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Dreimal im Leben

Roman

(2)
Rezension
»Eine Geschichte, die im Herzen erklingt wie eine zärtliche Melodie, wie eine Komposition der Emotionen – Dreimal im Leben erzählt Arturo Pérez-Reverte meisterhaft von den Irrungen und Wirrungen der Liebe und vermag es, seinen Lesern ein ganz besonderes Vergnügen zu bereiten. Nur wenigen Autoren gelingt es, so mitreißend ... zu schreiben...«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info
Portrait
Arturo Pérez-Reverte, geboren 1951 im spanischen Cartagena, ist einer der erfolgreichsten Autoren Spaniens. Sein Werk wurde in 41 Sprachen übersetzt, sein Roman Der Club Dumas ist ein Weltbestseller und wurde von Roman Polanski mit Johnny Depp in der Hauptrolle unter dem Titel Die neun Pforten verfilmt. Arturo Pérez-Reverte arbeitete 21 Jahre als Kriegsreporter. Seit 2003 ist er Mitglied der Real Academia Española.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 525, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.08.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783458733195
Verlag Insel Verlag
eBook (ePUB)
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Susanne Brückner, Thalia-Buchhandlung Bonn

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„EIne etwas andere Liebe...“

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Max und Mecha bilden allerdings nicht das klassische Paar, daß man sich nun vorstellen mag.
Nur drei Begegnungen im Leben - und doch genau die Gefühle, die manch einer sein Leben lang sucht.
Der Autor hat nicht
Arturo Perez-Reverte hat mit seinem Roman "Dreimal im Leben" einen wunderbares Buch über eine große Liebe geschrieben.
Max und Mecha bilden allerdings nicht das klassische Paar, daß man sich nun vorstellen mag.
Nur drei Begegnungen im Leben - und doch genau die Gefühle, die manch einer sein Leben lang sucht.
Der Autor hat nicht einfach die faszinierende Geschichte einer außergewöhnlichen Liebe geschrieben, er hat auch fantastisch recherchiert.
Der interessierte Leser lernt nebenbei die Geschichte des Tangos lernen, ebenso erfährt er einiges über Schach, Strategie und politische Machenschaften.
Ein wunderbares Buch - nicht nur für Frauen...

MarieCarolin Behring, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Ein wunderbarer Roman, welcher vor Energie förmlich sprüht. Die Geschichte spukt einem über längere Zeit im Kopf herum und ich persönlich habe plötzlich Tango Kurse gegoogelt. Ein wunderbarer Roman, welcher vor Energie förmlich sprüht. Die Geschichte spukt einem über längere Zeit im Kopf herum und ich persönlich habe plötzlich Tango Kurse gegoogelt.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein sehr sinnliches Buch. Entführt in die Welt des Tango und in die des Schachspiels. Ein sehr sinnliches Buch. Entführt in die Welt des Tango und in die des Schachspiels.

Hendrikje Adriani, Thalia-Buchhandlung Berlin, Eastgate

Tolle Liebesgeschichte, literarisch anspruchsvoll geschrieben. Tolle Liebesgeschichte, literarisch anspruchsvoll geschrieben.

„Eine unmögliche Liebe“

Martina Denzer, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Sie lieben Tango und Liebesgeschichten ? Dann erleben Sie Max, ein junger wilder und charmanter Eintänzer auf einem Ozeandampfer im Jahre 1928.Dort beginnt die Geschichte einer unmöglichen und lebenslangen Liebe. Sie lieben Tango und Liebesgeschichten ? Dann erleben Sie Max, ein junger wilder und charmanter Eintänzer auf einem Ozeandampfer im Jahre 1928.Dort beginnt die Geschichte einer unmöglichen und lebenslangen Liebe.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
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1
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Verpasstes Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Siegburg am 06.05.2014

Hat mir sehr gut gefallen! Der Tango wurde mir etwas zu oft beschrieben, deshalb nur 4 Sterne! Ansonsten ein sehr gut geschriebenes Buch. Zum Nachdenken!

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Eine wunderschöne Liebesgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 18.08.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein sehr schöner Roman erzählt über eine Liebe die nicht sein darf. 1928 begegnen sie sich das erste Mal auf einem Überseedampfer nach Argentinien, sie treffen sich und verlieren wieder in Italien viele Jahre später um sich dann in der Schweiz der gegenwart wieder zu finden. Dieses Buch ist in... Ein sehr schöner Roman erzählt über eine Liebe die nicht sein darf. 1928 begegnen sie sich das erste Mal auf einem Überseedampfer nach Argentinien, sie treffen sich und verlieren wieder in Italien viele Jahre später um sich dann in der Schweiz der gegenwart wieder zu finden. Dieses Buch ist in seiner Sprache sehr einfühlsam ohne Kitsch , die Charaktere klar gezeichnet und sicher nicht nur für Frauen interessant. Für alle Leser die Ruiz Zafon mögen.

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden aus Hilden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine der schönsten Liebesgeschichten, die ich kenne. Literarisch wunderbar verpackt, einfühlsam und dramatisch. Toll!

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Mecha und Max
von einer Kundin/einem Kunden am 12.10.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dreimal im Leben ist die wechselvolle Geschichte von Mecha und Max. Im Jahre 1928 begegnen sich die beiden Protagonisten zum ersten Mal.Mecha macht mit ihrem Mann, dem bekannten Komponisten Armando de Troye, eine Serreise,Max Costa ist auf dem Schiff der Eintänzer. Er ist ein gutaussehender Mann und begnadeter Tänzer,besonders der... Dreimal im Leben ist die wechselvolle Geschichte von Mecha und Max. Im Jahre 1928 begegnen sich die beiden Protagonisten zum ersten Mal.Mecha macht mit ihrem Mann, dem bekannten Komponisten Armando de Troye, eine Serreise,Max Costa ist auf dem Schiff der Eintänzer. Er ist ein gutaussehender Mann und begnadeter Tänzer,besonders der Tango hat es ihm angetan.Er ist von Mecha sofort hingerissen und läßt keine Gelegenheit aus mit ihr zu tanzen.Armando und Mecha führen eine offene Ehe ,sodaß Mecha und Max kaum Grenzen gesetzt sind. Bei der Ankunft in Buenos Aires bittet Armando Max ihnen die einschlägigen Lokale zu zeigen,um mehr über die Geschichte des Tango zu erfahren.Sie besuchen ziemlich anrüchige Etablissements,dort kommt es zu sexuellen Ausschweifungen. Danach trennen sich die Wege .Neun Jahre später treffen die Beiden sich zufällig in Nizza wieder, es kommt erneut zu einer kurzen Affäre.Max ist in zwielichtige Machenschaften verstrickt und muß fliehen. Nach 28 Jahren entdeckt Max seine einzige wirkliche Liebe auf der Promenade in Nizza.Er hat ein wechselvolles Leben hinter sich mit vielen Aufs und Abs und immer wieder Verstrickung in kriminelle Machenschaften.Vom einstigen Glanz ist nichts übrig ,er arbeitet als Chauffeur. Jetzt überschlagen sich die Ereignisse,darüber möchte ich aber nichts verraten ,um die Spannung zu erhalten. Die Geschichte wurde sehr gefühlvoll erzählt und hat mich von Anfang an fasziniert.Lediglich der Wechsel in die verschiedenen Zeitebenen hat mich anfangs etwas verwirrt. Ich möchte für dieses Buch eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Buchtitel: Dreimal im Leben

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Gefühlvolle Liebesgeschichte
von Verena R. aus Vöcklabruck am 27.09.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der Liebesroman „Dreimal im Leben“ von Arturo Pérez-Reverte ist eindeutig keiner der typischen, lustigen Frauenromane, die den Buchmarkt geradezu überschwemmen. Der Schreibstil und die Sprache des Autors sind sehr gefühlvoll und bildhaft und versetzen einen direkt in eine nostalgische Stimmung. Zu dieser Atmosphäre passt das Cover des Buches, wie ich... Der Liebesroman „Dreimal im Leben“ von Arturo Pérez-Reverte ist eindeutig keiner der typischen, lustigen Frauenromane, die den Buchmarkt geradezu überschwemmen. Der Schreibstil und die Sprache des Autors sind sehr gefühlvoll und bildhaft und versetzen einen direkt in eine nostalgische Stimmung. Zu dieser Atmosphäre passt das Cover des Buches, wie ich finde, sehr gut dazu, denn es vermittelt meiner Meinung nach exakt jenes Gefühl und diese Sehnsucht nach vergangenen Zeiten. So elegant dieser Schreibstil ist, ist er jedoch auch etwas schwierig zu lesen. Obwohl ich bereits bei der Leseprobe von der Geschichte begeistert war, tat ich mir vor allem zu Beginn der Lektüre etwas schwer, richtig in die Geschichte „hineinzufinden“. Es hat mir sehr gut gefallen, dass sich der Autor keinerlei Klischees oder großer Effekte bedient und hat eine sehr ruhige Art zu erzählen. Obwohl es kein Buch für „mal so zwischendurch“ ist, ist es eindeutig wert sich darauf einzulassen, weshalb ich dem Buch gerne 5 Sterne gebe.

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Eine ganz besondere Liebe
von Leselaus aus Wilhelmshaven am 19.05.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die Liebe zweier Menschen, wie sie ungewöhnlicher nicht sein kann, beschreibt der Roman „Dreimal im Leben“ in brillanter Weise: Max Costa, aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen in Argentinien, und Mecha Inzunza, eine Frau aus dem Land der Reichen und der Schönen, Gattin des weltberühmten Komponisten Armando de Troeye. - Nur... Die Liebe zweier Menschen, wie sie ungewöhnlicher nicht sein kann, beschreibt der Roman „Dreimal im Leben“ in brillanter Weise: Max Costa, aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen in Argentinien, und Mecha Inzunza, eine Frau aus dem Land der Reichen und der Schönen, Gattin des weltberühmten Komponisten Armando de Troeye. - Nur dreimal führt das Schicksal die zwei ungleichen Menschen zusammen. - Bei ihrer ersten Begegnung im Jahr 1928 ist Max 28 Jahre alt. Er sieht sehr gut aus, ist redegewandt, weiß sich zu benehmen wie ein Mann von Welt und arbeitet als Eintänzer auf einem Ozeanriesen. Der Tango spielt in diesem Teil eine besondere Rolle und ist für Max und Mecha der Beginn einer speziellen Beziehung. - Sieben Jahre später führt der Zufall sie in Nizza zusammen. Max verdient sich seinen Lebensunterhalt mit kleinen oder größeren Gaunereien und wird hier zum Handlanger von Spionen. Ausgerechnet das Haus einer Freundin Mechas ist Ziel seines gefährlichen Auftrags. – Bei der dritten Begegnung ist Max 64 Jahre alt und arbeitet nach vielen Höhen und Tiefen als Chauffeur eines Arztes in Sorrent. Eines Tages sieht er drei Menschen aus einem Hotel kommen und in einem dieser Menschen glaubt er Mecha zu erkennen. Mit einigen Tricks gelingt es ihm, sich als Mann von Welt in deren Hotel einzumieten. Das Schachspielen steht im Mittelpunkt dieses Wiedersehens und Mecha, die Max besser kennt als er glaubt, braucht seine Hilfe… - Der Roman könnte eine Trilogie sein. Allerdings sind alle drei Teile auf meisterliche Art miteinander verwoben, und das nicht nur durch die Perlenkette, die immer wieder eine Rolle spielt. Als Leser befinde ich mich wechselweise auf Schauplätzen in Argentinien, Frankreich und Italien, ohne dass in meinem Kopf ein Wirrwarr entsteht. Wohlige Spannung zieht sich durch das gesamte Buch, das ein ganz besonderes Buch ist und dem ich gern fünf Sternchen in Fettdruck gebe.

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Vom Glanz vergangener Jahrzehnte…
von einer Kundin/einem Kunden am 21.09.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der Klappentext von Dreimal im Leben, so wenig er auch verrät, hat mich gleich gefesselt. Er fängt die Stimmung des Romans wunderbar ein, ohne in irgendeiner Weise zu spoilern. Dabei bietet das Buch viel mehr als eine Liebesgeschichte, die fast ein ganzes Jahrhundert umspannt. Es ist auch eine Geschichte... Der Klappentext von Dreimal im Leben, so wenig er auch verrät, hat mich gleich gefesselt. Er fängt die Stimmung des Romans wunderbar ein, ohne in irgendeiner Weise zu spoilern. Dabei bietet das Buch viel mehr als eine Liebesgeschichte, die fast ein ganzes Jahrhundert umspannt. Es ist auch eine Geschichte über den Wandel der Zeit, sich rasch ändernde Gewohnheiten, Verhaltensweisen und Lebenseinstellungen, sehr gut veranschaulicht durch Max selbst. Ich muss gestehen, anfangs brauchte ich etwas, um mit ihm warm zu werden. Aber die erste Distanz zu seinem Charakter legte sich recht schnell, je besser ich ihn kennen lernte. Als Mann, der das Risiko liebt, aber sich stets auf seine guten Manieren besinnt, wurde er mir von Seite zu Seite sympathischer, auch was seine nicht immer ganz eindeutigen Gefühle Mecha gegenüber angeht. Der Autor präsentiert dem Leser keine überschäumende Verliebtheit, die schnell in der einen großen Liebe mündet, sondern lässt sich erfreulich viel Zeit damit, die beiden sich näherkommen zu lassen. Und das trotz der relativ kurzen Lebensabschnitte, die sie miteinander verbringen. Mecha ist dabei etwas schwerer zu fassen, doch auch ihr Verhalten und ihre Entscheidungen werden nachvollziehbar präsentiert. Der Schreibstil ist mit seinen oft verschachtelten und im Konjunktiv gehaltenen Sätzen recht anspruchsvoll und gleichzeitig unglaublich ausdrucksstark. Durch ihn wird eine schön dichte Atmosphäre erzeugt, die die politischen und gesellschaftlichen Stimmungen zwischen 1928 und 1966 perfekt einfängt. Die Perspektive Max’ wechselt dabei von Vergangenheit zu Gegenwart, um die einzelnen Zeitebenen zu kennzeichnen, zwischen denen der Roman hin- und herspringt. Zuerst erschwert dieser Kunstgriff das Hineinfinden in die Story und stört manchmal regelrecht den Lesefluss. Aber wenn man sich daran gewöhnt hat, ist es oft sogar eine Erleichterung, gleich zu wissen, welchen Handlungsstrang man vor sich hat. Zwischendurch begegnet dem Leser die eine oder andere Länge, doch es hält sich erfreulicherweise sehr in Grenzen. Man kann sie leicht überfliegen, ohne dass man völlig aus der Geschichte herausgerissen wird. Fazit Dreimal im Leben ist eine wunderbar unkitschige, atmosphärisch dicht geschriebene Erzählung über Liebe, Abenteuer und verpasste Chancen und verlorene Illusionen. Getragen von einer sympathisch-charmanten Hauptfigur umspannt der Inhalt des Buches ein halbes Jahrhundert, in dem sich Gesellschaft und Politik so rasend schnell verändert haben wie kaum jemals zuvor. Die zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin- und herpendelnden Abschnitte sollten einen nicht abschrecken, genauso wenig wie die kleinen Längen der Geschichte. Sonst verpasst man einen eindrucksvollen Roman über die Tücken des Lebens selbst.

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Schicksalhafte Begegnungen
von vielleser18 aus Hessen am 12.09.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Dreimal in ihrem Leben begegnen sich Mecha und Max. Beim ersten Mal ist Max als Eintänzer auf einem Überseeschiff Richtung Buenos Aires beschäftigt. Er soll bei den Abendgesellschaften die Frauen bei Laune halten. Es ist das Jahr 1928. Max, Anfang zwanzig, ist in den Armutsvierteln von Buenos Aires als spanisches... Dreimal in ihrem Leben begegnen sich Mecha und Max. Beim ersten Mal ist Max als Eintänzer auf einem Überseeschiff Richtung Buenos Aires beschäftigt. Er soll bei den Abendgesellschaften die Frauen bei Laune halten. Es ist das Jahr 1928. Max, Anfang zwanzig, ist in den Armutsvierteln von Buenos Aires als spanisches Auswanderkind groß geworden. Er hat sich aber eine Noblesse angeeignet, um in höheren Kreisen bestehen zu können. Sein Lebensunterhalt verdient er sich aber nicht nur als Eintänzer, sondern er nutzt sein Aussehen und sein Charme auch um Frauen von ihren Kostbarkeiten zu erleichtern. Auf diesem Schiff begegenet er nun Mecha, verheiratet ist sie mit einem berühmten Komponisten. Schon beim ersten Tanz knistert es bei den beiden. In Buenos Airos erleben sie zu dritt nicht nur aufregenede Tage.... Arturo Pérez-Reverte erzählt die Geschichte der beiden zweigleisig. Immer wieder, meist von Absatz zu Absatz wechselt die Geschichte in die Gegenwart der 60er Jahre. Max, inzwischen 64 Jahre alt trifft zufällig in Sorrent die 61jährige Mecha wieder. Er setzt alles auf eine Karte und zieht in das Hotel, das auch Mecha bewohnt. Unter wieder mal falschen Vorraussetzungen. Dies ist nun ihr drittes Zusammentreffen, das zweite war in Südfrankreich 1937. In eindrucksvollen Worten und Sätzen, beschwingt, beschaulich, ergreifend, erzählt der Autor von dieser unerfüllten Liebe. Wie die beiden sich bei jedem ihrer Treffen umkreisen, beschnuppern, aber auch lieben. Eine Geschichte, die fast ihr ganzes Leben umfasst, so gekonnt vermittelt, dass man vergisst, dass man hier nur ein Roman vor sich hat. Man kann sich in die Gefühle und Gedanken von Max, aus seiner Sicht wird die Geschichte erzählt, regelrecht hinein versetzen. Man leidet mit, bewundert ihn, schüttelt den Kopf über seine Entscheidungen. Man fühlt sich in die Zeit der Zwanziger, Dreißiger und der Siebziger Jahre versetzt und auch wenn die Bereiche Tango und Schach hier einen großen Raum einnehmen, wurde mir das Buch, nachdem die Anfangsstartschwierigkeiten überwunden waren, nie langweilig. Fazit: Ein Buch über eine Liebesgeschichte, die keine ist, eindrucksvoll erzählt.

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Die jahrelange Anziehung zweier Menschen
von Janine2610 am 17.08.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

"Und dennoch treffen eine Frau wie Sie und ein Mann wie ich auf Erden nicht oft zusammen." Ein schöner, erster Satz und so unglaublich passend zu diesem Buch. Max Costa ist ein Dieb und Gigolo. Er lernt im Jahre 1928 die hübsche Mercedes Inzunza, Frau von Armando de Troeye, einem... "Und dennoch treffen eine Frau wie Sie und ein Mann wie ich auf Erden nicht oft zusammen." Ein schöner, erster Satz und so unglaublich passend zu diesem Buch. Max Costa ist ein Dieb und Gigolo. Er lernt im Jahre 1928 die hübsche Mercedes Inzunza, Frau von Armando de Troeye, einem Komponisten, auf einem Überseedampfer beim Tanzen eines Tangos, kennen. Seit diesem Moment an haben die beiden eine außergewöhnliche Beziehung zueinander. Die Anziehung zwischen den beiden, die man beim Lesen deutlich spüren konnte, ist Bestandteil dieses außergewöhnlichen Romans. 1928 trennen sich ihre Wege abrupt. 1937 treffen sie wieder aufeinander und ihre Leidenschaft flammt erneut auf. Aber auch dieses Mal muss Max Mecha Inzunza gezwungenermaßen verlassen. Bevor sie im Jahre 1966 überraschenderweise erneut zusammentreffen. Max bringt sich mal wieder in Schwierigkeiten und gewisse Umstände zwingen ihn dazu auch dieses Mal von Mecha fortzugehen. Max hat sich sehr verändert. Mecha ebenso. Doch ihre Anziehung besteht nach wie vor... Es war toll, nach und nach die verworrene Geschichte um Max, seinen Diebeszügen, anderen Machenschaften und auch Mecha Inzunza lesen zu dürfen. Deren Leben hat mich gefesselt und berührt gleichermaßen. Es wird hier immer wieder aus der Sichtweise von Max Costa geschrieben und zwar abwechselnd aus den Jahren 1928, 1937 und 1966. Und was sich in diesen Zeiten in den Leben der beiden abgespielt hat war für mich spannend zu verfolgen. Eine sehr gut recherchierte und durchaus interessante Geschichte zweier Menschen, die in all den Jahren ihres "Nicht-Zusammenseins" einander nicht loslassen konnten und wollten. Ein wunderbar gelungener Roman, der aus meiner Sicht sehr zu empfehlen ist!

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vergangener Glanz
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Der Roman "Dreimal im Leben" von Arturo Perez-Reverte erzählt die Lebensgeschichte von Max Costa. Der junge Max jobt als Eintänzer auf einem Kreuzfahrtsschiff. Dort trifft er die gut aussehende Mecha Inzunza, die mit ihrem Mann einem berühmten spanischen Komponisten dort Urlaub macht. Bereits beim ersten Tanz findet er Mecha... Der Roman "Dreimal im Leben" von Arturo Perez-Reverte erzählt die Lebensgeschichte von Max Costa. Der junge Max jobt als Eintänzer auf einem Kreuzfahrtsschiff. Dort trifft er die gut aussehende Mecha Inzunza, die mit ihrem Mann einem berühmten spanischen Komponisten dort Urlaub macht. Bereits beim ersten Tanz findet er Mecha sehr interessant. Wie es der Zufall so will trifft Max die Frau noch zweimal in seinem Leben wieder. Das letzte Mal trifft er sich in Sorrent, wo ihr Sohn, ein berühmter Schachspieler, gerade den Schachweltmeister herausfordert. Doch Max Leben wird nicht nur von guten Dingen bestimmt. Er gerät des öfteren mit dem Gesetz in Konflikt und gerät auch in die ein oder andere unangenehme Situation hinein. Alles in allem finde ich den Roman sehr gelungen. Besonders interessant finde ich die Person des Max Costa, denn er hat mich sehr oft überrascht. Seine Handlungen sind manchmal erst nach einigen Erklärungen zu verstehen und manchmal versteht man sie, würde jedoch selbst nie so handeln. Ich finde die Zeit, in der der Roman spielt sehr gelungen, da ein gewisser vergangener Glanz beschrieben wird, den man sich sehr gut vorstellen kann. Auch die vermittelte Atmosphäre macht den Roman zu etwas besonderem. Besonders interessant finde ich die Beziehung von Mecha und Max, da diese beiden gesellschaftlich nicht unterschiedlicher sein könnten. Max gibt zwar vor zur oberen Schicht der Gesellschaft zu gehören, er gliedert sich auch sehr gut ein, jedoch ist ihm dabei immer klar, dass er nur eine Rolle spielt. Dennoch scheint ihm diese Rolle Spaß zu machen. Den Stil des Romans finde ich ebenfalls sehr gelungen. Jedoch muss ich sagen, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, dass das Buch kein Ende nimmt. Ich hatte das Gefühl Stunden lang zu lesen und inhaltlich doch nicht weiter zu kommen. Zu diesem Gefühl haben sicherlich auch die vielen sehr langen Satzkonstruktionen beigetraten. Bei einigen Sätzen gibt es Einschübe, die inhaltlich einen ziemlichen großen Gedankensprung darstellen und somit der eigentliche Satz schwer nachvollziehbar machen. Jedoch passt der Schreibstil zur dargestellten Zeit und auch zur Handlung des Romans. Ingesamt finde ich das Buch jedoch sehr gelungen und auf gewisse Weise besonders. Wer also einmal eine etwas ungewöhnliche Liebes- und Lebensgeschichte lesen möchte, dem ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Es sollte einem nur bewusst sein, dass es sich nicht um eine leichte "Sommerlektüre" handelt.

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vergangener Glanz
von FlipFlopLady007 aus Hannover am 30.04.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der Roman "Dreimal im Leben" von Arturo Perez-Reverte erzählt die Lebensgeschichte von Max Costa. Der junge Max jobt als Eintänzer auf einem Kreuzfahrtsschiff. Dort trifft er die gut aussehende Mecha Inzunza, die mit ihrem Mann einem berühmten spanischen Komponisten dort Urlaub macht. Bereits beim ersten Tanz findet er Mecha... Der Roman "Dreimal im Leben" von Arturo Perez-Reverte erzählt die Lebensgeschichte von Max Costa. Der junge Max jobt als Eintänzer auf einem Kreuzfahrtsschiff. Dort trifft er die gut aussehende Mecha Inzunza, die mit ihrem Mann einem berühmten spanischen Komponisten dort Urlaub macht. Bereits beim ersten Tanz findet er Mecha sehr interessant. Wie es der Zufall so will trifft Max die Frau noch zweimal in seinem Leben wieder. Das letzte Mal trifft er sich in Sorrent, wo ihr Sohn, ein berühmter Schachspieler, gerade den Schachweltmeister herausfordert. Doch Max Leben wird nicht nur von guten Dingen bestimmt. Er gerät des öfteren mit dem Gesetz in Konflikt und gerät auch in die ein oder andere unangenehme Situation hinein. Alles in allem finde ich den Roman sehr gelungen. Besonders interessant finde ich die Person des Max Costa, denn er hat mich sehr oft überrascht. Seine Handlungen sind manchmal erst nach einigen Erklärungen zu verstehen und manchmal versteht man sie, würde jedoch selbst nie so handeln. Ich finde die Zeit, in der der Roman spielt sehr gelungen, da ein gewisser vergangener Glanz beschrieben wird, den man sich sehr gut vorstellen kann. Auch die vermittelte Atmosphäre macht den Roman zu etwas besonderem. Besonders interessant finde ich die Beziehung von Mecha und Max, da diese beiden gesellschaftlich nicht unterschiedlicher sein könnten. Max gibt zwar vor zur oberen Schicht der Gesellschaft zu gehören, er gliedert sich auch sehr gut ein, jedoch ist ihm dabei immer klar, dass er nur eine Rolle spielt. Dennoch scheint ihm diese Rolle Spaß zu machen. Den Stil des Romans finde ich ebenfalls sehr gelungen. Jedoch muss ich sagen, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, dass das Buch kein Ende nimmt. Ich hatte das Gefühl Stunden lang zu lesen und inhaltlich doch nicht weiter zu kommen. Zu diesem Gefühl haben sicherlich auch die vielen sehr langen Satzkonstruktionen beigetraten. Bei einigen Sätzen gibt es Einschübe, die inhaltlich einen ziemlichen großen Gedankensprung darstellen und somit der eigentliche Satz schwer nachvollziehbar machen. Jedoch passt der Schreibstil zur dargestellten Zeit und auch zur Handlung des Romans. Insgesamt finde ich das Buch jedoch sehr gelungen und auf gewisse Weise besonders. Wer also einmal eine etwas ungewöhnliche Liebes- und Lebensgeschichte lesen möchte, dem ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Es sollte einem nur bewusst sein, dass es sich nicht um eine leichte "Sommerlektüre" handelt.

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Zwischen den Zeiten
von Ritja am 29.04.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Eine Frau, ein Mann, ein Tanz und drei Begegnungen. Meine ersten Gedanken zu diesem Buch waren: hoffentlich wird es nicht zu schnulzig und kitschig. Nein, das wird es nicht. Es sind noch immer ein Mann, eine Frau und ein Tanz, aber verpackt in eine interessante Geschichte rund um den... Eine Frau, ein Mann, ein Tanz und drei Begegnungen. Meine ersten Gedanken zu diesem Buch waren: hoffentlich wird es nicht zu schnulzig und kitschig. Nein, das wird es nicht. Es sind noch immer ein Mann, eine Frau und ein Tanz, aber verpackt in eine interessante Geschichte rund um den Tango und Schach. Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Schiffstour und lässt dort den Eintänzer Max die Hauptrolle übernehmen. Er erzählt von seinem Leben und wie er sich durch die gefährlichen Kriegsjahre gekämpft und immer wieder auf Kosten anderer Menschen sein Leben gelebt hat. Auf dem Schiff begegnet er 1928 einem bekannten Komponisten und dessen Frau Mecha. Beide spüren eine Zuneigung zueinander und doch halten sie sich (noch) auf Abstand. Mecha tanzt mit der gleichen Leidenschaft Tango wie der Eintänzer und so verbringen sie die Abende auf dem Schiff und bald schon auch in den Clubs von Argentinien. Stets mit dabei ist der Ehemann, der nach Inspiration sucht. Der Eintänzer zeigt ihnen das „echte“ Leben ohne viel Geld, Ruhm und Anerkennung. Nach der Reise trennen sich die Wege der Reisenden und des Eintänzers und der Leser springt in der Zeit nach vorn. 30 Jahre später treffen sie sich zufällig wieder und sind nun in einem reiferen Alter. Das Leben hat sie gezeichnet. Wieder werden Erinnerungen wach und so erfährt der Leser, was in den Jahren dazwischen geschehen ist. Die zweite Begegnung wird beschrieben, die Erfahrungen, die Ängste und die Wut. Es dreht sich dabei vieles um Missverständnisse, Hoffnung und die Liebe. Die Geschichte ist rundum gelungen. Der leichte Schreibstil von Pérez-Reverte lässt sich gut lesen und so kann man ohne viele Probleme in die Geschichte eintauchen. Die Beschreibungen sind teilweise sehr detailliert, so dass man sich auch gut in die verschiedenen Zeiten hinein versetzen kann. Schwierig fand ich die Zeitsprünge, da sie ohne Zwischenüberschriften stattfanden. Vom hier und jetzt wieder auf das Schiff in das Jahr 1928 zurück und dann wieder zum Schachturnier gegen die Russen. Kleine Kapitelüberschriften hätten diese Zeitsprünge vereinfacht. Wer sich für den Tango und Schach interessiert, kann in diesem Buch vieles davon lesen. Ich fand beides manchmal zu detailliert beschrieben, so dass die Passagen etwas lang wurden. Die Konkurrenz zwischen den Schachspielern bzw. deren Nationen fand ich wiederum interessant und spannend. Auch die Strategien, die die Charaktere verfolgten, waren gut, wenn auch manchmal etwas übertrieben. Insgesamt ein lesenswertes Buch, welches so manche Überraschung bereit hält und durch seine verschiedenen Blickwinkel immer wieder neue Eindrücke entstehen lässt.

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Vom Tango verweht
von einer Kundin/einem Kunden am 14.11.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Es stellt sich die Frage, warum es eine von Gott gegebene Eigenschaft südamerikanischer Autoren ist, zumeist Romane voll des prallen Lebens abzuliefern. Das vorliegende Buch reiht sich mehr als würdig in diese Kategorie ein. Herz, Schmerz, Ozeandampfer, Buenos Aires, Tango Nizza, fesche, sehr fesche Frau, Komponist, fescher, sehr fescher... Es stellt sich die Frage, warum es eine von Gott gegebene Eigenschaft südamerikanischer Autoren ist, zumeist Romane voll des prallen Lebens abzuliefern. Das vorliegende Buch reiht sich mehr als würdig in diese Kategorie ein. Herz, Schmerz, Ozeandampfer, Buenos Aires, Tango Nizza, fesche, sehr fesche Frau, Komponist, fescher, sehr fescher Mann, Nizza - all diese Zutaten, gut gemischt, ergeben ein Lesevergnügen.

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Eine etwas andere Liebesgeschichte
von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 30.09.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Max Costa ist 64 Jahre alt und arbeitet als Chauffeur. Eines Tages zieht plötzlich und völlig unerwartet eine Frau seine Aufmerksamkeit auf sich. Max ist sich sicher, diese Frau zu kennen ... aus einem früheren Leben, aus einem Leben als charismatischer Eintänzer, der mit Charme und Eleganz die... Max Costa ist 64 Jahre alt und arbeitet als Chauffeur. Eines Tages zieht plötzlich und völlig unerwartet eine Frau seine Aufmerksamkeit auf sich. Max ist sich sicher, diese Frau zu kennen ... aus einem früheren Leben, aus einem Leben als charismatischer Eintänzer, der mit Charme und Eleganz die Bewunderung der Frauen auf sich zog. Max erinnert sich voller Melancholie an seine wenigen, aber intensiven Begegnungen mit dieser für ihn besonderen Frau namens Mecha Inzunza. Das erste Mal ist er ihr ihm Rahmen seiner Tätigkeit als Tänzer im Jahre 1928 als junger Mann auf einem Ozeandampfer auf dem Weg nach Buenos Aires begegnet. Ihr Mann, ein berühmter Komponist, will dort den "ursprünglichen" Tango studieren und ergründen. Und so wird der Leser in die ganz eigene Welt des erotisch knisternden Tangos entführt. Einige Jahre später kommt es in Nizza erneut zu einem unverhofften Aufeinandertreffen der beiden und wieder ist die gegenseitige Anziehungskraft zu spüren. Dennoch trennen sich ihre Wege abermals, bis sie sich im Jahre 1966 erneut kreuzen. Beide sind nicht mehr jung und haben ihr eigenes Leben gelebt und doch verbindet sie soviel. Wird und kann die Bindung diesmal bestehen bleiben ? Die Geschichte wird aus Max Sicht erzählt, und zwar abwechselnd das gegenwärtige Geschehen ( hier im Jahre 1966 ) und in rückblickenden Erinnerungen. So setzt sich nach und nach Max Lebensgeschichte zusammen. Max Reflexionen sind dabei einerseits erfüllt von Wehmut und Sehnsucht, andererseits aber auch von einer gewissen nüchternen und pragmatischen Sichtweise. Geprägt von seiner Herkunft und Jugend hat er sich zu einem Gentleman-Gauner mit ausgefeilt guten Manieren und erstaunlichen Menschenkenntnissen entwickelt. Seine diesbezüglichen Fähigkeiten weiß der charmante Schwindler immer wieder aufs Neue zu nutzen und kann dieses Verhaltensmuster bis ins Alter nicht ablegen, obwohl, wie er sich selbst nur zu gut bewusst ist, die Zeiten für solch nonchalante Umgangsformen längst vorüber sind. Auch Mecha umgibt ein besonderes, manchmal unnahbares Flair. Sie ist für mich bis zum Schluss ein wenig rätselhaft geblieben . Sprachlich ist der Schreibstil ausgefeilt, ausdrucksvoll und anspruchsvoll, dadurch zwar zunächst etwas gewöhnunsbedürftig, aber auch voller Poesie und Romantik, voller Nostalgie und Melancholie, ohne jemals ins Kitschige abzudriften. Die Stimmung und Atmosphäre der jeweiligen Epoche wird wundervoll eingefangen. Allerdings gibt es auch die ein oder andere kleinere Länge im Buch. Die sehr ausführlichen Beschreibungen und Informationen hinsichtlich des Tangos und später in Bezug auf das Schachspiel erschienen mir doch etwas zu ausschweifend und damit zum Teil verzichtbar. Nichtsdestotrotz ist dieses gefühlvolle Buch voller Sehnsüchte, Träume und Hoffnungen in meinen Augen sehr lesenswert und bereichert die Welt der Literatur.

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Viel leidenschaftlicher Tango, aber auch trauriger Fado
von melange aus Bonn am 14.09.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Zum Inhalt: Dreimal im Leben trifft Max auf Mecha, er zuerst Gigolo, dann Gentleman-Gauner, sie reiche Erbin und wunderschöne Gattin erst eines Komponisten, dann eines Diplomaten, zum Schluss Mutter eines Schachgenies. Zum Cover: Frauengestalt in eleganter Kleidung der 40er Jahre in die Ferne blickend. Die Melancholie des Romans ist schon... Zum Inhalt: Dreimal im Leben trifft Max auf Mecha, er zuerst Gigolo, dann Gentleman-Gauner, sie reiche Erbin und wunderschöne Gattin erst eines Komponisten, dann eines Diplomaten, zum Schluss Mutter eines Schachgenies. Zum Cover: Frauengestalt in eleganter Kleidung der 40er Jahre in die Ferne blickend. Die Melancholie des Romans ist schon im Äußeren spürbar. Mein Eindruck: Drei Zeiten, drei Orte, ein Paar und über allem der Tango mit all seiner Leidenschaft und einem Spritzer Fado. Denn auch wenn es sich um eine sehr körperliche Liebesgeschichte handelt, ein Hauch von Traurigkeit schwingt immer mit. Der Leser erlebt diese Geschichte zwar in der dritten Person, aber immer aus dem Blickwinkel von Max, dem Jungen aus armen Verhältnissen, für den Überleben oberste Priorität hat, - egal wie man sich die Mittel dazu verschafft. Sein Gegenpart ist Mecha, gesegnet mit genügend Geld, so dass sie ihre Gier nach Leidenschaft und Gefahr ausleben kann. Die drei Gelegenheiten, zu denen sich die beiden treffen, werden nicht chronologisch abgebildet, sondern sind ineinander verwoben. Immer absatzweise erfährt der Lesende etwas aus der "heutigen" Zeit in Neapel, um dann wieder in die Vergangenheit entführt zu werden; zuerst nach Buenos Aires und dann nach Nizza. Durch diese Erzählweise liest man immer ein Stückchen mehr als gewollt, um die einzelnen Episoden zu erforschen. Die bindenden Kapitel sind dabei relativ lang (etwas 50 Seiten). Leider wird für meinen Geschmack für den Teil in Neapel das Thema "was ist Mecha alt geworden" zu sehr ausgewalzt. Wirkt Max in jungen Jahren zwar unstet, aber doch wie ein liebenswerter Filou, geraten die dauernden Verweise auf Altersflecken und welke Haut ärgerlich und zeugen von einer sehr oberflächlichen Sicht auf die Dinge, die man als Mann von 64 Jahren nicht mehr haben sollte. Fazit: Bittersüß und mit großer Kenntnis der europäischen Geschichte erzählt. 4 Sterne

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Dreimal im Leben
von raschke64 aus Dresden am 12.11.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Dreimal im Leben treffen sich Max und Mecha. Beim 1. Mal, 1928, auf einem Schiff in Richtung Argentinien. Mecha fährt mit ihrem reichen und berühmten Mann, der Komponist ist. Max ist Eintänzer auf dem Schiff und arm. Das 2. Mal 9 Jahre später ist es in Nizza. Mechas Mann... Dreimal im Leben treffen sich Max und Mecha. Beim 1. Mal, 1928, auf einem Schiff in Richtung Argentinien. Mecha fährt mit ihrem reichen und berühmten Mann, der Komponist ist. Max ist Eintänzer auf dem Schiff und arm. Das 2. Mal 9 Jahre später ist es in Nizza. Mechas Mann ist im Gefängnis und Max ist eine Mischung aus Hochstapler, Ganove, Dieb und ungewollt Spion. Das 3. Mal ist gut 30 Jahre später. Mecha begleitet ihrem Sohn, der ebenfalls berühmt und ein sehr guter Schachspieler ist. Max arbeitet eigentlich als Chauffeur bei einem Doktor in der Schweiz. Als er Mecha entdeckt, „verwandelt“ er sich noch einmal in einen reichen Mann, obwohl er es nicht ist. Die ganze Zeit springt der Roman zwischen den Treffen hin und her. Anfangs vor allem zwischen dem 1. und 3. Treffen, ab der Mitte dann fast nur noch zwischen dem 2. und 3. Treffen. Es war anfangs sehr verwirrend, mit der Zeit hat man aber nach wenigen Zeilen oder Worten den Bezug gefunden, in welcher Zeit der Absatz spielt. Die auf dem Klappentext erwähnte lebenslange Liebe konnte ich nicht oft entdecken. Ja, Max und Mecha hatten eine Beziehung – aber eine, die eher auf Sex als auf Liebe und auf noch mehr Lügen beruht. Der Autor beschreibt das alles sehr schön und vor allem schön ausführlich. Gerade in der ersten Hälfte des Buches passiert nicht sehr viel – außer langen Beschreibungen. Und ich merkte immer mehr, dass ich mich einerseits langweilte, andererseits immer noch hoffte, dass so etwas wie Spannung aufkommen würde. Ich ertappte mich mehr und mehr dabei, dass meine Gedanken beim Lesen weit weg von dem Buch waren. Ich hatte das Gefühl, gegen eine zähe Gummiwand anzulesen. Also habe ich nach der Hälfte des Buches aufgehört und erst einmal ein komplett anderes Buch dazwischen gelesen. Danach habe ich auch den 2. Teil noch gelesen und es passierte ein wenig mehr an Handlung. So wurde für mich das Lesen etwas leichter, aber insgesamt war ich nicht wirklich glücklich mit dem Buch. Und die Figuren wurden mir auch nicht sehr sympathisch.

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Zwischen Tango und Schachspiel
von Karthause aus Duisburg am 20.11.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Sprichwort besagt, man würde sich immer zweimal im Leben treffen, bei Arturo Pérez Reverte treffen die Protagonisten dreimal im Leben aufeinander. Zum ersten Mal begegnen sie sich im Jahr 1928 auf einen Ozeandampfer, Max hat ein Engagement als Eintänzer. Neun Jahre später treffen sie sich in Nizza erneut.... Ein Sprichwort besagt, man würde sich immer zweimal im Leben treffen, bei Arturo Pérez Reverte treffen die Protagonisten dreimal im Leben aufeinander. Zum ersten Mal begegnen sie sich im Jahr 1928 auf einen Ozeandampfer, Max hat ein Engagement als Eintänzer. Neun Jahre später treffen sie sich in Nizza erneut. Ein letztes Aufeinandertreffen von Max und Mecha gibt es erst knappe 30 Jahre später. Zwischen diesen drei Begegnungen wechselt Arturo Pérez-Reverte in seinem Roman. Dabei bleibt es oft dem Leser überlassen, sich bezüglich Zeitpunkt und Ort der Handlung zu orientieren. Sehr ruhig, mir fast schon ein bisschen zu ruhig, erzählt der Autor die Liebesgeschichte, die hauptsächlich von der erotischen Anziehung der Protagonisten zueinander, als von tiefen Gefühlen, lebt. Aber genau das ist es, was den Reiz dieses Romans ausmacht. Treffen sich die Beiden, ist ein Knistern spürbar. Der Leser bemerkt die erotische Spannung, die zwischen ihnen besteht. Diese Atmosphäre hat Arturo Pérez-Reverte unwahrscheinlich gut in Worte gefasst. Max und Mecha blieben mir ein wenig zu konturlos. Der Autor hat es nicht geschafft in mir irgendwelche Sympathien oder Antipathien zu wecken. Er selbst behält auch erzählerisch eine recht große Distanz zu seinen Figuren. So blieben sie mir über 525 Seiten lang ziemlich gleichgültig. Daran änderten auch der inflationär vorkommenden Hinweise auf die Schönheit der beiden und die Beschreibungen derer leider nichts. Der Plot des Romans ist durchaus interessant. Die Handlung zwischen Tango und Schachspiel anzusiedeln empfinde ich auch als durchaus gelungen. Ich hätte mir jedoch eine straffere Konstruktion und flottere Erzählweise gewünscht. So habe ich einen Roman gelesen, der ohne großen Nachhall in meiner Erinnerung bleiben wird.

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