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Ein Bär will nach oben

Roman

(3)
Es war einmal ein großer schwarzer amerikanischer Bär, der unter einem Baum ein Romanmanuskript fand. Er konnte es zwar nicht fressen, aber stehlen und lesen. Und weil er es nicht schlecht fand, lieh er sich im Dorfladen einen Anzug aus, nannte sich fortan nach seiner Lieblingsmarmelade "Hal Jam", ging nach New York, um in der Verlagswelt sein Glück zu machen. Kotzwinkle, Verfasser von "Fat Man" und "E.T.", schrieb ein Märchen für Erwachsene, eine Satire auf Verlagsgepflogenheiten und Medienrummel.
Rezension
Hal Jam läßt den Leser laut auflachen. Ein Genuß. The New York Times.
Portrait
William Kotzwinkle wurde 1943 in Scranton/Pennsylvania geboren. Er besuchte das Rider College und die Pennsylvania State University. Nach verschiedenen Jobs begann er 1958 mit dem Schreiben und erhielt seitdem mehrere literarische Auszeichnungen. Er ist mit der Schriftstellerin Elizabeth Gundy verheiratet und lebte abwechselnd in den USA und Kanada.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 01.12.1998
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-13895-9
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 188/125/20 mm
Gewicht 221
Originaltitel The bear went over the mountain
Auflage 8. Auflage
Verkaufsrang 65.048
Buch (Taschenbuch)
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Bitterböse Satire über (nicht nur) amerikanische Zustände...“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss

Kotzwinkle hatte schon immer ein Faible für Fabeln. Er schrieb E.T. Und anders als im Film endete das Buch damit, dass E.T. von den Außerirdischen wieder zur Erde zurückgeschickt wurde: er stank nach Mensch. Das ist eben Kotzwinkle.

Mit seinem Bären, der zum Menschen werden will, sich einen Namen nach seiner Lieblingsspeise 'Half
Kotzwinkle hatte schon immer ein Faible für Fabeln. Er schrieb E.T. Und anders als im Film endete das Buch damit, dass E.T. von den Außerirdischen wieder zur Erde zurückgeschickt wurde: er stank nach Mensch. Das ist eben Kotzwinkle.

Mit seinem Bären, der zum Menschen werden will, sich einen Namen nach seiner Lieblingsspeise 'Half Jam' gibt - denn Menschen brauchen Namen, sonst sind sie keine Menschen - und der Star der amerikanischen Literaturszene wird (Hal Jam mutiert zum zweiten Hemingway), schafft Kotzwinkle wieder eine Figur, die mit ihren Begehrlichkeiten und ihrem fast logischen Denken der Gesellschaft einen Spiegel vorhält.

Abstrus witzig und unterhaltsam.Ein Feuerwerk brillianter Ideen. Ein Kultbuch, das einem oft das Lachen im Halse stecken läßt...

Kundenbewertungen


Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Großartige, humorvolle Geschichte mit herrlicher Satire
von Armin K. aus Stuttgart am 15.12.2010

Liebevoll getarnt als Geschichte über einen an Menschen gewöhnten Bären, der aus den amerikanischen Wäldern in die menschliche Gesellschaft New Yorks verschlagen wird, liefert Kotzwinkle hier eine humor- und stilvolle Satire moderner amerikanischer Gesellschaftsverhältnisse ab. Sämtliche “Macken” der Menschen von Erfolgssucht, Kindheitspsychosen bis hin zu Schlankheitswahn und Oberflächlichkeit sowie... Liebevoll getarnt als Geschichte über einen an Menschen gewöhnten Bären, der aus den amerikanischen Wäldern in die menschliche Gesellschaft New Yorks verschlagen wird, liefert Kotzwinkle hier eine humor- und stilvolle Satire moderner amerikanischer Gesellschaftsverhältnisse ab. Sämtliche “Macken” der Menschen von Erfolgssucht, Kindheitspsychosen bis hin zu Schlankheitswahn und Oberflächlichkeit sowie schlichtem Irrsinn werden dabei unterhaltsam, aber eindrücklich dem aufmerksamen Leser präsentiert, während er der Geschichte des Bären auf seinem Weg in der Welt der Menschen folgt. Es ist kein Kinderbuch, sondern “nur” ein gut lesbar geschriebener Roman, der nicht zu tief geht, aber dennoch keineswegs oberflächlich ist. Kotzwinkle-Fans lieben den Stil des amerikanischen Autors, obwohl alle seine Bücher ganz anders sind, haftet ihnen allen die sanfte, eindrückliche Behandlung des Themas der menschlichen Psyche an – und das immer auf spannend-unterhaltsame Weise. Im vorliegenden Buch findet ein Bär auf Nahrungssuche ein Manuskript eines erholungsbedürftigen Autors im Wald. Er nimmt es an sich und avanciert zum gefeierten Bestseller-Autor in der Welt der Menschen. Während er sukzessive die Eigenschaften eines animalischen Waldbewohners ablegt und sich bemüht, zum Menschen zu werden (er lernt den Zimmerservice in Hotels ebenso zu schätzen wie Supermarkt-Regale voller Honig und Marmelade), entwickelt sich der bestohlene Autor vom “zivilisierten” Großstadt-Professor zu einem bedrückten Waldbewohner, der sich in Aussehen und Gebahren immer mehr einem Bären annährt. Letztlich treffen beide erst vor Gericht aufeinander – mit überraschendem Ausgang. Damit endet das Buch allerdings noch nicht. Als Leser ist man unwillkürlich ein Fan des Bären (und hat etwas Mitleid mit dem Autor) und kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn er auf seine Weise “Gespräche” mit Literaturagenten und Marketing-Leuten sowie Talkshow-Moderatoren und anderen Autoren hat. Immer wird er anders verstanden, da die Menschen Erwartungen und Auffassungen in ihn projizieren und ihn nie als Bär in schlecht sitzendem Anzug mit Gummischlips erkennen. Für sie ist er ein “zweiter Hemmingway”. Selbst beim wilden Sex (mit anschließenden Suizid-Versuch des Bären am nächsten Morgen), als voluminöser Tänzer in New Yorker Discos oder wenn er sich in Bären-Manier öffentlich auf dem Boden wälzt, kommt niemand auf die Idee, ihn für anders als nur exzentrisch zu halten. “Ein Bär will nach oben” ist ein Buch, von dem man begeistert ist und an dem man nach der letzten Seite unbedingt weiterlesen möchte und sich eine Fortsetzung wünscht – wohl wissend, dass diese kaum an eine so gut konstruierte und spannend-unterhaltsame Geschichte anknüpfen kann. Was wohl ein Grund für den Erfolg Kotzwinkles ist, da er keine Fortsetzungen, sondern nur Einzeltitel schreibt. Dabei schreibt er in der Regel sehr moderat, ohne Übertreibungen oder Brüche in der Handlung. Exzessive Gewalt- oder Sex-Darstellungen gibt es nicht – es wird dezent, aber verständlich beschrieben, in diesem Werk zusätzlich mit angenehmen satirischen Einlagen – auch wenn das ganze Buch faktisch eine einzige Satire ist. Dieses Buch ist für feinsinnige, humorvolle und an leichter satirischer Kost interessierte Leser von 12-100+ genau das Richtige – dass es mittlerweile die zigste Auflage davon gibt, belegt meine Annahme. (Auch im englischen Original ist es sehr zu empfehlen!)

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Kotzwinkle,Ein Bär will nach oben
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 19.06.2009

Ein echter,richtiger Bär findet im Wald ein Manuskript,bringt dieses in die Großstadt zum Verlag und wird der "shooting-star" der Literaturszene.Ist aber ein Bär,brummt nur rum.Und alle Chefsekretärinnen sagen:"Was für ein cooler Typ.Was hat er für eine klare Haltung!" Daneben wird die Geschichte des Schriftstellers erzählt,der im Wald sein Manuskript... Ein echter,richtiger Bär findet im Wald ein Manuskript,bringt dieses in die Großstadt zum Verlag und wird der "shooting-star" der Literaturszene.Ist aber ein Bär,brummt nur rum.Und alle Chefsekretärinnen sagen:"Was für ein cooler Typ.Was hat er für eine klare Haltung!" Daneben wird die Geschichte des Schriftstellers erzählt,der im Wald sein Manuskript verloren hat.Aberwitzig komisch!Grandios!

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