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Ein Himmel aus Lavendel

(7)
Deine Seele gegen eine Gabe. Oder einen Fluch?
Es heißt, es sei gar nobel,sein Leben für das eines geliebten Menschen zu geben. Doch niemand hat davon gesprochen, wie es sich anfühlt,diejenige zu sein, die diese Bürde auf sich nimmt. Darf maneine solcheEntscheidung bereuen?
DieseFrage stellt sich Emery in ihren dunkelsten Momenten.Denn weder ihre Mutter noch ihre Schwester wissen, auf was sie alles verzichtet, um ihnen ein normales Lebenzuermöglichen. EinFremder war es, der ihr für ihre Seele eine Gabeversprach– dieFähigkeit, ingefährlichenSituation wie ein Phönix in Flammen aufzugehen. Dochauchwenn der Phönix für neues Leben steht,bringt jede Verwandlung Emery einen Schritt näher an den Tod.
Um dies zu verhindern, macht sich Emery verzweifelt auf die Suche nach einerMöglichkeit, um den Handel rückgängig zu machen. Dabei soll ihr Nael helfen, der ihr eine Ausflucht aus ihrem alten Leben bietet. Aber ihm sind seine eigenen Dämonen dicht auf den Fersen …
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Erscheinungsdatum 12.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783959919180
Verlag Drachenmond Verlag
Verkaufsrang 5.120
eBook
3,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Traumhaftes Cover und eine traumhafte Geschichte, “

Rebecca Siebert, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

warten in diesem Buch entdeckt zu werden. Avize ist eine unglaublich fantasievolle Kulisse, in die ich am liebsten selbst sofort gereist wäre. Die Lavendelfelder hören sich einfach magisch schön an. Emery ist ein toller Charakter, stark und trotzdem verletzlich. Dadurch wirkt Sie einfach unheimlich echt. Nael dagegen ist ein Mysterium, warten in diesem Buch entdeckt zu werden. Avize ist eine unglaublich fantasievolle Kulisse, in die ich am liebsten selbst sofort gereist wäre. Die Lavendelfelder hören sich einfach magisch schön an. Emery ist ein toller Charakter, stark und trotzdem verletzlich. Dadurch wirkt Sie einfach unheimlich echt. Nael dagegen ist ein Mysterium, das es sich zu ergründen lohnt. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
3
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Hat Durchaus Potential, Ist Aber Noch Ausbaufähig.
von Yomi aus Wesel am 21.12.2016

Es handelt sich um Band 1 einer Reihe. In diesem Buch begleiten wir die 18-jährige Emery, die Mitglied einer Diebesbande ist. Ganz freiwillig ist sie aber nicht beigetreten. Um ihre Familie vor dem Verhungern zu bewahren, ging sie einen Deal ein. Aufgrund dessen, besitzt sie nun eine Gabe, einen Fluch... Es handelt sich um Band 1 einer Reihe. In diesem Buch begleiten wir die 18-jährige Emery, die Mitglied einer Diebesbande ist. Ganz freiwillig ist sie aber nicht beigetreten. Um ihre Familie vor dem Verhungern zu bewahren, ging sie einen Deal ein. Aufgrund dessen, besitzt sie nun eine Gabe, einen Fluch wie sie es nennt, die sehr nützlich bei Raubzügen ist. Fasst Emery sich an die Schlüssel, die um ihren Hals hängen, so geht sie in Flammen auf. Emery wollte mir als Charakter irgendwie so gar nicht gefallen. Sie war mir viel zu oft zu voreilig, kindisch und naiv. Gegenüber ihrer Schwester hingegen, wirkte sie immer mutig, gefasst und erwachsen, was mir als Charakterzug schon deutlich besser gefiel. Trotzdem kam sie für mich nicht an ihre jüngere schwester Amra ran. Diese hat sich nämlich, trotz des doch hohen Altersunterschiedes erwachsener benommen, als ihre ältere Schwester. Eine weitere und vor allem gefährliche Person in Emerys leben, ist Salys. Er ist der Kopf der Diebesbande und hat mir mit am besten gefallen. Er erinnerte mich in einigen Situationen an Jaxon Hall aus The Bone Season. Dieser Misch aus charmant, gefährlich und verschlagen gefällt mir einfach unglaublich gut. Salys ist einfach ein interessanter Charakter, bei dem man nie weiß was er als nächstes tut. Der Storyverlauf hätte generell ein bisschen Tempo vertragen. So gab es im Mittelteil zu viele Kapitel, die ruhig waren. Auch ließ die allgemeine Spannung im Mittelteil deutlich nach. Nicht das es uninteressant gewesen wäre, aber ich hätte gerne eine bedrohlichere Stimmung gehabt, da dies super zum Verlauf gepasst hätte. Grundsätzlich fand ich auch den Weltenaufbau echt großartig. Der Schreibstil von Marlena Anders ist sehr atmosphärisch, was unglaublich gut zur Stadt Avize gepasst hat. Avize ist dabei der Ort, an dem sich die Geschichte abspielt. Die ganze Stadt erinnert stark an Venedig, was dem ganzen einen tollen Flair gibt. Bei jeder Beschreibung hatte ich ein klares Bild vor Augen, wie es in Avize aussieht. Ich bin also iquasi mit Emery durch die bunte und belebte Stadt gelaufen. Einzig die vielen offenen Fragen haben mich gestört. Es fühlte sich an als würden grundsätzliche (und alltägliche) Dinge und Begebenheiten gar nicht oder erst zu spät erklärt werden. Natürlich bleiben am Ende ein paar Fragen offen, wie es bei vielen ersten Bänden einer Reihe der Fall ist, aber ich denke das die ein oder andere Frage noch im ersten Band hätte beantwortet werden müssen um ein maximales Verständniss des Weltenaufbaus zu erlangen. Trotzdem machen mich die Fragen am Ende von Band Eins mega gespannt auf den zweiten Band. Also ich wurde angefixt weiterzulesen. Abschließende Meinung: Ein Himmel aus Lavendel ist ein Buch, mit dem ich meine Schwierigkeiten hatte. Die Protagonistin wollte mir nicht gefallen und ich hatte immer wieder Probleme mit den offenen Fragen und dem abfallenden Spannungsbogen. Trotzdem konnten mich die Beschreibungen und die grundsätzliche Story packen. So bin ich mega gespannt wie es mit Emery weitergeht und wie diese sich charakterlich noch entwickeln wird. Von mir gibt es 3 von 5 Sterne.

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Eine fantastische Geschichte
von Ann-Sophie Schnitzler am 02.12.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

Cover: Das Cover ist wirklich ein Traum. In erster Linie wirkt es anziehend auf den Leser, sodass man auf die Geschichte neugierig wird. Desweiteren passt es perfekt zum Inhalt. Der Titel wird einem im Verlauf der Geschichte verständlicher bzw. man findet die Verbindung und auch die Gestaltung des Covers mit... Cover: Das Cover ist wirklich ein Traum. In erster Linie wirkt es anziehend auf den Leser, sodass man auf die Geschichte neugierig wird. Desweiteren passt es perfekt zum Inhalt. Der Titel wird einem im Verlauf der Geschichte verständlicher bzw. man findet die Verbindung und auch die Gestaltung des Covers mit dem tollen Kleid und der Maske passt perfekt dazu und begeistert mich gänzlich. Inhalt: Was für eine tolle Geschichte! Marlena Anders baute eine faszinierende Welt auf, die mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen hat. Eine Welt - grprägt von Anonymität, in der ein Mädchen ein großes Opfer für ihre Familie auf sich nahm. Doch nun versucht sie, diesem Verrat zu entkommen, trifft auf neue Freunde und Feinde. "Ein Himmel aus Lavendel" ist für mich eine Geschichte, die alles hat. Ich hatte so viel Freude daran, immer mehr über die Hintergründe zu erfahren, denn besonders die Geheimnisse haben es mir angetan. Die Grundidee gefiel mir auf Anhieb und auch das Umsetzung konnte mich überzeugen. Die Handlung hält wahrlich Überraschungen dabei, die einem nicht gerade selten das Herz in die Hose rutschen lassen. In der Geschichte traf ich auf Gefühl, Action und Spannung pur. Marlena Anders hat mich total begeistert mit dieser spannenden Geschichte! Charaktere: Ich fand die Charaktere wirklich sehr gut und absolut passend zur Geschichte. Emery war eine tolle Protagonistin, in die ich mich gut einfühlen konnte. Sie hat ein großes Opfer auf sich genommen, um vor allem ihre Schwester zu beschützen und ihr ein schönes Leben zu ermöglichen. Doch dieser Fluch birgt so viel Gefahr, denen Emery zu entfliehen versucht. Ihr Kampfgeist ist groß und wirklich bewundernswert. Besonders Nael hat mich fasziniert, denn man erfährt immer nur kleine Häppchen über diesen geheimnisvollen Mann, doch gerade das machte ihn für mich so spannend. Er wurde schnell zu meinem Lieblingscharakter. Die weiteren Charaktere wie Emerys Schwester Amra, ihr Freunde, bei denen sie seelische Zuflucht findet genauso wie die Diebesbande waren sehr gut ausgearbeitet und haben sich so gut eingefügt in die Geschichte. Sie alle konnten mich mit ihren Charakterzügen überzeugen. Marlena Anders brachte Gut und Böse in ihre Geschichte ein und es war wirklich spannend, mehr über jene Figuren herauszufinden. Schreibstil: Marlena Anders hat einen sehr ergreifenden Stil. Sie erweckte die Geschichte zum Leben, sodass ich mitten drin war und von Charakteren und Handlung mitgerissen wurde. Noch dazu brachte sie Spannung in das Erzählte und begeisterte mich trotzdem mit schönen Beschreibungen. Die Geschichte ließ sich dadurch sehr angenehm lesen, sodass ich sie erst recht nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der Stil war wirklich erfrischend, was mir total viel Freude beim Lesen bereitet hat. Fazit: Ich kann es gar nicht erwarten, den zweiten Teil in den Händen zu halten! Marlena Anders hat mich mit "Ein Himmel aus Lavendel" gänzlich begeistert. Ich konnte die Geschichte nicht aus der Hand legen und das ist genau das, was ein gutes Buch für mich habe muss. Ich verfluche die Zeit bereits, in der ich auf Band 2 warten muss. Es war einfach zu spannend, Emerys Geschichte zu verfolgen und ich freue mich darauf, wieder mehr über sie und ihre Freunde zu lesen. Vor allem nach diesem Ende, liebe Marlena Anders.

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Lädt zum Träumen ein
von Michaela Fränzer am 17.10.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

Ok das erste, was schon ins Auge sticht ist das Cover: wunderschön oder nicht?! Ich hab mich direkt darin verliebt.? Man kommt gut in die Geschichte rein, auch wenn man erst richtig verstehen muss, wie Emerys Leben genau aussieht. Aber dann passiert einfach so viel! Ich liebe die Beschreibung von... Ok das erste, was schon ins Auge sticht ist das Cover: wunderschön oder nicht?! Ich hab mich direkt darin verliebt.? Man kommt gut in die Geschichte rein, auch wenn man erst richtig verstehen muss, wie Emerys Leben genau aussieht. Aber dann passiert einfach so viel! Ich liebe die Beschreibung von Avize. Der Lavendelgeruch drang förmlich in meine Nase und ich bin mit den Menschen durch die Gassen und Kanäle während der Festlichkeiten geschlendert. Auch die Idee mit der Maskerade der Gesellschaft fand ich super und einfach so total passend! Und dann erst die Personen. Da ist jeder für sich einfach etwas ganz Besonderes. Selbst der Bösewicht.? Das Buch ist mit sehr viel Leben gefüllt – und ist manchmal eben so ungerecht. Zwischendurch hätte ich Marlena Anders gerne geschüttelt und die ganze Zeit WARUM? gefragt. Auf der anderen Seite wollte ich sie dann wieder küssen. Ihr merkt schon, das Buch bringt einen in ein Wechselbad voller Gefühle und am Ende saß ich einfach fassungslos da. Das Fazit Die ganze Geschichte mit ihrer Stadt und den Bräuchen und Personen, von denen keiner perfekt ist, machen diese Geschichte zu etwas ganz besonderem!? Ich hätte manchmal auch gern einen Rehys, der mir Ratschläge gibt.? Definitiv ein MUSS für Fans von Geschichten in Venedig, vor allem von der Merle Trilogie von Kai Meyer!

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Ein erster Band der durchaus gelungen ist
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 20.12.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

Das Cover dieses Buches ist unwahrscheinlich schön und hat mich sofort angezogen. Der Inhalt klang genauso vielversprechend und obwohl es mir gefallen hat, hatte ich damit doch so meine Probleme. Was würdest du für die Menschen die du liebst tun? Deine Seele verkaufen? Sowas ist leicht dahingesagt, aber was ist, wenn man... Das Cover dieses Buches ist unwahrscheinlich schön und hat mich sofort angezogen. Der Inhalt klang genauso vielversprechend und obwohl es mir gefallen hat, hatte ich damit doch so meine Probleme. Was würdest du für die Menschen die du liebst tun? Deine Seele verkaufen? Sowas ist leicht dahingesagt, aber was ist, wenn man es wirklich tut. Emery steht an diesem Punkt. Sie hat nie ein leichtes Leben gehabt, was man im Laufe des Buches immer wieder erfährt. Ihre ganze Seele, ihr ganzes Sein istv getrieben von Verzweiflung und Hoffnung auf Besserung. Es schmerzt, wenn man ihren Weg verfolgt. All die Qual, die Zerrissenheit brechen ihren Bahn und lassen einen in die Geschichte abtauchen. Emery ist ansich eine wirklich tolle Protagonistin, die mich ihre tiefe Emotionen spüren lassen konnte. Jedoch kam sie mir das ganze Buch über einfach nicht nahe. Sie hat mich berührt, keine Frage. Jedoch hatte ich das Gefühl, ich könnte sie nicht greifen. Sie blieb immer auf Abstand. Was ich wirklich schade fand. Das, womit sie sich rumschlägt, ist nicht einfach. Man sucht nach Erlösung, Besserung, einen Weg aus dieser Dunelheit. Doch gibt es den tatsächlich? Oder ist ihr Ende längst beschlossen? Den Fluch empfand ich sehr interessant und wollte mehr darüber erfahren. Die Hintergründe erfährt man nach und nach und kann sich demzufolge damit auch auseinandersetzen. Doch leider wurde für mich die Geschichte mitunter etwas langatmig. Was jetzt nicht an der Grundthematik liegt, denn diese ist wirklich interessant. Es ist eher dieses Schwere, drückende, das mich immer wieder stocken ließ. Es hat mich runtergezogen in einen Strudel aus Düsternis und Qual. Es gab jedoch auch Momente , die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Ascher, Caia und Rhys haben mein Herz aufblühen lassen. Sie sind mir sofort in Fleisch und Blut übergangen. Ich mochte sie unheimlich gern. Sie haben das ganze etwas erleichtert und ich empfand es sehr erfrischend. Die Spannung ansich ist von Anfang an gegeben. Mit jeder Zeile entdeckt man neue Herausforderungen, neue Abenteuer und neue Wagnisse und Konflikte die man eingehen muss. Dabei sind vor allem die Emotionen unheimlich gut spürbar. Emery tat mir im Laufe des Geschehen immer mehr leid und ich habe wirklich mit ihr mitgefiebert. Aber hier ist nie etwas einfach. Die Autorin hat Wendungen eingebaut, die mich sehr überrascht haben. Einerseits fand ich es schlüssig, aber andererseits hat es mir einen völlig neuen Blickwinkel verschafft, was sehr gut gelungen ist. Aber dann dachte ich wieder, wie kann sie mir das jetzt antun? Es ist ein Buch in dem die tiefste Dunkelheit, die Abgründigkeit sehr gut zum Vorschein kommt. Es zeigt uns Dinge auf, die man nicht sehen will und doch muss. Ein erster Band, der durchaus gelungen ist. Beim Ende jedoch dachte ich wirklich, das ist jetzt nicht ihr Ernst. Das hat mich nämlich wirklich getroffen. Hierbei erfahren wir die Perspektive von Emery, was ihr mehr Raum und Tiefe schenkt. Die Charaktere sind ausdrucksstark und verstehen es , für sich einzunehmen. Manche von ihnen wirken jedoch noch etwas blass, aber ich denke im Folgeband wird man mehr darauf eingehen. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind meist gut nachvollziehbar gestaltet. Die einzelnen Kapitel sind normal bis lang gehalten. Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend gehalten. Das Cover mit der Maske passt wirklich gut, da es eine zentrale Rolle spielt, anderseits hätte ich mir da, aber auch mehr Düsternis gewünscht. Der Titel passt jedoch ohne Wenn und Aber. Fazit: Ein erster Band der durchaus gelungen ist. Ich hatte jedoch mit der Schwere so meine Probleme und leider auch mit Emery. Es ist jedoch eine sehr interessante Story, die mit Wendungen einhergeht, die einfach überraschen und sprachlos machen. Es gibt Charaktere, die haben mich wirklich verzaubert und Emotionen, die immer wieder ihren Bahn brechen.

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Erfrischender Reihen-Auftakt mit venezianisch angehauchtem Weltenentwurf
von Selection Books am 11.10.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

Ich liebe die Bücher vom Drachenmond Verlag und hatte mich gleich in das Cover von „Ein Himmel aus Lavendel“ verliebt. Umso größer war meine Freude, als ich das Buch testlesen durfte. Emery und ihre Familie lebten in großer Armut, bis ein Fremder Emery eines Tages einen Handel anbot. Eine Gabe... Ich liebe die Bücher vom Drachenmond Verlag und hatte mich gleich in das Cover von „Ein Himmel aus Lavendel“ verliebt. Umso größer war meine Freude, als ich das Buch testlesen durfte. Emery und ihre Familie lebten in großer Armut, bis ein Fremder Emery eines Tages einen Handel anbot. Eine Gabe im Tausch gegen ihre Seele. Um ihrer Mutter und ihrer Schwester ein normales Leben zu ermöglichen, ging Emery auf den Handel ein. Doch dann scheint es fast so, als hätte sie ihre Seele an den Teufel verkauft. Emery wird zur Diebin und kann sich durch ihre Gabe in einen Phönix verwandeln und in Flammen aufgehen, wenn sie kurz davor ist erwischt zu werden. Der Preis für ihre Gabe kostet sie jedoch auf lange Sicht ihr Leben. Während ihre Familie nichts ahnend weiterlebt, kommt Emery dem Tod mit jeder Verwandlung näher. Eines Tages trifft sie auf Nael, der angeblich weiß, wie man den Phönix-Fluch brechen kann. Aber auch Nael verbirgt ein dunkles Geheimnis. Der Einstieg in das Buch ist mir dank des angenehmen Schreibstils sehr leicht gefallen. Das Buch beginnt mit einem sehr ruhigen Erzähltempo, da die Autorin der Geschichte viel Raum lässt, um sich zu entwickeln. Auf diese Weise erfährt man direkt einiges über den Weltenaufbau und kann sich von Anfang an gut orientieren. Zu Beginn lernt man das Leben und die Gebräuche in Emerys Heimatstadt Avize kennen und bekommt einen ausführlichen Einblick in Emerys Alltag als Diebin. Das Erzähltempo steigert sich im Laufe der Geschichte langsam aber kontinuierlich, bis es zum Schluß regelrecht rasant wird. Zu Beginn hätte ich mir allerdings ein klein wenig mehr Spannung gewünscht. Die Idee des Phönix-Fluches in Verbindung mit dem Weltenentwurf hat mir sehr gut gefallen. Die Menschen in Avize verhüllen sich mit prächtigen Gewändern. Exotische Masken sorgen für Anonymität in einer Welt, in der niemand sein Gesicht zeigt. Durch den detaillierten Schreibstil hatte ich direkt Bilder im Kopf. Avize mit seinen vielen Wasserkanälen, Masken und Kleidern hat mich an Venedig zur Dogenzeit erinnert. Noch heute kann man an Karneval in Venedig die prachtvollen Masken und herrschaftlichen Gewänder bewundern. Für mich ist dieser Weltenentwurf eine erfrischende Idee, die bei mir großen Anklang gefunden hat. Die Hauptprotagonistin Emery wirkte auf mich sehr authentisch. Ich konnte gut mit ihr mitfühlen und ihre Handlungen nachvollziehen. Besonders ans Herz gewachsen ist mir Amra, die Schwester von Emery. Die Beziehung der Schwestern ist sehr eng und liebevoll. Amra spielt in diesem ersten Band keine große Rolle, doch das Ende lässt vermuten, dass sich dies in der Fortsetzung noch ändern wird. Zu Nael hingegen konnte ich keine Verbindung aufbauen, da er sehr unnahbar ist und man nur wenig von seinen Gedanken erfährt. Dadurch wirkt er hart und distanziert. Erst zum Ende des Buches hin konnte ich mich besser in Nael hineinversetzen. Neben Emery und Nael spielen die Charaktere Rhys, Caia und Ascher eine wichtige Rolle. Sie sind ebenso wie Emery Ausgestoßene und leiden unter dem Phönix-Fluch. Diese drei habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen und hoffe, dass ich noch sehr viel von ihnen erfahren werde. Leider bleibt zum Ende des Buches eine wichtige Frage in Bezug auf diese drei Charaktere offen und es hat mich ehrlich gesagt wahnsinnig gemacht, diese am Ende nicht beantwortet zu bekommen. Man kann das schon fast als beiläufigen Cliffhanger sehen, der ganz nebensächlich eingebaut wird und doch so wichtig ist. Auch das Ende hat es in sich. Zum Schluß wird es wirklich rasant und spannend. Der richtige Cliffhanger auf den letzten Seiten hat mich total schockiert. Marlena Anders wartet mit einer überraschenden Wendung auf, die ich nicht vorhergesehen hatte. Alleine deshalb muss ich Band 2 schon lesen. Ich bin sehr gespannt darauf, was Marlena Anders sich in der Fortsetzung noch einfallen lässt. Fazit: „Ein Himmel aus Lavendel“ von Marlena Anders ist ein ideenreicher Reihen-Auftakt, der mit einem venezianisch anmutenden Weltenentwurf überzeugt und Lust auf mehr macht. Auch wenn das Erzähltempo länger eher ruhig ist, konnte mich die Geschichte rund um Emery, Nael, Rhys, Caia und Ascher überzeugen. Ein wirklich fieser Cliffhanger macht es fast unmöglich, Band 2 nicht zu lesen. Ich bin sehr gespannt darauf, wie es weitergeht.

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Schön, aber auch verworren
von Zank am 17.11.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

In der Stadt Avize im Königreich Unarmon lebt die 18jährige Emery. Um ihre Familie versorgen zu können, hat sie vor vier Jahre in einen Pakt mit Salys eingewillig: Sie arbeitet für ihn als Taschendiebin und kann bei Bedarf in Flammen aufgehen, um dann unversehrt an einem anderen Ort wieder... In der Stadt Avize im Königreich Unarmon lebt die 18jährige Emery. Um ihre Familie versorgen zu können, hat sie vor vier Jahre in einen Pakt mit Salys eingewillig: Sie arbeitet für ihn als Taschendiebin und kann bei Bedarf in Flammen aufgehen, um dann unversehrt an einem anderen Ort wieder aufzutauchen. Doch diese Gabe hat ihren Preis. Das Buch ist wunderschön aufgemacht: Jede Seite ist oben von Schnörkeln verziert und an den Kapitelanfängen findet sich eine kleine Illustration von einer Hand, an der traumfängerähnlich Federn baumeln. Leider konnte der Inhalt nicht ganz mit der Optik mithalten. Die Hauptfigur Emery ist einerseits etwas naiv, andererseits wird durch die Ich-Perspektive eine Nähe zu ihr hergestellt, so dass man ihre Beweggründe und ihre Dilemmata gut nachvollziehen kann. Sie würde alles tun, um ihre kleine Schwester zu schützen, ist dabei aber stärkeren Mächten hilflos ausgeliefert. Emery bewegt sich in drei Gruppen: ihrer Familie, der Diebesbande und den Gefallenen. Die drei Gefallenen sind wie sie Personen, die den teuflischen Pakt eingegangen sind und damit die einzigen, die Emerys Zukunftsängste verstehen können. Leider bleiben alle Nebencharaktere eher eindimensional und blass, da wir sie nur aus Emerys Sicht kennenlernen. Der mysteriöse Nael ist da noch mit Abstand am interessantesten. Der Schreibstil von Marlena Anders konnte mich direkt mitreißen und in die Geschichte hineinversetzen. Auch die dargestellte venedig-ähnlichen Stadt voller Kostüme, Masken und Gondeln hat mir gut gefallen. Ein bisschen erinnerte mich das Buch dadurch an "Die fließende Königin" von Kai Meyer, der ebenfalls Venedigs übernatürliche, mystische Seite in den Vordergrund stellt. Leider wurde das Buch in der zweiten Hälfte teilweise ziemlich verworren und einige, teilweise wichtige Details habe ich nicht wirklich verstanden. Warum ist immer wieder die Rede davon war, dass Emery versteinern wird - obwohl ihr eigentlich nur Federn wachsen? Auch die anderen Gefallenen, die ihre Verwandlung schon komplett abgeschlossen haben, sind nachts quicklebendig unterwegs (und können dabei sogar fliegen) und nur tagsüber können sie sich nicht rühren (bekommen davon aber auch nichts mit). Insofern konnte ich Emerys Angst nicht wirklich nachvollziehen. Ebenfalls leuchtete mir nicht ein, wieso Salys Emery droht, wenn sie sich von ihm abwenden und bei ihrer Familie verstecken würde, würde er sich an der Familie vergreifen. Kann er als Anführer einer Bande Krimineller nicht ganz schnell herausfinden, wo die Familie lebt, auch wenn Emery sich woanders versteckt? Und wieso lauert er Emery nicht einfach bei den Ruinen auf, bei denen sie nach jeder Verwandlung wieder auftaucht? Es wäre ja nur eine Frage der Zeit, bis er sie dort erwischt. Diese "Logiklücken" oder zumindest Unklarheiten haben dazu geführt, dass meine anfängliche Begeisterung abflachte. Trotzdem würde ich Band 2 noch eine Chance geben.

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