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Dornentod

Der zweite Fall für Anne Kirsch

(8)
Ein unmögliches Verbrechen Kommissarin Anne Kirsch ist sauer: Anstatt befördert zu werden, wird sie ihrem verhassten Kollegen Janitzki unterstellt. Gemeinsam sollen sie den Tod einer jungen Studentin untersuchen, die von ihrem Balkon gestürzt ist. War es Mord? Anne findet schnell heraus, dass die Studentin kurz vor ihrem Tod ihre Beziehung mit Rainer Dorn, einem Insassen der forensischen Psychiatrie, beendet hatte. Alles deutet auf Dorn als Täter hin. Doch wie kann das sein, sitzt er doch in der geschlossenen Abteilung ein? Auch die junge Lehrerin Pia Berger fühlt sich verfolgt und ist sich sicher: Es muss Rainer Dorn sein, mit dem sie vor Jahren eine Liebesbeziehung hatte. Anne Kirsch muss rasch handeln, denn schon bald stehen mehrere Menschenleben auf dem Spiel.
Von Mareike Albracht sind bei Midnight in der "Ein-Fall-für-Anne-Kirsch"-Reihe erschienen:
Katz und Mord
Dornentod
Portrait
Mareike Albracht wurde 1982 geboren. Die ausgebildete Diplom-Finanzwirtin ist Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrer Familie im Sauerland. Dort beschloss sie, ihren Kindheitstraum zu verwirklichen und ihre Liebe zur Heimat mit ihrer Leidenschaft für das Schreiben zu kombinieren. 2016 belegte sie den dritten Platz auf der Shortlist des Krimi-Stipendiums der Mörderischen Schwestern.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 338, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783958190818
Verlag Midnight
Verkaufsrang 16.953
eBook (ePUB)
3,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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Spannend, tiefsinnig und extrem gut recherchiert
von einer Kundin/einem Kunden aus Fellheim am 13.08.2016

"Dornentod" ist der zweite Teil einer im Sauerland angesiedelten Krimireihe um die Kommissarin Anne Kirsch. Ich habe "Katz und Mord", den ersten Teil, ebenfalls gelesen, finde aber, dass man "Dornentod" gut auch ohne diese Vorkenntnisse verstehen und genießen kann. Aufgrund des Klappentextes hatte ich eine Geschichte im Stil der... "Dornentod" ist der zweite Teil einer im Sauerland angesiedelten Krimireihe um die Kommissarin Anne Kirsch. Ich habe "Katz und Mord", den ersten Teil, ebenfalls gelesen, finde aber, dass man "Dornentod" gut auch ohne diese Vorkenntnisse verstehen und genießen kann. Aufgrund des Klappentextes hatte ich eine Geschichte im Stil der Hannibal-Lecter-Romane von Thomas Harris erwartet: Ein schwer persönlichkeitsgestörter Täter, der von der forensischen Psychiatrie aus einen unmöglichen Mord begeht, das perfekte Verbrechen. Diese Erwartung erfüllte der Roman nicht. Stattdessen schenkte er mir eine Geschichte, die mich noch viel mehr in ihren Bann zog, als es eine Superschurkenstory je geschafft hätte. In "Dornentod" haben wir es mit zwei Fällen zu tun, zum einen mit dem Fenstersturz einer Studentin, zum anderen mit einer Stalking- Geschichte. Während Anne Kirsch im ersteren Fall ermittelt, nimmt sich Anton Hellmann, den wir schon aus "Katz und Mord" kennen, der Bedrohung einer ehemaligen Schulfreundin durch einen Stalker an. An beiden Fällen scheint Rainer Dorn beteiligt zu sein, der jedoch in einer forensischen Psychiatrie inhaftiert ist und dadurch unmöglich der Täter sein kann. Besonders gut hat mir gefallen, wie Mareike Albracht die beiden Handlungsstränge immer wieder überkreuzt, sie zusammenführt und dann jedoch wieder auf eine sehr stimmige und spannende Weise entwirrt. Was diesen Roman jedoch aus der Masse der Krimis hervorstechen lässt, ist die Zeichnung der Charaktere, insbesondere des an einer Borderline-Störung erkrankten Rainer Dorn und der ebenfalls psychisch deutlich angeschlagenen Grundschullehrerin Pia Berger. Psychische Erkrankungen in Krimis darzustellen, ist ist eine heikle Angelegenheit. Oft werden Charaktere mit psychischen Störungen überzeichnet, ihre Symptomatik wird nicht realitätsgetreue abgebildet und letztendlich erinnern sie eher an freakshowhafte Karikaturen als eine echte, mehrdimensionale Menschen. Nicht so in "Dornentod". Man merkt dem Buch an, dass die psychologischen Hintergründe sehr gut recherchiert sind. Ich arbeite selbst im klinisch-psychologischen Bereich und finde, dass insbesondere das Störungsbild der Borderline Störung, das in den Medien häufig auf selbstverletzendes Verhalten reduziert wird, sehr gut wiedergegeben ist. Rainer Dorn leidet verzweifelt an seiner inneren Zerrissenheit, er ist kein eiskalter Superschurke sondern ein schwer kranker Mensch. Auch die Angstsymptomatik, unter der Pia Berger leidet, wird sehr realistisch dargestellt. Sogar die speziellen Probleme, die in einer Forensik auftreten können, finden ihren Platz, so etwa die Schwierigkeiten, die eine langjährige therapeutische Beziehung zwischen Arzt und Patient mit sich bringen kann. Aber nicht nur die psychologischen Hintergründe, sondern auch die Abläufe bei der Kriminalpolizei sind extrem gut recherchiert. Fazit: Mit Dornentod ist Mareike Albrecht ein spannender, realistischer und psychologisch tiefsinniger Krimi gelungen, den ich nicht nur Krimifans ans Herz legen möchte, sondern – aufgrund der sensiblen Darstellung der psychisch erkrankten Charaktere – auch allen Krimiautoren, die darüber nachdenken, psychische Störungen zum Thema ihrer Werke zu machen.

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Spannende Ermittlungen mit Anne Kirsch
von Xanaka aus Berlin am 24.08.2016

Der Tod einer jungen Frau in Dortmund, die nach ihrem Sturz aus dem Fenster gestorben ist, gibt der Dortmunder Oberkommissarin Anne Kirsch Rätsel auf. Denn das Merkwürdige an diesem Fall ist, dass die junge Frau etliche Nähnadeln an ihrem Körper hat. Das kann kein Unfall sein, wer würde sich... Der Tod einer jungen Frau in Dortmund, die nach ihrem Sturz aus dem Fenster gestorben ist, gibt der Dortmunder Oberkommissarin Anne Kirsch Rätsel auf. Denn das Merkwürdige an diesem Fall ist, dass die junge Frau etliche Nähnadeln an ihrem Körper hat. Das kann kein Unfall sein, wer würde sich denn selbst mit Nähnadeln spicken und dann aus dem Fenster stürzen? Als Tatverdächtiger wird schnell ihr Freund Rainer Dorn ausgemacht. Nur der ist schon seit geraumer Zeit in der forensischen Psychiatrie und darf, wenn überhaupt diese nur in Begleitung verlassen. Anne Kirsch, die gerade erfahren hat, dass ihr der verhasste Kollege Janitzky als Vorgesetzter vor die Nase gesetzt wurde, kniet sich in diesen Fall. Parallel dazu gibt es aber auch noch den Fall von Pia. Diese fühlt sich von ihrem ehemaligen Freund verfolgt und bedroht. Nachdem auch noch ihre Wohnung durchsucht wurde, bittet sie ihren alten Schulfreund Hellmann, der jetzt bei der Polizei ist, um Hilfe. Schon beim Lesen merkt man schnell, dass die Fälle irgendwie zusammengehören müssen. Da aber beide Kommissare nicht demselben Dezernat angehören, muss noch einiges passieren, bis die beiden Kommissare zusammen agieren und versuchen das komplette Rätsel zu lösen. Dieses Buch gliedert sich in zwei Ebenen. So dürfen wir an den Ermittlungen der Anne Kirsch teilhaben, ihren Gedanken und Sorgen. Gerade ihr persönlicher Konflikt mit ihrem verhassten Kollegen Janitzky lassen sie mitunter Entscheidungen treffen, die große Auswirkungen auf die Ermittlungen haben. Auf der anderen Seite erfahren wir von den Ängsten Pias, die immer wieder das Gefühl der Bedrohung hat. Mareike Albracht gelingt es geschickt beide Handlungsstränge miteinander zu verbinden. Sie kreuzen sich und dann gehen sie wieder auseinander. Durch diese Taktik wird die Handlung vorangetrieben und die Spannung des Lesers wächst und wird bis zum Ende aufrechterhalten. Obwohl es um die Kommissarin Anne Kirsch bereits einen ersten unabhängigen Band gibt, den ich im Übrigen nicht kannte, kann man dieses Buch getrost lesen. Ich werde natürlich demnächst den ersten Band der Reihe lesen. Hier werden sicher einige Dinge, die sich zwischen den Kommissaren abgespielt haben, deutlicher. Der Schreibstil von Mareike Albracht ist hervorragend. Das Buch lässt sich flüssig lesen, ihre Gedankengänge konnte ich sehr gut nachvollziehen. Von mir für dieses Buch, das mir sehr gefallen hat, eine absolute Leseempfehlung und verdiente fünf Lesesterne.

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Dornentod
von nellsche am 17.08.2016

Eine junge Studentin ist von ihrem Balkon gestürzt und gestorben. War es Selbstmord oder steckt da noch mehr hinter? Genau diese Fragen soll Anne Kirsch klären. Dabei hat sie gerade damit zu kämpfen, dass nicht sie befördert wurde sondern ihr unliebsamer Kollege Janitzki. Doch nicht nur das, sondern Janitzki... Eine junge Studentin ist von ihrem Balkon gestürzt und gestorben. War es Selbstmord oder steckt da noch mehr hinter? Genau diese Fragen soll Anne Kirsch klären. Dabei hat sie gerade damit zu kämpfen, dass nicht sie befördert wurde sondern ihr unliebsamer Kollege Janitzki. Doch nicht nur das, sondern Janitzki ist nun auch noch ihre Vorgesetzter. Anne stürzt sich also in die Ermittlungen und findet heraus, dass die Tote Kontakt zu Rainer Dorn hatte, einem Insassen einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung. Als sich auch noch die junge Lehrerin Pia von Rainer Dorn, ihrem früheren Geliebten, verfolgt fühlt, muss Anne herausfinden, ob das überhaupt möglich ist. Denn Rainer Dorn darf die Klinik gar nicht verlassen. Durch den leichten Schreibstil war ich auch bei diesem zweiten Band um Anne Kirsch sofort wieder in der Geschichte drin. Alle Charaktere wurden toll und anschaulich beschrieben und ich konnte sie mir gut vorstellen. Anne als Ermittlerin mochte ich wirklich gerne, weil sie auch auf eigene Faust los zog und sich sehr in die Ermittlungen reinkniete. Gefreut hat es mich, dass auch Anton Hellmann, ein junger Polizist, wieder mit dabei war. Genau wie Anne ermittelte er zuerst auf eigene Faust, bis die beiden sich dann zufällig und den Weg liefen und sich ergänzten. Die Autorin hat es geschafft, mich während des Buches immer wieder auf verschiedene, falsche Fährten zu locken. Der Plot war wirklich sehr gut durchdacht und verwinkelt. Das Thema um psychische Erkrankungen und die Verbindung zu einem Märchen fand ich sehr interessant. Für mich war wirklich bis zum Ende nicht absehbar, ob und wie das alles zusammenhängt und wer der Täter war. Das fand ich echt großartig. Das Ende war schlüssig und nachvollziehbar und alles wurde aufgeklärt. Ich wurde wieder bestens von Mareike Albracht unterhalten und hoffe auf noch ganz viele Bücher von ihr. Ich vergebe fünf Sterne.

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Spannender und gelungener zweiter Fall
von Jashrin aus Bruchsal am 30.08.2016

Der zweite Fall für Anne Kirsch beginnt für sie gleich mit einem herben Schlag. Statt befördert zu werden, muss sie Oberkommissar Janitzki – kurz JJ – als neuen Chef akzeptieren. Kaum ist der erste Schock überwunden haben die beiden einen eigenartigen Fall: In Dortmund ist die Studentin Corinna mit... Der zweite Fall für Anne Kirsch beginnt für sie gleich mit einem herben Schlag. Statt befördert zu werden, muss sie Oberkommissar Janitzki – kurz JJ – als neuen Chef akzeptieren. Kaum ist der erste Schock überwunden haben die beiden einen eigenartigen Fall: In Dortmund ist die Studentin Corinna mit Nadeln gespickt aus dem Fenster in den Tod gestürzt. Hat jemand nachgeholfen oder ist sie gesprungen? Fest steht, dass Corinna gerader erst mit ihrem Freund Rainer Schluss gemacht hat. Doch hatte er als Patient der forensischen Psychiatrie überhaupt die Möglichkeit? Seltsamerweise wendet sich zur selben Zeit im Sauerland auch die junge Lehrerin Pia an die Polizei, weil sie sich von eben jenem Rainer verfolgt fühlt und ihn auch gesehen haben will. Was steckt dahinter? Stehen womöglich noch mehr Leben auf dem Spiel? Nachdem mir bereits „Katz und Mord“ sehr gefallen hat, war klar, dass ich auch den zweiten Fall für Anne Kirsch lesen muss. Diesmal nimmt uns Mareike Albracht mit ins eigentlich beschauliche Marsberg. Dort sitzt der Patient Rainer Dorn in der forensischen Psychiatrie ein und sollte eigentlich unter ständiger Beobachtung sein. Wie ist es da möglich, dass sein Name in zwei ganz unterschiedlichen Fällen auftaucht? Anne Kirsch nimmt die Ermittlungen in ihrer gewohnt impulsiven Art auf und versucht mehr oder weniger im Alleingang den Fall zu klären. Auch wenn ich – wie schon im ersten Fall – ihre Vorgehensweise nicht immer gut finde, so ist sie doch eine sympathische Protagonistin und ihre unkonventionellen Methoden und ihr Sturkopf spüren so manch mögliches Indiz auf und bringen die Ermittlungen voran. Annes Zusammenarbeit mit dem vorschriftentreuen JJ, wenn man sie denn so nennen kann, macht mir im Gegensatz zu Anne sehr viel Spaß und es ist der Autorin wunderbar gelungen ihre Abneigung gegenüber JJ greifbar zu machen. Neben Anne und JJ tauchen auch noch weitere bekannte Charaktere aus dem ersten Band auf, allen voran Anton Hellberg, worüber ich mich sehr gefreut habe. Während Anne ihrer Art treu geblieben ist, ist Anton seit dem letzten Fall durchaus selbstbewusster geworden und hat sich weiterentwickelt und ich bin gespannt wie es mit ihm in den nächsten Teilen weitergehen wird. Doch auch wenn solche Entwicklungen interessant sind, so ist es nicht zwingend nötig den Vorgängerteil zu kennen. Der Schreibstil gefällt abermals wirklich gut und über den Schauplatz Marsberg habe ich mich sehr gefreut, da er nicht weit von meinem Heimatort entfernt liegt und ich so einen direkten Bezug zum Handlungsort habe. Auch dass diesmal ein wenig mehr vom typisch Sauerländischen, vor allem von der Sprache aufgegriffen wurde, hat mir sehr gefallen, selbst wenn es für mich persönlich noch mehr hätte sein dürfen. Der Krimi als solcher ist durchweg spannend, führt Anne und mit ihr auch uns Leser auf falsche Fährten, gibt Rätsel auf und wird am Ende stimmig aufgelöst. Mein Fazit: Auch der zweite Fall für Anne Kirsch hat mir wieder sehr gefallen, sogar noch ein wenig besser als der erste Teil. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für Krimiliebhaber oder natürlich für Leser, die sich in irgendeiner Art und Weise mit dem Sauerland verbunden fühlen.

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Ein Sauerlandkrimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Zwingenberg am 23.08.2016

Mareike Albrachts Krimi "Dornentod" ist der zweite Krimi mit der Kriminalkommissarin Anne Kirsch. Zu Beginn erscheint Anne Kirsch wie eine interessante feministische Frauengestalt, die mit einer intuitive Begabung für Kriminalfälle hat, bis im Laufe des Buches klar wird, dass diese Frau weder feministisch noch als Frauengestalt besonders interessant ist,... Mareike Albrachts Krimi "Dornentod" ist der zweite Krimi mit der Kriminalkommissarin Anne Kirsch. Zu Beginn erscheint Anne Kirsch wie eine interessante feministische Frauengestalt, die mit einer intuitive Begabung für Kriminalfälle hat, bis im Laufe des Buches klar wird, dass diese Frau weder feministisch noch als Frauengestalt besonders interessant ist, Sie ist einfach noch unreif, nicht teamfähig, glaubt sich besser als ihre Kollegen und hat deutliche Autoritätsprobleme. Das macht sie für mich sehr sympathisch, aber als Leser schüttelt man oft ungläubig den Kopf über den Leichtsinn der jungen Frau. Ich denke, das könnte ein wunderbares Ziel dieser Reihe sein, Anne Kirsch immer etwas Erwachsener werden zu lassen, ohne dass sie dabei ihre spezifischen Eigenschaften verliert. Dass sie lernt, eben diese Charakteristika und Eigenschaften gewinnbringend in ihre Arbeit einzubinden. Aber so ein paar Macken soll sie schon behalten. Was rede ich da eigentlich? Ich weiß ja noch nicht mal, ob die Autorin diese Sauerland-Reihe fortführen möchte. Es wäre aber sehr schade, täte sie es nicht. Denn Mareike Albracht kann schreiben. Sie hat einen klaren schnörkellosen Stil, der sich sehr angenehm liest, ihr Plot ist wohlüberlegt und zeigt keine logischen Brüche. Sie schreibt sehr spannend, kann die Spannung bis zum Ende halten. Und in diesem Buch sorgt sie für für einige Überraschungen, die dem Leser viel Raum zum Rätseln und Überlegen geben.Sie legt geschickt falsche Spuren, um dann mit einer völlig überraschenden Lösung aufzuwarten. Das gelingt ihr wirklich überragend. Gut gefallen hat mir auch der Umgang mit ihren Protagonisten. Keine 08/15 Gestalten, sondern Personen mit einer nachvollziehbaren Gefühlswelt und mit Tiefgang. Mir hat dieser Krimi gut gefallen und empfehlen in gerne weiter. Und ich hoffe auf eine Fortsetzung.

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Spannend und verzwickt! Mehr davon!
von einer Kundin/einem Kunden aus Andernach am 22.08.2016

Die junge Dortmunder Kommissarin Anne Kirsch erlebt eine üble Überraschung: von den leitenden Kriminalkommissaren ist die eine an Krebs erkrankt und fällt längerfristig aus und ihr Chef Thorsten ist auf einer Fortbildung in Münster. In dieser Zeit soll ausgerechnet Janitzki kurz JJ die Leitung der Abteilung für Tötungsdelikte und... Die junge Dortmunder Kommissarin Anne Kirsch erlebt eine üble Überraschung: von den leitenden Kriminalkommissaren ist die eine an Krebs erkrankt und fällt längerfristig aus und ihr Chef Thorsten ist auf einer Fortbildung in Münster. In dieser Zeit soll ausgerechnet Janitzki kurz JJ die Leitung der Abteilung für Tötungsdelikte und Vermisste übernehmen. Sie hat doch mehr Erfahrung, warum wurde sie nur übergangen? Stimmt Thorstens Einschätzung, daß kooperative Teamarbeit nicht ihre Stärke ist, sie zu viele Extratouren macht? Hoffentlich tritt kein Notfall ein. Noch während sie dies denkt, werden sie an einen Tatort gerufen. Eine unbekleidete junge Frau, deren halber Körper mit Nadeln gespickt ist, starb durch einen Fall vom Balkon. Kann das wirklich ein Unfall gewesen sein? Anne Kirsch kann das nicht glauben, sie vermutet ein heimtückisches Verbrechen. Eine Spur auf dem PC der Toten führt sie ins Sauerland, wo sie den dortigen Kollegen Anton Hellmann wieder trifft. Dieser ist auf dem Weg zu Rainer Dorn, dem letzten Kontakt der Toten, aber aus einem ganz anderen Grund. Kann das Zufall sein? Dieser zweite Fall für die hartnäckige und eigensinnige Kommissarin Anne Kirsch ist ausgesprochen spannend. Lediglich zu Beginn muß die Situation präsentiert werden, warum das Team diesmal völlig anders aufgestellt ist. Wobei ich zugeben muß, daß mir die Konstellation mit Anne und dem eitlen JJ sehr gut gefällt. Annes Animositäten und ihre fast schon greifbare Abneigung ihm gegenüber ist schon sehr unterhaltsam, ohne die Geschichte zu stark zu überlagern oder abzulenken. Die Handlungsstränge in Dortmund und dem Sauerland sind geschickt miteinander verwoben. Dadurch trifft man viele alte Bekannte aus Band 1 Katz und Mord wieder, was mir gut gefällt, weil man erfährt, was aus Anne und „ihrem“ Heiko geworden ist. Hat ihre Mutter Recht, daß ihr Beruf jede Beziehung erdrückt? Ein bißerl kommt es mir so vor, als hätte sie etwas Komplexe, weil er im Gegensatz zu ihr studiert hat. Denn auch der Verdächtige Rainer Dorn ist sehr gebildet und liebt es sich in Bildern auszudrücken, die Anne nicht versteht, da ist sie auf Hilfe angewiesen. Der Krimi liest sich sehr gut und durch die durchgehende Spannung voller Wendungen und Überraschung auch unglaublich schnell. Allerdings waren einige Wendungen für mich unnötig, da sie nur der Ablenkung dienten. Ich zerbrach mir den Kopf wie Tat X ins Gesamtbild paßt, aber sie wurde nachher nicht mehr aufgegriffen. Das fand ich etwas schade. Ebenso waren es mir dann auch etwas zu viele Zufälle. Interessant fand ich hingegen die forensische Psychiatrie als zeitweisen Handlungsort, den Einblick in Phobien und Manien. Wer ist krank, wer ist gesund? Kann man jede Krankheit heilen, oder sind eigentlich wir angeblich Gesunden die Krankmacher? Schön ist auch die Anspielung auf das eher unbekannte Grimmsche Märchen „Hans mein Igel“ und seine Deutung in der Psychotherapie. Ja, die Gebrüder Grimm haben nicht nur Gute Nacht Geschichten aufgeschrieben. Erschreckend wie viel Schaden die Eltern bei ihren Kindern anrichten können und nicht nur solange sie klein sind. An den Folgen von Lieblosigkeit oder zu großem Druck drohen sie zu zerbrechen und einige psychische Probleme scheinen unlösbar zu sein. Ich hatte nach der letzten Seite erst mal das Bedürfnis meine Eltern anzurufen, um mich bei ihnen zu bedanken und meine Kinder zu umarmen und ihnen zu sagen, wie lieb ich sie habe. Zudem mußte ich über die Namen schmunzeln, gefühlt kam meine halbe Familie vor. Die Kommissare fuhren an der Autobahnausfahrt meiner Schwiegermutter ab…. Da mußte ich doch auch an den spannendsten Stellen schon mal grinsen. Doch auch wenn der Krimi wirklich atmosphärisch dicht ist und in der Provinz spielt, ist er nicht provinziell. Mareike Albracht steigert sich von Fall zu Fall, ich bin schon jetzt auf die Fortsetzung gespannt. Daher spreche ich eine klare Leseempfehlung mit guten 4 von 5 Sternen für diesen spannenden Krimi aus.

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Das Rätsel um die Nadeln
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 16.08.2016

Das Dortmunder Ermittlungsteam muss sich mit dem Tod einer Studentin beschäftigen, die aus dem Fenster ihrer Wohnung gestürzt war, ihr Körper gespickt mit Nadeln. War es Mord oder Selbstmord? Zur gleichen Zeit fühlt sich eine junge Lehrerin gestalkt. Sowohl bei der Lehrerin als auch bei der Studentin weist alles... Das Dortmunder Ermittlungsteam muss sich mit dem Tod einer Studentin beschäftigen, die aus dem Fenster ihrer Wohnung gestürzt war, ihr Körper gespickt mit Nadeln. War es Mord oder Selbstmord? Zur gleichen Zeit fühlt sich eine junge Lehrerin gestalkt. Sowohl bei der Lehrerin als auch bei der Studentin weist alles auf Rainer Dorn hin. Doch wie kann das sein, ist er doch seit Jahren Insasse der forensischen Psychiatrie und hat nur begleiteten Ausgang? Vieles scheint unklar zu sein und passt überhaupt nicht zueinander. Zu allem Überfluss muss sich Anne Kirsch dem ungeliebten Kollegen Janitzki unterordnen, der die Ermittlungen leitet, weil eine andere Kollegin krank geworden ist. Mit „Dornentod“ legt Autorin Mareike Albracht den zweiten Band der Sauerland-Krimis um die Kommissarin Anne Kirsch vor. Obwohl es hilfreich ist, den ersten Band zu kennen, da man sich dann besser mit den Ermittlern zurechtfindet, ist der Fall auch gut für sich allein zu lesen, denn er ist in sich abgeschlossen. Die Autorin legt geschickt einige falsche Fährten und lässt den Leser immer wieder neu überlegen, wie alles zusammenhängt. Das erscheint sehr lange unmöglich, so dass man immer wieder neu ins Grübeln kommt, die Auflösung ist aber gekonnt vorbereitet. Manches davon ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, doch das Buch enthält jede Menge Spannung und ist äußerst fesselnd und flüssig geschrieben. Die Kommissarin Anne Kirsch ist mir zu impulsiv geraten, das war sie schon im ersten Band – für die Folgebände dürfte sie doch etwas ruhiger und überlegter werden, finde ich. Alles in allem eine spannende Lektüre mit einem ausgeklügelten Kriminalfall mit vielen Überraschungen.

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Was ist mit dem Märchen "Hans mein Igel"?
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Oberkommissarin Anne Kirsch erfährt am nächsten Tag, nach einer Party mit den Kollegen, das Thorsten Seidel einige Zeit auf eine Schulung nach Münster geht und derweil ihr Kollege Janitzki die Leitung der K11übernimmt. Anne ist sauer, sie dachte sich das sie die Leitung übernehmen würde. Und kurz danach... Oberkommissarin Anne Kirsch erfährt am nächsten Tag, nach einer Party mit den Kollegen, das Thorsten Seidel einige Zeit auf eine Schulung nach Münster geht und derweil ihr Kollege Janitzki die Leitung der K11übernimmt. Anne ist sauer, sie dachte sich das sie die Leitung übernehmen würde. Und kurz danach kommt es zu einem Todesfall einer jungen Studentin. Corinna Raabe stürzte sich oder wurde gestoßen von ihrem Balkon, auffällig ist das die Tote mit Nähnadeln durchstochen ist. Kurz zuvor hatte Corinna ihre Beziehung zu ihrem Freund Rainer Dorn per Mail beendet. War es womöglich doch Selbstmord oder hat Rainer Dorn sie umgebracht? Doch wie soll das gehen Dorn ist in der forensischen Psychiatrie und darf diese nur in Begleitung verlassen. Zur selben Zeit Pia Berger eine junge Lehrerin fühlt sich von ihrem ehemaligen Freund verfolgt. Aber wie kann das sein nach einem Vorfall vor einigen Jahren sitzt dieser in der Psychiatrie, es ist niemand anderer als Rainer Dorn. Sie bittet ihren Schulfreund und Polizist Anton Hellmann um Hilfe. Haben die beiden Fälle was miteinander zu tun? Anne Kirsch muss mal wieder schnell handeln, den es stehen weiter Menschenleben auf dem Spiel. Meine Meinung: Mareike Albracht präsentiert und mit Dornentod den neusten Fall von Anne Kirsch und Team. Die Handlung sehr interessant und teilweise auch außerordentlich fesselnd. Nur leider fehlte mir wieder ein wenig die Spannung am Anfang. Aber das Ende kam dann wieder die unverhoffte Überraschung an Licht, wie schon bei ihrem ersten Roman. Wieder hat die Autorin einen sehr guten, flüssigen Schreibstil und eine detailliert Handlung. Auch das schöne Cover beinhaltet mal wieder alles was für den Roman am wichtigsten ist. Der Fall lehnt sich an dem Märchen Hans mein Igel von den Gebr. Grimm an, was ich sehr außergewöhnlich fand. Ein wenig fehlte mir allerdings Kommissar Seidel aus dem ersten Teil, ich würde mich freuen wenn er im dritten Teil wieder mit dabei wäre. Ein Regionalkrimi für Leser die keine blutigen, brutalen, dafür aber gut Ermittlungarbeit lieben, sind hier an der richtigen Stelle.Vielleicht das nächste Mal von Anfang an mehr Spannung dann wird es auch von mir ein Stern mehr, von daher 4 von 5 Sterne.

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