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Dunkle Havel

Kriminalroman

(11)
Als Hauptkommissar Toni Sanftleben in die Potsdamer Innenstadt gerufen wird, geht er zunächst von einem Routinefall aus. Doch dann findet er in den Sachen des Mordopfers das verblasste Foto einer weinenden Frau – es ist seine Frau Sofie, die vor sechzehn Jahren auf dem Baumblütenfest in Werder spurlos verschwand. Sanftleben ist wie elektrisiert. Wird er endlich herausfinden, was damals wirklich geschah?
Portrait
Tim Pieper, geboren 1970 in Stade, studierte nach einer Weltreise Neuere und Ältere deutsche Literatur und Recht. Mit seiner Familie lebt er im Südwesten von Berlin, nur wenige Kilometer vor den Toren Potsdams, und liebt es, die idyllische Landschaft Brandenburgs mit dem Fahrrad zu erkunden. www.timpieper.net
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 02.12.2015
Serie Hauptkommissar Toni Sanftleben
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95451-507-3
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 205/134/25 mm
Gewicht 301
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 30.656
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Für Krimifreunde ein Muss
von mabuerele am 01.05.2015

„...Seit dem 2. Mai 1998 fühlte er sich, als hätte jemand auf die Pausentaste gedrückt. Sein Innerstes war eingefroren wie das Standbild eines Fernsehers...“ Es ist Baumblütenfest in Werder. Auch Toni und Sofie sind am Ort. Am nächsten Morgen ist Sofie verschwunden. Ein älteres Ehepaar sah, wie sie in der... „...Seit dem 2. Mai 1998 fühlte er sich, als hätte jemand auf die Pausentaste gedrückt. Sein Innerstes war eingefroren wie das Standbild eines Fernsehers...“ Es ist Baumblütenfest in Werder. Auch Toni und Sofie sind am Ort. Am nächsten Morgen ist Sofie verschwunden. Ein älteres Ehepaar sah, wie sie in der Nacht in die Havel stieg. Von jetzt auf gleich wird aus Toni ein alleinerziehender Vater. Er ändert seine Lebensplanung, macht eine Ausbildung bei der Polizei und arbeitet nun als Kriminalhauptkommissar in Potsdam. Einst hoffte er, in diesem Beruf jeder Spur von Sofie nachgehen zu können. Mittlerweile sind 16 Jahre vergangen. Da findet man in Potsdam einen Toten. Er hat ein Foto in der Jacke. Toni kennt nur ein Ziel. Er möchte Klarheit über Sofies Schicksal. Jetzt hält er endlich einen Faden in der Hand. Deshalb verschweigt er, dass er die Frau auf dem Foto kennt. Es ist Sofie. Der Autor hat einen fesselnden Kriminalroman geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Dazu beigetragen hat neben der überaus spannenden Handlung die Charakterisierung des Protagonisten. Dem Autor ist es ausgezeichnet gelungen, die psychologischen Tiefen von Toni auszuloten und zu zeigen, wie jahrelange Ungewissheit einen Menschen verändert. Wegen seiner Fokussierung auf ein einziges Ziel hat Toni seine Lebensträume aufgegeben. Er lebt ein Leben, dass er so nie wollte. Obiges Zitat bezieht sich auf Tonis Zustand. Gleichzeitig führt mich der Autor in die Schattenseiten unserer Gegenwart. Eine unrühmliche Rolle spielt dabei die Droge ICE, sondern Menschen Dinge tun lässt, die sie bei normalen Verstand ablehnen würden. Das Buch lädt zum Mitdenken und Miträtseln ein. Nach und nach wird der Vorhang vor der Vergangenheit geöffnet, gezeigt, wie kriminelle Energie angeblich braver Familienväter Menschenleben zerstört. Dadurch gibt es etliche Motive und Verdächtige. Immer neue überraschende Wendungen sorgen dafür, dass der Spannungsbogen hoch bleibt. Interessant sind auch die Konstellationen im Präsidium. Toni findet Verständnis und Ablehnung für sein Tun und Handeln. Karrieredenken führt zur Stagnation anstatt zur Unterstützung der Beamten vor Ort. Der Schriftstil des Buches ist ausgereift. Zu den beeindruckendsten Stellen gehören für mich die Gespräche zwischen Toni und seinem 17jährigen Sohn. Die Beschreibung von Land und Leuten lässt schnell ein Bild im Kopf entstehen. Detailgenau darf ich als Leser die Ermittlungsarbeit verfolgen. Die Verwendung passender Metapher und die gekonnte Darstellung von Emotionen zeichnen das Buch aus. Alle Informationen, die nötig sind, um das Verhalten der Protagonisten verstehen zu können, sind im Text enthalten. Dazu bedarf es auch den einen oder anderen Blick in die Vergangenheit der Protagonisten. Das Cover mit den Blick über die Havel wirkt eher unscheinbar. Doch es strahlt eine gewisse Ruhe aus. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Dazu beigetragen hat, dass eine schwieriges Thema spannend umgesetzt wurde, dass das Zusammenspiel zwischen Hoffnung und Enttäuschung den Protagonisten prägte, dass die Vielzahl der Hinweise mehr in die Irre als zur Lösung führte und das die Geschichte bis zur letzten Seite für eine Überraschung gut war.

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Was geschah beim Baumblütenfest?
von einer Kundin/einem Kunden aus Springe am 11.04.2015

Hauptkommissar Toni Sanftleben wird zu einer Leiche in der Potsdamer Innenstadt gerufen. Bei dem Toten wird das Bild einer rothaarigen Frau gefunden. Toni erkennt darin seine vor 16 Jahren verschwundene Frau Sofie. Sie hat beim Baumblütenfest ihre Kleider und ihren Ehering auf den Steg gelegt und ist in die... Hauptkommissar Toni Sanftleben wird zu einer Leiche in der Potsdamer Innenstadt gerufen. Bei dem Toten wird das Bild einer rothaarigen Frau gefunden. Toni erkennt darin seine vor 16 Jahren verschwundene Frau Sofie. Sie hat beim Baumblütenfest ihre Kleider und ihren Ehering auf den Steg gelegt und ist in die Havel gesprungen. Die anschließende Suchaktion blieb erfolglos. Toni ist daraufhin Polizist geworden und sucht seitdem nach Sofie. Sie ist seine große Liebe und er will nicht glauben, dass sie tot ist. Sein 17jähriger Sohn Aroon ist jedoch der Ansicht, sein Vater solle mit dem Kapitel abschließen und sich damit abfinden, dass sie nicht wiederkommt. Doch dieser ist so besessen von seiner jahrelangen Suche, dass er zum Alkoholiker und Einzelgänger geworden ist. Das Bild bei dem Toten lässt Toni wieder hoffen. Lebt Sofie noch? Hatte der Tote etwas mit ihrem Verschwinden zu tun? Nach zwei historischen Krimis ist „Dunkle Havel“ der erste Gegenwartskrimi von Tim Pieper. Er ist so gut geschrieben, dass er einen vom Prolog an fesselt. Es gibt viele Verdächtige und ständig stellt man Vermutungen an und möchte unbedingt wissen, ob man richtig liegt. Daher mag man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, bevor man die Lösung kennt. Zudem geht es nicht allein darum, den Mörder zu finden, sondern auch die Verbindung zu Sofies Verschwinden. Der Autor schafft auf brillante Wiese vielschichtige Charaktere, die nicht perfekt sind und gerade darum so lebensnah wirken. Gerade dadurch sind sie jedoch glaubwürdig, so dass sie einem teilweise „bekannt“ vorkommen. Einzig der Ausgang der Geschichte auf den letzten paar Seiten hat mir persönlich nicht gefallen, weil ich ihn ein bisschen weit hergeholt fand. Aber das ist Geschmackssache und schadet dem eigentlichen spannenden Krimi nicht. Daher gebe ich 4,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle Krimifans!

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Dunkle Havel
von dorli am 08.04.2015

Werder an der Havel, 1998. Sofie und Toni Sanftleben besuchen das Baumblütenfest. Das Paar scheint glücklich miteinander – doch nach einer Nacht am Havelufer ist Sofie verschwunden, alles was bleibt, sind ihre Kleider und ihr Ehering auf einem Bootssteg. 16 Jahre später. Toni hat nichts unversucht gelassen,... Werder an der Havel, 1998. Sofie und Toni Sanftleben besuchen das Baumblütenfest. Das Paar scheint glücklich miteinander – doch nach einer Nacht am Havelufer ist Sofie verschwunden, alles was bleibt, sind ihre Kleider und ihr Ehering auf einem Bootssteg. 16 Jahre später. Toni hat nichts unversucht gelassen, um Sofie zu finden bzw. eine Antwort für ihr plötzliches Verschwinden zu bekommen. Er ist sogar Kriminalbeamter geworden, um intensiver nachforschen zu können. Doch auf eine wirkliche Spur ist er nie gestoßen. Das ändert sich schlagartig, als Toni unter den Sachen eines Mordopfers ein verblasstes Foto von Sofie findet. Was hatte der ermordete Klaus Hartwig mit Sofies Verschwinden zu tun? Fieberhaft beginnt Toni mit den Ermittlungen… „Dunkle Havel" liest sich flüssig und ist ein Krimi, wie ich ihn mag. Die Handlung hat mich von Anfang an gefesselt, Spannung wird rasch aufgebaut und bleibt durchgehend auf einem hohen Niveau. Ich konnte prima miträtseln und mitermitteln. Tim Pieper versteht es außerordentlich geschickt, den Leser im Dunklen tappen zu lassen und an der Nase herumzuführen. Die Suche nach dem Mörder erweist sich als knifflig, die Suche nach Sofie kommt trotz der neuen Anhaltspunkte nicht wirklich voran. Falsche Fährten bringen nicht nur Toni, sondern auch den Leser immer wieder ins Grübeln. Außerdem gelingt es Tim Pieper hervorragend, diesen Strudel aus Emotionen, den der Hauptkommissar im Verlauf der Handlung durchleben muss, an den Leser weiterzugeben. Ich habe mit Toni mitgelitten und konnte seine Verzweiflung über Sofies Verschwinden genauso spüren, wie seine Hoffnung, als er die neuen Hinweise findet. „Dunkle Havel“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fest im Griff gehabt - ein mitreißender Krimi, der durchweg spannende Unterhaltung bietet.

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Ein genialer Kriminalroman
von Eliza am 06.04.2015

Über das Buch: Als Hauptkommissar Toni Sanftleben in die Potsdamer Innenstadt gerufen wird, geht er zunächst von einem Routinefall aus. Doch dann findet er in den Sachen des Mordopfers das verblasste Foto einer weinenden Frau – es ist seine Frau Sofie, die vor sechzehn Jahren auf dem Baumblütenfest in Werder... Über das Buch: Als Hauptkommissar Toni Sanftleben in die Potsdamer Innenstadt gerufen wird, geht er zunächst von einem Routinefall aus. Doch dann findet er in den Sachen des Mordopfers das verblasste Foto einer weinenden Frau – es ist seine Frau Sofie, die vor sechzehn Jahren auf dem Baumblütenfest in Werder spurlos verschwand. Sanftleben ist wie elektrisiert. Wird er endlich herausfinden, was damals wirklich geschah? (Quelle: www.emons-verlag.de) Über den Autor: Tim Pieper, geboren 1970 in Stade, studierte nach einer Weltreise Neuere und Ältere deutsche Literatur und Recht. Mit seiner Familie lebt er im Südwesten von Berlin, nur wenige Kilometer vor den Toren Potsdams, und liebt es, die idyllische Landschaft Brandenburgs mit dem Fahrrad zu erkunden. www.timpieper.net (Quelle: www.emons-verlag.de) Über das Buch: Tim Piepers erster Kriminalroman in der Gegenwart lässt keine Wünsche für eingefleischte Krimi-Fans offen. Ein absolut genialer Plot überzeugt auf der der ganzen Linie und lässt den Leser am Ende des Romans atemlos und völlig gefangen zurück. Toni ist der Nachfahre des Dr. Otto Sanftleben den wir aus den historischen Kriminalromanen „Mord unter den Linden“ und „Mord im Tiergarten“ kennen. Toni steht aber seinem Ahne in nichts nach, er hat ebenso ein ausgeprägtes kriminalistisches Gespür und eine Menschenkenntnis auf die er sich verlassen kann. Als er bei dem Mordopfer eine Fotografie seiner Frau Sofie findet, ist es für ihn ein neuer Strohhalm nachdem er greifen muss, um endlich zu erfahren, was damals, vor sechzehn Jahren, passiert ist, als seine Frau von heute auf morgen aus seinem Leben und aus dem Leben des gemeinsamen Sohnes Aroon verschwunden ist. Toni ist aber auch ein Mann der gezeichnet ist von der unermüdlichen Suche nach seiner Frau, er ist zum Alkoholiker geworden und ist regelrecht besessen davon die Wahrheit herauszufinden, er kann nicht loslassen. Mit seinem Sohn lebt er zusammen auf einem Hausboot und hat außer seiner Arbeit keine sozialen Kontakte, er ist ein Einzelgänger der in seiner eigenen Welt lebt. So meint er zum Beispiel, dass sein Sohn nicht mitbekommt, dass er überall Alkohol auf dem Boot versteckt. Toni ist ein wunderbarer Protagonist, der beim Leser Gefühle weckt, dem Autor sei gedankt für diese herausragende Figur, die das Potential hat noch viele spannende Kriminalfälle lösen zu können. Die Story ist rasant erzählt, mit gut 250 Seiten ist der Krimi relativ kurz, aber die Spannung hat es in sich. Aus verschiedenen Sichtweisen wird der Roman erzählt, die Hauptsichtweise ist natürlich die von Toni. Die Kapitel sind teilweise nur ein oder zwei Seiten lang, was dem Tempo zusätzlich zu Gute kommt. Man mag das Buch gar nicht aus der Hand legen, so spannend ist es mitunter. Der Sprachstil ist der heutigen Zeit angepasst und auch die Themen, die angesprochen werden, ob Drogen, Menschenhändler oder bestimmte Sex-Praktiken zeigen, dass der Autor eine umfassende Recherche geleistet hat. Am Ende kann ich sagen, dass ich auf diese Auflösung nie und nimmer gekommen wäre, als Leser rätselt man mit und macht sich seine eigenen Gedanken, wie der Mord und das Verschwinden von Sofie zusammenhängen könnte, doch die Lösung, die der Autor uns am Schluss präsentiert, ist so verblüffend wie logisch. Als das letzte Puzzelteil an seinem Platz ist, erscheint alles in einem anderen Licht und man muss erkennen, dass man sich hat täuschen lassen, ebenso wie die Polizisten sich damals bei Sofies Verschwinden und bei dem Mord haben täuschen lassen. Ein absolut lesenswerter Kriminalroman, bitte mehr davon, denn Toni hat das Zeug zum Serienhelden.

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Ein äußerst spannender Krimi
von Lesetiger am 28.03.2015

Inhalt: Als Hauptkommissar Toni Sanftleben in die Potsdamer Innenstadt gerufen wird, geht er zunächst von einem Routinefall aus. Doch dann findet er in den Sachen des Mordopfers das verblasste Foto einer Frau – es ist seine Frau Sofie, die vor sechzehn Jahren auf dem Baumblütenfest in Werder spurlos verschwand. Sanftleben... Inhalt: Als Hauptkommissar Toni Sanftleben in die Potsdamer Innenstadt gerufen wird, geht er zunächst von einem Routinefall aus. Doch dann findet er in den Sachen des Mordopfers das verblasste Foto einer Frau – es ist seine Frau Sofie, die vor sechzehn Jahren auf dem Baumblütenfest in Werder spurlos verschwand. Sanftleben ist wie elektrisiert. Wird er endlich herausfinden, was damals wirklich geschah? Meine Meinung: Der Schreibstil des Autors ist unkompliziert und flüssig. Das Buch ist leicht zu lesen, die Geschichte wird ziemlich fesselnd erzählt. Der Prolog an sich ist schon so spannend, dass man direkt weiterlesen muss. Die Spannung wird bis zu den letzten Seiten gehalten. Der Charakter des Kommissars Toni Sanftleben wurde authentisch gezeichnet. Man schließt den sympathischen Kommissar direkt ins Herz und leidet und hofft mit ihm mit. Toni Sanftleben, durch einen Schicksalsschlag gezeichnet, hat einen inneren Kampf auszufechten, den er oft mit Alkohol betäubt. Sein Sohn Aroon dagegen ist sehr bodenständig und rückt seinem Vater schon mal den Kopf zurecht. Der Autor hat es geschafft, seine Charaktere ziemlich lebendig wirken zu lassen. Überhaupt sind die Beschreibungen im Buch sehr detailliert und bildhaft, so dass ich glaubte, direkt neben Toni Sanftleben durch Dresden zu spazieren. Tim Pieper zieht die Fäden in seinem Krimi ziemlich geschickt und schafft es, durch verschiedene Erzählstränge, den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte zu schicken. Der Autor stiftet Verwirrung, in dem er die unterschiedlichsten Verbrechen wie Drogenhandel, Menschenhandel und Prostitution sowie Verbrechen in Naturschutzgebieten –immer mit viel Hintergrundwissen - in die Geschichte einfließen lässt. Die Auflösung des Falles am Ende ist schlüssig und nachvollziehbar, auch wenn diese den Leser vollkommen überrascht. Für alle Krimileser, die gerne miträtseln: Lasst euch gesagt sein, dass hier eine schwere Nuss zu knacken ist! Aber genau das macht einen guten Krimi aus. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich vom Schreibstil und der Geschichte so gefesselt war, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und es fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Fazit: Eine absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung von mir, für einen überaus spannenden Krimi mit einem überraschenden Ende.

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Spannend bis zum Schluss
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 28.03.2015

Tim Pieper hat mich mit seinem Krininalroman "Dunkle Havel" gefesselt. Toni Sanftleben ist Hauptkommissar in Potsdam. Er wird zu einem Toten gerufen und entdeckt bei seinen Sachen ein Foto. Auf diesem Foto ist Tonis Frau Sofie zu sehen, die vor 16 Jahren beim Baumblütenfest in Werder spurlos verschwand. Sanftleben, der... Tim Pieper hat mich mit seinem Krininalroman "Dunkle Havel" gefesselt. Toni Sanftleben ist Hauptkommissar in Potsdam. Er wird zu einem Toten gerufen und entdeckt bei seinen Sachen ein Foto. Auf diesem Foto ist Tonis Frau Sofie zu sehen, die vor 16 Jahren beim Baumblütenfest in Werder spurlos verschwand. Sanftleben, der nie an den Tod seiner Frau glauben konnte beginnt nun nicht nur in dem Mordfall zu ermitteln, sondern auch erneut nach seiner Frau zu suchen. Hat er nun eine neue Spur zu seiner großen Liebe? Tim Pieper gelingt es in seinem Buch hervorragend die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Er verknüpft seinen Kriminalfall gekonnt mit der Beschreibung aktueller Zeitgeschichte und realer Orte, die mir sehr bekannt waren. Seine Figuren wirken sehr lebendig und zeigen sehr deutlich ihre Stärken und Schwächen. Die Handlung ist raffiniert angelegt, Vermutungen werden widerlegt und eigene Lösungen ständig durch neue Ereignisse umgeworfen. Es war für mich ein toller Krimi, den ich gerne weiter empfehle!

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Spannende Suche
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 27.03.2015

»Schließlich hob Toni die transparente Tüte an, in der das Foto steckte. Als er es umdrehte und der Frau ins Gesicht blickte, stockte ihm der Atem. Für einen Moment stand die Welt still, kein Laut drang zu ihm durch. Auch wenn die katzengrünen Augen verweint waren, auch wenn sich... »Schließlich hob Toni die transparente Tüte an, in der das Foto steckte. Als er es umdrehte und der Frau ins Gesicht blickte, stockte ihm der Atem. Für einen Moment stand die Welt still, kein Laut drang zu ihm durch. Auch wenn die katzengrünen Augen verweint waren, auch wenn sich die Flügel ihrer feinen Nase blähten, auch wenn sie ihre Lippen schürzte, konnte es keinen Zweifel geben. Er hatte ihr schönes Antlitz sofort wiedererkannt. Das war nicht die Ehefrau des Mordopfers, das war seine eigene Ehefrau, das war Sofie.« Schon einmal hatte für Hauptkommissar Toni Sanftleben die Welt stillgestanden: Sechzehn Jahre zuvor, sechzehn Jahre bevor er in der Brieftasche eines aufgefundenen Mordopfers das Foto seiner Frau Sofie fand, war diese während eines wunderschönen gemeinsamen Abends auf dem Baumblütenfest in Werder spurlos verschwunden. Seit diesem verhängnisvollen Abend war Tonis Leben von der Suche nach Sofie bestimmt, er hatte keinen Stein auf dem anderen gelassen, Himmel und Hölle in Bewegung versetzt. Und nun dieses Foto in der Tasche eines Mordopfers! Toni ist klar, dass er sich wegen Befangenheit aus diesem Fall heraushalten müsste, doch passiv auf andere Menschen zu vertrauen, ist nicht sein Ding. Und eins ist ihm klar: Findet er den Täter, findet er auch endlich einen Hinweis darauf, was mit seiner Frau geschehen ist. »Toni griff sich an die Wange und stellte fest, dass seine Fingerspitzen nass waren. Er hätte nicht gedacht, dass er noch weinen konnte. In den vergangenen sechzehn Jahren war er zu einem Funktionszombie geworden, aber jetzt, in diesem Moment, löste sich ein Klumpen in ihm.« Interessant! Der Ansatz dieses Krimis war mal ein ganz anderer, allein das war schon reizvoll. Aber auch die Umsetzung brachte Spannung und Überraschungen, was den Krimigenuss richtig rund machte. Ich habe praktisch von der ersten Seite an gerätselt und spekuliert, die wildesten gedanklichen Szenarien inszeniert und durfte mich trotzdem von der Auflösung überraschen lassen. Klasse, so muss es sein! Natürlich geht es nicht nur um den Fall (der übrigens herrlich verstrickt ist und ein ordentliches Ausmaß erlangt), sondern auch Tonis Privatleben ist ein Schwerpunkt. Wie lebt er schon seit so vielen Jahren mit einer solchen Ungewissheit? Zumal er und Sofie zum Zeitpunkt ihres Verschwindens einen erst einjährigen Sohn hatten, den er nun alleine großziehen musste. Mit dem nun 17jährigen Aroon gibt es einige Vater-Sohn-Konflikte, die ich besonders gut beschrieben fand. Tim Pieper, dessen historische Krimis ich liebe, konnte mich auch mit seinem ersten Gegenwartskrimi überzeugen. Ich würde mich freuen, wenn es weitere Fälle für Toni geben würde. Fazit: Spannend und bis zum Ende überraschend – das freut das Herz des Krimifreunds :)

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Mord in der Baumblüte
von einer Kundin/einem Kunden aus Neustrelitz am 21.03.2015

Wieder ermittelt an der DUNKLEN HAVEL ein Sanftleben, aber der heißt Toni und ist der Urenkel des oben genannten. Der ist vom hier beschriebenen Fall selbst betroffen und handelt in in der aktuellen Zeit, im Jahr 2014, wobei die Handlung im Jahre 1998 beginnt. Das sind schon Sprünge, die... Wieder ermittelt an der DUNKLEN HAVEL ein Sanftleben, aber der heißt Toni und ist der Urenkel des oben genannten. Der ist vom hier beschriebenen Fall selbst betroffen und handelt in in der aktuellen Zeit, im Jahr 2014, wobei die Handlung im Jahre 1998 beginnt. Das sind schon Sprünge, die der Tim hier vorlegt. Als die Geschichte beginnt, ist besagter Toni knapp über 20 Jahre alt, verheiratet und Vater eines Dreijährigen, als seine Frau während des Baumblütenfestes in Werder in der Havel „baden“ geht und nicht wieder „auftaucht“. Toni sucht, sucht, sucht, später fahndet er, denn er wird wegen dieses Falles Polizist. Sechzehn Jahre später, er ist Kriminalhauptkommissar und Teamleiter bei der Mordkommission, sucht er immer noch. Da geschehen nacheinender zwei Morde und bei beiden Leichen taucht ein Foto von Sofie auf. Das elektrisiert den Ermittler... „Auf der Wasseroberfläche reflektierten kleine Wellen das Buglicht und die Steglaternen. In den Tälern sammelte sich die Schwärze. Nirgends wiederholten sich die Muster, nirgends gab es die gleichen Strukturen, überall erfand sich das Wasser neu. Auf viele Menschen hatte es eine beruhigende Wirkung, und doch konnte es den Tod bringen.“ (Seite 56) Und alles deutet darauf hin... Tim Pieper hat eine, man könnte sagen „piepersche“ Methode entwickelt, einen Roman spannend zu halten, dem Leser häppchenweise Brocken hinzuwerfen und die Identität des Täters möglichst lange nicht zu verraten. Er lässt diesen, oder auch die vermeintlichen Täter immer mal wieder auftreten und beschreibt dessen Sicht der Dinge auf das aktuelle Geschehen. Das hat er schon beim Linden- und beim Tiergartenmord so gemacht. (Ich muss die bald noch einmal lesen.) Trotzdem konnte der Leser nicht „ermitteln“, wer denn denn, verdammt nun mal, nun eigentlich er Täter ist. Toni ist eine Figur, die zielstrebig arbeitet. Er wohnt mit seinem hochbegabten siebzehnjährigen Sohn, der an seine Mutter keine Erinnerung hat, auf einem Hausboot. Das ist doch schon mal interessant, wer möchte das nicht? Aber Toni hat auch ein Problem. Der Verlust seiner Frau führt zu Calvados. Das merkt der Leser schnell. Es ist eben nicht der große Held, der hammerharte Ermittler, der gegen Richtlinien verstößt, weil er eben der Macher ist. Toni Sanftleben hat ein Ziel und dem opfert er auch mal polizeiliche Festlegungen und legt sich mit seinem Chef an, der eine ziemliche karieristische Niete ist, von denen es anscheinend durchaus realpolizeiliche Entsprechungen gibt. Seine Kollegen bleiben allerdings ein wenig blass. Nur Nuygen Duc Phong, ein IT-Experte, hilft ihm bei Recherchen, die der mittlerweile suspendierte KHK ohne polizeiliche Mittel nicht leisten kann. (Insider: Ich kenne tatsächlich einen „IT-Spezialagenten“ namens Nuygen Duc...) Das Kriminologische kommt etwas zu kurz. Der „alte“ Sanftleben wies da etwas mehr auf, auch wenn der junge Sanftleben einen Lehrgang als Fallanalytiker besuchte, den er nicht abschloss. („Profiler“ sagt man heute neudeutsch dazu...) Ich finde, das wäre ein klein wenig ausbaufähiger gewesen. Einzelinteressen eines Lesers? Außerdem schaut sich Tim die Handlungsorte ganz genau an. Zum Beispiel handelt eine Szene unter einem Brückenbogen der Augustusbrücke in Dresden. Dazu veröffentlichte der Autor auf seiner Internetseite auch ein Bild. (Als gebürtiger Dresdner bestätige ich gern die gesamte Dresden-Handlung – über die Möglichkeiten unter dem Brückenbogen gerieten wir allerdings vor zwei Tagen in Streit.) Tim Pieper beschreibt gern Landschaften. Diesmal geht es um die Havelinsel Werder und um die Havel. Die Gegend ist uns auch aus den Geschichten um den „alten“ Sanftleben ein wenig bekannt. Zumindest kam sie mir bekannt vor. So zum Beispiel das Gutshaus Neukladow. Schaut euch mal die Handlungsorte im Tiergartenmord an. Es war ein Genuss, Tim Piepers Buch zu lesen. Ein Genuss ist es auch, wenn man sich mit dem Autor "streiten" kann. So etwas passiert ja nun selten. Seien es Gegenden, die man kennt oder ob es darum geht, ob eine Polizeipistole nun einen außen liegenden Sicherungshebel hat oder nicht. Kleinkram, aber auch Salz in der Suppe. Uwe R.

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Spannender Krimi mit leicht kitschigem Ende
von ech am 29.07.2016

Im Mittelpunkt diese Krimis steht der Potsdamer Polizist Toni Sanftleben, dessen Frau Sofie vor 16 Jahren verschwunden ist. Dieses Verschwinden ist der Grund, warum Toni Polizist geworden ist, da ihm sein Job die Möglichkeit gibt, die Suche nach seiner Frau fortzusetzten. Als bei einem Mordopfer ein Foto von Sofie... Im Mittelpunkt diese Krimis steht der Potsdamer Polizist Toni Sanftleben, dessen Frau Sofie vor 16 Jahren verschwunden ist. Dieses Verschwinden ist der Grund, warum Toni Polizist geworden ist, da ihm sein Job die Möglichkeit gibt, die Suche nach seiner Frau fortzusetzten. Als bei einem Mordopfer ein Foto von Sofie gefunden wird, sieht Toni plötzlich eine neue Chance, das Verschwinden doch noch aufzuklären. Die Story ist gut und nachvollziehbar aufgebaut, die handelnden Personen werden gut charakterisiert. Die Auflösung ist überraschend, aber dennoch logisch. Ein guter Krimi mit einer packenden Story. Leider gerät das Ende des Buches dann doch etwas kitschig. Man fühlt sich plötzlich, als wäre man mitten in einem Rosamunde-Pilcher-Roman. Und das passt meiner Meinung nach so überhaupt nicht zur vorangegangenen Krimihandlung.

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Von mir gibt es hierfür 4 Sterne
von Diana Jacoby aus Bretten am 25.04.2015

"Wenn der Mensch kein Ziel hat, ist ihm jeder Weg zu weit." (aus Dunkle Havel) *************** Zum Inhalt: Toni Sanftleben, heute 38 Jahre und Kriminalkommissar, wird die eine Nacht niemals vergessen. In jener Nacht, vor sechzehn Jahren, ist nämlich seine Frau Sofie verschwunden. Da damals alle Ermittlungen zu keinem Ergebnis geführt hatten,... "Wenn der Mensch kein Ziel hat, ist ihm jeder Weg zu weit." (aus Dunkle Havel) *************** Zum Inhalt: Toni Sanftleben, heute 38 Jahre und Kriminalkommissar, wird die eine Nacht niemals vergessen. In jener Nacht, vor sechzehn Jahren, ist nämlich seine Frau Sofie verschwunden. Da damals alle Ermittlungen zu keinem Ergebnis geführt hatten, war sein Entschluss Kriminalbeamter zu werden, gefallen. Er musste unbedingt wissen, was damals passiert war. Eines Tages wird der Kommissar zu einem Leichenfundort gerufen. In den Taschen des männlichen Toten hatte man ein Foto gefunden. Ein Foto von Sofie. Sanftleben setzt nun alles daran zu ermitteln, was der Tote mit Sofie zu tun hatte. Kurze Zeit später wird ein weiterer Toter gefunden, der ebenfalls ein Foto von Sofie bei sich trägt. Nun laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. *************** Meine Meinung: Nach zwei historischen Krimis hat der Autor Tim Pieper mit dem vorliegenden Buch seinen ersten Gegenwartskrimi veröffentlicht, der meiner Meinung nach, sehr gut gelungen ist. Mit kurzen Kapiteln wird der Leser durch die spannenden Ermittlungen geführt. Nebensträngen sind so eingeflochten, dass sie kaum spürbar sind, aber die gesamte Story besser verdeutlichen. Die Protagonisten wirken dadurch echter, wirklicher und ihre Handlungen nachvollziehbarer. Die Örtlichkeiten werden ausführlich beschrieben, ohne langweilig zu wirken. Sie sind als Schauplatz des Ganzen sehr stimmig und eindeutig erklärt, so dass der Leser sich fast schon als Zuschauer fühlt. Leider war für mich der Schluss etwas zu komprimiert, so dass die Auflösung ihre Spannung verloren hat. Ob das Ende schlüssig und nachvollziehbar ist, wird jeder Leser selbst entscheiden müssen. Ich hätte mir etwas mehr Zeit für den Schluss gewünscht. Deshalb ziehe ich in meiner Bewertung einen Stern ab. *************** Fazit: Ein toller, spannender und unterhaltsamer regionaler Krimi, den ich auf jeden Fall weiter empfehlen werde. Ob es wohl eine Fortsetzung der Geschichte gibt?

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Kriminalroman mit überraschendem Ende.
von kvel am 26.03.2015

Inhalt: Sofie ist die Frau des Hauptkommissars Toni Sanftleben. Sie ist vor 16 Jahren verschwunden. Nach einem Schäferstündchen mit ihrem Mann im Anschluss an den Besuch des Baumblütenfestes ist sie in die Havel gegangen und spurlos verschwunden. War es Selbstmord, Mord, eine Entführung oder wollte sie aussteigen und ein neues Leben... Inhalt: Sofie ist die Frau des Hauptkommissars Toni Sanftleben. Sie ist vor 16 Jahren verschwunden. Nach einem Schäferstündchen mit ihrem Mann im Anschluss an den Besuch des Baumblütenfestes ist sie in die Havel gegangen und spurlos verschwunden. War es Selbstmord, Mord, eine Entführung oder wollte sie aussteigen und ein neues Leben beginnen?! Diese Fragen treiben den Protagonisten seit diesem Zeitpunkt um und er versenkt seine Gewissensbisse in Alkohol. Als Toni eines Tages zu einem Mordopfer gerufen wird, entdeckt er ein Foto SEINER Frau bei dem Toten! Daraufhin versucht er mit aller Kraft die Ursache für das Verschwinden seiner Frau aufzudecken. Meine Meinung: Die Story ist spannend geschrieben und flüssig zu lesen. Und sie hält so einige überraschende Wendungen bereit! Fazit: Spannender Krimi - gut zu Lesen. Aber am Besten hat mir das Ende - die Auflösung - um seine verschwundene Frau Sofie gefallen.

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