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Ein Lied für meine Tochter

Roman

(1)
Zoe Baxter wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind. Sie und ihr Mann Max tun alles, um endlich eine Familie zu gründen. Vergeblich. Als ihre Ehe zerbricht, findet Zoe Trost in der Musik - und in einer neuen Liebe.



Mit der Psychologin Vanessa will sie noch einmal von vorne beginnen. Sie träumt von einem gemeinsamen Kind mit ihr. Doch Max ist fest entschlossen, dieses Familienglück zu verhindern. Er gerät in die Fänge einer radikalen christlichen Gemeinde, die seit Jahren gegen Homosexualität kämpft ...
Portrait
Jodi Picoult, geboren 1967 auf Long Island, New York, lebt heute nach ihrem Studium in Princeton und Harvard mit ihrem Mann und den drei Kindern in Hannover, New Hampshire. Sie gehört zu den faszinierendsten angelsächsischen Erzählern und besitzt die seltene Gabe, die Zerbrechlichkeit und Komplexität menschlicher Beziehungen in ihren Romanen festhalten zu können. 2003 wurde sie mit dem New England Book Award ausgezeichnet. Zuletzt erschienen auf deutsch mit großem Erfolg ihre Romane »Beim Leben meiner Schwester« und »Die Wahrheit meines Vaters«.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 620, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.08.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783838719818
Verlag Bastei Entertainment
Originaltitel Sing You Home
Verkaufsrang 20.031
eBook (ePUB)
8,49
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Zoe möchte nichts lieber als ein eigenes Kind. Doch als sie dann auch noch in einer Beziehung zu einer Frau ist stellt sich die Kirche zwischen sie und ihrem Embryo. Bewegend! Zoe möchte nichts lieber als ein eigenes Kind. Doch als sie dann auch noch in einer Beziehung zu einer Frau ist stellt sich die Kirche zwischen sie und ihrem Embryo. Bewegend!

A. Deutschmann-Canjé, Thalia-Buchhandlung Langenfeld

Ein einfühlsames Buch über die Frage, wer Kinder bekommen darf und wer das Urteil fällen soll. Vielschichtig und toll erzählt, mal wieder gelungen! Ein einfühlsames Buch über die Frage, wer Kinder bekommen darf und wer das Urteil fällen soll. Vielschichtig und toll erzählt, mal wieder gelungen!

„Ein Lied für meine Tochter“

Sabrina Hermes, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Jodi Picoult schreibt in gewohnter Weise über eine Ehe die zerbricht, eine neue Liebe zwischen zwei Frauen, einen Mann, der zum Glauben findet - und um ungeborene, eingefrorene Embryonen, die einen Rechtsstreit ohnegleichen auslösen.

Absolut gelungen, wie ich finde. Wieder aus jeder Sichtweise geschrieben, mit tiefen Einblicken
Jodi Picoult schreibt in gewohnter Weise über eine Ehe die zerbricht, eine neue Liebe zwischen zwei Frauen, einen Mann, der zum Glauben findet - und um ungeborene, eingefrorene Embryonen, die einen Rechtsstreit ohnegleichen auslösen.

Absolut gelungen, wie ich finde. Wieder aus jeder Sichtweise geschrieben, mit tiefen Einblicken in die Seelen und Gedanken der Einzelnen. Man hofft, man bangt, man kann oft nur noch den Kopf schütteln. Aber lesen sie selbst. Ein weiteres brillantes Buch der amerikanischen Bestsellerautorin.

Wie macht sie das nur immer wieder!? Lesen, lesen, lesen!!!

„Spannend und bewegend.“

Natalie Krone, Thalia-Buchhandlung Cloppenburg

Ein weiterer Roman von Jodi Picoult, der Tabu-Themen aufgreift und den Leser eine regelrechte Achterbahn der Gefühle durchleben lässt. Man weint, man lacht und man schüttelt vor Fassungslosigkeit den Kopf. Im gewohnten Stil von Jodi Picoult bekommt man tiefe Einblicke in die verschiedenen Charaktere, lernt dabei interessante Statistiken Ein weiterer Roman von Jodi Picoult, der Tabu-Themen aufgreift und den Leser eine regelrechte Achterbahn der Gefühle durchleben lässt. Man weint, man lacht und man schüttelt vor Fassungslosigkeit den Kopf. Im gewohnten Stil von Jodi Picoult bekommt man tiefe Einblicke in die verschiedenen Charaktere, lernt dabei interessante Statistiken kennen und wird zum Nachdenken über sich selbst und die Gesellschaft angeregt. Wie immer eine super Leistung.
Auf jeden Fall lesenswert!

Simone Scheffler, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Sehr gefühlvoll geschrieben und die Charaktere überzeugen. Sehr gefühlvoll geschrieben und die Charaktere überzeugen.

„der Sound des Lebens“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Klar ist, Jodi Picoult ist am Ende der Geschichte mal wieder für eine Überraschung gut, doch bis es dahin kommen kann, müssen Zoe, Vanessa und auch Max Hochdramatisches durchleben. Jodi Picoult polarisiert in diesem Buch mit den Themen Kinderlosigkeit, Homosexualität und tiefer Religiosität ! Nach bewährtem und gekonnten Muster kommt Klar ist, Jodi Picoult ist am Ende der Geschichte mal wieder für eine Überraschung gut, doch bis es dahin kommen kann, müssen Zoe, Vanessa und auch Max Hochdramatisches durchleben. Jodi Picoult polarisiert in diesem Buch mit den Themen Kinderlosigkeit, Homosexualität und tiefer Religiosität ! Nach bewährtem und gekonnten Muster kommt jeder der Protagonisten zu Wort und der Leser wird emotional eingebunden - gut gemacht !

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Kundenbewertungen


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Ein Lied für meine Tochter v. Jodie Picoult
von einer Kundin/einem Kunden aus Hattingen am 29.04.2014

Das Buch ist wirklich klasse. Die Autorin schreibt locker und angenehm. Auch die erzählte Geschichte ist gut geworden. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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Das beste Buch von ihr!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.08.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch ist, wie ich finde, das beste von J. Picoult (und ich habe schon einige von ihr gelesen ...). Und zwar aus vielen Gründen: Die Autorin beschreibt wunderbar das Leben der beiden Hauptpersonen, und man kann sich wunderbar in sie hineinversetzen und ihnen nachfühlen. Besonders mit Zoe hatte... Dieses Buch ist, wie ich finde, das beste von J. Picoult (und ich habe schon einige von ihr gelesen ...). Und zwar aus vielen Gründen: Die Autorin beschreibt wunderbar das Leben der beiden Hauptpersonen, und man kann sich wunderbar in sie hineinversetzen und ihnen nachfühlen. Besonders mit Zoe hatte ich zunehmend mehr Mitleid. Zum anderen ist das Buch an keiner Stelle klischeebeladen oder gar gekünstelt, obwohl Frau Picoult über ein so schwieriges Thema schreibt - Homosexualität. Es ist informativ und spannend zugleich, aufwühlend, unterhaltsam, lehrreich und nicht zuletzt sehr gefühlvoll. Und so etwas kann in meinen Augen nur eine Jodi Picoult aufs Papier bringen, und dafür sage ich: Danke ! Für die vielen tollen Lesestunden!

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Absolut emfpehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Hellmonsödt am 12.12.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Dies war bereits mein 12. Buch von der Erfolgsautorin Jodi Picoult und ich bin nach jedem Buch restlos begeistert. Ein Lied für meine Tochter handelt von einem Thema, das wohl bei manchen Menschen immer noch Kopfschütteln erzeugt. Ja, zwei Frauen verlieben sich ineinander, heiraten und wollen schließlich ein Kind. Doch... Dies war bereits mein 12. Buch von der Erfolgsautorin Jodi Picoult und ich bin nach jedem Buch restlos begeistert. Ein Lied für meine Tochter handelt von einem Thema, das wohl bei manchen Menschen immer noch Kopfschütteln erzeugt. Ja, zwei Frauen verlieben sich ineinander, heiraten und wollen schließlich ein Kind. Doch der Ex-Mann einer der beiden Frauen, der das Einverständnis dafür abgeben muss, wehrt sich. Es ist nicht christlich, zwei Frauen stellen nicht das perfekte Elternpaar dar. Jodi Picoult erzählt die Geschichte von drei Standpunkten aus, und man kann sich in allen drei Charaktere sehr gut hineinversetzen. Auch wenn ich persönlich absolut nichts gegen Homosexuelle habe und ich auch fest davon überzeugt bin, dass auch zwei Frauen bzw. zwei Männer ein Kind großziehen können, so kann ich auch Maxs Geschichte nachvollziehen. Wie gesagt, ein Buch das einem mit Sicherheit nicht enttäuschen wird!

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Ein Lied für meine Tochter
von Jana Leuker aus Coesfeld am 25.11.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Max und Zoe Baxter versuchen ein Kind zu bekommen. Doch durch Komplikationen in mehreren Schwangerschaften leben Zoe und Max sich auseinander. Max zieht zu seinem Bruder Reid und dessen Frau Liddy, kurze Zeit später findet er den Weg zu Gott. Zoe hingegen stürzt sich in ihre Arbeit als Musiktherapeutin... Max und Zoe Baxter versuchen ein Kind zu bekommen. Doch durch Komplikationen in mehreren Schwangerschaften leben Zoe und Max sich auseinander. Max zieht zu seinem Bruder Reid und dessen Frau Liddy, kurze Zeit später findet er den Weg zu Gott. Zoe hingegen stürzt sich in ihre Arbeit als Musiktherapeutin und lernt Vanessa kennen, eine Frau die ihr Leben komplett verändert. Durch eine Krankheitsdiagnose, muss Zoe sich eingestehen, dass ihr Traum von der eigenen Familie auf der Kippe steht, wären da nicht 3 übrig gebliebene, eingefrorene Embryonen und ihre Partnerin Vanessa. Doch der Traum von einer Familie ist schwieriger umzusetzen, als gedacht, denn Max der inzwischen zu einer fundamentalistischen Kirchengemeinde gehört, versucht alles, um das Anrecht auf die Embryonen zu erlangen. Jodi Picoult regt den Leser zum Denken an, wobei es bei den moralischen Fragen mehr als nur ein Richtig oder Falsch gibt. Obwohl es einige Zeit dauert, bis es wirklich spannend wird, schafft sie es durch ihren emotionalen Schreibstil die Leser zum weiterlesen zu animieren. Ein weiteres Highlight des Buches sind die Lieder, welche man sich im Internet anhören kann. Diese zeigen Zoes Gefühle und bieten dem Leser einen weiteren Zugang zum besseren Verständnis der Charaktere.

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Ein Lied für meine Tochter. Wenn ein Wunsch zur Qual wird.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 15.10.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Wieder hat die amerikanische Autorin Jodi Picoult in ihrem neuen Roman „Ein Lied für meine Tochter“ ein sehr brisantes Thema aufgefasst. Das der gleichgeschlechtlichen Liebe und dem Wunsch nach einem gemeinsamen Kind. Nur wenige Schriftsteller verstehen es, den Leser von Anfang an in den Bann zu ziehen sodass er... Wieder hat die amerikanische Autorin Jodi Picoult in ihrem neuen Roman „Ein Lied für meine Tochter“ ein sehr brisantes Thema aufgefasst. Das der gleichgeschlechtlichen Liebe und dem Wunsch nach einem gemeinsamen Kind. Nur wenige Schriftsteller verstehen es, den Leser von Anfang an in den Bann zu ziehen sodass er mit den Protagonisten mitfühlen, mitleiden kann und sie trotz mancher Unzulänglichkeit und Fehler manchmal einfach zu lieben. Picoult ist eine von ihnen. Die Ehe von Max und Zoe ist gescheitert, maßgeblich waren vor allem die vielen unzähligen künstlichen Befruchtungen schuld, die zu keiner Schwangerschaft führten. Max findet sich damit ab, wenn auch schweren Herzens, nicht aber Zoe, die anfangs Trost in der Musik und in ihrer Arbeit als Musiktherapeutin sucht. Doch die Unruhe treibt sie weiter. Sie lernt Vanessa kennen und aus Freundschaft entwickelt sich eine tiefe Liebe und beide sind von dem Wunsch beseelt, das Leben miteinander zu teilen. Zum großen Glück gehört ein Kind und diesen Wunsch wollen sich die beiden Frauen erfüllen. Dieses jedoch versucht Max mit allen Mitteln zu verhindern. Er sucht Rat in einer radikalen christlichen Glaubensgemeinschaft. Dort findet er Gleichgesinnte, die seid Jahren gegen Homosexualität kämpfen. Sie schmieden einen perfiden Plan! Kein Mensch hat das Recht, mit Gewalt gegen die Rechte anderer vorzugehen, und das ist es, wovon ihn das Gesetz abhalten soll. Thomas Jefferson.

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Ein emotionales und spannendes Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 27.09.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

In "Ein Lied für meine Tochter" geht es um ein sehr ernstes Thema, dem unerfüllten Wunsch nach einem Kind. Ein Thema, dass eine große emotionale Belastung für das Paar darstellt und an dem nicht selten eine Beziehung zerbricht. So geschieht es auch bei Zoe und Max Baxter. Da sie auf... In "Ein Lied für meine Tochter" geht es um ein sehr ernstes Thema, dem unerfüllten Wunsch nach einem Kind. Ein Thema, dass eine große emotionale Belastung für das Paar darstellt und an dem nicht selten eine Beziehung zerbricht. So geschieht es auch bei Zoe und Max Baxter. Da sie auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen können, habe sie sich für die aufwändige In-Vitro-Fertilisation, die künstliche Befruchtung, entschieden. Als Zoe, nach einigen Versuchen, in der 28. Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erleidet, will sie es auf einen erneuten Versuch ankommen lassen. Doch Max hat sich mit der Kinderlosigkeit längst abgefunden, verlangt die Scheidung und verfällt in seiner Trauer dem Alkohol. Während Zoe ihre Traurigkeit mit der Musik bewältigt und sich in eine Frau verliebt, hat Max einen Autounfall und begegnet in seiner Bewusstlosigkeit Jesus Christus. Als gläubiger Christ ist ihm, und seiner evangelischen Gemeinde, die Liebesbeziehung seiner Ex-Frau ein Dorn im Auge. Die Situation eskaliert als Zoe Max darum bittet ihr die noch übriggebliebenen eingefrorenen Embryonen zu überlassen. Mit dieser Bitte beginnt ein erbitterter und rücksichtsloser Kampf. Jodi Picoult hat wieder einen genialen Roman mit hochsensiblen Themen ( unerfüllter Kinderwunsch, die Belastung der Ehe, Homosexualität...) geschrieben, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat .

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Ein MUSS für jeden Jodi Picoult-Fan
von MissRichardParker am 22.08.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der neue Roman von Jodi Picoult hat mich auch diesmal nicht enttäuscht. Eine tief bewegende Geschichte über Homosexualität und Religion. Bis zur letzten Seite einfach nur packend, mitfühlend und spannend wie immer! Danke Jodi Picoult!

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Musik heilt auf viele Arten.....
von Marlene Burtscher aus Bürs am 02.10.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Zoe ist Musiktherapeutin und glücklich verheiratet mit Max. Die beiden wünschen sich seit Jahren Kinder, aber inzwischen besteht ihr Leben nur noch aus Hormontherapien, Samenspenden, künstlichen Befruchtungen usw. Das ganze Leben richtet sich nur noch nach Zoes Zyklus; ein unbeschwertes Privatleben findet quasi gar nicht mehr statt. Nachdem Zoe mehrere... Zoe ist Musiktherapeutin und glücklich verheiratet mit Max. Die beiden wünschen sich seit Jahren Kinder, aber inzwischen besteht ihr Leben nur noch aus Hormontherapien, Samenspenden, künstlichen Befruchtungen usw. Das ganze Leben richtet sich nur noch nach Zoes Zyklus; ein unbeschwertes Privatleben findet quasi gar nicht mehr statt. Nachdem Zoe mehrere Fehlgeburten erlitten hat, ist sie nun wieder schwanger. Doch diesmal kommt es noch dicker; sie erleidet eine Totgeburt. Mitten im tiefen Tal ihrer Tränen, um ihr tot geborenes Baby und den Verlust ihrer Ehe, lernt Zoe Vanessa kennen. Nach anfänglicher Freundschaft entwickelt sich daraus eine Liebesbeziehung. Im prüden Amerika haben die beiden mit allerlei Anfeindungen zu kämpfen, doch sie sind bereit, zu ihrer Liebe zu stehen. So wie Vanessa Zoe geholfen hat, als sie ganz unten war, wird Max von einer streng religiösen Glaubensgemeinschaft aufgefangen. Als Zoe, die sich immer noch ein Kind wünscht, die eingefrorenen Embryonen beansprucht, ziehen die beiden vor Gericht.

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Kinderwunsch, Kirche und Homosexualität - ist das vereinbar?
von einer Kundin/einem Kunden aus Kodersdorf am 26.08.2012
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Ich habe den Roman "Ein Lied für meine Tochter" von Jodi Picoult im Rahmen einer Leserunde lesen dürfen. Jodi Picoult greift in ihrem Roman nicht nur ein oder zwei heikle Themen auf, sondern setzt sich mit sehr vielen, kleinen und großen Reizthemen auseinander. Die drei Protagonisten Zoe, Max und... Ich habe den Roman "Ein Lied für meine Tochter" von Jodi Picoult im Rahmen einer Leserunde lesen dürfen. Jodi Picoult greift in ihrem Roman nicht nur ein oder zwei heikle Themen auf, sondern setzt sich mit sehr vielen, kleinen und großen Reizthemen auseinander. Die drei Protagonisten Zoe, Max und Vanessa verkörpern dabei je eines der größeren Themen, Nebencharaktere wie Lucy oder Liddy dienen der Darstellung kleinerer Thematiken. Zoe ist eine nicht mehr ganz junge Frau, deren sehnlichster Wunsch nach einem eigenen Kind weder auf natürlichem noch auf medizinisch unterstütztem Weg erfüllt werden kann. An ihrer Sehnsucht zerbricht nicht nur sie selbst, sondern auch ihr Leben mit ihrem Mann Max und ihrem sozialen Umfeld. Nach mehreren Fehlversuchen und dem Schicksalsschlag einer Totgeburt verkriecht sich Zoe vorerst ganz, bevor sie sich mit Hilfe ihrer Arbeit wieder den Weg zurück ins Leben bahnt. Darin findet sie Halt und Unterstützung in ihrer Freundschaft zu Vanessa. Aus der Freundschaft wird schnell mehr. Vanessa bietet Zoe die Schulter zum Anlehnen und ist für sie da, auch als es Zoe erneut schlechter geht. Max kämpft in dieser Zeit ebenfalls gegen seinen Absturz. Sein Bruder Reid und dessen Frau Liddy gewähren im Unterkunft und helfen ihm, sich vom Alkohol zu lösen und bringen Max zu Pastor Clive. Dieser ist Oberhaupt der Eternal Church of Glory, in deren Glauben Max Kraft und Mut schöpft. Er wird ebenfalls Mitglied dieser extremen Glaubensgemeinschaft. Bereits hier geraten die Konflikte beider Parteien gegeneinander, denn die Eternal Church duldet keine Homosexualität. Als Zoe Max dann um die drei eingefrorenen Embryonen bittet, so dass Vanessa diese austragen kann, eskaliert das ganze in einem typisch amerikanischen Gerichtsstreit. Schmutzige Wäsche und (un)schöne (Un)Wahrheiten werden hervorgeholt. Doch es kommt noch sehr viel mehr ans Licht... Jodi Picoult hat es durch ihren Schreibstil geschafft, dass man keinen der drei Protagonisten von vornherein ablehnt. Die Darstellung der Szenen aus Sicht der jeweiligen Hauptcharaktere hilft, sich in deren Lage zu versetzen und besser zu verinnerlichen, was in ihnen vorgeht. Sie verwendet unterschiedliche stilistische Mittel, um diesen Eindruck noch weiter zu verstärken. Auch wagt Frau Picoult eine weitere Neuerung: der Roman wird mit eigens dafür komponierter Musik umrahmt. Eine Methode, die nicht für jeden Leser geeignet ist, dennoch hilft diese Musik, sich die Gefühle besser vorzustellen, die Zoe als Hauptcharakter durchlebt. Im Gesamten ein sehr gelungener Roman, der die Autorin auf meine Favoritenliste bringt. Ihre unverblümte Art, sich mit interessanten gesellschaftlichen Themen zu beschäftigen, ihre fundierte Recherche zu den medizinischen Belangen des Romans, sowie ihre Leidenschaft zum Happy End sind eine perfekte, lesenswerte Mischung!

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Tolle Jodi Picoult Geschichte !!
von einer Kundin/einem Kunden am 25.08.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Max und Zoe wünschen sich nichts sehnlichster als endlich ein Kind zu bekommen. Leider haben beide eine Fruchtbarkeitsstörung uns sie entscheiden sich daher für eine künstliche Befruchtung. Nach etlichen Fehlgeburten zerbricht ihre Ehe und Max zieht zu seinem Bruder Reid, und tritt in dessen Glaubensgemeinschaft ein. Zoe lernt indedssen... Max und Zoe wünschen sich nichts sehnlichster als endlich ein Kind zu bekommen. Leider haben beide eine Fruchtbarkeitsstörung uns sie entscheiden sich daher für eine künstliche Befruchtung. Nach etlichen Fehlgeburten zerbricht ihre Ehe und Max zieht zu seinem Bruder Reid, und tritt in dessen Glaubensgemeinschaft ein. Zoe lernt indedssen Vanessa kennen und lieben. Sie heiraten und haben sich dazu entschieden die eingefrorenen Embryonen von Zoe bei Vanessa einzusetzen. Doch dazu brauchen sie die Einwilligung von Max der jedoch mit einer Klage vor Gericht antwortet. Sehr spannendes Thema, berührend und gut zu lesen!! Außerdem wieder in einem typischen Picoult Stil geschrieben und zwar, aus der Sicht der jeweiligen Personen!!

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Schwieriges Thema gut umgesetzt
von Manja Teichner am 22.08.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Meine Meinung: Zoe und Max wünschen sich nichts sehnlicher als ein eigenes Kind, doch schwere Fruchtbarkeitsstörungen, sowohl bei Max als auch bei Zoe, machen dies schwierig. Auch nach mehreren künstlichen Befruchtungen will sich das Kinderglück nicht einstelle, da Zoe eine Fehlgeburt nach der anderen hat. Und als ob das noch... Meine Meinung: Zoe und Max wünschen sich nichts sehnlicher als ein eigenes Kind, doch schwere Fruchtbarkeitsstörungen, sowohl bei Max als auch bei Zoe, machen dies schwierig. Auch nach mehreren künstlichen Befruchtungen will sich das Kinderglück nicht einstelle, da Zoe eine Fehlgeburt nach der anderen hat. Und als ob das noch nicht genug wäre werden Zoes gesundheitliche Problem immer schwerwiegender, ja sogar lebensbedrohlich. Die Ehe der beiden zerbricht daran und nun hat Zoe nur noch die Musik während sich Max in Alkohol flüchtet. Neuen Halt findet Zoe schließlich bei Vanessa, die beiden verlieben sich ineinander und heiraten. Doch noch immer ist Zoes Kinderwunsch ungebrochen. Sie denkt an die 3 letzten Embryonen, doch um sie verwenden zu können braucht sie Max’ Zustimmung. Doch er, der mittlerweile einer strengen Glaubensgemeinschaft angehört, weigert sich strikt. Es kommt zu einem erbitterten Kampf vor Gericht … Der Roman „Ein Lied für meine Tochter“ war mein erstes Buch von Jodie Picoult. Bisher habe ich viel über die Autorin gehört, nun konnte ich mir selber einen Eindruck ihrer Schreibweise machen. Im Buch geht es um die 3 Protagonisten Zoe, Max und Vanessa. Zoe und Max waren 9 Jahre verheiratet, doch in dieser Zeit ist ihnen ein eigenes Kind verwehrt geblieben. Zoe möchte man als Leser zu Beginn direkt bedauern. Sie ist schon besessen vom Wunsch nach einem Kind. Daran zerbricht ihre Ehe. Neuen Halt findet Zoe bei Vanessa, doch der Kinderwunsch ist ungebrochen. Max leidet ähnlich wie Zoe an der Situation und nach der Scheidung flüchtet er sich in Alkohol. Trost findet er auch bei seinem Bruder Reid und in dessen Glaubensgemeinschaft. Was er nicht sieht, er entwickelt sich quasi zur Marionette dieser Kirche, die Homosexualität strikt ablehnt. Eigentlich ist Max ein sympathischer Kerl, dem Zoe nur leid tut. Vanessa ist homosexuell und sie und Zoe werden ein Paar. Vanessa ist es auch, die das Kind gerne austragen möchte. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Sie beschreibt die Gefühle der Personen sehr emotional, daher kann man sich als Leser gut in sie hineinversetzen und Mitfiebern. Man erlebt ein echtes Wechselbad der Gefühle. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht der 3 Protagonisten in der Ich-Perspektive geschildert. Bis zum Ende hin gibt es immer wieder überraschende Wendungen, die den Leser fesseln. Das Ende selber kam für mich persönlich leider viel zu schnell und wurde auch zu schnell abgehandelt. Es bleiben leider viele Fragen ungeklärt. Fazit: „Ein Lied für meine Tochter“ von Jodie Picoult ist ein durchaus gelungener Roman. Das Thema ist recht schwierig aber trotzdem interessant und die Autorin bringt es glaubwürdig und emotional an den Leser. Ein durchaus lesenswerter Roman, nicht nur für Picoult-Fans.

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Brisantes Thema packend umgesetzt
von Kerstin Thieme aus Zittau am 20.08.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

In ihrem neuen Roman greift Jodi Picoult wie gewohnt ein vor allen in den USA sehr brisantes Thema auf. Die Rechte homosexueller Paare sind dort wohl noch wesentlich eingeschränkter als hier in Deutschland, wo auch, schon wegen der Verfahrensweise mit Embryonen, ein solcher Prozess wie hier im Buch undenkbar... In ihrem neuen Roman greift Jodi Picoult wie gewohnt ein vor allen in den USA sehr brisantes Thema auf. Die Rechte homosexueller Paare sind dort wohl noch wesentlich eingeschränkter als hier in Deutschland, wo auch, schon wegen der Verfahrensweise mit Embryonen, ein solcher Prozess wie hier im Buch undenkbar wäre. Um es besonders dramatisch zu machen, stellt sie den zwei liebenden Frauen den Ex-Mann gegenüber, welcher über nicht gerade viel Rückgrat verfügt, und sich deshalb sehr leicht von einer erzkonservativen Glaubensgemeinschaft hat vor den Karren spannen lassen. Im ersten Viertel des Buches wird dem Leser einiges zum Verdauen gegeben und die vielen Schicksalsschläge erscheinen etwas zu geballt. Im weiteren Verlauf bekommt man einen guten Einblick in die Arbeit einer Musiktherapeutin und die Autorin hat dazu sogar einen eigenen Soundtrack zum Buch entwickelt (Texte von ihr und Gesang durch Ellen Wilber), der auf ihrer Homepage anzuhören ist. Die Musik ist sicher nicht jedermanns Geschmack, aber schon eine tolle Idee. Der Roman findet seinen Höhepunkt mit dem Prozess und dem Kampf um die eingefrorenen Embryonen. Hier glänzen die manchmal ein wenig übertrieben lustig wirkende Anwältin der Frauen und der so typische karrierebewusste Anwalt ohne Skrupel von Max. Von den Hauptfiguren habe ich neben Zoe auch Vanessa ins Herz geschlossen. Als Nebenfigur möchte ich vor allem Zoes Mutter sehr positiv hervorheben, die absolut loyal hinter ihr steht. Durch die abwechselnde Erzählweise aus der Ich-Perspektive von Zoe, Max und Vanessa bekommt der Leser einen sehr guten Eindruck in deren jeweilige Gefühlswelt, vor allem auch durch Rückblicke in die Vergangenheit. Ich fand auch toll, dass im Prozess beide Parteien ausgiebig zu Wort kamen und ihre Sichtweise darstellen konnten. Der Leser mag nun selber entscheiden, welcher Seite er sich mehr zugehörig fühlt. Mit bis zum Ende immer wieder überraschenden Wendungen fesselt Jodi Picoult ihre Leser und schafft es gleichzeitig ein Plädoyer für Gerechtigkeit und Toleranz abzugeben. Weil es mir am Ende alles ein bisschen zu schnell ging und für mich wichtige Fragen leider ungeklärt blieben, gebe ich einen halben Punkt Abzug und damit 4,5 Sterne für diesen gelungenen Roman von Jodi Picoult.

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aktuell und berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Oelsnitz /Vogtl. am 17.08.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Was erwartet die Leserin/den Leser? Es ist ihr größter Wunsch, Mutter zu werden, doch Zoe hat schwerwiegende Fruchtbarkeitsprobleme und ihr Mann Max ebenso. Sie entscheiden sich dafür, unzählige Fruchtbarkeitsbehandlungen über sich ergehen zu lassen, doch eine Fehlgeburt reiht sich an die andere, Zoes gesundheitliche Probleme werden schwerwiegender, ja lebensbedrohlich,... Was erwartet die Leserin/den Leser? Es ist ihr größter Wunsch, Mutter zu werden, doch Zoe hat schwerwiegende Fruchtbarkeitsprobleme und ihr Mann Max ebenso. Sie entscheiden sich dafür, unzählige Fruchtbarkeitsbehandlungen über sich ergehen zu lassen, doch eine Fehlgeburt reiht sich an die andere, Zoes gesundheitliche Probleme werden schwerwiegender, ja lebensbedrohlich, und die Ehe zerbricht. Zoe hat die Musik. Max hat den Alkohol. Zoe findet Halt in Vanessa. Max in einer neuen Glaubensgemeinschaft: der Eternal Glory Church. Zoe will immernoch ein Kind, nun mit ihrer neuen Lebenspartnerin. Max lebt nun in einer Umgebung, die Homosexualität als einen abartigen Lebenswandel verteufelt. Sie sehen sich vor Gericht wieder bei einem Kampf um drei noch eingefrorene Embryonen ... Wie ist meine Einschätzung? Plus: eindeutig die vielschichtigen Charaktere und die intensive Recherche, die eine solide Grundlage für diesen Roman bildet, ebenso wie das "heikle" Thema. Denn auch wenn wir in Deutschland keine Eternal Glory Church haben und uns als viiiiel toleranter als die "konservativen Amerikaner" sehen, haben es homosexuelle Paare hierzulande nicht leichter, ein Leben zu führen, das ebenso anerkannt wird wie das heterosexueller Paare. Minus: die mit Schicksalsschlägen überhäuften ersten hundert Seiten (too much!!) und die an einigen wenigen Stellen etwas holprig klingende deutsche Übersetzung (z. B. ein Ausruf, der einen kurzen Handlungsstrang nur durch seine phonetische Ähnlichkeit provoziert, der aber wortwörtlich ins Deutsche übersetzt wurde, woduch die Reaktionen der Protagonisten nicht nachvollziehbar scheinen) Was sollte man mit diesem Buch machen? -im Spätherbst lesen (Ich hatte beim Lesen immer wieder fälschlicherweise Spätherbststimmung und das im August. Es ist tiefgründig und passt perfekt zu dunklen Wolken, durch die die Sonne auf nur noch wenige bunte Blätter an sonst kahlen Ästen blinzelt.) -lesen, wenn man sich damit auseinandersetzen möchte, wie schwer es für homosexuelle Menschen ist, ein ganz "normales" Leben zu leben, ohne ständige Rechtfertigungen und Ausgrenzungen -lesen, wenn man einfach nur von einem Buch berührt werden will, wenn man ausgiebige Recherche, einen spannenden Handlungsbogen und einen sehr ausgereiften Erzählstil schätzt und last but not least: wenn man schwarz-weiß gezeichnete Charaktere satt hat, denn in diesem Buch haben alle Hauptpersonen gute, wie schlechte Seiten. Sie wirken sehr real und sind differenziert gezeichnet. Als Leserin konnte ich mich nicht entscheiden, hinter wem ich stehen will. -lesen, wenn man ein radikaler Angehöriger einer evangelikalen Gemeinde aus dem rechten Flügel ist, der Hasspredigten auf Schwule und Lesben im Schlaf rückwärts aufsagen kann

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