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Du. Wirst. Vergessen. / Das Programm Bd.1

Roman. Deutsche Erstausgabe

(9)
Ergreifend, spannend, romantisch – ein Roman, der einen nicht mehr loslässt
Nur das »Programm« kann der grassierenden Selbstmord-Epidemie unter Jugendlichen noch Einhalt gebieten. Für besorgte Eltern bedeutet es Hoffnung, für die Jugendlichen das Ende. Denn jeder, der zurückkehrt, ist ohne Erinnerung – und ohne Emotionen. Niemals würde Sloane es wagen, öffentlich Gefühle zu zeigen. Nur bei ihrem Freund James kann sie sie selbst sein. Seine Liebe ist ihre einzige Stütze in einer gefühlskalten Welt. Aber dann bricht James plötzlich zusammen! Als das »Programm« ihn holt, weiß Sloane, dass nichts mehr so sein wird, wie es war. Sie muss um James‘ Liebe kämpfen – und um ihrer beider Erinnerungen …
Portrait
Suzanne Young ist eine amerikanische Schriftstellerin. Nach ihrem Abschluss in Creative Writing gab sie als Lehrerin mehrere Jahre lang Sprachunterricht. Suzanne lebt momentan in Tempe, Arizona, wo sie Ideen für neue Romane auf Restaurantservietten kritzelt, während sie Burritos isst.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 19.08.2013
Serie Das Programm 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-26921-1
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 205/135/40 mm
Gewicht 568
Originaltitel The Program
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Die Autorin hat eine fabelhafte Geschichte grandios zu Papier gebracht. Ein Buch, das einen dauerhaften Platz im Bücherregal erhält. Die Autorin hat eine fabelhafte Geschichte grandios zu Papier gebracht. Ein Buch, das einen dauerhaften Platz im Bücherregal erhält.

Anna-Maria Beck, Thalia-Buchhandlung Fulda

Unglaublich fesselnde Dystopie! Unglaublich fesselnde Dystopie!

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Selbstmord als Epidemie
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 10.04.2016

Suzanne Young schildert in ihrem Buch eine bedrückende, freudlose Zukunft. Weltweit bringen sich Jugendliche um - reihenweise, oft ohne ersichtlichen Grund. Anti-Depressive scheinen das nicht verhindern zu können, doch es gibt neue Hoffnung für verzweifelte Eltern, die um ihre Kinder fürchten: das "Programm", eine neuartige Therapie, die aus als... Suzanne Young schildert in ihrem Buch eine bedrückende, freudlose Zukunft. Weltweit bringen sich Jugendliche um - reihenweise, oft ohne ersichtlichen Grund. Anti-Depressive scheinen das nicht verhindern zu können, doch es gibt neue Hoffnung für verzweifelte Eltern, die um ihre Kinder fürchten: das "Programm", eine neuartige Therapie, die aus als gefährdet eingestuften Teenagern glückliche und angepasste macht. Dummerweise verlieren sie dabei einen Großteil ihrer Erinnerungen und damit auch ihrer Gefühle... Wer wiederkommt, ist ein anderer Mensch, der seine Freunde nicht mehr erkennt. Von allen Seiten werden Kinder und Jugendliche überwacht: von den Eltern, den Lehrern, überhaupt allen Erwachsenen in ihrem Leben. Wer weint, wütend reagiert oder anderweitig negative Emotionen zeigt, riskiert, ins Programm eingewiesen zu werden, und das will keiner. Deswegen zeigen die meisten Jugendlichen ihre wahren Gefühle nicht mehr - niemandem, niemals, unter keinen Umständen. Aber gerade dieser Zwang, sich 24 Stunden am Tag zu verstellen, kein Ventil mehr zu haben für Trauer, Angst oder Zorn, treibt viele erst recht in den Selbstmord. Ich fand diese Grundidee unglaublich faszinierend und originell. In vielen Dystopien geht es um Zensur, aber hier wird das wirklich auf die Spitze getrieben! Denn es geht ja nicht darum, bestimmte Weltanschauungen oder politische Ansichten zu verbieten, sondern um grundlegende menschliche Empfindungen, die man gar nicht abstellen kann. Dabei sind die Menschen, die die Gefühle der Jugendlichen so grausam beschneiden, häufig genau die Menschen, die sie lieben und nur das Beste für sie wollen. Womit ich allerdings nicht sagen will, dass das notwendigerweise auch für die Erfinder und Wissenschaftler des Programms gilt... Sloane war mir direkt sehr sympathisch, gerade weil sie ihre Gefühle nicht perfekt im Griff hat. Man spürt jederzeit, wie bedroht sie sich auch in den alltäglichsten Situationen fühlt. Hat jemand gesehen, dass ich Tränen im Auge hatte? Habe ich jetzt breit genug gelächelt, glücklich genug geklungen? Am Anfang der Geschichte wirkt sie eher schwach, denn sie klammert sich sehr an ihren Freund James und hofft darauf, dass er sie vor allem Bösen beschützen kann - aber das erweist sich natürlich schnell als vergebliche Hoffnung, und danach muss Sloane zeigen, dass sie selber stark, klug und entschlossen sein kann. In meinen Augen durchlebt sie im Laufe der Geschichte ein großes emotionales Wachstum, und das ist es, was für mich hauptsächlich einen guten Buchcharakter ausmacht. James hatte es bei mir etwas schwerer. Er will zwar alle beschützen, die er liebt, aber dadurch, dass er immer stark sein und niemanden in Gefahr bringen will, wagt er auch nur selten, seine eigenen Ängste offen zu zeigen. Da er aber gerade dadurch unter enormem Druck steht, schlägt sein Verhalten oft schnell um und er kann ein richtiger Bad Boy sein. Dennoch fand ich auch ihn interessant, und er ist mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen. Viele der Charaktere sind schwer einzuschätzen, aber das ist ja nur logisch in einer Welt, in der alle unter 18 ihre wahren Gefühle verstecken... Die Liebesgeschichte hat etwas sehr Rührendes, denn Sloane und James riskieren viel füreinander. Ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, und als James mit dem Selbstmordvirus infiziert wird, scheint alles verloren - im Programm werden frühere Beziehungen und Freundschaften komplett gelöscht, um einen Neustart zu ermöglichen. Aber Sloane gibt nicht auf... Ja, es gibt (kurz) eine Art Dreiecksgeschichte, wie in so vielen Jugendbüchern. Aber hier fand ich das gut geschrieben und auch sinnvoll, denn die Protagonisten leben in einer absoluten Ausnahmesituation, in der Gefühle schon mal durcheinander kommen können - vor allem, wenn der eine sich nicht mehr an den anderen erinnert... Die Geschichte ist meiner Meinung nach zwar düster und bedrückend, aber auch sehr spannend, mit vielen interessanten Wendungen. Im ersten Teil habe ich mich immer gefragt: was genau ist dieses "Programm" denn nun? Was machen sie mit den Jugendlichen? Deswegen wurde es für mich dann auch doppelt packend, als der Handlungsort sich endlich ins Herz des Programms verlegte. Ich fand die Erklärung dieser "Wunderheilung" sehr glaubhaft - so perfide wie genial. Leider könnte ich mir wirklich vorstellen, dass so etwas in der Zukunft möglich sein könnte... Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin erzeugt eine sehr dichte Atmosphäre, so dass ich direkt mitten drin war im Geschehen und Sloanes Gefühle immer gut nachvollziehen konnte. Fazit: Suzanne Young beschwört eine finstere Zukunftsvision herauf, in der Selbstmord unter Jugendlichen zur Epidemie wird und die Erwachsenen sich nicht anders zu helfen wissen, als gefährdete Teenager ins "Programm" zu schicken, wo ihnen Erinnerungen und Emotionen genommen werden. Wer zurückkommt, ist quasi ein Gefühlszombie, ein halber Mensch. Aus Angst vor diesem Schicksal wagt kein Jugendlicher mehr, negative Gefühle zu zeigen, und so wird die Welt emotionslos und falsch... In meinen Augen wurde diese originelle Idee sehr schlüssig und spannend umgesetzt, mit einer jungen Heldin, mit der man mitfühlen und mitleiden kann. In diesem ersten Band wirft man einen Blick hinter die Kulissen des "Programms" und kann erahnen, dass hinter diese Selbstmordepidemie mehr steckt, als es auf den ersten Blick scheint. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band ("ICH.ERINNERE.MICH").

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Ein genialer Reihen-Auftakt
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 03.10.2013

Es steht düster um die Jugend in der Welt, denn immer mehr Jugendliche begehen Selbstmord. Vor vier Jahren wurde dieser Zustand zur nationalen Epidemie in den USA erklärt und sämtliche Eltern bangen um ihre Kinder. Doch es gibt Hilfe - das Programm. Sobald ein Teenager depressiv wirkt oder anderweitig... Es steht düster um die Jugend in der Welt, denn immer mehr Jugendliche begehen Selbstmord. Vor vier Jahren wurde dieser Zustand zur nationalen Epidemie in den USA erklärt und sämtliche Eltern bangen um ihre Kinder. Doch es gibt Hilfe - das Programm. Sobald ein Teenager depressiv wirkt oder anderweitig unangenehm auffällt, kommt das Programm und therapiert ihn. Die 17-jährige Sloane lebt in Oregon und muss mit ansehen, wie ihre Mitschülerin Kendra vom Programm aus dem Unterricht geholt wird. Sloane weiß, dass wenn sie Kendra jemals wieder sehen sollte, diese sich an nichts mehr erinnern wird. Ebenso erging es Sloanes bester Freundin Lacey, die das Programm vor sechs Wochen geholt hat. Sloane, ihr Freund James und der gemeinsame Freund Miller haben nur ein Ziel: sich unauffällig verhalten, bis zu ihrem 18. Geburtstag, denn ab diesem Tag haben sie vor dem Programm nichts mehr zu befürchten. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn Miller ist der (Ex-)Freund von Lacey und James war der beste Freund von Brady, Sloanes älterem Bruder, der sich umgebracht hat. Nach sechs Wochen verlassen die Jugendlichen das Programm, so auch Lacey. Miller kann und will einfach nicht von ihr lassen, seine Sehnsucht nach ihr ist zu stark, sodass er sie, obwohl sie keinerlei Erinnerungen mehr an ihn hat, aufsucht. Das Programm wird auf ihn aufmerksam, aber noch bevor sie seiner habhaft werden können, bringt Miller sich um. Für James bricht eine Welt zusammen, er hat bereits das zweite Mal einen engen Freund verloren. Sloane versucht alles, um den Zustand von James geheim zu halten und dennoch wird er eines Tages noch im Unterricht vom Programm abgeholt. Sloanes Welt ist nun vollständig aus den Fugen geraten - sie kann einfach nicht mehr so tun, als wäre alles in Ordnung. Ihre Eltern, die Angst haben, auch noch ihr zweites Kind zu verlieren, informieren das Programm, die Sloane ebenfalls abholen. Doch Sloanes erkennt eines: Sie muss das Programm austricksen, es überwinden; es darf ihr einfach nicht ihre Erinnerungen nehmen, denn sie muss sie bewahren, für sich und James, denn sie weiß: Sie wird ihn wiederfinden, wenn alles vorbei ist. Während des Programms lernt sie Michael Realm kennen, der ihr Freund und einziger Verbündeter in dieser grausamen Situation wird ... Der Plot wurde wahnsinnig realistisch und fesselnd erarbeitet und immer wieder tauchten Wendungen auf, mit denen ich so im Leben nicht gerechnet hätte. Generell muss man sich mal vorstellen, was für eine Gesellschaft das ist, in der man als Teenager nicht mal über längere Zeit schlechte Laune haben darf, weil das ja eine Depression werden könnte, doch nein, alle müssen so tun, als wäre alles in Ordnung und bloß nicht auffallen oder sich irgendwas anmerken lassen, denn sonst bist du dran. Die Figuren wurden ausgesprochen facettenreich und tiefgründig erarbeitet, hier konnten mich sowohl die Haupt- wie auch die Nebencharaktere voll und ganz von sich überzeugen. Der Schreibstil war dermaßen einnehmen, dass ich mich regelrecht zwingen musste, das Buch aus der Hand zu legen, ansonsten hätte ich die gesamte Nacht durchgelesen.

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Ein gefühlsgeladener Auftakt, denn ich nicht vergessen werde
von einer Kundin/einem Kunden aus Munderkingen am 20.09.2013

Schon auf den ersten Seiten bekommt man einen Einblick in die grausame Gesellschaft. Jeden Morgen müssen die Schüler einen kurzen Test ausfüllen und sobald einer der Schüler aus der Reihe fällt, kommen die Betreuer und nehmen ihn mit ins Programm, in dem den Jugendlichen die Erinnerungen ausgelöscht werden. Schon an... Schon auf den ersten Seiten bekommt man einen Einblick in die grausame Gesellschaft. Jeden Morgen müssen die Schüler einen kurzen Test ausfüllen und sobald einer der Schüler aus der Reihe fällt, kommen die Betreuer und nehmen ihn mit ins Programm, in dem den Jugendlichen die Erinnerungen ausgelöscht werden. Schon an diesem Punkt merkt man, dass dieses Buch auf den Gefühlen der Jugendlichen und vor allem auf den Gefühlen der Protagonistin basiert, was man nicht von vielen Jungendbüchern behaupten kann. Diese Gefühle wurden von der Autorin total glaubhaft dargestellt, was meinen Lesegenuss enorm steigerte. Außerdem durfte ich nicht nur eine Seite der Gefühle kennenlernen, sondern erlebte eine ganze Achterbahn an Gefühlen - von Glück über Trauer und Hass bis Sehnsucht -, die auch in meinem Inneren für ein Gefühlschaos verursachten. Aber nicht nur über die gefühlsgeladenen Charaktere regten mich zum Nachdenken an, sondern gerade Charakter, die aus der Reihe fielen indem sie überhaupt keine Gefühle zu zeigen schienen, stachen mir sofort ins Auge. Das war aber noch nicht alles, was das Buch zu bieten hat, auch die Rückblenden und Sloane's Erinnerungen, die das Buch durchziehen, haben mich sehr bewegt und trugen zu dem besonderen Touch des Buches bei. Der Schreibstil, der die großen Gefühle unterstrich, konnte mich ebenfalls sofort überzeugen, denn ich hatte immer das Gefühle locker durch die Seiten geführt zu werden und dabei die Geschichte in vollen Zügen genießen zu können. Und mit der Protagonistin Sloane, die ziemlich durchschnittlich ist und mit der ich mich gut identifizieren konnte, habe ich von der ersten Seite an mitgefühlt, denn sie ist zwar ein sehr starkes und stures Mädchen, muss aber auch mit vielen Verlusten leben, die sie nach und nach in die Knie zwingen. Natürlich hat sie auch ihre eigene Art, die sie zwar immer wieder in Gefahr bringt, aber auch zu etwas besonderem in all den verlorenen Jugendlichen macht. So waren auch die anderen Charaktere sehr tiefgründig und ich brauchte nicht lange, bis ich sie ins Herz geschlossen habe. Besonders interessant fand ich jedoch die Tatsache, dass die Jugendlichen von Beginn an nur für sich selbst kämpfen, wobei es, trotz großer Worte, keine Ausnahmen gibt. Im Gegensatz dazu gab es auch Dinge, die ich als nicht ganz so realistisch empfunden habe, besonders über den Grundgedanken, dass aus Selbstmord eine Epidemie wird habe ich lange nachgedacht und bin noch immer nicht ganz überzeugt davon, da die Autorin hier nur sehr oberflächlich rangegangen ist. Und während der Anfang, mit seiner Grundidee, mich skeptisch hinterließ, macht das Ende mit definitiv Lust auf mehr, weshalb ich den zweiten Teil kaum erwarten kann.

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tolle Idee, fesselnd und unheimlich
von Manja Teichner am 15.09.2013

Der dystopische Roman „Du. Wirst. Vergessen“ stammt aus der Feder der Autorin Suzanne Young. Die Charaktere, die sich die Autorin ausgedacht hat, sind alle sehr unterschiedlich und authentisch. Sloane ist eine eher ruhige Person. Sie ist sehr auf ihren Freund James fixiert. Zuerst denkt man als Leser, dass dies ein... Der dystopische Roman „Du. Wirst. Vergessen“ stammt aus der Feder der Autorin Suzanne Young. Die Charaktere, die sich die Autorin ausgedacht hat, sind alle sehr unterschiedlich und authentisch. Sloane ist eine eher ruhige Person. Sie ist sehr auf ihren Freund James fixiert. Zuerst denkt man als Leser, dass dies ein Problem ihrerseits sein könnte, doch es wird recht schnell klar, er ist ihr Halt und gibt ihr Sicherheit. Sloane musste bereits sehr viel einstecken, hat viel erlebt in ihrem bisherigen Leben. Im Handlungsverlauf wird aus der ruhigen Sloane eine starke junge Frau mit einem eigenen Willen. Sie stellt sich den Herausforderungen und Hindernissen und versucht dies so gut es geht zu meistern. James ist ein ziemlich komischer Typ. Ich habe mich mehrfach gefragt was Sloane an ihm findet. Er denkt nicht nach bevor er handelt, ist launisch und dadurch mitunter auch recht anstrengend. James möchte Sloane gerne beschützen, doch dies gelingt ihm nicht wirklich. Nach dem „Programm“ wirkt James realistischer, denn er zeigt mehr und mehr, dass er auch ängstlich sein kann. Realm ist eine Person die bereits im „Programm“ drin ist. Dort lernen sich er und Sloane kennen. Man merkt aber als Leser das er da eigentlich gar nicht hingehört. Realm ist schwer einschätzbar und man bleibt eigentlich bis zum Schluss eher im Unklaren was er eigentlich möchte. Seine mehr als freundschaftlichen Gefühle für Sloane bringen ihn öfter in schwierige Situationen. Die Nebenfiguren bleiben eine ganze Zeit lang eher nebensächlich. Erst zu Ende hin wird manch einer von ihnen ein wenig mehr in den Mittelpunkt gerückt. Der Schreibstil der Autorin ist leicht lesbar und eher jugendlich gehalten. Der Einstieg in die Handlung fällt hier recht leicht. Es braucht nicht lange und man ist in Suzanne Youngs Zukunftsvision gefangen. Obwohl man als Leser auf den ersten Seiten eher ruhig ins Geschehen eingeführt wird, so ist man als Leser dennoch gefesselt und kann nicht aufhören zu lesen. Im Mittelteil allerdings gibt es dann ein paar kleiner Längen, die man vielleicht hätte vermeiden können. Vielleicht wollte die Autorin mehr als möglich war. Der zweite Buchteil dann ist sehr spannend und mitreißend gestaltet. Er befasst sich hauptsächlich mit dem „Programm“. Zum Ende hin kommt nochmals neuer Schwung ins Geschehen. Es gibt Wendungen, die man so nicht erwartet hat. Das Ende selber hat mich mehr als befriedigt zurückgelassen. Es wirkt abgeschlossen und eine Fortsetzung ist meines Erachtens nicht nötig. Fazit: „Du. Wirst. Vergessen“ von Suzanne Young ist eine unheimliche Zukunftsvision. Die tolle Idee, die authentischen Charaktere und eine fesselnde Handlung konnten mich trotz kleiner Längen zwischendurch überzeugen. Absolut lesenswert!

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Gute Story mit wenigen Schwächen.
von Atelier Maikind aus Pirna am 22.06.2015

Wer im Programm ist hat keine Chance mehr zu entkommen. Sloane erfährt das an ihrem eigenen Leib, denn ihr Freund James wird vom Programm geholt. Dort werden ihm jegliche Erinnerungen genommen. Er kennt Sloane nicht mehr und weiß auch nicht mehr über ihre Gefühle Bescheid. Sloanes größter Alptraum wird... Wer im Programm ist hat keine Chance mehr zu entkommen. Sloane erfährt das an ihrem eigenen Leib, denn ihr Freund James wird vom Programm geholt. Dort werden ihm jegliche Erinnerungen genommen. Er kennt Sloane nicht mehr und weiß auch nicht mehr über ihre Gefühle Bescheid. Sloanes größter Alptraum wird Realität? Die Charaktere sind wirklich sehr stark. Beide, Sloane und James, machen im Buch eine große charakterliche Veränderung durch. Leider kann ich dazu nicht viel verraten, weil ich euch sonst viel zu viel verraten würde. Auch die gesamte Welt, in der ?Du. wirst. vergessen? spielt hat es in sich. Selbstmord-Epidemien, Menschen ohne Erinnerung und anderes hält die Menschen in Atem. Würde ich in dieser Welt leben wollen? Ganz klar: NEIN! ?Du. wirst. vergessen? ist wirklich ein guter Auftakt. Teilweiße ist das Buch etwas zäh geschrieben, aber das muss sein um alles verstehen zu können. 4 von 5 Sternen für diese Dystopie.

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Holpriger Auftakt der im Laufe des Buches dennoch zu überzeugen weiß.
von einer Kundin/einem Kunden am 23.10.2013

Der Anfang des Buches gestaltete sich für mich eher zäh, irgendwie kommt einem vieles bekannt vor und dadurch wird der Lesespaß teilweise gemindert. Erst knapp vor der Hälfte ging es aufwärts und die Geschichte nahm rasant an Spannung auf. So richtig mitgefiebert habe ich zwar leider nie, aber ich... Der Anfang des Buches gestaltete sich für mich eher zäh, irgendwie kommt einem vieles bekannt vor und dadurch wird der Lesespaß teilweise gemindert. Erst knapp vor der Hälfte ging es aufwärts und die Geschichte nahm rasant an Spannung auf. So richtig mitgefiebert habe ich zwar leider nie, aber ich fühlte mich bestens unterhalten. Vermisst habe ich unter anderem, die Beschreibung der Außenwelt, inwiefern sich alles verändert hat und welche Auswirkungen es noch so gab. Was für mich aber einiges wieder wett gemacht hat, war der atmosphärische Schreibstil der Autorin. Authentisch und mit der richtigen Dosis an melodramatischen Szenen hat sie die verschiedenen Charaktere sehr gut aufleben lassen. Eine Welt in der niemand seine negativen Gefühle zeigen darf und die Menschen permanent überwacht werden. Sloanes Bruder hat Selbstmord begangen. Er hat sich vor den Augen seiner Schwester und dem besten Freund eine Klippe hinabgestürzt. Seitdem macht sich Sloane Vorwürfe, hat sie die ersten Anzeichen nicht bemerkt oder hätte sie es sogar verhindern können? James ist ihr in dieser schweren Zeit eine hoffnungsvolle Stütze, bei ihm kann sie traurig sein, weinen und ihre echten Gefühle zeigen. "Zwei Wochen nach dem Tod meines Bruders gestand mit James, dass er mich liebte,. Versprach, dass er mich nie mehr verlassen würde. Dass er uns beide retten würde. Er versprach es." Als sich die Epidemie rasend schnell unter den Jugendlichen verbreitet und auch ein enger Freund der beiden Quick Death benutzt, verfällt James in Depressionen. Er ist kaum mehr ansprechbar, nimmt nichts mehr wahr und lässt sich auch nicht von Sloane helfen. Es kommt wie es kommen muss, die Betreuer von dem Programm werden auf ihn aufmerksam und nehmen ihn mit. Aber Sloane will nicht aufgeben, sie kämpft um ihn, um seine Liebe, um ihre gemeinsamen Erinnerungen und merkt dabei nicht, welchen Aufruhr sie dabei macht. Als sie auch in das Programm getrieben wird, schwört sie sich eines: sie holt sich James und ihre Erinnerungen zurück, koste es was es wolle. Ab hier nahm die Geschichte eine außergewöhnliche Wendung an. Man bekam den Alltag in dem Rehabilitationszentrum mit, was nichts anderes als eine Anstalt ist, in der manche Patienten wie Geisteskranke behandelt werden. Man versucht sie mit Medikamente ruhig zu stellen und sich gleichzeitig in das Vertrauen zu schleichen. Nie wusste man, welche von den neuen Charakteren auf der Seite des Guten stehen oder nicht doch im Auftrag des Programms handeln. Das Buch endet zwar nicht mit einem richtigen Cliffhanger, allerdings wird es dermaßen fesselnd, dass einem nichts anderes übrig bleibt, als den zweiten Teil auf seine Wunschliste zu packen. Welcher übrigens Ende April 2014 im Originaltitel The Treatment erscheint. Ein holpriger Auftakt, der jedoch im weiteren Verlauf zu überzeugen weiß. Durch den aufwühlenden Schreibstil der Autorin wird die Geschichte lebendig und zieht einem somit über kurz oder lang in seinen Bann. Ein bisschen Liebe darf natürlich nicht fehlen, wobei hier die Liebe sehr groß geschrieben wird aber ohne kitschig zu wirken.

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Ein super Buch!
von Little Cat am 21.10.2013

Das Buch hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich gut lesen. Innerhalb kürzester Zeit, hat man einen guten Einblick in die Welt die, die Autorin geschaffen hat. Der Spannungsaufbau ging mir etwas zu langsam. Erst zum Mittelteil beginnt es richtig spannend zu werden. Am... Das Buch hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich gut lesen. Innerhalb kürzester Zeit, hat man einen guten Einblick in die Welt die, die Autorin geschaffen hat. Der Spannungsaufbau ging mir etwas zu langsam. Erst zum Mittelteil beginnt es richtig spannend zu werden. Am Anfang blickt mir die Autorin etwas zu oft in die Vergangenheit. Hier hätte ich mir etwas mehr Gegenwart und ein schnelleres Tempo gewünscht. Zum Ende hin ist das Buch richtig gut. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Besonders die Hauptcharaktere wie Sloane, James, Realm sind gut beschrieben. Aber auch Nebencharaktere wie Schwester Kell wirken sehr authentisch. Besonders gut hat mir gefallen, dass es ein Ende ist mit dem ich nicht gerechnet hätte. Ich möchte hier jetzt nicht mehr verraten, aber es ist interessant und lohnt sich. Mein Fazit: Ein absolut gutes Buch. Leider anfangs etwas schleppend. Deswegen ziehe ich einen Stern ab. Aber ansonsten, habe ich nichts aus zu setzen. Ich hoffe es gibt einen zweiten Band! Ich vergebe 4 von 5 Sternen!

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Eine erschreckend neue Welt...
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Der Klappentext des Buches konnte mich so sehr überzeugen, dass ich das Buch unbedingt lesen musste. Ich bin schnell rein gekommen und war schon ganz bald tief in der Geschichte drin. Sofort konnte ich mir ein Bild der Welt, in der Sloane und James lebten, vor Augen machen. Es... Der Klappentext des Buches konnte mich so sehr überzeugen, dass ich das Buch unbedingt lesen musste. Ich bin schnell rein gekommen und war schon ganz bald tief in der Geschichte drin. Sofort konnte ich mir ein Bild der Welt, in der Sloane und James lebten, vor Augen machen. Es ist erschreckend, welch Epedemie dort ausgebrochen war und man fragte sich tatsächlich, was wäre, wenn soetwas im wirklichen Leben passieren würde. Doch ob so ein Programm wirklich das Richtige ist? Die Idee der Story fand ich wirklich gut, denn soetwas hatte ich bisher noch nicht gelesen. Man konnte sich alles leicht vorstellen und der flüssige, gleichzeitig fesselnde und angenehme Schreibstil unterstrichen das alles nochmal. Auch für reichlich Spannung war hier natürlich gesorgt. Diese wurde in der Geschichte nach und nach aufgebaut. Ebenso waren die Handlungsstränge waren sehr gut nachvollziehbar. Die Charaktere wurden sehr anschaulich dargestellt. Man konnte mit ihnen richtig leiden und ihre Welt verstehen. Besonders James, welcher nachdem er im Programm war ein völlig neuer und anderer Mensch wurde, hat man das sehr gut angemerkt. Seine Veränderung wurde von der Autorin hier sehr deutlich dargestellt. Sloane wirkte anfangs sehr naiv und leichtgläubig, doch auch sie mochte ich sehr und man merkte, wie auch sie sich zum Ende hin verändert hatte. Dies ist eine erschreckend neue Welt, die hier von Szusanne Young erschaffen wurde. Der Leser bekommt viel Spannung, starke Charaktere und eine glaubhaft erzählte Story geliefert. Ein Buch, was ich empfehlen kann. - Cover: 3/5 - Story: 5/5 - Schreibstil. 5/5 - Emotionen: 4/5 - Charaktere: 4/5 Gesamt: 4/5

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Originelle Story um suizidgefährdete Jugendliche in der Zukunft
von franzi303 aus Tribsees am 03.09.2013

Gleich am Anfang muss ich sagen: Die Idee ist der Hammer! Eine Zeit, in der Jugendliche so depressiv sind, dass sie den Freitod wählen und sich umbringen. Das verbreitet sich wie eine Epidemie, da die Familienmitglieder und/oder Freunde von der Trauer so überwältigt sind, dass sie nicht mehr leben... Gleich am Anfang muss ich sagen: Die Idee ist der Hammer! Eine Zeit, in der Jugendliche so depressiv sind, dass sie den Freitod wählen und sich umbringen. Das verbreitet sich wie eine Epidemie, da die Familienmitglieder und/oder Freunde von der Trauer so überwältigt sind, dass sie nicht mehr leben wollen und auch Suizid begehen. Es ist quasi ein Teufelskreis. Alle unter 18, die so depressiv sind, werden in das ‘Programm’ geschickt, um da wieder ‘geheilt’ zu werden. Als dann ein unvorhergesehener Tod eintritt, wirft das James und Sloane auch total aus der Bahn. Und das, obwohl die beiden wirklich unglaublich süß zusammen sind. Doch das verändert sich aufgrund des Vorfalls schnell. Natürlich wird es besonders spannend, als James erste depressive Anzeichen zeigt und ins ‘Programm’ gebracht wird. Da muss Sloane natürlich hinterher, um James zu retten und um herauszufinden, was wirklich mit den Jugendlichen angestellt wird. Und es war ziemlich schockierend, wie das ‘Programm’ das anstellt. Der Vorgang geht so heimlich voran, dass Sloane es kaum merkt. Doch trotz allem wird Sloane mir im Laufe der Geschichte sympathischer. Besonders angetan hat es mir Realm, auch wenn ich mit seinem Geheimnis nicht gerechnet habe. Er ist einfach nett zu Sloane und er scheint sie wirklich mehr als gern zu haben, denn man merkt seine Zuneigung. Dazu muss ich sagen, dass das Buch gut geschrieben und flüssig zu lesen ist. Leider ziehen sich manche Stellen extrem doll und ich musste mich manchmal sehr am Riemen reißen, um weiterzulesen. Aber trotzdem ist die Geschichte gut ausgedacht und geschrieben. Mit dem Programm für suizidgefährdete Jugendliche hat Suzanne Young meiner Meinung nach einen klasse Plot auf die Beine gestellt. Daraus gemacht hat sie eine gute und interessante Geschichte, die an manchen Stellen jedoch leicht langweilig wird. ‘Du. Wirst. Vergessen.’ bekommt von mir vier Sterne.

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von einer Kundin/einem Kunden aus Muenster am 30.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Großartige Geschichte einer angsteinflößenden Dystopie.

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Du.Wirst.Vergessen.
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 28.01.2014
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Eine Selbstmord-Epidemie scheint unter den Jugendlichen ausgebrochen zu sein. Die Regierung hat dagegen das „Programm“ ins Leben gerufen. Gefährdete Jugendliche werden aufgenommen und ihre Erinnerungen gelöscht. Sloane verschließt ihre Gefühle vor der Außenwelt, damit sie nicht als gefährdet eingestuft wird. Sie und ihr Freund James stützen sich gegenseitig. Doch... Eine Selbstmord-Epidemie scheint unter den Jugendlichen ausgebrochen zu sein. Die Regierung hat dagegen das „Programm“ ins Leben gerufen. Gefährdete Jugendliche werden aufgenommen und ihre Erinnerungen gelöscht. Sloane verschließt ihre Gefühle vor der Außenwelt, damit sie nicht als gefährdet eingestuft wird. Sie und ihr Freund James stützen sich gegenseitig. Doch dann begeht ihr bester Freund Miller Selbstmord und James bricht zusammen. Er wird in das „Programm“ geholt und Sloane weiß, dass er niemals wieder so sein wird, wie er war. Und sie selbst auch nicht mehr.... Suzanne Young hat mich positiv überrascht. Es ist schwer, eine Dystopie zu schreiben, die sich durch ihren Inhalt von anderen unterscheidet. Der Autorin ist dies jedoch gelungen. Die Autorin hat sich einem schweren Thema gewidmet. Selbstmord, Depressionen und das Auslöschen von Erinnerungen. Warum es zu einer Selbstmord-Epidemie kommt bzw. was der Auslöser dafür war, wird nicht beschrieben. Man macht sich Gedanken über das Wieso. Sloane ist eigentlich ein ganz normaler, junger Teenager, der durch unglückliche Schicksalsschläge in eine Depression getrieben wird. Nur durch ihren Freund James hält sie sich aufrecht. Aber sie ist auch James eine große Stütze. Gemeinsam versuchen sie ihr Leben zu meistern. Durch die realistische Beschreibung konnte ich mich sehr gut in Sloane, aus deren Sicht die Story beschrieben wird, hineinversetzen. Sie ist eine sehr emotionale Person und man merkt, dass es der Autorin auch darum geht, Emotionen in eine hohe Position zu heben. Denn letztendlich geht es darum, dass Gefühle nicht öffentlich zur Schau gestellt werden dürfen, schon gar nicht, wenn sie eher negativ sind. Trauer, Missmut, Wut oder einfach mal schlechte Laune könnte ja gleich dazu führen, in eine Depression zu verfallen. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Der Erste ist eine Art Vorgeschichte, um Sloane und James kennenzulernen. Im zweiten Part geht es um das Programm und der dritte Teil handelt von Sloane und ihrem Weg als Rückkehrer zurück in ein normales Leben. Durch die meist düstere Stimmung im Buch bekommt man fast keine Erholungsphase und dies war auch das einzige, was mich gestört hat. Das Ende beinhaltet keinen Cliffhanger, trotzdem sind einige Fragen offen. Die Reihe ist als Dilogie angelegt. Der zweite Teil erscheint im Englischen im April 2014 unter dem Namen „The Treatment“. Fazit: Düster, emotionsgeladen und überraschend gut.

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