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Echo Boy

Roman

(12)

Der erste Jugendroman von Matt Haig.
»Vor zwei Wochen wurden meine Eltern getötet. Seitdem hat sich alles verändert. Absolut alles. Das Einzige, was immer noch wahr ist: Ich bin immer noch ich. Ein Mensch namens Audrey Castle.«
Audrey lebt in einer Welt, die von moderner Technik bestimmt wird und in der künstliche Menschen, die sogenannten »Echos« , darauf programmiert sind, jeden Befehl ihres Besitzers auszuführen. Eines Tages passiert das Unfassbare: Ein scheinbar defekter Echo tötet Audreys Eltern. Mit knapper Not kann sie entkommen und findet Unterschlupf bei ihrem Onkel. Dort trifft sie auf Daniel.
Daniel ist ein Echo - und er fühlt sich zu Audrey hingezogen, etwas, das eigentlich nicht sein kann. Doch er will sie beschützen. Denn Audrey schwebt noch immer in Lebensgefahr...

Rezension
"Auf jeden Fall lesen!"
Gesa Wegeng, WDR 1LIVE 09.12.2016
Portrait

Matt Haig, geboren 1975 in Sheffield, hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 09.12.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-71712-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 190/142/25 mm
Gewicht 330
Verkaufsrang 27.886
Buch (Taschenbuch)
11,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Jugendroman für Science-Fiction Fans!“

Anke Klos, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Matt Haig hat hier, ganz in seiner wohlbekannten Art, einen fantastischen Scifi Roman geschaffen für Jung und Alt.
An einem Abend hatte ich das Buch verschlungen, da mich Audreys und Daniels Geschichte so berührt, und die Welt in der die beiden leben so fasziniert hat.

Tauchen Sie selbst ein, in eine Zukunft, die vielleicht gar
Matt Haig hat hier, ganz in seiner wohlbekannten Art, einen fantastischen Scifi Roman geschaffen für Jung und Alt.
An einem Abend hatte ich das Buch verschlungen, da mich Audreys und Daniels Geschichte so berührt, und die Welt in der die beiden leben so fasziniert hat.

Tauchen Sie selbst ein, in eine Zukunft, die vielleicht gar nicht mehr so lange auf sich warten lässt.

Linda Schmidt, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Es hat sehr viel Spaß gemacht, die Welt der Zukunft, wie Matt Haig sie sich ausgedacht hat, zu erkunden und zusammen mit Audrey und Daniel die vielen Geheimnisse zu lüften Es hat sehr viel Spaß gemacht, die Welt der Zukunft, wie Matt Haig sie sich ausgedacht hat, zu erkunden und zusammen mit Audrey und Daniel die vielen Geheimnisse zu lüften

Alina Hopf, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Zum Teil eine Liebesgeschichte,aber auch eine Dystopie à la Huxley und Orwell.Man verfolgt die bewegende Geschichte und die Frage was einen Menschen menschlich macht.Sehr spannend! Zum Teil eine Liebesgeschichte,aber auch eine Dystopie à la Huxley und Orwell.Man verfolgt die bewegende Geschichte und die Frage was einen Menschen menschlich macht.Sehr spannend!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
5
4
3
0
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4,5 Sterne
von Weinlachgummi aus Schwarzwald am 22.01.2017

Auf den ersten Jugendroman von Matt Haig war ich gespannt, letzten Frühling habe ich "Ziemlich Gute Gründe am Leben zu bleiben" von ihm gelesen, ein sehr persönliches Buch. Auch in Echo Boy bringt der Autor wieder viel von sich ein. Der Punkt, an dem eine Maschine weinen will, ist... Auf den ersten Jugendroman von Matt Haig war ich gespannt, letzten Frühling habe ich "Ziemlich Gute Gründe am Leben zu bleiben" von ihm gelesen, ein sehr persönliches Buch. Auch in Echo Boy bringt der Autor wieder viel von sich ein. Der Punkt, an dem eine Maschine weinen will, ist der Punkt, an dem sie nicht länger als Maschine zu betrachten ist. Seite 366 Das Cover finde ich richtig schön. Der riesige Mond und das Pärchen davor, beide mehr Schatten wie Mensch. Dazu das Universum im Hintergrund. Und der farblich passende Schriftzug. Alles sehr schön und auch zum Inhalt passend. Die Geschichte spielt im Jahre 2115, also gar nicht so arg in der Zukunft. Wenn man sich den Zeitlichen unterschied, der nur knappen 100 Jahre ist, beim Lesen vor Augen führt, ist die Geschichte noch erschreckender. Die Technologie ist weit vorangeschritten, genauso wie der Klimawandel. Viele Teile Europas sind unbewohnbar. Dafür gibt es praktische Hilfen für den Alltag, nämlich Echos ( Elektronischer Computerisierter Humanoider Organismus). Sie können nicht eigenständig Denken und nicht fühlen. Doch warum greift dann ein Echo einfach Audreys Familie an. Und wieso ist Daniel ein Echo im Haus ihres Onkel so anders, warum sucht er ihren Kontakt.... Den Schreibstil von Matt Haig mag ich sehr. Er ist äußerst flüssig zu lesen, bietet aber viel zum Nachdenken und reflektieren. Der Roman wird aus der Ich-Perspektive erzählt, mein Lieblingserzähltstil. Unterteilt ist er in größere Abschnitte, in denen wir entweder aus der Sicht von Audrey oder aus der von Daniel lesen. Letztere waren mir die lieberen. Es wird nicht geradlinig erzählt, sondern bei der Vergangenheit begonnen, bis die Geschichte sich sozusagen einholt und dann in der Gegenwart verläuft. Es ist besser, das Leben zu leben, anstatt wie ein Schlafwandler durch den Tag zu stolpern. Es ist besser, sich zu erinnern, als zu vergessen. Es ist besser, Gefühle zu haben, als betäubt zu sein. Lieber ein trauriger Dichter als ein leereres Blatt Papier. Seite 159 Audrey erlebt zu Beginn etwas Traumatisierendes und ist erst mal aus der Bahn geworfen. Außerdem ist sie mit ihren knapp 16 Jahren noch sehr jung. Dies spiegelt sich auch in ihrem Charakter wieder, weswegen ich die Kapitel aus Sicht von Daniel mehr genossen habe. Audrey entwickelt sich aber weiter und kann aus ihrer Starre ausbrechen. Trotzdem fand ich den Echo Daniel viel interessanter. Wieso kann er fühlen und selbstständig Denken? Was ist er? Die Handlung ist leider leicht zu durchschauen. Aber vielleicht war dies auch Absicht, dass der Leser eigentlich schon weiß, wer sich wohinter verbirgt. Damit er auf die Zwischentöne achten kann. Die Aufmerksamkeit nicht auf die Frage "Wer war es" verschwendet, sondern sie in die Richtung "Was macht Mensch sein aus" lenkt. Den müsst ich in einem Satz sagen, um was es in Echo Boy geht, würde ich sagen, um das Mensch sein und was es ausmacht, mit all seinen Facetten. Fazit: Leider vorhersehbar, aber vielleicht war dies Absicht, damit man auf die Zwischentöne achtet. "Was macht Mensch sein aus" Berührend und regt zum Nachdenken an. Matt Haig hat einen sehr schönen Sprachstil. 4,5 Weingummis

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Sehr gutes Buch!
von Caro Bücherträume am 21.01.2017

Erster Satz: "Vor zwei Wochen wurden meine Es waren die längsten Wochen meines Lebens.Seitdem hat sich alles verändert. Absolut alles. Das Einzige, was immer noch wahr ist: Ich bin immer noch ich. Ein Mensch namens Audrey Castle." Meine Rezension: Was wünscht man sich von einem Buch, um es lesen zu wollen? Ein... Erster Satz: "Vor zwei Wochen wurden meine Es waren die längsten Wochen meines Lebens.Seitdem hat sich alles verändert. Absolut alles. Das Einzige, was immer noch wahr ist: Ich bin immer noch ich. Ein Mensch namens Audrey Castle." Meine Rezension: Was wünscht man sich von einem Buch, um es lesen zu wollen? Ein tolles Cover und einen Klappentext, der einen neugierig auf die Geschichte macht. Und beides vereint "Echo Boy"! Das Cover leuchtet einfach mti seinem hell erleuchteten Vollmond und fällt sofort ins Auge! Auch die zwei Schemen der abgeildeten Personen machen das Cover noch schöner. Zwar spielt der Mond keine so große Rolle in der Geschichte wie man zunächst vielleicht bei dieser Gestaltung des Covers vermuten könnte. Die Geschichte spielt im 22. Jahrhundert, im Jahr 2115, die Technik ist sehr weit voran geschritten und das Klima hat sich sehr im Vergleich zu jetzt verändert, zum schlechteren. Der Technikfortschritt ist erschreckend und auch nicht so unwahrscheinlich in manchen Aspekten. Überall auf der Welt verlaufen Magnetschienen, über die man mit über 300km/h fahren kann, sodass man innerhalb weniger Minuten von zum Beispiel Paris nach London reisen kann. Es gibt noch viele weitere Neuerungen, die Größte sind aber die Echos, Maschinen in Menschenform. Echos wurden designed nach menschlicher Optik mit perfekter Haut und sehr großer Kraft, jedoch haben sie keine Gefühle, da sie programmiert wurden und somit einfach nur moderne Roboter sind. Sie wurden beispielsweise als Haushaltshilfen programmiert. Solch eine Echo hat auch Protagonistin Audrey Castle und ihre Eltern. Soweit klappt das Zusammenleben ganz gut, wenn man das so sagen kann, wenn nicht alle Familienmitglieder für die Echos sind. Als dann Alissa, die Echo von Audrey, eine Fehlfunktion hat und Audreys Eltern ermordet und Audrey nur in letzter Sekunde fliehen kann, wachsen die Zweifel noch mehr, ob die Echos vertrauenswürdig sind. Doch war es wirklich Alissas alleiniges Verschulden? Audrey findet erst einmal Unterschlupf bei ihrem Onkel Alex Castle, den Marktführer der Echo Welt. Dort fühlt sie sich nicht wohl, überall sind Echos. Der Echo Daniel jedoch scheint anders zu sein und versucht Audrey zu helfen, denn sie merkt, dass ihr Onkel ihr alles andere als die Wahrheit erzählt. Von dem Zeitpunkt an ist es ein Wettrennen um Leben und Tod... Die Gestaltung der Zukunft ist dem Autor größtenteils gelungen. Ich konnte mir das Szenario gut vorstellen und hätte mich gerne mal wirklich dort umgesehen. Bei kleine Elemente wie beispielsweise die neuen Gebäude wären die Beschreibungen noch ausbaufähiger gewesen. Doch natürlich liegt der Fokus nicht auf den Bauwerken, sondern auf den Echos. Und die finde ich sind ziemlich gut gelungen, ich konnte mir ziemlich gut vorstellen, wie die Echos in unseren Alltag intergiert sind und die Menschen mit ihnen umgehen. Gerne hätte ich mir noch gewünscht, wenn die Schilderungen zur Herstellung der Echos noch ein wenig detailierter gewesen wäre. Auch die Handlung ist gut strukturiert, man kann gut folgen und bleibt super im Lesefluss und möchte weiter mit Audrey und auch Daniel Zeit verbringen. Fazit: Mir hat dieses Buch ziemlich gut gefallen. Es spielt in einer weiterentwickelten Gesellschaft, in der die Meschen mit Echos zusammenleben. Mit Audrey wird der Leser vollkommen in die Welt der Echos mithineingezogen und bekommt ein völlig neues Umfeld präsentiert. 4,5 von 5 Punkten

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Science-Fiction-Jugendroman.
von kvel am 16.01.2017

Inhalt: Audrey's Eltern werden von einem Echo (= Elektronischer Computerisierter Humanoider Organismus) getötet. Daraufhin flieht die Jugendliche zu ihrem Onkel, dem Besitzer eines Echo-Hersteller-Imperiums. Doch dort ist Audrey auch nicht in Sicherheit. Meine Meinung: Der Autor zeichnet eine schlüssige Welt im Jahre 2115. Mit Info-Linsen, Neuropads, Immersionspods, Holofon, Leviboards, Magnetbahn und einem... Inhalt: Audrey's Eltern werden von einem Echo (= Elektronischer Computerisierter Humanoider Organismus) getötet. Daraufhin flieht die Jugendliche zu ihrem Onkel, dem Besitzer eines Echo-Hersteller-Imperiums. Doch dort ist Audrey auch nicht in Sicherheit. Meine Meinung: Der Autor zeichnet eine schlüssige Welt im Jahre 2115. Mit Info-Linsen, Neuropads, Immersionspods, Holofon, Leviboards, Magnetbahn und einem besiedelten Mond. Echos haben ihre Daseinsberechtigung nur zum Dienste der Menschen; denn sie sind wie Roboter und befolgen Befehle. Aber die Entwicklung der Echos schreitet immer weiter fort. So dass sich folgende Fragestellungen auftun: Wenn eine Simulation immer besser wird, so dass ein „Automat“ vielleicht Gefühle wie Schuld oder Zweifel „empfinden“ könnte. Was würde dies bedeuten? Und wenn eine solche Maschine aufgrund ihrer Programmierung irgendwann „selbständig“ Entscheidungen treffen könnte?! Einiges an der Geschichte blieb für meinen Geschmack zu sehr an der Oberfläche. Aber einige Ausführungen und Gedankengänge haben mir sehr gut gefallen. So habe ich schwer mit mir gerungen, ob ich ein „gut“ oder „sehr gut“ vergeben soll; habe mich aber dann doch dazu entschlossen auf vier Sterne aufzurunden, da mir die eingeflossenen Ideen gut gefallen haben.

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Welcome to the future
von World of books and dreams am 05.01.2017

Im Jahre 2115 ist es soweit, die Erde ist eine Hochburg der Technologie geworden, das Klima allerdings ist zerstört und auch viele Tierarten ausgestorben. Die fünfzehnjährige Audrey lebt in England bei ihren Eltern, wird dort aber zu Hause von einem sogenannten Echo, einem hochmodernem, dem Menschen extrem ähnlichen Roboter,... Im Jahre 2115 ist es soweit, die Erde ist eine Hochburg der Technologie geworden, das Klima allerdings ist zerstört und auch viele Tierarten ausgestorben. Die fünfzehnjährige Audrey lebt in England bei ihren Eltern, wird dort aber zu Hause von einem sogenannten Echo, einem hochmodernem, dem Menschen extrem ähnlichen Roboter, unterrichtet. Nur wenige Stunden hat sie mit einer anderen Schülerin gemeinsam in einer virtuellen Klasse. Audreys Vater allerdings ist ein großer Gegner der modernen Technologie und steht dem mehr als skeptisch gegenüber. Als ein Autounfall ihn dazu zwingt, eine Echo zu kaufen, bleibt er dieser gegenüber misstrauisch. Dieses Misstrauen ist dann letzten Endes leider gerechtfertigt, denn eines Tages greift Alissa, der Echo, ihn und seine Frau mit einem Messer an und es gelingt ihr, die beiden zu töten. Audrey wird Zeugin dieses Mord, doch es gelingt ihr zu fliehen. Sie kommt bei ihrem Onkel Alex unter, ausgerechnet der Mann, der in seiner Firma Echos entwerfen läßt und damit überaus reich wurde. Bei ihrem Onkel Alex wimmelt es nur so von Echos, auch Daniel ist darunter. Dieser Echo scheint allerdings anders zu sein, als die handelsüblichen. Aber was ist an ihm anders? Und kann Audrey ihm vertrauen? Eine Suche nach der Wahrheit beginnt. Meine Meinung: Das Buch beginnt mit einem recht ruhigen Einstieg, in dem ich als Leser genug Zeit bekam, mich an die Welt, die Matt Haig hier erschaffen hat, zu gewöhnen. Denn hier ist alles überaus technisch und ich fand es sehr gut, dass ich einfach die Zeit auch vom Autor bekam, mich an das ganze drumherum zu gewöhnen. Der Schreibstil des Autors ist gut verständlich, flüssig und auch an seine Zielgruppe angepasst. Auch wenn es zunächst den Anschein hat, dass es hier extrem viele Details zur Umgebung und dem allgemeinen Geschehen gibt, war genau das perfekt für diese Geschichte, denn so fiel es mir später sehr leicht, mich mit den Bildern, die der Autor lieferte, zurecht zu finden. Das Buch nimmt durch die vielen Erläuterungen recht langsam, aber permanent an Fahrt auf und immer wieder gelingt es dem Autor, die Spannung zu steigern. So wechseln sich Szenen mit viel Tempo mit Szenen mit Erklärungen ab und lassen die Geschichte lebendig und spannend werden. Das Setting, das der Autor entwirft, ist auf der einen Seite sehr erschreckend, auf der anderen Seite jedoch absolut glaubwürdig. Er entwirft ein Zukunftsszenario, das man sich durchaus vorstellen kann und durch die detaillierten Darstellungen kam es mir nachher alles sehr realistisch vor. Er liefert teilweise sehr traurige Bilder und gibt auch immer wieder kurze Einblicke in die Ereignisse die aus unserer Gegenwart bis in die Zukunft, in der die Geschichte spielt, stattfanden. Er hat hier wirklich alles sehr gut durchdacht und gibt der Geschichte einen sehr klaren roten Faden. Die meiste Zeit spielt sich alles nur noch virtuell ab, Menschen begegnen sich kaum noch. Die Echos sind technische Sklaven der modernen und vor allem reichen Gesellschaft, Polizei und andere staatliche Unternehmen sind privatisiert und die Beamten wurden von Echos ersetzt. Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive, mal von Audrey, mal von Daniel. Dabei wird die Geschichte in sogenannte Gedankenbücher unterteilt, so dass man hier abschnittweise mal die Sicht des Mädchens, mal die des Echos verfolgen kann. Doch trotz dieser Erzählform blieben mir die Charaktere ein wenig zu unnahbar. Ich hatte hier ein wenig Mühe, mich in Audrey hineinzuversetzen und alle sin allem blieb sie mir zu farblos. Ich hätte mir einfach ein wenig mehr gewünscht, an ihren Emotionen teilhaben zu dürfen. Auch Daniel war mir in dieser Hinsicht zu blass und oberflächlich. Was mir da besonders auffiel, war die Beziehung, die die Beiden zueinander entwickelten. Das kam mir doch alles sehr überraschend, wenn es auch vorhersehbar war, da wäre es mir lieber gewesen, wenn es sich klarer entwickelt hätte. So konnte ich vor allem Audreys Verhalten Daniel gegenüber nicht ganz nachvollziehen. Mein Fazit: Alles in allem ein sehr spannender und vor allem im Setting perfekt durchdachter Zukunftsroman, dessen Sprache sich sehr deutlich an die Zielgruppe orientiert, dabei aber auch dem erwachsenen Leser sehr viel Spannung bietet. Einzig und allein die Charaktere waren mir noch zu oberflächlich und hätten für mich ein wenig mehr Tiefe entwickeln dürfen. Wobei es andererseits perfekt in die Zukunft, die Matt Haig hier entwirft, passt. Von mir gibt es hier eine Leseempfehlung!

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"Deine Taten sind das Echo meiner Befehle."
von Siderea am 17.12.2016

Yorkshire, 2115: Die 15-jährige Audrey Castle führt ein normales Teenagerleben - sie wohnt bei ihren Eltern, besucht täglich den virtuellen Unterricht und die Stunden bei der Echo-Haushaltshilfe Alissa, und bald will sie in Oxford Philosophie studieren. Eigentlich. Denn eines Tages passiert das Unfassbare, Alissa hat eine schwerwiegende Fehlfunktion und... Yorkshire, 2115: Die 15-jährige Audrey Castle führt ein normales Teenagerleben - sie wohnt bei ihren Eltern, besucht täglich den virtuellen Unterricht und die Stunden bei der Echo-Haushaltshilfe Alissa, und bald will sie in Oxford Philosophie studieren. Eigentlich. Denn eines Tages passiert das Unfassbare, Alissa hat eine schwerwiegende Fehlfunktion und tötet Audreys Eltern. Audrey selbst kann nur mit knapper Not entkommen und rettet sich ausgerechnet zu ihrem Onkel Alex. Der Onkel Alex, der ein riesiges Firmenimperium besitzt, das Echos in Massenproduktion fertigt. Und mit dem sich Audreys Vater Leo, bekennender Technologie-Skeptiker und Aktivist, bereits vor Jahren überworfen hat. In Alex Castles Haus wimmelt es nur so vor Echo-Prototypen, die vom Technologie-Tycoon persönlich auf Herz und Nieren (bzw. auf Funktionalität und Gehorsam) überprüft werden, bevor sie die Serienreife erhalten. Und hier trifft Audrey auf Daniel - ebenfalls ein Echo, und schon wieder einer, der sich höchst seltsam verhält... Der Grundgedanke dieser Geschichte, "der Geist in der Maschine", ist natürlich jedem, der schon mal einen "Terminator"-Film, die Asimov-Verfilmungen "Der 200 Jahre Mann" und "I, Robot", oder - etwas aktueller - die Fernsehserie "Humans" gesehen hat, nicht neu. Die Maschinen, die man bisher als Robots, Synths oder Androiden kennt, werden in Matt Haigs Zukunftsvision als "Echos" bezeichnet, das Akronym für "Elektronischer Computerisierter Humanoider Organismus". Sie werden je nach der ihnen zugedachten Aufgabe entworfen: Haushaltshilfen sind ordentlich und organisiert, Buchhalter können gut mit Zahlen umgehen und Bodyguards, Polizisten und Soldaten sind sehr stark und haben gute Reflexe. Daniel allerdings ist kein Echo, der passgenau auf eine Aufgabe zugeschnitten ist, und zudem hat er noch einige Eigenschaften, die ein Echo eigentlich überhaupt nicht mitbringen sollte: er fühlt körperlichen und emotionalen Schmerz, Traurigkeit, Zuneigung, Hoffnung, quält sich mit Schuldgefühlen - die komplette Bandbreite menschlicher Empfindungen ist ihm vertraut. Kein Wunder also, dass er Alex Castle höchst suspekt ist, und auch Audrey begegnet ihm aufgrund ihrer Vorgeschichte natürlich wie auch allen anderen Echos mit höchstem Misstrauen. Es dreht sich also alles um die Frage: Wann hört eine Maschine auf, eine Maschine zu sein? Wie viel Bewusstsein, Kreativität und Neugier braucht es, damit sie zu einem Menschen mit Rechten wird, auch wenn sie von einem Computerchip und künstlichen Organen betrieben wird? Ein sehr komplexes philosophisches Thema, über das man wirklich lange nachdenken kann, auch wenn eine so ausgereifte künstliche Intelligenz, wie Daniel sie besitzt, noch sehr ferne Zukunftsmusik sein dürfte. Aber abseits von spannenden philosophisch-moralischen Fragen hat Matt Haig hier auch einfach einen packenden SF-Roman abgeliefert, der sich zwar eigentlich an ein jugendliches Publikum richtet, mir aber auch sehr gut gefallen hat, obwohl ich dem Zielgruppenalter schon eine Weile entwachsen bin. Einen Großteil des Lesegenusses machte für mich der ausgesprochene detaillierte Weltentwurf aus. Obwohl manches furchteinflößend und besorgniserregend war, war es mir ein Vergnügen, in diese fantastische Zukunft mit all ihren ausgefeilten technischen Spielereien abzutauchen. Man erfährt natürlich auch, welche gesellschaftlichen, technischen und umweltbedingten Entwicklungen aus unserer heutigen Welt in nur 100 Jahren Audreys zukünftige Welt erschaffen haben. Obwohl es oft nur Randnotizen oder Nebensätze sind, bleibt das doch hängen und ich dachte mir einige Male: "Ehrlich? Könnte das passieren?" Auch die Figuren waren glaubwürdig gezeichnet, besonders sind hier die Protagonisten Audrey und Daniel zu erwähnen. Sie haben jeweils eigene Abschnitte, sie führen ein "Gedankenbuch" und können so beide aus der Ich-Perspektive die Ereignisse schildern und auch ihre Gedanken und Gefühlsregungen unmittelbar mit dem Leser teilen, was mir sehr gefallen hat. Und zu guter Letzt hat der Autor meinen Geschmack getroffen (Achtung, sehr subjektiv!), weil er es geschafft hat, ein Buch zu schreiben, in dem es größtenteils um Emotionen geht, die obendrein auch noch mit einer Teenie-Romanze gekrönt werden, ohne dass er auch nur ein einziges Mal ins Kitschige abgeglitten oder zu gefühlsduselig geworden wäre. Auch wenn das Grundthema von "Echo Boy" eine Adaption älterer Werke ist, ist es Matt Haig dennoch gelungen, eine neue, eigene Geschichte daraus zu machen. Keine dystopische Welt, in der die Maschinen die Menschheit versklavt haben wie in "Terminator", keine Haushaltshilfe mit einem nicht reproduzierbaren Produktionsfehler wie im "200 Jahre Mann" und auch keine langweilige Welt, die genauso ist wie unsere, abgesehen von den Synth, wie in "Humans", sondern eine fesselnde Story, die in einer vorstellbaren Zukunft spielt. Es reicht nicht ganz für die Höchstwertung, weil ich doch bei dem ein oder anderen Detail das Gefühl hatte, dass es nicht ganz stimmig ist. Und obwohl die Geschichte an sich abgeschlossen und jede offene Frage beantwortet ist, gibt es doch einen Punkt, der mir fast etwas weh getan hat (und auf den ich leider nicht näher eingehen kann ohne zu spoilern). Ich hatte zwar zum Schluss alle Antworten, aber trotzdem das Gefühl, dass die Geschichte von Audrey und Daniel noch nicht auserzählt ist. Aber dennoch eine klare Leseempfehlung - man muss sicher kein Hardcore-Science-Fiction-Fan sein, um an diesem Buch Gefallen zu finden.

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Lesenswert!
von Lilli33 am 15.12.2016

Inhalt: England im Jahr 2115. Echos sind künstliche menschenähnliche Wesen ohne eigenen Willen, dazu erschaffen, ihren Besitzern zu dienen. Da geschieht das Unmögliche: Die Echo Alissa ermordet ihre Besitzer. Nur die 15-jährige Tochter Audrey kann entkommen und schlüpft bei ihrem Onkel unter. Hier trifft sie auf Daniel, einen Echo, der... Inhalt: England im Jahr 2115. Echos sind künstliche menschenähnliche Wesen ohne eigenen Willen, dazu erschaffen, ihren Besitzern zu dienen. Da geschieht das Unmögliche: Die Echo Alissa ermordet ihre Besitzer. Nur die 15-jährige Tochter Audrey kann entkommen und schlüpft bei ihrem Onkel unter. Hier trifft sie auf Daniel, einen Echo, der etwas ganz Besonderes ist. Meine Meinung: Mich hat die Welt, die Matt Haig hier hundert Jahre in der Zukunft entworfen hat, ziemlich begeistert. Alles ist hoch technisiert, die Autos blitzschnell. Die niederen oder auch die nicht so niederen Arbeiten werden von Robotern und Echos verrichtet. Ein Szenario, von dem man sich gut vorstellen kann, dass es tatsächlich einmal eintreten könnte. Ansonsten hat sich gegenüber unserer Zeit gar nicht so viel verändert. Die Menschen sind immer noch geld- und machtgierig, zerfressen von Neid und Hass. Natürlich nicht alle – nein, es gibt auch ein paar Gute, sonst wäre das ja auch langweilig. In sogenannten „Gedankenbuch“-Einträgen lesen wir einmal die Sicht von Audrey, dann wieder die von Daniel, wobei Daniels Passagen im Vergleich zu Audreys sehr kurz sind. Der Schreibstil ist sehr eingängig, die Sätze relativ einfach und kurz. Dadurch ergibt sich automatisch ein höheres Erzähltempo, was ich ganz gut fand. Ab und zu werden ein paar philosophische Überlegungen eingestreut, die der Geschichte noch mehr Würze geben. Man merkt aber schon, dass es sich bei diesem Buch um ein Jugendbuch handelt. Die Handlung ist relativ geradlinig und bietet – von den technischen Errungenschaften der zukünftigen Welt abgesehen – nicht viele Überraschungen. Als Leser kann man sich das meiste schon denken, bevor es dann tatsächlich eintritt. Und dann ist da noch die Liebesgeschichte. Auf sie hätte ich sehr gerne verzichtet. Denn der Autor hat sich meiner Meinung nach zu wenig Zeit genommen, um diese Liebe zu entwickeln. Das ging mir einfach ein bisschen zu schnell und war für mich nicht wirklich nachzuvollziehen. Aber ich gehöre ja nicht mehr zur Zielgruppe und vielleicht mag die Jugend das etwas anders sehen. Fazit: Ein schönes Jugendbuch, das einige unterhaltsame Lesestunden verspricht, aber auch zu nachhaltigen Überlegungen anregt.

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Netter Science ficton Jugend- Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Fahrni am 06.02.2017

Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;) Angesteckt durch mehrere positive Meinungen und da ich sowieso gerade gerne Science fiction lese dufte dieses Buch hier bei mir einziehen.... Die Sätze wie auch die Beschreibungen sind kurz, knapp und einfach gehalten und lassen dem Leser viel Freiraum bezüglich seiner eigenen Fantasie.... Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;) Angesteckt durch mehrere positive Meinungen und da ich sowieso gerade gerne Science fiction lese dufte dieses Buch hier bei mir einziehen.... Die Sätze wie auch die Beschreibungen sind kurz, knapp und einfach gehalten und lassen dem Leser viel Freiraum bezüglich seiner eigenen Fantasie. Im Grossen und Ganzen kam mir dies sehr entgegen da ich nicht der Freund ellenlanger Beschreibungen bin, jedoch verspürte ich so auch kaum Atmosphäre und Emotionen wurden bei mir keine ausgelöst! Erzählt wird aus zwei verschiedenen Perspektiven in der autodiegetischen Form immer klar deklariert am Anfang des Kapitels so dass es bei mir zu keinen Verwechslungen kam. Mit den beiden Hauptcharakteren Audrey und Daniel wurde ich ehrlich gesagt überhaupt nicht warm. Sie hielten mich durch die ganze Geschichte hindurch auf Distanz und bei mir wollte sich so gar keine Empathie entwickeln. Viele Handlungen oder auch Reaktionen von Audrey konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, gerade auch ihre Gefühle gegenüber Daniel fand ich total unglaubwürdig. Die ganze Liebesgeschichte konnte mich deswegen überhaupt nicht berühren. Insgesamt werden interessante Themen aufgegriffen die durchaus zum nachdenken anregen auch gibt es einige Action- Momente und die Idee an sich ist nicht schlecht....Jedoch wirkte alles auf mich so blass, unausgereift, konstruiert, sehr vorhersehbar und das Ende ging mir viel zu schnell und reibungslos über die Bühne! Ein ganz netter, Jugend- Science fiction Roman mit einer kleinen Romanze, der mich aber leider weder mitreissen noch fesseln konnte. Von daher vergebe ich 3 Sterne und kann mich den begeisterten Meinungen nicht anschliessen.

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interessantes Thema, jedoch für mich zu vorhersehbar
von einer Kundin/einem Kunden am 20.01.2017

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut! Eine Dystopie in einer Welt von morgen mit modernster Technik, in denen künstliche Menschen leben und sich dann plötzlich „Unfälle“ mit diesen Echos ereignen – das ist kein neues Thema und wurde durch Filme, wie „I Robot“ berühmt. Ich finde dieses... Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut! Eine Dystopie in einer Welt von morgen mit modernster Technik, in denen künstliche Menschen leben und sich dann plötzlich „Unfälle“ mit diesen Echos ereignen – das ist kein neues Thema und wurde durch Filme, wie „I Robot“ berühmt. Ich finde dieses Thema sehr spannend und wollte das Buch unbedingt lesen. Wer weiß, ob eine solche Welt nicht näher ist als gedacht? Die Geschichte konnte mich auch problemlos einfangen und mitreißen und ich war schnell mit Audrey auf der Flucht. Audrey selbst war mir von Anfang an sympathisch und konnte vor allem mit ihrer Geistesgegenwart und ihrer Intelligenz bei mir punkten. Ich persönlich habe jedoch innerhalb der Geschichte beim Lesen so gut wie keine Aufregung oder Spannung empfunden, da das Cover und auch der Klappentext meiner Meinung nach viel zu viel verraten. Mir war von Anfang klar, wer böse ist, wer gut und dadurch war das Ende mehr als vorhersehbar! Das Thema fand ich weiterhin sehr interessant und die Vorstellung sehr spannend, die Geschichte selbst wäre meiner Meinung nach mit einem anderen Cover und weniger Spoilern im Klappentext auch wirklich gut. Positiv fand ich auch den Perspektivenwechsel zwischen den beiden Protagonisten. Mitfühlen ist hier wirklich garantiert. Vor allem bei Daniel wird es teilweise sehr emotional.

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Fazit: Mehr ein Thriller als eine Liebesgeschichte, aber trotzdem sehr gelungen.
von einer Kundin/einem Kunden am 21.12.2016

Zum Inhalt Audrey lebt in einer Welt, die von moderner Technik bestimmt wird und in der künstliche Menschen, die sogenannten »Echos« , darauf programmiert sind, jeden Befehl ihres Besitzers auszuführen. Eines Tages passiert das Unfassbare: Ein scheinbar defekter Echo tötet Audreys Eltern. Mit knapper Not kann sie entkommen und findet... Zum Inhalt Audrey lebt in einer Welt, die von moderner Technik bestimmt wird und in der künstliche Menschen, die sogenannten »Echos« , darauf programmiert sind, jeden Befehl ihres Besitzers auszuführen. Eines Tages passiert das Unfassbare: Ein scheinbar defekter Echo tötet Audreys Eltern. Mit knapper Not kann sie entkommen und findet Unterschlupf bei ihrem Onkel. Dort trifft sie auf Daniel. Daniel ist ein Echo - und er fühlt sich zu Audrey hingezogen, etwas, das eigentlich nicht sein kann. Doch er will sie beschützen. Denn Audrey schwebt noch immer in Lebensgefahr... Zum Cover Sieht echt mega toll aus! Ich mag die Farbwahl und Kombination total gerne und dieser riesige Mond hat es mir einfach angetan. Es sieht so magisch, mädchenhaft und süss aus, ich musste einfach zugreifen. Zum Schreibstil Ich war ja schon sehr begeistert von Matt Haigs „Ein Junge Namens Weihnacht“ und habe mich sehr darauf gefreut dieses Buch nun zu lesen. Es wird aus den Perspektiven von Audrey und Daniel geschrieben, wobei ich Audreys stellen lieber mochte. Und zwar weil man bei ihr etwas über diese futuristische Erde erfuhr und wie das Leben darauf nun ist (dazu später mehr) ich fand es witzig und authentisch geschrieben, jedoch die Gefühle der beiden zu und füreinander konnten mich nicht überzeugen. Da fehlte die gewisse Würze. Persönliche Meinung Wie bereits erwähnt, fand ich diese Zukunftswelt total cool! Wenn Audrey zu ihrer Mutter sagt, sie hätte lieber vor 100 Jahren gelebt und ihre Mutter sie dann fragt: „Ja was meinst du wie lange man vor hundert Jahren noch von London bis Amerika gebraucht hat?“ und Audrey antwortet: „Vielleicht eine Stunde?“ Das kam ihr recht lange vor. „Fünf Stunden. Mindestens. “ FüNF STUNDEN? Da wäre Audrey schon fast bei ihrer Grossmutter auf dem Mond gewesen. Oder das man diese altmodische Musik von 2090 hört… *lach* das fand ich einfach nur genial und hat einen tollen Einblick in eine mögliche Zukunft gegeben. Die Grundidee der Geschichte war allerdings nichts Neues und ich habe mir ehrlich gesagt mehr von der Liebesgeschichte erhofft. So wie es halt im Klappentext stand. Aber stattdessen bekam ich einen Science Fiction Thriller, der die Thematik Liebe zwischen Mensch und Roboter/künstliche Intelligenz behandelt. Leider war es mir auch nicht möglich die Gefühle von Audrey und Daniel ernst zu nehmen, kamen sie für mich doch irgendwie aus dem Nichts… und dass, nachdem ich die Hälfte des Buches darauf gewartet habe. Fazit: Mehr ein Thriller als eine Liebesgeschichte, aber trotzdem sehr gelungen.

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