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Ein anderes Leben

(3)
Frankreich und Algerien, 1994. Die junge Studentin Rislène, Tochter algerischer Einwanderer, hat sich in den franko-amerikanischen Christen Eric Hoffmann verliebt. Doch ihre muslimischen Eltern sind alles andere als begeistert von ihrem neu gefundenen christlichen Glauben und ihrer Beziehung zu Eric. Als Rislène von ihrer Familie in das vom Bürgerkrieg zerrissene Algerien verschleppt wird, veranlasst Erics Familie eine gefährliche Rettungsmission. Dabei erhalten die Hoffmanns Hilfe von algerischen Christen, die im Untergrund leben, aber auch von gänzlich unerwarteter Seite …
Vormals erschienen unter dem Titel »Der Preis der Treue«.
Portrait

Elizabeth Musser wuchs in Atlanta auf. Seit dem Abschluss ihres Studiums englischer und französischer Literatur an der Vanderbilt Universität in Tennessee ist sie als Missionarin tätig. Heute lebt sie mit ihrem Mann Paul in der Nähe von Lyon in Frankreich. Die beiden haben zwei Söhne.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 394
Erscheinungsdatum März 2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86827-556-8
Verlag Francke-Buchhandlung
Maße (L/B/H) 214/144/37 mm
Gewicht 557
Originaltitel Two Destinies
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
14,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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L‘essentiel est invisible pour les yeux!
von LEXI am 19.06.2016

„Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Ophélie Duchemin und Samuel Cebrian verband in ihrer Kindheit und Jugend nicht nur gemeinsame Interessen wie beispielsweise die Liebe zur Erzählung des französischen Autors Antoine de Saint-Exupéry. Ophélie mit ihrem scharfen Verstand und ihrer Art, alles zu hinterfragen, forderte ihren besten Freund... „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Ophélie Duchemin und Samuel Cebrian verband in ihrer Kindheit und Jugend nicht nur gemeinsame Interessen wie beispielsweise die Liebe zur Erzählung des französischen Autors Antoine de Saint-Exupéry. Ophélie mit ihrem scharfen Verstand und ihrer Art, alles zu hinterfragen, forderte ihren besten Freund und Seelenverwandten Samuel zudem auch auf intellektueller Ebene, häufig sogar in Diskussionen über ihren gemeinsamen Glauben an Gott. Als Samuel ihr eines Tages seine zukünftige Ehefrau Annie vorstellte und nach der Hochzeit mit ihr ein Leben auf der Überholspur führte, zog Ophélie sich mit gebrochenem Herzen zurück. Ihre Freundschaft zu Samuel war irgendwann zu tiefer Liebe geworden, die sie ihm jedoch aufgrund der neuen Situation nicht mehr zu gestehen wagte. Nach einem folgenschweren Autounfall verschwand Samuel plötzlich ohne ein Lebenszeichen. Drei Jahre später taucht ein gebildeter, zurückhaltender Obdachloser mit einer verkrüppelten Hand auf, der sich als selbst ernannter Leibwächter anderer unterkunftsloser Menschen betrachtet. Er rettet sie aus der Kälte und versucht alles, deren Leben erträglicher zu machen… Die Hauptpersonen dieses Buches sind definitiv Gabriella und David Duchemins Tochter Ophélie und deren ehemaliger Jugendfreund Samuel Cebrian. Elizabeth Musser hat jedoch die meisten Figuren ihrer Vorgängerbücher ebenfalls in die Handlung eingebracht und ich durfte mich über ein Wiedersehen mit vertraut gewordenen Personen freuen. Die Autorin hat eine wundervolle Begabung, Geschichte lebendig zu machen und ihre handelnden Personen so realistisch zu beschreiben, dass man sie nach dem Zuschlagen der letzten Buchseite tatsächlich zu vermissen meint. In einem zweiten Handlungsstrang wird die hoch spannende und abenteuerliche Liebesgeschichte zwischen einem Franko-Amerikaner und einer Muslimin, die zum Christentum konvertierte, erzählt. Eric Hoffmann, der dreiundzwanzigjährige Bruder Ophélies, lernt während seines Studiums die neunzehnjährige Rislène Namani kennen. Die Tochter algerischer Einwanderer begeht in den Augen ihres Vaters eine Todsünde, als sie zum christlichen Glauben konvertiert – sie wird verprügelt, nach Algerien verschleppt und in allergrößter Eile eine Zwangsheirat mit einem Muslimen arrangiert. Eric und Rislène sind verzweifelt, eine Flucht aus dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Algerien scheint unmöglich. Ob die christliche Gemeinde der Hoffmans mit ihren vielen Kontakten nach Algerien Rislène retten kann? Einmal mehr hat Elizabeth Musser mich mit einem ihrer Romane voll und ganz in ihren Bann gezogen. Die in tief berührendem Schreibstil verfassten beiden Handlungsstränge, die sie geschickt miteinander zu verflechten verstand, bilden den Kern ihres Buches. Liebenswerte und exzellent gezeichnete Protagonisten und sehr viele, sympathische Nebenfiguren machen die Lektüre zu einem Lese-Erlebnis. Es werden gewichtige Themen behandelt. Die Autorin berichtet von den fürchterlichen Zuständen im vom Krieg gebeutelten Algerien, den fanatischen Auswüchsen des Islam, aber auch von der tristen Situation der Obdachlosen in Frankreich. Zudem führt dieses Buch die blutige Christenverfolgung in muslimischen Ländern drastisch vor Augen, wo der Besitz einer Bibel oder das Bekenntnis zum Christentum ein Todesurteil für die gesamte Familie bedeutet. Die Autorin hat diese äußerst sensiblen Themen ausgezeichnet und sehr einfühlsam behandelt und daraus einen Roman gemacht, der nicht nur unterhält, sondern seine Leser vor allen Dingen auch nachdenklich zurück lässt. Man verspürt nach Lektüre dieses Buches große Dankbarkeit dafür, in einer freien westlichen Welt leben und seinen Glauben frei äußern und ausleben zu dürfen. Ich habe „Ein anderes Leben“ von Elizabeth Musser über alle Maßen genossen und freue mich auf sämtliche zukünftige Neuerscheinungen dieser bemerkenswerten Autorin!

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Auch Band 3 hat mich wieder tief bewegt und gefesselt
von S. Degenhardt alias Smilla aus Rheinland Pfalz am 09.06.2016

„Allah weint bestimmt über diese ganzen Massaker, über diese sinnlose Grausamkeit. Und falls er nicht weint – ergötzt er sich dann daran? Aber was für ein Gott ist er dann?“ (S. 307) Fast 30 Jahre liegen zwischen Band 2 und diesem 3. Teil und ich war anfangs skeptisch, ob ich... „Allah weint bestimmt über diese ganzen Massaker, über diese sinnlose Grausamkeit. Und falls er nicht weint – ergötzt er sich dann daran? Aber was für ein Gott ist er dann?“ (S. 307) Fast 30 Jahre liegen zwischen Band 2 und diesem 3. Teil und ich war anfangs skeptisch, ob ich mich gut wieder in die Handlung reinfinden würde – aber alle Sorgen waren unbegründet. Die Handlung geht nun 1994 weiter. Die liebgewonnene Gabby und ihr Mann David sind (natürlich) älter geworden und haben diesmal Nebenrollen. Doch ihr Werk wird weitergeführt. Im Fokus stehen Ophélie, Davids älteste Tochter (inzwischen Ende 30 und Lehrerin) und Rislène, eine junge Frau mit algerischen Wurzeln, die sich frisch zum christlichen Glauben bekehrt und in Eric (Gabbys und Davids Sohn) verliebt hat. Als Rislènes Vater davon erfährt bringt er sie ins kriegsgebeutelte Algerien, wo sie einen Muslim heiraten soll. Eric setzt natürlich alles daran sie zu retten. Gut, dass Gabby und David noch Kontakte nach Algerien haben. Dort unterstützen sie einige Christen, die ihren Glauben in Untergrundkirchen leben. Sehr spannend ist es auch bei Ophélie, die Kontakt zu SDF’s (Obdachlosen) bekommt. Ganz unerwartet trifft sie bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit beim Roten Kreuz Ceb, einen Jugendfreund. Mit diesem dritten und letzten Teil habe ich wieder einmal neues Terrain beschritten: Das Leben der Obdachlosen, aber auch der Glaube des Islam werden beleuchtet. Besonders spannend und erschreckend aktuell waren die Szenerien in Algerien, die mich stark an die aktuelle Situation mit dem IS erinnert. Interessant und wahrscheinlich immer noch aktuell wird außerdem das Leben der Christen in Untergrundkirchen beschrieben. Ich muss sagen, dass alle Romane von Elizabeth Musser, die ich bisher gelesen habe, sich nicht „einfach so weggelesen“ haben. Dazu haben ihre Bücher viel zu viel Tiefgang. Sie hinterlassen Spuren in den Leben des Lesers und erzählen von einem aktiven Glauben. In diesem Roman verhilft Gott einigen Menschen zu einem anderen bzw. neuen Leben. Dies mit zu verfolgen hat mich sehr berührt und mitgerissen. Besonders zum Ende hin konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Vorgängerbände „Das Hugenottenkreuz“ und „Operation Hugo“ sollte man gelesen haben, bevor man sich diesem Band widmet. Fazit: Wer gerne gehaltvolle Romane liest, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten!

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Hochaktuell
von mabuerele am 28.05.2016

"...Verloren und gefunden. Warten und Erneuerung. Der Stoff des Lebens wurde immer wieder aufgetrennt und neu zusammengeflickt. ... Das Gebet war der Faden, mit dem Gott Menschenleben wieder zusammennähte..." Wir schreiben das Jahr 1994. In Montpellier trifft sich die Studentin Rislène heimlich mit Eric Hoffmann. Rislène ist Algerierin und vor... "...Verloren und gefunden. Warten und Erneuerung. Der Stoff des Lebens wurde immer wieder aufgetrennt und neu zusammengeflickt. ... Das Gebet war der Faden, mit dem Gott Menschenleben wieder zusammennähte..." Wir schreiben das Jahr 1994. In Montpellier trifft sich die Studentin Rislène heimlich mit Eric Hoffmann. Rislène ist Algerierin und vor kurzem zum Christentum konvertiert. Nazira, Rislènes jüngere Schwester, hat währenddessen unter der Matratze die Bibel gefunden und den Vater informiert. Ceb lebt in Montpellier auf der Straße. Er ist Mitte 30 und hat eine verkrüppelte rechte Hand. Als ein Kind sich an einem Bonbon verschluckt, führt er mit der linken Hand einen Luftröhrenschnitt aus. In Algerien nehmen Abdul und seine Frau Madira heimlich an christlichen Gottesdiensten teil. Ihr Sohn El Amid aber hat die Familie verlassen und sich den radikalen Islamisten angeschlossen. Das Buch ist der letzte Teil einer Trilogie. Seit dem zweiten Teil sind 32 Jahre vergangen. Aus Kindern wurden Erwachsene. Eric ist der Sohn von David und Gabriella. Ophélie, Davids älteste Tochter, arbeitet als Lehrerin und schreibt Theaterstücke. Sie ist noch ledig. Die Autorin erzählt eine berührende Geschichte, die heute so aktuell ist wie 1994. Handlungsorte sind Frankreich und Algerien. In Frankreich bangt Eric um seine Freundin, die die Familie nach Algerien zur Großmutter begleiten musste und nicht zurückgekehrt ist. In Algerien herrscht Bürgerkrieg. Die islamische Heilsfront kämpft gegen die Regierung. Christliche Gemeinden müssen sich vor beiden Seiten in Acht nehmen. Doch auch in Frankreich gibt es Probleme. Familien, die bisher die liberale Form des Islams praktiziert haben, beginnen sich zu radikalisieren. Rislènes Familie gehört dazu. Allerdings geht der Riss mitten durch die Familien. Während Nazira ihren Vater unterstützt, beugt sich die Mutter nur unter Druck dem Wunsche des Vaters. Wie meine einführenden Sätze schon zeigen, gibt es ein weiteres Thema, das die Geschichte durchzieht. Die Obdachlosigkeit in Montpellier nimmt zu. Die Autorin zeigt, wie unterschiedlich die Menschen mit dieser Situation umgehen. Ceb hilft den anderen. Manche haben sich aufgegeben. Die Autorin beschreibt die Obdachlosen als Menschen mit Wünschen und Sehnsüchten, die aber Hilfsangebote oft ablehnen. Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Stille Gebete werden kursiv abgedruckt. Vor allem Ophélies Gebete sind berührend und gehen in die Tiefe. Das Zusammentreffen von Ceb und Ophélie reißt alte Wunden auf. Ihre Gespräche gehören zu den sprachliche Höhepunkten des Buches. Selbstvorwürfe und innere Verletzungen brauchen Zeit, um zu heilen. Das führt zu Spannungen. In Algerien wird insbesondere die Zerrissenheit von El Amid gut herausgearbeitet. Eigentlich möchte der junge Mann mit seiner Familie in Ruhe zusammenleben, doch die Zeitverhältnisse führen ihn in Krieg und Zerstörung. Neben vielen ruhigen Szenen sorgen insbesondere die Ereignisse in Algerien für Spannung. Wird es gelingen, eine Zwangsheirat für Rislène zu verhindern? Ab und an gibt es Rückblenden in vergangene Ereignisse, die die Gegenwart maßgeblich bestimmen. Das gilt insbesondere für das Leben von Ophèlie und Ceb. Das Cover mit der Stadt am Berg im Licht der aufgehenden Sonne sehr schön aus. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Obiges Zitat fasst die Geschichte treffend zusammen. Es geht um die Kraft des Glaubens in schwieriger Zeit, um Neuanfang und Selbstvergebung.

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