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Eigentlich ist mein Leben gar nicht so übel

Roman

(3)
Eigentlich ist Max’ Leben gar nicht so übel. Seit seinem letzten Roman wird er regelmäßig von wildfremden Leuten beschimpft, seine Freundin hat sich gerade von ihm getrennt, seine Panikattacken haben sich inzwischen auf Restaurants und öffentliche Toiletten ausgeweitet, aber abgesehen von Finanzen, Privatleben und Gesundheit gehts ihm ganz gut: Max ist charmant und hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Warum verliebt er sich also gerade in Emma, das einzige Mädchen Berlins, das keine Ironie versteht? Max sieht sich vor eine wichtige Entscheidung gestellt: Ist er bereit, für die Liebe Eingeständnisse zu machen? Und wie schafft er es, dabei er selbst zu bleiben, ohne dabei sein großes Ziel – seinen zweiten Roman – aus den Augen zu verlieren?
Chris Nolde zeichnet seine Figuren mit Liebe und sehr viel Charme. Er schreibt nah am Leben und dabei fast zu witzig, um wahr zu sein.
Portrait
Chris Nolde, geboren 1986, hat in Bonn und Berlin Literatur, Philosophie und Politik studiert. Sein Romandebüt Riss erschien 2013, er ist
zudem Verfasser von Lyrik und Theaterstücken. Chris Nolde lebt in Köln, und eigentlich ist sein Leben gar nicht so übel.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 22.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-0369-5736-4
Verlag Kein + Aber
Maße (L/B/H) 190/126/22 mm
Gewicht 310
Auflage 1
Verkaufsrang 55.920
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


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Wie schlimm ist es denn wirklich?
von einer Kundin/einem Kunden aus Siegburg am 23.03.2016

„Eigentlich ist eine Verneinungsform.“ Diesen Spruch darf ich mir so ziemlich jedes Mal anhören, wenn das Wort ‚eigentlich‘ fällt. Und es scheint ja auch zu stimmen. Dafür, dass sein Leben gar nicht so übel sein soll, geht es bei Max ziemlich steil abwärts. Wie tief er in der Tinte... „Eigentlich ist eine Verneinungsform.“ Diesen Spruch darf ich mir so ziemlich jedes Mal anhören, wenn das Wort ‚eigentlich‘ fällt. Und es scheint ja auch zu stimmen. Dafür, dass sein Leben gar nicht so übel sein soll, geht es bei Max ziemlich steil abwärts. Wie tief er in der Tinte sitzt lässt einen als Leser teilweise selbst verzweifeln und dennoch ist hier von Pessimismus kaum eine Spur. Max‘ ironische Weltansicht und der humorvolle Schreibstiel lockern die Situation immer wieder auf und am Ende stellt man sich die Frage, wie schlimm es denn nun wirklich ist. Das Buch bietet einem viele lustige Szenen zum Schmunzeln und Lachen, wenn man sich darauf einlässt aber auch Momente zum Innehalten und Nachdenken. Ich hab Max gerne auf seinem Weg begleitet und freue mich schon auf weitere Werke aus der Feder von Chris Nolde.

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Ein witziger, ironischer, toll geschriebener Roman über das das Leben und das Schreiben.
von Wedma am 14.03.2016

Es ist ein gekonnt geschriebener Roman über einen jungen Mann, der unbedingt seinen Weg gehen will, egal, wie steinig er momentan erscheint. Max ist bemerkenswert unerschütterlich in seinem Wunsch, nichts anderes als ein Schriftsteller zu sein. Die Erzählerstimme ist schön humorig, gar stellenweise spöttisch. Einige Szenen sind manchmal überdeutlich... Es ist ein gekonnt geschriebener Roman über einen jungen Mann, der unbedingt seinen Weg gehen will, egal, wie steinig er momentan erscheint. Max ist bemerkenswert unerschütterlich in seinem Wunsch, nichts anderes als ein Schriftsteller zu sein. Die Erzählerstimme ist schön humorig, gar stellenweise spöttisch. Einige Szenen sind manchmal überdeutlich gezeichnet. Manchmal kommt einem vor, dass Max über die aktuellen Entwicklungen seines neuen Romans eher traurig ist und sich im Zweckoptimismus übt. Auch seine Marotten kommen ans Licht. Aber das alles macht ihn lediglich sympathisch. Max ist 27, ein netter Typ, der in das „normale“ Leben nicht zu passen scheint: Er will sich selbst treu bleiben. Seine Schriftstellerei begreift er als Berufung. Trotz dem, dass er nur Hohn und Spott für sein erstes Buch erntet, und trotz der Tatsache, dass das zweite Buch nicht so leicht von der Hand geht. Trotz der hartnäckigen Versuche seiner Mutter, ihn in einen Brotjob zu stecken. Max ist jemand, dem sein Weg wichtiger ist, als Meinungen anderer Leute. Er wohnt in einer kleinen Wohnung in Berlin, hat kein Geld, die Miete zu bezahlen, da er sich in seinem alten Job im Antiquariat nicht beugen und das Frettchen am Rad keineswegs spielen wollte. Und trotzdem bleibt er gelassen und bastelt weiter am zweiten Roman. Seiner angepassten Freundin Nele war es zu viel und sie hat ihn verlassen. Als Max Emma trifft, ist ihm klar, dass er eine verwandte Seele gefunden hat. Da muss er aber ganz tapfer sein, denn sie verlangt, dass er seinen sichersten Schild ablegt. Es gibt jede Menge Tiefsinn, meist in Max‘ Beobachtungen, der einen zum Nachdenken verleitet, u.a. über den eigenen Platz im Leben, über die eigene Identität und inwiefern sie täglich gelebt wird. Einige Zitate: „Berlin bleibt ein Geheimnis. Ein Geheimnis, kein Rätsel. Ein Rätsel kannst du lösen, so wie du die Konventionen eines fremden Landes verstehen lernst, ein Geheimnis aber kennt nur ein Versuch, die Annäherung. Und es steckt immer auch ein Teil von dir drin.“ S. 45. „Wir leben in beschissenen Zeiten, hast du es noch nicht gemerkt, Emma? Das Wertvollste musst du für dich behalten. Es schielt doch jeder nach dem kostbaren Gut des anderen, nur weil er darauf herumtreten möchte. Wer sich öffnet, ist verletzbar, deshalb nehmen wir vorsorglich Abstand. Nur so akzeptieren wir einander, ohne uns gegenseitig den Kopf abzuhacken.“ S. 144-145. „Es gibt eine Möglichkeit, hinter den Schleier der Inspiration zu blicken und dir das Ganze von außen anzusehen. Und dann begreifst du: Im Grunde bist du deinem Werk ausgeliefert – die Geschichte sucht sich ihren Autor. Doch du musst dir einen Plan schnell zurechtlegen, ansonsten verläufst du dich.“ S. 190. Es gibt auch Situationskomik, z.B. das Gespräch mit dem Geldautomaten, oder Max‘ Gespräche mit den großen Schriftstellern, wie das hier: „Sie können nicht mehr nach draußen, Herr Baum“, sagt Thomas Mann hinter mir in einer hohen Tonlage… „Dies ist das Ende des Weges! ‚Freie Schriftstellerei!‘- was haben Sie sich denn dabei gedacht? Sie leben doch nicht im Paris der Zwanzigerjahre. Seien Sie froh, dass man sie nicht in eine Zwangsjacke gesteckt hat.“ S. 160 Und der Roman von Max, ist im Text dabei, verdient aufgrund seiner Gedanken auf jeden Fall Aufmerksamkeit. Trotz all Identitätskrisen wird zum Schluss mit manchem falschen Glaubenssatz aufgeräumt und recht optimistisch in die Zukunft geblickt. Nach einem Jahr, solange begleiten wir Max in diesem Roman, fällt die Geburtstagsparty zum 28.sten ganz anders aus. Die ganze Familie ist da, obwohl es keine von Max‘ Erfolgen zu feiern gibt. Emma, die selbst eine Künstlerin ist, jedoch hpts. in ihrer Freizeit, hilft Max dabei, seinen Weg weiterzugehen, so wie er es für richtig hält. Fazit: Ein toller, gekonnt geschriebener Roman mit einer guten Portion Gesellschaftskritik über das Leben und das Schreiben mit einem bemerkenswerten Protagonisten, der nichts anderes, nur er selbst sein will. Hat Spaß gemacht und vielerorts zum Nachdenken angeregt. Eine reife Leistung. Ich vergebe sehr gerne die 5 Sterne und eine Leseempfehlung, insb. für diejenigen, die mit der Schriftstellerei und dem Autorendasein liebäugeln. Hier wird aus dem Nähkästchen geplaudert. Ich hoffe, bald auch weitere Werke aus der Feder von Chris Nolde lesen zu können.

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Der schwere Weg eines Schriftstellers
von Line82 aus Oberelsbach am 16.03.2016

Max 27, Schriftsteller, wird an seinem Geburtstag so von seiner Freundin rumkommandiert, dass er versucht zu flüchten. Seine Arbeit mit der Schriftstellerei hängt momentan etwas. Max´s erstes Buch, das einen außergewöhnlichen Titel hat ist in aller Munde. Allerdings nicht so, wie man sich das erwartet. Das weitere Schreiben fällt... Max 27, Schriftsteller, wird an seinem Geburtstag so von seiner Freundin rumkommandiert, dass er versucht zu flüchten. Seine Arbeit mit der Schriftstellerei hängt momentan etwas. Max´s erstes Buch, das einen außergewöhnlichen Titel hat ist in aller Munde. Allerdings nicht so, wie man sich das erwartet. Das weitere Schreiben fällt ihm sehr schwer, genauso wie die alltäglichen Dinge des Lebens. Alles läuft irgendwie nicht ganz so rund. Am Besten läuft das Telefonschachspiel mit seinem Vater. Lest im Buch was Max so alles erlebt, bzw. durchmacht bis zu seinem nächsten Geburtstag. Zum Cover: Das Cover find ich sehr außergewöhnlich. Bei diesem würde ich im Normalfall nicht hinschauen. Die Zeichnung passt allerdings zum Buch wie die Faust aufs Auge. Fazit: Ein Buch, das mich gefesselt hat und schon in wenigen Tagen auf die letzte Seite brachte. Bewundernswert. Die Romanfiguren sind so exakt beschrieben, dass man sich ein genaues Bild von ihnen und ihrer Umgebung machen kann. Viele Buchstellen haben mich zum Nachdenken über mein eigenes Leben angeregt. Eigentlich ist mein Leben gar nicht so übel, wenn... Vom Ende des Buches war ich etwas enttäuscht. Da in den einzelnen Abschnitten immer so viel passiert ist, war mir es am Ende etwas schwach. Hätte mir einen etwas turbulenteren Abschluss gewünscht.

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