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Drei tränenlose Geschichten

(1)
Die eine Geschichte schildert eine Begegnung mit dem Fotografen Wilhelm Brasse, der lieber Pole als "reichsdeutscher Arier" sein wollte und dafür ins KZ kam. Als "Lagerphotograph" hielt er das Grauen von Auschwitz in Abertausenden von Fotos fest. Eines davon ging um die Welt. (Der Fotograf von Auschwitz) Die Aufnahme der jüdischen Großfamilie Klagsbrunn aus dem Jahr 1904 und was von ihr auf unsere Gegenwart gekommen ist: zwei Verfolgungsgeschichten - eine, die von der Wiener Vorstadt Floridsdorf bis nach Rio de Janeiro reicht, und die andere, die von dort über viele Stationen nach Berlin und wieder zurück nach Brasilien führt. (Familie Klagsbrunn) Was lässt sich von einem unscheinbaren Straßenschild ablesen, das den Namen der österreichischen Widerstandskämpferin Gisela Tschofenig trägt? Wer bewahrt, was sie an Hoffnung und Glücksversprechen verkörpert hat, und macht schmerzhafte Erinnerungsbilder erträglich?
Portrait
Erich Hackl, geboren 1954 in Steyr, hat Germanistik und Hispanistik studiert und ein paar Jahre lang als Lehrer und Lektor gearbeitet. Seit langem lebt er als freier Schriftsteller, Publizist und Übersetzer in Madrid und Wien. Seinen Erzählungen, die in 25 Sprachen übersetzt wurden, liegen authen­tische Fälle zugrunde. ›Auroras Anlass‹ und ›Abschied von Sidonie‹ sind Schullektüre.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 30.04.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06884-9
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 190/126/22 mm
Gewicht 236
Auflage 1
Verkaufsrang 89.237
Buch (gebundene Ausgabe)
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Chronist wider dem Vergessen
von einer Kundin/einem Kunden am 08.12.2014

Erich Hackl findet immer wieder Geschichten, welche banal gesagt das Leben schrieb. Es sind dies Geschichten aus einer Zeit, die man selber nicht erleben möchte, und Mitleid mit jenen hat, die durch die Hölle des NS-Regimes mussten. Personen wie Wilhelm Brasse, dessen Wunsch lieber Pole als Reichsdeutscher Arier zu... Erich Hackl findet immer wieder Geschichten, welche banal gesagt das Leben schrieb. Es sind dies Geschichten aus einer Zeit, die man selber nicht erleben möchte, und Mitleid mit jenen hat, die durch die Hölle des NS-Regimes mussten. Personen wie Wilhelm Brasse, dessen Wunsch lieber Pole als Reichsdeutscher Arier zu sein ins KZ brachte, wo er als Fotograf von Auschwitz in die Geschichte einging. es ist auch die Geschichte von der jüdischen Großfamilie Klagsbrunn, welche sich von Floridsdorf 1904, bis nach Rio de Janeiro spannt. Und auch die Geschichte der österreichischen Widerstandskämpferin Gisela Tschofenig anhand eines unscheinbaren Strassenschildes.

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