich habe schon einige Krimis und Thriller gelesen, aber die Autorin hat hier eine Tötungsart gefunden, die ich sehr originell (und grausam) fand. Da man zudem noch die Perspektive der Opfer auf ihre letzten Momente bekommt, muss die Beschreibung nicht einmal wirklich graphisch werden - der Horror, den sie erleben, ist auch so sehr eindringlich dargestellt und die Vorstellungskraft wird ausreichend angeregt. Ich hatte wirklich Mitgefühl mit ihnen, vor allem, da man sie vor ihre Tod noch ein wenig kennen lernen konnte. Man fragt sich die ganze Zeit, wieso der Täter sie tötet, was sie ihm angetan haben und nichts passt zusammen... bis der Kommissar Huldar und die Psychologin Freyja schließlich auf die Spur des Täters kommen und den Fall lösen. Gerade am Ende wurde hier noch einmal alles sehr spannend und dramatisch, aber auch zwischendurch konnte die Autorin die Stimmung gut aufbauen und die Spannung bewahren. Dadurch, dass ein Kind in das Verbrechen involviert war, geht alles mehr unter die Haut und natürlich ist alles gleich alles noch viel brenzliger und gefährlicher. Die Protagonisten selbst sind gut ausgearbeitete Charaktere mit Stärken und Schwächen. Dass zwischen ihnen eine gewisse Spannung herrscht, weil sie sich bereits ... intim kennen und er damals einfach verschwunden ist, hat die Dynamik zwischen ihnen interessanter gemacht als wenn sie Fremde wären, aber meiner Meinung nach hätte man auf diesen Aspekt auch verzichten können. Er hat mich nicht gestört, aber für mich hat er nicht viel zur Geschichte beigetragen. Mal sehen, wie es sich in den nächsten Bänden weiter geht. Die Nebenfiguren haben auf jeden Fall Potential, sind aber noch ein bisschen blass geblieben, was sich hoffentlich noch ändern wird. "DNA" hat mir davon abgesehen aber gut gefallen. Weitere Bände der Reihe werde ich auf jeden Fall lesen und ich bin jetzt umso gespannter auf ihre andere Serie, die ich schon hier stehen habe.

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neue Ermittler
von einer Kundin/einem Kunden aus Selm am 28.12.2016

Ich habe auch die anderen Krimis mit der Anwältin gerne gelesen. Das Privatleben der neuen Ermittler wird in der Zukunft sicher noch für Spannungen sorgen. Der Fall nimmt einen bis zum Schluss gefangen. Bis zum Ende rätselt man, was die Toten miteinander verbindet .Aus welcher Familie der Täter stammt, glaubt... Ich habe auch die anderen Krimis mit der Anwältin gerne gelesen. Das Privatleben der neuen Ermittler wird in der Zukunft sicher noch für Spannungen sorgen. Der Fall nimmt einen bis zum Schluss gefangen. Bis zum Ende rätselt man, was die Toten miteinander verbindet .Aus welcher Familie der Täter stammt, glaubt man die ganze Zeit nach dem Prolog zu wissen, aber wer der Täter ist, das wird vollkommen überraschend aufgelöst.

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0 0
Spannend
von manu63 aus Oberhausen am 22.11.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Mit ihrem Buch DNA hat die Autorin Yrsa Sigurdardóttir einen spannenden Thriller geschrieben der mich bereits nach wenigen Seiten in den Bann gezogen hat. Zwei Frauen werden brutal ermordet und der junge Kommissar Huldar bekommt überraschend diese Fälle um den Mörder zu finden. Die Charaktere werden sorgfältig und mit Tiefe... Mit ihrem Buch DNA hat die Autorin Yrsa Sigurdardóttir einen spannenden Thriller geschrieben der mich bereits nach wenigen Seiten in den Bann gezogen hat. Zwei Frauen werden brutal ermordet und der junge Kommissar Huldar bekommt überraschend diese Fälle um den Mörder zu finden. Die Charaktere werden sorgfältig und mit Tiefe dargestellt und die Gedankengänge von Huldar tragen zur weiteren Information des Lesers bei. Bis zum Schluss war mir der wahre Täter unbekannt und die Tatmotive sind überraschend. Die Spannungsbögen sind durchgehend gut gesetzt und halten den Leser bei der Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Ein Thriller bei dem ich unbedingt wissen wollte wie sie mit der Eingangssequenz zusammen hängt.

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1 0
Spannend
von manu63 aus Oberhausen am 22.11.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Mit ihrem Buch DNA hat die Autorin Yrsa Sigurdardóttir einen spannenden Thriller geschrieben der mich bereits nach wenigen Seiten in den Bann gezogen hat. Zwei Frauen werden brutal ermordet und der junge Kommissar Huldar bekommt überraschend diese Fälle um den Mörder zu finden. Die Charaktere werden sorgfältig und mit Tiefe... Mit ihrem Buch DNA hat die Autorin Yrsa Sigurdardóttir einen spannenden Thriller geschrieben der mich bereits nach wenigen Seiten in den Bann gezogen hat. Zwei Frauen werden brutal ermordet und der junge Kommissar Huldar bekommt überraschend diese Fälle um den Mörder zu finden. Die Charaktere werden sorgfältig und mit Tiefe dargestellt und die Gedankengänge von Huldar tragen zur weiteren Information des Lesers bei. Bis zum Schluss war mir der wahre Täter unbekannt und die Tatmotive sind überraschend. Die Spannungsbögen sind durchgehend gut gesetzt und halten den Leser bei der Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Ein Thriller bei dem ich unbedingt wissen wollte wie sie mit der Eingangssequenz zusammen hängt.

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1 0
Mord auf Island
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 18.11.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Das Buch beginnt mit drei kleinen Kindern die vom Jugendamt auf verschiedene Familien verteilt werden müssen. Was diese Kinder mit den grausamen Morden verbindet erklärt sich erst ganz am Ende des Buches. Zeugin des ersten grausamen Mordes an einer Frau ist deren siebenjährige Tochter Margret die ihrer Mutter noch zuflüstert... Das Buch beginnt mit drei kleinen Kindern die vom Jugendamt auf verschiedene Familien verteilt werden müssen. Was diese Kinder mit den grausamen Morden verbindet erklärt sich erst ganz am Ende des Buches. Zeugin des ersten grausamen Mordes an einer Frau ist deren siebenjährige Tochter Margret die ihrer Mutter noch zuflüstert das ein fremder Mann im Hause ist. Die Psychologin Freyja muss versuchen das Vertrauen der kleinen Margret zu gewinnen um weiteren Details auf die Spur zu kommen. Ironischerweise ist der ermittelnde Kommissar Huldar ein ehemaliger One-Night Stand von ihr was die Geschichte teilweise humorvoll aufpeppt. Der Schreibstil und der die ganze Zeit hoch gehaltene Spannungsbogen machen es leicht das Buch geradezu zu verschlingen. Die Auflösung erst kurz vor dem Schluss hat noch eine Überraschung bereit und die Motivation des Mörders wird gut aufgearbeitet. Durch die verkorkste gemeinsame Nacht der Hauptpersonen ist die Spannung immer mal wieder unterbrochen denn es prickelt immer noch zwischen den beiden obwohl keiner bereit ist die Geschehnisse geradezurücken. Ich bin gespannt auf weitere Folgen mit diesem ungewöhnlichen Ermittlerteams. Die Personen werden alle sehr lebendig beschrieben. Das Cover ist interessant, das silberne Klebeband ist gut tastbar und weckt bestimmt in der Buchhandlung das Interesse.

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1 0
Psychologisch sehr spannend
von Ursula D. aus Wolfenbüttel am 13.11.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Ein sehr raffinierter und spannender Auftakt für das neue Ermittlergespann, der Psychologin Freya und Kommissar Huldar. Innerhalb eines kurzen Zeitraums werden zwei Frauen auf grausame Art und Weise ermordet. Das gesamte Ermittlerteam ist fassungslos angesichts der grausamen Tatwaffen. So etwas hat bisher keiner von ihnen gesehen und Kommissar Huldar steht... Ein sehr raffinierter und spannender Auftakt für das neue Ermittlergespann, der Psychologin Freya und Kommissar Huldar. Innerhalb eines kurzen Zeitraums werden zwei Frauen auf grausame Art und Weise ermordet. Das gesamte Ermittlerteam ist fassungslos angesichts der grausamen Tatwaffen. So etwas hat bisher keiner von ihnen gesehen und Kommissar Huldar steht vor einer schier unlösbaren Aufgabe, denn seine einzige Zeugin ist ein siebenjähriges Mädchen. Ihre rätselhaften Aussagen und ominöse Nachrichten auf den Handys der Opfer machen ihm die Suche nach dem Mörder schwer und auch die Frage nach dem Motiv bleibt unbeantwortet. Zeitgleich stößt ein junger Amateurfunker auf einen mysteriösen Zahlensender. Bei seinem Versuch den Code zu entschlüsseln ergeben sich Parallelen zu den Morden, die für Kommissar Huldar durchaus von Interesse sein könnten. Ahnungslos in welch tödliche Gefahr er sich begibt, versucht er jedoch erst einmal auf eigene Faust zu ermitteln. Dieser Thriller ist Yrsa Sigurdardottir wieder einmal sehr gut gelungen. Der flüssige Schreibstil und der gekonnte Spannungsaufbau haben mich vom Epilog bis zum Schluss fesseln können. Es ist erstaunlich wie gut die Autorin die Psyche der einzelnen Charaktere beschreiben kann. Dadurch vermittelt sie dem Leser das Gefühl die Protagonisten schon jahrelang zu kennen. Yrsa Sigurdardottir entwirft ein Szenario, dass man sich jederzeit sehr gut vorstellen kann und genau das fand ich an diesem Thriller so beängstigend. Sie gewährt uns einen Blick in die Abgründe des Menschen und zeigt uns, wodurch ein Mensch und sei es auch nur eine kleine fehlerhafte Weichenstellung, zu dem wird was er letztendlich ist. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und dafür gibt es fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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1 0
Rassanter Plot, sehr fesselnd mit dem gewissen isländischen Touch
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 05.11.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Der Thriller hat mich schon von der ersten Seite an spannungsmäßig überzeugt. In Reykjavik wird eine junge Mutter ermordet. Der Täter weiß allerdings nicht, dass ihre kleine Tochter während des Mordes unter dem Bett hockte und alles mitbekam. Um die Kleine zu beschützen arbeitet das Kinderhaus in Vertretung der Psychologin... Der Thriller hat mich schon von der ersten Seite an spannungsmäßig überzeugt. In Reykjavik wird eine junge Mutter ermordet. Der Täter weiß allerdings nicht, dass ihre kleine Tochter während des Mordes unter dem Bett hockte und alles mitbekam. Um die Kleine zu beschützen arbeitet das Kinderhaus in Vertretung der Psychologin Freya mit der Polizei zusammen. Da Freya allerdings eine kurze Liaison mit dem Hauptermittler Kommissar Huldar hatte, gestaltet sich ihre Arbeit mehr als schwierig. In einem zweiten Erzählstrang geht es um den Jungen Chemiestudenten Karl, der immer noch im Haus seiner verstorbenen Mutter lebt, kaum Freunde hat und das Funken zu seinen Hobbys zählt. Stück für Stück führen die Handlungsstränge zusammen und lassen böses erahnen. Auch wenn ich anhand des Prologs schon erahnen konnte wohin die Reise inhaltlich geht, hat mich DNA restlos überzeugt. Der Sprachstil, die Spannung, die Themen und vor allem die Art der Autorin Humor und Ironie in ein doch sehr prekäres Thema zu verpacken haben mich vollends überzeugt. Fazit: Ein starker Auftakt mit außergewöhnlichen Ermittlern, dem isländischen gewissen Etwas und jeder Menge Gänsehaut. Absolute Leseempfehlung.

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1 0
Spannung aus Island
von Sabine Mach aus München am 19.10.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Eine junge Frau wird bestialisch in ihrer Wohnung ermordet. Unter dem Bett kauert die einzige Zeugin, Margrét, ihre siebenjährige Tochter. Ein junger Amateurfunker erhält seltsame Nachrichten, die aus Zahlenkombinationen bestehen. Er glaubt erst an Zufall, als jedoch eine zweite Frau auf ähnlich grausame Art getötet wird und er entdeckt,... Eine junge Frau wird bestialisch in ihrer Wohnung ermordet. Unter dem Bett kauert die einzige Zeugin, Margrét, ihre siebenjährige Tochter. Ein junger Amateurfunker erhält seltsame Nachrichten, die aus Zahlenkombinationen bestehen. Er glaubt erst an Zufall, als jedoch eine zweite Frau auf ähnlich grausame Art getötet wird und er entdeckt, dass die Zahlen mit den Frauen in Verbindung stehen, versucht er auf eigene Faust dem nachzugehen und bringt sich selbst in große Gefahr. Kommissar Huldar ermittelt das erste Mal in einem Mordfall wie diesem und muss mit der Kinderpsychologin Freyja zusammen arbeiten, mit der er unter falschem Namen eine Nacht verbracht hat. Yrsa Sigurdardóttir ist eine wahre Meisterin in ihrem Fach, denn nur wenige beherrschen diese hohe Kunst, den Leser immer wieder in die Irre zu schicken, ihn immer mehr zu verwirren und dabei glaubhaft zu bleiben. Sie weiß genau, wo sie den Leser packen muss, wieviel an Information sie preisgeben darf, damit er bei der Stange bleibt. Mir war bis zum Ende nicht klar, wohin dieser Fall führen soll und ich wurde sehr überrascht. Die einzelnen Handlungstränge sind sehr geschickt und realistisch miteinander verknüpft. Der Leser bekommt die relevante Information zur Auflösung der Taten immer nur häppchenweise serviert, wird jedoch durch viele, detaillierte Hintergrundinformationen stark in den Fall involviert. Man erfährt sehr viele private Dinge über die Protagonisten und lernt sie so richtig kennen, mit all ihren Ecken und Kanten. Dadurch werden sie sympathisch und realistisch. Die Spannung ist vom ersten Kapitel an da und steigert sich fast bis zur Unerträglichkeit. Es gab für mich keinen Moment der Langeweile, kein Satz in diesem Buch war für mich zuviel, im Gegenteil, ich hätte immer nur weiterlesen wollen und war am Schluss enttäuscht, dass das Buch schon zu Ende war. Die düstere Atmosphäre spiegelt sehr gut die Vorstellung wieder, wie ich sie von Island habe. Karge Landschaften, raues Klima, schroffe, wortkarge Menschen. Auch das Cover ist perfekt gelungen, denn das plastische Kreuz aus silbernem Klebeband verursacht schon beim Anfassen das erste Schaudern. Ein gelungerner Auftakt für das neue Ermittlerduo Huldar und Freyja. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall.

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haarsträubend
von Marion L. aus Tornesch am 05.01.2017
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Das Cover spiegelt die Dinge wieder, die im Thriller eine wichtige Rolle spielen. Der Anfang beginnt harmlos, wo über drei Waisenkinder entschieden wird, wo sie ihr zukünftiges Lebens verbringen werden. Und genau hier wird die erste Weiche zum weiteren Verlauf des Buches gelegt. In Reykjavik treibt ein Mörder sein unwesen... Das Cover spiegelt die Dinge wieder, die im Thriller eine wichtige Rolle spielen. Der Anfang beginnt harmlos, wo über drei Waisenkinder entschieden wird, wo sie ihr zukünftiges Lebens verbringen werden. Und genau hier wird die erste Weiche zum weiteren Verlauf des Buches gelegt. In Reykjavik treibt ein Mörder sein unwesen und bringt 3 unterschiedliche Menschen auf widerwärtige Art um. Die Polizei nimmt die Spur auf und kommt keinen Meter weiter mit ihren Ermittlungen. Alle Indizien, Hinweise und Mordopfer ergeben kein fertiges Puzzel. Bis zum Ende des Buches wird der Leser auf die Folter gespannt und erlebt dann einen aha-Effekt. Ein spannender Schreibstil, der mich zum weiterlesen motivierte. Haarsträubende Szenen, als die Opfer zu tode kommen, die durch den aufgebauten Spannungsbogen im geistigen Auge weiter lebten. Denn die erlitten Qualen kam erst bei Rechtsmedizin zum Vorschein und das konnte schon mal ein paar Seiten dauern. Diese Buch ist einfach gut geschrieben. Leseempfehlung, Daumen hoch!!

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fesselndes und spannendes Highlight
von einer Kundin/einem Kunden aus Maienfeld am 24.12.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Schon der Prolog hat es in sich. Drei kleine Kinder, das jüngste ein Mädchen und zwei Knaben, werden aus ihrem gewohnten Zuhause herausgenommen. Aus nicht ganz klaren Gründen, werden diese vom Jugendamt zur Adoption freigegeben. Vor allem die beiden jüngeren Kinder empfinden dieses Trauma als einen absoluten Horror. Sie... Schon der Prolog hat es in sich. Drei kleine Kinder, das jüngste ein Mädchen und zwei Knaben, werden aus ihrem gewohnten Zuhause herausgenommen. Aus nicht ganz klaren Gründen, werden diese vom Jugendamt zur Adoption freigegeben. Vor allem die beiden jüngeren Kinder empfinden dieses Trauma als einen absoluten Horror. Sie verstehen die Welt nicht mehr. Doch das Jugendamt ist überzeugt, dass den Kindern in neuen Familien eine bessere Zukunft bevorsteht. Viele Jahre später geschieht ein unfassbares Unglück. Elisa ist mit ihren drei kleinen Kindern allein zu Hause. Ihr Mann, ein Arzt, weilt zur Zeit auf Geschäftsreise im Ausland. Die älteste Tochter Margret wacht mitten in der Nacht auf und schleicht sich ins Schlafzimmer der Mutter. Dort versucht sie diese zu wecken, da sie überzeugt ist, dass sich jemand im Haus befindet. Leider gelingt ihr diese nicht so richtig. Margret hört, dass der Eindringling immer dem Schlafzimmer nähert. Sie versteckt sich so gut sie kann unter dem Bett. Dort erlebt und hört sie anschliessend ein unvorstellbares Drama. Während des Lesens lief es mir ab und zu eiskalt den Rücken runter. Unvorstellbar wie der Mörder jeweils gegenüber den Opfern vorgeht. Die einmalig beschriebene düstere Atmosphäre hat mich total mitgerissen. Ich konnte das Leid welches die Opfer miterleben mussten förmlich spüren. Kommissar Haldur, der die Ermittlungen leitet, lässt bei mir einen zwiespältigen Geschmack zurück. Auf der einen Seite setzt er alles daran, diese Taten so rasch wie möglich zu klären. Auf der anderen Seite lässt er sich immer wieder von seinem privaten Kram zu stark ablenken. Vor allem sein Verhalten gegenüber der Psychologin Freyja, die Margret nach der Tat betreut, lässt absolut zu wünschen übrig. Alle Ereignisse sind gut nachvollziehbar und ziemlich realistisch. Bis zum Schluss war mir nicht klar, welche Beweggründe der Täter antrieb. In meinen Augen hat Yrsa Sigurdardottir einen hochspannend und dramatischen Thriller zum Besten gegeben. Die einzelnen Personen sind von ihr sehr gut ausgearbeitet worden. Auf alle Fälle ist ihr mit diesem Buch ein hervorragender Auftakt zu einer neuen Serie gelungen.

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Spannend bis zum Ende
von buecherfreund am 18.12.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Der Titel und Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, auch weil die Autorin zu den besten Kriminalautoren der Welt gehören soll. DNA war für mich das erste Buch der Autorin und es hat mich restlos begeistert.... Der Titel und Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, auch weil die Autorin zu den besten Kriminalautoren der Welt gehören soll. DNA war für mich das erste Buch der Autorin und es hat mich restlos begeistert. Die Handlung ist originell. Obwohl ich sehr viel im Bereich Krimi/Thriller lese, fand ich diese Handlungsstränge und Motive der Charaktere erfrischend und interessant. Ich habe die ganze Zeit gerätselt, was die (extrem grausamen) Morde mit den Kindern zu tun haben, die am Anfang des Buches zur Adoption freigegeben wurden. Ich hatte zwar eine Ahnung, die sich jedoch als total falsch herausgestellt hat. Das Buch ist dadurch sehr spannend, weil man unbedingt weiterlesen möchte, um herauszufinden, wie alles zusammen hängt. Auch die Idee mit den kryptischen Codes, die etwas mit den Morden zu tun haben und die per Funk an einen total Unbeteiligten gesendet werden, fand ich sehr interessant. Ich hab da richtig ein bisschen mitgeknobelt und versucht, den Code zu entschlüsseln. Die Charaktere sind nicht nur oberflächlich dargestellt, wie es besonders in Krimis gerne mal vorkommt. Die Autorin schafft es, sie dem Leser nahe zu bringen und sie realistisch handeln zu lassen, was das Geschehen erschreckend glaubhaft wirken lässt. Der Spannungsbogen des Buches ist sehr gut ausgearbeitet. Wenn man denkt, man hat eine Idee, wer der Mörder sein könnte, wird mit einer Wendung alles wieder in Frage gestellt. Es ist eigentlich bis kurz vor Schluss noch total unklar, wer der Mörder ist. Am Ende ist es jemand, von dem ich es noch mit am wenigsten erwartet hätte. Ich würde es uneingeschränkt jedem Krimi-/Thriller Fan weiter empfehlen.

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Hochgradig spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Lahr am 13.12.2016
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Zuerst hat mich das Buchcover direkt angesprochen. Der Buchtitel ist mit einem Pflaster zugeklebt und wie sich später herausstellen wird, ist das sehr passend zum Geschehen. Auf der Deckseite steht, dass die Autorin eine der besten Krimischriftstellerin der Welt... Zuerst hat mich das Buchcover direkt angesprochen. Der Buchtitel ist mit einem Pflaster zugeklebt und wie sich später herausstellen wird, ist das sehr passend zum Geschehen. Auf der Deckseite steht, dass die Autorin eine der besten Krimischriftstellerin der Welt wäre. Das fand ich dann schon extrem hochgegriffen, da ich noch nie etwas von ihr gelesen bzw. gehört hatte. Tatsächlich muss ich nun sagen, nach dem ich das Buch gelesen habe, dass die Autorin Yrsa es tatsächlich mit der Riege Hjorth/Rosenfeldt, Adler-Olsen, Hakan Nesser u.s.w. aufnehmen kann. Das Buch ist extrem gut und spannend geschrieben. Es hat klare Handlungsstränge, ist strukturiert und logisch aufgebaut. Der Schreibstil ist flüssig. Die Protagonisten sind nicht unsympathisch, sie werden weder als Superhelden noch als verkrachte Personen beschrieben. Einfach Menschen, die ihren Beruf versuchen gut zu erledigen, mit all seinen Tücken und Schwierigkeiten. Interessant ist der Bogen den Yrsa von der Kindheit des Täters zu seinen späteren Taten spannt. Es bleibt sehr lange spannend und offen, wer der Täter ist. Ich hätte denjenigen, der es war, nicht dahinter vermutet. Eine neue Krimireihe, die ich gerne weiterverfolgen werde.

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Wow - ich bin begeistert!
von coffee2go am 13.12.2016
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Kurze Inhaltszusammenfassung: Eine junge Mutter wird in ihrer Wohnung auf brutale Weise ermordet. Was der Täter nicht weiß, ihre siebenjährige Tochter, die unter dem Bett versteckt war, hat alles mitangesehen. Auf ihr lastet der Druck, den Ermittlern Hinweise auf den Täter zu geben. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mordfall und... Kurze Inhaltszusammenfassung: Eine junge Mutter wird in ihrer Wohnung auf brutale Weise ermordet. Was der Täter nicht weiß, ihre siebenjährige Tochter, die unter dem Bett versteckt war, hat alles mitangesehen. Auf ihr lastet der Druck, den Ermittlern Hinweise auf den Täter zu geben. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mordfall und die Ermittler stehen vor einem großen Rätsel, was die Ermordeten gemeinsam haben und wer die Personen so gehasst hat, dass er zu bestialisch grausamen Mordmethoden greift. Meine Meinung zum Buch: „D N A“ war der erste Thriller, den ich von Yrsa Sigurdardottir gelesen habe und ich wurde überaus positiv überrascht. Das Buch bietet wirklich Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Handlungsstrang, der ganz am Anfang eingeführt wird, wird am Ende des Buches wieder eingeflochten und aufgeklärt, wenn man kaum noch damit rechnet. Die Charaktere sind so liebenswert und normal, dass man am Ende des Buches fast ein bisschen traurig ist, wenn man sich wieder von ihnen verabschieden muss. Vor allem die Beziehungsgeschichte zwischen der Psychologin Freyja und Huldar, dem leitenden Ermittler, wäre spannend weiterhin zu verfolgen. Obwohl hier außer einem One-Night-Stand unter falschen Identitäten nicht viel passiert ist, ist durchgehend eine gewisse Spannung zwischen den Beiden zu spüren. Auch die Idee mit den außergewöhnlichen Mordvarianten fand ich sehr spannend und extrem anders als in anderen Krimis oder Thriller. Was mich auch sehr berührt hat, war das siebenjährige Mädchen, das den brutalen Mord an ihrer eigenen Mutter mitansehen musste und danach Hinweise zur Aufklärung des Falles geben sollte. Hier bewegten sich auch Psychologen und Ermittler auf einem schmalen Grat, zwischen dem, was dem Mädchen zumutbar ist und womit man sie noch mehr belastet. Ich bin vom Thriller durchwegs begeistert und es gibt nichts, das mir nicht gefallen hätte: Er ist kurzweilig, enthält den gewissen „thrill“, beginnt und bleibt spannend, hat inhaltlich keine Handlungssprünge oder Ungereimtheiten, die stören würden und weckt das Interesse, weitere Bücher der Autorin zu lesen. Titel und Cover: Der Titel „D N A“ ist eindeutig, kurz und bündig, so wie ich es gerne mag und das Cover wirkt sehr modern und passt ebenfalls perfekt zum Inhalt des Thrillers. Mein Fazit: Dies war das erste Buch von Yrsa Sigurdardottir, das ich gelesen habe, aber nun habe ich richtig Lust darauf bekommen auch ihre weiteren Bücher zu lesen.

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Kranke Seelen – Reihenauftakt der isländischen Bestsellerautorin
von Nisnis aus Dortmund am 08.12.2016
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Ein junger Amateurfunker empfängt kryptische Zahlenreihen. Bei näherer Betrachtung stellt er fest dass es sich um Personal-ID’s handelt. Er ist sehr vereinsamt nach dem Tod seiner Mutter und beschließt herauszufinden, was es damit auf sich hat und begibt sich damit in höchste Gefahr. Zeitgleich geschieht ein bestialischer Mord an einer... Ein junger Amateurfunker empfängt kryptische Zahlenreihen. Bei näherer Betrachtung stellt er fest dass es sich um Personal-ID’s handelt. Er ist sehr vereinsamt nach dem Tod seiner Mutter und beschließt herauszufinden, was es damit auf sich hat und begibt sich damit in höchste Gefahr. Zeitgleich geschieht ein bestialischer Mord an einer Mutter in Reykjavik, dessen siebenjährige Tochter, unter dem Bett der Mutter, den Angriff überlebt. Kommissar Huldar steht vor einem Rätsel, denn die Angaben des Mädchens sind undurchsichtig. Ganz vorsichtig versucht die Psychologin Freyja eine Verbindung zu dem Mädchen herzustellen, um ihre Zeugenaussage zu vervollständigen. Eine schwierige Situation und on top erkennt sie Kommissar Huldar wieder, mit dem sie vor kurzem ein Date hatte, bei dem er falsche Angaben über sich gemacht hatte. Die Ermittlungen laufen nur sehr schleppend voran, bis ein weiterer erbarmungsloser Mord geschieht, der ebenso brutal an einer weiteren Frau verübt wurde. Die Ermittler finden keinerlei Berührungspunkte zwischen den getöteten Frauen und so stehen sie vor einem scheinbar unlösbaren Fall. Die Autorin: Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den "besten Kriminalautoren der Welt" (Times Literary Supplement). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit "Das letzte Ritual", einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik. (Quelle: btb Verlag) Reflektionen: Yrsa Sigurdardóttir hätte ich die irren Mordmethoden, die in diesem Thriller Anwendung finden, ehrlich gesagt gar nicht zugetraut. Mir sind ihre Thriller und Kriminalromane eher als recht ruhige und unblutige Lektüren im Gedächtnis geblieben. DNA ist willkommen anders. Der Schreibstil Yrsa Sigurdardóttirs ist sehr harmonisch. Ihre Sprache ist klar und ohne Schnörkel. Sehr flüssig gleitet man in die Geschichte hinein, die den Leser durch einen spannenden Prolog von Anfang an die Seiten fesselt, aber nicht übermäßig treibt. Brisante oder dramatische Action liegen Yrsa Sigurdardóttir fern, aber sie schafft es trotzdem mühelos einen weiten Spannungsbogen aufzubauen, der immer wieder mit Höhepunkten aufwartet. Yrsa Sigurdardóttir setzt erfolgreich auf fein ausgearbeitete Charaktere, die niemals fehlerfrei sind und so authentisch rüber kommen. Über sie zu lesen ist ein Genuss, denn Geschehnisse beeinflussen ihre Leben, ihre Emotionen und ihre Handlungsweisen. Im Laufe der Handlung verflechten sich die Perspektiven der Figuren miteinander, ob Ermittler, Opfer, Täter oder Zeugen und die Handlung gedeiht mit ihnen. Zunächst gibt es keinerlei Verbindungen zwischen den Opfern zweier bestialischer Verbrechen. Einzelne Puzzleteile stehen für diverse Mordmotive zwar zur Verfügung, doch eine Verbindung derer ist scheinbar unmöglich. Die verzweifelte Tätersuche der Ermittler stützt sich daher zunächst auf die Zeugenaussage eines siebenjährigen Mädchens, das den Angriff auf seine Mutter unter deren Bett überlebte. An dieser Stelle müssen Psychologin Freya und die Polizei mit Kommissar Huldar eng zusammen arbeiten. Dieses Zusammenspiel findet nicht jederzeit ohne Konflikte statt, die nicht nur beruflichen sondern auch persönlichen Naturen entspringen. Diese Konflikte hat Yrsa Sigurdardóttir interessant und authentisch erzählt. Besonders gelungen, sehr emotional und dem Alter einer Siebenjährigen gerecht werdend beschreibt die Autorin die Schwierigkeiten der Ermittler und der Psychologin ein vertrauensvolles Verhältnis zu dem Mädchen herzustellen. Sie ist die einzige Zeugin und nur sie kann neue Erkenntnisse bei den Ermittlungen bringen. Parallel widmen sich Perspektiven dem Amateurfunker, der kryptische Zahlencodes auf eigene Faust entschlüsseln will. Auch seine Recherchen sind mühevoll und lange Zeit erfolglos. Als Leser hat man keinerlei Ahnungen, wie diese Kapitel mit den Verbrechen verknüpft sein könnten. Yrsa Sigurdardóttir treibt damit die Neugierde des Lesers auf die Spitze. Der Showdown ist kein explosiver Knall, sondern eine Entwicklung in einem gemäßigten Tempo und nach meinem persönlichen Geschmack hätte diesem Thriller etwas mehr Geschwindigkeit gut getan. Die nachvollziehbare Auflösung der Verbrechen überraschte angenehm und abstrus zugleich. Die Figur des Täters streift von Anfang an durch die Buchseiten. Skurrile Gedankengänge des Täters boten das Motiv für die abscheulichen Verbrechen und nur einmal ganz kurz hatte ich während des Lesens diese Figur als Täter im Visier. Ich freue mich definitiv auf einen neuen Fall dieser Krimiserie. Fazit und Bewertung: DNA ist ein empfehlenswerter Thriller für all diejenigen, die eher eine ruhigere Geschichte lesen möchten. Fein ausgearbeitete Charaktere, interessante Leben der Figuren und Perspektiven die im Laufe der Handlung miteinander verknüpft werden, bieten ein spannendes Leseerlebnis ohne viel Blutvergießen, wenn auch die Mordmethoden es in sich haben.

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Beruflich und privat: Dichte Atmosphäre für Ermittler Huldar
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 02.12.2016
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Ein kleines bisschen unsicher kann man sich als Leser dieses ausgezeichneten Thrillers schon in den eigenen vier Wänden fühlen, angesichts dessen, wie die Opfer hier zu Tode kommen und wie einfach es dem Mörder doch scheinbar gemacht wird. Aber da wie erhofft alles – soweit man das sagen kann... Ein kleines bisschen unsicher kann man sich als Leser dieses ausgezeichneten Thrillers schon in den eigenen vier Wänden fühlen, angesichts dessen, wie die Opfer hier zu Tode kommen und wie einfach es dem Mörder doch scheinbar gemacht wird. Aber da wie erhofft alles – soweit man das sagen kann – gut ausgeht und die Fälle auch restlos aufgeklärt werden, kehrt das sichere Gefühl wieder zurück. Nicht, weil der Täter ja gefasst ist, sondern vor allem, weil man sich sicher sein kann, dass man nichts getan hat, was einen anderen Menschen so dermaßen hassen lässt. Doch auch die Opfer fühlten sich sicher… Yrsa Sigurdardóttir spinnt hier mit dem isländischer (Spannungs-)Autoren so eigenen, packenden Stil eine Geschichte über Liebe, Verletzlichkeit, zerstörte Hoffnung und unglückliche Zufälle und spannt sie über Generationen. Selbst als dem Leser einige Zusammenhänge klar werden, die Kommissar Huldar noch fehlen, hat die Autorin immer noch Informationen und eine Auflösung parat, die selbst geübte Thrillerleser erstaunen lassen. Zwei Morde und zwei Frauen, die scheinbar außer der Brutalität nichts gemeinsam haben. Da aber alles auf den selben Täter hindeutet, gräbt Huldar weiter und ahnt nicht, wie nahe an ihm selbst die Verbindungen dieser Fälle liegen. Die Autorin startet mit diesem Buch eine neue Reihe, daher werden abseits der schwierigen Ermittlungen auch Huldar und sein Arbeitsumfeld näher beleuchtet. Wenig Schlaf, viel Kaffee und ein unmöglicher Vorgesetzter gehören ebenso zum Standardrepertoire eines erfolgreichen Krimis wie die eine oder andere durchaus komische Szene. Eine unglücklich beginnende Zusammenarbeit mit Kinderpsychologin Freya bringt dem Leser trotz des packenden Plots immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht.

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Beruflich und privat: Dichte Atmosphäre für Ermittler Huldar
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 02.12.2016
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Ein kleines bisschen unsicher kann man sich als Leser dieses ausgezeichneten Thrillers schon in den eigenen vier Wänden fühlen, angesichts dessen, wie die Opfer hier zu Tode kommen und wie einfach es dem Mörder doch scheinbar gemacht wird. Aber da wie erhofft alles – soweit man das sagen kann... Ein kleines bisschen unsicher kann man sich als Leser dieses ausgezeichneten Thrillers schon in den eigenen vier Wänden fühlen, angesichts dessen, wie die Opfer hier zu Tode kommen und wie einfach es dem Mörder doch scheinbar gemacht wird. Aber da wie erhofft alles – soweit man das sagen kann – gut ausgeht und die Fälle auch restlos aufgeklärt werden, kehrt das sichere Gefühl wieder zurück. Nicht, weil der Täter ja gefasst ist, sondern vor allem, weil man sich sicher sein kann, dass man nichts getan hat, was einen anderen Menschen so dermaßen hassen lässt. Doch auch die Opfer fühlten sich sicher… Yrsa Sigurdardóttir spinnt hier mit dem isländischer (Spannungs-)Autoren so eigenen, packenden Stil eine Geschichte über Liebe, Verletzlichkeit, zerstörte Hoffnung und unglückliche Zufälle und spannt sie über Generationen. Selbst als dem Leser einige Zusammenhänge klar werden, die Kommissar Huldar noch fehlen, hat die Autorin immer noch Informationen und eine Auflösung parat, die selbst geübte Thrillerleser erstaunen lassen. Zwei Morde und zwei Frauen, die scheinbar außer der Brutalität nichts gemeinsam haben. Da aber alles auf den selben Täter hindeutet, gräbt Huldar weiter und ahnt nicht, wie nahe an ihm selbst die Verbindungen dieser Fälle liegen. Die Autorin startet mit diesem Buch eine neue Reihe, daher werden abseits der schwierigen Ermittlungen auch Huldar und sein Arbeitsumfeld näher beleuchtet. Wenig Schlaf, viel Kaffee und ein unmöglicher Vorgesetzter gehören ebenso zum Standardrepertoire eines erfolgreichen Krimis wie die eine oder andere durchaus komische Szene. Eine unglücklich beginnende Zusammenarbeit mit Kinderpsychologin Freya bringt dem Leser trotz des packenden Plots immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht.

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großartiger Auftakt einer neuen Krimiserie
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 30.11.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Bereits der Prolog macht neugierig: Im Jahr 1987 werden drei Geschwisterkinder getrennt. Die Mutter ist gestorben. Die Kinder werden zur Adoption freigegeben. Am besten wäre es natürlich, wenn die drei Geschwister zusammenbleiben könnten, da sie aber so kaum zu vermitteln sind, wird die Entscheidung getroffen, dass die Geschwister einzeln... Bereits der Prolog macht neugierig: Im Jahr 1987 werden drei Geschwisterkinder getrennt. Die Mutter ist gestorben. Die Kinder werden zur Adoption freigegeben. Am besten wäre es natürlich, wenn die drei Geschwister zusammenbleiben könnten, da sie aber so kaum zu vermitteln sind, wird die Entscheidung getroffen, dass die Geschwister einzeln zur Adoption freigegeben werden. Der eigentliche Thriller erzählt im Jahr 2015. Die 7 Jahre alte Margrét versteckt sich unter dem Bett ihrer Mutter, während ihre Mutter auf dem Bett auf grausame Weise ermordet wird. Kommissar Huldar und die Psychologin Freyja versuchen wichtige Hinweise zum Mörder von Margrét zu entlocken. In einem weiteren Handlungsstrang lesen wir vom Amateurfunker Karl und seinem doch recht einsamen Leben. Erst im Laufe der Geschichte ahnt der Leser einen Zusammenhang. Durch den Prolog, denn ich schon sehr interessant fand, und die Frage, wie das alles zusammenhängt war der Thriller über das gesamte Buch spannend. Die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar sind mir sehr sympathisch. Mich hat dieser Thriller sehr gefesselt. Zum Schluss konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Ich musste einfach wissen, wie es ausgeht. Ich freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung!

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außergewöhnlicher Thriller mit leichten Längen im Mittelteil:
von mrs-lucky am 30.11.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Island besitzt nach internationalen Studien eine der niedrigsten Kriminalitätsraten der Welt, Morde sind auf der Insel nicht gerade an der Tagesordnung, aber gerade das scheint die Fantasie der Krimiautoren anzufachen. Zumindest in dem neuen Thriller von Yrsa Sigurðardóttir geht es um einen ausgesprochen perfiden Mörder. Schon der Prolog ist... Island besitzt nach internationalen Studien eine der niedrigsten Kriminalitätsraten der Welt, Morde sind auf der Insel nicht gerade an der Tagesordnung, aber gerade das scheint die Fantasie der Krimiautoren anzufachen. Zumindest in dem neuen Thriller von Yrsa Sigurðardóttir geht es um einen ausgesprochen perfiden Mörder. Schon der Prolog ist düster und beklemmend. Er erzählt von drei kleinen Kindern, die durch ein schreckliches Ereignis ihre Eltern verloren haben und nun zur Adoption stehen. Obwohl sich die Geschwister teils sehr nahe stehen, müssen sie getrennt vermittelt werden auch in der Hoffnung, dass sie ihre Vergangenheit so schneller hinter sich lassen und vergessen können. Die eigentliche Handlung setzt 28 Jahre später ein. Elísa ist mit ihren drei Kindern allein zu Hause, da ihr Mann geschäftlich nach Amerika gereist ist. Als ihre siebenjährige Tochter Margrét nachts zu ihr ins Bett kriecht und berichtet, sie hätte einen Mann im Wohnzimmer gesehen, schreibt Elísa dies zuerst der Fantasie ihrer Tochter zu. Doch kurz darauf ist Elísa tot, auf grausame Weise ermordet, während ihre Tochter sich nur knapp vor dem Mörder verstecken kann. Die Polizei findet am nächsten Tag das völlig verstörte Mädchen, da sie die einzige Zeugin ist, soll sie trotz ihres Traumas mithilfe der Psychologin Freyja befragt werden. Und tatsächlich erfährt der leitende Kommissar Huldar durch Margrét, dass der Täter einen weiteren Mord angekündigt hat. Nicht nur aufgrund fehlender Indizien und Spuren stehen Huldar schwierige Ermittlungen bevor. Es ist für ihn der erste Fall als Ermittlungsleiter, und dann erkennt er in Freyja auch noch einen On-Night-Stand wieder, bei dem er sich als Tischler statt als Polizist ausgegeben hatte. Während Huldar nach Verdächtigen sucht, taucht in der Geschichte ein junger Mann auf, der mit seinem Funksender rätselhafte Zahlencodes empfängt, in denen er unter anderem seine Personen-ID erkennt, aber auch die einer gewissen Elísa Bjarnadóttir. Auch eine pensionierte Lehrerin bekommt per SMS ähnliche Zahlenreihen und glaubt zunächst an einen technischen Fehler. Der Thriller ist düster, die Sprache so gewählt, dass eine eindringliche Atmosphäre geschaffen wird. Auch ohne die Schilderung allzu vieler Details ist in einigen Szenen die Angst der Personen oder das Grauen der Opfer fast greifbar und wirkt beängstigend real. Leider verliert sich der Thriller insbesondere im Mittelteil zu sehr in Einzelheiten aus dem Leben der Charaktere. Noch dazu wirken diese oft sehr steif und hölzern ebenso wie viele der Dialoge. Die meisten der Personen des Buches leiden derart unter ihren Selbstzweifeln, dass sie dadurch in ihrem Auftreten und ihren Entscheidungen stark gehemmt sind. Das war mir insgesamt zu viel und zu deprimierend. Abgesehen vom schwachen Mittelteil mit einigen Längen ist der Spannungsbogen jedoch hoch, die Geschichte ist logisch aufgebaut und lässt den Leser mitfiebern. Ich habe die ganze Zeit versucht einen Zusammenhang zwischen dem Prolog und der Haupthandlung zu finden, und die Geschichte konnte mich bis zum Ende hin immer wieder überraschen.

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